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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stromzange BT-605 AC/DC Spannungsversorgung Hall Sensor nur 1,7V


Autor: Thomas D. (monette999)
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Hallo Forum,

ich habe hier eine neue Stromzange die nur Mist anzeigt. Jetzt lohnt 
sich eine Reparatur sowieso nicht aber ich möchte die Schaltung 
verstehen.

Aus diesem Grund habe ich ein paar Bilder der Schaltung hochgeladen.
Was mich sehr Stutzig macht ist die Spannungsversorgung der Hall IC´s.
Wenn man das Flachbandkabel abzieht liegen 5V an den Hall IC´s
Mit dem Flachband Kabel angeschlossen nur 1,7V. Nun liegen 1255R als 
Vorwiderstand zum Hall R1 & R2. Ist das Normal. oder ein 
Bestückungsfehler.

Der Ausgang des Hall Sensor ist Hochohmig also lieht kein Schluss am 
Hall.

Wer kann mir sagen ob diese Hall Schaltung mit 1255R okay ist.
Danke


R1=755R R2=500R R3,R4,R5,R6=100R  R7=77K R8=9,7K R9=10,6K R10=83K 
R17=77K
IC2 is ein Versorgungs IC GC7660AP für den OP. Macht +5V und -5V und hat 
einen Trigger Ausgang
IC3 ist ein Dual OP.

Danke
monette999

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Für die Bezeichnung von SMD Widerständen gibt es mehrere Systeme:
http://www.resistorguide.com/resistor-smd-code/

Am besten misst du die Widerstände mal. Allerdings halte auch ich 1,7V 
für etwas zu wenig.

Thomas D. schrieb:
> hat
> einen Trigger Ausgang

Das ist kein Ausgang, sondern ein Eingang zur Synchronisation. Ist aber 
unerheblich in dieser Schaltung.

Autor: Thomas D. (monette999)
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Hallo ich habe alle Widerstände gemessen. Die Werte stammen aus meiner 
Messung.

Warum haben die Entwickler 1255 Ohm vor den Hall gesetzt?

Danke
monette999

Autor: Thomas D. (monette999)
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Diese Schaltbild habe ich im Netz gefunden

Gruss Monette999

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Dein Sensor arbeitet aber anscheinend als Wheatstonesche Brücke und hat 
selber keine aktive Elektronik. Der erste OpAmp bekommt das positive und 
das negative Signal aus der Brücke und arbeitet als Differenzverstärker. 
Man kann sich das etwa so vorstellen:
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0306151.htm

Einer oder zwei gegenüberliegende Widerstände sind in einem Hallsensor 
durchs Magnetfeld variabel und die Brücke liefert an A und B die 
(Differenz-)Messspannung.
Gespeist wird die Brücke an Uges. Die absolute Höhe der Speisespannung 
hängt vom verbauten Hallsensor ab, hat aber, solange der Sensor im 
erlaubten Bereich gespeist wird, keinen Einfluss auf die Messspannung. 
Am Ausgang des ersten Opamps solltest du eine zum Magnetfeld 
proportionale Ausgangsspannung erhalten.

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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Thomas D. schrieb:
> GC7660AP

~ICL7660

Autor: Thomas D. (monette999)
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DANKESCHÖN schaut euch mal die Hall ICs an.

Was könnte der Ersatztyp sein.
Aber warum die Spannung auf 1,7V heruntergezogen wird
ist mir ein Rätsel.
Jetzt komme ich wenigstens an die Hall ICs an.

Wie soll ich nun vorgehen. Soll ich die Hall Ic direkt mit 5V betreiben.

DANKESCHÖN

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Thomas D. schrieb:
> Soll ich die Hall Ic direkt mit 5V betreiben.

Nö, nur wenn der Querstrom durch den Sensor im einstelligen mA Bereich 
bleibt. Wichtig ist eher, was am Ausgang des OpAmps zu messen ist, wenn 
du da mit Magnetfeldern am Sensor rummachst.

Autor: Thomas D. (monette999)
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Okay ich werde mal die IC outs messen.
Mal sehen was die Ausgänge machen.

DANKESCHÖN

Autor: Klaus (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Dein Sensor arbeitet aber anscheinend als Wheatstonesche Brücke

Ein Hallsensor hat nichts mit einer "Wheatstonesche Brücke" zu tun und 
ist keine Brücke.

Durch den Sensor fließt ein Strom. Senkrecht zu diesem Strom kann man 
eine Spannung messen, die proportional zum Magnetfeld (senkrecht zum 
Strom und zu den Spannungsanschlüssen) und zum Strom ist. Das nennt man 
dann Halleffekt.

Wenn ich damit eine Magnetfeld messen will, muß ich den Strom durch den 
Sensor und die Spannung an den messen und kann das Feld ausrechnen. Will 
ich mir die Strommessung sparen, nehme ich eine KSQ. Und will ich es 
billiger, nehme ich, wie bei einer LED, einen Widerstand als 
Stromquelle.

MfG Klaus

Autor: Thomas D. (monette999)
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Hallo Kollegen,

würde meine Messbrücke so aussehen wie auf der Skizze?

Die Hall Elemente zwischen den Widerständen 100R?

Gruß monette999

Autor: Klaus (Gast)
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Thomas D. schrieb:
> würde meine Messbrücke so aussehen wie auf der Skizze?

Wie ich schon schrieb, hat ein Hallsensor 4 Anschlüsse. Durch zwei wird 
ein Strom geschickt, an den beiden anderen liegt die Hallspannung an.

MfG Klaus

Autor: Thomas D. (monette999)
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Klaus ich beziehe mich auf meine Schaltung und das Photo mit den zwei 
Hall Sensoren am Flachbandkabel.
Die gehen auf meiner Platine zu den 100R Widerständen und dann zum Dual 
OP.

DANKESCHÖN

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Klaus schrieb:
> Wie ich schon schrieb, hat ein Hallsensor 4 Anschlüsse. Durch zwei wird
> ein Strom geschickt, an den beiden anderen liegt die Hallspannung an.

Er sieht also genauso aus wie eine Wheatstonesche Brücke und wird auch 
so betrieben. Das ist genau, was ich oben schrieb.

Autor: Klaus (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Er sieht also genauso aus wie eine Wheatstonesche Brücke und wird auch
> so betrieben.

Es ist aber keine, auch wenn es für dich so aussieht. Und sie wird auch 
nicht so betrieben sondern die Hallspannung ist proportional zum 
"Querstrom". Daher findet man auch den oben erwähnten Vorwiderstand als 
"Stromquelle für Arme", wie bei einer LED. Bei einer Wheatstoneschen 
Brücke würde man eine konstante Spannung anlegen. Wenn das 
berücksichtigt ist, kann der nachfolgende Differenzverstärker identisch 
sein.

MfG Klaus

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