Kabel m. Stecker DB9 (Sub-D) zu Stecker RJ-45 (Netzwerk) - Verwendung?

Gast #5627318
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Hallo Leute,

gerade fand ich in einer Kiste (von Kumpel erhalten) ein Kabel,
das ich so noch nie gesehen habe, und Verwendung ist unklar.
(Kumpel "weiß (bezüglich diesen Kabels) von nichts". ;-)

Hat Stecker DB9 (D.Sub / Sub-D, 9-polig) zu Stecker RJ-45.


Wißt Ihr, wozu das dienen kann? (Und mögt es mir bitte sagen?)


Ein älteres Parallel- zu Seriell- Kabel ist auch drin. Dazu sagte
er, das würde mir vielleicht für ältere Meßtechnik nützen. (?)
Allerdings unwahrscheinlicher, meinte er - nicht mehr verbreitet.
Diesbezüglich also ein vielleicht/irgendwann/irgendwomit, mehr nicht.

Aber an das D-Sub (9) erinnert er sich angebl. nicht mal - komisch.


Kann jemand etwas dazu sagen?
Gast #5627329
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Moin,

Wenn du einen Zappelmax besitzt dann miss mal D-Sub 9 Pin 2,3,5 - davon 
darf kein Pin an RJ45 1,2,3 oder 6 gehen.
Sollte das zutreffen ist es ein klassisches Debug-Kabel um auf die 
Konsole über RS232 von zB Routern zugreifen zu können. in einer RJ45 
Buchse ist genug Platz um 100Mbit/s Ethernet und eben einen RS232 Port 
unterzubringen.

Grüße!
Gast #5627620
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Wenn es gruen ist, kann es ein Programmierkabel fuer 
Mitsubishi-Frequenzumrichter sein.
Ein graues Kabel mit diesen Steckern habe ich schon einmal als 
Programmierkabel fuer eine SPS gesehen.

gdfahbf
Gast #5627658
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> um 100Mbit/s Ethernet und eben einen RS232 Port

Das ist ein Exklusiv-Oder!

Also entweder 1. oder 2.

RS232 Terminalserver nutzen sowas auch fuer serielle Schnittstellen.
Kein Wunder, sind doch RJ-45 Buchsen sehr viel kleiner als 25 polige
Sub-D.
Gast #5627826
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UnerfahrenerSucher schrieb:
> Sub-D, 9-polig) zu Stecker RJ-45.

Sowas wird meistens für Servicezwecke eingesetzt. Ich kenne das von 
Telefonanlagen, die ihre zwei seriellen V.24 auf das Patchpanel 
herausgeführt haben, und zwar alle 8 Adern benutzt.

Eine andere Anwendung ist, die Software von Geräten zu aktualisieren.

Einige Router mißbrauchen einen Ethernet-Port, um dort die serielle 
Konsole anzuschließen, geht natürlich nur bis 100Mbit, weil da ja zwei 
Paare frei sind.

Bei neueren Routern kommt dann eine noch beklopptere Konstruktion, Sub-D 
auf USB-Stecker!

> Ein älteres Parallel- zu Seriell- Kabel ist auch drin.

Unterscheide zwischen Stift (SubD-9-M) und Buchse (SubD-9-F). Am Rechner 
haben serielle Schnittstellen Stiftstecker (Male), das zugehörige Kabel 
hat Buchsen (Female). Beim Parallelport ist es umgekehrt, am Kabel ist 
ein Stiftstecker.

Debug-Kabel schrieb:
> Sollte das zutreffen ist es ein klassisches Debug-Kabel um auf die
> Konsole über RS232 von zB Routern zugreifen zu können.

Bintec / Funkwerk ?
Gast #5628840
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>
> Bei neueren Routern kommt dann eine noch beklopptere Konstruktion, Sub-D
> auf USB-Stecker!

Auch bei APC USVen gibt es sowas ähnliches: RJ-45 auf USB.
Hierzu bin ich noch auf der Suche nach Pinout, das kommt im Handbuch 
nicht vor. Ist da bei APC überhaupt ein simples passives Kabel oder ein 
aktiver Umsetzer von xxx auf USB? Und was ist dabei xxx?
#5628915
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Um den Zoo der Möglichkeiten weiter zu vergrößern und den TO maximal zu 
verwirren:

Frühe aktive ISDN-Karten (z.b. AVM B1) hatten auch D-Sub 9 Anschlüsse. 
Zum Anschluss an eine IAE brauchte es also auch so ein Kabel.

Die Seriellen Ports der HP-ProLiant-Server waren (sind?) auch als RJ45 
ausgeführt.
Gast #5629904
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Hallo UnerfahrenerSucher,
kurze (ca. 20 cm, meist schwarze) Adapterkabel RJ-45 zu D-Sub (9-polig, 
male) wurden für V.24/RS232-Multiportkarten der Firma Specialix (später 
Perle) eingesetzt, wenn die Anzahl der Ports so groß war, daß die Kante 
der Leiterplatte für n mal D-Sub nicht mehr ausreichte (z. B. bei 8 
Ports). Für Multiportkarten mit 4 Ports gab es ein krakenartiges 
Adapterkabel D-Sub (breit) nach 4 mal D-Sub (9-polig, male). Eingesetzt 
wurde solches Material an EWSD-Vermittlungsstellen der Fa. Siemens.

Gruß,
WR
Gast #5630137
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UnerfahrenerSucher schrieb:

> gerade fand ich in einer Kiste (von Kumpel erhalten) ein Kabel,
> das ich so noch nie gesehen habe, und Verwendung ist unklar.

Findet man z.B. als Zubehör für viele manageable Switches. Damit kann 
man auch dann noch Kontakt mit dem Controller des Switches herstellen, 
wenn irgendein inkompetenter Aushilfsadmin ihn dermassen verkonfiguriert 
hat, dass über's Netz garnix mehr geht...
Gast #5630493
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Pinoutseeker schrieb:
> Auch bei APC USVen gibt es sowas ähnliches: RJ-45 auf USB.
> Hierzu bin ich noch auf der Suche nach Pinout, das kommt im Handbuch
> nicht vor. Ist da bei APC überhaupt ein simples passives Kabel oder ein
> aktiver Umsetzer von xxx auf USB? Und was ist dabei xxx?

Bei APC wird so ein Kabel auch für den Konsolenzugriff auf die 
Netzwerkmanagementkarten der neueren Generationen benutzt (vorher gab es 
eines mit dem Mini-DIN-Stecker).

An den NetBotz-Geräten werden 8P8C-Kabel auch für die Sensoren 
verwendet, die digitalen Sensoren haben aber einen anderen Bus, aber 
ebenfalls diesen Stecker.

APC verwendet keine passiven Kabel. Selbst die scheinbar einfachen Kabel 
mit den offenen Enden (z.B. Türkontakte), scheinen Elektronik im Stecker 
zu haben, denn sie lassen sich nicht durch andere 8P8C ersetzen.

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