Spannungsmessung : Batterie wie belasten ?

Gast #5620080
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Gar nicht. Die Leerlaufspannung ist ein guter Indikator für die 
Gesundheit der Zelle. >1.5 V für neu, < 1 V für Batteriemüll. Dazwischen 
je nach Anforderung.
Natürlich hindert Dich niemand dran, den Innenwiderstand zu messen 
(Spannungsabfall bei Belastung), aber das macht nur Sinn, wenn Du diese 
auch weisst - wie Andreas B. schon schrieb.
Gast #5620169
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Martin schrieb:
> Gar nicht. Die Leerlaufspannung ist ein guter Indikator für die Gesundheit der 
Zelle. >1.5 V für neu, < 1 V für Batteriemüll.

Die Leerlaufspannung sagt wenig.

Ich habe neulich ein paar Primärzellen gemessen, Lerlauf 1,25V: Mit nur 
5mA Last sind die binnen weniger Minuten auf 0,7V runter, nach einer 
Weile ohne Last stehen wieder 1,25 Volt an.

Da ist irgendwo Ende der Benutzbarkeit, ohne dass ich es zuverlässig 
erkennen kann - außer, im realen Gerät unter Last zu messen.
Gast #5620181
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Man mißt einfach den Kurzschlußstrom.
Geht aber nur bei solchen Zellen!

Die Spannung wird nicht gemessen, macht keinen Sinn.
Der TO möchte anstatt der Spannung sicher die Restkapazität wissen.
#5620194
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Martin schrieb:
> Gar nicht. Die Leerlaufspannung ist ein guter Indikator für die
> Gesundheit der Zelle. >1.5 V für neu, < 1 V für Batteriemüll. Dazwischen
> je nach Anforderung.
> Natürlich hindert Dich niemand dran, den Innenwiderstand zu messen
> (Spannungsabfall bei Belastung), aber das macht nur Sinn, wenn Du diese
> auch weisst - wie Andreas B. schon schrieb.

Du bist ein Schlaumaier?
Gast #5620258
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Manfred schrieb:
> Ich habe neulich ein paar Primärzellen gemessen, Lerlauf 1,25V: Mit nur
> 5mA Last sind die binnen weniger Minuten auf 0,7V runter, nach einer
> Weile ohne Last stehen wieder 1,25 Volt an.
>
> Da ist irgendwo Ende der Benutzbarkeit, ohne dass ich es zuverlässig
> erkennen kann - außer, im realen Gerät unter Last zu messen.

Nach meiner Erfahrung sind Alkali-Zellen bei einer Leerlaufspannung von 
ca. 1,35V am Ende.
Dann taugen sie auch nicht mehr für Uhren.
#5620275
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nachtmix schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Ich habe neulich ein paar Primärzellen gemessen, Lerlauf 1,25V: Mit nur
>> 5mA Last sind die binnen weniger Minuten auf 0,7V runter, nach einer
>> Weile ohne Last stehen wieder 1,25 Volt an.
>>
>> Da ist irgendwo Ende der Benutzbarkeit, ohne dass ich es zuverlässig
>> erkennen kann - außer, im realen Gerät unter Last zu messen.
>
> Nach meiner Erfahrung sind Alkali-Zellen bei einer Leerlaufspannung von
> ca. 1,35V am Ende. Dann taugen sie auch nicht mehr für Uhren.

Das widerspricht meiner Erfahrung das die meisten Geräte auch mit Akkus 
funktionieren. Deren Nennspannung liegt von vorn herein unter 1,35 Volt.
Moderator Persönliche Seite #5620792
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Jörg R. schrieb:
>> Nach meiner Erfahrung sind Alkali-Zellen bei einer Leerlaufspannung von
>> ca. 1,35V am Ende. Dann taugen sie auch nicht mehr für Uhren.
>
> Das widerspricht meiner Erfahrung das die meisten Geräte auch mit Akkus
> funktionieren. Deren Nennspannung liegt von vorn herein unter 1,35 Volt.

Die Rede war ja auch von der Leerlaufspannung einer Alkali-Mangan-Zelle. 
Wenn die schon so weit abgesackt ist, hat sie kaum noch Restladung, die 
Spannung bricht dann bei Belastung bis auf 1 V ein.

Ein NiMH-Akku ist dagegen in seiner Spannungslage deutlich flacher, auch 
wenn er bei vergleichbarer Entladeschlussspannung rauskommt.

Ein Test mit geringer Belastung ist allemal besser geeignet, aber wenn 
man gar nichts anderes hat, kann man bei Kenntnis der Zellchemie 
durchaus auch die Leerlaufspannung als groben Indikator für den Zustand 
benutzen.  Bei Li-Primärzellen ist das allerdings schwierig, die haben 
selbst im fast entladenen Zustand oft noch knapp 3 V Leerlaufspannung.

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