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Forum: HF, Funk und Felder Jumperkabel stören Funksender


Autor: Klaus-Dieter L. (klaus-dieter)
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Hi,

ich hab meinen Pi erfolgreich mit einem 433Mhz-Empfänger im Einsatz. Ich 
möchte gern alles in das Gehäuse packen, was platztechnisch grds. geht. 
Nur leider scheinen die Jumperkabel mit denen ich Sender und Empfänger 
angeschlossen habe den Sender zu stören. Liegt er in der Nähe kommt oft 
nichts an. Sind vllt. die Kabel schlecht isoliert?

Kann ich den Sender irgendwie im Deckel des Pi festkleben, so dass er 
über den ganzen Kabeln liegt? Schrauben geht da leider nicht. In anderer 
Elektronik hab ich schon eine Art Kleber für Platinen gesehen.

Klaus-Dieter

Autor: Volker S. (sjv)
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Pi und Verbindungen gegen Funkteil mit Blech und/oder metallischer Folie 
abschirmen!

Stell mal Bilder ein!

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus-Dieter L. (klaus-dieter)
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Was meinst du mit Pi und Verbindungen? Die Pins? Würde es reichen den 
Sender abzuschirmen? Das wichtige da ist ja die Antenne.

Bilder kann ich machen wenn ich zu Hause bin.

Autor: Volker S. (sjv)
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Die Störquelle dürfte der Pi sein, deswegen sollte man den abschirmen.
Ohne genauere Angaben, Bilder ist das Glaskugel lesen.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Eine Abschirmung ist zwar per se gut, aber ich schätze, die Störungen 
kommen über die Versorgungskabel, nicht über die Luft.

Klaus-Dieter L. schrieb:
> Nur leider scheinen die Jumperkabel mit denen ich Sender und Empfänger
> angeschlossen habe den Sender zu stören. Liegt er in der Nähe kommt oft
> nichts an. Sind vllt. die Kabel schlecht isoliert?

Man kann die Kabel auch als Antennen verstehen, sie nehmen die Störungen 
auf und leiten sie weiter.

Abhilfe würde in jeder Leitung eine Drossel mit Block-Kondensator 
schaffen, eventuell eine Kombination C,L,C

Autor: nachtmix (Gast)
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Volker S. schrieb:
> Die Störquelle dürfte der Pi sein, deswegen sollte man den abschirmen.

Die neueren Pi haben ja auch noch die WLAN-Schnittstellen an Bord.
Da wird eine Abschirmung evtl. kontraproduktiv sein, aber diese 
kräftigen Mikrowellensender dürften durchaus in der Lage sein den 433 
MHz Empfänger zu stören.

Also am besten Abstand halten, damit das WLAN Zeugs dem 70cm Empfänger 
nicht ins Ohr brüllt.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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nachtmix schrieb:
> damit das WLAN Zeugs dem 70cm Empfänger
> nicht ins Ohr brüllt.

Wie soll das gehen?

WLAN = 2,4 und 5GHz nach 433MHz!

Ich nehme eher an, dass irgendwelche Taktgeber ihre Harmonischen bis ins 
70cm-Band streuen.

Autor: Egon D. (egon_d)
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Lothar M. schrieb:

> nachtmix schrieb:
>> damit das WLAN Zeugs dem 70cm Empfänger
>> nicht ins Ohr brüllt.
>
> Wie soll das gehen?
>
> WLAN = 2,4 und 5GHz nach 433MHz!

"Mangelnde Großsignalfestigkeit" sagt Dir nichts?
Es gibt da diverse Wirkmechanismen.

Autor: Theo K (Gast)
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Wenn ich raten müsste: Am Sender hängt als Antenne nur ein lambda/4 
Draht und den Rest besorgt sich der Sender über die Masseleitung.

Autor: Klaus-Dieter (Gast)
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Am WLAN kann es nicht liegen, da der Raspberry Pi v1 noch kein WLAN oder 
Bluetooth hatte. Ich hab zwar einen Stick dran, das Problem tritt aber 
auch ohne Stick auf.

Ich leg jetzt den Empfängen hinter aus dem Gehäuse raus und fertig ist 
das ganze. Hab jetzt eh eine neue Stellposition dafür wo es egal ist wie 
es aussieht.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Egon D. schrieb:
> "Mangelnde Großsignalfestigkeit" sagt Dir nichts?
> Es gibt da diverse Wirkmechanismen.

Von 2,4, respektive 5 GHz nach 433 MHz?

Mann, das hat mit Großsignal aber überhauptnichtsmehr zu tun, schon 
garnicht bei einer Sendeleistung von 100dBm im WLAN.

Eine Weitabselektivität diesbezüglich erfüllt der billigste 
ISM-Empfänger.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Natürlich meinte ich 100mW oder 20dBm

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