Gast
#5612222
Moin zusammen, ich hatte eine Diskussion mit einem Kollegen zum Thema VHDL Design. Wir haben eine Reihe von Komponenten, die Daten miteinander austauschen und synchron aus der gleichen Taktquelle versorgt werden. Er vertritt die Meinung, dass eine Komponente die Daten auf der fallenden Flanke auf z.B. ein Signal oder einen Bus geben sollte, während die andere Komponente diese auf der steigenden Flanke abrufen soll, damit die Daten sicher anstehen, wenn der Zugriff erfolgt. Ich bin der Meinung, dass es ausreicht beide Komponenten ihre Daten auf der steigenden Flanke abgeben und lesen zu lassen, da das Synthesetool (in dem Fall die Xilinx ISE 14.7 für einen Spartan6) die Laufzeiten bereits mit einbezieht und darauf auslegt. Eine solche fallend-schreiben-steigend-lesen Methode würde ja quasi zu einem Dual Data Rate auf dem Bus führen und damit es nur schwerer machen ein ordentliches Timing ohne Verletzung von Setupzeiten zu erzeugen. Wer hat recht? Wie ist eure Meinung dazu? Habt ihr Quellen, aus denen hervor geht, dass die eine oder andere Lösung sinnvoll/sinnfrei ist? Gruß, Björn