Futter vom Akkuschrauber öffnen

Gast #5613887
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Zum Problem.
Ich habe einen netten Akkuschrauber geerbt.
Aber bei dem ragte einer von den drei Backen am Schnellspannfutter 
heraus und ich konnte ihn dann abziehen.
Wie kann sowas passieren?
Reindrücken war nicht möglich.
Das Bohrfutter konnte ich auch nicht tauschen, da ich diese dämliche 
Linksgewinde-Schraube nicht rauskriege.

Aber wie kann das Futter geöffnet werden?
Wie wurde es montiert?
Von hinten jedenfalls nicht.

Ist der metallene Ring vorn aufgepresst oder mit Gewinde versehen?
#5613976
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michael_ schrieb:
> Aber bei dem ragte einer von den drei Backen am Schnellspannfutter
> heraus und ich konnte ihn dann abziehen.
> Wie kann sowas passieren?

Bohrfutter "im Eimer".

> Reindrücken war nicht möglich.
> Das Bohrfutter konnte ich auch nicht tauschen, da ich diese dämliche
> Linksgewinde-Schraube nicht rauskriege.

Bohrfutter-Zustellungen basieren auf Schrauben von ihnen.
Dabei greifen mehrere einzelne "Zähne" der drei Backen in eine ihnen 
allen gemeinsame Schraubeinheit ein.
Wenn nun einzelne Zähne "abgewürgt" sind, funktioniert das alles nicht 
mehr.

Im Klartext:
Nimm eine Flex und trenn damit das Bohrfutter so auf oder weg, damit Du 
auf das Wellengewinde ein anderes aufschrauben kannst.
Weil das vorhandene Bohrfutter nur noch Schrott ist:
Du kannst das nicht mehr "retten". :)

Grüße
Gast #5614136
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Ja, mal sehen ob ich den Aufwand mache.
Ich habe das Futter mit WD40 eingesprüht, wenn es weggetrocknet ist, 
versuch ich die Schraube nochmal zu entfernen.
Oder gibt es die auch mit Rechtsgewinde?

Aber trotzdem interessiert es mich, wie solche Futter hergestellt 
werden.
Auch die mit dem Zahnkranz sind mir ein Rätsel

L. H. schrieb:
> Wenn nun einzelne Zähne "abgewürgt" sind, funktioniert das alles nicht
> mehr.

Sieht noch gut aus, da gehärtet.
Gast #5614782
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Die "Zähne" für das zusammenziehen der Spannbacken sind recht klein - 
bei den Schnellspannfuttern ist das i.A. Feingewinde. Neben abgenutzten 
Zähnen kann es auch eine gebrochene Mutter sein, die die Backen nach 
Vorne schiebt. Bei viel Kraft kann dann eine der Backen durchrutschen. 
Reparieren kann man da eher nichts dran, weil man das Futter nur schwer 
auf bekommt und noch schlechter wieder zusammen. Ein Ersatzteil hätte 
man auch nur aus einem andern Futter gleicher Bauart.

Die Schraube in der Mitte ist wie üblich Linksgewinde und geht wegen 
Sicherungsmasse etwas schwer. Das aber meist der einfachere Teil.
Beim Kleber hilft ggf. etwas Wärme.

Das nächste Problem kommt dann, wenn man das Bohrfutter selber los 
bekommen will. Da ist in der Regel auch Sicherungskleber dran so dass es 
nur schwer ab geht. Ggf. müsste man dazu dass Getriebe demontieren und 
kann dann von hinten mit einem Steckschlüssel (ca. 8 mm wenn ich mich 
richtig erinnere) an die Welle. Einfach mit Gewalt zerstört man ggf. die 
Spindel-Arretierung.
Gast #5615102
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Lurchi schrieb:
> Das nächste Problem kommt dann, wenn man das Bohrfutter selber los
> bekommen will.

Ich mach das auch wie in der Beschreibung. Nur mit einem herzhaften 
Schlag mit dem Gummihammer. Ging immer, wenn die Schraube raus war.

www.instructables.com/id/How-To-Disassemble-A-Keyless-Drill-Chuck/

Also ist da irgend ein Ring je nach Modell aufgepresst.

Eigentlich hab ich zwei solche Futter.
Was mit Gewalt rauskam, sollte mit Gewalt auch wieder rein gehen.
Hab da herzhaft draufgeschlagen.
Eines verschiebt sich immer wieder, bei dem anderen hat es funktioniert.
Geht wieder.

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