gibt es ein Äquivalent zum ULN 2803 mit Ausgängen links, Eingängen rechts?

Gast #5630715
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Moin moin,

ich Frage mich gerade, ob es ein Treiber-IC gibt, dass ungefähr dem ULN 
2803 entspricht und von der Beschaltung her gleich ist, außer, dass eben 
die Eingänge rechts und die Ausgänge links sind?

Elektrische Werte sind weitestegehend Wurst, es werden nur 
Kleinsignalrelais geschaltet.

Grüßle
Jens
Beitrag #5630719 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5630751
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Prinzipiell schon möglich. Ich gebs zu: Ich hab in geistiger Umnachtung 
einen Bock bei einem Layout geschossen, dass schon in Produktion ist.

Bei Stückzahl 5 und jeweils einem ULN pro Platine nicht besonders 
schlimm, ich könnte ja Sockel in Sockel stecken, um einen Pin 
verschieben, IC gedreht einbauen und müsste dann nur Gnd und den 
Freilaufanschluss "umführen".

Eleganter wäre es natürlich, wenn es was passendes gäbe.
Gast #5630888
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Die Höhe wäre kein Problem, allerdings bestellen wir so selten fertige 
Prints, dass ich das nicht irgendwo mit unterbringe. Wenn ich das dann 
auf Lochraster mit Fädeldraht mache, wäre die Variante mit dem 
versetzten Sockel wesentlich unaufwendiger.
#5630900
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Jens P schrieb:

> Prinzipiell schon möglich. Ich gebs zu: Ich hab in geistiger Umnachtung
> einen Bock bei einem Layout geschossen, dass schon in Produktion ist.
>
> Bei Stückzahl 5 und jeweils einem ULN pro Platine nicht besonders
> schlimm,

Also TU ES!!
Schon mal was von Prototypen gehört?

> Eleganter wäre es natürlich, wenn es was passendes gäbe.

Gibt es nicht.
Gast #5630946
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H.Joachim S. schrieb:
> Wie konnte es denn überhaupt passieren? Da schreit doch jeder ERC. Oder
> das Bauteil selbst falsch erstellt?

Da wir höchstens ein mal im Jahr primitiv-Layouts fertigen lassen und 
ansonsten viel quick & dirty auf Lochraster machen, sind wir bisher noch 
bei Splan und Sprint, was halt leider keine Verknüpfung zwischen Plan 
und Layout hat.

Es wäre wohl mal angebracht, sich mit Target o.ä. zu beschäftigen.
Gast #5631059
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Falk B. schrieb:
> Jens P schrieb:
>> Die falsche Version hab ich jetzt schon nicht mehr, weil ich es heute
>> morgen im Layout für eventuelle Nachbestellungen korrigiert habe.
>
> Sowas macht man SOOO schon mal nicht. Man erzeugt eine neue Version, die
> alte behält man!

Wir behalten normalerweise schon Zwischenstände, vor allem realisierte, 
allerdings nicht von Versionen mit offensichtlichen Fehlern.

Bei uns ist entwickeln eben nur ein Teil, der so nebenher läuft, und es 
geht meistens um Einzelstücke, und es ist Inhouse. D.h. (leider, aber 
auch gezwungenermaßen aus zeitlichen Gründen) können wir das nicht 
besonders professionell aufziehen. Da aber auch wirklich nur wir 2 
(hoffentlich bald 3 ) Inhouse Techniker dran müssen, wäre ein 
Versionierungssystem mMn auch etwas übertrieben.

Bei unserer Software heben wir auch die Release-Versionen samt Sources 
auf und führen eine changelog-Datei mit, da wird es etwas 
unübersichtlicher. Unsere Schaltungen sind in der Regel kleine 
Interfaces. Controller, paar Optokoppler, bissl RS232, bissl MIDI, paar 
Relais. Oder eben Tastensätze/Serielle Displays, welche dann über 
RS232/USB als Fernsteuerung für PC-Anwendungen laufen. Also sehr 
übersichtlich, zur Not auch gut als Lochraster machbar.

Es ist nicht schön, aber die Größenordnung ist halt auch ohne 
professionelle Dokumentation/Versionierung handlebar.

Wen es noch interessiert, wie das so ausschaut, ich habs mal angehängt.
Angehängte Dateien:
#5631074
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Jens P schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Jens P schrieb:
>>> Die falsche Version hab ich jetzt schon nicht mehr, weil ich es heute
>>> morgen im Layout für eventuelle Nachbestellungen korrigiert habe.
>>
>> Sowas macht man SOOO schon mal nicht. Man erzeugt eine neue Version, die
>> alte behält man!
>
> Wir behalten normalerweise schon Zwischenstände, vor allem realisierte,
> allerdings nicht von Versionen mit offensichtlichen Fehlern.

Warum nicht? Sie sind da. Und wenn Platinen mit diesem Stand in der 
Gegend unterwegs sind, braucht man zum Messen und Reparatur exakt DIESEN 
Schaltplan und Layout!

> Bei uns ist entwickeln eben nur ein Teil, der so nebenher läuft,

Jaja, alles nur Krümelkacke.

> und es
> geht meistens um Einzelstücke, und es ist Inhouse. D.h. (leider, aber
> auch gezwungenermaßen aus zeitlichen Gründen) können wir das nicht
> besonders professionell aufziehen.

Falsch!

Wenn du es eilig hast, gehe langsam. Konfuzius

Man muss solche Sachen ja nicht mit einem exorbitanten Prozess 
aufblasen, aber ein paar gescheite Strukturen und ein Mindestmaß an 
Ordnung schaden nicht und kosten fast nichts. Ihr frickelt.

> Da aber auch wirklich nur wir 2
> (hoffentlich bald 3 ) Inhouse Techniker dran müssen, wäre ein
> Versionierungssystem mMn auch etwas übertrieben.

Davon war keine Sekunde die Rede! Es reicht, wenn man die Unterlagen in 
einem Dateiordner mit ner Nummer ablegt! Dort kann man auch die 
erkannten Fehler und Korrekturmaßnahmen in einem extra Dokument ganz 
einfach verwalten.

> Bei unserer Software heben wir auch die Release-Versionen samt Sources
> auf und führen eine changelog-Datei mit, da wird es etwas
> unübersichtlicher.

Tja, auch darüber sollte man mal nachdenken.

> Unsere Schaltungen sind in der Regel kleine
> Interfaces. Controller, paar Optokoppler, bissl RS232, bissl MIDI, paar
> Relais. Oder eben Tastensätze/Serielle Displays, welche dann über
> RS232/USB als Fernsteuerung für PC-Anwendungen laufen. Also sehr
> übersichtlich, zur Not auch gut als Lochraster machbar.

> Es ist nicht schön, aber die Größenordnung ist halt auch ohne
> professionelle Dokumentation/Versionierung handlebar.

DIE Ausrede aller Frickler. Professionelle Dokumentation ist NICHT 
zwangsläufig aufwändig, es ist eine Frage der Disziplin und 
Organisation!
#5631341
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Jens P schrieb:
> Die falsche Version hab ich jetzt schon nicht mehr, weil ich es heute
> morgen im Layout für eventuelle Nachbestellungen korrigiert habe.

Dann hol doch die alte Version aus Deinem 
{git|mercurial|svn|scss|rcs|...} ;)

Wenn nicht vorhanden, dann waren die Änderungen nicht wichtig (analog 
zu: wenn es kein Backup gibt, dann waren die Daten nicht wichtig).

Ich habe es mir bereits unter DOS angewöhnt, sogar alle *.BAT, *.CFG, 
... ins RCS zu sichern, hilft enorm bei Fragen der Kollegen (letztes 
Jahr ging es noch, wie war unser Setup?) oder beim Audit.

Ciao, Martin

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