Gast
#5632710
Hi Leute,mal wie ein reines Gedankeexperiment ;-) Ein sehr schöner Thread ist ja von Hanns zu seiner Mobilfunkanbindung auf Vanuatu, fand ich toll : Beitrag "Maximale Reichweite von GSM mit Sendeverstärker" Nun habe ich mir überlegt, was die einfachste Möglichkeit wäre, unterwegs in Randbereichen unserer Zivilisation zumindest rudimentäre GSM-Sende/Empfangsmöglichkeiten zu haben. Nicht nur für den Dauergebrauch, sondern tatsächlich als "Notsender". Ich weiß, dazu habe ich schonmal ähnliche Themen angerissen, mich interessiert tatsächlich das Thema "Überleben in der Wildnis mithilfe von einfachen technischen Gadgets", wenn ichs mal so nennen soll. Handy-Empfang in den Bergen und Akkulaufzeiten sind ja immer so ne Sache. KANN funktionieren, MUSS aber nicht... Konkret, bevor ich drumrumerkläre, erstmal die Zieldefinition, um die Spannung vorwegzunehmen ;-) Ein leichtes, tragbares Teil. Komme ich in eine Notsituation, in der mein Handy keinen Empfang mehr hat, ich aber weiß/vermute, dass eine Mobilfunkstation nicht in unerreichbarer Entfernung sein sollte, sollte das Teil in der Lage sein eine Not-SMS zu schicken. Überlegungen : * Faltbare Hochgewinnantenne aus leichtem Material * kleines GSM-Modul, von mir aus mit verbotener Sendeleistung (In den Knast geh ich dann hinterher, Hauptsache mich holt erstmal ein Heli vom Berg runter ;-)) * Batteriebetrieben, Langlebig, Wetterfest, Idiotensicher bedienbar. * Idiotensicher bedienbar könnte heißen : kleine Schachtel, auffalten, den einzig vorhandenen Knopf drücken und das Ding fängt an zu senden, bis die Batterie alle ist. * SMS an einen registrierten Notfallservice, der die weitere Alarmierung übernehmen kann Improvements : + SMS mit Koordinaten, falls man noch einen GPS-Chip mit unterkriegt, oder per Kompass eine Gradzahl relativ zum Sender + Am Gehäuse per sparsamer LED oder akustisch eine Pegelanzeige wie beim SAT-Finder. so dass ich das ganze Teil drehen kann, mit der Chance evtl. einen Funkmast anpeilen zu können. + Befestigungsmöglichkeit, so dass man das DIng evtl. an einen Baum oder Stein o.ä. packen kann. Wie schon oben beschrieben, scheißegal ob verboten oder nicht, wenn ich mir die Haxe am Berg zerbröselt habe, soll mein Rechtschutz sich NACH meiner Rettung darum kümmern , warum ich mit 10 W Sendeleistung darumgefunkt habe. Gut. Filtern wir mal kurz alle Gründe aus, warum das totaler Blödsinn ist/sein könnte. Stellt euch vor, Chef legt sowas auf den Tisch und sagt : Mach mal Wie würdet ihr das lösen ? Klapp-Yagi ? Alubeschichtete Pappe zum Falten ? Kann man überhaupt "in Echtzeit" fein genug per Signalpegel ein GSM-Signal anpeilen ? Übrigens : die Übertragung der Gradanzeige in der SMS soll der Anpeilmöglichkeit dienen. Wenn diese Grundfunktionalitäten umsetzbar sind, dann kann man ja immer noch hergehen und das ganze erweitern, um GPS, vielleicht doch eine Möglichhkeit per UI einfache Textnachrichten zu verschicken, etc. Alles eine Frage des PReises, des Stromverbrauches, der Baugröße und des Gewichts. OK, wer möchte, kann gerne an diesem Gedankenexperiment teilnehmen ;-)