Moin moin,
ich Frage mich gerade, ob es ein Treiber-IC gibt, dass ungefähr dem ULN
2803 entspricht und von der Beschaltung her gleich ist, außer, dass eben
die Eingänge rechts und die Ausgänge links sind?
Elektrische Werte sind weitestegehend Wurst, es werden nur
Kleinsignalrelais geschaltet.
Grüßle
Jens
Prinzipiell schon möglich. Ich gebs zu: Ich hab in geistiger Umnachtung
einen Bock bei einem Layout geschossen, dass schon in Produktion ist.
Bei Stückzahl 5 und jeweils einem ULN pro Platine nicht besonders
schlimm, ich könnte ja Sockel in Sockel stecken, um einen Pin
verschieben, IC gedreht einbauen und müsste dann nur Gnd und den
Freilaufanschluss "umführen".
Eleganter wäre es natürlich, wenn es was passendes gäbe.
Die Höhe wäre kein Problem, allerdings bestellen wir so selten fertige
Prints, dass ich das nicht irgendwo mit unterbringe. Wenn ich das dann
auf Lochraster mit Fädeldraht mache, wäre die Variante mit dem
versetzten Sockel wesentlich unaufwendiger.
2 Reihen Pfosten einlöten, das IC über Kopf dazwischen klemmen und
verlöten.
Bei einer dk-Platine könnte man auch das IC auf der Unterseite einlöten.
Georg
Jens P schrieb:> Prinzipiell schon möglich. Ich gebs zu: Ich hab in geistiger Umnachtung> einen Bock bei einem Layout geschossen, dass schon in Produktion ist.>> Bei Stückzahl 5 und jeweils einem ULN pro Platine nicht besonders> schlimm,
Also TU ES!!
Schon mal was von Prototypen gehört?
> Eleganter wäre es natürlich, wenn es was passendes gäbe.
Gibt es nicht.
Wie konnte es denn überhaupt passieren? Da schreit doch jeder ERC. Oder
das Bauteil selbst falsch erstellt?
Falls THT: kannst auch von unten bestücken, V+ und Gnd zu Fuss
verdrahten.
Falk B. schrieb:> Also TU ES!!> Schon mal was von Prototypen gehört?
Naja, Stückzahl 5, Einsatz Inhouse, da mach ich ja nicht noch vorher
einen Prototypen.
Falk B. schrieb:> Gibt es nicht.
Hätte ja sein können. Wenn es das so nicht gibt ist das auch nicht
weiter schlimm.
H.Joachim S. schrieb:> Falls THT: kannst auch von unten bestücken, V+ und Gnd zu Fuss> verdrahten.
Man kann auch dien Pins um 180 Grad biegen und von oben verlöten. Geht
auch beim SOIC Gehäuse. Nicht schön, aber pragmatisch.
H.Joachim S. schrieb:> Wie konnte es denn überhaupt passieren? Da schreit doch jeder ERC. Oder> das Bauteil selbst falsch erstellt?
Da wir höchstens ein mal im Jahr primitiv-Layouts fertigen lassen und
ansonsten viel quick & dirty auf Lochraster machen, sind wir bisher noch
bei Splan und Sprint, was halt leider keine Verknüpfung zwischen Plan
und Layout hat.
Es wäre wohl mal angebracht, sich mit Target o.ä. zu beschäftigen.
Jens P schrieb:> Prinzipiell schon möglich. Ich gebs zu: Ich hab in geistiger Umnachtung> einen Bock bei einem Layout geschossen, dass schon in Produktion ist.
Poste mal die Leiterplattenfiles! Wenn es Eagle ist: .sch und .brd
Jens P schrieb:> Die falsche Version hab ich jetzt schon nicht mehr, weil ich es> heute> morgen im Layout für eventuelle Nachbestellungen korrigiert habe.
Dann poste doch einfach die!
Jens P schrieb:> Die falsche Version hab ich jetzt schon nicht mehr, weil ich es heute> morgen im Layout für eventuelle Nachbestellungen korrigiert habe.
Sowas macht man SOOO schon mal nicht. Man erzeugt eine neue Version, die
alte behält man!
Falk B. schrieb:> Jens P schrieb:>> Die falsche Version hab ich jetzt schon nicht mehr, weil ich es heute>> morgen im Layout für eventuelle Nachbestellungen korrigiert habe.>> Sowas macht man SOOO schon mal nicht. Man erzeugt eine neue Version, die> alte behält man!
Wir behalten normalerweise schon Zwischenstände, vor allem realisierte,
allerdings nicht von Versionen mit offensichtlichen Fehlern.
Bei uns ist entwickeln eben nur ein Teil, der so nebenher läuft, und es
geht meistens um Einzelstücke, und es ist Inhouse. D.h. (leider, aber
auch gezwungenermaßen aus zeitlichen Gründen) können wir das nicht
besonders professionell aufziehen. Da aber auch wirklich nur wir 2
(hoffentlich bald 3 ) Inhouse Techniker dran müssen, wäre ein
Versionierungssystem mMn auch etwas übertrieben.
Bei unserer Software heben wir auch die Release-Versionen samt Sources
auf und führen eine changelog-Datei mit, da wird es etwas
unübersichtlicher. Unsere Schaltungen sind in der Regel kleine
Interfaces. Controller, paar Optokoppler, bissl RS232, bissl MIDI, paar
Relais. Oder eben Tastensätze/Serielle Displays, welche dann über
RS232/USB als Fernsteuerung für PC-Anwendungen laufen. Also sehr
übersichtlich, zur Not auch gut als Lochraster machbar.
Es ist nicht schön, aber die Größenordnung ist halt auch ohne
professionelle Dokumentation/Versionierung handlebar.
Wen es noch interessiert, wie das so ausschaut, ich habs mal angehängt.
Jens P schrieb:> Falk B. schrieb:>> Jens P schrieb:>>> Die falsche Version hab ich jetzt schon nicht mehr, weil ich es heute>>> morgen im Layout für eventuelle Nachbestellungen korrigiert habe.>>>> Sowas macht man SOOO schon mal nicht. Man erzeugt eine neue Version, die>> alte behält man!>> Wir behalten normalerweise schon Zwischenstände, vor allem realisierte,> allerdings nicht von Versionen mit offensichtlichen Fehlern.
Warum nicht? Sie sind da. Und wenn Platinen mit diesem Stand in der
Gegend unterwegs sind, braucht man zum Messen und Reparatur exakt DIESEN
Schaltplan und Layout!
> Bei uns ist entwickeln eben nur ein Teil, der so nebenher läuft,
Jaja, alles nur Krümelkacke.
> und es> geht meistens um Einzelstücke, und es ist Inhouse. D.h. (leider, aber> auch gezwungenermaßen aus zeitlichen Gründen) können wir das nicht> besonders professionell aufziehen.
Falsch!
Wenn du es eilig hast, gehe langsam. Konfuzius
Man muss solche Sachen ja nicht mit einem exorbitanten Prozess
aufblasen, aber ein paar gescheite Strukturen und ein Mindestmaß an
Ordnung schaden nicht und kosten fast nichts. Ihr frickelt.
> Da aber auch wirklich nur wir 2> (hoffentlich bald 3 ) Inhouse Techniker dran müssen, wäre ein> Versionierungssystem mMn auch etwas übertrieben.
Davon war keine Sekunde die Rede! Es reicht, wenn man die Unterlagen in
einem Dateiordner mit ner Nummer ablegt! Dort kann man auch die
erkannten Fehler und Korrekturmaßnahmen in einem extra Dokument ganz
einfach verwalten.
> Bei unserer Software heben wir auch die Release-Versionen samt Sources> auf und führen eine changelog-Datei mit, da wird es etwas> unübersichtlicher.
Tja, auch darüber sollte man mal nachdenken.
> Unsere Schaltungen sind in der Regel kleine> Interfaces. Controller, paar Optokoppler, bissl RS232, bissl MIDI, paar> Relais. Oder eben Tastensätze/Serielle Displays, welche dann über> RS232/USB als Fernsteuerung für PC-Anwendungen laufen. Also sehr> übersichtlich, zur Not auch gut als Lochraster machbar.> Es ist nicht schön, aber die Größenordnung ist halt auch ohne> professionelle Dokumentation/Versionierung handlebar.
DIE Ausrede aller Frickler. Professionelle Dokumentation ist NICHT
zwangsläufig aufwändig, es ist eine Frage der Disziplin und
Organisation!
Jens P schrieb:> Die falsche Version hab ich jetzt schon nicht mehr, weil ich es heute> morgen im Layout für eventuelle Nachbestellungen korrigiert habe.
Dann hol doch die alte Version aus Deinem
{git|mercurial|svn|scss|rcs|...} ;)
Wenn nicht vorhanden, dann waren die Änderungen nicht wichtig (analog
zu: wenn es kein Backup gibt, dann waren die Daten nicht wichtig).
Ich habe es mir bereits unter DOS angewöhnt, sogar alle *.BAT, *.CFG,
... ins RCS zu sichern, hilft enorm bei Fragen der Kollegen (letztes
Jahr ging es noch, wie war unser Setup?) oder beim Audit.
Ciao, Martin