Beamerleinwand "hochschieben" - Bandmaßprinzip?

OP (Firma: Q3) #5618058
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Bei einer Diskussion um technisch Machbares im Bekanntenkreis ging es 
darum, ob es möglich ist, eine Beamer-Leinwand hinter einem Sideboard 
hochzuschieben, obwohl das Sideboard nicht so hoch ist, wie der 
erforderliche Fahrweg (Sideboard 65cm hoch, erforderliche Höhe der 
Leinwand-Oberkante 180cm). Auf Scherengitter-Konstruktionen oder 
Hydraulik/Pneumatik-Zylinder sollte wegn "Uneleganz" nicht 
zurückgegriffen werden.

Dabei kamen wir auf die Idee, es mit zwei (schritt-) motorisch 
betriebenen Rollbandmaßen, quasi als "aufwickelbare" Säulen bzw. Stäbe 
zu versuchen.

Jeder hat beim Umgang mit einem metallenen Rollenbandmaß schon mal 
bemerkt, dass dieses aufgrund der Querwölbung in gewissem Maße 
längsstabil ist.

Ob sich dieses Prinzip wohl sinnvoll anwenden lässt? Das gibt es doch 
sicher auch bereits in der Technik an anderen Stellen - wie ist die 
offizielle Bezeichnung?
OP (Firma: Q3) #5618265
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Sebastian L. schrieb:
> Gesucht ist der Begriff “Kofferleinwand”
> Gibt es fix und fertig zu kaufen.
> Jede Suchmaschiene sollte Produkte finden.
> Motorische, die sich ins HDMI signal klinken gibt es auch.

Danke, leider sind alle die "Koffer", insbesondere die motorischen, für 
den konkreten Fall viel zu dick. Es stehen ca. 6cm zwischen Sideboard 
und Wand zur Verfügung.

Alles was ich im Web sehen konnte, hat mindestens 12cm und mehr.
Gast #5619568
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Frank E. schrieb:
> Das gibt es doch
> sicher auch bereits in der Technik an anderen Stellen

Automatik-Antennen fürs Autoradio funktionieren so ähnlic - es wird ein 
Stahldraht abgerollt und in das mehrgliedrige Teleskop-Rohr geschoben. 
Für eine Leinwand dürfte das allerdimgs nicht stabil genug sein. Das 
Prinzip Stahldraht oder Kette in einem Teleskoprohr in stabiler 
Ausführung entspricht im wesentlichen dem gewünschten. Aber fertig gibt 
es das sicher nicht.

Georg
OP (Firma: Q3) #5620358
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georg schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Das gibt es doch
>> sicher auch bereits in der Technik an anderen Stellen
>
> Automatik-Antennen fürs Autoradio funktionieren so ähnlic - es wird ein
> Stahldraht abgerollt und in das mehrgliedrige Teleskop-Rohr geschoben.
> Für eine Leinwand dürfte das allerdimgs nicht stabil genug sein. Das
> Prinzip Stahldraht oder Kette in einem Teleskoprohr in stabiler
> Ausführung entspricht im wesentlichen dem gewünschten. Aber fertig gibt
> es das sicher nicht.
>
> Georg

"Motorantenne" ist ein gutes Stichwort. Ich werde mal prüfen, ob zwei 
parallel kräftig genug sind, eine Traverse hochzuschieben ... allerdings 
sind die längsten, die ich gefunden habe, im ausgefahrenen Zustand nur 
einen Meter.
#5620413
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Frank E. schrieb:
> H. L. schrieb:
>> Schubkette... ?
>
> Wäre eine Idee, kenne das Prinzip von Fensteröffnern oder
> Lüftungsklappen.
>
> Scheinen aber nicht leicht zu bekommen zu sein:
Dorma, Geze, D+H Mechatronic, Windowmaster....
Die bekommst du da wo dein dein örtlicher Bautischler einkauft.

>Bei Ebay kommt garnix,
Der Suchbegriff "Fensterantrieb" liefert mir 13.332 Ergebnisse.

> Was kostet sowas, und gibt es die bis knapp 2 Meter?
Das kostet Geld. Je mehr Stell- und HalteKraft je mehr Geld.
Teile für RWA Klappen sind immer teuer, da zertifiziert.

Nein eine 2 m lange Kette wäre zu wabbelig. Kennst du den Strahlensatz 
der Mathematik? Nimm also einen Hebel.

Ansonsten: Eine Scherenkulisse mit Antriebsmotor aus einem PKW kann es 
vielleicht auch. Die Dinger gibt es billig.

Antennenmotoren sind zu schwach. Die könnten ja nicht mal mehr eine 
verdreckte Antenne ein- und ausschieben.

Was wiegt die Leinwand?
Welche Stellkraft und welche Haltekraft ist erforderlich?
Kinematik kann man rechnen.
#5620425
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Michael B. schrieb:
> Ich Würde da eine (doppelte) Scherenmechanik selber bauen.
> Sollte auf 6cm problemlos machbar sein, und die Leinwand sollte sich
> auch auf 6cm Breite aufrollen lassen. Evtl da ein Federbelastetes Rollo für
> zweckentfremden (upside down).

60 mm sind sehr wenig. Da muss die Leinwand schon dünn sein.
So eine dünne Leinwand ist aber nicht sehr opak - Die Schatten der 
Schere scheinen durch.

Solch stramm gewickelte dünne Leinwände im ausgefahrenen Zustand Plan zu 
bekommen ist - sagen wir mal - eine "Herausforderung".

Eine Konstruktion die das "Segel" Leinwand stabil hält und nur 60mm 
Tiefe hat, braucht Steifigkeit und präzise Lager.

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