Gast
#5629372
Mal zwei dumme Fragen an die anwesenden HF-Experten: Bild 1: Wenn auf einer 50 Ohm-Mikrostreifenleitungen Störstellen auftreten, an denen die Impedanz von der Nennimpedanz abweicht, was wiegt schwerer: kurze Strecken mit hoher Impedanzabweichung (Z1) oder lange Strecken mit geringer Impedanzabweichung (Z2) ? (also welche Strecke sollte ich eher optimieren, um die Reflektionen zu minimieren, l1 oder l2 ?) Bild 2: Angenommen eine Störstelle wirkt kapazitiv, kann ich den dadurch hervorgerufenen Reflektionen entgegenwirken, indem ich eine induktive Strecke 'einbaue'? Quasi wie eine Serienresonanz, in der sich der kapazitive und induktive Anteil aufheben? Oder würde die induktiv wirkende Strecke nur noch weitere Reflektionen hervorrufen?

