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Forum: PC Hard- und Software Stromverbrauch einer USV - WTF!?


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Autor: Winzel (Gast)
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Hallo allerseits,
für mein NAS habe ich mich nach einer kleinen USV umgesehen. 
Entsprechende Geräte gibt es z.B. von APC für recht kleines Geld 
(~100€).

Was mich dann allerdings doch arg abgeschreckt hat: der Stromverbrauch 
der USV im Idle (d.h. Akku ist geladen) liegt extrem hoch. Die Aussagen 
reichen hier von 10W bis 20W.

Das wäre für mich komplett inakzeptabel, da das Ding ja 24/7 läuft.

Ist das normal? Warum fressen die Dinger so viel Strom?
Gibt es Hersteller, die das besser hinbekommen?

Autor: oszi40 (Gast)
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Winzel schrieb:
> Warum fressen die Dinger so viel Strom?

Einfach, weil Akkus und Wandler Verluste haben. Und nach 2-5 Jahren 
wirfst Du den Akku weg.

Eine USV macht bei einem Home-NAS weniger Sinn als einige Backups an 
einem sicheren Ort. USV lohnt sich privat nur, wenn der Strom öfter weg 
war oder der Blitz regelmäßig alles zerlegt und die USV als 
Überspannungsschutz geopfert werden kann.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Eigentlich müsste die Syno dann auch zwei redundante Netzteile haben, 
die aus zwei unterschiedlichen USVs gespeist werden.
Weil, wenn dir ein Netzteil hopps geht dann hilft dir die USV auch nicht 
mehr.

Autor: Informations Defizit (Gast)
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Winzel schrieb:
> Hallo allerseits,

Was ist bitte ein USV - WTF?

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Informations Defizit schrieb:
> Was ist bitte ein USV

Das ist die deutsche Variante von UPS.

TLAs sind klasse, nicht?


USV: Unterbrechungsfreie Stromversorgung
UPS: Uninterruptible Power Supply
TLA: Three Letter Acronym (oder auch Two ...)

Autor: Teo D. (teoderix)
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Beitrag #5621629 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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oszi40 schrieb:
> Eine USV macht bei einem Home-NAS weniger Sinn als einige Backups an
> einem sicheren Ort.

Man braucht beides. Das ist kein entweder oder.

Man betreibt ein NAS mit einem RAID Modus um möglichst 
unterbrechungsfrei arbeiten zu können. Platte defekt? Egal. Neue Platte 
rein. Das wichtigste: Es läuft alles weiter wie gewohnt. Mit einem 
Backup hat das nichts zu tun, weil ein Backup erstmal eine Unterbrechung 
und ARBEIT bedeutet bis alles wieder läuft.

Und genau dabei hilft ein USV. Man will nicht nach einem Stromausfall 
alle Daten vom Backup einspielen weil sich das NAS Dateisystem 
verabschiedet hat.
Nur ein USV ermöglicht hier eine unterbrechungsfreie Weiterarbeit wenn 
der Strom mal weg ist. Auch wenn das Ding dann nach 2 Minuten 
runterfährt und erst wieder hochfährt wenn der Strom wieder da ist. 
Danach läuft alles wie gewohnt weiter.
DAS ist mir ein USV und dessen Stromverbrauch wert.

> USV lohnt sich privat nur, wenn der Strom öfter weg
> war oder der Blitz regelmäßig alles zerlegt und die USV als
> Überspannungsschutz geopfert werden kann.

Eben Blitzschutz ist auch ein wichtiger Punkt. Und eine Sicherung kann 
auch mal schnell rausfallen.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Winzel schrieb:
> Warum fressen die Dinger so viel Strom?

weils billich is'

Autor: oszi40 (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Und genau dabei hilft ein USV. Man will nicht nach einem Stromausfall
> alle Daten vom Backup einspielen weil sich das NAS Dateisystem
> verabschiedet hat.

1.Von der Theorie her ja, aber nach einer längeren Zeit machen die die 
Akkus schlapp und es tritt genau der Fall ein, dassss die USV zur 
Fehlerquelle wird. Deswegen haben üblicherweise Server mehrere 
Netzteile, wovon eins von der USV gespeist werden sollte.

2.Ein Journaling Filesystem sollte sich zu helfen wissen. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Journaling-Dateisystem Gegen DAU, Blitz 
oder Diebe hilft es aber nicht, deswegen Backups im Schrank!

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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oszi40 schrieb:
> 1.Von der Theorie her ja, aber nach einer längeren Zeit machen die die
> Akkus schlapp und es tritt genau der Fall ein, dassss die USV zur
> Fehlerquelle wird.

Üblicherweise tauscht man allerdings den Akku vorher, und bei üblichen 
USVs geht das auch, ohne dass man sie ausschalten muss.

Natürlich spricht dennoch nichts gegen Server mit redundanten 
Netzteilen. ;-)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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oszi40 schrieb:
> 1.Von der Theorie her ja, aber nach einer längeren Zeit machen die die
> Akkus schlapp und es tritt genau der Fall ein, dassss die USV zur
> Fehlerquelle wird. Deswegen haben üblicherweise Server mehrere
> Netzteile, wovon eins von der USV gespeist werden sollte.

Nur führt ein Akku am Ende der Lebenszeit nicht zum Ausfall. Das USV 
meldet einen defekten Akku und man kann ihn im laufenen Betrieb 
tauschen.
Habe ich bei meinen APCs schon ein paar mal gemacht, sogar bei den 
kleinen günstigen BK...

Es geht halt um Wahrscheinlichkeiten. Für SOHO muss man nicht die 
Redundanz nicht auf die Spitze treiben. Ich sage, ein Stromausfall (sei 
es ein echter, oder wegen Sicherung, oder weil jemand den Stecker 
ausversehen zieht) kommt viel häufiger vor als ein defektes Netzteil im 
NAS. Vor allem kann dann natürlich auch das NAS Mainboard selbst kaputt 
gehen. Dagegen helfen dann nur zwei NAS die sich ständig 
synchronisieren.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> Ich sage, ein Stromausfall (sei es ein echter, oder wegen Sicherung,
> oder weil jemand den Stecker ausversehen zieht) kommt viel häufiger vor
> als ein defektes Netzteil im NAS.

Insbesondere natürlich, seit FI-Schalter mehr oder weniger überall 
Einzug gehalten haben. Eigentlich sollte man diese ja auch einmal im 
Monat auf Funktion testen …

Autor: Informations Defizit (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das ist die deutsche Variante von UPS.

Nein.

Ich wollte wissen was ein "USV - WTF" ist.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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oszi40 schrieb:
> Ein Journaling Filesystem sollte sich zu helfen wissen.

Umso besser. Dann macht ein USV oder Netzteildefekt nicht sofort was 
aus. Trotzdem finde ich es schöner wenn bei einem Netzausfall der Server 
nicht hart runterknallt sondern entweder direkt weiterläuft oder bei 
längeren Ausfällen kontrolliert runterfährt.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Informations Defizit schrieb:
> Ich wollte wissen was ein "USV - WTF" ist.

Das ist ein zusammengesetztes SLA.

Autor: oszi40 (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Üblicherweise tauscht man allerdings den Akku vorher, und bei üblichen
> USVs geht das auch, ohne dass man sie ausschalten muss.

Üblicherweise gibt es mehrere Möglichkeiten des Akku-Ausfalls:
-Tiefentladung wegen zu langer Spannungsabschaltung
-Alterserscheinung und mangelnde Wartung
-"dicke Backen", die ein entfernen des Akkus total verhindern
-Überlastung der USV durch immer mehr angeschlossene Geräte

Autor: qwertzuiopü+ (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Und genau dabei hilft ein USV. Man will nicht nach einem Stromausfall
> alle Daten vom Backup einspielen weil sich das NAS Dateisystem
> verabschiedet hat.

Dann nimmt man halt ein Dateisystem, was das aushält.

Autor: A. K. (prx)
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Marek N. schrieb:
> Eigentlich müsste die Syno dann auch zwei redundante Netzteile haben,
> die aus zwei unterschiedlichen USVs gespeist werden.

Nope. Es reicht, eines der beiden Netzteile über eine USV zu versorgen. 
Das andere kann man direkt anschliessen.

> Weil, wenn dir ein Netzteil hopps geht dann hilft dir die USV auch nicht
> mehr.

Netzteildefekte sind weit seltener als Stromausfälle. Ganz besonders in 
Regionen, die ohnehin für gelegentliche Stromausfälle bekannt sind.

Autor: A. K. (prx)
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Winzel schrieb:
> Ist das normal? Warum fressen die Dinger so viel Strom?

Das hängt auch von der Arbeitsweise der USV ab. Wenn sie fast direkt 
weiter liefern soll, ggf. auch die bei Unterspannung stützen soll, dann 
muss sie im Leerlauf mitlaufen, ist also permanent etwas aktiv. Und das 
kostet. Eine USV, die erst hochfährt, wenn der Strom weg ist, produziert 
eine grössere Lücke.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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oszi40 schrieb:
> Üblicherweise gibt es mehrere Möglichkeiten des Akku-Ausfalls:

Diese Fälle finde ich gerade weniger üblich (wenn auch real). Sofern man 
zumindest hin und wieder einen Entladezyklus fährt, merkt man den 
schleichenden Tod der Akkus eigentlich vorab, und damit auch eine Weile, 
bevor sie sich „aufblasen“.

Gegen immer mehr angeschlossene Geräte hilft natürlich nur ein 
funktionierender Layer 8. :)

Autor: A. K. (prx)
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Jörg W. schrieb:
> Diese Fälle finde ich gerade weniger üblich (wenn auch real). Sofern man
> zumindest hin und wieder einen Entladezyklus fährt, merkt man den
> schleichenden Tod der Akkus eigentlich vorab, und damit auch eine Weile,
> bevor sie sich „aufblasen“.

Oder es gibt Selbsttests, in denen die USV für Sekunden auf Produktion 
umschaltet. Wobei wir allerdings schon Einzelfälle hatten, in denen 
genau dieser monatliche Selbsttest aus heiterem Himmel zur 
Totalabschaltung führte.

Autor: Mehmet K. (mkmk)
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Winzel schrieb:
> Die Aussagen reichen hier von 10W bis 20W.

Habe mein UPS (EATON 5E 2kVA) an ein China-Schaetz-Geraet angeschlossen 
und im Standby 25W gemessen. Seitdem schalte ich ihn nicht nur nicht 
aus, sondern ziehe auch den Netzstecker.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Mehmet K. schrieb:
> Habe mein UPS (EATON 5E 2kVA) an ein China-Schaetz-Geraet angeschlossen
> und im Standby 25W gemessen. Seitdem schalte ich ihn nicht nur nicht
> aus, sondern ziehe auch den Netzstecker.

Finde ich bei einem UPS irgendwie nicht Zielführend die Vorgehensweise.

Autor: Mehmet K. (mkmk)
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Cyblord -. schrieb:
> Finde ich bei einem UPS irgendwie nicht Zielführend die Vorgehensweise.

Wieso? Möglicherweise haben die 2kVA etwas falsches suggeriert.
Es handelt sich um einen einfachen Arbeitsplatz mit einem Rechner, einer 
Tischlampe und einem Drucker.
In Istanbul kommt es halt etwas haeufiger als in Deutschland zu 
Stromausfaellen. Und da ist es von Vorteil, wenn man ohne Panik und in 
aller Ruhe seine Arbeit zu Ende führen kann und so beim Restart nicht 
erst grübeln muss.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Mehmet K. schrieb:
> Und da ist es von Vorteil, wenn man ohne Panik und in aller Ruhe seine
> Arbeit zu Ende führen kann

Und wie machst Du das, wenn Du die USV ausgeschaltet hast, und den 
Stecker gezogen hast?

> Seitdem schalte ich ihn nicht nur nicht
> aus, sondern ziehe auch den Netzstecker.

Autor: A. K. (prx)
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Ich vermute, er zieht den Stecker erst, wenn er mit der Arbeit fertig 
ist, und nicht schon vorher. ;-)

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Er will nur während der Arbeit nicht von einem Stromausfall heimgesucht 
werden, sichert aber die Daten so daß er ohne Stromausfälle keine USV 
bräuchte.

So vielleicht?

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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A. K. schrieb:
> Ich vermute, er zieht den Stecker erst, wenn er mit der Arbeit fertig
> ist, und nicht schon vorher. ;-)

So ein Fuchs. Aber da muss man erstmal drauf kommen.

Autor: Mehmet K. (mkmk)
Datum:

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Um ehrlich zu sein: ich verstehe nicht, wo Ihr was nicht versteht.
Wenn ich abends mit der Arbeit fertig bin:
- Fahre ich den Rechner runter
- Schalte die UPS aus
- Ziehe den Stecker der UPS

Wenn ich morgens mit der Arbeit anfange:
- Stecke ich den Stecker der UPS ein
- Schalte die UPS ein
- Schalte den Rechner ein

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Mehmet K. schrieb:
> Um ehrlich zu sein: ich verstehe nicht, wo Ihr was nicht versteht.

Du klangst, als ob du die USV dauerhaft vom Strom getrennt hast und sie 
schlicht nicht mehr verwendest.

Autor: Manfred (Gast)
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Winzel schrieb:
> Die Aussagen reichen hier von 10W bis 20W.

Ich habe nur ältere Modelle von APC gemessen, so zieht z.B. eine 
Smart-UPS 450 von etwa 2003 mal eben 21 Watt, eine 1000er "nur" 18 Watt.

Eine etwa gleich alte Back-USV 350 (BK350EI) bescheidet sich mit 4,5 
Watt.

Ich weiß nicht, wo man das bei den Herstellern findet, aber es ist schon 
nicht zu vernachlässigen.

Autor: Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Der Thread hier erinnert mich wieder daran, dass ich wegen genau diesem 
hohen Idleverbrauch mal eine "Sekundärspannung USV" bauen wollte.
20W USV Idle sind einfach zu viel, wenn mein Heimserver selber in der 
Größenordnung an Strom verbraucht.

Die Planung war LiIon Akkus per Stepup aus den 12V des PC NT zu laden.
Bei Stromausfall übernehmen dann StepDowns die Bereitstellung von 
12/5/3,3V.

Idlestromverbrauch nicht vorhanden wenn die Akkus voll sind, dann ist 
der Ladestepup deaktiviert und LiIon haben ja auch kaum Selbstentladung.

Hab ich nur bisher nicht gebaut :/

Autor: heinz (Gast)
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Warum kann man eigentlich ein an einem Server mit 2 Netzteilen nicht 
einstellen woher er den Strom nehmen soll ? Oder bin ich nur zu doof 
dazu?

Sinnvoll wäre doch zu sagen, erst mal Netzteil 1, Hausstrom, und wenn 
der weg ist Netzteil 2 über die USV?

Alle Teile die ich bisher gesehen habe, die Netzteile waren jeweils 
gleichberechtigt, der der en Strom zuerst bekommen hat, Glück oder Pech 
gehabt

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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heinz schrieb:
> Warum kann man eigentlich ein an einem Server mit 2 Netzteilen nicht
> einstellen woher er den Strom nehmen soll ?

(Du plenkst)

Weil da keiner auch noch für zig Ampere Umschalter reinbauen will, die 
am Ende bloß die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhen, eine weitere 
Überwachung brauchen etc. pp.  Die beiden Netzteile laufen einfach 
parallel.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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heinz schrieb:
> Sinnvoll wäre doch zu sagen, erst mal Netzteil 1, Hausstrom, und wenn
> der weg ist Netzteil 2 über die USV?

Weil die Umschaltung nicht schnell genug passieren kann. Darum laufen 
USVs auch immer über Akku und Wandler.

Autor: jz23 (Gast)
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Wenn man eine PicoPSU für den NAS/Server nimmt, muss man nur 12V 
erzeugen. Dafür gibt es sogar von LT (jetzt Analog Devices) einen netten 
Chip, den LTC3350. Der wird zwar für Super-Caps beworben, im Datenblatt 
findet sich aber auch eine Beispielanwendung mit LiFePO-Akkus. Das Teil 
hat diverse Monitoring-Funktionen (Kapazität, ESR) und unterstützt 
SMBUS.
Bisher habe ich auch noch keine Zeit gefunden, damit mal was zu bauen 
und das QFN-Gehäuse schreckt mich schon ein bisschen ab.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> Darum laufen USVs auch immer über Akku und Wandler.

Nicht alle.  Selbst (mindestens) ältere SmartUPSe sind keine 
"online-USVs", was im Sinne dieses Threads natürlich sogar positiv ist, 
denn das spart Verluste im Regelbetrieb. Allerdings läuft deren 
Muttergenerator netzsynchron durch, und im Falle des Umschaltens sind 
die wohl innerhalb einer Periode phasensynchron zur verschwundenen 
Hauptversorgung "auf Sendung" – mit einem Sinus, gegen den der des 
öffentlichen Versorgers die reinste Oberwellenschleuder ist. Wie sie das 
mit der vergleichsweise primitiven Schaltung hinbekommen, hat mich 
schwer beeindruckt.

Autor: Codix (Gast)
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Ich habe hier einen ganzen Park von USV / UPS stehen.

Ein paar, evt. interessante Werte:


Den geringsten Idle Wert haben die alten Standby Modelle, 12V Batterie, 
(zwischen 3 und 5 Watt/h) mit max. 300VA Belastbarkeit für 5 Minuten.

Die mit Interactive Technik, 36 V Batterie, 2000VA,(passen permanent 
gestuft die Ausgangsspannung an) genehmigen sich im Idle (keine Last am 
Ausgang) 10-15 Watt/h.

Am heftigsten sind die Online Modelle, 48 V Batterie, 5000VA, (wieder 
ohne Last am Ausgang), da geht es hoch bis 40 Watt/h.
Ist auch logisch, da der Wechselrichter immer aktiv ist.

Jeweils bei Batteriestatus "Voll" gemessen.

Alles China-Böller. Bisher nur 1 Totalausfall ( Wechsel riecht er) in 5 
Jahren.

Beitrag #5622428 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
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heinz schrieb:
> Sinnvoll wäre doch zu sagen, erst mal Netzteil 1, Hausstrom, und wenn
> der weg ist Netzteil 2 über die USV?

Bei der üblichen Topologie kleiner USVs geht der Strom im Normalfall an 
den Leistungskomponenten vorbei, geht abgesehen von Filterung und 
Umschaltern direkt von Eingang zu Ausgang. Damit sollten die Verluste 
nur wenig vom tatsächlich fliessenden Strom abhängig sein.

Ob der Strom also den Weg über die USV nimmt, oder den direkten, macht 
dann keinen wirklich grossen Unterschied. Bei einer Online-USV ist das 
anders, aber im Bereich einzelner Server sind die nicht so häufig 
anzutreffen.

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Autor: Peter D. (peda)
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Cyblord -. schrieb:
> Und genau dabei hilft ein USV. Man will nicht nach einem Stromausfall
> alle Daten vom Backup einspielen weil sich das NAS Dateisystem
> verabschiedet hat.

Ist es denn wirklich so, daß ein NAS bei jedem Stromausfall die Daten 
zerkloppt?

Bei meinem PC ist es jedenfalls nicht so. Windows merkt, daß er nicht 
herunter gefahren wurde, macht einige Prüfungen und fährt dann wieder 
ganz normal hoch.

Eine USV zu Hause würde ich nur verwenden, wenn ich ein Geschäft 
betreibe, d.h. die Daten wichtig sind. Oder ich bin ein Computer-Junky, 
der ohne leuchtenden Bildschirm Entzugserscheinungen bekommt.

Autor: A. K. (prx)
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Peter D. schrieb:
> Ist es denn wirklich so, daß ein NAS bei jedem Stromausfall die Daten
> zerkloppt?

Natürlich nicht. Wobei das ein wenig von den laufenden Anwendungen 
abhängen kann. Während aktuelle Filesysteme längst auf Resistenz 
gegenüber Crash und Powerdown eingerichtet sind, gilt das nicht 
notwendigerweise in gleicher Weise für Datenspeicherung in Anwendungen. 
So ist die klassische und immer noch häufig verwendete MyISAM-Engine von 
MySQL/MariaDB empfindlicher als andere Datenbanksysteme, und auch als 
andere MySQL-Engines.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Peter D. schrieb:
> Ist es denn wirklich so, daß ein NAS bei jedem Stromausfall die Daten
> zerkloppt?

Natürlich nicht zwingend. Kann aber passieren. Nach wie vor.

Autor: A. K. (prx)
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Peter D. schrieb:
> Eine USV zu Hause würde ich nur verwenden, wenn ich ein Geschäft
> betreibe, d.h. die Daten wichtig sind.

Bei traditionell sehr stabilem Stromnetz kann sich die Frage stellen, ob 
bei nur einem Netzteil die USV vielleicht sogar mehr Risiko einbringt 
als absichert. Es gibt aber auch Orte, bei denen man schon ab und zu mit 
einem Stromausfall rechnen muss.

Autor: Peter D. (peda)
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A. K. schrieb:
> Bei traditionell sehr stabilem Stromnetz kann sich die Frage stellen, ob
> bei nur einem Netzteil die USV vielleicht sogar mehr Risiko einbringt
> als absichert.

Beim letzten "Stromausfall" hatte die Putzfrau nur eine Steckdose für 
den Staubsauger gesucht.

Autor: A. K. (prx)
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Peter D. schrieb:
> Beim letzten "Stromausfall" hatte die Putzfrau nur eine Steckdose für
> den Staubsauger gesucht.

Hat sie nachher wieder reingesteckt, und hätte eine USV mit den üblichen 
15-40min den Ausfall überbrückt? ;-)

Autor: michael_ (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Beim letzten "Stromausfall" hatte die Putzfrau nur eine Steckdose für
> den Staubsauger gesucht.

Privat ist das aber nicht!

Man sollte überlegen, ob man sowas überhaupt im Privatbereich oder 
Mini-PC-Platz überhaupt braucht.

Ordentliche Programme haben ein Autosave, was man einstellen kann.
Ich selbst habe es abgestellt oder einen hohen Wert eingestellt.

Ein Dozent hat uns mal eingebleut, Save, Save, Save..
Seitdem mache ich das in jeder kleinen Denkpause.
Wenn doch mal eine Stunde vergangen ist, na und?
Dann konstruiert man das eben nach.

Ganz vorsichtige nehmen gleich einen Laptop.

Und wer prüft regelmäßig nach, ob das USV auch funktioniert?
Ich habe so meine Zweifel.

Autor: A. K. (prx)
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michael_ schrieb:
> Und wer prüft regelmäßig nach, ob das USV auch funktioniert?

Vorzugsweise macht das die USV selbst.

Autor: m.n. (Gast)
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michael_ schrieb:
> Und wer prüft regelmäßig nach, ob das USV auch funktioniert?
> Ich habe so meine Zweifel.

Das sollte die USV selber machen.
Meine hat sich nach einigen Jahren angewöhnt, dabei auch gleich die 
Ausgänge abzuschalten - auch mit neuem Akku. Das nervt dann!

In der Stadt mag die Stromversorgung recht stabil sein. Außerhalb und in 
der Nähe von Neubauten kann es durchaus öfter vorkommen, daß irgendein 
"Elektrofix" einfach mal den Saft abschaltet. Im Grunde reicht es auch 
schon, im Haushalt einmal den FI-Schalter auszulösen.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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michael_ schrieb:
>> Beim letzten "Stromausfall" hatte die Putzfrau nur eine Steckdose für
>> den Staubsauger gesucht.
>
> Privat ist das aber nicht!

Privat ist es das in der Küche aus dem Wasserkocher verschwappte Wasser, 
welches den FI-Schalter rauswirft. Kaum ein Unterschied zur Putzfrau, 
bezüglich der Wirkung auf die Computer.

Nicht jeder wird in der komfortablen Lage sein, seinem NAS einen eigenen 
FI spendieren zu können oder wollen. Selbst wenn: auch der sollte hin 
und wieder mal getestet werden.

Peter D. schrieb:
> Ist es denn wirklich so, daß ein NAS bei jedem Stromausfall die Daten
> zerkloppt?

Zerkloppen nicht, ordentliche Dateisysteme können sich selbst 
dahingehend reparieren. Du hast aber hernach nicht den Dateninhalt vom 
Zeitpunkt T, zu dem die Energieversorgung ausgefallen war, sondern den 
Dateninhalt des Zeitpunktes T - x, wobei x davon abhängt, wieviel das 
System an Daten im Hauptspeicher gecachet hält und wie schnell es das 
üblicherweise wieder zurückschreibt.

Autor: A. K. (prx)
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btrfs beispielsweise schreibt alle 30s einen konsistenten Checkpoint. 
Was vorher getan wurde ist drin, was danach getan wurde ist draussen. 
Das gilt gleichermassen für Metadaten wie für Filedaten.

Voraussetzung für konsistente Filesysteme jedweder Art ist aber, dass 
das FS über Kommandos sicherstellen kann, dass geschriebene Daten zum 
Zeitpunkt X auch wirklich geschrieben sind. Wenn Disks oder 
Speichersysteme diese Vorgaben ignorieren, sind alle Wetten wieder 
offen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winzel (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Ist es denn wirklich so, daß ein NAS bei jedem Stromausfall die Daten
> zerkloppt?

Nicht bei jedem ;-)

Einen Arbeitskollegen von mir hat es aber letzte Woche böse erwischt:
Nach einem Stromausfall hatten 2 von 4 Platten einen Headcrash. Da 
konnte nicht mal ein professioneller Datenretter was machen.

Das waren allerdings auch keine "Premium Festplatten", sondern eher 
günstiges Zeugs...

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Mein privater NAS hat zwei Stromausfälle hinter sich und IIRC zweimal 
hartes Abschalten wegen Abschmierens mit blockierter 
Netzwerk-Schnittstelle. Bisher habe ich keine Datenverluste feststellen 
können...
Dateisystem ist ext4 auf 6 Platten im RAID6. Ein Backup habe ich auch.

Gewerblich mag die zusätzliche Sicherheit von redundanten 
Doppel-Netzteilen, USV und Notstomgenerator sinnvoll sein, damit der 
Betrieb nach einem Stromausfall nicht noch weitere Stunden stillsteht, 
bis die gesammelte IT wieder in die Gänge gebracht worden ist.

Aber privat? Ich fummele doch nicht an Einstellungen im Bios und mit 
Powertop im System herum, um die Kiste in Idle (spindown) auf 15W zu 
drücken um dann zusätzliche 20W Verlustleistung in einer USV zu 
verbraten?!

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Winzel schrieb:
> Nach einem Stromausfall hatten 2 von 4 Platten einen Headcrash.

Ein Headcrash ist bei Festplatten nie Folge eines Stromausfalls.

Die Dinger kann man jederzeit hart aussschalten, einen Headcrash kann 
es deswegen nicht geben.

Was passieren kann, ist eine Beschädigung des Dateisystems, wenn die 
Platte beim Schreiben von Daten abgeschaltet wird und der platteninterne 
Schreibcache noch nicht abgearbeitet wurde.

Das aber ist kein Headcrash.

Autor: michael_ (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Ein Headcrash ist bei Festplatten nie Folge eines Stromausfalls.

Naja, aber mir sind Ausfälle von HD bekannt, die danach nicht wieder 
anliefen.
Obwohl sie vorher 5 Jahre(?) durchgeschnurrt sind.

Autor: A. K. (prx)
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michael_ schrieb:
> Naja, aber mir sind Ausfälle von HD bekannt, die danach nicht wieder
> anliefen. Obwohl sie vorher 5 Jahre(?) durchgeschnurrt sind.

Nicht jeder HDD Ausfall ist ein Headcrash, erst recht nicht dieser Tage. 
Mitunter geht einfach nur ein knapp ausgelegten Stückchen 
Leistungselektronik in Rente.

Autor: Joachim B. (jar)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> TLAs sind klasse, nicht?

du meintest sicher Aküfi

Autor: Manfred (Gast)
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michael_ schrieb:
> Naja, aber mir sind Ausfälle von HD bekannt, die danach nicht wieder
> anliefen.
> Obwohl sie vorher 5 Jahre(?) durchgeschnurrt sind.

Das Problem ist von älteren Telefonanlagen integral33 durchaus bekannt: 
Die laufen ewig und drei Tage, nach einem Netzausfall kommt die 
Festplatte nicht mehr hoch.

Mal zurück in die 90er: Seagate-Platten, einmal gegen den PC treten, 
laufen die wieder an - schlecht konstruierte Lager.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Manfred schrieb:
> schlecht konstruierte Lager.

Nein, das waren festgeklebte Köpfe. War halt alles so gut poliert, dass 
sich die regelrecht „festsaugten“.

Autor: michael_ (Gast)
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Manfred schrieb:
> Mal zurück in die 90er: Seagate-Platten, einmal gegen den PC treten,
> laufen die wieder an - schlecht konstruierte Lager.

Warst du der Junge bei Fa. Hoppenstedt?

Schlimmer waren die von Canon.

Autor: michael_ (Gast)
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michael_ schrieb:
> Schlimmer waren die von Canon.

Conner nannten die sich.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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das mit dem kleinen Schlag auf den "Hinterkopf"
muss heute auch gelegentlich sein

Beitrag "Quick&dirty - data-recovery"

Autor: georg (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Nein, das waren festgeklebte Köpfe

Ja, Platte ausbauen, gegen die Tischkante schlagen, läuft wieder war 
eine Standard-Service-Massnahme. Aber das war vor undenklichen Zeiten, 
hatte ich regelmässig bei Sun-Workstations unter Unix.

Georg

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bei alten Seagate-Platten, bei denen der Spindelmotor noch von außen 
zugänglich war, konnte man auch den Außenläufer des Motors von Hand in 
Drehung versetzen, was weniger rabiat wie ein 
"auf-die-Tischkante-schlagen" war.

Eine verbreitete Platte, bei der diese Vorgehensweise hilfreich war, war 
die verbreitete ST225 und ihre Geschwister (ST238, ST251 bis zu ST296), 
auch die ersten 3.5"-Platten (wie z.B. ST125 oder ST138) waren so 
konstruiert.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Die hatten wohl noch keinen Kopfspreizer in der Parkposition damals, wie 
das heute üblich ist.

Autor: makko (Gast)
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Mein NAS sagt mir ca 1 mal die Woche das der Strom weg ist.
Das APC Teil testet sich selber. Das dauert ca. 20 Sekunden. Ist nicht 
viel, aber das will auch wieder aufgeladen werden.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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makko schrieb:
> Mein NAS sagt mir ca 1 mal die Woche das der Strom weg ist.
> Das APC Teil testet sich selber. Das dauert ca. 20 Sekunden. Ist nicht
> viel, aber das will auch wieder aufgeladen werden.

Das ist dann ja über Jahrs gesehen mehr Unterbrechung mit einer 
unterbrechungsfreien Stromversorgung als ohne. Ich kann mir nicht 
vorstellen, das das Prozedere normal ist.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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So ungefähr, äh, 2500Ws?
Also 700µ-kWh, oder auch 20 millicent bei 30c/kWh?
Im Jahr ein ganzer Cent, bei angenommenen 120W Last auf der USV?

Boah!

Autor: A. K. (prx)
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Reinhard S. schrieb:
> Das ist dann ja über Jahrs gesehen mehr Unterbrechung mit einer
> unterbrechungsfreien Stromversorgung als ohne. Ich kann mir nicht
> vorstellen, das das Prozedere normal ist.

Bei den SmartUPS ist der Selbsttest normal, aber nicht unterbrechend. Da 
wird ja einfach nur auf Batteriebetrieb umgeschaltet. Wäre das 
unterbrechend, bräuchte man keine USV.

Ist die Batterie aber total im Eimer, was ohne Vorankündigung geschehen 
kann, dann wirds beim Selbsttest dunkel. Kommt jedoch nicht oft vor.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Ich habe gerade eine USV (APC 1100) entsorgt. Die hat jetzt ~8 Jahre 
ungenutzt herum gestanden. Vorher hatte ich sie in Benutzung für meinen 
Home-Server (im wesentlichen ein dickes RAID mit Samba + NFS).

Allerdings hatte ich in der Zeit mit der USV öfter Probleme mit 
Stromausfällen als in der Zeit ohne sie. Wenn man nicht gerade in 
einer Gegend mit hoher Gewitterwahrscheinlichkeit (Süddeutschland?) 
wohnt oder in einer Gegend mit massiver Infrastruktur-Apokalypse 
(Berlin?) dann bringt eine USV tendentiell mehr Schaden als Nutzen. Von 
den Kosten ganz zu schweigen.

Für Klein-Kruscht wie RasPi & Co. wo es auf einen dauergeladenen 12V 
Akku hinausläuft, mag das angehen. Aber alles, was 230V~ rein und raus 
macht, kommt mir nicht mehr ins Haus.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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A. K. schrieb:
> Ist die Batterie aber total im Eimer, was ohne Vorankündigung geschehen
> kann, dann wirds beim Selbsttest dunkel.

Ist mir mit ~50 Geräten noch nie passiert, wenn nicht vorher schon 3 
Jahre regelmäßig der Akkualarm kam den der User ignoriert hat.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Jens M. schrieb:
> So ungefähr, äh, 2500Ws?
> Also 700µ-kWh, oder auch 20 millicent bei 30c/kWh?
> Im Jahr ein ganzer Cent, bei angenommenen 120W Last auf der USV?
>
> Boah!

einige müssen jedes Elektron zählen.

was ist schon Haare spalten dagegen? :D

Autor: Jack V. (jackv)
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Axel S. schrieb:
> Ich habe gerade eine USV (APC 1100) entsorgt. Die hat jetzt ~8 Jahre
> ungenutzt herum gestanden.
Du hättest sie in den Markt stellen sollen – ich hätte sie genommen :(

(in der Annahme, dass „entsorgt“ hier für „zum Entsorger gebracht“ 
steht)

Autor: Arno (Gast)
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Axel S. schrieb:
> Für Klein-Kruscht wie RasPi & Co.

...nimmt man eine Powerbank :)

MfG, Arno

Autor: Lona (Gast)
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Ich denke die BO8 braucht dank Architektur so wenig Strom dass man diese 
über einen SuperCap puffern könnte. USV wäre somit nutzlos :-)

Autor: Marek N. (bruderm)
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makko schrieb:
> Mein NAS sagt mir ca 1 mal die Woche das der Strom weg ist.
> Das APC Teil testet sich selber. Das dauert ca. 20 Sekunden. Ist nicht
> viel, aber das will auch wieder aufgeladen werden.

Welches NAS, welche USV?

Ich hab eine Syno DS1817+ mitsamt DX517 und Switch seit fünf Wochen an 
einer APC BR-900G-GR dran ohne Fehlalarme. Bis jetzt nur zwei Mal den FI 
getestet.
Im Dachboden war es in den letzten Wochen auch so um 28-33°C.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Meine APC (BR550 und BR900) machen das an einem QNAP auch.
Es handelt sich da um eine Fehlinterpretation des Selbsttests, wenn man 
sich dran gewöhnt hat das im Log alle paar Tage eine 5-sekündige 
Unterbrechung auftaucht geht's.

: Bearbeitet durch User
Autor: ZF (Gast)
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A. K. schrieb:
> Ist die Batterie aber total im Eimer, was ohne Vorankündigung geschehen
> kann, dann wirds beim Selbsttest dunkel. Kommt jedoch nicht oft vor.

Meine Stichprobe ist klein, trotzdem haben ich es schon 3 mal erlebt, 
dass kleine UPS (APC 750 / 1500) ohne Vorwarnung spontan und komplett 
ausgefallen sind. Die Akkus waren verbeult, einen mussten wir aus dem 
Gehäuse raussägen, ziehen ging nicht mehr. In einem kleinen Fenster des 
Metallrahmens war der Kunststoff des Bleiakkus raus gequollen und ziehen 
damit unmöglich. Die Akkus waren nicht mehr Erstbestückung, aber stets 
original APC Ersatzteile.

Bis vor 2 Wochen hätte ich deshalb jedem dem es um höhere 
Zuverlässigkeit geht größere UPS empfohlen. Doch da roch eine 30 kVA UPS 
plötzlich "elektrisch", bei noch einwandfreier Funktion und ohne 
Fehlermeldung oder Event in Log. Immerhin war der Service schnell da. 
Die Zerlegung des Elektronikteils (19" Einschub, ca einen Meter tief und 
ordentlich schwer) führte durch riechen zu einem abgebrannten SMD 
Widerstand auf dem Hilfsspannungsnetzteil für die Eigenversorgung der 
UPS. Die Platine war bereits ordentlich verkokelt. Glücklicherweise 
konnte ein Ersatzeinschub noch in der Nacht geliefert und am nächsten 
Morgen eingebaut werden. Die Nacht war trotzdem etwas unruhig, denn da 
liefen die Lasten ohne weitere Sicherheit im Beipass am Netz.

Beitrag #5927434 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Ich kann kaum glauben, das der gequollene Akku jahrelang beim Selbsttest 
nicht aufgefallen ist... ;)

Unsere Akkus sind alle mit Einbaudatum markiert, und die meckern, wenn 
sie statt 3 Jahre 5 oder 6 alt werden, und dann merkt man das sie etwas 
dicker sind beim ziehen. Geklemmt haben die noch nie.
Und das sind sowohl originale APC-Batterien (für BR900) als auch 
Panasonic-USV-Akkus von Reichelt (für BR550).

Das mit der Elektronik ist natürlich ärgerlich. Aber wo Technik ist, 
geht auch was kaputt. Nur ist die Wahrscheinlichkeit eben geringer, das 
der Computer an Stromausfall leidet.
Scheint bei dir ja auch nicht passiert zu sein ;)

Interessehalber: wozu 30kVA? Ist die gesamte EDV eines Hochhauses 
abgesichert?

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Größere Zusammenrottungen von Geräten und entsprechende USVs der 100 kVA 
Klasse findet man in Serverräumen von Firmen und bei Produktionsanlagen. 
Und auch diese USVs können abrauchen.

Spontane Akkudefekte trotz regelmäßigen Selbsttest mit Überwachung und 
Benachrichtigung gibt es wirklich.

: Bearbeitet durch User
Autor: svensson (Gast)
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Schon möglich, aber die größeren USV-Systeme haben mehrere Akkubänke, 
deren gleichzeitiger Ausfall extrem unwahrscheinlich ist.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Wenn man große Redundanzen will nimmt man ein System mit 3 USVs, von 
denen eine zur Versorgung der Rechner ausreichend ist. Dadurch hat man 
zwei USVs immer online, selbst wenn die dritte bei Revisionen oder 
Akkuwechsel abgeschaltet ist.

Bei einem Stromausfall übernehmen die USVs unterbrechungsfrei die 
Versorgung der Rechner und zeitgleich starten mindestens zwei 
Notstromdiesel, von denen einer zur Versorgung der gesamten Technik 
ausreichend ist. Nach deren Hochlauf werden die Eingänge der USVs und 
die Klimatisierung auf die Generatoren geschaltet. Daß die 
Klimatisierung dabei für ein paar Sekunden ausfällt, ist kein Problem.

Auf der Batterieseite arbeiten die USVs mit mehreren parallelen 
Strängen. Wenn davon einer ausfällt (der Klassiker wäre ein Plattenbruch 
in einem Akku, sowas wie ein Zellenschluss fällt erst kurz vor dem 
Ausfall auf) sinkt erstmal nur die nutzbare Kapazität. Die sollte aber 
trotzdem noch weit mehr als ausreichend sein, um die Zeit bis zur 
Lastübernahme durch die Notstromaggregate zu überbrücken. Die Anlagen 
überwachen normalerweise auch die Spannung und den (Lade)Strom der 
Stränge, wenn da Abweichungen auftreten bzw. ein Strang 
Unregelmäßigkeiten zeigt, wird eine Alarmmeldung abgesetzt.

Autor: svensson (Gast)
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Beim (2N+1)-System wird aber der Controller sauer...

Ein Notdiesel ist nicht unbedingt erforderlich, denn die Masse der 
Stromausfälle dauert nur kurz. Längere Stromausfälle sind auch meistens 
räumlich ausgedehnt. Und wenn der nächste Router in der Kette ausfällt, 
nützt mir das beste Konzept nichts.

Auch die Diesel müssen als (2N+1) vorgehalten werden, was horrende 
Wartungskosten verursacht. Da wird schon wieder der Controller sauer...

Also, wer hier wegen 20W schon die USV abschaltet, der wird sich kaum 
eine redundante Anlage hinstellen ;-)

Autor: Name: (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> Eine USV macht bei einem Home-NAS weniger Sinn als einige Backups an
>> einem sicheren Ort.
>
> Man braucht beides. Das ist kein entweder oder.
>
> Man betreibt ein NAS mit einem RAID Modus um möglichst
> unterbrechungsfrei arbeiten zu können. Platte defekt? Egal. Neue Platte
> rein. Das wichtigste: Es läuft alles weiter wie gewohnt.

Ja, das ist im Privathaushalt schon von elementarer Bedeutung.

Man wedelt sich grad einen, und plötzlich ist der Strom weg. Nicht 
lustig. Bei 2 Stromausfällen im Jahr kann das schon mal ein Problem 
werden.

Und dann der Datenverlust - falls eine Festplatte abraucht, verliert man 
3h (!!!) Browserhistorie.

Ich tät mindestens noch folgendes hinzufügen:
- Unterirdischer Bunker für Backups (Atombombensicher)
- Notstromdiesel
- Zweistufige USV
- Zweitbackup im Saatbunker auf Spitzbergen
- Jähliches Backup auf microfiches (die man in einem Salzbergwert 
einmauert)

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Name: schrieb:

> Man wedelt sich grad einen, und plötzlich ist der Strom weg. Nicht
> lustig. Bei 2 Stromausfällen im Jahr kann das schon mal ein Problem
> werden.

Hmm. Irgendwie hast du

>> RAID Modus

und

>> Platte defekt

nicht verstanden. Wie kommst du jetzt auf Stromausfall? Oder gar

> falls eine Festplatte abraucht, verliert man 3h (!!!) Browserhistorie.

???

Aus meiner persönlichen Erfahrung schätze ich die Wahrscheinlichkeit 
einer kaputten Platte ungefähr Faktor 10 höher als die 
Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls, der zu Datenverlust führt.

Folgerichtig ist ein RAID weit wichtiger als eine USV.

Und wie der Teufel so spielt: gerade vor 2 Tagen fing eine Platte in 
meinem Homeserver an zu spinnen. Habe sie jetzt rauskonfiguriert, weil 
es immer mal kurze Hänger gab beim Zugriff auf das RAID. Aber es ist ja 
ein RAID6, also unkritisch. RMA ist raus, sobald die neue Platte da ist, 
fahre ich die Kiste runter und tausche die Platte aus. Alles sehr 
entspannt. Und weder Browserhistorie noch 20 Jahre Urlaubsfotos sind in 
unmittelbarer Gefahr eines Verlusts.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Folgerichtig ist ein RAID weit wichtiger als eine USV.
Das ist so auch wieder nicht ganz richtig. Ein RAID schützt vor 
Hardwaredefekten einer Festplatte, aber nicht vor logischer Zerstörung 
der gespeicherten Daten. Beispielsweise wenn der Strom während eines 
Schreibvorganges ausfällt und dadurch das Dateisystem des logischen 
Datenträgers zerstört wird, hat der Otto-Normal-Anwender mit dem 
Wiederherstellen der Daten auch ein größeres Problem. Eine 
Virus-/Malware-Infektion kann die Daten auf einem RAID ebenfalls 
problemlos zerstören.

Das Wichtigste sind Sicherheitskopien, besonders bei unwiederbringlichen 
Sachen (z.B. Fotosammlung von seinen Kindern/Enkeln - wenn weg dann weg) 
oder besonders wichtigen Arbeiten auf mehreren Datenträgern und an 
mehreren Orten. Dann kann man solche Sachen auch nicht bei einem 
Wohnungsbrand oder Wasserschaden etc. verlieren.

Bei einer USV geht's ja eher um eine Steigerung der Verfügbarkeit eines 
Systems. So daß z.B. das Telefon bei einem Stromausfall noch ein paar 
Stunden funktionsfähig bleibt oder die Fische im Aquarium nicht 
ersticken. Im industriellen Bereich sollte der Anwender möglichst gar 
nichts von einem Stromausfall mitbekommen. Wenn seine Daten oder Server 
bzw. Einnahmen im Arsch sind, fragt der nicht ob das ein Stromausfall 
war oder so. Der kennt dann nur noch das Wort "Schadenersatz". Oder wenn 
bei einem Stromausfall die gesamte Sicherheits- und Überwachungstechnik 
eines Objektes ausfällt ist das auch eher schlecht.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Name: schrieb:
>> Man betreibt ein NAS mit einem RAID Modus um möglichst
>> unterbrechungsfrei arbeiten zu können. Platte defekt? Egal. Neue Platte
>> rein. Das wichtigste: Es läuft alles weiter wie gewohnt.
>
> Ja, das ist im Privathaushalt schon von elementarer Bedeutung.

Wer hat schon Lust nur wegen einer defekten Platte wieder lange Abende 
damit zu verbringen das NAS neu aufzusetzen? Ordner anlegen, Rechte 
vergeben, Backup einspielen. Ich will das nicht!
Mit RAID ersetzt man die Platte und gut ist. Wieso sollte ich auf diesen 
Komfort verzichten? Wegen nem 1000er für ein gutes NAS mit 4 Platten? 
Sicher nicht!

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
Datum:

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Ben B. schrieb:
>> Folgerichtig ist ein RAID weit wichtiger als eine USV.
> Das ist so auch wieder nicht ganz richtig. Ein RAID schützt vor
> Hardwaredefekten einer Festplatte, aber nicht vor logischer Zerstörung
> der gespeicherten Daten. Beispielsweise wenn der Strom während eines
> Schreibvorganges ausfällt und dadurch das Dateisystem des logischen
> Datenträgers zerstört wird

Gibt es denn (bei den ernsthaften Computerbenutzern, also WinDOS mal 
außen vor) noch Leute, die Filesysteme ohne Journaling oder einen 
vergleichbaren Mechanismus verwenden?

> Virus-/Malware-Infektion

Keine Frage, ein RAID schützt nicht vor allen Möglichkeiten eines 
Datenverlustes. Ein Backup will man trotzdem immer noch haben.

Nur: eine USV ist im Vergleich zum RAID (oder gar Backup) 
vergleichsweise sehr, sehr wenig nützlich.

Wenn man das als Eskalationsstufen ansieht:

- USV - schützt vor Stromausfall
- RAID - schützt vor Plattenausfall
- Backup - schützt vor Malware/eigener Dummheit

dann ist die USV der Layer, der am wenigsten Benefit bringt. Ein gut 
gemachtes Backup bringt am meisten - außer daß es immer ein Zeitfenster 
zwischen den Backups gibt, aus dem Änderungen verloren gehen werden. Und 
ein RAID hat zumindest den Vorteil, daß es sofort, ohne Downtime 
operabel bleibt. Auch mit dem besten Backup hat man eine Downtime für 
das recovern.

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