Hans hat ein Produkt mit einem Raspberry entwickelt. Das Produkt kommt gut an und soll nun etwas "eigener" werden. Hans möchte deshalb von seinem ursprünglichen Raspberry auf z.B. geflashte uC umsteigen. Nicht nur der Kosten wegen... Hans ist sich aber nicht sicher, wie er das am besten realisieren soll. Den Python-Code einfach auf einen uC draufklatschen wäre ja zu schön. Da Hans nicht nur einfache GPIO's benötigt, sondern in ferner Zukunft eventuell auch komplexere Hardware, wie z.B. eine USB-Kamera, weiß Hans nicht so richtig, wo und wie er anfangen soll. !Hans ist sich dem rechtlichen Rahmen eines elektronischen Produktes sehr im Klaren und möchte keine Standpauken von verbitterten Hobbyanwälten erhalten.! Zum Thema Raspberry -> Industrie gab es schon zahlreiche Threads, jedoch nur auf meist rechtlicher Basis. Hans freut sich auf eure Tipps und Ideen!
was genau ist unklar? Du brauchst einen soc der linux kann und musst fuer selbigen ein pcb frickeln. Die alternative ist dir ein zertifiziertes som zu suchen und das in deine platine reinzustecken.
Dann sollte Hans mal bei Phytec oder Olimex schauen. Hans könnte natürlich auch offenlegen was er von einem 'Raspi Ersatz' erwartet damit man ihm mehr als langweilige Allgemeinplätze empfehlen kann.
Standard wie I2C, SPI , UART, etc. ist klar. Was eventuell etwas "besonders" ist, Aufsetzen von Webserver, HighSpeed-USB für die angesprochene Kamera, Starker WLAN-AP
Es gibt eine Reihe Hersteller, die Embedded Linux SOCs anbieten. Du musst wissen, was du brauchst (Video, USB, Netzwerk, Speicher, CPUleistung...) und kannst dann eine passende CPU auswählen. Ich habe gerade eine TI-Sitara (~ Beagle Bone) hier, ohne Video, weil ich das nicht brauche. Könnte bei dir anders sein.
Hans schrieb: > Was eventuell etwas "besonders" ist, Aufsetzen von Webserver, > HighSpeed-USB für die angesprochene Kamera, Starker WLAN-AP Webserver und USB2.0 ist jetzt auch nicht wirklich speziell. "Starker WLAN-AP" heißt dann vermutlich eine externe Antenne, sprich die Hardware sollte auch die Möglichkeit bieten eine solche anzuschließen.
zB mit einem IMX6UL https://www.nxp.com/products/processors-and-microcontrollers/arm-based-processors-and-mcus/i.mx-applications-processors/i.mx-6-processors/i.mx-6ultralite-processor-low-power-secure-arm-cortex-a7-core:i.MX6UL Gibts in Stückzahl >500 bei einem richtigen Distri für ~5€. Habe damit erst vor kurzem ein Layout auf einer 4 Lagen Platine recht entspannt realisiert. Inkl DDR3L. Für schnell und einfach auch interessant: https://www.phytec.de/produkt/system-on-modules/phycore-imx-6-ul/ Oder halt: https://www.raspberrypi.org/products/compute-module-3/
https://www.raspberrypi.org/products/compute-module-3/ "The Compute Module 3 is a Raspberry Pi 3 in a more flexible form factor, intended for industrial application" https://www.reichelt.de/raspberry-pi-compute-module-3-entwicklungskit-rasp-cm-3-devkit-p193027.html?&trstct=pos_3
Hans schrieb: > Hans ist sich aber nicht sicher, wie er das am besten realisieren soll. > Den Python-Code einfach auf einen uC draufklatschen wäre ja zu schön. > Da Hans nicht nur einfache GPIO's benötigt, sondern in ferner Zukunft > eventuell auch komplexere Hardware, wie z.B. eine USB-Kamera, weiß Hans > nicht so richtig, wo und wie er anfangen soll. Ganz klar: Ein Industrieboard mit CPU drauf. Sowas gibts mit i.MX6 oder anderen CPUs fertig zu kaufen. Oder man nimmt ein SOM. Wenn die Stückzahlen höher sind, kann sich eine Eigenentwicklung auszahlen, aber nur dann. Man sollte das nicht unterschätzen. Für den Einsteiger heißt die Antwort klar: SOM, wenn es ein fertiges Board nicht passend gibt. Vom STM32F7 oder ähnlichen großen Microcontrollern ist abzuraten. Die haben ihre Anwendungen, mit USB-Highspeed-Host für Kameras sind sie überfordert. Mindestens wirds ein schlimmes Gewürge, das in das winzige lahme Ding reinzuquetschen. Oben wurde der i.MX6 UL genannt, das ist ebenfalls ein guter Tipp.
Hans schrieb: > Da Hans nicht nur einfache GPIO's benötigt, sondern in ferner Zukunft > eventuell auch komplexere Hardware, wie z.B. eine USB-Kamera, weiß Hans > nicht so richtig, wo und wie er anfangen soll. Hans hat ein Problem und sollte zum Psychiater gehen ... Von sich selbst in der dritten Person zu sprechen ist auffällig ;-) Ansonsten, sobald Hans USB benötigt, würde Hans besser beim Raspi bleiben, da es am einfachsten ist. Hans hätte dann ein normales Betriebssystem und eine vielzahl an Treiber, über die Hans sehr dankbar wäre.
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