sepp222 schrieb:
> Sollte ich einen stationären Speki kaufen würde ich mich für eine HP8558
> entscheiden,geht bis 1,5 Ghz,untere Grenzfrequenz kenne ich nicht.Aber
> mit
> einem Konverter sind 0 Hz zu erreichen.Man braucht allerdings ein
> Grundgerät
> für diesen Einschub.
Gerade den würde ich mir nicht kaufen,weil er keine FLL für den ersten
LO hat.
Bei der kleinsten Bandbreite von 1KHz läuft einen die Abstimmung dauernd
weg.
Dextrose schrieb:
> - Die minimale Frequenz mit 1Hz ist wichtig für mich, da ich auch im
> Audiobereich Messungen machen möchte.
Für NF würde ich keinen analogen Spektrumanalyzer nehmen, da er ewig für
einen durchlauf benötigt, wenn er schon nur mit 10Hz Bandbreite
aufwarten soll.
Hier ist ein FFT Analyzer absolut im Vorteil.
Hier wäre eine externe USB Soundkarte im Vorteil welche es auch mit
analoger Bandbreite bis 90KHz gibt. EMU202 z.B.
Als Programm würde Arta z.B. passen.
Dextrose schrieb:
> - Eine mir wichtige Anwendung ist das Durchmessen von Filtern und
> Verstärkern, überwiegend bis 500MHz.
Da musst du zunächst mal die Anforderung bezüglich Auflösung definieren.
Auf jeden Fall würde ich darauf achten das die niedrigste einstellbare
Bandbreite 100Hz oder niedriger ist, dann ist auch gleichzeitig
garantiert das bei niedrigen Bandbreiten der erste LO nicht frei läuft
sondern rastermäsig an einen Quarzoszillator angebunden ist.
Das gilt zumindest für ältere gebrauchte Geräte.
Bei den neuen Geräte wäre mal die Einstiegsmodelle von Rohde&chwarz oder
Siglent in Betracht zu ziehen. Bis 1GHz sind schon einigermasen
erschwingliche Geräte auf dem Markt.
Dextrose schrieb:
> - EMV Effekte beobachten möchte ich auch sehr gerne.
Dafür benötigst du zusätzlich kalibrierte Antennen bzw
Netznachbildungen.
Eigentlich benötigst du dafür explizit Messempfänger, welche sich von
Spektrumanalyzer durch eine im Eingang zusätzliche Filterbank
unterscheiden und zusäzlich quasipeakmessung als Detektor aufweisen.
Dextrose schrieb:
> - Mit Amateurfunk bin ich nicht sehr vertraut, aber schon immer
> interessiert. Die Option einfach mal zu lauschen finde ich ganz nett.
Dafür sind Spektrumanalyzer mit einer Rauschzahl von meistens 30db ( ich
habe kein Komma vergessen ) viel zu taub. Dafür gibts entsprechende
Empfänger.
Dextrose schrieb:
> Ein Punkt, der mich etwas irritiert sind die Limitierungen der RBW in
> gewissen Bereichen, wie es im Manual erklärt wird.
> Die Programmierbarkeit mittels SDK würde mich auch interessieren. Ich
> denke, damit kann man relativ bequem gewisse Dinge automatisieren bzw.
> die Limitierungen der RBW umgehen? Konkret meine ich z. B. das Vermessen
> eines 200kHz Bandes mit sehr feiner Auflösung, wobei man dann die
> Startfrequenz nach jeder Messung um 200kHz verschiebt.
Es gibt Spektrumanalyzer welches beide Verfahren ( analoge Umsetzer und
FFT) miteinander kombiniert. Der Tek3026 war so ein Kanidat, welche
analog in 10 MHz Schritten durchgestimmt wurde und dann innerhalb der
10MHz Schritte eine FFT gemacht hatte.
Diese Verfahren sind sehr teuer und eher in den Premiummodelle der
Hersteller implementiert.
Ralph Berres