Kondensator?

(Firma: ---) #5623595
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Hallo,
ich habe einen Subwoofer, der nicht mehr recht funktioniert.
Das Bauteil, welches Probleme bereitet habe ich angefügt.
Ich glaube, dass das ein Kondensator ist.
Liege ich damit richtig?
Kann man anhand der Farbringe die Kapazität herausfinden?

Gruß

germi
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#5623620
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>Das Bauteil, welches Probleme bereitet habe ich angefügt.
>Ich glaube, dass das ein Kondensator ist.
>Liege ich damit richtig?

Wenn Du noch nicht mal weist, was das ist, woher weist Du, daß Ding die 
Ursache war. Funktioniert der Subwoofer wieder nach Auslöten?

>Ein Kondensator nicht.
>Eher eine Überspannungsdiode.

Denke ich auch.
Messe doch mal mit dem Multimeter (Dioden- und Widerstandsfunktion), ob 
da irgendwie Durchgang in einer (beiden) Richtung(en) zu erkennen ist.
Gast #5623641
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Jens G. schrieb:
> Wenn Du noch nicht mal weist, was das ist, woher weist Du, daß Ding die
> Ursache war.
Das nicht zu wissen ist gar nicht so schwierig, in alten Geräten sieht 
gerne mal alles was nur zwei Anschlüsse hat so aus, wobei es für ne 
Spule etwas kurz ist, würd auch auf Diode tippen

Peter G. schrieb:
> Kann man anhand der Farbringe die Kapazität herausfinden?
könnte man, wenn es einer wäre, such nach Farbcode Kondensator, google 
ist dein Freund.

wieso sollte es dieses Teil sein, und wichtiger, wo kommt es her? ( 
Netzteil, Endstufe, Vorverstärker/ Lautstärkeregelung?) nen Bild könnte 
helfen, oder verfolge die Leiterbahnen und finde raus was es tun sollte. 
wenns ohne wieder geht, dann
michael_ schrieb:
> Eher eine Überspannungsdiode.


was heißt:
Peter G. schrieb:
> der nicht mehr recht funktioniert
geht der gar nicht mehr oder klingt der falsch/leise/geht schnell wieder 
aus?
(Firma: ---) #5623743
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Danke zunächst für die Antworten.
Der Subwoofer fing im Betrieb zu kratzen an. Ohne, dass der Klang 
übertragen wurde. Der Lautsprecher schien aber in Ordnung zu sein.

Dann hab ich die das Verstärkerteil ausgebaut. In dem befinden sich zwei 
Platinen, die mit mittels Flachstecker verbunden sind. An dem 
Flachstecker befinden sich Bezeichnungen, wofür die einzelnen Leitungen 
sind.

Das Kabel an dem 12 V anliegen sollten ergab bei der Messung keinen 
Wert.
Dann habe ich auf der Platine nachgemessen, ab wo der Strom nicht mehr 
fließt. Und das war nach diesem Teil.

Vor dem Bauteil liegen 36V an. Danach nichts.

Auf der Platinenoberseite steht C4. Also vermutete ich einen 
Kondensator.
Auf der Unterseite sind noch Zeichen aufgebracht, die Aufschluss über 
das Bauteil liefern könnten, (Anhang).

Ich hab das Bauteil durchgemessen. Da zeigt das Multimeter 120nF an. 
Aber schwankend. Wenn ich Widerstand messe, steigt der Widerstand leicht 
an und senkt sich dann auf 0.

Ich hoffe, dass diese Infos helfen.


Germi
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#5623748
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Peter G. schrieb:
> Vor dem Bauteil liegen 36V an. Danach nichts.

Ein Kondensator "besteht" aus 2 sich gegenüber liegenden "Platten", 
welche dazwischen ein nicht leitfähiges "Dielektrikum" 
(Isolationsschicht) haben. [*1]

Wieso sollte da ""Nach dem Bauteil" eine Gleichspannung hindurch kommen 
können?

Es sollte dir eher Sorgen machen, WENN da etwas wäre, dann KÖNNTE der 
Kondensator gegebenenfalls kaputt sein.

[*1] Platten, Folien, etc. mehr symbolisch gemeint.


PS: Die Chance, das genau solch ein Kondensator in deiner Schaltung 
defekt ist, ist ... .seeehr gering.
#5623785
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<Glaskugel on/>
Der obere Anschluß sieht nach GND aus. Somit könnte da ein Kondensator 
parallel zur Betriebspannung vorgesehen sein. Dann hat man aber statt 
dessen eine Schutzdiode reingemacht.
<Glaskugel off/>

Näheres kann man aber nur sagen wenn man ein Bild der kompletten Platine 
sieht.
Was macht denn der Verstärker ohne dieses Teil?
#5624131
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>Das Kabel an dem 12 V anliegen sollten ergab bei der Messung keinen
>Wert.
>Dann habe ich auf der Platine nachgemessen, ab wo der Strom nicht mehr
>fließt. Und das war nach diesem Teil.

Strom fließen, oder die 12V-Spannung anliegen?

>Vor dem Bauteil liegen 36V an. Danach nichts.

Plötzlich sind wir bei 36V. Erst warens 12V an diesem Teil ...

>Auf der Platinenoberseite steht C4. Also vermutete ich einen
>Kondensator.

Na dann wird's wohl doch ein C sein. Und Deine Messungen scheinen das 
wohl auch zu bestädigen. Also löte den wieder rein - der ist 
offensichtlich nicht kaputt.

So, und wenn Du noch den Subwoofertyp/bezeichnung nennen könntest, dann 
findet sich vielleicht soagr ein Schaltplan irgendwo im Netz.

Ansonsten: schau einfach mal nach kalten Lötstellen, vor allem bei 
größeren und wärmeerzeugenden Teilen. Solche Lötstellen wie bei der CY4 
rechts unten sind schon mal solche Kanditaten, auch wenn ausgerechnet 
dieses Bauteil keinen Einfluß auf die generelle Funktion der Box haben 
sollte (sind nur Entstör-Cs).
Gast #5624214
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Peter G. schrieb:
> Ich hab das Bauteil durchgemessen. Da zeigt das Multimeter 120nF an.
> Aber schwankend. Wenn ich Widerstand messe, steigt der Widerstand leicht
> an und senkt sich dann auf 0.

Jens G. schrieb:
> der ist
> offensichtlich nicht kaputt.

past irgendwie nicht zusammen, wenn der Widerstand auf 0 fällt hat der 
nen Kurzen. was passiert jetzt wenn der ausgelötet ist?


Peter G. schrieb:
> Vor dem Bauteil liegen 36V an. Danach nichts.
wenn das ein kondensator ist, ist das so in Ordnung, dann ist der vllt. 
doch heil?

Peter G. schrieb:
> Das Kabel an dem 12 V anliegen sollten ergab bei der Messung keinen
> Wert.
das dürfte eher das Problem sein, ich nehme mal 12V für Vorverstärker 
usw. und 36V für die Endstufe, falls es wirklich zwei Spannungen gibt.
was kommt denn aus dem Trafo/Netzteil raus? mach mal nen Bild von der 
ganzen Platine.
Und wie zur Hölle kommst du darauf dass dieser "Kondensator" defekt ist, 
wenn überhaupt ist das ein MLCC, die altern nicht so wie Elkos
(Firma: Funkenflug Industries) #5624220
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> Dann habe ich auf der Platine nachgemessen, ab wo der Strom
> nicht mehr fließt. Und das war nach diesem Teil.
YMMD. atomrofl

Nach dieser Theorie dürften alle elektrischen Geräte nur aus einem Stück 
Draht von Plus nach Minus bestehen ... lach
Gast #5624350
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Michel M. schrieb:
> axial Lead multilayer ceramic capacitor with color code ?
wird es wahrscheinlich sein, aber:
orange schwarz schwarz sind 30pF, andersrum gibt es nicht
es gibt öfters mal mehrere Versionen/revisionen von Platinen und dann 
ist da was völlig anderes drin als draufsteht
das Teil ist wahrscheinlich zwischen Masse (oben) und einer Leiterbahn 
die einen großen Strom trägt (unten, dann über den Jumper J5 ganz oben), 
also entweder Spannungsversorgung oder Ausgang zum Lautsprecher. da sind 
30pF sinnlos, eher Zener/TVS Diode, die sehen teilweise auch so aus


Peter G. schrieb:
> Dann habe ich auf der Platine nachgemessen, ab wo der Strom nicht mehr
> fließt. Und das war nach diesem Teil.
heißt denke ich er hat die Spannung gemessen,und vor dem Kondensator was 
anderes gegen Ground? gemessen als danach
-> das heißt nicht dass der defekt ist

Peter G. schrieb:
> Ich hab das Bauteil durchgemessen. Da zeigt das Multimeter 120nF an.
> Aber schwankend. Wenn ich Widerstand messe, steigt der Widerstand leicht
> an und senkt sich dann auf 0.
Messfehler oder der hat doch nen Kurzen?

Peter G. schrieb:
> Das Kabel an dem 12 V anliegen sollten ergab bei der Messung keinen
> Wert.
heißt das 0V am 12V Kabel? Wogegen gemessen? wenn nach dem Auslöten da 
keine 12V (gegen Masse/Gnd) liegen dann hat er ganz andere Probleme als 
den Kondensator, wenn die Spannung fehlt hilft Kondensatortausch nix 
(Außer der hat doch nen Kurzen)

daher:
1) was kommt aus dem netzteil/trafo (12V und 36V?, sind die auch da?)
2) wie sehen die Feinsicherungen aus, da sind fast immer welche
3) Funktioniert es mit dem Teil ausgelötet wieder?
4) und natürlich mal nen paar gute Bilder von allem, Trafo, Platinen von 
oben/unten ...
#5624361
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Peter G. schrieb:
> Ich hab das Bauteil durchgemessen. Da zeigt das Multimeter 120nF an.

Der kleinen Perle hätte ich auch kaum mehr als 100nF zugetraut, und +20% 
klingen gar nicht mal so falsch.

Die Bauform ist unüblich, aber könnte bei 36V Spannung durchaus die 
billigste Variante gewesen sein.

Im Bild sieht man auch das da nur bedrahtete Komponenten verbaut 
wurden, denn die Platine ist offensichtlich einlagig und wird per 
Wellenlöten verarbeitet (IMHO).

Peter G. schrieb:
> Kann man anhand der Farbringe die Kapazität herausfinden?

Laut google Bildersuche wären Braun-Schwarz-Oragne nur 10nF. Da wäre das 
Multimeter weit weg. Meßfehler?
Anderersetis wären Braun-Schwarz-Gelb genau 100nF - aber Gelb auf gelbem 
Grund ist scheisse zu sehen.
(Firma: L-E-A) #5624401
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Peter G. schrieb:

> Ich hab das Bauteil durchgemessen. Da zeigt das Multimeter 120nF an.
> Aber schwankend. Wenn ich Widerstand messe, steigt der Widerstand leicht
> an und senkt sich dann auf 0.

Das Multimeter zeigt nicht zufällig "0L" bzw. "OL" an? Das wären dann 
nicht 0 Ohm sondern eher unendlich bzw. "OverLoad", d.h. mehr "Ohms" als 
das Messgerät messen kann.

Grüßle
Volker
#5624626
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the_yrr (Gast) schrieb:

>Peter G. schrieb:
>> Ich hab das Bauteil durchgemessen. Da zeigt das Multimeter 120nF an.
>> Aber schwankend. Wenn ich Widerstand messe, steigt der Widerstand leicht
>> an und senkt sich dann auf 0.

>Jens G. schrieb:
>> der ist
>> offensichtlich nicht kaputt.

Ohh, naja. Klingt aber alles nicht sehr logisch ... eher das:

Sven S. (schrecklicher_sven) schrieb:

>Soll das vielleicht so heißen:
>Der Widerstand sinkt leicht ab, und steigt dann auf unendlich?

Also offensichtlich OL als Null gewertet ...

>Peter G. schrieb:
>> Vor dem Bauteil liegen 36V an. Danach nichts.
>wenn das ein kondensator ist, ist das so in Ordnung, dann ist der vllt.
>doch heil?

Jo, das paßt dann auch nicht zur 0 des MM.

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