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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Labornetzteil (Linearnetzteil) auf Schaltnetzteil umrüsten (PC-Netzteil)


Autor: Knogle (Gast)
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Ich grüße euch liebe Community.
Ich habe im Rahmen eines Projektes, mir selber ein Labornetzteil gebaut.
Dabei ist ein fetter Trafo drinne, eine selbst gebaute 
Gleichspannungsplatine (Für 5V,12V,24V), und eine fertig gekaufte 
regelbare Spannungsplatine.


Nun will ich eine kleine Herausforderung.
Da meine selbst gelötete Platine nicht viel schafft, und der Trafo 
allein 8kg schwer ist, möchte ich das ganze mit der gleichen Funktion 
auf ein Schaltnetzteil umrüsten.
Dazu habe ich ein neues Delta Netzteil genommen vom Typ 
Delta-TDPS-650BB-B-650W , und würde das gerne statt der aktuellen 
Komponenten einbauen.
Lediglich die regelbare Platine soll auch noch drinnen bleiben.



Für die regelbare Spannungsplatine brauche ich jedoch eine 
Wechselspannung größer 24V und kleiner 100V, bietet so ein 
Schaltnetzteil das irgendwo? Auf was wird bei den Trafos die ich da drin 
gefunden habe transformiert?
Weiterhin möchte ich gerne noch mehr Ampere bei 24V ziehen, laut 
Typenschild gehen bei dem Netzteil nur 0,2A.
Muss ich vielleicht bei der Spannungswandlerbank einen Tauschen? Denn 
3,3V brauche ich garnicht, kann ich die 3,3V Spawas einfac durch 8724er 
tauschen?



Anbei ein paar Bilder

Mein aktueller Plan ist es die 3,3V Spannungswandler ausfindig zu 
machen, da ich diese nicht brauche, und durch 8724er 24V 
Spannungswandler auszutauschen.
Kurzschlussschutz ist ja gewaehrleistet, wie kann ich jedoch Ausloesung 
bei Ueberlast sicherstellen?
Die 3,3V Schiene liefert 60A, wenn ich diese aber ersetze werde ich bei 
24V kaum auf 60A kommen, d.h. bei Ueberlast wuerden mir die 
Spannungswandler wohl wegbrennen.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Bei den vorhandenen Teilen kannst Du doch sekundär takten.
Buck Converter. Gibt es auch in der Bucht für kleines Geld.
Aber selbst bauen macht natürlich mehr Spaß und man lernt
viel dabei.

LG
old.

Autor: Dieter (Gast)
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Es fehlen noch Daten um fuer eine Bewertung.

Welchen maximalen Strom haben die vorhandenen Ausgaenge?

Welche Sekundaerwicklungen (Strom Spannung)
hat der vorhandene Trafo?

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Dieter schrieb:
> Welche Sekundaerwicklungen (Strom Spannung)
> hat der vorhandene Trafo?

Zwei mal 12V 20A
siehe Bilder-

Dieter schrieb:
> Es fehlen noch Daten um fuer eine Bewertung.

Das reicht doch erstmal für eine positive Bewertung.

LG
old.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zeno (Gast)
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Ganz ehrlich, ich würde das Ding lassen wie es ist.
So eine lineares Netzteil hat deutlich weniger Störungen wie ein 
Schaltnetzteil, deshalb würde ich es lassen wie es ist.

Bau das neue Netzteil in ein separates Gehäuse, dann hast Du halt ein 2. 
stärkeres Netzteil wenn Du mal mehr Leistung brauchst.
Was bringt denn Dein selbstgebautes Netzteil strommäßig? Da ist doch 
ganz bestimmt nicht umsonst ein Amperemeter mit Messbereich 3A drin. 
Wenn das Ding 3A bei max. 30V bringt, ist das doch gut. In der 
allgemeinen täglichen Bastelpraxis reicht das doch völlig aus. Analoge 
Schaltungen brauchen in der Regel wenig Strom.
Selbst digitale Schaltungen brauchen wegen CMOS-Technik heutzutage nicht 
allzuviel Strom. TTL braucht zwar deutlich mehr, aber wenn man mal einen 
74192 (Zähler) mit einem relativ hohen Stromverbrauch von 100mA 
betrachtet, dann könnte man da locker 20-25Stück mit Deinem Netzteil 
versorgen. So was baut heutzutage kein Mensch mehr. Das bloß mal damit 
man eine Vorstellung von der Größenordnung bekommt.

Autor: Dieter (Gast)
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Sorry, ich meinte für die Bewertung einer Änderungsmaßnahme an dem 
Labornetzteil.

Von meiner Seite würde ich das Gerät so belassen, wie Zeno schon riet.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Knogle schrieb:
> Für die regelbare Spannungsplatine brauche ich jedoch eine
> Wechselspannung größer 24V und kleiner 100V, bietet so ein
> Schaltnetzteil das irgendwo?

Nein.

Knogle schrieb:
> und der Trafo allein 8kg schwer ist

Der schafft aber mehr als die 90 Watt deines Netzteils.

Knogle schrieb:
> Weiterhin möchte ich gerne noch mehr Ampere bei 24V ziehen, laut
> Typenschild gehen bei dem Netzteil nur 0,2A.

Das Netzteil hilft dir nicht weiter. Es liefert vor allem 12V mit bis zu 
60A. Du kannst es nicht auf 35V umrüsten, wie es dein Netzteil brauchen 
könnte, ausser du wickelst den Trafo um und der ist vakuumimprägniert.

Die Frage wäre auch noch, welche Spannungen deine Labornetzteilkarte 
noch benötigt, denn aus dem Schaltnetzteil kommt nur Gleichspannung, 
keine Wechselspannung.

Autor: the_yrr (Gast)
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Moin,

das ist ein ATX /pc netzteil, such mal nach nem schlatplan, die sind 
alle zu 99% identlisch aufgebaut ( mal von den konkreten Bauteilen 
abgesehen).

Knogle schrieb:
> Muss ich vielleicht bei der Spannungswandlerbank einen Tauschen? Denn
> 3,3V brauche ich garnicht, kann ich die 3,3V Spawas einfac durch 8724er
> tauschen?
man sieht du hast keine Ahnung wie so ein Netzteil funktioniert, ist 
nicht schlimm, kann man lernen, wenn du einen Schaltplan verstanden 
hast, hast du alle anderen auch in 1 minute.

da gibts keine Spannungswandlerbank, es gibt einen "trafo" mit mehreren 
Sekundärwicklungen, da kommen 3.3V fertig raus (mit dicken Wicklungen), 
keine chance da 24 Volt draus zu bekommen (außer nen fetter stepup, mit 
Wirkungsgraden einer Heizung)

aus den 12V kann man ca. 13.xxV machen, mehr ist nicht drin, außer:
- kern neu wickeln, falls du die hälfen getrennt bekommst (sind geklebt, 
ferrit ist spröde wie sonstwas, plus eventuell vergossen, viel Spaß)
- sekundär Elkos tauschen (sind meist nur 16V typen, luft nach oben ist 
muss)
- eventuell sekundär dioden (meist am kühlkörper) tauschen, könnten auch 
keine 24V+ vertragen
- Spannungsrückmelgung an Primärseite umbauen (in 99% der Fälle ein 
lt431 und optokoppler), das ist noch das einfachste

-dann ist da meist noch ein Spannugnsüberwachungs IC, das dem PC vor dem 
Booten ein Spannugn ok ausgibt, das müsste raus mit der ganzen 
Beschaltung, weil das bei 24V eventuell seinen magischen Rauch 
freilässt.

-es gibt weiterhin meist eine 5V Hilfsspannung (außer vllt einige 
Servernetzteile), damit das Netzteil angeht muss eine leitung entweder 
auf 0V oder die 5V gezogen werden (vor dem booten sind nur die 5V da, 
das eigentliche Netztteil ist aus), das ganze müsste man eventuell auch 
umbauen.

um mehr ampere zu bekommen (auf einer vorhandenen Spannung), musst du 
auch:
-kern neu (viel dickere Wicklung, sonst magischer Rauch)
-sekundär diode(n) größer
-sekundär elko größer
-sekundär drossel größer (mehr Strombelastbarkeit, sonst Sättigung und 
damit wirkungslos)
- wenn du dir die unterseite anguckst, die leiterbahnen sind teils 
0.5-1cm breit plus dick lötzinn/drahtbrücken drauf, die 1-2mm der -12V 
verdampfen einfach.

bei einem Netzteil das ich offen hatte wurden die 12V sekundärseitig 
über einen großen ringkern geschickt (vor den elkos) und aus einer 
zweiten Wicklung darauf die -12V gewonnen, da hast du ganz verloren, da 
kommt nie mehr als die 0.xA.

sprich schmeiß weg den Kram, und hol dir ein 24V/32V/48V Netzteil, gibts 
aus China für wenig Geld in ähnlicher Bauform, such mal bei ebay, 
aliexpress, banggood ...

Autor: the_yrr (Gast)
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Aus der W. schrieb:
> Zwei mal 12V 20A

das sind meist nur 1*12V plus zweimal drossel/elko, ohne die platine neu 
zu bauen (einige 10-100khz schaltfrequenz und 10+ A sind nicht mal eben 
so frei verdrahtet) haben alle Spannugnen die gleiche Masse, also kann 
man die auch nicht in Reihe schalten, außer du willst eine Nebelmaschine 
drauß bauen (funktioniert aber nur einmal und kurz)


Michael B. schrieb:
> Der schafft aber mehr als die 90 Watt deines Netzteils

Knogle schrieb:
> Delta-TDPS-650BB-B-650W

das Netzteil wird 650W schaffen (wie der name sagt), nur auf der 
falschen Ausgangsspannung.

Plus das Ding ist sehr alt, 60A bei 3.3V baut heute niemand mehr, da 
wird direkt am Prozessor/graka aus 12V wesentlich weniger als 3.3V 
gemacht, das kann man bei den Leistungen nicht mehr über mehrer duzend 
cm Kabel schicken (zu viel Spannugnsabfall durch Kabelwiderstand)

Autor: juergen (Gast)
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Dieter schrieb:
> Sorry, ich meinte für die Bewertung einer Änderungsmaßnahme an dem
> Labornetzteil.
>
> Von meiner Seite würde ich das Gerät so belassen, wie Zeno schon riet.

Ja, recht hat Zeno!
Aber TO sehnt sich wohl nach kräftigen Peaks in der Ausgangsspannung?

Autor: Knogle (Gast)
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Danke schonmal! Werde mal heute nochmal alle Beitraege intensiv 
einstudiren und mir das Schaltnetzteil genauer Anschauen.
Ich werde das in ein extra Gehäuse bauen.

Ich würde das schon gerne hinbekommen wollen, dafür würde ich auch Mühe 
nicht scheuen.
Da geht es mir auch vorallem dann um den Lerneffekt, wenn es nicht 
klappt ist dann auch nicht so dramatisch.

Dabei werde ich mir nun erstmal die Trafos genauer ansehen.
Zum Netzteil: Das läuft sofort an sobald man den Netzstecker einsteckt, 
da muss man die Pins nicht brücken um es zu starten.

Autor: Fabian D. (fabian_d790)
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Hier mit meinem Google Account.
Ich habe nun mal genauer hingeschaut, es sind 4 Trafos auf dem Board, 
ein ganz dicker, auf der gruenen Platine, 1 sehr sehr kleiner auf der 
gruenen Platine und 1 mikroskopisch kleiner auf der gruenen Platine.
Dann ist noch auf der gelben Platine ein mittel grosser.

Autor: Thomas S. (thschl)
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Knogle schrieb:
> Danke schonmal! Werde mal heute nochmal alle Beitraege intensiv
> einstudiren und mir das Schaltnetzteil genauer Anschauen.
> Ich werde das in ein extra Gehäuse bauen.

vergiss ein PC Netzteil, du musst bestimmte Spannungszweige mit einem 
Mindeststrom belegen damit die anderen Zweige ihre korrekte 
Ausgangsspannung halten. Meist sind diese SparNetzteile nur auf einem 
Zweig geregelt und leiten davon alle anderen Spannungen ab.

Nimm das NT mal und schalte es ohne Last auf den einzelnen Zweigen ein 
und mess mal die Spannungen, dann nimm bei 12V 1A ab und schau mal was 
passiert

Autor: Fabian D. (fabian_d790)
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Thomas S. schrieb:
> Knogle schrieb:
>> Danke schonmal! Werde mal heute nochmal alle Beitraege intensiv
>> einstudiren und mir das Schaltnetzteil genauer Anschauen.
>> Ich werde das in ein extra Gehäuse bauen.
>
> vergiss ein PC Netzteil, du musst bestimmte Spannungszweige mit einem
> Mindeststrom belegen damit die anderen Zweige ihre korrekte
> Ausgangsspannung halten. Meist sind diese SparNetzteile nur auf einem
> Zweig geregelt und leiten davon alle anderen Spannungen ab.
>
> Nimm das NT mal und schalte es ohne Last auf den einzelnen Zweigen ein
> und mess mal die Spannungen, dann nimm bei 12V 1A ab und schau mal was
> passiert

Das habe ich eben mal probiert, jedoch ist mir da nichts aufgefallen.
Messe im Leerlauf bei 3,3V 3,25V, bei 5V 5.12- 5.13V, und bei 12V 12.12V

Unter Last dann bei 3,3V 3,2V, bei 5V 5.18V und bei 12V 12.18V

Oder was sollte mir da nun genau auffallen?
Also Schwankungen konnte ich irgendwie nicht feststellen, da sind die 
bei meinem Linearnetzteil teils im Bereich von 4-5V unter Last.

Als Last habe ich 5A bei nem JouJye Luefter genommen an 12V


Anbei mal die gruene Platine auch von unten, die dickel Leiterbahnen 
scheinen die 3,3V zu sein, habe mal fix durchgemessen.

Autor: Thomas S. (thschl)
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Fabian D. schrieb:

> Das habe ich eben mal probiert, jedoch ist mir da nichts aufgefallen.
> Messe im Leerlauf bei 3,3V 3,25V, bei 5V 5.12- 5.13V, und bei 12V 12.12V
>
> Unter Last dann bei 3,3V 3,2V, bei 5V 5.18V und bei 12V 12.18V
>
> Oder was sollte mir da nun genau auffallen?
> Also Schwankungen konnte ich irgendwie nicht feststellen, da sind die
> bei meinem Linearnetzteil teils im Bereich von 4-5V unter Last.
>
> Als Last habe ich 5A bei nem JouJye Luefter genommen an 12V
>
>
> Anbei mal die gruene Platine auch von unten, die dickel Leiterbahnen
> scheinen die 3,3V zu sein, habe mal fix durchgemessen.

lief der Lüfter in deinem 1. Bild ? sieht nicht danach aus, kannst Glück 
haben wenn das NT vielleicht alle Spannungen einzeln regelt, aber das 
kannst du nicht für alle NTs sagen, hier gibt es deutliche Unterschiede

Autor: Fabian D. (fabian_d790)
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Thomas S. schrieb:
> Fabian D. schrieb:
>
>> Das habe ich eben mal probiert, jedoch ist mir da nichts aufgefallen.
>> Messe im Leerlauf bei 3,3V 3,25V, bei 5V 5.12- 5.13V, und bei 12V 12.12V
>>
>> Unter Last dann bei 3,3V 3,2V, bei 5V 5.18V und bei 12V 12.18V
>>
>> Oder was sollte mir da nun genau auffallen?
>> Also Schwankungen konnte ich irgendwie nicht feststellen, da sind die
>> bei meinem Linearnetzteil teils im Bereich von 4-5V unter Last.
>>
>> Als Last habe ich 5A bei nem JouJye Luefter genommen an 12V
>>
>>
>> Anbei mal die gruene Platine auch von unten, die dickel Leiterbahnen
>> scheinen die 3,3V zu sein, habe mal fix durchgemessen.
>
> lief der Lüfter in deinem 1. Bild ? sieht nicht danach aus, kannst Glück
> haben wenn das NT vielleicht alle Spannungen einzeln regelt, aber das
> kannst du nicht für alle NTs sagen, hier gibt es deutliche Unterschiede

Hm okay kann ich nachvollziehen dass es bei anderen eventuell anders 
ist.
Ja der lief, der ist leider nicht zu ueberhoeren bei seinen 7900 
Umdrehungen
Der ist hinten verstaerkt mit diesen Plastiklamellen, das ist nicht der 
Propeller

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas S. (thschl)
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    nt.jpg
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hier z.B. ein Auszug aus einem NT, da sind 1A bei 12V notwendig damit 
die 5V stabil stehen. Ich hatte es dass die 5V unter 4,75V gefallen sind 
und der WD angesprungen ist.

Autor: wbt (Gast)
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Ich rate Dir ebenfalls, das Linearnetzteil so belassen.

Damit hat man echt ein tolles Gerät, mit hoher Qualität der
Ausgangsspannung. Und mehr Strom braucht es meist nicht. Es
wäre sogar richtig schade drum, da funktionierendes Gerät...

Das Delta-NT würde ich tatsächlich auch nicht als Grundlage
für höhere Spannungen sehen. Ein Boost-Converter, der aus
3,3V eine wesentlich höhere Spannung machen soll, ist schon
wegen der niedrigen Spannung schwierig, der hohe Strom aber
verschärft das Ganze noch. Entweder mieser Wirkungsgrad oder
aber echt gewaltiger Aufwand - viele FETs parallel z.B., mit
entsprechendem Aufwand bei der Ansteuerung (komplex/Strom).
Und das, obwohl ich natürlich Synchrone Boosts miteinbeziehe.

Laß doch beides so, wie es ist (bzw. in Gehäuse mit Buchsen).
Auch so ist das Delta für bestimmte Dinge nützlich. Ich sehe
es nicht als völligen Quatsch an, denn will man hohe Ströme
(was, wenn auch bei niedriger Spannung, geht - nicht schlecht)
sind einem Kleinigkeiten wie Mindestlast auf einem Zweig fast
egal, würde ich meinen.

Bzgl. Power-Linearnetzteil: Bedenke, daß man bei 99% aller
Anwendungen mit hohem Leistungsbedarf gar nicht die Qualität
von Strom und Spannung, die so ein klassisches Gerät bietet,
braucht... da tut es alles mögliche, von einem Billig-Gerät
(verschiedenste U/I Kombi erhältlich) bis zu Kombinationen
von irgendwelchen Trafos oder DC-NT mit "DPS"-Digitalmodul.

Aber was Du auch planst: Bitte, erhalte das gute alte Stück.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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wbt schrieb:
> Ich rate Dir ebenfalls, das Linearnetzteil so belassen.

Ich auch. Vor allem für analoge Anwendungen wird es so sehr viel besser 
geeignet sein, als nach dem Umbau.

Und für digitale Schaltungen kannst du (wenn es denn viel Wumms sein 
muss) das PC Nezteil unverändert verwenden.

Ich betreibe meine Basteleien fast immer entweder mit ein paar AA Akkus 
oder kleinen Steckernetzteilen. Je schwächer die Stromversorgung, umso 
weniger Splitter kommen ins Auge. Das hatte ich als 17 jähriger gelernt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Fabian D. (fabian_d790)
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Das Problem beim aktuellen Netzteil ist die fehlende Optimierung der 
Bauteile.
Kondensatoren wurden so pi mal Daumen dimensioniert, und daher habe ich 
in vielen Szenarien beim Messen mit dem Oszilloskop, mehr 
Wechselspannungsanteil als Gleichspannungsanteil an den Ausgaengen.
Die 50Hz habe ich permanent drinnen.

Habe daher versucht einen Universalmotor zu betreiben, der lief leider 
nicht wirklich gut damit.


Die selbstgebaute Gleichspannungsplatine besteht aus Gleichrichter --> 
1000 mikroF Kondensator und Spannungswandler.

Weiterhin liegen nicht alle Spannungswandler auf der gleichen Masse, 
weshalb man zwischen den Massen Teils eine Spannung von 11V hat, und 
dadurch die Spanungswandler kaputt gehen wenn man alle Massen 
sekundaerseitig Erden will.


Wie nennen sich eigentlich diese Trafos welche man bei Schaltnetzteilen 
benutzt? Die muessen ja hohe Freuqenzen abkoennen.

: Bearbeitet durch User
Autor: the_yrr (Gast)
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Knogle schrieb:
> Dabei werde ich mir nun erstmal die Trafos genauer ansehen.

Fabian D. schrieb:
> Ich habe nun mal genauer hingeschaut, es sind 4 Trafos auf dem Board,

sind es nicht, die ringkerne sind drosseln zur filterung/ eventuell für 
die aktive PFC

es gibt nur einen trafo, das ist je der schwarze rahmen mit dem gelben 
klebeband auf den wicklungen. alles mit nur einem draht/2 anschlüssen 
kann kein trafo sein, das sind hier alle ringkerne. ich hatte auch schon 
eine drossel die gleichzeitig 12v 5v und -12v gefiltert hat, vermutlich 
gegen die probleme mit mindestlast.

lass das netzteil wie es ist (das alte), und vergiss es aus dem pc 
netzteil was anderes als die angegebenen spannungen/leistungen 
rauszuholen.
3v in 24 ist unsinn:
3v*60A=180w /24V = 7.5A, reel eher richtung 5-6A maximal, und der step 
up wird teurer/ aufwändiger/ mehr verlust als nen 24v netzteil

Thomas S. schrieb:
> kannst Glück haben wenn das NT vielleicht alle Spannungen einzeln
> regelt,
es hat nur einen trafo, das regelt nur eine spannung, bzw mischt 
eventuell mehrere spannungen über ein paar widerstände und schickt das 
dann auf den tl431/opto zur rückmeldung.(hatte mal 5v und 3v mit ein 
paar widerständen kombiniert)

5A bei sind halt keine last, das schafft 2*20A oder so, das ist quasi 
leerlauf, pack da mal mindestens 4-5 von den Lüftern dran, falls die im 
leerlauf überhaupt 5A ziehen und nicht nur beim anlaufen/blockieren

Stefanus F. schrieb:
> wbt schrieb:
> Ich rate Dir ebenfalls, das Linearnetzteil so belassen.
>
> Ich auch.
Ich auch.

Autor: Fabian D. (fabian_d790)
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Genau das mein ich ja.
Es sind 4 solcher schwarzer Rahmen drauf, und bei jedem von denen steht 
auf der Platine T.
Dort ist T1 bis T4

Auch mal ein Lasttest mit Minimum 10A.
Hier der Strom der nur zur CPU geht.

Spannung bleibt bei 12.13V

Hier mal die Bilder von den Dingern die ich als Trafo identifizieren 
wuerde.
Angenommen ich haette einen Trafo der von der kHz Spannung auf bspw. 24V 
transformieren wuerde.
Wuerde der Gleichrichter der Spannungsplatine fuer die regelbare 
Spannung das packen? Oder muessen das bei der Freuqenz dann schon 
Schottky-Dioden sein?

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter (Gast)
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Das Netzteil würde ich so lassen, wie viele andere hier schon rieten. 
Auf Grund bereits genannter EMV-Probleme hält jeder Bastler sich 
wenigstens ein Labornetzgerät mit Transformatoren und analoger Technik.

Aus den vielen Texten (teilweise Prosa) fehlt bei vielem noch ein klares 
Bild. Zum Istzustand fehlt der Schaltplan, Verschaltungsskizze oder 
brauchbares Prinzipbild. Für den Sollzustand gilt dies auch.

Autor: Fabian D. (fabian_d790)
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So den Stromlaufplan fuer das aktuelle Netzteil habe ich fast fertig, 
jedoch per Hand gezeichnet, da ich kein passendes Programm kostenlos 
finde.


Das Linearnetzteil ist jetzt in ein anderes Gehaeuse gewandert, und das 
jetzige Gehaeuse werde ich fuer das Schaltnetzteil nutzen.

Ich brauche ziemlich haeufig hohe Leistungen, dafuer habe ich bisher 
auch Schaltnetzteile genutzt, jedoch sind die fehlenden Bananenbuchsen 
immer das Problem gewesen.

Gerne brauche ich bei 12V Stroeme von 30A.

Daher habe ich mir fuer den Umbau nun ein Budget von 100 Euro gesetzt.

Ich habe bei dem Server Netzteil nun feststellen koennen, dass der dicke 
Trafo die 3,3V und andere macht.

Ein Trafo vom Typ MP-130I E1151982 zu dem ich leider so gut wie 
garnichts finde.
Diesen moechte ich gerne ausloeten, und einen fuer 24V AC finden, jedoch 
ist da die Frage, wie finde ich einen Trafo der in diesem 
Frequenzbereich funktioniert? Weil selber Wickeln kann man bei sowas ja 
eigentlich vergessen.

Haben diese Trafos eine bestimmte Bezeichnung, und ist das eine genormte 
Bauform?

Gibt es ausserdem irgendeinen Weg ausser den Einsatz eines Oszilloskops 
um die Frequenz zu bestimmen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter (Gast)
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> Gibt es ausserdem irgendeinen Weg ausser den Einsatz eines Oszilloskops
> um die Frequenz zu bestimmen?

Manchmal hilft der Typ des Schaltwandler IC weiter. Es gibt welxhe mit 
festen internen Oszillator. Dessen Frequenz steht im Datenblatt. Ggf. 
ist auch eine Formel angegeben fuer externe Bauteile zur 
Frequenzeinstellung.

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