Forum: Offtopic Solmove Solarfahrradweg


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von Holger L. (max5v)


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Es handelt sich bei Solomove um einen Solar Fahrradweg, welcher zur Zeit 
in Erftstadt bei Köln getestet wird.

Nun hatte ich bei David Jones vor ein zwei Jahren bereits ein paar 
Videobeiträge zu diesem Thema gesehen (in dem Fall Solar Roadways), in 
denen recht plausibel erklärt kein gutes Haar daran gelassen wurde.

Dieses Projekt wird durch die Nationalen Klimaschutzinitiative 
gefördert, also irgend was muß da ja dran sein.

Da stellt sich mir die Frage ob es wirklich etwas taugt?

https://edison.handelsblatt.com/erleben/solmove-deutschlands-erster-solarradweg-fuehrt-in-eine-welt-ohne-ladestationen/23621320.html?ticket=ST-1716682-RWaTWC1IBkHbcGs1Yrbj-ap4

http://www.solmove.com/blog/

https://www.bmu.de/pressemitteilung/svenja-schulze-eroeffnet-den-ersten-solarradweg-deutschlands/

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Was ist das nu wieder für ein Blödsinn? Scheint da garantiert immer die 
Sonne (auch nachts) oder montiert man dicke Halogen-Scheinwerfer über 
den Weg, damit die Fahrräder immer genug Solar-Leistung haben?

von Teo D. (teoderix)


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von Sven D. (Gast)


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Kleiner Tpp: Ein Radweg ist keine Strasse auf der Autos fahren.

von Teo D. (teoderix)


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Sven D. schrieb:
> Kleiner Tpp: Ein Radweg ist keine Strasse auf der Autos fahren.

Hast in der Schule gut aufgepasst!
Nur wo, außer in der Art des Fahrzeuges, liegt der unterschied! Direktes 
Betanken per Kabel/Induktion. Wie hier schon jemand vermutete....?

von Falk B. (falk)


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@ Holger L. (max5v)

>Da stellt sich mir die Frage ob es wirklich etwas taugt?

Nö, das taugt rein gar nichts. Es ist blinder Aktionismus, der nur durch 
purde Weltrettungsideologie und Realitäsverweigerug angetrieben wird. 
Außerdem bezahlen ja andere, nämlich der Staat, die Zeche!

von Uhu U. (uhu)


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Na vielleicht ist ja irgendwo ein geheimer Zapfhahn verborgen, aus dem 
man Schnaps zapfen kann - für weitere gute Ideen dieser Art…

: Bearbeitet durch User
von Sven D. (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Sven D. schrieb:
>> Kleiner Tpp: Ein Radweg ist keine Strasse auf der Autos fahren.
>
> Hast in der Schule gut aufgepasst!
> Nur wo, außer in der Art des Fahrzeuges, liegt der unterschied! Direktes
> Betanken per Kabel/Induktion. Wie hier schon jemand vermutete....?

Mein Hinweis bezog sich auf den Vergleich mit Solar Roadways. Z.b. die 
Abnutzung der Oberfläche der Solarzellen dürfte da wohl geringer sein. 
Ansonsten ist die Physik die gleiche wie bei den Solar Roadways.

Holger L. schrieb:
> Dieses Projekt wird durch die Nationalen Klimaschutzinitiative
> gefördert, also irgend was muß da ja dran sein.

An allem was durch Gelder des Bundes gefördetr wird, muss also was dran 
sein? Soso...

von Teo D. (teoderix)


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von Teo D. (teoderix)


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Sven D. schrieb:
> Mein Hinweis bezog sich auf den Vergleich mit Solar Roadways. Z.b. die
> Abnutzung der Oberfläche der Solarzellen dürfte da wohl geringer sein.

Weniger Schatten hats auch... :)

Wie lang die wohl rumliegen müssen, bis die Herstellung, Verlegung, 
Wartung... wieder rein geholt haben?

Da macht doch Waschmittel/Kaffee und was weiß ich noch was, einzeln 
dosiert in Plaste verpacken, mehr Sinn.

von Holger L. (max5v)


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Die gehen bei einer Nutzungsdauer von 25 Jahren von ca. 5-8 Euro pro 
Quadratmeter pro Jahr aus.

Was sich daran allerdings interessant angehört hat waren die 
Gegenrechnung der Instandhaltungskosten der üblichen Asphaltstraßen. Die 
belaufen sich auf ca. einen Euro pro Quadratmeter Jährlich. Dazu kommt 
(anscheinend) noch der Winterdienst der entfallen würde weil diese 
Dinger beheizbar sind.

Wenn die nun wirklich ihre 80 Kilowattstunden pro Quadratmeter/Jahr 
erwirtschaften und die Dinger 25 Jahre halten hört sich das zumindest 
für mich gar nicht so übel an.

Da frage ich mich nur ob bei deren Berechnung auch die Instandhaltung 
mit einberechnet ist.

von Teo D. (teoderix)


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Holger L. schrieb:
> Dazu kommt
> (anscheinend) noch der Winterdienst der entfallen würde weil diese
> Dinger beheizbar sind.

Und das gibts für Lau?
Ich meinte da allerdings nicht die kosten, sondern die Energiebilanz.

...

80kWh * 25 = 2000kWh
1T Glasherstellung 308kWh.....
Alles zusammen mal nach Gefühl geschätzt..., dürften da gut 1MWh über 
bleiben. Wenn nicht mehr und anders geputzt werden muss. Wenn ein Teil 
der Energie im Winter zum beheizten genutzt wird, könnte/würden auch 
mehr im Winter mit dem Rad unterwegs sein!?

SOOOO blöde scheint die Idee nicht zu sein. Aber nur immer ein paar 
Meter damit pflastern, ist wirklich nur Aktionismus.

von Karl K. (karl2go)


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Ben B. schrieb:
> damit die Fahrräder immer genug Solar-Leistung haben?

Zu doof zum Lesen? Da werden keine Fahrräder betankt, da wird den 
meisten Teil des Tages nutzlos in der Sonne liegende Fläche zur 
Stromerzeugung verwendet.

Teo D. schrieb:
> Alles zusammen mal nach Gefühl geschätzt..., dürften da gut 1MWh über
> bleiben.

Das Gefühl mal wieder... Bitumen gibts auch nicht umsonst, Bitumen 
einbauen ist energieaufwendig, Zementherstellung für Betonstecken ist 
energieaufwendig.

von Teo D. (teoderix)


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Karl K. schrieb:
> Das Gefühl mal wieder... Bitumen gibts auch nicht umsonst, Bitumen
> einbauen ist energieaufwendig, Zementherstellung für Betonstecken ist
> energieaufwendig.

Dein Gefühl greift zu kurz!

von Sven J. (svenj)


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Moin,

aja... taut sich selbst ab.... über Nacht fünf cm Schnee und die 
aufgehende Sonne erzeugt die nötige.... hupps.

Jones vom EEVblog hat das mehrfach durchgerechnet, und Thunderf00t, 
ebenfalls auf YouTube, führt da schon so etwas wie einen Privatkrieg.
https://www.youtube.com/watch?v=dkeu07U3060

Warum zum Teufel sollte man so etwas flach auf den Boden legen? 
Aufständern, ordentlich zu Sonne ausrichten und man kann gleich trocken 
radeln. Übrigens auch ohne Schnee, ist dann ja überdacht.

Oder alle Behörden Zweckbauten neu bedachen, dann fallen auch gleich 
etliche Schattenspender weg.

Und das irgendeine öffentliche Initiative da am fördern ist, bestätigt 
in meinen Augen nur, dass in diesen Vereinen zu wenig Techniker und zu 
viele Gutgläubige sitzen. Danach wird's eine selbst erfüllende 
Prophezeiung.

https://www.hahaha.de/witze/stichworte/indianer-holz-sammeln/
--
 SJ

: Bearbeitet durch User
von Holger L. (max5v)


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Ich glaube nicht das die Solarenergie den kompletten benötigen Strom 
liefern soll, das geht ja Nachts auch nicht.

Die hatten für den Winterdienst bei normalen Straßen 200 Euro angegeben, 
bei dem Solarweg 30. Ich vermute mal das die bei Bedarf Strom aus dem 
Netz zuschalten um abzutauen. Wäre dann allerdings eh günstiger 
Nachtstrom ;-)

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von S. B. (piezokristall)


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> Da stellt sich mir die Frage ob es wirklich etwas taugt?
Interessantes Thema :-)
Im Prinzip eine gute Idee, nur die ökonomische Umsetzung ist völlig 
falsch - aber da geht noch was.
Im Moment ist das Projekt eher vergleichbar mit einem gigantomanischen 
Windradpark, der Strom mit viel Aufwand in die falsche Richtung pumpt - 
völlig irre.
Aber der Grundansatz ist richtig; mhm, vielleicht sollte ich doch mal 
was in Richtung Unternehmensberatung machen :-)

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von Ron L. (flessa)


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wie ist das wohl mit Spikes...vermutlich verboten?

Im hiesigen Winter gehts nicht ohne... :-)

von Vn N. (wefwef_s)


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Einfacher, billiger und mit vorhandener Technologie möglich wäre es ja, 
die (zumindest in Österreich fast an allen Autobahnen) vorhandenen 
Lärmschutzwände mit Solarpaneelen auszustatten... zumindest an 
Autobahnen mit Ost-West-Verlauf wäre da auch die Südausrichtung absolut 
kein Problem.

Aber dafür gibts halt keine schicke Startup-Förderung.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Holger L. schrieb:
> Es handelt sich bei Solomove um einen Solar Fahrradweg, welcher zur Zeit
> in Erftstadt bei Köln getestet wird.
Ich denke und hoffe, das wars dann auch schon. Wer für so einen Blödsinn 
Geld ausgibt, der hat eindeutig zu viel.

> Da stellt sich mir die Frage ob es wirklich etwas taugt?
Lass mich ausführlich drüber nachdenken: Nein!
Und darauf sollte eigentlich jeder kommen, der sich mal 5 Sekunden mit 
dem Thema befasst und sich mal den Zustand üblicher Radwege angesehen 
hat. Die sehen tatsächlich anders aus als die im Prospekt dort...

Und das mit dem "Laden während der Fahrt" geht solange gut, bis jemand 
draufkommt, dass da große Energiemengen in elektromagnetische Wellen 
umgeformt und abgestrahlt werden.

von Falk B. (falk)


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@Lothar M. (lkmiller) (Moderator)

>> Es handelt sich bei Solomove um einen Solar Fahrradweg, welcher zur Zeit
>> in Erftstadt bei Köln getestet wird.

>Ich denke und hoffe, das wars dann auch schon. Wer für so einen Blödsinn
>Geld ausgibt, der hat eindeutig zu viel.

Stimmt, aber dieses Problem ist weit verbreitet in Deutschland! Keine 
Ironie! Und es betrifft praktisch alle Lebensbereiche. Da wird für sehr 
großen, ideologischen Irrsinn sehr viel Geld verbrannt und man wähnt 
sich ach so fortschrittlich und innovativ, wer Kritik anbringt ist 
"zurückgeblieben" oder einfach nur rechts. Such dir die "schönsten" 
Beispiele raus. Der BER ist da noch eher harmlos.

>Und darauf sollte eigentlich jeder kommen, der sich mal 5 Sekunden mit
>dem Thema befasst und sich mal den Zustand üblicher Radwege angesehen
>hat. Die sehen tatsächlich anders aus als die im Prospekt dort...

Es braucht schon mehr als 5 Sekunden, um das Thema WIRKLICH zu erfassen 
und mal durchzurechnen. Die Videos vom Aussi-Dave sind da schon sehr 
aufschlußreich und für jeden, der des Englischen mächtig ist 
nachvollziehbar.

>Und das mit dem "Laden während der Fahrt" geht solange gut, bis jemand
>draufkommt, dass da große Energiemengen in elektromagnetische Wellen
>umgeformt und abgestrahlt werden.

Es ist, wie nur allzuoft, nichts weiter als verwirrter Zeitgeist, der in 
verträumten, ideologischen Sphären schwebt und sich einen Scheiß um die 
ach so schnöde Realität kümmert.

von Bernd K. (prof7bit)


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"im Winter Eis abtauen"

Kann mal jemand darlegen wie die Energiebilanz beim Solar-Abtauen im 
Vergleich zu einem schwarz-grau geteerten konventionellen Radweg 
aussieht? Wo kommt sie her, wo geht sie hin? Wo ist der Vorteil?

von Falk B. (falk)


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@ Bernd K. (prof7bit)

>"im Winter Eis abtauen"

>Kann mal jemand darlegen wie die Energiebilanz beim Solar-Abtauen im
>Vergleich zu einem schwarz-grau geteerten konventionellen Radweg
>aussieht? Wo kommt sie her, wo geht sie hin? Wo ist der Vorteil?

Das ist eine der vielen, naiven Ideen der Traumtänzer, die ideologisch 
zwar TOTAL auf der richtigen Seite stehen, von Physik und Ökonomie aber 
keinen blassen Schimmer haben.

Komisch nur, daß in der realen Welt nahezu nirgendwo beheizte Wege 
existieren, von Island mal abgesehen. Ich hab mal in einem alten 
DDR-Lexikon eine Maschine gesehen, mit der man Die Startbahn auf dem 
Flughafen auftauen und schneee- und eisfrei halten wollte, das war ein 
Flugzeugtriebwerk auf einem LKW. Ich glaube außer für diese Photo und 
ein paar Test wurde daraus eher nichts. War wahrscheinlich die 
Schnappsidee eines Parteifunktionärs.

von Falk B. (falk)


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Jaja, meine Hate-Boys sind wie immer unterwegs und verteilen 
Negativbewertungen.

Wahre Worte sind nicht schön,
schöne Worte sind nicht wahr.

Laotse

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Die DDR hat mit alten Flugzeugtriebwerken so ziemlich alles aufgetaut. 
Wichtige Straßen wenns nicht anders ging, Braunkohle in 
Schüttgutwaggons, das Hirn von Systemkritikern... ach nee, letztes waren 
Unfälle.

Man kann mit solchen Triebwerken aber auch gut Feuer löschen, weil die 
einen Wassernebel über große Flächen verteilen können, wenn das Wasser 
in den Abgasstrahl gepumpt wird.

von Percy N. (vox_bovi)


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Man könnte auch einen Radweg konstruieren, der aus lauter aneinander 
gereihten Wippen besteht, die auf Dynamos wirken. Das wäre zwar etwas 
holprig, hätte aber den Vorteil, dass sich der deutsche Radfahrer 
diesbezüglich nicht großartig umstellen müsste.

Der hier so verrissene Radweg hat immerhin den Vorteil einer Breite von 
2,5 Metern. Andernorts wagt man so etwas nicht einmal zu träumen.

Warum dieser Radweg beleuchtet werden muss, bleibt allerdings 
unerfindlich, es sei denn, er soll später an die belgische Autobahn 
angeschlossen werden.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also bei 2,5 Meter Breite finde ich den Anschluss an die belgische 
Autobahn gar nicht so unwahrscheinlich. Die ist nämlich schmaler.

Beleuchtung ist zwingend erforderlich, denn welcher Radfahrer hat denn 
schon Licht am Rad? Okay ich meinte eines, was den Weg beleuchtet. 
Meistens blendet die LED-Phalanx Mark Star Wars nur den Gegenverkehr.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Holger L. schrieb:
> Solar Fahrradweg

Ben B. schrieb:
> Blödsinn?

das macht es zumindest nötig, einen Radweg auch mal zu reinigen.
Hier sehen die bisweilen wie die reinsten Müllhalden aus

von Percy N. (vox_bovi)


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Ben B. schrieb:

> Beleuchtung ist zwingend erforderlich, denn welcher Radfahrer hat denn
> schon Licht am Rad? Okay ich meinte eines, was den Weg beleuchtet.
> Meistens blendet die LED-Phalanx Mark Star Wars nur den Gegenverkehr.

Eben deshalb ist eine Straßenbeleuchtung absolut kontraindiziert. Nur 
durch Finsternis können diese verhinderten Flakhelfer veranlasst werden, 
den Weg zu beleuchten. Verbale Hinweise, egal wie nachdrücklich, 
fruchten nichts, ich hab's probiert!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Hier sehen die bisweilen wie die reinsten Müllhalden aus
Das stimmt. Vor allem wenn der ganze Müll auf zwei Rädern da lang muß.

> Verbale Hinweise, egal wie nachdrücklich, fruchten nichts,
> ich hab's probiert!
Dann hast Du das mit dem Nachdruck nicht richtig gemacht. Ich könnte Dir 
dazu ein paar Hinweise per PN schicken. Wenn ich die hier schreibe, wird 
nur wieder alles gelöscht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Ben B. schrieb:

>> Verbale Hinweise, egal wie nachdrücklich, fruchten nichts,
>> ich hab's probiert!
> Dann hast Du das mit dem Nachdruck nicht richtig gemacht. Ich könnte Dir
> dazu ein paar Hinweise per PN schicken. Wenn ich die hier schreibe, wird
> nur wieder alles gelöscht.

Nun, ich schrieb von verbalen Hinweisen. Ich vermute, dass Du auf 
nonverbale Erlebnispädagogik rekurrierst. Das hilft auch nicht 
dauerhaft, die sind einfach zu blöd!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hmmm ich würde sagen wenn man so einem 
Star-Wars-Strahlenkanonen-Jedi-Jünger begegnet, muß man auch die Macht 
nutzen. Oder den Saft, je nachdem, was man gerade dabei hat.

von Percy N. (vox_bovi)


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Ben B. schrieb:
> Hmmm ich würde sagen wenn man so einem
> Star-Wars-Strahlenkanonen-Jedi-Jünger begegnet, muß man auch die Macht
> nutzen. Oder den Saft, je nachdem, was man gerade dabei hat.

Bei mir sind es überwiegend tatsächlich Leute im Alter ehemaliger 
Flakhelfer, die ihre verrostete Daimon-Funzel auf 15 Grad über dem 
Horizont ausgerichtet haben.
Blenden tun die trotzdem.

von Uhu U. (uhu)


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Ben B. schrieb:
> Meistens blendet die LED-Phalanx Mark Star Wars nur den Gegenverkehr.

Wie wahr... Die Idioten schaffen sich die stärkste Lampe an, die sie 
finden können und stellen sie zwischen 0 und 30° nach oben ein und geben 
sich dann mit dem Steulicht als Beleuchtung des Weges zufrieden.

Ich bin sehr viel nachts unterwegs und habe dann einen 
LED-Handscheinwerfer dabei - dann wird zurückgeblendet. Das hat nur den 
kleinen Fehler, dass die Hirnis nicht kapieren, warum ich das mache…

Percy N. schrieb:
> Eben deshalb ist eine Straßenbeleuchtung absolut kontraindiziert.
> Nur durch Finsternis können diese verhinderten Flakhelfer veranlasst
> werden, den Weg zu beleuchten.

Schön wärs. Ob es eine Straßenbeleuchtung gibt, oder nicht, ist denen 
vollkommen schnuppe.

> Verbale Hinweise, egal wie nachdrücklich, fruchten nichts, ich hab's
> probiert!

Wer zu doof ist, eine Fahrradlampe so einzustellen, dass sie den 
Gegenverkehr nicht blendet, der begreift sowieso nichts…

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Falk B. schrieb:
> Komisch nur, daß in der realen Welt nahezu nirgendwo beheizte Wege
> existieren

Hier in der Einfahrt zum Supermarkt, um sie im Winter eisfrei zu halten. 
Scheint billiger zu sein als ständig jemand zum Schneeschippen und 
streuen abzustellen.

von Falk B. (falk)


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Karl K. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Komisch nur, daß in der realen Welt nahezu nirgendwo beheizte Wege
>> existieren
>
> Hier in der Einfahrt zum Supermarkt, um sie im Winter eisfrei zu halten.
> Scheint billiger zu sein als ständig jemand zum Schneeschippen und
> streuen abzustellen.

Wo denn? Und wenn das WIRKLICH so ist, wieviele m^2 sind das? Was kostet 
das an Energie? Und wollen wir wetten, daß da bestenfalls zum eisfrei 
HALTEN taugt, aber nicht zum Schmelzen von 20cm Neuschnee?

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


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Falk B. schrieb:
> Karl K. schrieb:
>> Falk B. schrieb:
>>> Komisch nur, daß in der realen Welt nahezu nirgendwo beheizte Wege
>>> existieren
>>
>> Hier in der Einfahrt zum Supermarkt, um sie im Winter eisfrei zu halten.
>> Scheint billiger zu sein als ständig jemand zum Schneeschippen und
>> streuen abzustellen.
>
> Wo denn? Und wenn das WIRKLICH so ist, wieviele m^2 sind das? Was kostet
> das an Energie? Und wollen wir wetten, daß da bestenfalls zum eisfrei
> HALTEN taugt, aber nicht zum Schmelzen von 20cm Neuschnee?

Ein Supermarkt könnte theoretisch die Abwärme aus den Kühltruhen und dem 
Kühlhaus benutzen um den Parkplatz flauschig warm zu halten.

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Bernd K. schrieb:
> Kann mal jemand darlegen wie die Energiebilanz beim Solar-Abtauen

Die Energiebilanz, meine Solarkollektoren früh mal kurz anzuheizen, um 
den Schnee zum Abrutschen zu bringen und dann Sonnenenergie zu ernten 
ist gar nicht so schlecht. Ich seh das am Inhalt des Speichers.

Allerdings muss ich den Schnee dafür nicht wegtauen, sondern nur 
antauen.

Falk B. schrieb:
> von Physik und Ökonomie aber
> keinen blassen Schimmer haben.

Da kannst Du locker mithalten. Die Physik hilft hier weiter: Der Schnee 
muss nicht aufgetaut und verdampft werden. Es reicht, wenn der Weg ein 
wenig wärmer ist als die Umgebung. Dann sorgt das Dampfdruckgefälle ganz 
automatisch dafür, dass der Schnee da verschwindet. Dauert, aber 
funktioniert. Hatten wir schon vor 30 Jahren auf dem Schulhof - auf der 
Heizungsrohrtrasse vom Neben- ins Hauptgebäude.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Genau das... Supermärkte und andere Industrien haben oft Abwärme, die 
sie nicht verwerten können und über Kühler in die Luft blasen müssen. 
Ich finde die Idee gut, wenn man damit einen Wasserkreislauf oder was 
auch immer beheizt und damit solche Aufgaben erledigt.

von Bernd K. (prof7bit)


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Falk B. schrieb:
> Wo denn? Und wenn das WIRKLICH so ist, wieviele m^2 sind das? Was kostet
> das an Energie?

Grad gefunden als ich meine Vermutung mit der Abwärme auf Plausibilität 
überprüfen wollte:
http://www.danfoss.de/newsstories/cf/100--umweltfreundlicher-supermarkt-erreicht-energieeinsparungen-von-30-/?ref=17179900292#/

Zitat:
"Die überschüssige Verflüssigungswärme der Kälteanlage wird für die 
Fußbodenheizung eingesetzt, heizt die Luftzufuhr der Lüftungseinheit und 
sorgt für schnee- und eisfreie Bürgersteige in dem kalten norwegischen 
Winter“, erläutert Forschungsleiter Dr. Armin Hafner von SINTEF Energy 
Research. "

Beitrag #5631127 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Uhu U. (uhu)


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Ben B. schrieb:
> Genau das... Supermärkte und andere Industrien haben oft Abwärme, die
> sie nicht verwerten können und über Kühler in die Luft blasen müssen.

Wie war das nochmal mit der Ökonomie?

Beitrag #5631260 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5631262 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Könnt ihr euch bitte per PN die Köpfe einkloppen?
Was hat die Frage, ob man mit der Abwärme von Einkaufszentren Schnee 
schmelzen kann oder nicht, eigentlich mit dem Thema hier zu tun?

: Bearbeitet durch Moderator
von Falk B. (falk)


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Bernd K. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Wo denn? Und wenn das WIRKLICH so ist, wieviele m^2 sind das? Was kostet
>> das an Energie?
>
> Grad gefunden als ich meine Vermutung mit der Abwärme auf Plausibilität
> überprüfen wollte:
> 
http://www.danfoss.de/newsstories/cf/100--umweltfreundlicher-supermarkt-erreicht-energieeinsparungen-von-30-/?ref=17179900292#/
>
> Zitat:
> "Die überschüssige Verflüssigungswärme der Kälteanlage wird für die
> Fußbodenheizung eingesetzt, heizt die Luftzufuhr der Lüftungseinheit und
> sorgt für schnee- und eisfreie Bürgersteige in dem kalten norwegischen
> Winter“, erläutert Forschungsleiter Dr. Armin Hafner von SINTEF Energy
> Research. "

Gut, aber auch dort steht nix von der Fläche. Es wird weder der große 
Parkplatz davon noch die halbe Stadt sein, vermutlich nur ein paar 
Dutzend Quadratmeter im Eingangsbereich. Nett, aber nicht skalierbar.

von Falk B. (falk)


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Lothar M. schrieb:
> Könnt ihr euch bitte per PN die Köpfe einkloppen?

Nö, denn dann haben weder wir noch die Zuschauer Spaß. Und ein Exempel 
kann man auch nicht statuieren. Ineffektiv!

von Vn N. (wefwef_s)


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Falk, ich finde nicht nur deinen Mangel an Manieren und 
Diskussionskultur faszinierend, auch die Tatsache, dass du gleich die 
Grünen als die Verantwortlichen entlarvt hast. Vor allem, wo Erftstadt 
doch Schwarz-Rot ist, ebenso wie das BMU...

von S. B. (piezokristall)


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> Falk, ich finde nicht nur deinen Mangel an Manieren und
> Diskussionskultur faszinierend, auch die Tatsache, dass du gleich die
> Grünen als die Verantwortlichen entlarvt hast. Vor allem, wo Erftstadt
> doch Schwarz-Rot ist, ebenso wie das BMU...
green technology scheint nicht so sein Ding zu sein :-)
Die Anwendung (Schnee auftauen) ist nicht sinnvoll, aber das 
Grundkonzept hat noch Potential.

von Falk B. (falk)


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S. B. schrieb:

> green technology scheint nicht so sein Ding zu sein :-)

Ich bin halt nicht mehr green behind the ears.

> Die Anwendung (Schnee auftauen) ist nicht sinnvoll, aber das
> Grundkonzept hat noch Potential.

Bullshit-BINGO at it's best! Congratulations!

von Vn N. (wefwef_s)


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S. B. schrieb:
> aber das
> Grundkonzept hat noch Potential.

Vorher sollte man mal das Potential wesentlich einfacherer Möglichkeiten 
ausschöpfen...

von S. B. (piezokristall)


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> Vorher sollte man mal das Potential wesentlich einfacherer Möglichkeiten
> ausschöpfen...
Die Idee ist nicht schlecht, weil ja eine vorhandene Struktur genutzt 
(Fahrbahnen bzw. Radwege) wird - das ist ein gutes Grundkonzept.
Frage ist, ob das nicht noch wesentlich preiswerter geht, der Preis ist 
zu hoch - ich denke da geht noch einiges bzw. ist eben nicht bedacht 
worden.

von Weingut P. (weinbauer)


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Bei uns werden massig Bäume gepflanzt um Radwege zu beschatten, weil das 
im Sommer angenehmer zum Fahren sei als in der prallen Sonne, das zum 
Einen.
Die Nachtbeleuchtung ... muss sein, wie soll die Bahn denn sonst nachts 
Strom machen? So lassen sich richtig Betriebsstunden generieren, damit 
sich das auch schön rechnet.
Abtauen ... die Dinger liegen wohl mehr oder weniger flach, da rutscht 
nichts von alleine ab, ergo muss der Schnee, das Eis, komplett 
verflüssigt werden, das frisst richtig Energie im Phasenübergang.

Wobei selbst wenn Schneefrei, also bei meiner 10kWp Anlage kommen im 
Dezember trotz Aufständerung noch gerade mal 10% der Leistung vom Juni 
raus, abtauen kommt da energetisch niemals raus.

Schnapsidee

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


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Macht bestimmt auch Spaß auf so spiegelglatten nassen Solarmodulen 
rumzufahren.

von S. B. (piezokristall)


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> Bei uns werden massig Bäume gepflanzt um Radwege zu beschatten, weil das
> im Sommer angenehmer zum Fahren sei als in der prallen Sonne, das zum
> Einen.
Das ist allein schon aus unfalltechnischen Gründen eine dumme Idee (ich 
meine jetzt speziell Autofahrer, die von der Fahrbahn abkommen und dann 
am Alleebaum sterben).

> Die Nachtbeleuchtung ... muss sein, wie soll die Bahn denn sonst nachts
> Strom machen?
man kann die tagsüber gewonnene Energie in einem Akku speichern so wie 
bei Solarleuchten?

> Abtauen ... die Dinger liegen wohl mehr oder weniger flach, da rutscht
> nichts von alleine ab, ergo muss der Schnee, das Eis, komplett
> verflüssigt werden, das frisst richtig Energie im Phasenübergang.
richtig, falsche Anwendung - aber andere Dinge sind möglich.

von S. B. (piezokristall)


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> Macht bestimmt auch Spaß auf so spiegelglatten nassen Solarmodulen
> rumzufahren.
eine gute Frage für die Materialforschung.

von Uhu U. (uhu)


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Bernd K. schrieb:
> Macht bestimmt auch Spaß auf so spiegelglatten nassen Solarmodulen
> rumzufahren.

Und erst mit Spikes…

von Uhu U. (uhu)


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S. B. schrieb:
> Das ist allein schon aus unfalltechnischen Gründen eine dumme Idee (ich
> meine jetzt speziell Autofahrer, die von der Fahrbahn abkommen und dann
> am Alleebaum sterben).

Sollen die vielleicht vorher noch einen Radfahrer mitnehmen??

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> S. B. schrieb:
>> Das ist allein schon aus unfalltechnischen Gründen eine dumme Idee (ich
>> meine jetzt speziell Autofahrer, die von der Fahrbahn abkommen und dann
>> am Alleebaum sterben).
>
> Sollen die vielleicht vorher noch einen Radfahrer mitnehmen??

Nein, stattdessen!  (So habe ich das jedenfalls verstanden  ...)

von S. B. (piezokristall)


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> Und erst mit Spikes…
die sind m.W. auch bei normalen Straßen inzwischen verboten.

> Sollen die vielleicht vorher noch einen Radfahrer mitnehmen??
da fährt ja nicht alle 10 Sekunden einer lang.
Aber mit Alleebäumen gibt's öfters mal tödliche Unfälle.

von Percy N. (vox_bovi)


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S. B. schrieb:
>> Und erst mit Spikes…
> die sind m.W. auch bei normalen Straßen inzwischen verboten.
>
Wo steht das?

von Percy N. (vox_bovi)


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S. B. schrieb:

>> Sollen die vielleicht vorher noch einen Radfahrer mitnehmen??
> da fährt ja nicht alle 10 Sekunden einer lang.
> Aber mit Alleebäumen gibt's öfters mal tödliche Unfälle.

Ja, so ein weiches Ziel wie einen Radler überlebt der Automobilist eher 
mal!

von S. B. (piezokristall)


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> Wo steht das?

http://pdeleuw.de/fahrrad/stvo.html
siehe unten, die Fahrbahn darf nicht beschädigt werden .... ich wüßte 
auch keinen Radreifen mit Spikes und bei KFZ sind sie verboten.

von Falk B. (falk)


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S. B. schrieb:
> da fährt ja nicht alle 10 Sekunden einer lang.
> Aber mit Alleebäumen gibt's öfters mal tödliche Unfälle.

Nicht mit Gummibäumen!

von S. B. (piezokristall)


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> Ja, so ein weiches Ziel wie einen Radler überlebt der Automobilist eher
> mal!
das ist leider die typische Arroganz vieler Radfahrer .... ich hab 
Vorfahrt! Daß der dumme Autofahrer auch einen Fehler machen kann und der 
Radfahrer der schwächere Verkehrsteilnehmer ist, kommt vielen Radfahrern 
gar nicht in den Sinn.
Es gibt auch viele Straßen ohne Radweg, als Radfahrer würde ich lieber 
auf den Bürgersteig ausweichen - ist aber nicht wegen STVO.

von Percy N. (vox_bovi)


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S. B. schrieb:
>> Wo steht das?
>
> http://pdeleuw.de/fahrrad/stvo.html
> siehe unten, die Fahrbahn darf nicht beschädigt werden .... ich wüßte
> auch keinen Radreifen mit Spikes

Google gelöscht?
Schwalbe, Conti, ... was Du willst, auch einzelne Spikes im Tütchen

 und bei KFZ sind sie verboten.

Das stimmt. Aber die sollen da eh nicht fahren ;-)

von Ron L. (flessa)


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S. B. schrieb:
>> Wo steht das?
>
> http://pdeleuw.de/fahrrad/stvo.html
> siehe unten, die Fahrbahn darf nicht beschädigt werden .... ich wüßte
> auch keinen Radreifen mit Spikes und bei KFZ sind sie verboten.

geh mal auf eine Fahrradladenseite und lass dir Spikereifen mit 
Zulassung raussuchen...da ist reichlich Auswahl vorhanden ;-)

von Percy N. (vox_bovi)


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S. B. schrieb:
>> Ja, so ein weiches Ziel wie einen Radler überlebt der Automobilist eher
>> mal!
> das ist leider die typische Arroganz vieler Radfahrer .... ich hab
> Vorfahrt! Daß der dumme Autofahrer auch einen Fehler machen kann und der
> Radfahrer der schwächere Verkehrsteilnehmer ist, kommt vielen Radfahrern
> gar nicht in den Sinn.

Und vor diesem Fehler rettet man den armen arroganten Radler durch 
Abholzung der Alleebäume? Ich fürchte, der Zusammenstoß mit dem Pkw 
bedarf keines Widerlagers, um dem Radler übel zu schaden.

von Vn N. (wefwef_s)


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S. B. schrieb:
> Die Idee ist nicht schlecht, weil ja eine vorhandene Struktur genutzt
> (Fahrbahnen bzw. Radwege) wird - das ist ein gutes Grundkonzept.
> Frage ist, ob das nicht noch wesentlich preiswerter geht, der Preis ist
> zu hoch - ich denke da geht noch einiges bzw. ist eben nicht bedacht
> worden.

Dafür muss man für teures Geld erstmal entsprechend Stabile Module 
entwickeln, die dann auch in der Produktion nicht billig sind.
Warum nicht stattdessen erstmal überall Module anbringen, wo dies 
günstig möglich wäre, z.B. Lärmschutzwände?

von Percy N. (vox_bovi)


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vn n. schrieb:
> S. B. schrieb:
>> Die Idee ist nicht schlecht, weil ja eine vorhandene Struktur genutzt
>> (Fahrbahnen bzw. Radwege) wird - das ist ein gutes Grundkonzept.
>> Frage ist, ob das nicht noch wesentlich preiswerter geht, der Preis ist
>> zu hoch - ich denke da geht noch einiges bzw. ist eben nicht bedacht
>> worden.
>
> Dafür muss man für teures Geld erstmal entsprechend Stabile Module
> entwickeln, die dann auch in der Produktion nicht billig sind.
> Warum nicht stattdessen erstmal überall Module anbringen, wo dies
> günstig möglich wäre, z.B. Lärmschutzwände?

Da wäre die Symbolwirkung deutlich geringer, so dass Politiker damit 
weniger effizient punkten könnten. Also lieber mehr Geld in eine weniger 
effektive, dafür aber spektakuläre Aktion investieren.

Erinnert sich jemand an Florida-Rolf?

von Karl K. (karl2go)


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von Ron L. (flessa)


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Percy N. schrieb:
> Da wäre die Symbolwirkung deutlich geringer, so dass Politiker damit
> weniger effizient punkten könnten.

scheint aber auch irgendwie eine Frage der Kreativität von Politikern zu 
sein...oder eine Frage der Finanzausstattung.

Bissel blau schimmernde Radwege geht günstiger...
https://www.trendsderzukunft.de/polen-selbstleuchtende-radwege-sorgen-fuer-mehr-sicherheit-im-strassenverkehr/

von Vn N. (wefwef_s)


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Karl K. schrieb:
> vn n. schrieb:
>> Warum nicht stattdessen erstmal überall Module anbringen, wo dies
>> günstig möglich wäre, z.B. Lärmschutzwände?
>
> Ja, dass da noch niemand drauf gekommen ist!

Es redet auch keiner davon, dass da noch niemand drauf gekommen sei, 
sondern dass man über diese günstige und bereits verfügbare Lösung kaum 
etwas hört während alle über Solarautobahnen fantasieren. Nur bis diese 
sinnvoll (!) möglich sind (wenn überhaupt jemals), wird noch viel, viel 
Zeit vergehen...

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Holger L. schrieb:
> Es handelt sich bei Solomove um einen Solar Fahrradweg, welcher zur Zeit
> in Erftstadt bei Köln getestet wird.
> Dieses Projekt wird durch die Nationalen Klimaschutzinitiative
> gefördert, ...
> Da stellt sich mir die Frage ob es wirklich etwas taugt?
Wenn es dich interessiert lies den Forschungsbericht im Original und 
nicht Pressemitteilungen.

von Karl K. (karl2go)


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vn n. schrieb:
> sondern dass man über diese günstige und bereits verfügbare Lösung kaum
> etwas hört während alle über Solarautobahnen fantasieren.

Vielleicht, weil etwas, was schon längst gebaut wird nicht jeden Tag in 
der Zeitung steht? Hier entlang der Autobahn gibt es schon seit Jahren 
kilometerlang Solarmodule.

von Uhu U. (uhu)


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S. B. schrieb:
>> Und erst mit Spikes…
> die sind m.W. auch bei normalen Straßen inzwischen verboten.

Unsinn. Für Fahrräder sind Spikes erlaubt.

von Uhu U. (uhu)


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S. B. schrieb:
> ich wüßte auch keinen Radreifen

Ich schon. Ich hab einen Satz im Keller, brauche sie aber mangels Winter 
immer seltener… Es macht wirklich einen Sauspaß, damit über Eis- und 
Schneeglätte zu brettern.

Die Hamburger Prawda weiß übrigens auch bescheid:
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/winterreifen-fuer-das-fahrrad-spikes-sind-am-sichersten-a-1193966.html

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Find ich gut... wenn die armen Radfahrer sonst immer schon von den 
böhsen rechts abbiegenden LKWs geschreddert werden, können sie sich 
damit bei den Fußgängern für ihre Verluste revanchieren...

von Percy N. (vox_bovi)


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Ben B. schrieb:
> Find ich gut... wenn die armen Radfahrer sonst immer schon von den
> böhsen rechts abbiegenden LKWs geschreddert werden, können sie sich
> damit bei den Fußgängern für ihre Verluste revanchieren...

Viel gefährlicher sind linksabbiegende Rentner.
Im Ernst: Wie Fußgänger außerorts sollten Radfahrer stets die linke 
Fahrbahnseite benutzen; der Blickkontakt - oder zumindest Sichtkontakt - 
ist unbezahlbar.

von Uhu U. (uhu)


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Percy, das ist eine Schnapsidee, die die Verkehrsregeln so 
unübersichtlich machen würde, dass sie nicht mehr praktikabel wären.

Ein Rückspiegel am Radl löst dein Problem.

von Michael B. (alter_mann)


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S. B. schrieb:
>> Bei uns werden massig Bäume gepflanzt um Radwege zu beschatten, weil das
>> im Sommer angenehmer zum Fahren sei als in der prallen Sonne, das zum
>> Einen.
> Das ist allein schon aus unfalltechnischen Gründen eine dumme Idee (ich
> meine jetzt speziell Autofahrer, die von der Fahrbahn abkommen und dann
> am Alleebaum sterben).

Eine dumme Idee ist, Leute mit Fahrerlabnis auszustatten wenn die zu 
blöd sind, der Straße zwischen den Bäumen zu folgen. Ohne Bäume finden 
und treffen diese Spezialisten nämlich andere Hindernisse, wie z.B. 
Häuser, Brückenpfeiler, geparkte Fahrzeuge....

Oder sind etwa nur die Bäume im Hambacher Forst gute Bäume?

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Percy, das ist eine Schnapsidee, die die Verkehrsregeln so
> unübersichtlich machen würde, dass sie nicht mehr praktikabel wären.
>
> Ein Rückspiegel am Radl löst dein Problem.

Nein, nicht wirklich. Bei der Anordnung Fahrbahn - Parkstreifen - Radweg 
hilft der Rückspiegel überhaupt nichts, und die Radbeleuchtung ist für 
den Kraftfahrer nicht sichtbar.
Meine Unfälle der letzten Jahre geschahen stets mit parallelem Verkehr, 
während ich die gefährlichen Situationen mit Gegenverkehr stets abwenden 
konnte.

Radelnde Kinder im Grundschulalter sind noch schlechter zu sehen;  und 
bei denen interessiert sich keine Sau für die Fahrtrichtung.

Mein einziger Zusammenstoß als Pkw-Fahrer mit einem Radler erfolgte auch 
in gleicher Fahrtrichtung. Ich bog rechts ab, und er fuhr trotz roter 
Ampel noch durch. Zum Glück ist nichts passiert!

von S. B. (piezokristall)


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> Oder sind etwa nur die Bäume im Hambacher Forst gute Bäume?
und wieder daneben

von Percy N. (vox_bovi)


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Michael B. schrieb:

> Eine dumme Idee ist, Leute mit Fahrerlabnis auszustatten wenn die zu
> blöd sind, der Straße zwischen den Bäumen zu folgen. Ohne Bäume finden
> und treffen diese Spezialisten nämlich andere Hindernisse, wie z.B.
> Häuser, Brückenpfeiler, geparkte Fahrzeuge....
>
... Radfahrer

von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Nein, nicht wirklich. Bei der Anordnung Fahrbahn - Parkstreifen - Radweg
> hilft der Rückspiegel überhaupt nichts,

Radwege sind nur ein kleiner Teil der Strecken, die ich befahre und wenn 
ein Radweg so schlecht/gefährlich ist dass er mir unzumutbar erscheint, 
nehme ich sowieso die Straße

> und die Radbeleuchtung ist für den Kraftfahrer nicht sichtbar.

Hast du kein Rücklicht?

> Meine Unfälle der letzten Jahre geschahen stets mit parallelem Verkehr,
> während ich die gefährlichen Situationen mit Gegenverkehr stets abwenden
> konnte.

Ich habe schon deutlich über 200.000 km auf dem Buckel. Der letzte 
Unfall mit Fremdbeteiligung ist schon fast 20 Jahre her. Ich befuhr 
einen Radweg links einer Bundesstraße, wurde von einem schnell fahrenden 
Auto so gemein geblendet, dass ich über einen unerwarteten Eisklumpen 
auf dem Radweg flog und mir den linken Arm brach - so kann es einem 
gehen, wenn man entgegen der Fahrtrichtung auf einem Radweg fährt…

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:



> Percy N. schrieb:

>> und die Radbeleuchtung ist für den Kraftfahrer nicht sichtbar.
>
> Hast du kein Rücklicht?
>
Doch, schon, aber ich fahre kein Hochrad. Aber mein Rücklicht ist hoch 
genug angebracht, um über ein Kettcar hinweg sichtbar zu sein.
Das reicht leider nicht.

>> Meine Unfälle der letzten Jahre geschahen stets mit parallelem Verkehr,
>> während ich die gefährlichen Situationen mit Gegenverkehr stets abwenden
>> konnte.
>
> Ich habe schon deutlich über 200.000 km auf dem Buckel. Der letzte
> Unfall mit Frendbeteiligung ist schon fast 20 Jahre her. Ich befuhr
> einen Radweg links einer Bundesstraße, wurde von einem schnell fahrenden
> Auto so gemein geblendet, dass ich über einen unerwarteten Eisklumpen
> auf dem Radweg flog und mir den linken Arm brach - so kann es einem
> gehen, wenn man entgegen der Fahrtrichtung auf einem Radweg fährt…

Bei mir waren es sieben Rippen; seither weiß ich, wieso manche Leute 
Oxycodon für Teufelswerk halten. Schon blöd, wenn man sich nicht vom 
Fahrrad trennen kann!

So unterschiedlich können Erfahrungen sein ...

von Fabian F. (fabian_f55)


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Dieses Blödsinnige Konzept ist wohl nicht tot zu kriegen. Warum sollte 
man die Solarpanel flach auf den dreckigen, nassen Boden legen, wenn man 
sie auch einfach über den Radweg aufstellen könnte.
Dann haben die Radfahrer im Sommer schatten und bleiben bei Regen/Schnee 
trocken.

von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Doch, schon, aber ich fahre kein Hochrad. Aber mein Rücklicht ist hoch
> genug angebracht, um über ein Kettcar hinweg sichtbar zu sein.
> Das reicht leider nicht.

Ein Liegerad? Oh je, die Dinger haben zwar sehr gute 
Luftwiderstandswerte, aber was Effizienz und Ergonomie angeht, können 
sie gegen klassische Hochräder nicht anstinken. Zudem sind sie einfach 
zu leicht zu übersehen.

Und für meine Fahrten durch die Pampa sind sie schlicht ungeeignet…

von Percy N. (vox_bovi)


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Fabian F. schrieb:
> Dieses Blödsinnige Konzept ist wohl nicht tot zu kriegen. Warum sollte
> man die Solarpanel flach auf den dreckigen, nassen Boden legen, wenn man
> sie auch einfach über den Radweg aufstellen könnte.
> Dann haben die Radfahrer im Sommer schatten und bleiben bei Regen/Schnee
> trocken.

Das ist nicht innovativ und lockt keine Bundesminister an.

Wer hat schon einen Straßenbelag, den man verlöten kann?

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Doch, schon, aber ich fahre kein Hochrad. Aber mein Rücklicht ist hoch
>> genug angebracht, um über ein Kettcar hinweg sichtbar zu sein.
>> Das reicht leider nicht.
>
> Ein Liegerad? Oh je, die Dinger haben zwar sehr gute
> Luftwiderstandswerte, aber was Effizienz und Ergonomie angeht, können
> sie gegen klassische Hochräder nicht anstinken. Zudem sind sie einfach
> zu leicht zu übersehen.
>
Du scheinst da etwas falsch verstanden zu haben: Als Hochrad bezeichnet 
man meines Wissens jene Fahrzeuge, auf denen vor längerer Zeit der 
innovative Herr aus besseren Kreisen in luftiger Höhe über dem Rad 
sitzend die direkt auf die Nabe wirkende Tretkurbel mit Muskelkraft 
beaufschlagte. Das gab dann eine Sitzhöhe, die etwa dem Ausritt zu 
Pferde vergleichbar war.
Mein Rad gehört eher zur Kategorie Drahtesel, obwohl 62 cm Rahmenhöhe 
deutlich hinter der Sitzhöhe auf dem Grautier zurückbleiben.
Sattelhöhe ist knapp über einen Meter eingestellt, und damit ist die 
mögliche Montagehöhe für Beleuchtung begrenzt. Es bliebe noch ein 
blinkender Helm oder vielleicht ein blinkendes Hundehalsband um den 
Oberarm. Beides nicht so prickelnd ...

Für Liegeräder könnte man zumindest tagsüber diese hübschen orangen 
Wimpel an langer Stange empfehlen, die man von Kinderrädern kennt.

> Und für meine Fahrten durch die Pampa sind sie schlicht ungeeignet…

Dann benutze halt so ein klassisches Hochrad und genieße das Gefühl des 
Herrenreiters. Aber brich Dir nicht wieder etwas!

von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Mein Rad gehört eher zur Kategorie Drahtesel, obwohl 62 cm Rahmenhöhe
> deutlich hinter der Sitzhöhe auf dem Grautier zurückbleiben.

Ein verlängertes Kinderfahrrad? Welche Vorteile soll das haben? Kleine 
Räder, die in jedem Schlagloch stecken bleiben? Lange Hebel an Lenker 
und Sattelstütze?

Ich würde das Ding dann eher 7-Rippen-Brecher nennen ;-)

> Es bliebe noch ein
> blinkender Helm oder vielleicht ein blinkendes Hundehalsband um den
> Oberarm. Beides nicht so prickelnd ...

Blinkend? Das ist gar keine gute Idee, denn bei Dunkelheit kann man die 
Entfernung zu einem bewegten, blinkenden Licht nicht abschätzen. Nicht 
aus Schikane sind blinkende Rücklichter in D nicht erlaubt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Mein Rad gehört eher zur Kategorie Drahtesel, obwohl 62 cm Rahmenhöhe
>> deutlich hinter der Sitzhöhe auf dem Grautier zurückbleiben.
>
> Ein verlängertes Kinderfahrrad? Welche Vorteile soll das haben? Kleine
> Räder, die in jedem Schlagloch stecken bleiben? Lange Hebel an Lenker
> und Sattelstütze?
>
Mach Dich nur weiter lustig oder lächerlich, ganz nach Belieben.

> Ich würde das Ding dann eher 7-Rippen-Brecher nennen ;-)
>
Ja, Hochrad kommt vor dem Fall ;-)

>> Es bliebe noch ein
>> blinkender Helm oder vielleicht ein blinkendes Hundehalsband um den
>> Oberarm. Beides nicht so prickelnd ...
>
> Blinkend? Das ist gar keine gute Idee, denn bei Dunkelheit kann man die
> Entfernung zu einem bewegten, blinkenden Licht nicht abschätzen. Nicht
> aus Schikane sind blinkende Rücklichter in D nicht erlaubt.

Ja, das muss wohl der Grund für Rundumlicht an Sonderrechtsfahrzeugen 
sein. Und für Warnblinklicht.

Solange das Rücklicht am Fahrrad der StVZO entspricht, kann ich mich 
nach Gusto gewanden. Eigentlich auch sonst ...

von Uhu U. (uhu)


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Percy N. schrieb:
> Ja, das muss wohl der Grund für Rundumlicht an Sonderrechtsfahrzeugen
> sein. Und für Warnblinklicht.

Die haben im Gegensatz zu deinem Minifahrrad gut sichtbare Rücklichter…

> Solange das Rücklicht am Fahrrad der StVZO entspricht, kann ich mich
> nach Gusto gewanden. Eigentlich auch sonst ...

Dann beschwer dich nicht darüber, dass du damit gefährlich lebst…

von Percy N. (vox_bovi)


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Uhu U. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Ja, das muss wohl der Grund für Rundumlicht an Sonderrechtsfahrzeugen
>> sein. Und für Warnblinklicht.
>
> Die haben im Gegensatz zu deinem Minifahrrad gut sichtbare Rücklichter…
>
>> Solange das Rücklicht am Fahrrad der StVZO entspricht, kann ich mich
>> nach Gusto gewanden. Eigentlich auch sonst ...
>
> Dann beschwer dich nicht darüber, dass du damit gefährlich lebst…

Na, dann wünsche ich weiter Guten Durst. Du scheinst mit der 
Entnüchterung gute Fortschritte zu machen. Nun denn:

in nomine bacchi
et gambrini
et spiritu vini
;-)

von Uhu U. (uhu)


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Vox bovi?

von Percy N. (vox_bovi)


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;-))

von Ron L. (flessa)


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Uhu U. schrieb:
> Und für meine Fahrten durch die Pampa sind sie schlicht ungeeignet…

auch das wildone fat? ungläubig guck
https://www.youtube.com/watch?v=faTs8AvKJp8

von Uhu U. (uhu)


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Ron L. schrieb:
> auch das wildone fat? ungläubig guck

Nicht zufällig ist der Bursche da auf weitgehend ebenem Gelände 
gefahren…

Aber abgesehen davon: bei einem "normalen" Fahrrad kann man ganz anderen 
Körpereinsatz bringen, als auf so einem Krankenfahrstuhl, bei dem man 
nur die Beinmuskulatur zur Verfügung hat - das ist im Zweifelsfall zu 
wenig.

: Bearbeitet durch User
von Julian B. (julinho)


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Die dümmste Idee seit langem.
Man nehme zwei sinnvolle Dinge (Strasse und Solarmodul) und mache daraus 
eins, komischerweise addieren sich nicht die positiven sondern die 
negativen Eigenschaften.
Heraus dabei kommt eine unheimlich teure Strasse, die nicht lange hält 
und kaum Energie erzeugt.
Weil es was mit Solar und Fahrrad zu tuen hat ist es aber cool.

von Ron L. (flessa)


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naja...ich bin kein großer Verfechter vom "schmeckt mir nicht" ohne 
probiert zu haben. Die Trikes haben halt eine ganz andere Charakteristik 
als ein Fahrrad, aber das ist nur ne Gewohnheitssache.
Wenn man das Bike öfter schleppen muss ist ein Zweirad schon 
vorteilhaft.

Ansonsten muss ich mich mit meinem Cross-Kettwiesel im Gelände nicht 
verstecken. Nur für den Straßenverkehr bevorzuge ich das Up (aber auch 
als Delta-Trike) :-)

von Uhu U. (uhu)


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Ron L. schrieb:
> Wenn man das Bike öfter schleppen muss ist ein Zweirad schon
> vorteilhaft.

Vor allem die Kellertreppe rauf und runter.

> Die Trikes haben halt eine ganz andere Charakteristik
> als ein Fahrrad, aber das ist nur ne Gewohnheitssache.

Das ändert nichts daran, dass man die Arm- und Rückenmuskulatur nicht 
einsetzen kann, um Kraft auf die Pedale zu bringen. Ich mache das 
regelmäßig und nicht nur im Gelände.

von Karl K. (karl2go)


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Julian B. schrieb:
> die nicht lange hält

Ich hab da zwar auch Zweifel, aber pauschal abtun würde ich das nicht.

von Ron L. (flessa)


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Uhu U. schrieb:
> Das ändert nichts daran, dass man die Arm- und Rückenmuskulatur nicht
> einsetzen kann, um Kraft auf die Pedale zu bringen.

das ist beim UP-Trike ebenso, da unterscheidet es sich von der Liege ;-)

Aber wir sind etwas OT damit...ich verschwinde mal lieber zu meinem 
Winterreifentest-nightride :-D

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ein Solar-Radweg muss baumfrei sein.
wat is also umweltfreundlicher?
eine Allee deren Bäume Sauerstoff produzieren oder ein baumfreier weg,
der auch noch ständigen Service (schon nur reinigen) bedarf?

von Bernd K. (prof7bit)


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Ron L. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Und für meine Fahrten durch die Pampa sind sie schlicht ungeeignet…
>
> auch das wildone fat? ungläubig guck
> Youtube-Video "Steintrikes Wild One Chassis Impressions 3"

Der hat übrigens seinen Scheinwerfer 30° nach oben gerichtet. Scheint 
doch was dran zu sein, ich wollts erst nicht glauben.

von Karl K. (karl2go)


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● J-A V. schrieb:
> eine Allee deren Bäume Sauerstoff produzieren oder ein baumfreier weg

Was ist denn das wieder für eine dumme Polemik? Als ob an jedem Radweg 
plötzlich Alleen gepflanzt werden.

Es gibt eine Menge Radwegen, da stehen keine Bäume und werden auch keine 
stehen.

von Karl K. (karl2go)


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Bernd K. schrieb:
> Der hat übrigens seinen Scheinwerfer 30° nach oben gerichtet.

Weil er da vorn eine Kamera montiert hat?

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Karl K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> eine Allee deren Bäume Sauerstoff produzieren oder ein baumfreier weg
>
> Was ist denn das wieder für eine dumme Polemik? Als ob an jedem Radweg
> plötzlich Alleen gepflanzt werden.

jaja, wenn die Argumente ausgehen wird man angegriffen
was da nun wohl dumm ist.

Hat dabei einer auch schon mal an Vandalismus
und Diebstahl von Komponenten gedacht?
Kabelklau soll ja ziemlich "in" sein

Sowas wird ein ziemliches Minusgeschäft.
aber wie man woanders schon erwähnte:
sobald es einen "grünen Touch" hat und es was mit Fahrrad zu tun hat,
werden die krudesten Ideen hip...

man fährt gleichzeitig die Solarföredungen/Einspeisevergütungen zurück,
sodass viele Dächer weiterhin ungenutzt vor sich hin braten.
Das würde viel geeignetere Solarflächen hergeben

von Holger L. (max5v)


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● J-A V. schrieb:
> ein Solar-Radweg muss baumfrei sein.
> wat is also umweltfreundlicher?
> eine Allee deren Bäume Sauerstoff produzieren oder ein baumfreier weg,
> der auch noch ständigen Service (schon nur reinigen) bedarf?

Naja, Baumfrei muß der nicht sein. Es muß nur ein Ort sein an dem die 
Panels in den uneffektiven Stunden nicht beschattet werden. Man baut 
eine Solaranlage schließlich auch nicht auf ein Dach welches von der 
Sonne Abgewandt ist. Und das ist auch nicht deren Behauptung.

Dieser Weg soll durch die Oberflächenstruktur und Kanäle selbstreinigend 
sein. Ob das allerdings auch mit Laub funktioniert, anderem schmierigem 
Kram welcher ab und an von Bäumen tropft, oder gar Split welcher sich 
festsetzt ist natürlich eine Frage.

Das ganze soll, so wie ich es verstanden habe, auch lediglich eine 
kostengünstigERE Alternative zu dem herkömmlichen Straßenbelag sein. Ob 
der Weg nun wirklich 25 Jahre durchhält...
Normaler Asphalt geht schließlich nicht nur durch die Abnutzung kaputt 
sondern auch durch Pflanzen welche den Asphalt regelrecht aufsprengen 
können.

von Julian B. (julinho)


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Schöne Spurrillen für einen Radweg(siehe Bild).

Wenn Glas ein gutes Material für Strassen wäre, wäre vielleicht schon 
früher jemand darauf gekommen.

Der Gewinn des Solarmodules pro Quadratmeter und Lebenszeit ist 200€,
ein gewöhnliches Solarmodul kostet aber auch schon 200€/m²(ohne 
Laderegler, Akku etc),
d.h. das Solarmodul kann sich nicht mal armotisieren, macht also an der 
Stelle überhaupt keinen Sinn.

Dass eine Straße sich nicht durch Sonnenlicht enteist, zeigt die Praxis, 
warum sollte es funktionieren wenn man nur 15-20% des Sonnenlichts in 
elektrische Energie umwandelt und diese wieder verheizt?

Induktives Laden braucht große Spulen unter der Oberfläche, wo ist dann 
Platz für die Solarmodule?

Ich hoffe für diesen Schwachsinn werden nicht zu viele öffentliche 
Gelder verschwendet.

von Bernd K. (prof7bit)


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Julian B. schrieb:
> d.h. das Solarmodul kann sich nicht mal armotisieren, macht also an der
> Stelle überhaupt keinen Sinn.

Meine Rede. Es gibt viele freie(!) Flächen auf die man Solarmodule 
platzieren kann, Radwege gehören aber sicher nicht dazu.

Üblicherweise stattet man Dinge mit Solarpaneln aus die sich selbst 
versorgen sollen, Wetterstationen, Verkehrsleitsysteme, Mautbrücken, 
etc. Die gehen dann zusammen eine Symbiose ein, der eine Teil versorgt 
den anderen Teil mit Energie und jener revangiert sich dann mit der 
Erfüllung der Funktion. Sie gehören zusammen.

Solarpanels und Radwege gehören nicht zusammen! Die Panels versorgen die 
Radfahrer nicht mit Energie und die Radfahrer versorgen die Panels nicht 
mit Erfüllung irgendeines Zwecks.

Genauso verkrampft könnte man versuchen Schokoladenpudding und 
Einkommenssteuer gewaltsam aneinander zu koppeln, es wäre genauso 
hirnrissig, keins davon befruchtet das andere, keins hat mit dem anderen 
irgendwas zu schaffen, völlig sinnfrei!

Höchstens noch als Kunstprojekt, und selbst da fragt man sich: Was will 
der Künstler uns mitteilen?

von Michael B. (alter_mann)


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Holger L. schrieb:
> as ganze soll, so wie ich es verstanden habe, auch lediglich eine
> kostengünstigERE Alternative zu dem herkömmlichen Straßenbelag sein.

Und da wiederholst Du die dreiste Lüge der Abzock-Erfinder dieses 
Unfugs.
Das ist keine Alternative und kostengünstig schon gleich garnicht.
Um das rauszufinden muß man nicht studiert haben. Aber GMV ist ja leider 
z.Z. gerade nicht in Mode.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Karl K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> eine Allee deren Bäume Sauerstoff produzieren oder ein baumfreier weg
>
> Was ist denn das wieder für eine dumme Polemik? Als ob an jedem Radweg
> plötzlich Alleen gepflanzt werden.

btw...
"die" kommen noch auf die Idee und wollen einen Solarweg dorthin bauen,
wo Allebäume stehen. Und dann hackense die Bäume dann deswegen ab.
und wenns eine Landesstrasse ist, sagt der Bürgermeister des 
betreffenden Ortes auf Nachfrage was denn da abgeht:

"Wieso, das bezahlt ja das Land"

Hier ging es auch mal um Bäume, 30 Jahre alt,
die zwecks Radwegsanierung ALLE abgeholzt wurden.
und genau dieser Satz kam dann als Antwort.

DAS passiert, wenn nicht hauptberufliche Verwaltungsleute
als Bürgermeister agieren.
und bevor ich wieder nicht-jugendfrei werde...

-over

von S. R. (svenska)


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Teo D. schrieb:
> Ich sach nur "Vertical Farming".

Vertical Farming reduziert den Wasserverbrauch um >80% verglichen mit 
Felderwirtschaft (nahezu keine Verdunstung, keine Versickerung).

Böse Zungen behaupten, die nächsten großen Kriege werden wegen 
Trinkwasser geführt werden. Da sind solche Konzepte schlicht notwendig, 
um die wachsende Bevölkerung versorgen zu können. Oder man spielt "Pest 
nach 1600".

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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S. R. schrieb:
> Oder man spielt "Pest nach 1600".

dann kriegen wir wieder echte Natur in die Wälder

von Falk B. (falk)


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S. R. schrieb:
> Böse Zungen behaupten, die nächsten großen Kriege werden wegen
> Trinkwasser geführt werden. Da sind solche Konzepte schlicht notwendig,
> um die wachsende Bevölkerung versorgen zu können. Oder man spielt "Pest
> nach 1600".

Man könnte auch das Bevölkerungswachstum eindämmen. Entweder human und 
durch Einsicht, oder, old school, mit dem Holzhammer, Krieg und Elend. 
Wofür wird sich die Welt wohl entscheiden?

Informiert euch mal über die grüne Revolution in Indien. Dort wollte man 
die Menschen besser ernähren. Wirkung. Das Bevölkerungswachstum ist 
größer denn je, die Armut ebenso.

Merke: Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Falk B. schrieb:
> S. R. schrieb:
>> Böse Zungen behaupten, die nächsten großen Kriege werden wegen
>> Trinkwasser geführt werden. Da sind solche Konzepte schlicht notwendig,
>> um die wachsende Bevölkerung versorgen zu können. Oder man spielt "Pest
>> nach 1600".
>
> Man könnte auch das Bevölkerungswachstum eindämmen.

Das muss man aber auch wollen. Es gibt da so einige Vereine, die meinen, 
dr Mensch müsste sich dank allerhöchsten Auftrages die Erde untertan 
machen. Dieses Ziel scheint erst erreicht zu sein, wenn man die Leute 
stapeln muss.

> Entweder human und
> durch Einsicht, oder, old school, mit dem Holzhammer, Krieg und Elend.

Letzteres fördert die (von wem auch immer) gebotene Demut, weshalb 
vorgenannte Vereine von jeher gern darauf zurückgegriffen haben, zB um 
den Bann des Herrn zu vollstrecken.

> Wofür wird sich die Welt wohl entscheiden?
>
"Die Welt" als solche wird da vermutlich keine Entscheidung treffen 
können. Welche der genannten Alternativen lassen sich denn wohl 
forcieren?
Nebenbei: Die Produktion von extrem zahlreichem Nachwuchs bei schlechten 
Umweltbedingungen scheint evolutionär erfolgreich zu sein.

> Informiert euch mal über die grüne Revolution in Indien. Dort wollte man
> die Menschen besser ernähren. Wirkung. Das Bevölkerungswachstum ist
> größer denn je, die Armut ebenso.
>
Größer als in einem bestimmten, gewählten Vergleichszeitraum sicherlich, 
das bekommt man durch geeignete Wahl eigentlich recht zuverlässig hin, 
ebenso das Gegenteil. Und größer im Vergleich zur individuell erlebten 
Vorzeit sicherlich auch. Aber größer denn je?

Das Konzept,  die Reichen und Mächtigen weiter zu bereichern, während 
gleichzeitig die Ärmsten verrecken, ist übrigens nicht auf das kulturell 
und wirtschaftlich vermeintlich entwicklungsbedürftige Ausland 
beschränkt. Den Nachrichten war dieser Tage zu entnehmen, dass in diesem 
Winter bereits drei Obdachlose in Hamburg erfroren sind. Auch bei uns 
soll niemand hungern, ohne zu frieren! Falls es für unsere 
"Leistungsträger", deren ausländische Pendants hierzulande gern mal als 
"Oligarchen" bezeichnet werden, irgend wann nicht mehr reicht, können 
sie immer noch einen Krieg anschieben.

> Merke: Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.

Das Gegenteil von "gut gemacht" ist nicht "schlecht gemacht", sondern 
"gut gemeint".

von Cyblord -. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Den Nachrichten war dieser Tage zu entnehmen, dass in diesem
> Winter bereits drei Obdachlose in Hamburg erfroren sind. Auch bei uns
> soll niemand hungern, ohne zu frieren!

Muss auch niemand, aber das Leben auf der Straße ist nicht selten ein 
(aus welchen Gründen auch immer, Stolz, Unwissenheit, ...) selbst 
gewähltes. Hartz 4 als Angebot gibt es, ebenso Stellen die einem 
kostenfrei helfen, sich durch den Antrag zu würgen, aber man muss die 
Angebote halt auch nutzen. Sicher wird es darunter auch Kranke oder 
Verwirrte geben, die sich nicht mehr selbst helfen können. Was sollte 
man da deiner Meinung nach tun? Den Kapitalismus abwickeln? Damit wär 
denen genauso wenig geholfen und dem Rest noch weniger.
Verwerflicher find ich es, dass es Halbstarke gibt die Obdachlose 
anzünden.

von Percy N. (vox_bovi)


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Abradolf L. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Den Nachrichten war dieser Tage zu entnehmen, dass in diesem
>> Winter bereits drei Obdachlose in Hamburg erfroren sind. Auch bei uns
>> soll niemand hungern, ohne zu frieren!
>
> Muss auch niemand, aber das Leben auf der Straße ist nicht selten ein
> (aus welchen Gründen auch immer, Stolz, Unwissenheit, ...) selbst
> gewähltes. Hartz 4 als Angebot gibt es, ebenso Stellen die einem
> kostenfrei helfen, sich durch den Antrag zu würgen, aber man muss die
> Angebote halt auch nutzen. Sicher wird es darunter auch Kranke oder
> Verwirrte geben, die sich nicht mehr selbst helfen können. Was sollte
> man da deiner Meinung nach tun? Den Kapitalismus abwickeln? Damit wär
> denen genauso wenig geholfen und dem Rest noch weniger.
> Verwerflicher find ich es, dass es Halbstarke gibt die Obdachlose
> anzünden.

Mindestens eine der Toten in Hamburg ist erfroren, weil sich das 
Winternotprogramm (Übernachtungsmöglichkeiten, sonst nichts, tagsüber 
raus auf die Straße) nicht nach dem Thermometer richtet, sondern nach 
dem Kalender. Im November darf man nicht erfrieren ...

Dein Beitrag zeigt ansonsten, dass Du über die Materie extrem schlecht 
informiert bist. Das ist für sich genommen nicht weiter schlimm; aber 
dann einschätzen zu wollen, welche Möglichkeiten andere Menschen aus 
welchen Gründen mutmaßlich autonom nicht wahrnehmen, das ist zumindest 
verwegen, um es wertneutral zu formulieren.

Nicht alle Obdachlosen sind asozial. Und umgekehrt.

von Cyblord -. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Nicht alle Obdachlosen sind asozial. Und umgekehrt.

Habe ich mit keinem Wort erwähnt. Ich sagte, es gibt in D keinen Grund 
obdachlos sein zu müssen, dank Hartz 4. Dass es trotzdem Obdachlose 
gibt, stelle ich nicht in Abrede, es gibt verschiedene Gründe dafür. 
Manche sind selbstgewählt und manche eben, weil sie durchs Raster 
fallen. Mit Ersteren habe ich kein Mitleid, für Letztere schon, aber wie 
sieht ein praktikabler Lösungsvorschlag dafür aus? Sozialarbeiter durch 
die Gegend schicken und nach verwirrten Obdachlosen Ausschau halten? Ich 
weiß es nicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Abradolf L. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Nicht alle Obdachlosen sind asozial. Und umgekehrt.
>
> Habe ich mit keinem Wort erwähnt. Ich sagte, es gibt in D keinen Grund
> obdachlos sein zu müssen, dank Hartz 4.

Stimmt, sechs Millionen Wohnungen stehen leer, und Heerscharen von 
unterbeschäftigten Mitarbeitern der Jobcenter irren verzweifelt durch 
die Lande, um die mit autonomen Nomaden zu füllen.
Wahrscheinlich wird man demnächst einige tausend Wohnungen einreißen 
müssen, die im Rahmen der Agenda 2010 errichtet wurden.

Auffällig ist aber, dass in den letzten Jahren nichts von erfrorenen 
Obdach zu lesen war. Da hätte es vermutlich Fragen gegeben, wieso man 
eine siebenstellige Anzahl Flüchtlinge versorgen und unterbringen kann, 
aber für EU-Obdachlose nicht einmal ein Schlafplatz zur Verfügung steht.
Inzwischen stehen die meisten Erstaufnahmeeinrichtungen leer. Aber warum 
sollte man dort obdachlose EU-Bürger hineinlassen?

von Cyblord -. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Auffällig ist aber, dass in den letzten Jahren nichts von erfrorenen
> Obdach zu lesen war. Da hätte es vermutlich Fragen gegeben, wieso man
> eine siebenstellige Anzahl Flüchtlinge versorgen und unterbringen kann,
> aber für EU-Obdachlose nicht einmal ein Schlafplatz zur Verfügung steht.
> Inzwischen stehen die meisten Erstaufnahmeeinrichtungen leer. Aber warum
> sollte man dort obdachlose EU-Bürger hineinlassen?

Das stimmt nicht. Es gab sehr wohl Berichterstattung zu erfrorenen 
Obdachlosen, auch in den Jahren 2015, 2016, 2017. Ebenso die Diskussion 
"Für XY aus 1000 und einer Nacht habt ihr die Kohle, aber unsere 
heimischen Penner krepieren", flammt immer wieder auf. Und diese Fragen 
werden gestellt und gleichsam abgebügelt, ebenso die artverwandten 
Feststellungen was man mit den 30 Mrd. jährlichen Mehrkosten allein im 
Bund (Länder und Kommunenkosten noch nicht inklusive) alles in den 
Bereichen Pflege, Bildung usw. anstellen könnte, ...

Aber ich denke diese Diskussion führt ins Abseits.

von Percy N. (vox_bovi)


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Abradolf L. schrieb:

> Aber ich denke diese Diskussion führt ins Abseits.

Ja, wir sollten hier abbrechen.

von Falk B. (falk)


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Percy N. schrieb:
> Stimmt, sechs Millionen Wohnungen stehen leer,

Ufff, da hast ja mal wieder eine der besonders DEUTSCHEN Zahlen erwischt 
. . .
Die kommt noch vor der 1000. Nicht numerisch, sondern politisch . . .

> Wahrscheinlich wird man demnächst einige tausend Wohnungen einreißen
> müssen, die im Rahmen der Agenda 2010 errichtet wurden.

In den 1990ern wurden tausenden Wohungen im Osten abgerissen, die wenige 
Jahrzehnte zuvor mit viel Malloche aufgebaut wurden. Waren zwar "nur" 
Plattenbauten, für normale Wohnungen ohne Hipsterfaktor aber voll OK.

> Auffällig ist aber, dass in den letzten Jahren nichts von erfrorenen
> Obdach zu lesen war. Da hätte es vermutlich Fragen gegeben, wieso man
> eine siebenstellige Anzahl Flüchtlinge versorgen und unterbringen kann,
> aber für EU-Obdachlose nicht einmal ein Schlafplatz zur Verfügung steht.
> Inzwischen stehen die meisten Erstaufnahmeeinrichtungen leer. Aber warum
> sollte man dort obdachlose EU-Bürger hineinlassen?

Ja eben, warum sollte man das? Das Thema der Obdachlosen ist deutlich 
komplexer, vor allem aus psychiologisch/sozialer Sicht. Da ist man dann 
auch ganz fix bei einem Betreungsfaktor von 5:1 oder so. Das kann und 
will keiner.

von Percy N. (vox_bovi)


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Falk B. schrieb:

> Percy N. schrieb:
>> Stimmt, sechs Millionen Wohnungen stehen leer,
>
> Ufff, da hast ja mal wieder eine der besonders DEUTSCHEN Zahlen erwischt
> . . .
> Die kommt noch vor der 1000. Nicht numerisch, sondern politisch . . .
>
Ironiesensorwartung vergessen?

>> Wahrscheinlich wird man demnächst einige tausend Wohnungen einreißen
>> müssen, die im Rahmen der Agenda 2010 errichtet wurden.
>
> In den 1990ern wurden tausenden Wohungen im Osten abgerissen, die wenige
> Jahrzehnte zuvor mit viel Malloche aufgebaut wurden. Waren zwar "nur"
> Plattenbauten, für normale Wohnungen ohne Hipsterfaktor aber voll OK.
>
Man hat so manches zerstört, nicht nur materiell. Floreat commercium!

[...]

> Ja eben, warum sollte man das? Das Thema der Obdachlosen ist deutlich
> komplexer, vor allem aus psychiologisch/sozialer Sicht. Da ist man dann
> auch ganz fix bei einem Betreungsfaktor von 5:1 oder so. Das kann und
> will keiner.

Man will so manches nicht. So mancher Kämmerer hat derzeit die Kosten 
für auf Jahre angemieteten Wohnraum in abrissreifen Hütten an der Backe, 
die ihm ein windiger Vermieter angedreht hatte, nachdem die 
Verpflichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen im Raum stand. Wenn 
dort tatsächlich Flüchtlinge untergebracht würden, könnte man die Kosten 
weiterbelasten, geht jetzt aber nicht.
Man könnte dort natürlich Obdachlose unterbringen, von anderswo her. 
Hinsichtlich der Wohnkosten wäre das egal. Leider würden diese Leute 
dann aber durch ihren Anspruch auf Grundsicherung die Kommune belasten. 
Dass sich danach keiner sehnt, kann ich verstehen;  ebenso, dass Italien 
nicht mit den dortigen Ankömmlingen allein gelassen werden will.

Aber wenn hier eine begrenzte Antahl von EU-Bürgern erfriert, dann 
erregt das weit weniger internationales Aufsehen, als man mit der 
Unterbringung von Flüchtlingen an Lob einheimsen könnte.

von Uhu U. (uhu)


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Falk B. schrieb:
> In den 1990ern wurden tausenden Wohungen im Osten abgerissen, die wenige
> Jahrzehnte zuvor mit viel Malloche aufgebaut wurden. Waren zwar "nur"
> Plattenbauten, für normale Wohnungen ohne Hipsterfaktor aber voll OK.

Seit man dem Deutschen Michel per Ordre de Mufti erfolgreich eingeredet 
hat, die Pattenbauten im Osten gäbe es nicht mehr, wird das Thema 
(zumindest im Westen) weitgehend ideologiefrei gehandhabt: das Geschäft 
mit Plattenbauten floriert. (Ich komme sehr häufig an einem Betonwerk 
vorbei, das die Teile dafür herstellt - der Laden brummt…)

von Karl K. (karl2go)


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Falk B. schrieb:
> In den 1990ern wurden tausenden Wohungen im Osten abgerissen, die wenige
> Jahrzehnte zuvor mit viel Malloche aufgebaut wurden.

Weil sie leerstanden? Weil ettliche Leute abgehauen sind? Weil ettliche 
Leute nicht mehr in der Platte leben wollten?

Auch eine leerstehende Wohnung kostet. Und knapper Wohnraum erhöht den 
Druck auf die Mieter, mehr zu zahlen.

Ihr wolltet Kapitalismus, ihr habt Kapitalismus.

von Falk B. (falk)


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Karl K. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> In den 1990ern wurden tausenden Wohungen im Osten abgerissen, die wenige
>> Jahrzehnte zuvor mit viel Malloche aufgebaut wurden.
>
> Weil sie leerstanden? Weil ettliche Leute abgehauen sind? Weil ettliche
> Leute nicht mehr in der Platte leben wollten?
>
> Auch eine leerstehende Wohnung kostet. Und knapper Wohnraum erhöht den
> Druck auf die Mieter, mehr zu zahlen.
>
> Ihr wolltet Kapitalismus, ihr habt Kapitalismus.

Alles korrekt!

Wir bauen auf, wir reißen nieder, so haben wir Arbeit immer wieder!

Tja, die Willkommenskultur ist halt 20 Jahre zu spät dran . . .

von Teo D. (teoderix)


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S. R. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Ich sach nur "Vertical Farming".
>
> Vertical Farming reduziert den Wasserverbrauch um >80% verglichen mit
> Felderwirtschaft (nahezu keine Verdunstung, keine Versickerung).

Wenn nicht einige oder auch Viel, auf die grandiose Idee kämen, das mit 
Kunstlicht zu befeuern.
Und Wasserverbrauch ist doch bei uns noch lange kein Thema. Immer hin 
gehen noch gut 80% ungenutzt den Bach runter.
Das Problem ist doch, das wie das Zeug mit allen möglichen, hoch 
giftigen/schädlichen Zeug verunreinigen.
Da gefällt mir der Ansatz, mit den integrierten Fischteichen, besser. 
Natürlich ohne Kunstlicht.

von S. R. (svenska)


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Teo D. schrieb:
> Wenn nicht einige oder auch Viel, auf die grandiose Idee kämen,
> das mit Kunstlicht zu befeuern.

Wo ist das Problem? Das Licht ist für die Photosynthese da, nicht für 
den Geschmack. Optimieren ist sinnvoll und möglich.

Du betreibst dein Auto doch auch mit dem guten Treibstoff und nicht mit 
Rohöl. Und dich selbst nicht mit dem hinterletzten Nahrungsbrei...

Teo D. schrieb:
> Und Wasserverbrauch ist doch bei uns noch lange kein Thema. Immer hin
> gehen noch gut 80% ungenutzt den Bach runter.

Naja. In Südschweden war diesen Sommer - wie auch letzten Sommer - 
monatelang absolutes Bewässerungsverbot. Entsprechend mies war die 
Ernte, infolgedessen nehmen Pferdeställe keine Pferde für den Winter 
mehr auf (es sei denn, der Besitzer bringt das Futter mit). Pferdewurst 
ist grad öfter zu haben... Auch England geht regelmäßig das Wasser für 
die Feldbewässerung aus.

Nee, bei uns ist das kein allzu wichtiges Thema, mit den Ernteausfällen 
können wir noch eine Weile leben. Anderswo ist das schon länger 
relevant.

Percy N. schrieb:
>> Informiert euch mal über die grüne Revolution in Indien. Dort wollte man
>> die Menschen besser ernähren. Wirkung. Das Bevölkerungswachstum ist
>> größer denn je, die Armut ebenso.
>>
> Größer als in einem bestimmten, gewählten Vergleichszeitraum sicherlich,
> das bekommt man durch geeignete Wahl eigentlich recht zuverlässig hin,
> ebenso das Gegenteil. Und größer im Vergleich zur individuell erlebten
> Vorzeit sicherlich auch. Aber größer denn je?

Stimmt, der erste Inder hat mit seiner Geliebten alleine mindestens 100% 
Wachstum pro Jahr geschafft. So erfolgreich sind die heute dann doch 
nicht mehr.

von Percy N. (vox_bovi)


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S. R. schrieb:

> Stimmt, der erste Inder hat mit seiner Geliebten alleine mindestens 100%
> Wachstum pro Jahr geschafft. So erfolgreich sind die heute dann doch
> nicht mehr.

Nimm es mir bitte nicht übel, aber Afrika macht mir da mehr Sorgen.

Es besteht zudem kein Anlass, meinen Beitrag ins Lächerliche zu ziehen. 
Es wird in der Vergangenheit häufiger Perioden der Prosperität in Indien 
gegeben haben, in denen die Bevölkerung stark wachsen konnte, und zwar 
unter Beteiligung aller Kasten, weil Kinderreichtum "damals" allgemein 
als wertvoll erachtet wurde.

von S. R. (svenska)


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Percy N. schrieb:
> Nimm es mir bitte nicht übel, aber Afrika macht mir da mehr Sorgen.

Mir auch, aber weniger wegen der Nahrungsknappheit als vielmehr der 
Wasserknappheit.

Percy N. schrieb:
> Es besteht zudem kein Anlass, meinen Beitrag ins Lächerliche zu ziehen.

Naja, die grüne Revolution hatte ich vorher noch nicht gehört, daher war 
der Beitrag zumindest für mich sinnvoll. Deine Antwort darauf war 
irgendwie nicht zielführend, denn sie gilt für jeden Zusammenhang.

von Tobias N. (technick2)


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Wie nicht anders zu erwarten, hat sich der Erftstädter Solarradweg zu 
einem Fiasko entwickelt.  Die Stadt hat nun keinen Radweg mehr und 
100.000 Euro Kosten!

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/aus-fuer-solarradweg-erftstadt-100.html

Lediglich der Betreiber hat die Fördersumme kassiert und die daran 
beteiligten Berater und Architekten Kohle gemacht.

Durchgewunken haben es deren Freunde im Stadtrad und abgesegnet hat es 
eine großartige geltungssüchtige Umweltpolitikerin!

Eine ziemlich durchtriebene Bande, die sich dort das Geld zusteckt!

Zur gleichen Zeit gibt es aber im Kindergarten kein Geld, die Stellen zu 
besetzen, um allen Berechtigten einen Kindergartenplatz zu verschaffen!

von Einhart P. (einhart)


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Ach Peanuts, mit den Einnahmen aus der CO2 Steuer können wir noch viel 
teurere Projekte in dieser Art finanzieren.

von Vn N. (wefwef_s)


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Tobias N. schrieb:
> Wie nicht anders zu erwarten, hat sich der Erftstädter Solarradweg zu
> einem Fiasko entwickelt.  Die Stadt hat nun keinen Radweg mehr und
> 100.000 Euro Kosten!
>
> 
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/aus-fuer-solarradweg-erftstadt-100.html
>
> Lediglich der Betreiber hat die Fördersumme kassiert und die daran
> beteiligten Berater und Architekten Kohle gemacht.
>
> Durchgewunken haben es deren Freunde im Stadtrad und abgesegnet hat es
> eine großartige geltungssüchtige Umweltpolitikerin!

Faszinierend, auf welche Schnapsideen manche "Startups" kommen (und 
Politiker sich das dann auch noch aufschwatzen lassen). Hätte man 
einfach ganz normale Photovoltaikpaneele neben dem Radweg montiert, 
hätte es nur einen Bruchteil gekostet, und das Beste, es würde auch 
funktionieren!
Die gesparten 90.000€ könnte man dann auch in den Kindergarten 
investieren.

von Karl K. (karl2go)


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vn n. schrieb:
> Faszinierend, auf welche Schnapsideen manche "Startups" kommen

Ja schon, aber andererseits: Sie haben es ausprobiert und wissen jetzt, 
dass es so nicht geht.

von Uhu U. (uhu)


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Karl K. schrieb:
> Ja schon, aber andererseits: Sie haben es ausprobiert und wissen jetzt,
> dass es so nicht geht.

Das war doch abzusehen, den Versuch hätte man sich glatt sparen können.

von Teo D. (teoderix)


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Karl K. schrieb:
> Ja schon, aber andererseits: Sie haben es ausprobiert und wissen jetzt,
> dass es so nicht geht.

Das wussten die schon vorher.
Oder was würdest du erwarten, wenn du einfach solche "Platten", ohne 
jegliche Vorbereitung des Untergrundes, auf einen alten Fahrradweg 
auslegst.
Aus welchem transparenten Material willst du das bauen, dass viele Jahre 
lang genügend Licht durchlässt etc?


Uhu U. schrieb:
> Das war doch abzusehen, den Versuch hätte man sich glatt sparen können.

Versuch? Fake!

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Teo D. schrieb:
> Das wussten die schon vorher.

Echt, das wussten die schon vorher?

Dass die Stadt den Zähleranschluss vergeigt und die Module 4 Monate 
nicht am Netz waren. Wussten die vorher?

Dass die Stadt das geplante Kiesbett nicht realisiert, so dass die 
Module unter Wasser standen, welches dann in Anschlussdosen eingedrungen 
ist. Wußten die schon vorher?

Dass die Stadt die Fristen zur Überarbeitung der Anschlussdosen 
unrealisierbar knapp hält, andererseits aber die Freigabe durch den TÜV 
fordert. Wussten die vorher?

Von 500 Anschlussdosen sind 10 kaputtgegangen, darauf wurde der ganze 
Weg stillgelegt.

Ok, dass irgendwelche Deppen Module mutwillig zerstören, damit hätte man 
in diesem Land rechnen können.

von Fabian F. (fabian_f55)


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Karl K. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Das wussten die schon vorher.
>
> Echt, das wussten die schon vorher?
>
Auf alle Fälle wusste man vorher, dass man mit 100.000€ auch ca. 300m 
Dach mit rund 80kWp An solarmodulen drauf ÜBER dem Radweg hätte bauen 
können, die auch nicht kauputt gehen, wenn das Kiesbett nicht richtig 
verlegt wird, oder irgendelche Dosen nicht Wassersicht sind.

von Karl K. (karl2go)


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Was ist an Forschungsprojekt nicht zu verstehen?

Natürlich kann man etwas so bauen wie man es schon vorher gebaut hat. 
Dann isses halt aber keine Forschung.

von Julian B. (julinho)


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Die Jungs von Solmove sind entweder dumm oder Betrüger. Wenn ich auf der 
Homepage lese "heating" und "inductive charging" dann wird es 
sonnenklar.

von Jack V. (jackv)


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Karl K. schrieb:
> Was ist an Forschungsprojekt nicht zu verstehen?

Lass es mich so erklären: wenn ich bei Vollmond singend und tanzend um 
einen Klumpen Blei hüpfe, weil mich dafür jemand bezahlt, dem ich 
erzählt habe, dass da ja möglicherweise auch Gold rauskommen könnte, 
dann ist das keine Forschung – obwohl’s noch keiner vorher versucht hat 
(hoffe ich).

von Bernd K. (prof7bit)


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Karl K. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Das wussten die schon vorher.
>
> Echt, das wussten die schon vorher?

Es wurde ihnen gesagt. Kein Politiker kann sich im heutigen 
Informationszeitalter noch herausreden ihm wären irgendwelche Tatsachen 
oder Zusammenhänge nicht bekannt gewesen oder er hätte keine Experten 
gefunden die sich mit dem Thema auskennen, schon gar nicht bei so 
offensichtlichen und einfachen Sachverhalten.

von Achim B. (bobdylan)


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Karl K. schrieb:
> Ok, dass irgendwelche Deppen Module mutwillig zerstören, damit hätte man
> in diesem Land rechnen können.

Der Schinamann baut grad eine Autostrada mit Solar, auf der die Autos 
sogar rumkurven sollen & dürfen. Soll iwi der Aufladerei von Stromautos 
dienen. Da wurden einige Panels sogar geklaut. Täte ich nicht gedacht 
haben, dass jemand sich sowas in diesem Überwachungsstaat traut.

von Julian B. (julinho)


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Die Chinesen haben immerhin einen transparenten Beton entwickelt, ob es 
funktioniert und sich rechnet wird sich zeigen. Eine Straße mit 
Glasplatten auszulegen ist einfach Schwachsinn.

von Uhu U. (uhu)


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Karl K. schrieb:
> Natürlich kann man etwas so bauen wie man es schon vorher gebaut hat.
> Dann isses halt aber keine Forschung.

Es ist einfach ein aberwitziger Unsinn, eine Glasfläche, die möglichst 
lichtdurchlässig sein soll, als Straßenbelag zu benutzen. Auch an 
Fahrradreifen hängt Dreck und kleine Steinchen, die sehr bald jede 
Oberfläche zerkratzen und dann nimmt die Transparenz ganz rapide ab.

: Bearbeitet durch User
von Vn N. (wefwef_s)



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Julian B. schrieb:
> Eine Straße mit
> Glasplatten auszulegen ist einfach Schwachsinn.

Vor allem in Zusammenhang mit Autobahnen, wo oft Lärmschutzwände 
rumstehen die man erstmal mit Photovoltaik bepflastern könnte.

Und damit wären wir auch genau beim Thema: es gibt so viele 
Lärmschutzwände, Bahndämme etc. die man mit billiger Standardtechnologie 
(0815-PV-Modulen) zupflastern könnte. Aber nein, stattdessen verbrennt 
man einen Haufen Geld mit dem Versuch, PV-Panele als Straßenbelag zu 
nutzen...

von Bernd K. (prof7bit)


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vn n. schrieb:
> Vor allem in Zusammenhang mit Autobahnen, wo oft Lärmschutzwände
> rumstehen die man erstmal mit Photovoltaik bepflastern könnte.

Und auch vor dem Hintergrund daß in unseren Breiten die Sonne eher 
selten im Zenit steht sondern die meiste Zeit von schräg oben aus grob 
südlicher Richtung kommt. Man kann genau errechnen in welchem 
Anstellwinkel und in welche Himmelsrichtung das Integral über das ganze 
Jahr am größten sein würde.

Und Platzmangel für die nötige Fläche kann auch kein Argument sein, ich 
bin mir fast sicher daß auf dem Dach des Rathauses und anderer 
öffentlicher Gebäude noch genug vollkommen ungenutzte Fläche vorhanden 
ist in die die Fläche des Radwegs zehnmal reingepasst hätte.

: Bearbeitet durch User
von Vn N. (wefwef_s)


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Bernd K. schrieb:
> Und auch vor dem Hintergrund daß in unseren Breiten die Sonne eher
> selten im Zenit steht sondern die meiste Zeit von schräg oben aus grob
> südlicher Richtung kommt. Man kann genau errechnen in welchem
> Anstellwinkel und in welche Himmelsrichtung das Integral über das ganze
> Jahr am größten sein würde.

Praktischerweise haben ja Bahnstrecken und Autobahnen oft eine 
eindeutige geographische Vorzugsrichtung, mit wenig Kurven (die wiederum 
große Radien haben).
Idealerweise nimmt man also eine Ost-West-Strecke her, und deckt dort 
einfach auf einem geeigneten Streckenabschnitt die Südseite der 
Lärmschutzwände/Lärmschutzwälle/Bahndämme mit PV-Modulen ein. Da es oft 
über viele Kilometer keine ernsthaften Kurven gibt, kann man die Module 
ja problemlos mit gleicher Ausrichtung montieren.
Gerade jetzt, wo auf immer mehr Strecken Lärmschutz nachgerüstet wird, 
würden sich viele Synergien ergeben...

von Icke ®. (49636b65)


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vn n. schrieb:
> Und damit wären wir auch genau beim Thema: es gibt so viele
> Lärmschutzwände, Bahndämme etc. die man mit billiger Standardtechnologie
> (0815-PV-Modulen) zupflastern könnte.

Können kann man, aber wollen wird man nicht. Ganz einfach, weil das sehr 
unwirtschaftlich ist. Auch 0815-Module gibts nicht umsonst und ohne 
Wechselrichter und Anbindung an das Stromnetz sind sie unnütz. Rechne 
mal aus, was allen das Kabelverlegen zu jeder Lärmschutzwand kostet. Ein 
weiterer Kostenfaktor sind Ausfälle durch Vandalismus und Diebstahl, 
deren Wahrscheinlichkeit bei solch exponierter Lage recht hoch ist. 
Aufgrund der suboptimalen Ausrichtung produzieren die Zellen außerdem 
nur einen Bruchteil der möglichen Energie. Das Ganze wäre unterm Strich 
ein Minusgeschäft. Warum also sollte jemand dafür Geld investieren, wenn 
es genügend besser geeignete Installationsorte gibt?

von Julian B. (julinho)


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Stimmt allerdings, wohin mit dem Strom an der Bahnstrecke?

von Vn N. (wefwef_s)


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Icke ®. schrieb:
> Auch 0815-Module gibts nicht umsonst und ohne
> Wechselrichter und Anbindung an das Stromnetz sind sie unnütz. Rechne
> mal aus, was allen das Kabelverlegen zu jeder Lärmschutzwand kostet.

Themenverfehlung?
Es ging darum, dass die Lösung wirtschaftlicher ist als die Schnappsidee 
"Photovoltaik als Straßenbelag", denn die Frage der Anbindung ans 
Stromnetz hab ich dort genau so.

Icke ®. schrieb:
> Ganz einfach, weil das sehr
> unwirtschaftlich ist.
> [...]
> Ein
> weiterer Kostenfaktor sind Ausfälle durch Vandalismus und Diebstahl,
> deren Wahrscheinlichkeit bei solch exponierter Lage recht hoch ist.
> Aufgrund der suboptimalen Ausrichtung produzieren die Zellen außerdem
> nur einen Bruchteil der möglichen Energie. Das Ganze wäre unterm Strich
> ein Minusgeschäft.

Interessant. Deiner Argumentation folgend dürfte es in Deutschland gar 
keine Photovoltaik geben, denn das Vandalismusproblem hast du 
tendenziell immer, und abgesehen von nachgeführten Anlagen (die aus 
Wirtschaftlichkeitsgründen eher selten sind) hast du nie eine 100% 
passende Ausrichtung.
Trotzdem werden hektarweise PV-Freiflächenanlagen gebaut, nur auf 
ungenutzten (vulgo billigen) Flächen entlang von Bahndämmen soll das 
plötzlich nicht mehr funktionieren? Ich bin gespannt auf deine 
Argumentation.

von Bernd K. (prof7bit)


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Icke ®. schrieb:
> Ein
> weiterer Kostenfaktor sind Ausfälle durch Vandalismus und Diebstahl,

Diebstahl vielleicht, aber Vandalismus halte ich für unwahrscheinlich. 
An einer Bahntrasse irgendwo im Nirgendwo, 10km entfernt von jeder 
menschlichen Behausung hängen keine gelangweilten gestörten Stadtkinder 
herum die aus purer Langeweile anfangen irgendwelche Sachen um sich 
herum kaputt zu machen. Wenn dort keine U-Bahn hält wissen die doch gar 
nicht daß dieser Ort überhaupt existiert!

von Ron L. (flessa)


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Bernd K. schrieb:
> Icke ®. schrieb:
>> Ein
>> weiterer Kostenfaktor sind Ausfälle durch Vandalismus und Diebstahl,
>
> Diebstahl vielleicht, aber Vandalismus halte ich für unwahrscheinlich.
> An einer Bahntrasse irgendwo im Nirgendwo, 10km entfernt von jeder
> menschlichen Behausung hängen keine gelangweilten gestörten Stadtkinder
> herum die aus purer Langeweile anfangen irgendwelche Sachen um sich
> herum kaputt zu machen.

ich halte Vandalismus an Bahntrassen für nicht so abwegig.

Neben Diebstahl und Vandalismus fehlen mir aber noch Unfälle oder 
Defekte, die am Boden enden. Schau dir dochmal das angehängte Foto eines 
verunfallten Rads an - wie sähe wohl der Solarradweg danach aus...?

ich halte den Radweg aus Solarpanelen auch für eine krude & sinnlose 
"Idee".

von Julian B. (julinho)


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Der heiße Schiss sind heutzutage übrigens bifaciale Solarmodule, die 
funktionieren in beide Richtungen. Die stellt man einfach als Zaun auf, 
bestenfalls in Ost - West Ausrichtung, die liefern dann fast den ganzen 
Tag Strom.

von Holger L. (max5v)


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Was die Glasoberfläche anbelangt:
Dave Jones hat auf seinem Youtube Kanal vor ein paar Tagen ein Stück 
Glasoberfläche getestet, welches er von einem Zuschauer aus den 
Niederlande zugesandt bekommen hat.

Dabei handelt es sich nicht um das Solomove Projekt, es gibt nur große 
Kacheln ohne Wasserrinnen, aber es sieht doch schon recht ernüchternd 
aus.

https://www.youtube.com/watch?v=l6n8UEKZies

von Vn N. (wefwef_s)


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Bernd K. schrieb:
> An einer Bahntrasse irgendwo im Nirgendwo, 10km entfernt von jeder
> menschlichen Behausung hängen keine gelangweilten gestörten Stadtkinder
> herum die aus purer Langeweile anfangen irgendwelche Sachen um sich
> herum kaputt zu machen. Wenn dort keine U-Bahn hält wissen die doch gar
> nicht daß dieser Ort überhaupt existiert!

Schön wärs:
https://www.pv-magazine.de/2020/01/08/schuesse-auf-photovoltaik-anlage-in-bayern/

"Landwirtschaftliches Anwesen" klingt auch nicht gerade nach 
u-Bahn-Anschluss, aber gelangweilte Kinder gibts halt nicht nur in der 
Stadt...

von Karl K. (karl2go)


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vn n. schrieb:
> aber gelangweilte Kinder gibts halt nicht nur in der
> Stadt...

Gelangweilte Kinder? Gibt doch genug Deppen die dem Nachbarn die 
Solaranlage neiden.

Beitrag #6113298 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6113467 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6113607 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Bernd K. schrieb:
> Und Platzmangel für die nötige Fläche kann auch kein Argument sein, ich
> bin mir fast sicher daß auf dem Dach des Rathauses und anderer
> öffentlicher Gebäude noch genug vollkommen ungenutzte Fläche vorhanden
> ist in die die Fläche des Radwegs zehnmal reingepasst hätte.

Full ACK.
Als ich das erste Mal von diesen Projekten gehört habe, hatte ich genau 
den gleichen Gedanken. Wir haben hier in Berlin dermassen viele 
behördliche Riesenbauten mitten in der Stadt, das da richtig was 
aufzubauen wäre.

Und im Süden gibt es eine riesige unbebaute Fläche, auf der aus 
unerfindlichen Gründen eine Landebahn asphaltiert wurde...

: Bearbeitet durch User
von Achim B. (bobdylan)


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Matthias S. schrieb:
> Und im Süden gibt es eine riesige unbebaute Fläche, auf der aus
> unerfindlichen Gründen eine Landebahn asphaltiert wurde...

Das bringt mich auf eine Idee!

Könnte man nicht die Tragflächen von Flugzeugen mit Solarpanels 
ausstatten, und den Strom zur Erde leiten?

Dazu müsste man dem Fly by Wire-Kabel nur zwei zusätzliche Adern 
spendieren.

von Johnny B. (johnnyb)


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Holger L. schrieb:
> Was die Glasoberfläche anbelangt:
> Dave Jones hat auf seinem Youtube Kanal vor ein paar Tagen ein Stück
> Glasoberfläche getestet, welches er von einem Zuschauer aus den
> Niederlande zugesandt bekommen hat.
>
> Dabei handelt es sich nicht um das Solomove Projekt, es gibt nur große
> Kacheln ohne Wasserrinnen, aber es sieht doch schon recht ernüchternd
> aus.
>
> Youtube-Video "EEVblog #1276 - Solar Roadways Surface TESTED!"

Das traurige ist halt, dass gerade für jedes gut angepriesene 
Popelprojekt, welches verspricht etwas gegen den Klimawandel tun zu 
können, gutes Steuergeld verschwendet wird.

Beitrag #6114020 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Guido B. (guido-b)


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Johnny B. schrieb:
> Das traurige ist halt, dass gerade für jedes gut angepriesene
> Popelprojekt, welches verspricht etwas gegen den Klimawandel tun zu
> können, gutes Steuergeld verschwendet wird.

Jo, da geht es ja auch um irsinnige Summen. Wenn man das mal
mit den par Groschen vergleicht, die den Betreibern von
Kohlekraftwerken geschenkt werden ...

von Bernd K. (prof7bit)


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Johnny B. schrieb:
> gutes Steuergeld verschwendet wird.

Ich würde sagen es ist weniger das Geld als vielmehr die Zeit und die 
politische Aufmerksamkeit die durch sowas gebunden, abgelenkt und somit 
vergeudet wird: Da wird sich wahrscheinlich vorher, währenddessen und 
noch lange danach der gesamte Stadtrat die Köpfe heißdiskutieren und auf 
diesem Schwachsinn herumreiten und auch die öffentliche Meinung 
vergiften indem deren Aufmerksamkeit ebenfalls vom Hauptproblem 
weggelenkt und auf irgendeinen dummen Popelscheiß gelenkt wird über den 
man sich jahrelang aufs trefflichste aufregen kann.

Eine einzelne Stadt kann global nicht viel ausrichten, aber eine Stadt 
könnte immerhin noch sinnvollerweise ihre eigene Umweltlast auf 
Normalmaß zurückfahren indem sie:

(in keiner besonderen Reihenfolge)

* Zusehen daß aus allen öffentlichen Licht- und Signalanlagen die 
Glühbirnen verschwinden.
* Unnötige Schikaneampeln ersatzlos entfernt werden.
* Ampelkreuzungen durch selbstregulierende Verkehrskreisel ersetzt 
werden.
* Ampelsteuerungen so intelligent vernetzt und geschaltet werden daß 
grüne Wellen entstehen, so wie man es früher schon mal vielerorts hatte 
bis dann irgendein borniertes Verkehrsbehinderungs-Dogma wichtiger wurde 
als die eigentliche Umwelt die darunter massiv zu leiden hatte, mit 
heutiger Technik könnte man den Verkehrsfluss noch viel effizienter 
regeln.
* Empfindlich hohe Gebühren berechnen für baubedingte Straßensperrungen 
die länger als 1 Woche¹ bestehen, mindestens ein 4-stelliger Betrag pro 
angefangenem Tag und blockierter Fahrspur, mit den eingenommenen Geldern 
können dann die Anwohner der Umleitungsstrecke entschädigt werden.
* Öffentlichen Nahverkehr so aus- oder umbauen daß er attraktiver wird, 
nicht jedoch indem man nur das Auto einfach noch unattraktiver macht als 
es schon ist so daß man nur noch von Pest auf Cholera umsteigen kann, 
darunter werden nämlich alle leiden.

Aber das wäre ja alles viel zu profan und viel zu einfach, damit kann 
man sich nicht profilieren, damit bekommt man kein Medieninteresse, das 
erzielt nur stillschweigend Wirkung ohne viel Wirbel zu machen und sowas 
will kein Politiker heutzutage.

--

¹) 1 Woche ist die Zeit die man braucht um eine Straße abzureißen und 
komplett neu zu bauen wenn man nicht im Herbst die Absperrungen 
aufstellt und dann 4 Monate in Urlaub fährt und anschließend 8 Monate 
lang eine Person in Teilzeit 2 Stunden die Woche dran arbeiten lässt. 
Diese Praxis des Zwischenlagerns von unbenutzten Baumaschinen und 
Absperrungen im öffentlichen Straßenraum sollte richtig empfindlich viel 
Geld kosten. Und zwar richtig viel.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd K. schrieb:
> * Ampelkreuzungen durch selbstregulierende Verkehrskreisel ersetzt werden.
Und an diesen selbstregulierenden Kreiseln dann verstärkt darauf 
geachtet wird, dass auch der letzte Trottel rechtzeitig vor dem 
Ausfahren blinkt, indem ihm einfach wiederholt das Bußgeld dafür 
abgenommen wird, dass er es nicht getan hat.
Das könnte ein gut bezahlter muskelbepackter Minijobber machen, der 
hätte sein Tagesgehalt nach einer Viertelstunde hereingeholt...

: Bearbeitet durch Moderator
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