Forum: Offtopic DLF: Zoff beim Weltpostverein, z.B. wegen Briefsendungen aus China


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von Peter M. (r2d3)


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Liebe Billigkäufer in Asien,

wie gerade auf dem Deutschlandfunk zu hören war, geht es unter anderem 
über die Entgelte für die Weiterleitung von internationalen 
Briefsendungen, z.B. auch aus China, die zwischenzeitlich eine große 
wirtschaftliche Bedeutung gewonnen haben.
Der Verweis darauf, dass China im Weltpostverein nach wie vor als 
Entwicklungsland behandelt wird, suggeriert, dass es zu Änderungen 
kommen kann, die zur erhöhten Entgeltzahlungen der chinesischen Post an 
die Zielländer führen, was sich wiederum in einem Kostenanstieg für 
"unsere" Teilekäufe in China niederschlagen sollte.

: Verschoben durch Moderator
von Einhart P. (einhart)


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Auch wenn's mich trifft - gerecht wäre eine Änderung schon.

von (prx) A. K. (prx)


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Die Methode per Kündigung statt Konferenz, vmtl mit Aussicht auf 
Neuverhandlung, ist zwar rustikal und eher Hackebeil als Florett, darin 
aber sehr Trump. Im Kern nicht unverständlich.

: Bearbeitet durch User
von Thomas M. (langhaarrocker)


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Mein Zweifel dass sich an den ungerechten Versandkosten bald etwas 
ändert beruht darauf, dass diese Thematik eine ur-olle Kamelle ist. Das 
läuft bestimmt noch jahrelang so weiter.
Beispiel von vor einem Jahr:
https://t3n.de/news/versand-guenstig-china-haendlern-864871/

von (prx) A. K. (prx)


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Thomas M. schrieb:
> Mein Zweifel dass sich an den ungerechten Versandkosten bald etwas
> ändert beruht darauf, dass diese Thematik eine ur-olle Kamelle ist. Das
> läuft bestimmt noch jahrelang so weiter.

Wenn die USA das Abkommen kündigen, dann könnte das schneller gehen. 
Dann ist nach meinem Verständnis kein Postzustellunternehmen 
verpflichtet, an der Grenze eintrudelnde Sendungen auszuliefern, ohne 
bei jemandem für die Zustellung zu kassieren.

von Peter M. (r2d3)


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A. K. schrieb:

> Wenn die USA das Abkommen kündigen, dann könnte das schneller gehen.
> Dann ist nach meinem Verständnis kein Postzustellunternehmen
> verpflichtet, an der Grenze eintrudelnde Sendungen auszuliefern, ohne
> bei jemandem für die Zustellung zu kassieren.

Dann wäre aber nur der Postverkehr in die USA und aus der USA betroffen, 
für alle weiteren Unterzeichnerstaaten untereinander ändert sich nichts.

von (prx) A. K. (prx)


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Peter M. schrieb:
> Dann wäre aber nur der Postverkehr in die USA und aus der USA betroffen,
> für alle weiteren Unterzeichnerstaaten untereinander ändert sich nichts.

Der Druck für eine neue Austarierung wäre damit vorhanden.

von Manfred P. (pruckelfred)


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> Der Druck für eine neue Austarierung wäre damit vorhanden.

Hier sind in letzter Zeit diverse Sendungen mit anderen Frachtführern 
als China-Post gekommen.

Im Angebot steht dann E-Post oder Ali-Shipping - Ali lotet also schon 
alternative Wege aus.

von Oliver S. (phetty)


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Die kleinen Päckchen kommen inzwischen oft aus kleinen asiatischen 
Staaten und nicht direkt aus China. Das exotischste was ich hatte war 
Tonga.

von Phil E. (aktiver_mitleser)


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Rumänien und Bulgarien hatt ich auch schon, das chinesische Versandlabel 
war einfach überklebt.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Bei mir war es kürzlich Kambodscha. Durfte deswegen eigens zum Zoll 
dackeln, weil sie dann auch noch verpennt hatten, den auch real 
lächerlichen Warenwert anzugeben. Kostete also nur Zeit.

von (prx) A. K. (prx)


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Fred P. schrieb:
> Im Angebot steht dann E-Post oder Ali-Shipping - Ali lotet also schon
> alternative Wege aus.

Das ist das Risiko dieses Spiels. Wenn daraus kein (real) neuer besserer 
Vertrag rauskommt, sondern sowas wie Ali-Shipping zur #1 wird und 
irgendwann die Reste von Versendern wie UPS aufkauft.

von Marek N. (bruderm)


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Ich glaube, das liegt nicht an unseren paar Arduinos oder Ersatzteile 
für Copter oder 3D-Drucker.
Ich denke eher, der ganze Plastikmüll, der über Wish verschickt wird, 
macht den Haupteil der Postfracht aus Fernost.

von Karl K. (karl2go)


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A. K. schrieb:
> Wenn die USA das Abkommen kündigen, dann könnte das schneller gehen.

Wenn die USA das Abkommen kündigten, müssten sie mit fast 200 Staaten 
einzelne bilaterale Verträge abschließen.

Ich hab den Eindruck, der Trump weiss mal wieder nicht, was er da tut, 
und der Weltpostverein täte gut dran, ihn einfach mal auflaufen zu 
lassen.

Dummerweise wird das nicht geschehen, sondern die werden vorher 
einknicken, und Trump hat mal wieder die Bestätigung, dass er mit seinen 
Wildwestmethoden durchkommt.

von (prx) A. K. (prx)


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Karl K. schrieb:
> Dummerweise wird das nicht geschehen, sondern die werden vorher
> einknicken, und Trump hat mal wieder die Bestätigung, dass er mit seinen
> Wildwestmethoden durchkommt.

Wenns so kommt, dann muss man immerhin anerkennen, dass die Masche 
funktioniert. Und ist der Ruf erst ruiniert, regiert sichs völlig 
ungeniert.

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