Forum: Fahrzeugelektronik 8V Blei–Gel–Akku Laden


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von Thomas M. (rshunter)


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Hallo,
ich muss 150 Ah 8V Blei–Gel–Akkus laden und ich finde einfach kein 
Ladegerät dafür.
Jetzt habe ich gedacht, könnte ich doch einen Widerstand davor schalten 
um die Spannung eines 12V–Ladegerätes nutzen zu können.

Könnt Ihr mir hier bitte weiter helfen?

Danke

von pegel (Gast)


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So einfach ist das leider nicht.

Es gibt aber Ladegeräte für 8V. Ladechlussspannung 9,2V.
Auf die Schnelle habe ich nur das von Conrad gefunden, ist aber nur für 
max. 100Ah Akkus.

Such mal mit.

von Jörg R. (solar77)


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Thomas M. schrieb:
> Hallo,
> ich muss 150 Ah 8V Blei–Gel–Akkus laden und ich finde einfach kein
> Ladegerät dafür.
> Jetzt habe ich gedacht, könnte ich doch einen Widerstand davor schalten
> um die Spannung eines 12V–Ladegerätes nutzen zu können.

Mit einem Widerstand steigt die Spannung am Akku in Richtung 14 Volt, je 
weiter der Ladestrom absinkt. Der Akku fängt aber vorher schon an zu 
Gasen. Also, das funktioniert nicht. Es zerstört den Akku.

Rein! theoretisch könnte man, wenn die Akkus baugleich sind und den 
selben Ladezustand haben, ein Ladegerät für 24 Volt Akkus nehmen. Wie 
gesagt, rein theoretisch.

von Frank W. (Gast)


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Hallo,

dass mit dem Widerstand vergiss mal gleich wieder, das funktioniert 
nicht.
Da der Ladestrom während des Ladevorganges variiert, ändert sich auch 
der Spannungsfall am Widerstand und dementsprechend auch die 
Ladespannung.

Du hast ein Akku mit 4 Zellen - 8 Volt Nennspannung. Die 
Ladeschlußspannung pro Zelle liegt bei etwa 2,4 Volt mal 4 Zellen macht 
9,6 Volt.
 Dementsprechend benötigst du ein Netzteil das etwa 9,6 Volt liefert. Da 
ein 150 Ah Akku auch ein recht hohen Ladestrom vordern wird, ist mein 
erster Rat sich im Modellbaubereich nach passenden Netzteilen bzw. 
Ladegeräten umzusehen.

Etwa so etwas hier:
https://www.conrad.de/de/modellbau-netzteil-regelbar-graupner-power-supply-230-vac-20-a-300-w-269228.html

Steckernetzteile, vorrausgesetzt die Spannung passt, dürften da 
hoffnungslos überfordert sein.


Frank

von Jörg R. (solar77)


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Jörg R. schrieb:
> Rein! theoretisch könnte man, wenn die Akkus baugleich sind und den
> selben Ladezustand haben, ein Ladegerät für 24 Volt Akkus nehmen. Wie
> gesagt, rein theoretisch.

...sorry, etwas habe ich vergessen....
Es müssten dann 3 Akkus in Serie zum laden geschaltet werden.


Thomas M. schrieb:
> ich muss 150 Ah 8V Blei–Gel–Akkus laden und ich finde einfach kein
> Ladegerät dafür.

Wie sind die Akkus denn bisher geladen worden? Oder sind sie neu und an 
das Ladegerät wurde nicht gedacht?

: Bearbeitet durch User
von pegel (Gast)


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Wenn man selbst den Laderegler macht, kann man auch so etwas nehmen:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/ladegeraet-ddr-batterieladegeraet-e220g48-24-10-20bwue-2-48v/979180082-84-19179

Das lädt mit 10A also ca. 15h.
Man muss aber genau aufpassen, dass die Spannung nicht zu hoch geht.

von Thomas M. (rshunter)


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www.evo-e.de
Das Ladegerät ist verbaut.

Aus irgendeinem Grund werden die Akkus nicht mehr geladen, wenn eine 
bestimmte Spannung unterschritten wurde. Um erstmal Schäden zu vermeiden 
muss ich ziemlich schleunigst Spannung auf die Akkus bekommen.

In Serie schalten finde ich eine gute Idee.

: Bearbeitet durch User
von Thomas M. (rshunter)


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@ Frank, da spricht ja eigentlich überhaupt nichts gegen einfach so ein 
Netzteil zu verwenden. Ladestufen sind mir dabei erstmal total egal.
Ich werde mich da mal umschauen.

@ Pegel, ich verstehe das Gerät nicht. Ist das nicht ein ganz normales 
Ladegerät, wie man sie auch jetzt noch für 20 € kaufen kann?

: Bearbeitet durch User
von gdfahbf (Gast)


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Thomas M. schrieb:
> www.evo-e.de
> Das Ladegerät ist verbaut.
>
> Aus irgendeinem Grund werden die Akkus nicht mehr geladen, wenn eine
> bestimmte Spannung unterschritten wurde. Um erstmal Schäden zu vermeiden
> muss ich ziemlich schleunigst Spannung auf die Akkus bekommen.

Dann laedst Du die Dinger halt eine Stunde mit einem 12V Ladegeraet.
Sofern das nicht 150A sondern eher 10% davon bringt, passiert den Akkus 
da gar nichts.

gdfahbf

von Jemand (Gast)


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Nur mal aus Neugier:

Wo wird den so ein 8V Akku mit dieser Kapazität genutzt?

2V "kenne" ich aus RC Modellautobereich (Glühkerze ?), 4V war mal vor 
sehr langer Zeit die Heizspannung vieler Batterieradio Elektronenröhren.
Das aber alles bei deutlich geringeren Kapazitäten.

6V gab es vor ähnlich langer Zeit wohl mal in kleinen PKWs und 
Motorrädern (Eventuell sogar noch aktuell bei Rollern ?)

12V und 24V dürfte ja wohl jeden bekannt sein und da gibt es ja so 
ziemlich alles an Kapazitäten. Wobei es 24V wohl "nicht" als einzelne 
Batterie gibt (?)

120V Nennspannung gibt es bei den (älteren) Eisenbahnfahrzeugen, und von 
72V meine ich auch schon mal was gehört zu haben, die aber natürlich 
nicht mehr als eine einzelne Batterie.

Aber eine echte 8V Batterie (also nicht extern zusammen geschaltete 2V 
Elemente)?

Wo und wofür, und wer stellt so etwas her?

Jemand

von Seppel (Gast)


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Hallo,

jedes vernünftige einstellbare Ladegerät sollte das problemlos können. 
Z.b. H-tronic akkumaster oder was vergleichbares von Conrad/ELV.

Mit dem akkumaster lade ich alle möglichen Akkupacks verschiedenster 
Spannungen und Akkutypen.

von Fritz B. (Gast)


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Jemand schrieb:
> Wobei es 24V wohl "nicht" als einzelne Batterie gibt (?)

Aber klar doch :-)

https://www.amazon.de/Akku-24v-20ah/s?ie=UTF8&page=1&rh=i%3Aaps%2Ck%3AAkku%2024v%2020ah

von Thomas M. (rshunter)


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Ich habe so ein kleines Modellbauladegerät mal angeschlossen und das ist 
direkt in Schall und Rauch aufgegangen obwohl es auch für 12 Volt 
geeignet war.

@ Jemand, in dem Fahrzeug passen die 8V Blöcke gut zur benötigten 
Kapazität und der benötigten Systemspannung von 48 V unter der 
Betrachtung des verfügbaren Platzes.
Aber ja, 8V Akkus gibt es nicht in Hülle und Fülle.

Danke für eure Hilfe.

von Jörg R. (solar77)


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Fritz B. schrieb:
> Jemand schrieb:
>> Wobei es 24V wohl "nicht" als einzelne Batterie gibt (?)
>
> Aber klar doch :-)
>
> 
https://www.amazon.de/Akku-24v-20ah/s?ie=UTF8&page=1&rh=i%3Aaps%2Ck%3AAkku%2024v%2020ah

Verlinke mal auf einen 24 Vokt Blei-Gel-Akku. Denn um die geht es. Nur 
seil in der Überschrift 24 Volt steht sind nicht auch 24 Volt drin?

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (bruderm)


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Ich möchte bitte auch einen 8 völtigen Blei-Gel-Akku sehen!

von michael_ (Gast)


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Ich habe es auch nicht geglaubt.
Es gibt nichts, was es nicht gibt!

Ebay-Artikel Nr. 312217710386

von pegel (Gast)


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http://www.chaoweipower.com/images/products/Lead%20acid/EVF/4-EVF-150.pdf

Thomas M. schrieb:
> Ist das nicht ein ganz normales
> Ladegerät, wie man sie auch jetzt noch für 20 € kaufen kann?

Nicht ganz.
Es lädt einfach nur. Ohne Automatik, ohne Abschaltung.
Du bestimmst alles selbst.

von Sebastian S. (amateur)


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Ein kräftiges 08/15-Netzteil sollte gehen.
Wird wohl nicht das zeitliche Maximum herausholen, aber wenn man weiß, 
wie es einzustellen ist, sollte es problemlos gehen.
Noch besser, wenn eine halbwegs funktionierende Strombegrenzung 
verfügbar ist.
Ja, ein spezielles Ladegerät ist schneller und komfortabler und 
teurer;-)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5627789 wurde vom Autor gelöscht.
von Thomas M. (rshunter)


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3,3V haben die nur noch, verdammte......
Ich habe jetzt 2 an ein Ctek gehängt und mir eine Handvoll von den 
Graupner–Netzgeräten bestellt. Das wird nichts mehr.

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (bruderm)


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pegel schrieb:
> http://www.chaoweipower.com/images/products/Lead%20acid/EVF/4-EVF-150.pdf

Interessant!

Da steht: "electric automobiles, electric road vehicles, golf cart, low 
speed electric cart,etc..."

Würde man dann drei solcher Akkus zu einem 24 V-Block zusammenschalten, 
oder gibt es echt Antriebe, die bei 8 V laufen?

von Thomas M. (rshunter)


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Der Einsatz von 8V Akkus ist sehr gering und kenne ich nur von einem 
Modell (meinem), welches 48V Nennspannung hat.

Wie ich mein Problem gelöst habe:
2 Cteks über die 6 Akkus angeschlossen und dann hatte das Ladegerät die 
Akkus wieder erkannt und lief sofort an.

Danke für eure Hilfe.

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