Forum: Offtopic Schornsteinfeger geht mir auf die Nerven.


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von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Neben der Gasheizung betrieben wir einen Kaminofen.
Haus ist vierstöckig, Kamin steht im EG. Revisionsöffnung ganz unten im 
Keller und um ausgebauten Dachgeschoss, so ca. 3-4m unter Oberkante 
Esse.

Erster Punkt: der will unbedingt zweimal im Jahr kehren, ist aber ne 
andere Baustelle, darum gehts hier nicht.

Was mich aufregt ist das Kehren selbst. Auf dem Dach war der noch nie, 
entweder zu faul oder hat Höhenangst. Sein Vorgänger hats immer vom Dach 
aus gemacht. Dachausstieg ist vorhanden, Tritte und Stege in 
einwandfreiem Zustand. Am liebsten möchte er aus dem Dachgeschoss 
kehren, ist wohl am bequemsten. Hatten dann aber jede Menge Russ im 
Zimmer, also nie wieder. Jetzt hat er zweimal aus dem Keller gekehrt 
("gibt keinen Dreck, zieht alles oben raus" - von wegen...) Und wollte 
oben auch noch aufmachen, um mit einer Endoskopkamera den 
Schornsteinkopf zu inspizieren, was ich ihm dann untersagt habe, ist er 
dann maulend und drohend abgezogen, das nächste Mal müsse er das aber 
machen.

Meiner Meinung nach kann und soll er alles ausser Russ ausräumen vom 
Dach aus machen, will er aber nicht.  Ja, theoretisch kann man sich den 
Schorni seiner Wahl kommen lassen, ist hier aber nicht so einfach, die 
kegeln wohl alle miteinander.

Kennt sich einer aus mit der schwarzen Zunft? Ist mir auch bewusst, dass 
der mir auf die Nerven gehen kann mit Kleinigkeiten bei der grossen 
Feuerstättenschau, aber das nehme ich in Kauf. Ich will einfach nicht, 
dass der aus Faulheit mir die Bude versaut und meine Frau/ich dann 
stundenlang Russ putzen müssen, das Gelump liegt dann überall.

von Oliver P. (Gast)


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H.Joachim S. schrieb:
> Meiner Meinung nach kann und soll er alles ausser Russ ausräumen vom
> Dach aus machen, will er aber nicht.

Meiner kehrt immer vom Keller und vom Speicher aus, ganz ohne Probleme 
und Dreck. Unser Kamin ist 11m lang und macht einen Knick/Versatz von 
1m.
Bei mir kam während dem putzen noch nie Dreck aus dem Kamin gefallen, 
allerdings haben wir trotz Holzzentralheizung auch kaum Ruß im Kamin.

Deine Probleme kann ich absolut nicht nachvollziehen. Vielleicht 
probierst du mal einen anderen Schornsteinfeger aus?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Versatz haben wir nicht, geht schnurgerade durch.
Da ist auch immer nur ein gestrichenes Schäufelchen Russ drin, mit dem 
richtigen Holz und der richtigen Feuertechnik entsteht auch kaum Russ. 
Benutze nur gut getrocknete Buche und Birke und Holzbriketts(deswegen 
finde ich es ja so sinnlos, dass er unbedingt 2x im Jahr kehren will).
Vielleicht macht er es falsch (aber es gibt ja eigentlich nichts falsch 
zu machen), vielleicht sind es die falschen Tage ohne Zug aufgrund der 
Wetterlage. 3mal gekehrt, 3mal reichlich Dreck in der Bude.

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Telefonier doch mal mit dem Innungsmeister. So ganz allgemein, was der 
davon hält. Namen muß man ja nicht gleich nennen. Vielleicht weiß der 
aber auch sofort, um wen es geht. Man kennt ja seine Schäfchen, 
besonders die schwarzen.

Und lass dir von deinem Schornsteinfeger mal erklären, wer eigentlich 
wen bezahlt.

von Uwe S. (der_dreckige_dan)


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Schornsteinfeger kann man generell in der Pfeife rauchen. Ist ne alte 
Tradition, die per Gesetz künstlich am Leben gehalten wird. Offiziell 
wegen Stickoxyden, Brandschutz und so...
Würde der Staat nicht mitverdienen, gäbe es die Fritzen längst nicht 
mehr. Oder nur noch sehr vereinzelt für Ofenfeuerungen.

Daß dir so ein Schmarotzer nun auch noch die Bude dreckig macht, ist der 
Gipfel. Aber wer diesen Job macht, weiß, daß er beim Kunden eh als 
Küchenschabe unter Artenschutz angesehen wird, also er ignoriert sowieso 
jegliche Meinung der Leute. Da bleibt es nicht aus, daß man irgendwann 
völlig freidreht.

Beim nächsten Mal einfach nicht mehr rot/grün wählen hilft da als 
Einziges.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Schornsteinfeger kann man generell in der Pfeife rauchen.
Und wer kehrt dann da den Ruß raus, der bei der Verbrennung solch 
dubioser Gestalten entsteht?

Daß Schornsteinfeger in einem Ortsbereich gemeinsame Sache machen und 
sich "gegenseitig helfen" um unliebsame Hauseigentümer in die Pfanne zu 
hauen, hört man übrigens öfter.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Dann ruf doch einen anderen an. Gebietsmonopolschornsteinfeger gibt es 
nicht mehr.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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So einfach ist das hier nicht, die versuchen schon ihr Monopol aufrecht 
zu erhalten. Der eine hat keinerlei Kapazitäten frei, der andere kommt 
nur gegen Anfahrtskosten die gelinde gesagt ne Frechheit sind.

Innung ist ein guter Tip, das werde ich morgen mal machen. Ohne Angabe 
von stichhaltigen Gründen wird hier gar nicht mehr von innen gekehrt.

von Mani W. (e-doc)


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Bei mir ist 3x kehren angesagt, und natürlich sage ich dem 
Rauchfangkehrer
auch, dass er nur dort kehren soll wo ich geheizt habe - ich habe
2 Heizstellen, eine für die Übergangszeit und eine für demmnächst
unter Null (Speicherofen, Kachelofen, wie man es benennen will)...

Und es geht auch so, dass Er nicht mehr auf den Dachboden muss,
weil die Bürste auch vom Erdgeschoss dann oben raus schaut...

Und, was ich Ihm besonders zu gute halte ist, dass beim
Kehren immer ein Staubschutz verwendet wird in Form eines
"Putztürlschwammerls" bzw. einem vor dem Türl gehaltenem
Schaumgummi oder ähnlichem...

Auch läuft immer dabei sein Staubsauger, mit den Resten vom
Ruß kann ich leben...


Man sollte schon sehen, dass es ein Beruf ist, der auch für
das eigene Leben Sicherheit bringt, denn wer mit Kohlen heizt
oder feuchtem Holz, der wird bald merken, dass der Kamin oder
die Ofenrohre "zuwachsen"...

Und dann nehme ich den Elektriker her, der ist auch zuständig
für Sicherheit, aber man kann jeden Ratschlag ignorieren...

In einem Fall sind es dann 3 Atemzüge, im anderen Fall  3
Sinuswellen, Ergebnis ?

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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Mani W. schrieb:
> Und es geht auch so, dass Er nicht mehr auf den Dachboden muss,
> weil die Bürste auch vom Erdgeschoss dann oben raus schaut...

Ich vergaß zu erwähnen, dass es mir deswegen nicht gefällt, weil
ich sonst die silikonabgedichtete Luke nach oben wieder aufschneiden
muss...

von Andreas B. (bitverdreher)


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Uwe S. schrieb:
> Beim nächsten Mal einfach nicht mehr rot/grün wählen hilft da als
> Einziges.

Die Schornsteinfegerinnung ist etwas älter als die Grünen.
Aber Hauptsache, wieder mal seine politischen Ansichten hingerotzt.
Beschwer Dich lieber bei Friedrich Wilhelm I.

von Uwe S. (der_dreckige_dan)


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H.Joachim S. schrieb:
> der andere kommt
> nur gegen Anfahrtskosten die gelinde gesagt ne Frechheit sind.

Ist doch die logische Folge bei jedem, den du kommen lassen MUSST. Da 
wird dir auch die Innung kaum weiterhelfen.
Durch den Kamin hast du ja irgendwo noch die Gewissheit, daß du den 
Fritzen ab und an tatsächlich mal bräuchtest. Wenn auch nur vielleicht 
alle 5 oder 10 Jahre. Daß der daraus 0,5 Jahre macht, ist doch klar. Und 
der geht mit der Taktung auch nicht runter, selbst wenn er jedes Mal nur 
5g Ruß finden sollte.

Richtig lustig wird es erst bei Gasheizungen und Neubausiedlungen. Da 
nimmt dieser Typ am Tag vielleicht 40 Heizungen ab, verdient dabei 
schlapp 5stellig, und misst exakt das, was die installierende Firma eh 
schon gemessen hatte. Der Unterschied ist allein der Stempel, den er wo 
reindrücken darf. Er macht nicht mal mehr seine Pflicht, und schaut, ob 
der Brandschutz gewährleistet ist. Wie denn auch, alles ist ja eh 
eingebaut. Abrechnen wird er natürlich auch dafür.

Mit Schornsteinfegen, oder überhaupt irgendeiner nennenswerten Arbeit 
fürs Geld hat das alles nichts mehr zu tun. Nun, da gibt es inzwischen 
auch noch andere Gewerke, aber der Schornsteinfeger ist auf jeden Fall 
ganz vorn mit dabei.

von Uwe S. (der_dreckige_dan)


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Andreas B. schrieb:
> Beschwer Dich lieber bei Friedrich Wilhelm I.

Seinerzeit war ein Schornsteinfeger auch noch ein Schornsteinfeger. Der 
hat für umgerechnet vielleicht 5 Euro ne Stunde in Schweiß und Dreck 
gestanden.
Und er kam dann, wenn man ihn rief.

Das sind ganz kleine Unterschiede zu heute.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Uwe S. schrieb:
> Das sind ganz kleine Unterschiede zu heute.

So groß sind die nicht, schau mal hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kehrmonopol

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Sebastian L. schrieb:
> Dann ruf doch einen anderen an. Gebietsmonopolschornsteinfeger gibt es
> nicht mehr.
Ja, probier das mal. Du wirst ganz herausfinden, dass es da zugeht wie 
in der Tierwelt bei den Krähen und ihren Augen. Denn spätestens zur 
vorgeschriebenen Feuerstättenschau muss dein 
Bezirksschornsteinfegermeister anrücken.

Und sei sicher: der findet dann schon was, was der Kaminreiniger nicht 
richtig gemacht hat. Denn sonst könnte man sich ja einfach beim Baumarkt 
ein Kaminreinigungsset für 14,99€ kaufen und hätte nach 5 Jahren um die 
600€ gespart...

von Purzel H. (hacky)


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Ja. Bei uns kann man einen alternativen Kaminfeger anfordern, welcher 
von der Gemeinde geprueft werden muss. Wer ueberprueft die Tauglichkeit 
des externen Kaminfegers ? Genau, der bereits Bestehende, mit 
Gebietsschutz. Und was kostet so eine Ueberpruefung ? Genau. Soviel wie 
der Erste fuer das Putzen verlangt.

Dieses Gewerbe wird man erst los wenn man zB eine Waermepumpe einbaut.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Lothar M. schrieb:
> Ja, probier das mal. Du wirst ganz herausfinden, dass es da zugeht wie
> in der Tierwelt bei den Krähen und ihren Augen. Denn spätestens zur
> vorgeschriebenen Feuerstättenschau muss dein
> Bezirksschornsteinfegermeister anrücken.
Ja das ist aber gesetzlich so orgeschrieben und nicht von der Innung.

>
> Und sei sicher: der findet dann schon was, was der Kaminreiniger nicht
> richtig gemacht hat. Denn sonst könnte man sich ja einfach beim Baumarkt
> ein Kaminreinigungsset für 14,99€ kaufen und hätte nach 5 Jahren um die
> 600€ gespart...
Nur wer weiß das die Arbeiten auch erledigt wurden, wer weiß das sich 
kein Glanzruss gebildet hat oder das kein Wespen- oder Hornisennest im 
Kamin sitzt.

Einem technisch versierten Menschen würde ich es auch zutrauen, das er 
seinen Kamin selbst fegt. Aber das fegen ist nur ein Teil der Arbeit, 
dazu kommt noch die Messung der Anlagen.

Und was das Fegen vom Dach aus angeht, das hat einfach alles was mit 
Arbeitsschutz zu tun, wenn eine Gefährdung durch eine andere Maßnahme 
minimiert werden kann, dann ist diese vorzuziehen. Wer weiß denn das die 
Tritte und Laufstege regelmäßig gewartet werden?

Außerdem würde jeder an Heizungen rumwerkeln und Abgassysteme 
installieren, wenn keiner kontrolliert. Ich kenne Fälle, da hat ein 
Gipser gefährlichen Murks instlliert. Wem wäre das aufgefallen, wenn 
nicht dem Kaminfeger?

: Bearbeitet durch User
von Jan L. (ranzcopter)


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Lothar M. schrieb:
> Sebastian L. schrieb:
>> Dann ruf doch einen anderen an. Gebietsmonopolschornsteinfeger gibt es
>> nicht mehr.
> Ja, probier das mal. Du wirst ganz herausfinden, dass es da zugeht wie
> in der Tierwelt bei den Krähen und ihren Augen. Denn spätestens zur
> vorgeschriebenen Feuerstättenschau muss dein
> Bezirksschornsteinfegermeister anrücken.

Genau - zweimal je sieben Jahre. Und an den anderen 14 Terminen fegt ein 
Schorni meiner Wahl.
Klappt seit 14 Jahren eigentlich ganz gut...

>
> Und sei sicher: der findet dann schon was, was der Kaminreiniger nicht
> richtig gemacht hat. Denn sonst könnte man sich ja einfach beim Baumarkt
> ein Kaminreinigungsset für 14,99€ kaufen und hätte nach 5 Jahren um die
> 600€ gespart...

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Uwe S. schrieb:
> Richtig lustig wird es erst bei Gasheizungen und Neubausiedlungen. Da
> nimmt dieser Typ am Tag vielleicht 40 Heizungen ab, verdient dabei
> schlapp 5stellig, und misst exakt das, was die installierende Firma eh
> schon gemessen hatte.

Kostet alle 2 Jahre 60€ und dauert im Einfamilienhaus ca. 20 Minuten. 
Wie man damit 5-stellig verdient, würde ich auch gerne mal wissen.

Btw.: Seit ca. 10 Jahren kann man den Prüfer frei wählen. Das darf 
seitdem jeder Heizungsinstallateurmeisterbetrieb durchführen. Jetzt mußt 
du dich nur noch darüber aufregen, daß das nur ein Meisterbetrieb machen 
darf.

von Uhu U. (uhu)


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Uwe S. schrieb:
> Durch den Kamin hast du ja irgendwo noch die Gewissheit, daß du den
> Fritzen ab und an tatsächlich mal bräuchtest. Wenn auch nur vielleicht
> alle 5 oder 10 Jahre.

Und was, wenn z.B. mal wieder umbemerkt ein Vogel den Schornstein als 
Nistplatz auserkoren hat und mit seinem Nest den Kaminverstopft?

Was, wenn es dann zu CO-Vergiftungen kommt?

> Er macht nicht mal mehr seine Pflicht, und schaut, ob
> der Brandschutz gewährleistet ist. Wie denn auch, alles ist ja eh
> eingebaut. Abrechnen wird er natürlich auch dafür.

Es mag auch unter den Kaminfegern Hazardeure geben, aber die Regel ist 
das nicht - auch sie haften nämlich auch für die Fahrlässigkeit, der du 
hier das Wort redest.

> Mit Schornsteinfegen, oder überhaupt irgendeiner nennenswerten Arbeit
> fürs Geld hat das alles nichts mehr zu tun.

Deine Expertise ist wirklich umwerfend. Hast du auch nur den Schimmer 
einer Ahnung, warum die Kaminfegerei seinerzeit so streng 
durchorganisiert wurde?

Und vielleicht noch eine Kleine Randinformation i.S. Preise und 
Regularien:

Der Bezirksschornsteinfeger muss bei Änderungen an oder Neuinstallation 
von "Feuerstätten" einen Feuerstättenbescheid erlassen - das ist ein 
"hohheitlicher Akt". Dieser Zettel ist jedesmal richtig teuer und das 
nicht etwa, weil der Kaminfeger da kräftig abkassieren würde - er muss 
nur das Geld beitreiben um es an die Gemeinde abzuführen.

Wir haben hier im Haus Etagenheizungen - da ist das ganz besonders 
ineffektiv, weil die Gasthermen nicht gleichzeitig ausfallen, sondern 
zufällig irgenwann; dann wird jedesmal ein neuer Feuerstättenbescheid 
fällig.

Wir haben hier einen besonders netten Kaminfeger, der immer versucht, 
solche parasitären Kosten möglichst gering zu halten. Er hat mal keinen 
Bescheid ausgestellt und wollte einfach abwarten, bis das nächste Gerät 
ausfällt, das bereits anfing, Fisimatenden zu machen.

Die Gemeinde kam dahinter und brummte ihm  500 € Strafe dafür auf.

Natürlich gibt es unter den Kaminfegern auch Ganoven - warum sollte 
diese Sparte eine Ausnahme bilden, aber du drischst in deiner 
unendlichen Weisheit mal wieder auf den falschen ein…

von Micha M. (bavilo)


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Haben dieses Jahr ein Haus gekauft. Bin mal gespannt wie unser Schorni 
wird. Erste Erfahrungen sind schon mal nicht gut.

Habe vor ein Paar Wochen den Schorni angerufen weil ich Ihm mitteilen 
wollte das ich plane die Heizungssteuerung umzubauen und das er dann 
jetzt bald vorbei kommen könne.

Antwort, jo jo mach was du willst und dieses Jahr brauche ich nicht mehr 
vorbei zu kommen.

Nun war er "in der Gegend" und wollte mal spontan vorbei kommen.

Spontan hasse ich und geht schon mal gar nicht. Unser Schorni ist 
irgendwie nicht in der Lage einen Termin zu machen...

Kann doch nicht so schwer sein?

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Uwe S. schrieb:
> Ist ne alte
> Tradition, die per Gesetz künstlich am Leben gehalten wird.

und komischerweise gibt es Länder in denen noch viel mehr geheizt wird
als hier (=Skandinavien) aber dort kann/konnte man das alles selbst 
machen.
-meine Info dahingehend ist bis 2003. da ging das jedenfalls noch.
Handwerk kann dort generell ohne allzuviele Zwänge laufen.

Man sollte hier in D nicht immer so tun als entstünde
aus einer gewissen Liberalisierung gleich eine Steinzeit.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Bin mal gespannt wie unser Schorni wird.
> Erste Erfahrungen sind schon mal nicht gut.
Dafür muß der Ofen groß genug sein. Dann werden die besser! ;)

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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● J-A V. schrieb:
> Uwe S. schrieb:
>> Ist ne alte
>> Tradition, die per Gesetz künstlich am Leben gehalten wird.
>
> und komischerweise gibt es Länder in denen noch viel mehr geheizt wird
> als hier (=Skandinavien) aber dort kann/konnte man das alles selbst
> machen.

Vielleicht verbrennen die kein feuchtes Holz. Das ist hier in der Gegend 
der Verursacher Nummer 1 für Kaminbrände. Trotz Kehren und 
Feuerstättenschau. Und ein Feuerwehreinsatz ist bestimmt nicht billiger 
wie 2X im Jahr den Schorni im Haus zu haben.

von Uhu U. (uhu)


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Michael X. schrieb:
> Das ist hier in der Gegend der Verursacher Nummer 1 für Kaminbrände.

Wie kann man sich das erklären?

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Man könnte auch auswandern und da hinziehen, wo man mit Kamelmist heizt. 
Da gibt es bestimmt überhaupt keine Schornsteinfeger.

: Bearbeitet durch User
von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Uhu U. schrieb:
> Michael X. schrieb:
>> Das ist hier in der Gegend der Verursacher Nummer 1 für Kaminbrände.
>
> Wie kann man sich das erklären?

Nasses Holz verbrennen gibt Glanzruß, der brennt dann. Deshalb ist ja 
angedacht daß der Schorni auch das Holz und Holzlager überprüft. Manche 
Leute sind schlicht zu Dumm um ein Feuer zu machen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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und WENN einer Feuer macht,
dann spielt in den Köpfen der Zuschauer das MacGyver Intro

:]

: Bearbeitet durch User
von Lothar J. (black-bird)


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Wie oft der Schornsteinfeger zum Kamin(-Holz)ofen kehren kommt hängt 
auch vom Typ ab. Es gibt Holzgrundöfen, die eine Wasserführung in der 
Schamotte haben und deren Rauchabführung durchgängig bis zum 
Schornsteinkopf geht. Die kehren die Schornsteinfegermeister hier in der 
Gegend parallel zu den einmal jährlichen Schornsteinkehren (Gas- oder 
Ölheizung ist ja auch noch vorhanden) kostenlos mit.
Die Grundöfen, die die Wasserführung im Rauchabzug haben, müssen 
mindestens zweimal im Jahr inspiziert und gekehrt werden und haben neben 
der Revisionsöffnung am Kamin auch noch eine Überdrucksicherung in der 
Wasserführung, die ebenfalls kontrolliert wird. Vom Schornsteinfeger.
Das ist wesentlich teurer, dafür nutzen diese Grundöfen ca. 85% der 
Brennwärme und nicht nur 40% wie der andere Typ. Die Restwärme geht aber 
bei beiden Typen nicht verloren, sie wird in den Raum abgestrahlt.

Auch bei den nicht wasserführenden Holzgrundöfen gibt es ähnliche 
Unterschiede in der Rauchabführung um Heizleistung für den zu 
beheizenden Raum zu gewinnen oder zu speichern.

Das steht übrigens im Abnahmeprotokoll, das dem Schornsteinfegermeister 
von der Kaminbaufirma vorgelegt wurde. Auch im Bauantrag, den der 
Schornsteinfegermeister genehmigen muss, steht das drin.

Also vor dem Bau eines Kamins nachdenken.

Blackbird

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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kostenlos?

Ich würde da immer annehmen, dass das schon noch
in die Rechnungen einfliesst. Auch wenns halt nicht mit draufsteht.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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H.Joachim S. schrieb:
> Erster Punkt: der will unbedingt zweimal im Jahr kehren, ist aber ne
> andere Baustelle, darum gehts hier nicht.

Ok, schau trotzdem in deinen Feuerstättenbescheid. Da muss drin stehen 
was wann wie oft gemacht werden muss.

Dann gibt es noch was ganz was Feines </ironie>, die KÜO. Die Verordnung 
über die Kehrung und Überprüfung von Anlagen (Kehr- und 
Überprüfungsordnung - KÜO) 
http://www.gesetze-im-internet.de/k_o/BJNR129200009.html In der Anlage 1 
gibt es Anhaltspunkte für die Anzahl der Kehrungen im Jahr.

Uhu U. schrieb:
> Natürlich gibt es unter den Kaminfegern auch Ganoven

Ziemlich viele. Woran ich das messe? Für einige Tätigkeiten von 
Schornsteinfegern ist vor fünf Jahren das Gebietsmonopol weggefallen. 
Trotzdem tun sie noch so, als ob es gilt. Der erwünschte Wettbewerb 
findet nicht statt.

Weiterer schöner Witz: Auch bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger 
dürfen seit einiger Zeit in ihrem Gebiet Installationsarbeiten in 
Konkurrenz zum Handwerk durchführen. Sie dürfen diese Installationen 
nicht selber abnehmen.

Klingt gut? Kein Interessenkonflikt und man kann jemanden von Außen 
kommen lassen? Nicht ganz. Die Abnahme erfolgt vom Stellvertreter des 
bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers. Es bleibt alles schön in der 
Familie.

Mir persönlich wäre es lieber nicht so eine Vermischung von privatem 
Gewinnstreben und hoheitlichen Aufgaben zu haben.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hannes J. schrieb:
> Mir persönlich wäre es lieber nicht so eine Vermischung von privatem
> Gewinnstreben und hoheitlichen Aufgaben zu haben.

wäre auch ein Thema für Wertstoffhöfe.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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So, noch keinen erreicht, morgen ist zuständige Mitarbeiter da...., mal 
schauen.

von Lothar J. (black-bird)


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● J-A V. schrieb:
> kostenlos?
>
> Ich würde da immer annehmen, dass das schon noch
> in die Rechnungen einfliesst. Auch wenns halt nicht mit draufsteht.

Es wird nur ein Schornstein berechnet, egal wieviele Züge darin sind. 
Außerdem habe ich ja noch den vorher-nachher Vergleich.



Blackbird

von Oliver P. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Denn spätestens zur
> vorgeschriebenen Feuerstättenschau muss dein
> Bezirksschornsteinfegermeister anrücken.

Jo, der findet immer was ;)

Bei uns wurde das Brennholz bemängelt...

Michael X. schrieb:
> Deshalb ist ja
> angedacht daß der Schorni auch das Holz und Holzlager überprüft.

...wir würden ihm ja nicht das Holz zeigen, das wir immer verbrennen. 
Das im Keller wäre nur Zierde :)

Klar, wer hat auch schon im Keller (direkt neben der Heizung) 10m³ 
trockenes Holz sitzen? Total ungewöhnlich ;)

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Michael X. schrieb:
>> ... feuchtes Holz ...
> Deshalb ist ja angedacht daß der Schorni auch das Holz und Holzlager
> überprüft.
Der Gedanke wurde bereits realisiert.

Oliver P. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Denn spätestens zur vorgeschriebenen Feuerstättenschau muss dein
>> Bezirksschornsteinfegermeister anrücken.
> Jo, der findet immer was ;)
> Bei uns wurde das Brennholz bemängelt...
Ich kenne das noch krasser: weil wegen Arbeit und unzureichender 
Terminabsprache bei uns keiner zuhause war, hat der im letzten Frühjahr 
vergeblich angereiste Kaminkehrer dann im Vorbeigehen das grenzseitig 
gestapelte Holz gemessen, mir diese Messung in Rechnung gestellt und 
mich ob des hohen Feuchtegehalts schriftlich abgemahnt.
Ich hatte dann den Zinnober, zu klären, dass er zu diesem Zeitpunkt im 
Frühjahr auf meinem Grundstück überhaupt kein Brennholz mehr finden 
konnte, weil das im Winter schon alles durch den Kamin gejagt wurde. Und 
dass er eben für diese Messung das Holz vom Nachbarn herangenommen 
hatte, das eine Woche zuvor frisch aus dem Wand geholt wurde. Dabei 
konnte schon ein Blinder riechen, dass dieses Holz noch ganz frisch 
war.
Da hätte er als Fachmann ruhig stutzig werden und mich einfach mal 
fragen können...

Hannes J. schrieb:
> Für einige Tätigkeiten von Schornsteinfegern ist vor fünf Jahren das
> Gebietsmonopol weggefallen. Trotzdem tun sie noch so, als ob es gilt.
> Der erwünschte Wettbewerb findet nicht statt.
Offenbar bin ich nicht der Einzige, der das so erlebt hat. Nicht umsonst 
brachte ich die Metapher mit den Krähen...

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #5629151 wurde vom Autor gelöscht.
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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So, klare Ansage: wenn ich nicht möchte, dass der von innen kehrt, muss 
er vom Dach aus kehren (vorausgesetzt das Ausstieg und Tritte i.O. 
sind).

Zugang zur unteren Klappe muss immer möglich sein, die obere nur in 
Ausnahmefällen (Kaminbrand oder andere unvorhergesehene Sachen), nicht 
zu allgemeinen Kehrarbeiten oder Inspektionen.

Sehr schön, dann freu ich mich schon aufs nächste Mal :-)

von Karl K. (karl2go)


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Na also, geht doch.

Bei mir isses umgekehrt: Er darf gern von unten kehren, dann muss er mit 
seinen dreckigen Klamotten nicht durchs Haus. Dabeo schiebt er leider 
den Dreck aufs Dach. Das löse ich so, dass ich einfach vorher selbst von 
oben kehre, dabei gleich den Schornstein kontrolliere.

Letztlich isses doch so: Wenn im Herbst das Heizen wieder beginnt, kann 
ich nicht warten, bis der Schornie mal kommt und guckt, ob vielleicht 
Wespen den Schornstein verbaut haben. Da muss ich schon selbst mal 
aufmachen und spiegeln, und da kann ich auch bei saubermachen. Und den 
Ofen und die Ofenrohre muss ich eh selbst saubermachen.

Dafür haben wir ihn von 4mal kehren auf 2mal runter, weil alles immer so 
schön sauber ist. ;-)

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ein Schorni kann aber ALLE Zugänge überprüfen wollen.
das hatten wir mal so. Vaddern war so schlau,
den angeblich nicht mehr genutzen Zugang
im Gästezimmer (Dachboden) zu vertäfeln.
Seitdem hat die Vertäfelung dort ein kleines Türchen.
Hinter einem Regal, das sieht man so nicht.

Begründung:
Man müsse die Dichtigkeit prüfen,
es könnte sonst "schlechte Luft" durch kommen.

von Uhu U. (uhu)


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Wir haben hier 4 Kamine im Haus und nur zwei sind noch in Betrieb. Die 
ungenutzten werden weder kontrolliert, noch gekehrt, noch kosten sie 
was.

von Karl K. (karl2go)


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● J-A V. schrieb:
> Man müsse die Dichtigkeit prüfen,
> es könnte sonst "schlechte Luft" durch kommen.

Im Prinzip hat er damit recht, deswegen ist es am Besten, sowas 
zuzumauern. CO riecht man nicht, und wenn Deine Gäste sanft entschlafen 
ist das auch wieder Stress, wenn im Winter der Boden gefroren ist...

von Sven L. (sven_rvbg)


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H.Joachim S. schrieb:
> So, klare Ansage: wenn ich nicht möchte, dass der von innen kehrt, muss
> er vom Dach aus kehren (vorausgesetzt das Ausstieg und Tritte i.O.
> sind).

Naja dann frage ich mich, wer festlegt, ob die Tritte und Stege okay 
sind.

Ich gehe ja nicht davon aus, das Du das regelmäßig von einem 
Sachkundigen prüfen lässt.

Wie schon weiter oben erwähnt gilt im Arbeitsschutz immer das Prinzip, 
den sichersten Weg vorzuziehen.

Auch wenn es etwas Offtopic ist: Ich habe den Eindruck das sich hier 
einige User, von denen man in der Vergangenheit viel gutes und vorallem 
fachliches gelesen hat langsam zu Wutbürgern entwickeln.

Ich habe letztens auch eine Feuerstättenschau bei mir gehabt und ich 
kann die Gebühren auch nur zum Teil verstehen - jede normale 
Prostituierte dürfte auf Stunden gerechnet günstiger sein.

Aber ich kann dir auch als Ex-Feuerwehrler sagen, das es doch ein gutes 
Gefühl ist, wenn mit den Feuerungs- und Abgasanlagen alles i.O. ist.

Sein Eigenheim zu verlieren wegen eines Kaminbrandes o.ä. ist bestimmt 
nicht lustig!

von Karl K. (karl2go)


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Sven L. schrieb:
> Naja dann frage ich mich, wer festlegt, ob die Tritte und Stege okay
> sind.

Die sollte der Dachdecker fachgerecht angebracht haben. Die Systeme 
dafür sind geprüft und sicher nicht zu knapp bemessen.

von Guido B. (guido-b)


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Sven L. schrieb:
> Ich habe letztens auch eine Feuerstättenschau bei mir gehabt und ich
> kann die Gebühren auch nur zum Teil verstehen - jede normale
> Prostituierte dürfte auf Stunden gerechnet günstiger sein.

Verstehe ich wieder mal nicht. Habe ich letzten Sommer auch gehabt,
hat unter 100 € gekostet, Anfahrt inklusive. Ist das echt viel zu
teuer?

von Sven L. (sven_rvbg)


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Mit kehren 93,74 Euro für ca. 20 Minuten vor Ort.

Klar Anfahrt inkl. Aber der Schornsteinfeger hat sicher in der 
Nachbarschaft weiere Termine.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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@Sven: das hat bei mir nichts mit "Wutbürger" zu tun. Ich habe auch 
nichts gegen den Schornsteinfeger an sich. Gekehrt werden muss, keine 
Frage. Wie oft eine andere. Und ab und zu ein Auge auf die Feuerstätte 
ist auch nicht so schlecht. Selbst die Kontrolle an der Gasheizung durch 
einen Dritten statt nur der Wartungsfirma hat eine gewisse 
Kontrollfunktion, vergleichbar mit dem TÜV für Autos. So ein System hat 
natürlich auch Schwächen, aber auch Vorteile.
Mit dem Vorgänger (inzwischen Rentner) hatte ich mich auch schon mal 
angelegt, der wollte anfangs unbedingt das LAS der Brennwerttherme 
kehren...

Ich will einfach den vermeidbaren Dreck nicht in der Bude haben - 
vielleicht hattest du noch nicht das Vergnügen sowas zu erleben. Da 
braucht es nicht sehr viel, um überall einen leichten Film zu haben.

Arbeitsschutz als Vorwand lass ich nicht gelten. Es steht ihm frei, sich 
mit kleinem Aufwand zusätzlich zu sichern. Anders wäre es, wenn das Dach 
nur über eine lange Leiter erreichbar wäre.

von Karl K. (karl2go)


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H.Joachim S. schrieb:
> Ich will einfach den vermeidbaren Dreck nicht in der Bude haben -
> vielleicht hattest du noch nicht das Vergnügen sowas zu erleben.

Sowas hatten wir früher ständig, mit Kohleofen. Wenn man rechtzeitig 
dran gedacht hat, hat man feuchte Handtücher über die Stutzen gelegt.

Ich hab einen Holzvergaser mit Sauglüfter. Da hat man automatisch 
Überdruck im Schornstein, wenn er kalt ist. Deswegen hab ich die Stöße 
am Ofenrohr mit hitzefestem Aluklebeband abgeklebt und die Einführung in 
den Schornstein mit hitzebeständigem Silikon (Black Sil) gedichtet. Das 
hält seit Jahren.

Vielleicht kannst Du auch was an den Dichtungen der Rohre machen. 
Ansonsten ist es auch eine Frage, wie gekehrt wird. Wenn der Schornie es 
eilig hat und den Besen reinrauschen läßt, denn drückts den Ruß unten 
raus. Wenn er ordentlich kehrt (Jojo), passiert das nicht.

von Mani W. (e-doc)


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Karl K. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Naja dann frage ich mich, wer festlegt, ob die Tritte und Stege okay
>> sind.
>
> Die sollte der Dachdecker fachgerecht angebracht haben. Die Systeme
> dafür sind geprüft und sicher nicht zu knapp bemessen.

Und wer kontrolliert jedes Jahr die Stege und Leitern?

Das müsste ja ein Ziviltechniker machen mit Prüfplakette...

Ich habe bei einigen Arbeiten durch Dachluken sehen können, dass
es nicht an Rost mangelte...


H.Joachim S. schrieb:
> Arbeitsschutz als Vorwand lass ich nicht gelten. Es steht ihm frei, sich
> mit kleinem Aufwand zusätzlich zu sichern. Anders wäre es, wenn das Dach
> nur über eine lange Leiter erreichbar wäre.

Bei gefrierendem Nieselregen auch?

Schon mal auf feuchte oder gefrorene Metallleitern gestiegen?


Wenn Du gesichert bist, schlägst Du Dir sicher die Birne an
oder sonst was, wenn nicht ist es sowieso vorbei...

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Mani W. schrieb:
> Und wer kontrolliert jedes Jahr die Stege und Leitern?
> Das müsste ja ein Ziviltechniker machen mit Prüfplakette...

Na klar, bring doch mal ein paar Leute auf gute Ideen. Gibt ja noch 
nicht genug, die was abhaben wollen.

Mani W. schrieb:
> Bei gefrierendem Nieselregen auch?
> Schon mal auf feuchte oder gefrorene Metallleitern gestiegen?

Muss man bei Frost aufs Dach?`

Sorry, ich kehr meinen Schornstein selber, und ich kann Dein Gejammer 
nicht nachvollziehen.

von Mani W. (e-doc)


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Karl K. schrieb:
> ich kann Dein Gejammer
> nicht nachvollziehen.

Is scho recht!

von Reinhard S. (rezz)


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Guido B. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Ich habe letztens auch eine Feuerstättenschau bei mir gehabt und ich
>> kann die Gebühren auch nur zum Teil verstehen - jede normale
>> Prostituierte dürfte auf Stunden gerechnet günstiger sein.
>
> Verstehe ich wieder mal nicht. Habe ich letzten Sommer auch gehabt,
> hat unter 100 € gekostet, Anfahrt inklusive. Ist das echt viel zu
> teuer?

Die Prostituierte kam für den Preis sogar zu dir?

von Benjamin K. (benjamin92)


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Legt euch mal blos nicht mit dem bevollmächtigten 
Bezirksschornsteinfeger an, sonst gibts von der Stadtverwaltung auf die 
Rübe.
Akzeptiert einfach, was im Feuerstättenbescheid steht, darüber habt ihr 
nicht nachzudenken!

von Uhu U. (uhu)


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Benjamin K. schrieb:
> Akzeptiert einfach, was im Feuerstättenbescheid steht, darüber habt ihr
> nicht nachzudenken!

Vielleicht solltest DU mal über diesen Quatsch nachdenken, auch wenn das 
gerade in dem Metier nicht ganz einfach ist. Vertrauen ist gut, 
Kontrolle ist besser, sagte Wladimir Iljitsch…

: Bearbeitet durch User
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