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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ionisator


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,
ich habe mal eine Frage, und zwar:

Es gibt viele sogenannte Ionisatoren (Luftionisator) zu kaufen, welche
den überschuss der positiv geladenen Teilchen in der Luft minimieren,
in dem negativ geladene ausgestoßen werden oder so ähnlich.
Auf jedenfall wird eine Luftverbesserung etc. erziehlt.
Ich möchte hier nicht umbedingt diskutieren ob es wirklich was nützt
oder nicht, laut meiner Freundin ( Astmatikerin, hatte schonmal so ein
Gerät, bringt es wirklich etwas).

Vielmehr würde mich interessieren wie diese Dinger aufgebaut sind.
Ich habe gelesen, das es anscheinend nicht mehr als ein paar Dioden und
Kondensatoren (Spannungsvervielfacher) wären, um eine Hochspannung zu
erzeugen. Aber mehr weis ich auch nicht.

Besitzt jemand so ein Gerät und hatte es schonmal geöffnet, oder kennt
jemand den genauen Ablauf wie so ein gerät arbeitet???

Unter google --> Tepperwein Ionengenerator suchen, da kann man sich
drüber informieren, wenn man so ein Gerät überhaut nicht kennt.

Danke und Gruß,
Thomas

Autor: Alex (Gast)
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Ich denke mal, daß dort durch die Hochspannung ein kleiner Funkenflug /
Plasmastrom erzeugt wird. Genau wie beim Gewitter.
Und schon bekommt man ionisierte Luft.
Denk ich mir so. Oder mach ich es mir zu einfach?

Grüße!
alex

Autor: Thomas (Gast)
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Weis nicht genau. Diese geräte ( Versionen ohne Filter und Lüfter )
machen angeblich keine Geräusche.
Da ich im Geschäft immer mit elektronischen Zündungen arbeite, weiß ich
das man solche hochspannungsfunken sehr gut hört.
Außerdem erzeugen solche Funkenstrecken auch Ozon. Dies tun diese
Geräte nicht.
Mit sicherheit steckt nicht viel Technik drin, aber welche hm....

Autor: Thomas Krug (dlt)
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hi!

hatte mal einen gesehen der funkte ab und zu
ist aber schon lange her
es stehen auf jeden fall zwei "drahtenden" im luftstrom
und an denen liegt eine spannung an

mfg
thomas

Autor: Thomas (Gast)
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Jetzt habe ich doch tatsächlich ein Bausatz davon entdeckt.
Glaub aber nicht das das mit den teureren Geräten mithalten kann, ist
bestimmt viel billigere Technik und abgespeckt oder so....
Man kann aber wesentlich mehr über die Funktion erahnen:
http://www.alleseineuro.de/product_info.php/products_id/2297

Gruß,
Thomas

Autor: Klaus Oelsner (klaus)
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Im Elektorheft 3 des Jahres 1998 ist eine Bauanleitung incl.Layout
enthalten.
Gruß Klaus

Autor: Thomas (Gast)
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Ja nur leider habe ich das Heft nicht, und wenn ich den Bauplan von
Elektor anfordern will kostet mich das ca.7 Euro.
Und das nur um zu wissen wie so ein Gerät wirklich funktioniert?!

Autor: Alex (Gast)
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Ach so....die erzeugen einfach nur ne Hochspannung (das in der Mitte der
Platine sieht aus wie ein Trafo) und das war es. Man braucht also keine
Funkenflug.
Cool.

Autor: Alex (Gast)
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Thomas (der fragende):

Wie ist Deine e-mail Addy?

Grüße!
alex

Autor: alpha (Gast)
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Also das Teil sollte auf jeden Fall Ozon oder Stickoxide produzieren. In
den USA sind die Teile als Luftreiniger vor einem Jahr heftigst beworben
worden. Irgendwann tauchten dann die ersten Geraete mit einem Ozonfilter
auf. Ich hab mal eines in einem Geschaeft gefunden und das roch echt
heftig nach Gewitter. Fuer Asthmatiker ist das sicher nicht gesund.

a

Autor: Frank (Gast)
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Auch in teureren Geräten ist nur ein Spannungsvervielfacher aus
Kondensatoren und Dioden drin. Lichtbogen wird nicht erzeugt, die
Hochspannung allein reicht. Der einzige Effekt den ich beobachten
konnte war ein stark erhöhter Schmutzbefall rund um das Gerät und auf
Dingen die sich in dessen Umgebung befinden. Mag ja sein, dass das den
Athmatikern hilft, wenn der Staub sich schneller niederschlägt. Ich hab
schon einige dieser Dinger zerlegt und vom Aufbau her gibts keine
Unterschiede, egal ob es sich um Geräte für wenige Euronen handelt oder
um extrateure Designergeräte.

bye

Frank

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ist vom Prinzip her das hier, nur ne Nummer kleiner:

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrofilter


Peter

Autor: Martin (Gast)
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Röhrenfernseher ins Zimmer stellen.

Autor: Bjoern Buettner (tishima)
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Hallo!

Seit ihr sicher das diese Teile nicht in die Kategorie "magischer
Wasserentkalker" gehoert. Also den einzigen Nutzen haben dem Verkäufer
die Taschen voll zu machen..... ???

mfg,
Bjoern

Autor: Läubi (Gast)
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--> http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-312832.html
Leider aufgrund von extremen Zeitmangels zur Zeit noch nix getestet.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Ich habe einmal sowas eingeschaltet, es stinkt muffig wie ein alter
Röhren-Fernseher, der durch elektrostatische Anziehung allen Staub
anzieht.
In Elektor 1977-05 S.52/53 war auch eine Bauanleitung, 27 Kondensatoren
33..47 nF 630V und 27 Dioden 1N4007 als Hochspannungskaskade, 10
Widerstände 3,3MOhm begrenzen den Strom, das ganze direkt an 245Vmax
Netzspannung betrieben, die Platine größer als Europaformat.

Autor: Bjoern Buettner (tishima)
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Huaaaaa......

Da gehoert schon einiges dazu, ne Schaltung zu bauen die muffig riecht
und das ganze auf ner Eurokarte zu verteilen. Das konnten schon einige
weitaus kleinere Schaltungen die ich gebaut habe.

Mist,ich glaub ich hab meine Röntgenbrille verlegt und meine
Urzeitkrebse sehen auch hungrig aus. :-)

mfg,
Bjoern

Autor: Thomas (Gast)
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Hehe...
okay scheint ja wirklich nicht viel drin zu sein in so nem Teil.
Sollte eigentlich leicht nachzubauen sein. Arbeite ja sonst auch immer
mit Hochspannungen, von daher ...   :)

@ Alex:
Email hab ich jetzt angegeben.

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