Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Umwandlung Raspberry zum Industrieprodukt


von Hans (Gast)


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Hans hat ein Produkt mit einem Raspberry entwickelt. Das Produkt kommt 
gut an und soll nun etwas "eigener" werden. Hans möchte deshalb von 
seinem ursprünglichen Raspberry auf z.B. geflashte uC umsteigen. Nicht 
nur der Kosten wegen...
Hans ist sich aber nicht sicher, wie er das am besten realisieren soll. 
Den Python-Code einfach auf einen uC draufklatschen wäre ja zu schön.
Da Hans nicht nur einfache GPIO's benötigt, sondern in ferner Zukunft 
eventuell auch komplexere Hardware, wie z.B. eine USB-Kamera, weiß Hans 
nicht so richtig, wo und wie er anfangen soll.

!Hans ist sich dem rechtlichen Rahmen eines elektronischen Produktes 
sehr im Klaren und möchte keine Standpauken von verbitterten 
Hobbyanwälten erhalten.!

Zum Thema Raspberry -> Industrie gab es schon zahlreiche Threads, jedoch 
nur auf meist rechtlicher Basis.

Hans freut sich auf eure Tipps und Ideen!

von bla (Gast)


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was genau ist unklar?

Du brauchst einen soc der linux kann und musst fuer selbigen ein pcb 
frickeln. Die alternative ist dir ein zertifiziertes som zu suchen und 
das in deine platine reinzustecken.

von Hans M. (Gast)


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Vllt wär auch µPython auf nem STM23F7 ein Ansatz.

MfG

von Michael K. (Gast)


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Dann sollte Hans mal bei Phytec oder Olimex schauen.
Hans könnte natürlich auch offenlegen was er von einem 'Raspi Ersatz' 
erwartet damit man ihm mehr als langweilige Allgemeinplätze empfehlen 
kann.

von Hans (Gast)


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Standard wie I2C, SPI , UART, etc. ist klar.

Was eventuell etwas "besonders" ist, Aufsetzen von Webserver, 
HighSpeed-USB für die angesprochene Kamera, Starker WLAN-AP

von PittyJ (Gast)


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Es gibt eine Reihe Hersteller, die Embedded Linux SOCs anbieten.
Du musst wissen, was du brauchst (Video, USB, Netzwerk, Speicher, 
CPUleistung...) und kannst dann eine passende CPU auswählen.

Ich habe gerade eine TI-Sitara (~ Beagle Bone) hier, ohne Video, weil 
ich das nicht brauche. Könnte bei dir anders sein.

von moep (Gast)


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Hans schrieb:
> Was eventuell etwas "besonders" ist, Aufsetzen von Webserver,
> HighSpeed-USB für die angesprochene Kamera, Starker WLAN-AP

Webserver und USB2.0 ist jetzt auch nicht wirklich speziell.

"Starker WLAN-AP" heißt dann vermutlich eine externe Antenne, sprich die 
Hardware sollte auch die Möglichkeit bieten eine solche anzuschließen.

von Dirk M. (dirkm)


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zB mit einem IMX6UL
https://www.nxp.com/products/processors-and-microcontrollers/arm-based-processors-and-mcus/i.mx-applications-processors/i.mx-6-processors/i.mx-6ultralite-processor-low-power-secure-arm-cortex-a7-core:i.MX6UL

Gibts in Stückzahl >500 bei einem richtigen Distri für ~5€.

Habe damit erst vor kurzem ein Layout auf einer 4 Lagen Platine recht 
entspannt realisiert. Inkl DDR3L.

Für schnell und einfach auch interessant:
https://www.phytec.de/produkt/system-on-modules/phycore-imx-6-ul/

Oder halt:
https://www.raspberrypi.org/products/compute-module-3/

von google kaputt (Gast)


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https://www.raspberrypi.org/products/compute-module-3/

"The Compute Module 3 is a Raspberry Pi 3 in a more flexible form 
factor, intended for industrial application"

https://www.reichelt.de/raspberry-pi-compute-module-3-entwicklungskit-rasp-cm-3-devkit-p193027.html?&trstct=pos_3

von jemand (Gast)


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Hans schrieb:
> Hans ist sich aber nicht sicher, wie er das am besten realisieren soll.
> Den Python-Code einfach auf einen uC draufklatschen wäre ja zu schön.
> Da Hans nicht nur einfache GPIO's benötigt, sondern in ferner Zukunft
> eventuell auch komplexere Hardware, wie z.B. eine USB-Kamera, weiß Hans
> nicht so richtig, wo und wie er anfangen soll.

Ganz klar: Ein Industrieboard mit CPU drauf.

Sowas gibts mit i.MX6 oder anderen CPUs fertig zu kaufen. Oder man nimmt 
ein SOM.

Wenn die Stückzahlen höher sind, kann sich eine Eigenentwicklung 
auszahlen, aber nur dann. Man sollte das nicht unterschätzen.


Für den Einsteiger heißt die Antwort klar: SOM, wenn es ein fertiges 
Board nicht passend gibt.

Vom STM32F7 oder ähnlichen großen Microcontrollern ist abzuraten. Die 
haben ihre Anwendungen, mit USB-Highspeed-Host für Kameras sind sie 
überfordert. Mindestens wirds ein schlimmes Gewürge, das in das winzige 
lahme Ding reinzuquetschen.

Oben wurde der i.MX6 UL genannt, das ist ebenfalls ein guter Tipp.

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Hans schrieb:
> Da Hans nicht nur einfache GPIO's benötigt, sondern in ferner Zukunft
> eventuell auch komplexere Hardware, wie z.B. eine USB-Kamera, weiß Hans
> nicht so richtig, wo und wie er anfangen soll.

Hans hat ein Problem und sollte zum Psychiater gehen ... Von sich selbst 
in der dritten Person zu sprechen ist auffällig ;-)

Ansonsten, sobald Hans USB benötigt, würde Hans besser beim Raspi 
bleiben, da es am einfachsten ist.

Hans hätte dann ein normales Betriebssystem und eine vielzahl an 
Treiber, über die Hans sehr dankbar wäre.

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