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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Dimensionierung Trenntrafo


Autor: Roland H. (analog48)
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Guten Abend,

ich habe ein "leichtes" Verständnisproblem bezgl. meines Trenntrafos.
Trenntrafo:
Prim. 2x115V  sec. 2x115V
300 VA, Wirkungsgrad 98%, Verlustleistung bei Nulllast 1,96W,
Ausgangsstrom 2x1,31A.

Daran soll mein Röhrenvollverstärker mit angegebenen 275W (Typenschild).
Ich habe mal gelesen, dass man den Trenntrafo überdimensionieren soll.
Ist dieser Trenntrafo für diese Leistung geeignet?

Gruß Roland

Autor: Dieter (Gast)
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Das ist etwas knapp. Wenn Du Glück hast, sind die Daten am 
Röhrenverstärker etwas gemogelt und es wären 275VA.

Man kann Trafos kurze Zeit überlasten. Zum kurzen Ausprobieren ob ein 
Trenntrafo die gewünschten Verbesserungen überhaupt bringt, ist damit 
zumindest möglich.

Mit einem Ampermeter (wenn Du eines hast) solltest Du den Strom 
(Scheinstrom, Scheinleistung (VA)) messen bei kleiner Lautstärke und 
voller Lautstärke zwischen Trenntrafo und Gerät. Gleiche Messung auch 
auf der Netzseite.

Autor: michael_ (Gast)
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Warum willst du einen Trenntrafo?
Hat dein Verstärker keinen eigenen?

Autor: Jens G. (jensig)
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Dieter schrieb:

>Das ist etwas knapp. Wenn Du Glück hast, sind die Daten am
>Röhrenverstärker etwas gemogelt und es wären 275VA.

Auserdem zieht der Verstärker ja nicht permanent einfach so die 275W, 
sondern nur entsprechend der geforderten Ausgangsleistung des 
Verstärkers.

Autor: gnksvpbws (Gast)
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Würdest Du den Verstärker ähnlich genau beschreiben wie den
Trafo, könnte man anfangen, gesicherte Aussagen zu machen.

(Da der Trafo ein einzelnes Bauteil ist, statt eines Gerätes,
hast Du ihn ja ausreichend genau beschrieben. Vom Verstärker
wären also eigentlich mehr Daten nötig. Sei es nun dessen Typ,
womit man Datenblätter etc. finden könnte, oder aber gleich
Schaltplan und BOM. Ja, das meine ich ernst. Viele der dabei
erhaltenen Daten wären zwar nutzlos hierfür - einige aber
auch nicht...)

Autor: Thomas (Gast)
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Wirklich ???

1. Warum ein Trenntrafo vor den Verstärker? - Der braucht Satt- damit er 
'durchziehen kann.
2. Der ist viel zu unterdimensioniert. Wenn dann mind. Fakt 3

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Roland H. schrieb:
> Ist dieser Trenntrafo für diese Leistung geeignet?

Passt schon, knapp, aber ein Audioverstärker zieht auch nicht dauernd 
vollen Strom.

Autor: michael_ (Gast)
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Und wenn es ein A-Verstärker ist?

Autor: Thomas (Gast)
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Man nimmt einen Röhrenverstärker, weil man einen guten bis sehr guten 
Klang haben will. Die wenigsten Halbleiterverstärker kommen an Röhre 
ran. Und dann vergewaltigt man den Verstärker, indem man ihm die 
Eingangsleistung drosselt. Wer denkt nun 'schräg' - Warum haben halbwegs 
passable Verstärker ein Wums-Gewicht ?

Vergleich - Maratonläufer mit Bleisohlen. Sorry, der ist vor dem Ziel 
platt.

Autor: michael_ (Gast)
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Thomas schrieb:
> Die wenigsten Halbleiterverstärker kommen an Röhre
> ran.

Daraufhin mußte ich meinen Bildschirm putzen!

Autor: Roland H. (analog48)
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Danke für die vielen Antworten.
Dachte schon, dass der Trenntrafo etwas zu schwach wird.
Habe noch mal nachgesehen, der Trenntrafo hat einen Wirkungsgras von 
93%, 98% wäre schön :)Also noch knapper!
Die Röhre ist ein Jadis DA 30 Vollverstärker mit 30W class A. Zieht also 
dauernd die volle Leistung.
Genauere Daten vom Jadis habe ich leider nicht, auch im net ist so gut 
wie gar nicht's zu finden!!!
Lade noch ein Foto vom Innenleben hoch, vielleicht sehen die 
Spezialisten da noch etwas.

Autor: Roland H. (analog48)
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Hallo Michael,
ich muss Thomas Recht geben, hatte schon viele Transistos, Jeff Rowland, 
Accuphase, Pass etc. aber keiner kommt an die Jadis heran, Röhre hat 
was!!!

Autor: Jemand (Gast)
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"Man nimmt einen Röhrenverstärker, weil man einen guten bis sehr guten
Klang haben will. Die wenigsten Halbleiterverstärker kommen an Röhre
ran. Und dann vergewaltigt man den Verstärker, indem man ihm die
Eingangsleistung drosselt. Wer denkt nun 'schräg' - Warum haben halbwegs
passable Verstärker ein Wums-Gewicht ?

Vergleich - Maratonläufer mit Bleisohlen. Sorry, der ist vor dem Ziel
platt."


Und somit ist die Schlacht der Glaubenskrieger eröffnet...

Wir haben 2018 der D-Klasse Verstärker und das Schaltnetzteil sind schon 
länger bekannt und auch praktisch (sogar für kleinstes Geld) realisiert.
Was den besonderen "Klang" (Verzerrungen) bei einen Röhrenverstärker 
verursacht ist bekannt und kann auch in Silizium schon lange 
nachgebildet werden.
Das der absolute Großteil (auch ich) sowieso keine Qualitätsunterschiede 
(Klang, Frequenzgang...) mit den Gehör feststellen kann ist auch 
Tatsache und das geeignete Lautsprecher und ein geeigneter Raum (Größe 
und Hallverhalten)  viel wichtiger für ein optimalen (und nur selten 
wirklich wahrgenommenen wird bzw. "notwendig" ist) ist auch kein 
Geheimnis mehr.

Tatsache ist aber auch das manche einfach viel Geld ausgeben wollen, 
Gewicht und Volumen mit Qualität verwechselt werden (aber nicht nur bei 
Verstärkern...) und Röhren optisch tatsächlich so einiges hermachen, 
nicht umsonst gibt es wenn auch nicht 100% vergleichbar solche Sachen 
wie Steampunk im technischen Mode Umfeld.


Aber in Glaubenssachen sollte man halt jeden machen lassen wie er will, 
missionieren bringt außer Streit und zank nichts...

Jemand

Autor: michael_ (Gast)
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Ooh!
Und ich kenne den Kram noch aus meiner Kindheit, war froh dass es mit 
Recht abgelöst wurde.
Hoch leben die Anodenflöhe, die da knacken.

Ich kann damit umgehen und weiß, dass da tierisch Profit gemacht wird.
Bei der Wärme, die das ausstrahlt, kannst du zusehen, wie dein Geld 
verbrannt wird.

Autor: Thomas (Gast)
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Man Leute Ihr habt alle keine Plan.

Wenn  ein Klangenthusiast sich nen Röhrenverstärker zulegt, dann weiß er 
warum. Er hat warscheinlich auch nen guten Plattenspieler, ne passende 
Nadel und vernünftige Kabel. un dann noch die Dinger, wo dann was 
rauskommt. Schimpft sich glaub ich - richtig - LAUTSPRECHER.
Und dann legt er die 'richtige' Musik auf, und man meint im Konzertsaal 
zu 'schwimmen'.
Das ist dann 'Röhre'

Ein Disco-Hippy brauch keinen Röhrenverstärker, der hört den Unterschied 
nicht.

Ich selbst besitze einen knapp 2000,- Eur Plattenspieler mit 200,- Eur 
System. und dann noch Platten.
Sorry wenn ich eins drauflege.

Autor: Roland H. (analog48)
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Danke Thomas, das tut gut :)

Danke an alle für Eure Hilfe, ich weiß jetzt, dass ich einen TT mit etwa 
1000VA bräuchte, was mir aber zu groß und auch zu teuer wird. Dafür gibt 
es 4 gute 6550 oder KT88'er!
Wie Ihr sicher schon gemerkt habt, sitzt hier ein Analoger aus 48, der 
zwar weiß, wo das heisse Ende des Lötkolbens ist, sonst aber mit "Strom" 
in erweitertem Sinne etwas schwächelt und glücklich ist, wenn er in der 
Jadis mit der Freiverdrahtung zurecht kommt.

Sollte ich mal wieder vor unlösbaren Problemen stehen, hoffe ich wieder 
auf Eure Hilfe.

Ups, 01:55! Wünsche allen eine angenehme Ruhe ;)

Gruß
Roland

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Thomas schrieb:
> Schimpft sich glaub ich - richtig - LAUTSPRECHER.

Das sind bei den meisten hier diese PC MP3 Brüllwürfel.

Thomas schrieb:
> Ich selbst besitze einen knapp 2000,- Eur Plattenspieler mit 200,- Eur
> System. und dann noch Platten.

Bei mir ähnlich.

Aber es macht keinen  Sinn, Leute zu missionieren, die noch nie gute 
Anlagen gehört haben.

Autor: voltwide (Gast)
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Thomas schrieb:
> Man Leute Ihr habt alle keine Plan.

Jetzt hat es auch meinen Bildschirm erwischt!

Autor: Jemand (Gast)
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"Ich selbst besitze einen knapp 2000,- Eur Plattenspieler mit 200,- Eur
System. und dann noch Platten.
Sorry wenn ich eins drauflege."

Na dann hau mal weg das Geld, ist ja deins und kurbelt die Wirtschaft 
an.

Rauschfreie CDs mit 44,1kHz Abtastrate die ohne große Zeremonie eine in 
den CD Player für 50Euro gelegt werden sind zum großen Teil auch schon 
von Gestern und bieten immer noch bessere (gleiche) Qualität wie ein 
exorbitant teurer Plattenspieler, für die es trotz einer gewissen 
Wiederauferstehung, recht wenig Software (also Musik, geschweige denn 
Audiobücher) gibt.
Wahrscheinlich ist aber die "Zeremonie" und der Aufwand ein wichtiger 
Teil des Spaß an einen Plattenspieler und somit mehr Teil des Hobbys und 
Selbstzweck der nichts direkt (zwingend) der Audioqualität gemein hat.

Echte 100W Sinusleistung verzerrungsfrei in vernünftige (aber nicht von 
Vodooprister heiliggesprochene und entsprechend 
überteuerte...)Lautsprecher eingespeist dürften für 99,99% der Nutzung 
innerhalb von Wohnungen weit mehr als ausreichen (10W sind da oft schon 
zu viel...) und selbst im freistehenden Einfamilienhaus reicht das wohl 
für deutlich über 90% der Anwendungen aus.
Und ob man den Unterschied eines Klasse A Verstärkers mit Linearnetzteil 
das mindestens 2 mal überdimensioniert ist im vergleich mit einen gut 
gefilterten Klasse D-Verstärker und einen (überdurchschnittlich und 
wirklich gut) gefilterten Schaltnetzteil wirklich wahrnimmt (nicht als 
Messwerte am Messgeräten im Schalltoten Messraum im Gesamtwert von 
mehreren 10000Euro) wage ich zu bezweifeln.

Ja ich behaupte das ein MP3 mit hoher Datenrate und gute DA Wandlung, 
ohne brutale Signal Kompression von 98% der Nutzer nicht von einer rein 
Analoge Aufnahme unterschieden werden kann.
Wird dann noch ein verlustfreies Verfahren angewendet wird man höchstens 
mit Messgeräten noch einen Unterschied feststellen.

Aber natürlich ist eine gute Soundkarte und / oder der Verstärker der 
nicht mal 2 kg wiegt und im Computer bzw. Industriegehäuse eingebaut ist 
optisch ehr langweilig und fühlt sich auch nicht wertig an - und wenn 
man "nur" einige hundert Euro (ohne Lautsprecher) bis höchstens 2000 
Euro mit LS für ein High End System ausgegeben hat was man wenn man es 
blind benutzt (Also nur hört - was ja eigentlich sinn eines Audio 
-Hören- System ist...) nicht von ein System für viele 1000 bis einige 
10000 Euro unterscheiden kann ist das halt für manche Zeitgenossen nicht 
befriedigend.

Aber wie gesagt:
Jeder wie er will und kann, solange er das Geld was benötigt wird selbst 
und nicht durch Ausnutzung Anderer (Selbstständiger, schlechter 
Vorgesetzter), erarbeitet hat soll er das ruhig machen.

Jemand

Autor: Dieter (Gast)
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Die Strommessung haette Dir sagen koennen, ob 500VA reichen koennten.

Autor: Klaus (Gast)
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Nach all dem Röhren-Geschwurbel ist immer noch nicht geklärt, warum 
der Verstärker einen Trenntrafo braucht. Steht da in der Anleitung: Darf 
nur an einem Trenntrafo betrieben werden?

MfG Klaus

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Roland H. schrieb:
> ich weiß jetzt, dass ich einen TT mit etwa
> 1000VA bräuchte

Wir aber wissen noch immer nicht, warum du ÜBERHAUPT einen Trenntrafo zu 
brauchen glaubst. Oder hab ich was überlesen?

Mist, war um Sekundenbruchteile zu langsam. Lösche aber trotzdem nicht. 
Doppelt hält besser.

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Jemand schrieb:
> Rauschfreie CDs mit 44,1kHz Abtastrate die ohne große Zeremonie eine in
> den CD Player für 50Euro gelegt werden sind zum großen Teil auch schon
> von Gestern und bieten immer noch bessere (gleiche) Qualität wie ein
> exorbitant teurer Plattenspieler, für die es trotz einer gewissen
> Wiederauferstehung, recht wenig Software (also Musik, geschweige denn
> Audiobücher) gibt.

Nein, das ist leider nicht so. Entscheidend ist die Qualität bei der 
Aufnahme und der anschließenden Mischerei.
Ich habe schon gleiche Aufnahmen von CD und Platte vergleichen können. 
Manchmal sind CDs besser, manchmal die Platte. Und an 
Direktschnittschallplatten (da gibt es leider sehr wenige) kommt keine 
CD dran.
Es mag vielleicht nicht so viele neuen Schallplatten geben, aber es gibt 
noch Leute, die eine große Plattensammlung haben und diese im Zuge der 
CD Euphorie eben nicht wegeworfen haben.

Jemand schrieb:
> Aber natürlich ist eine gute Soundkarte und /

Und sorry, aber Musik am Computer hören mit dem Geprassel im Hintergrund 
und den PC Lautsprechern.... Da kann ich nur sagen: Du hast noch nie 
gute Lautsprecher gehört (und damit meine ich ab der 10.000€ Klasse). 
Und ja, es ist ein gewaltiger Unterschied. Dazu benötigt es allerdings 
Training. Wenn man regelmäßig Musik auf guten Anlagen hört, merkt man 
erst die Unterschiede. (auch im Blindversuch)

Nur zur Klärung: Ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich obskure Netz- 
oder Lautsprecherkabel kaufen.
Und auch ob sich ein Röhrenverstärker jetzt unbedingt besser anhört, 
kann ich mir auch nicht so recht vorstellen. Aber ich habe auch noch 
keinen längere Zeit zu Hause gehabt und halte mich daher mit dieser 
Beurteilung zurück.

Klaus schrieb:
> Nach all dem Röhren-Geschwurbel ist immer noch nicht geklärt, warum
> der Verstärker einen Trenntrafo braucht

Das frage ich mich hier allerdings auch.

Autor: MiWi (Gast)
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Klaus schrieb:
> Nach all dem Röhren-Geschwurbel ist immer noch nicht geklärt,
> warum
> der Verstärker einen Trenntrafo braucht. Steht da in der Anleitung: Darf
> nur an einem Trenntrafo betrieben werden?
>
> MfG Klaus

Bei dem Audioverständnis des TOs sollte doch klar sein das ein 
Trenntrafo vermutlich nicht ausreichend ist, denn die kapazitive 
Kopplung  des verstärkereigenen Trafos zum Versorgungsnetz wird ja nur 
nicht sonderlich gut reduziert. Und das Elkos, gerade für hohe 
Spannungen - bei hf keine sonderlich gute Wirkung zeigen ist ja auch 
bekannt.... oder so ähnlich.

So wird also Unwissen, Geschwurbel und "das höre ich" vermutlich zu noch 
ganz anderen... ich nenne es einmal "Investitionen" führen, die halt gut 
aussehen, in einschlägigen Kreisen ein entsprechendes 
Aufmerksamkeitsdings erzeugen und dennoch relativ Wirkungsfrei sind.

Es gibt schlimmeres auf dieser Welt als eine ungewöhnlich große Menge an 
Cu, Fe, PVC, Glanzlack und Glas an einem Platz zu konzentrieren und sich 
dabei gelegentlich wohlzufühlen.

Daher - Warum er das braucht ist doch vollkommen irrelevant wenn der TO 
meint es brauchen zu müssen....

Bei anderen sind es andere Dinge die vermeintlich wichtig sind (wenn ich 
mir den Fuhrpark der hiesigen Jugendlichen anschaue... unter einem 
dunklen Audi oder einem Swimmingpool im eigenen Garten beim Neubau geht 
da nix...), also was solls...


MiWi

Autor: Martin H. (hebi19)
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Roland H. schrieb:

> Die Röhre ist ein Jadis DA 30 Vollverstärker mit 30W class A. Zieht also
> dauernd die volle Leistung.

Ja was denn nun - 30 Watt oder 300 Watt - ist für die Beantwortung der 
Frage recht ausschlaggebend.
 Bei 30 Watt und einem Trenntrafo mit 300 VA bzw 1,3 A bei 230 V
reicht der Trafo natürlich "dicke"....bei 300 Watt ist er deutlich 
unterdimensioniert weil:
Die Endstufe im A-Betrieb hat normalerweise einen Wirkungsgrad </= 50% - 
zusätzlich benötigt man noch Leistung für den Treiber-Teil der Schaltung 
- bräuchte der Trafo also deutlich mehr als das doppelte.

A-Betrieb heißt im übrigen NICHT, dass der Verstärker "dauernd die volle 
Leistung zieht". A-Betrieb heißt, der ARBEITSPUNKT ist durch die 
Beschaltung GLEICHSTROMMÄSSIG so festgelegt, dass das verstärkende 
Bauteil, in diesem Fall die Röhre, in einem lienaren Teil der Kennlinie 
arbeitet - und dort arbeitet sie dann auch für Wechselspannung. Der 
RUHESTROM und damit die Gleichspannungs-Verlustleistung ist dabei im 
Normalfall deutlich geringer als die Ausgangsleistung und 
Verlustleistung im Wechselspannungsbereich!! Deine Aussage ist techisch 
demnach nicht korrekt.

Martin (ohne jede Ambitionen auf einen Audio-Glaubenskrieg)

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Roland H. schrieb:
> Trenntrafo:
> Prim. 2x115V  sec. 2x115V
> 300 VA,

D.h. der Trafo ist für 300VA SEKUNDÄRseitig ausgelegt, fulltime.

>
> Daran soll mein Röhrenvollverstärker mit angegebenen 275W (Typenschild).

Das ist dann max. Belastung aus dem Netz. Sollte wohl korrekt 275VA 
lauten.

> Ich habe mal gelesen, dass man den Trenntrafo überdimensionieren soll.

Das schadet nicht, kostet aber letztlich mehr Geld und der T-Trafo wiegt 
mehr :-)

> Ist dieser Trenntrafo für diese Leistung geeignet?

Ja.

Ist das Ganze wieder mal so eine "Netzreiniger durch Trenntrafo zur 
Klangverbesserung in HihEnd Anlagen" Geschichte?

Dann unbedingt das Atomstromfilter und den sauerstofffreien Kupferleiter 
nicht vergessen :-)

Autor: Martin H. (hebi19)
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Klaus schrieb:
> Nach all dem Röhren-Geschwurbel ist immer noch nicht geklärt, *warum*
> der Verstärker einen Trenntrafo braucht. Steht da in der Anleitung: Darf
> nur an einem Trenntrafo betrieben werden?
>
> MfG Klaus

Lieber Klaus

Haushaltsgeräte in Röhrentechnik (in diesem Fall ein Audio-Verstärker) 
werden aus sicherheitsgründen immer mit einem Trenntrafo versorgt (sihe 
entsprechende VDE/EN-Normen). Einmal zur galvanischen Trennung vom Netz, 
falls es tatsächlich durch einen Fehler zu einer Körperberührung zu 
einem Spannung führenden Teil kommen sollte - zum anderen verhindert ein 
"dicker Trafo für 50 Hz" auch relativ gut deutlich höherfrequente 
Rückwirkungen ins Netz.

Ist der beschriebene Röhrenverstärker nur ein "Bauteil oder Modul ohne 
die Versorgung" (wovon ich bei der Art der Fragestellung ausgehe) muss 
der Anwender die Versorgung aufbauen - und da ist eben eine galvanische 
Trennung notwendig. In "Komplett-Verstärkern" (z.B. fertiger 
Gitarrenverstärker) ist der Trafo natürlich bereits integriert und man 
benötigt keinen zusätzlichen Trenntrafo.

Martin

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Martin H. schrieb:
> A-Betrieb heißt im übrigen NICHT, dass der Verstärker "dauernd die volle
> Leistung zieht".

Akademisch.

Praxis: Leider bedeutet Class A das der Verstärker immer so zw. 90 und 
100% der Leistung aus dem Netzteil zieht.

Es wird erst ab Class AB bzw. B, D etc. günstiger.

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Martin H. schrieb:
> Ist der beschriebene Röhrenverstärker nur ein "Bauteil oder Modul ohne
> die Versorgung" (wovon ich bei der Art der Fragestellung ausgehe)

Lies oben: Jadis DA 30

Wenn Du nicht weißt was das ist: 
www.jadis-electronics.com/documents/30/i35_eng.pdf



Und dann lass Deine sinnlosen Vermutungen bleiben.

Autor: Klaus (Gast)
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Martin H. schrieb:
> Lieber Klaus
>
> Haushaltsgeräte in Röhrentechnik (in diesem Fall ein Audio-Verstärker)
> werden aus sicherheitsgründen immer mit einem Trenntrafo versorgt

Vielen Dank für die nette Ansprache.

Wenn ich mich zurückerinnere, dann wurde die erste Stereoanlage meines 
Vaters, das war ein Röhrenverstärker, einfach in die Steckdose gesteckt, 
genauso wie der Fernseher. In unserem Haushalt gabs keinen Trenntrafo. 
Nun mögen sich die Regeln geändert haben, aber bei meinem letzten Besuch 
im M**markt habe ich keine Trenntrafos zum Betrieb älterer Geräte 
gesehen. Die sind mir auch sonst nicht untergekommen.

MfG Klaus

Autor: Nachdenklich (Gast)
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Roland H. schrieb:
> sitzt hier ein Analoger aus 48

Der in dem Alter noch maximal bis 4000Hz hört :-)))

Ansonsten kann man Andrew und Jemand nur recht geben, aber macht nur 
weiter mit eurer Audio-Esotherik, ist immer wieder unterhaltsam

Autor: Dieter (Gast)
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Wenn alte Gereate eine Leitung mit dem internen Chasis verbunden haben, 
dritte mal eine gewischt bekommen, dann hat man richtig Aerger. Dritte, 
das kann die Putzfrau oder Putzmann sein.

Autor: wendelsberg (Gast)
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Martin H. schrieb:
> Haushaltsgeräte in Röhrentechnik (in diesem Fall ein Audio-Verstärker)
> werden aus sicherheitsgründen immer mit einem Trenntrafo versorgt (sihe
> entsprechende VDE/EN-Normen).

Nein. Es gab auch Geraete, in denen die Netzspannung direkt verwendet 
wurde.

Klaus schrieb:
> Wenn ich mich zurückerinnere, dann wurde die erste Stereoanlage meines
> Vaters, das war ein Röhrenverstärker, einfach in die Steckdose gesteckt,
> genauso wie der Fernseher. In unserem Haushalt gabs keinen Trenntrafo.

Das wird daran gelegen haben, dass Stereo erst aufkam, als Geraete ohne 
eingebauten Trafo schon viele Jahre praktisch nicht mehr gebaut wurden.

wendelsberg

Autor: Nachdenklich (Gast)
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wendelsberg schrieb:
> Das wird daran gelegen haben, dass Stereo erst aufkam, als Geraete ohne
> eingebauten Trafo schon viele Jahre praktisch nicht mehr gebaut wurden.

Ich meine Fernseher, bei denen das Chassis auf Netzpotential liegen 
konnte, wurden bis in die 70ger gebaut, aber nachprüfen kann ich das 
nicht.

Autor: Klaus (Gast)
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Nachdenklich schrieb:
> Ich meine Fernseher, bei denen das Chassis auf Netzpotential liegen
> konnte, wurden bis in die 70ger gebaut, aber nachprüfen kann ich das

Richtig. Und selbstverständlich wurden elektronische Geräte ohne extra 
Trenntrafo betrieben. Da war ein Netztrafo drin oder das Chassis war 
isoliert, wie beim Fernseher. Und da lagen die Wohnungen auch nicht voll 
mit toten Putzfrauen.

Nur hat niemand den Netztrafo "Trenntrafo" genannt. Das tut bei modernen 
Netzteilen eigentlich auch auch niemand. Außer er will damit kundtun, 
daß er jetzt endlich verstanden hat, wie man mit einem Trafo eine 
galvanische Trennung hinbekommt.

Ein Röhrenverstärker brauch eine Versorgung mit mehreren Spannungen, die 
üblicherweise mit einem Netztrafo erzeugt werden.

Roland H. schrieb:
> Daran soll mein Röhrenvollverstärker mit angegebenen 275W (Typenschild).

Die Frage ist, braucht dieser Verstärker zusätzlich einen Trenntrafo und 
wenn ja, warum?

MfG Klaus

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Klaus schrieb:
> Die Frage ist, braucht dieser Verstärker zusätzlich einen Trenntrafo und
> wenn ja, warum?

Braucht dieser unbedingt, um dne Klang zu optimieren.

An den TE:  Ganz wichtig ist, das der Trenntrafo in einem großen Gehäuse 
eingebaut wird, damit sich die Netzoberwellen durch Interferenz 
auslöschen.
Das Gehäuse muss aus antimagnetischem Aluminium bestehen.
Nur so kommt reiner 50 Hz Sinus an die Netzseite des Jadis.

Autor: Max707 (Gast)
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Nachdem hier dem Verstärker unter dem Rock geschaut wurde ist doch alles 
sonnenklar. Dieser Mickertrafo ist doch höchstens für 50 Watt geeignet.

275 Watt ist tausendfach übertrieben!

Autor: Max707 (Gast)
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Nachdem hier dem Verstärker unter den Rock geschaut wurde ist doch alles 
sonnenklar. Dieser Mickertrafo ist doch höchstens für 50 Watt geeignet.

275 Watt ist tausendfach übertrieben!

Autor: Dietrich L. (dietrichl)
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Max707 schrieb:
> 275 Watt ist tausendfach übertrieben!

d.h. der Verstärker braucht nur 275mW ;-))

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Im Prinzip hat er aber schon Recht. Viel mehr als 50W traue ich den 
Traföchen im Bild oben auch nicht zu.

Autor: Elektrofan (Gast)
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> An den TE:  Ganz wichtig ist, das der Trenntrafo in einem großen
> Gehäuse eingebaut wird, damit sich die Netzoberwellen durch
> Interferenz auslöschen.

Lässt sich doch problemlos in jeden Hausarbeits- oder Gästeklo-Raum
integrieren.
Die Wellenlänge der dritten Oberschwingung (150 Hz) beträgt ja nur
2000 km.            SCNR

Autor: MaWin (Gast)
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Thomas schrieb:
> LAUTSPRECHER

Tja, dummereeise benötigen Röhrenverstärker mit ihrem Ausgangstrafo und 
schlechten Dämpfung ganz anders gebaute Lautsprecher als die, die heute 
verkauft werden.

Man sollte Röhrenverstärker immer an den Lautsprechern ihrer Zeit 
betreiben.
Das waren hart aufgehängte Chassis mit hohem Wirkungsgrad. Sie brauchen 
weder
eine elektrische Dämpfung durch den Verstärker noch eine hohe Leistung.

Aber wer beherrscht schon Grundlagen, wenn er an Esoterik glaubt.

Autor: MaWin (Gast)
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Martin H. schrieb:
> Haushaltsgeräte in Röhrentechnik (in diesem Fall ein Audio-Verstärker)
> werden aus sicherheitsgründen immer mit einem Trenntrafo versorgt (sihe
> entsprechende VDE/EN-Normen

Blödsinn.

Martin H. schrieb:
> In "Komplett-Verstärkern" (z.B. fertiger Gitarrenverstärker) ist der
> Trafo natürlich bereits integriert und man benötigt keinen zusätzlichen
> Trenntrafo.

Falsche Wortwahl. Wenn ein Trafo im Gerät ist, nennt man den nicht 
Trenntrafo.

Alle Geräte mit berührbaren Anschlüssen benötigen eine vom Stromnetz 
galvanisch getrennte Stromversorgung durch einen Trafo, und haben das 
narürlich auch. Ein weiterer externen Trenntrafo ist nicht nötig.

Daher kommt der normale Haushalt auch ohne Trenntrafos aus. Den braucht 
der höchstens, um 110V Geräte an unseren 230V zu betreiben (obwohl es 
dafür auch ein Spartrafo täte).

www.jadis-electronics.com/documents/30/i35_eng.pdf zieht 275W für 30W 
Lautsprecherleistung und der 300W Trenntrafo passt, falls es ein 110V 
Gerät ist. Ist es ein 220-240V Gerät, braucht man ihn nicht. Sollte es 
brummen, löst man das Problem anders, als über einen Trenntrafo

Autor: analog48 (Gast)
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Na dann bin ich doch froh, dass ich einige unterhalten konnte und man 
sich um mein Hörvermögen sorgt :) Bei einigen Beiträgen habe ich als 
Nichtelektroniker erwas mitbekommen, andere dürften überlesen haben, 
dass mein Wissen diesbezüglich etwas viel mau ist. Jetzt weiß ich aber 
immer noch nicht genau, warum ein TT vor der Jadis nicht sinnvoll ist. 
Könnte man sicher mit wenigen Worten auch für mich verständlich 
erklàren. Macht aber nichts. Vielen Dank aber für die vielen Beiträge!

Grüße Roland

Autor: keine Ahnung von Technik (Gast)
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MaWin schrieb:
> Sollte es
> brummen, löst man das Problem anders, als über einen Trenntrafo

Z.B. Audio-Signal-Überträger bieten ebenfalls galv. Trennung... wenn 
auch
nicht unbedingt >= 2,5kV Spec.

Und die o.g. Wirkung eines Trenntrafos als Netzfilter ... läßt sich auch
mit einem solchen besser erreichen.

Aber was soll's, Voodoo-Shops nennen sich heutzutage doch tatsächlich 
"Esoteric Audio" - um das Schimpfwort auch noch als Werbung zu 
mißbrauchen... zum k...

Autor: analog48 (Gast)
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@ MaWin

Habs jetzt hoffentlich kapiert. Danke!

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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analog48 schrieb:
> Jetzt weiß ich aber
> immer noch nicht genau, warum ein TT vor der Jadis nicht sinnvoll ist.

Drehen wir den Spiess doch mal um - welchen Sinn versprichst du dir denn 
von einem Trenntrafo?
Technisch sinnvoll ist er ja nicht, wie hier hinreichend erklärt wurde, 
denn erstens ist dein Verstärker schon mit einem Trafo ausgerüstet und 
zweitens ist ein TT ja nur nochmal ein Verbraucher, der Geld kostet, 
Platz braucht und nichts zum Klang beiträgt. Eher im Gegenteil, denn der 
TT macht die Versorung  weicher, d.h. nachgiebiger gegenüber 
Lastanforderungen. Das ist bei einem 300VA Trafo zwar nicht viel, aber 
besser wird die Speisung jedenfalls nicht.

Autor: analog48 (Gast)
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Danke für die verständliche Erklàrung! Ich hatte mal einen TT vor dem CD 
Spieler gehört und "ich bilde mir ein", dass es besser klang. Daher die 
Meinung, obs vor der Röhre etwas bringt. Sollte den Strom "besser" 
machen. Bin schon neugierig, ob und wie ich jetzt gelyncht werde :)

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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analog48 schrieb:
> Bin schon neugierig, ob und wie ich jetzt gelyncht werde :)

Lynchen will dich hier niemand, wir machen uns nur oft lustig über 
Leute, die am bereits besten Glied der Audiokette, nämlich dem 
Verstärker, rumfummeln und dabei die wirklichen Schwachstellen der 
Übertragung vergessen. Das ist nämlich seit Jahrzehnten nicht der CD 
Player oder der Verstärker, sondern der Lautsprecher.
Lautsprecher sind mechanisch und sollen das eingefütterte Signal 
klangneutral und ohne eigene Zutaten in Luftdruckänderungen umwandeln. 
Das geht nicht ohne Kompromisse und deswegen ist es sinnvoll, sich den 
Lautprechern als erstes zuzuwenden, wenns am Klang hapert.

Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
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Matthias S. schrieb:
> Das geht nicht ohne Kompromisse und deswegen ist es sinnvoll, sich den
> Lautprechern als erstes zuzuwenden, wenns am Klang hapert.

Völlig falscher Ansatz!

Die Lautsprecher befinden sich nicht im Nirvana! Der Klangraum ist der 
allererste Ansatz. Der Klangraum ist der wo sich der Zuhörer befindet.

Autor: analog48 (Gast)
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Lautsprecher Gauder Arcona 40, bin damit in meinem 20m2 Raum voll 
zufrieden! Ist eben immer das selbe, die Sucht nach noch "besser"!

Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
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Ziehe um oder baue um.

Gerade habe ich eine Installation gesehen in der selbst eine 100.000 € 
teure Anlage keinerlei Klangverbesserung bringen würde.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Esmeralda P. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Das geht nicht ohne Kompromisse und deswegen ist es sinnvoll, sich den
>> Lautprechern als erstes zuzuwenden, wenns am Klang hapert.
>
> Völlig falscher Ansatz!
>
> Die Lautsprecher befinden sich nicht im Nirvana! Der Klangraum ist der
> allererste Ansatz. Der Klangraum ist der wo sich der Zuhörer befindet.

Beides ist richtig. Und dann kommt noch die Aufstellung der Lautsprecher 
dazu.
Allerdings nützt auch der bester Raum und die beste Aufstellung nichts 
wenn die LS mittelmäßig sind.

Autor: Nachdenklich (Gast)
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Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Andrew T. schrieb:

> www.jadis-electronics.com/documents/30/i35_eng.pdf

Ahh. Danke. Also in der Tat 30 (dreißig) Watt Ausgangsleistung. Und 
maximal 275W schluckt er aus dem Netz. Wirkungsgrad 11%. LOL.

Dachte ich mir anhand des Bildes oben schon. Unten rechts ist ja wohl 
der Netztransformator des Geräts. Soweit man sehen kann, ein M-Schnitt 
und maximal M102 [¹]. Aus dem kriegt man maximal 180W raus. Ein 300W 
Trenntrafo langt dicke. Und ist natürlich überflüssig.

Am Trafo angedockt sieht man (LOL) Halbleiterdioden. Im oberen Drittel 
des Bildes gar eine Platine mit zwei IC. Toller "Röhrenverstärker" ist 
das. Das  total schief eingebaute Lautstärkepoti paßt da voll ins Bild. 
Oder daß die (blanken!) Kupferdrähte in der Verdrahtung teilweise 
angestückelt sind. Wird wohl von Azubis gebaut, das Ding. Na, Hauptsache 
das Gehäuse ist schön auf Hochglanz poliert.


[¹] Als Maßstab kann man die blauen Elkos nehmen. Die haben 10mm 
Pinabstand und damit ca. 30mm Durchmesser.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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analog48 schrieb:
> Ich hatte mal einen TT vor dem CD Spieler gehört und "ich bilde mir ein", dass 
es besser klang.

Ohren lügen. Sie hören vor allem dem Verkäufer zu.

> Daher die Meinung, obs vor der Röhre etwas bringt. Sollte den Strom "besser" 
machen.

Unsinn.

> Bin schon neugierig, ob und wie ich jetzt gelyncht werde :)

Du bist ein Opfer der audiophilen Geistesverwirrung.

Ein Gerät im Abhörraum eines Audioverkäufers klingt schon dann ein 
kleines bischen besser als das andere im Vergleich, wenn es einen 
Bruchteil lauter gestellt ist. Auf die Art werden Kunden so betrogen, 
daß sie stets das Teuerste kaufen, und dem Audioverkäufer Profit 
bescheren.

Das ist so ähnlich wie bei Media-Markt, wo die Fernseher, die 
rausverkauft werden sollen, ein kleines bischen mehr Farbsättigung 
bekommen, dmit sie im Vergleich besser aussehen (was inzwischen von den 
Werbetreibenden aber auch so überzogen wurde, daß jeder Fernseher im 
Verkaufsraum bonbonbunt mit 200% überzogener Farbsättigung eingestellt 
ist und einfach nur noch Scheisse aussieht).

Autor: analog48 (Gast)
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Der "tolle Röhrenverstärker" hat ein Motorpoti (Platine mit den IC's). 
Ein schief eingebautes Poti ist natürlich klangschädlich, werde das 
sofort ändern!

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Esmeralda P. schrieb:
>> Das geht nicht ohne Kompromisse und deswegen ist es sinnvoll, sich den
>> Lautprechern als erstes zuzuwenden, wenns am Klang hapert.
>
> Völlig falscher Ansatz!
>
> Die Lautsprecher befinden sich nicht im Nirvana! Der Klangraum ist der
> allererste Ansatz. Der Klangraum ist der wo sich der Zuhörer befindet.

Das ist ja richtig, aber die wenigsten Leute können sich einen Abhörraum 
bauen, der ist im Allgemeinen vorgegeben. Also sind doch die 
Lautsprecher und deren Aufstellung Nummer 1 beim 'Verbessern' des 
Klanges.

: Bearbeitet durch User
Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
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Michael B. schrieb:
> jeder Fernseher im
> Verkaufsraum bonbonbunt mit 200% überzogener Farbsättigung eingestellt
> ist und einfach nur noch Scheisse aussieht).

ein Scheißprogramm muß auch Scheiße aussehen, meine Meinung

Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
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Michael B. schrieb:
> Du bist ein Opfer der audiophilen Geistesverwirrung.

Die Geistesverwirrung beginnt hier schon bei den Abgeordneten in der 
Regierung!

Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
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Matthias S. schrieb:
> Das ist ja richtig, aber die wenigsten Leute können sich einen Abhörraum
> bauen, der ist im Allgemeinen vorgegeben. Also sind doch die
> Lautsprecher und deren Aufstellung Nummer 1 beim 'Verbessern' des
> Klanges.

Und das ist wieder völlig falsch!

Natürlich kannst du deinen Abhörraum zu Hause noch gestalten, und das 
bringt schon mal einiges. Haste gut gestaltet, dann erst kommen 
Lautsprecherstandorte und Lautsprecher, erst dann Verstärker etc...

Autor: Michael B. (laberkopp)
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analog48 schrieb:
> Gauder Arcona 40

Passive Box mit AMT (a la Adam/Hedd/Eve Audio), was soll das werden ? 
Technische Daten ausser Abmessungen und Gewicht werden hier
https://www.gauderakustik.com/index.php/lautsprecher/arcona/arcona-40
nicht genannt, und Test gibt es nur zur 13500 EUR teuren Arcona 200, 
dort sind die Ergebnisse unterirdisch, Impedanz bis runter auf 1.9 Ohm, 
Klirr bei höheren Lautstärken fast so laut wie Nutzsignal, sauber 
abgeschnittenes Diagramm im Lügentest.

Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
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Esmeralda P. schrieb:
> Natürlich kannst du deinen Abhörraum zu Hause noch gestalten, und das
> bringt schon mal einiges. Haste gut gestaltet, dann erst kommen
> Lautsprecherstandorte und Lautsprecher, erst dann Verstärker etc...

Nimm die Sprungstellen heraus und mache den Abhörraum akustisch 
hochohmiger.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Axel S. schrieb:
> Oder daß die (blanken!) Kupferdrähte in der Verdrahtung

Schönes Bild
https://www.stereophile.com/content/jadis-i-35-integrated-amplifier-page-2

Von Grundlagen der Verdrahtung in Audiogeräten wie sternförmiger 
Masseführung haben die Bastler wohl noch nie gehört. Würde mich nicht 
wundern, wenn der brummt.

Die Anschlüsse am Netzschalter (und wohl auch Primärtrafo) sind nicht 
isoliert sondern liegen blank neben dem SELV netzgetrennten Signalen, 
das Gerät besteht also nicht mal der Niederspannungsrichtlinie und 
bekommt kein CE, ist in Europa wegen der Mängel nicht verkaufsfähig.

Autor: michael_ (Gast)
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keine Ahnung von Technik schrieb:
> Z.B. Audio-Signal-Überträger bieten ebenfalls galv. Trennung... wenn
> auch
> nicht unbedingt >= 2,5kV Spec.

Gab es aber. In SW TV von Radeberg war so ein Übertrager drin.
Zusätzlich in einer runden Mu-Metall Dose.

Das Auge hört aber mit.
Wie beim Essen.

Ein Sonntagsausflug im roten Cabrio ist doch etwas anderes als im 
mausgrauen Einheitsgolf.

Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
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Hast du 100 Dumme gefunden, die es bestimmt gibt, dann haste den Sack 
voll (€).

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Michael B. schrieb:
> Die Anschlüsse am Netzschalter (und wohl auch Primärtrafo) sind nicht
> isoliert sondern liegen blank neben dem SELV netzgetrennten Signalen,

Isolierende Schrumpfschläuche hätten den Blick auf die Lötstellen 
verhindert, und somit das Auge der audiophilen Käufer beleidigt.
Außerdem erhöhen Schrumpfschläuche die Elektronenreibung. Das will man 
nicht im Röhrenverstärker.

Ich denke es besteht nun Einigkeit darüber, das ein 300VA Trenntrafo von 
der Leistung bequem reicht für diesen Verstärker. Ob der TE den TT nun 
benötigt oder nicht: muß hier nicht weiter diskutiert werden. Muss er 
selber entscheiden.

Autor: Peter D. (peda)
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Ein Trenntrafo in der Netzzuleitung verbessert nichts, sondern dient 
allein dem Schutz bei Arbeiten am offenen Gerät.
Ein Netztrafo wird typisch mit 3kV oder 5kV geprüft. Daher ist eine 
weitere Trennung sinnlos.

Bei Geräten mit Schukoanschluß kann in der Tat ein Trenntrafo den Klang 
verbessern, weil er eine Erdschleife auftrennt. Allerdings kommt dazu je 
ein Trenntrafo in die beiden NF-Leitungen und nicht in die 
Netzzuleitung.

Autor: Peter D. (peda)
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Michael B. schrieb:
> Die Anschlüsse am Netzschalter (und wohl auch Primärtrafo) sind nicht
> isoliert sondern liegen blank neben dem SELV netzgetrennten Signalen,
> das Gerät besteht also nicht mal der Niederspannungsrichtlinie und
> bekommt kein CE, ist in Europa wegen der Mängel nicht verkaufsfähig.

So ist es, das Gerät ist mangelhaft und muß zurückgenommen werden. Die 
Netzverdrahtung muß so erfolgen, daß ein loser Draht nicht das Gehäuse 
berühren kann.

Überhaupt habe ich so eine freifliegende Verdrahtung nur bei Bastlern 
gesehen. Der Profi nimmt Lötleisten, wo die Bauteile sicher befestigt 
werden. Wenn ich die Dioden einpolig auf den Trafo gepappt sehe, wird 
mir ganz schlecht. Eine etwas holprige Fahrt mit dem Lieferfahrzeug und 
die Dinger vibrieren sich ab.
Ich hätte wenigstens die Bodenplatte fest angenietet, weil ich mich 
sonst schämen müßte, wenn da ein Fachmann reinschaut.

Autor: Roland H. (analog48)
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Das ist mal eine einfache verständliche Aussage, der TT reicht, danke.
Dass ich ihn nicht verwende, habe ich schon erwähnt (Größe, Kosten).

Ich habe hier einiges gelernt, danke für die sinnvollen und hilfreichen 
Beiträge.

Dass mein Jadis scheisse ist, das Poti schief eingebaut ist, der 
mickrige Trafo und hochglanzpoliertes Chrom und die Gauder auch nicht so 
der Bringer sind, wusste ich nicht, aber man lernt gerne dazu.

Sollte ich wieder einmal Fragen haben, werde ich mich im Forum
"E-Zeugs für Dummies" anmelden.

Nochmals vielen Dank an die, die versucht haben, mir Zusammenhänge zu 
erklären und auch nur mal gesagt haben "bringt nicht's, weil....!

Werde mich jetzt ausklinken, viel Spaß noch im Forum.

Grüße
Roland

Autor: Nachdenklich (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Die Anschlüsse am Netzschalter (und wohl auch Primärtrafo) sind nicht
>> isoliert sondern liegen blank neben dem SELV netzgetrennten Signalen,
>> das Gerät besteht also nicht mal der Niederspannungsrichtlinie und
>> bekommt kein CE, ist in Europa wegen der Mängel nicht verkaufsfähig.
>
> So ist es, das Gerät ist mangelhaft und muß zurückgenommen werden. Die
> Netzverdrahtung muß so erfolgen, daß ein loser Draht nicht das Gehäuse
> berühren kann.

Hmm, also ist der Trenntrafo doch notwendig

Duck und weg :-)

Autor: Peter (Gast)
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Der Verstärker scheint ja kein Bausatz, sondern ein fertiges Gerät zu 
sein. Da wundert mich die Freiluftverdrahtung etwas. Ich hätte da 
wenigstens Lötösenleisten oder etwas in der Art erwartet. Ist diese 
Aufbautechnik gebräuchlich?

Autor: michael_ (Gast)
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Ja, doch.
Zur Sicherheit habe ich in mein Radiobastelbuch gesehen.
Dort wird das auch beschrieben.

Nachdenklich schrieb:
> Hmm, also ist der Trenntrafo doch notwendig

War auch mein Gedanke.
Das kann man aber nachbessern.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Peter schrieb:
> Ist diese
> Aufbautechnik gebräuchlich?

Für maximalen Profit wohl schon.
Ich finde den Aufbau auch etwas gruselig.

Autor: Nachdenklich (Gast)
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Peter D. schrieb:
> So ist es, das Gerät ist mangelhaft und muß zurückgenommen werden. Die
> Netzverdrahtung muß so erfolgen, daß ein loser Draht nicht das Gehäuse
> berühren kann.

Die Einzeladern zum Netzschalter unten links sind doch schön mit 
Kabelbindern direkt am Chassis festgezurrt.
Mal abgesehen, daß man Schrumpfschlauch über die Lötpunkte hätte machen 
sollen, ist das überhaupt ohne zusätzliche 2. Isolierung zulässig?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Nachdenklich schrieb:
> ist das überhaupt ohne zusätzliche 2. Isolierung zulässig?

Jein.

Normalerweise schiebt man derartige Eizelader-Netzkabel, die von hinten 
nach vorne so lang durchs Gerät laufen, durch einen Schrumpfschlauch als 
zusätzliche Isolierung (so wie sonst der Mantel bei Zwilligsadern), der 
vor allem verhindert, daß abgerissene Kabel irgendwo hin können, wo sie 
Kontakt mit SELV isolierten Schaltungsteilen bekommen.

Man kann auch eine am Schutzleiter hängende Blechwand zwischen beide 
Abteilungen ziehen oder dutzende andere Lösungen die keine "2. 
Isolierung" darstellen und trotzdem einen Übergang der 230V zu 
isolierten Teilen auch bei Auftreten 1 Fehlers (1 Fehler darf kein 
Problem sein, 2 Fehler können ein Problem werden) verhindern.

Aber das Gerät ist offensichtlich nicht nach geltenden Vorschriften 
aufgebaut und ein Konkurrent kann leicht mit Hilfe der Netzagentur und 
Rapex die Geräte aus dem Handel entfernen lassen und Jadis als Firma 
damit beerdigen.

Autor: michael_ (Gast)
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Roland H. schrieb:
> 20180127_154235.jpg
>
>             244 KB, 204 Downloads

Wie sind eigentlich die dicken Elyt befestigt?
Nur geklebt?

Autor: Roland H. (analog48)
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Ja, scheint Silikon zu sein.

Autor: Arno H. (arno_h)
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Keine CE-Kennzeichnung und WEEE von vor 2006. Sehr angreifbar das Ganze.

Arno

Autor: Peter D. (peda)
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Ich kaufe keine Verstärker mit Schukostecker, da hat man immer 
Störeinkopplungen über Erdschleifen. Daher haben Heimkomponenten nur 
einen 2-poligen Netzstecker.
Und im Profisektor erbeitet man grundsätzlich mit symmetrischen 
Eingängen, um Erdschleifen zu vermeiden.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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michael_ schrieb:
> Wie sind eigentlich die dicken Elyt befestigt?
> Nur geklebt?

Nein, diese Elkos haben unten leistungsstarke Alu-Magnete, mit denen sie 
auf dem Chassis fixiert werden.

Und dann gibts angeblich noch die Ausführung mit Gewindebolzen; die 
werden dann mit Muttern befestigt. Solche Elkos hat aber noch nie jemand 
gesehen, gehört also wahrscheinlich in den Bereich der urbanen Legenden.

Autor: Jens G. (jensig)
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>Und dann gibts angeblich noch die Ausführung mit Gewindebolzen; die
>werden dann mit Muttern befestigt. Solche Elkos hat aber noch nie jemand
>gesehen, gehört also wahrscheinlich in den Bereich der urbanen Legenden.

Ja, schon ein Gewinde hat ja auch noch niemand gesehen, erst recht 
keinen Gewindebolzen ...

Autor: Dieter (Gast)
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Elkos mit ungefähr 0,5...1cm herausragender Gewindestange für M6 oder M8 
habe ich schon aus Fernsehern vom Sperrmüll ausgebaut. Der Elko mit den 
M5 Schraubbefestigung an den Anschlüssen befindet sich seit Jahren an 
einer Schule in der Sammlung von Lehranschauungsobjekten.

Autor: michael_ (Gast)
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Achim B. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Wie sind eigentlich die dicken Elyt befestigt?
>> Nur geklebt?
>
> Nein, diese Elkos haben unten leistungsstarke Alu-Magnete, mit denen sie
> auf dem Chassis fixiert werden.

Du bist aber gemein :-)

Die werden eigentlich mit sowas befestigt:

ebay 250863738161

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Achim B. schrieb:

> dann gibts angeblich noch die Ausführung mit Gewindebolzen; die
> werden dann mit Muttern befestigt. Solche Elkos hat aber noch nie jemand
> gesehen, gehört also wahrscheinlich in den Bereich der urbanen Legenden.

Netter Versuch. Obwohl es natürlich Elkos mit Gewindebolzen gibt, so 
gibt es doch die Kombination mit Gewindebolzen und Snap-In 
Lötanschlüssen nicht. Nun haben die Elkos im Bild aber eben diese 
Anschlüsse ...

Autor: Thomas (Gast)
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Warum gibt es in solchen Foren immer wieder Leute, die nur SCHEIßE 
erzählen, von nix ne Ahnung haben und diesen Tread ins Unendliche 
sinnlos aufblasen.

Diese tragen in keins der Weise etwas fundamentales dazu bei. Und genau 
das wäre es, was ein 'gutes' Forum ausmacht.

Auch beleidigend sollte es nicht sein. (Sorry wenn ich mich oben 
aufgeblasen habe). Aber das musste raus.

Man reisst euch zusammen, und tragt Ideen bei. Solche Leute wie Roland 
suchen seines gleichen hier, und sollen diese auch finden.

Und wenn der Jadis nich CE-konform ist, dann ist er es halt nicht. Macht 
euch mal Gedanken über den China-Schrott, den ihr bei diversen 
Großketten kauft. Die klauen die CE-Logo einfach !!! Macht das Sinn ?

Grüße und gut is
Thomas

Autor: Elektrofan (Gast)
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> Und dann gibts angeblich noch die Ausführung mit Gewindebolzen;
> die werden dann mit Muttern befestigt. Solche Elkos hat aber noch
> nie jemand gesehen, gehört also wahrscheinlich in den Bereich der
> urbanen Legenden.

Quatsch.

https://www.picclickimg.com/d/l400/pict/142780208624_/10000-uF-25V-Siemens-Sikorel-Elko-4-St%C3%BCck.jpg

Autor: Peter D. (peda)
Datum:

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michael_ schrieb:
> Die werden eigentlich mit sowas befestigt:
>
> ebay 250863738161

Ja, nur so gehört sich das.
Ich habe noch kein professionelles Gerät mit eingeklebten Elkos gesehen.

Autor: G. Ast (Gast)
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Thomas schrieb:
> Warum gibt es in solchen Foren immer wieder Leute, die nur SCHEIßE
> erzählen, von nix ne Ahnung haben und diesen Tread ins Unendliche
> sinnlos aufblasen.

Endlich mal jemand der zur Selbstreflektion fähig ist.

Autor: Thomas S. (thschl)
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G. Ast schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Warum gibt es in solchen Foren immer wieder Leute, die nur SCHEIßE
>> erzählen, von nix ne Ahnung haben und diesen Tread ins Unendliche
>> sinnlos aufblasen.
>
> Endlich mal jemand der zur Selbstreflektion fähig ist.

Bill Gates nimm auch Scheisse im Glas mit zu seinem Vortrag, warum nicht 
auch hier ?

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
Datum:

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Peter D. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Die werden eigentlich mit sowas befestigt:
>>
>> ebay 250863738161
>
> Ja, nur so gehört sich das.
> Ich habe noch kein professionelles Gerät mit eingeklebten Elkos gesehen.

Dummerweise sieht man in dem Bild oben solche Halter nicht.
Also haben die Elkos entweder Gwindebolzen oder (was ich aufgrund des 
sonstigen Aufbaus vermute) sind sie eben doch gepappt.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Elkos anschrauben geht hier überhaupt nicht.
Das würde nicht zu dem fliegenden Aufbau passen.

Autor: Dieter (Gast)
Datum:

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Jener der sich noch nie verkauft hat, werfe den ersten Stein.

Das Wort "verkauft" wird hier in der Variante für, das "nicht das 
richtige Produkt ausgewählt" gebraucht.

Viele möchten dem TO trotzdem helfen und vor weiterem Schaden bewahren. 
Das kann auch unangenehm für den TO werden, wenn ehrlich gesagt wird, 
nicht noch mehr dafür ausgeben. Vor allem unter der Prämisse, dass ab 
300W die Dinger teuer werden.

Da niemand hier das gleiche Gerät hat, kann Meßwerte nur der TO liefern. 
Die hat er nicht geliefert. Er hat bisher nicht versucht den Scheinstrom 
zu messen und auch nicht mitgeteilt, dass ihm das nicht möglich sei, da 
er kein Meßgerät besäße.

Somit wäre das Ergebnis: Wenn die Leistungsangabe des Gerätes stimmt, 
ist der Trenntrafo zu leistungsschwach.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Dieter schrieb:
> Wenn die Leistungsangabe des Gerätes stimmt,

Die Angabe "Consumption 275W" bezieht sich wahrscheinlich auf die 
Nennleistung den Netztrafos. (Den Abmessungen nach kommt das hin). Für 
eine Ausgangsleistung von 30Watt ist der Trafo reichlich 
überdimensioniert. Auch bei Klasse A. Daß ein Trenntrafo überflüssig 
ist, wurde schon festgestellt.

Nachdenklich schrieb:
> Ich meine Fernseher, bei denen das Chassis auf Netzpotential liegen
> konnte, wurden bis in die 70ger gebaut,

Fernseher haben seit Menschengedenken ein Gehäuse aus Holz und/oder 
Plastik.

In diesem Thread wurde mal wieder eine Menge Unfug geschrieben. Ich habe 
mich gut amüsiert. Danke an Alle.

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