mikrocontroller.net

Forum: Platinen welches Lötzinn bzw. welche Hilfsmittel verwendet ihr?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Christiane (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich will eine Platine löten. Die Lötpunkte sollten dabei so gut wie 
möglich aussehen. Da das Lötergebnis vor allem vom Löter abhängig ist 
aber auch von dem Lötzinn und dem eingesetzten Flussmittel. Wollte ich 
euch fragen, mit welchen Mitteln ihr das beste Ergebnis erzielt.

Über zahlreiche Rückantworten, würde ich mich sehr freuen.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin bislang mit jedem Lötzinn gut klar gekommen.
Das ganz billige von Aliexpress war spürbar schwieriger zu verarbeiten, 
aber auch Ok.

Bleihaltiges sieht schöner aus, weil es glatte glänzende Oberflächen 
hinterlässt. Bleifreies Zinn wird nach dem HandLöten meistens Matt - was 
funktionell kein Nachteil ist.

Flussmittel nutze ich nur für SMD, dann welches auf Basis von 
Kolophonium. Ist ein alter Klassiker, so wie Essig zum Putzen. 
Vielleicht gibt es besseres, aber gut ist es jedenfalls auch.

Autor: Falk B. (falk)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Christiane schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich will eine Platine löten. Die Lötpunkte sollten dabei so gut wie
> möglich aussehen. Da das Lötergebnis vor allem vom Löter abhängig ist
> aber auch von dem Lötzinn und dem eingesetzten Flussmittel. Wollte ich
> euch fragen, mit welchen Mitteln ihr das beste Ergebnis erzielt.

Der Klassiker, bleihaltiges Lot mit Sn60Pb40 Mischung und 2,5% 
Flußmittel.

Klar kann man auch bleifrei löten und heute verfügbare Lotmischungen 
sind auch relativ unproblematisch zu verarbeiten, aber trotzdem ist 
klassisch bleihaltiges Lot einen Tick besser. Vor allem, weil gute 
Lötstellen glänzen. Das ist nicht nur optik, das ist in vielen Fällen 
auch ein guter Qualitätsindikator, denn wer mit bleihaltigem Lot matte 
Lötstellen erzeugt, hat GARANTIERT keine Qualität bzw. kalte Lötstellen.

Und nicht von von dem Geschwafel wegen RohS und Co irre machen, lassen, 
belihaltiges Lot ist immer noch frei verkäuflich und für Bastler voll 
OK. Selbst im professionellen Bereich wird es noch verwendet, wenn 
gleich nicht mehr in den großen Mengen.

Naja, un last but not least braucht man die richtige Technik, wie immer 
im Leben.

Siehe Löten

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich stimme dem Falk zu. Bleihaltiges Lötzinn fließt besser freiwillig 
dort hin, wo es hin soll. Und der schöne Glanz signalisiert, dass die 
Lötstelle wahrscheinlich gut ist. Diesen Indikator hat man bei 
Bleifreiem Sinn nicht.

Ich mache mir da auch wenig Gedanken um die Gesundheit, schließlich löte 
ich nicht jeden Tag - nicht einmal jede Woche.

Autor: Peter S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab mit bleifrei, entsprechende Lötbarkeit der Lötstelle und saubere 
Lötspitze vorausgesetzt, eigentlich nie Schwierigkeiten gehabt. Notfalls 
nimmt man halt Lötdraht mit hohem Flussmittelanteil (3,5%) und/oder 
etwas wirksameres Flussmittel wie ROM1. Von daher löte ich auch privat 
immer bleifrei.

Wenn die Lötpunkte "so gut wie möglich aussehen" sollten, führt aber 
kaum ein Weg an Blei-Lot vorbei.

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Falk B. schrieb:
> Und nicht von von dem Geschwafel wegen RohS und Co irre machen, lassen,
> belihaltiges Lot ist immer noch frei verkäuflich und für Bastler voll
> OK.

Soo?
Nur verkauft es seit Jahresanfang kaum noch einer.

Autor: Ralph S. (jjflash)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
>> bleihaltiges Lot ist immer noch frei verkäuflich und für Bastler voll
> Nur verkauft es seit Jahresanfang kaum noch einer.

Hä?

Fast alle Händler verkaufen bleihaltiges Lötzinn: Conrad, Reichelt, 
Amazon, Aliexpress, Ebay, TME, Mouser.

Nur Pollin hat zur Zeit keins.

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
-6 lesenswert
nicht lesenswert
Ralph S. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Soo?
>> Nur verkauft es seit Jahresanfang kaum noch einer.
>
> 
https://www.reichelt.de/loetzinn-bleihaltig-halogenhaltig-1-0-mm-250-g-lz-fe-1-0-250-p10993.html?&trstct=pos_1

Verwendung nur in Industrieanlagen und zu gewerblichen Zwecken!

Steht dort.

Autor: Thorsten .. (tms320)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
https://www.conrad.de/de/1532-sn60pb38cu2-075mm-250g-solder-f-sw26-22-800166309.html

Nutze ich seit Jahrzehnten (allerdings 0,5mm dick), kann man sehr gut 
mit arbeiten.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> 
https://www.reichelt.de/loetzinn-bleihaltig-halogenhaltig-1-0-mm-250-g-lz-fe-1-0-250-p10993.html?&trstct=pos_1
> Verwendung nur in Industrieanlagen und zu gewerblichen Zwecken!
> Steht dort.

Ja klar. Und Haschisch darf nur zu medizinischen Zwecken verwendet 
werden.

Autor: Arno (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Das, was vor ca. 10-15 Jahren bei Reichelt am billigsten war (von den 
Elektronik-Lötzinns mit Flussmittel).

Das ist ein Sn60Pb38Cu2, davon habe ich noch ca. 800g von der 
1mm-1kg-Rolle und 200g von der 0,5mm-250g-Rolle.

MfG, Arno

Autor: Thomas O. (kosmos)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich verwende immer Sn62Pb36Ag2  Zinn 62%, Blei 36% und Silber 2% 
Flussmittel  F-SW 32 das schmilzt laut Wiki schon bei 179°C.

Wichtig ist die Bauteile mit dem Lötkolben zu erwärmen dazu etwas 
Lötzinn an der spitze damit die Kontaktfläche höher ist, nach erwärmen 
der Bauteile dann kurz frisches Lötzinn wegen dem Flussmittel zugeben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Manfred (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> 0,5mm dick

Was will man mit diesen Minidrähtchen? Bei SMD ist 0,5mm sinnvoll, bei 
bedrahteten Bauelementen komme ich mit 1,0mm besser hin.

Was irgendwie garnicht weniger werden will, ist mein 1,5mm Lötdraht.

Autor: Christiane (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wo kaufst du dieses Lötzinn?
kann es nirgends finden

Autor: Thomas O. (kosmos)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich hatte das immer bei Reichelt bestellt, habs jetzt auf die schnelle 
auch nicht mehr gefunden

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christiane schrieb:
> Wollte ich euch fragen, mit welchen Mitteln ihr das beste Ergebnis
> erzielt.

Ordentliches Werkzeug ist wichtiger als „das richtige“ Lot.

Normalerweise nehme ich BF32-3, habe auch noch Felder 100Ni+ da. (Es 
gibt hier einen Thread, der beide vergleicht.) Gehen beide gut, so gut, 
dass mein einstmals noch gebunkertes bleihaltiges Lötzinn wohl meine 
Kinder mal irgendwann als Sondermüll werden entsorgen müssen, denn ich 
benutze es praktisch nicht mehr.

Beim Lötwerkzeug ist immer das beste gerade gut genug. :)

Autor: Gerd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
+1
Ich nehme auch nur noch das Amasan BF32-3. Meist 0,5mm. Für bedrahtete 
Bauteile auch schon mal 0,8mm, wobei dort auch 0,5 geht aber 0,8 ist 
halt etwas billiger.
Alles andere vergammelt seit Jahren ungenutzt in der Schublade. Ich mag 
es auch nicht verschenken denn ich weiß ja wieviel besser das Amasan 
ist.
Verbleit nur noch, wenn ich mal riesige Monsterkabel mit 8mm Durchmesser 
verlöten muss, da kommt es auf jedes °C an.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
> Was will man mit diesen Minidrähtchen? Bei SMD ist 0,5mm sinnvoll, bei
> bedrahteten Bauelementen komme ich mit 1,0mm besser hin.

Was? 1mm ist doch fuer Dachrinnen. Fuer SMD nehme ich 0.35mm, manchmal 
bei groeberen SMD auch 0.5mm.

Ansonsten wuerde ich Anfaengern auch dringend zu verbleit raten weil man 
da den Unterschied einer guten zu einer kalten Loetstelle sofort sehen 
kann. Wenn man dann einmal loeten kann, dann kann man auch bleifrei 
nehmen wenn man unbedingt will.
Und bei SMD kann auch eine Tube mit extra Flussmittel nicht schaden. Bei 
bedrahteten Bauteilen ist das aber in der Regel nicht notwendig.

Als Bastler der auch schonmal 20Jahre alte Widerstaende oder ICs 
verloetet und an alten Platinen rummacht waere Loetzinn mit FSW-26 als 
Flussmittel sinnvoll. Heute bekommt man aber meist nur noch FSW-32. 
Letzeres ist weniger agressiv, aber bei neuen Bauteilen auch 
ausreichend.

Olaf

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
> Ansonsten wuerde ich Anfaengern auch dringend zu verbleit raten weil man
> da den Unterschied einer guten zu einer kalten Loetstelle sofort sehen
> kann.

Wird einfach Zeit, sich an andere Qualitätskriterien als die schön 
glänzende Lötstelle zu gewöhnen.

Wir haben nun schon mehrere Male auf öffentlichen Veranstaltungen 
verschiedenste Anfänger mit BF32-3 oder Sn100Ni+ Bausätze löten lassen, 
das geht völlig problemlos. Es sind nicht die Anfänger, die damit ein 
Problem haben, es sind nur die „alten Hasen“ (nicht alle, aber einige 
davon, wie man hier immer wieder lesen kann). Die raten dann „dringend“ 
davon ab …

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> es sind nur die „alten Hasen“

Mein 11 Jähriger Sohn hatte seine ersten Bausätze mit Bleihaltigen Lot 
verarbeitet. Dann hat er ein Jahr lang gar nichts gelötet, und dann 
einen recht umfangreichen Bausatz (NiboBee Roboter) mit bleifreiem Lot. 
Damit kann er zuerst nicht klar, aber nach einer halben Stunde hatte er 
den Dreh raus.

Ich muss zugeben, dass ich selbst länger brauchte.

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk B. (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Anekdote.

Vor ein paar Wochen, Löten in der Firma. Lötzinn ist alle, ich geh ins 
Labor und roll mir von der 250g Rolle 2-3m ab. Wieder am Platz, 
weiterlöten. Hmmm, was jetzt, geht nicht? Das Lot ist breiartig und 
matt. Lötstation zeigt korrekte Temperatur an. Mal auf 400 Grad drehen. 
Gleiches Bild. Komisch. Spitze wechseln, gleiches Bild. In Labor rennen, 
Lötkolben wechseln, gleiches Bild. Ins Labor rennen, Lötstation 
wechseln, gleichen Bild. WTF?
Dann mehr zufällig anderes Lötzinn getestet, geht 1A. Hääää? Falsche 
Rolle mit wenig/ohne Flußmittel erwischt? Nee, sieht OK aus. Ne halbe 
Stunde später kommt mein Kollege vorbei (Der Rollenbesitzer). Jaja, ist 
bekannt, die Rolle hat meterweise Aussetzer ohne Flußmittel.

AHHHHHHHHHHHH!!!

Autor: Manfred (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
> Was? 1mm ist doch fuer Dachrinnen.

Na ja, da hatte ich deutlich dickere Stäbe, übrigens Zinn-Blei genau 
andersherum als in der Elektronik 40-60.

> Und bei SMD kann auch eine Tube mit extra Flussmittel nicht schaden.

Da habe ich irgendwas in der Flasche, mit einem Drähtchen aufzutupfen.

> Bei bedrahteten Bauteilen ist das aber in der Regel nicht notwendig.

Richtig, da reicht die Füllung des Lötdrahtes.

> Als Bastler der auch schonmal 20Jahre alte Widerstaende oder ICs
> verloetet und an alten Platinen rummacht waere Loetzinn mit FSW-26 als
> Flussmittel sinnvoll. Heute bekommt man aber meist nur noch FSW-32.

Das klingt nach der älteren Generation, F-SW xx gibt es schon ewig nicht 
mehr, da wurden neue Hausnummern erfunden. Da steht heute irgendwas wie 
DIN EN 29454 1.irgendwas.nochwas .. drauf, 26 könnte 1 1.1.2.B 
entsprechen.

Ich kann es nachvollziehen, löte meist mit F-SW32 und greife nur zum 
26er, wenn es nötig ist. Das liegt daran, dass ich vom 32er mehr habe 
bzw. mein 26er aufsparen möchte.

Hilft dem aktuellen Heimwerker eher wenig, angeblich ist es schwierig 
geworden, das noch zu kaufen.

Autor: Manfred (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Es sind nicht die Anfänger, die damit ein
> Problem haben, es sind nur die „alten Hasen“

Wenn ich mal eine Baugruppe in der Fertigung reparieren lassen habe, sah 
die in bleifrei immer ansolut ordentlich aus - der "alte Hase" hat das 
gelernt.

Die Kollegen sind aber absolut pedantisch in der Trennung: Bei 
bleihaltigen Baugruppen wird generell eine andere Lötspitze eingesteckt, 
angeblich wegen Lebensdauerproblemen.

In der Bastelküche diskutiere ich nicht, weil ich jede Menge Lot habe 
und für mich keinen Grund sehe, bleifrei zu kaufen.

Für Anfänger schließe ich mich Euch an, die sollten auf dem aktuellen 
Stand starten und bleifrei löten (lernen).

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falk B. schrieb:
> Jaja, ist bekannt, die Rolle hat meterweise Aussetzer ohne Flußmittel.

:-()

Autor: W.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christiane schrieb:
> wo kaufst du dieses Lötzinn?
> kann es nirgends finden

Es wird so langsam eng mit dem Nachschub von bleihaltigem Lot. Die 
Baumärkte haben es schon vor Monaten ausrangiert. Bei Reichelt kann man 
evtl. noch fündig werden und bei tme.eu gibt es auch NOCH welches. TME 
hat aber zur Zeit mit dem Abverkauf begonnen, die Preise sind 
herabgesetzt.
Beispiel:
FL3207CU1000 Bindemittel; Sn60Pb38Cu2; Lötdraht; 0,7mm; 1kg; bleihaltig 
| Hersteller: GOSLAR
kostete bislang 64.28€, jetzt 51.43€

Also, wer sich jetzt noch nicht eingedeckt hat, sollte das schleunigst 
tun.
Momentan scheint auch noch der Weg aus China per Ebay oder Aliexpress zu 
funktionieren, aber ich schätze, das wird zum Jahreswechsel ein 
Zollproblem werden.

Hurrie-hurrieh Egon..alles geteimt.

W.S.

Autor: Florian S. (sevenacids)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also bei Reichelt sieht es mir nicht nach Abverkauf aus, zumindest 
deutet nichts darauf hin. Das bleihaltige/halogenfreie Lötzinn von 
Felder ist weiterhin zu haben. Es ist ja auch nicht per se verboten, 
vereinfacht gesagt haben sich nur die Abgabebedingungen im März 2018 
geändert. Durch die RoHS-Richtlinien war es auch schon vorher nur noch 
beschränkt einsatzfähig. Ist mir als Privatmensch für meine wenigen 
privaten Sachen allerdings ziemlich egal, von mir aus quittiere ich wenn 
verlangt bei der Bestellung pro forma, dass ich es eben nur zu den 
erlaubten Verwendungszwecken benutzen werde. Solange man sachgerecht 
damit umgeht sehe ich ehrlich gesagt das Problem nicht. Das ist 
vermutlich wieder mal so eine Geschichte, dass jetzt die Gesamtheit 
unter den paar Wenigen, die Unfug damit betrieben haben, leiden muss. 
Entweder das, oder irgendeine Industrielobby möchte ihre Interessen 
durchgesetzt sehen. Da das Ganze ja auf dem Mist der EU (ein reines 
Wirtschaftsbündnis) gewachsen ist, würde mich das nicht wundern.

Apropos Egon: Die Tresore von Franz-Jäger-Berlin waren bestimmt nicht 
geschweißt, sondern gelötet -- verbleit. :-D

: Bearbeitet durch User
Autor: Dussel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Olaf schrieb:
>> Ansonsten wuerde ich Anfaengern auch dringend zu verbleit raten weil man
>> da den Unterschied einer guten zu einer kalten Loetstelle sofort sehen
>> kann.
>
> Wird einfach Zeit, sich an andere Qualitätskriterien als die schön
> glänzende Lötstelle zu gewöhnen.
>
> Wir haben nun schon mehrere Male auf öffentlichen Veranstaltungen
> verschiedenste Anfänger mit BF32-3 oder Sn100Ni+ Bausätze löten lassen,
> das geht völlig problemlos.
Was sind denn diese 'anderen Qualitätskriterien'?
Ich benutze bleifreies Lötzinn, aber für Anfänger würde ich trotzdem 
bleihaltiges empfehlen. Dieser einfache Zusammenhang glänzend<->gut, 
matt<->schlecht ist schon ziemlich praktisch.

Autor: Manfred (Gast)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Dussel schrieb:
> aber für Anfänger würde ich trotzdem bleihaltiges empfehlen

Dein Name ist Programm?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dussel schrieb:
> Was sind denn diese 'anderen Qualitätskriterien'?

Lötstelle ordentlich angucken.

„Kalte Lötstellen“ konnte man auch mit bleifreiem Lötzinn hinbekommen, 
obwohl sie schön geglänzt haben. Der Terminus bezieht sich auf eine 
fehlende Benetzung der zu lötenden Oberfläche, der Glanz hat damit 
jedoch nichts zu tun. Der Glanz heißt nur, dass man während der 
Erstarrungsphase (zwischen Liquidus- und Soliduspunkt) keine 
Erschütterung an der Lötstelle hatte, nicht mehr und nicht weniger. Ob 
unter der Zinnperle vielleicht noch eine Oxidschicht war, lässt sich nur 
durch den Glanz nicht aussagen.

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Wir haben nun schon mehrere Male auf öffentlichen Veranstaltungen
> verschiedenste Anfänger mit BF32-3 oder Sn100Ni+ Bausätze löten lassen,
> das geht völlig problemlos. Es sind nicht die Anfänger, die damit ein
> Problem haben, es sind nur die „alten Hasen“ (nicht alle, aber einige
> davon, wie man hier immer wieder lesen kann). Die raten dann „dringend“
> davon ab …

Was du so für "Alte Hasen" kennst.
Die ich kenne, mich eingeschlossen, wissen sehr gut über die Vor- und 
Nachteile bescheid.
Alte Hasen werden sicher nicht auf deinen Veranstaltungen Bausätze löten 
wollen.
Falsche Zielgruppe.

Autor: someone (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das BF32-3 in 0.5mm benutze ich auch, das ist sehr sehr gut. Leider 
wirklich nervig in der Beschaffung. Aber es lohnt sich trotzdem.
Besser erhältlich und auch in Ordnung finde ich das Felder "EL" 
Sn99.3Cu0.7 (gibt es bei Reichelt). Es ist zumindest schön günstig, das 
habe ich in einer etwas dickeren Variante für THT-Orgien, Kabel, 
Kühlflächen, eben für alles, das viel Lötzinn braucht.
Wichtig ist aber natürlich die großzügige Verwendung von ordentlichem 
Flussmittel. Da nutze ich Edsyn FL-22 (Reichelt) oder NC-559 (TME). In 
Alkohol gelöstes Kolophonium geht natürlich auch, wird aber gerade bei 
den höheren Temperaturen für bleifrei unangenehm.
Verbleit löte ich hauptsächlich mit Heißluft, da meine Lotpaste 
bleihaltig ist. Das finde ich noch etwas besser zu steuern, da die 
Bauteile ordentlich an ihren Platz gezogen werden. Wenn die verbraucht 
ist, werde ich mich aber auch mal mit bleifreier Paste beschäftigen.

Bleihaltiges Lot habe ich noch, ich verwende es aber kaum. Sn60Pb40 
finde ich nicht attraktiv, Sn63Pb37 ist eutektisch und besser. 
Allerdings bevorzuge ich da Sn62Pb36Ag2, das ist ebenfalls eutektisch 
und davon habe ich noch eine kleine Rolle.

Bleifrei löten ist kein großes Problem. Man muss sich etwas daran 
gewöhnen. Es verzeiht auch nicht mehr so viele Schwächen in der Technik, 
Bauteile und Platinen werden stärker belastet, da kann man weniger 
nacharbeiten (soll man aber sowieso nicht).
Schwierig fand ich anfangs die andere Bewertung des 
Benetzungsverhaltens. Ich hatte anfangs immer das Gefühl, dass ich die 
Bauteile besser reinigen und mit mehr Flussmittel löten sollte. Das hat 
sich aber gelegt. Mittlerweile wird industriell schon seit über 10 
Jahren exklusiv bleifrei gelötet, wer also ein halbwegs aktuelles Gerät 
öffnet und sich die Platine anschaut, kann ja sofort sehen, wie 
bleifreie Lötungen aussehen müssen. Ich glaube, die Erwartung, dass 
Lötstellen glänzen müssen, geht dadurch auch einfach verloren, weil man 
das ja "in freier Wildbahn" so gar nicht mehr sieht.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> Die ich kenne, mich eingeschlossen, wissen sehr gut über die Vor- und
> Nachteile bescheid.

Eben. Eine Form von Altersstarrsinn. Nur aus dieser Gruppe hört man 
ständig Vorbehalte gegenüber bleifreien Loten, sowie den Ruf, nun 
schnell noch das bleihaltige Lot zu bunkern, bevor es einem keiner mehr 
verkaufen will … (kam ja gerade wieder von W.S.)

> Alte Hasen werden sicher nicht auf deinen Veranstaltungen Bausätze löten
> wollen.

Es ging um die "Empfehlung" für Anfänger, und die genannte Zielgruppe 
hatte schlicht kein Problem mit den bleifreien Loten – soll heißen, 
nicht mehr Probleme als die, die man als Lötanfänger ohnehin nun einmal 
hat. Bis zur schönen Lötstelle hat es auch bei uns damals ein Weilchen 
gedauert, die bekommt man nicht innerhalb der ersten Stunde beim Löten 
eines Bausatzes hin.

Autor: Dussel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Der Glanz heißt nur, dass man während der
> Erstarrungsphase (zwischen Liquidus- und Soliduspunkt) keine
> Erschütterung an der Lötstelle hatte, nicht mehr und nicht weniger.
Auch ein wichtiger Aspekt.

Jörg W. schrieb:
> Der Terminus bezieht sich auf eine
> fehlende Benetzung der zu lötenden Oberfläche, der Glanz hat damit
> jedoch nichts zu tun.
Natürlich. Rumdrum konkave Oberfläche ist ein anderes Kriterium, aber 
darin unterscheiden sich bleihaltig und bleifrei nicht.

Autor: Ludwig K. (hellas)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich persönlich sage ganz klar...wer nicht muss, kann von bleifrei ruhig 
die Finger lassen...das hat nichs mit Unfähigkeit zu tun, wenn das 
Lötbild einfach grottig aussieht. Und wenn man sich das Lötbild von 
mittlerweile erfahrenen Bleifrei-Lötern anschaut...na dann gute Nacht. 
Die Zinnkleckse an den Bauteilen haben nichs mit ordentlichen Lötpunkten 
zu tun, wie man sie vom bleihaltigen Löten her kennt.
Und dann versuch mal ein Bauteil zu entöten. Selbst mit ordentlichem 
Entlötwerkzeug kommt man da als erfahrener Recyclierer ins Schwitzen. 
Hier hilft oft nur die Zugabe von verbleitem Lot zur Untewanderung...was 
für ein Scheixx...

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ludwig K. schrieb:
> Und dann versuch mal ein Bauteil zu entöten.

Machen wir regelmäßig. Seit wir einen Preheater haben, ist es auch mit 
QFNs (mit angelötetem Paddle) kein Problem und macht sogar Spaß.

Man findet 1000 Gründe, sich mental dagegen zu wehren, das ist gar kein 
Problem. Man kann aber genauso gut mehr als 20 Jahre nach der Einführung 
der entsprechenden Richtlinie akzeptieren, dass das inzwischen eine 
gestandene Technologie ist, die funktioniert – auch, wenn die Lötstellen 
halt anders aussehen.

Autor: Mitleser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich habe mich auch lange vor bleifreien Lötzinn gestreubt.
Mittlerweile löte ich zu 99% mit bleifreien Lot von Felder.
Die Lötstellen sehen fast genauso gut aus wie mit verbleiten Zinn.

Also nur Mut zu bleifreien Zinn.

Autor: Thomas S. (thschl)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich benutze immer noch pbZinn von vor 30 Jahren und es klappt gut, 
wichtig dabei ist nur , NIE ein Stück Lötzinn von der Rolle abreisen 
sondern mit dem heißen Lötkolben abschmelzen, damit es verschlossen 
bleibt und das Flussmittel in der Mitte versiegelt ist..

achja ich hab da so große grüne Rollen
steht drauf "ELSOD" Metallwerk Goslar
Röhrenlot, Sn60Pb38Cu2 1,00mm

für SMD hab ich Fluitin 1532, Sn60Pb38Cu2, 0,5mm.. das flutscht auch gut 
und wird bis zu meinem Lebensende reichen

: Bearbeitet durch User
Autor: W.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Florian S. schrieb:
> Solange man sachgerecht
> damit umgeht sehe ich ehrlich gesagt das Problem nicht. Das ist
> vermutlich wieder mal so eine Geschichte, dass jetzt die Gesamtheit
> unter den paar Wenigen, die Unfug damit betrieben haben, leiden muss.

Naja, ganz so ist das nicht. Aber sachgerechten Umgang sollte man 
fordern.

Es ist durchaus richtig gewesen, das Blei aus dem Benzin zu verbannen, 
denn das wurde ja lustig und in Größenordnung in die Luft geblasen, von 
wo wir es haben einatmen dürfen oder als Beilage in unserem gesunden 
Spinat essen dürfen. Dieses Verbannen war OK.

Ebenso ist es OK, daß heutzutage nicht mehr mit Bleirohren geklempnert 
wird. Ich würde an dieser Stelle auch das Kupfer generell aus der 
Trinkwasserleitung verbannen. Zinn übrigens auch, eben alle 
Schwermetalle.

Aber bei bleihaltigem Lötzinn sehe ich das deutlich anders. So etwas 
wird nicht wie beim Benzin in die Luft geblasen, wir leiten auch nicht 
unser Trinkwasser da durch. Sondern es wird gerade bei heutiger Technik 
mit vorwiegend SMD sowohl viel sparsamer als noch vor 30 Jahren 
eingesetzt und zweitens sollten Elektronikgeräte ohnehin in die 
Wiederaufbereitung - nicht primär wegen des Bleies oder des Zinns, 
sondern wegen der seltenen Erden, die darin enthalten sind. Aber Blei 
und Zinn sollten ebenfalls wiederverwendet werden - und nicht in den 
Wald geschmissen werden.

Ein Bleiverbot bei Lötzinn ist entweder nur aus Gründen der großen 
Verallgemeinerung zu verstehen oder als die Kapitulation vor der nicht 
in Gang zu kriegenden Wiederaufbereitung. Wer zuvörderst annimmt, daß 
jedes Radio und jeder Fernseher im Wald zum Verrotten landet, der macht 
dann solche Gesetze. Und wenn man sieht, was unsere lieben Zeitgenossen 
im Berliner Umland so wegschmeißen, dann kommt mir da durchaus 
Verständnis auf.

Nun, in der Industrie ist das Bleifrei mittlerweile durch und die 
Ausfälle an empfindlicheren Bauteilen (speziell AD-Wandler von Analog 
Devices) sind inzwischen beseitigt.

Aber als Bastler werkelt man anders, da kommt es tatsächlich viel mehr 
drauf an, mit weniger hohen Löttemperaturen arbeiten zu können. Und eine 
professionelle Vorwärmtechnik haben die meisten privaten Lötfriede auch 
nicht. Eher schon schlechte Lötkolben mit schnellverzundernden Spitzen, 
die obendrein auch noch teuer sind, wenn man sie bei C. kaufen muß.

Da hilft das "Bunkern" von bleihaltigem Lot durchaus. Es sind ja rund 
35..40 Kelvin mehr bei bleifreiem Lot, gelle?

W.S.

Autor: W.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Man findet 1000 Gründe, sich mental dagegen zu wehren

Ach, du polemisierst mal wieder. Was meinst du, was die Anderen dazu 
sagen würden, wenn unsereiner großmäulig sagen würde: "Bastler, schafft 
euch gefälligst professionelle Löt-Ausrüstung an!" und jeden, der keine 
JBC-Station zum Nachlöten und keinen Durchlaufofen und keinen 
Pastendrucker daheim hat, zum Idioten oder ewig Gestrigen erklären 
wollte? Zu einem, der 1000 unbegründbare Gründe angeblich vorschiebt?


Oder was würdest du sagen, wenn es morgen hieße, daß sämtliche 
Rufzeichen eingezogen würden und sich die Funkamateure gefälligst auf's 
Handy umstellen sollen, denn

"man kann aber genauso gut mehr als 20 Jahre nach der Einführung
der Mobiltelefone als Weitbereichsfunk- und Kommunikationsmittel 
akzeptieren, dass das inzwischen eine gestandene Technologie ist, die 
funktioniert – auch, wenn die Mobiltelefone halt anders aussehen"

..und die Frequenzen von wichtigeren Bedarfsträgern benötigt werden.

W.S.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
W.S. schrieb:
>> Man findet 1000 Gründe, sich mental dagegen zu wehren
>
> Ach, du polemisierst mal wieder.

Ja, weil mich das ständige Gejammer und die „gut gemeinten“ Ratschläge 
anpiepen.

Klar waren die ersten Bleifrei-Lote ziemlich schwierig zu handhaben, 
aber aktuelle sind das (zumindest wenn man sich die passenden aussucht) 
nicht mehr, man kann die einfach benutzen. Eine geregelte Lötstation mit 
entsprechender Heizleistung (schließlich müssen ca. 30 K mehr an 
Temperatur „gestemmt“ werden) ist die einzige Voraussetzung. Das muss 
gewiss keine JBC sein, wenngleich es mit der alten Ersa Analog 60 in der 
Tat selbst mit deren gedrungener „Bleifrei-Spitze“ nicht so sehr Spaß 
macht. Benutzbar ist die aber auch noch, wenn's sein muss.

Autor: Manfred (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ludwig K. schrieb:
> ...das hat nichs mit Unfähigkeit zu tun, wenn das Lötbild einfach grottig 
aussieht.

Aber nur das.

> Und wenn man sich das Lötbild von
> mittlerweile erfahrenen Bleifrei-Lötern anschaut...na dann gute Nacht.
> Die Zinnkleckse an den Bauteilen haben nichs mit ordentlichen Lötpunkten
> zu tun, wie man sie vom bleihaltigen Löten her kennt.

Hier kann niemand etwas dafür, dass Deine angeblich "mittlerweile 
erfahrenen Bleifrei-Löter" offensichtlich Dilettanten oder Amatuere 
sind.

Ich schrieb es weiter vorne bereits, ich kenne Kollegen, die 
bleifrei-Handlötung souverän und zuverlässig beherrschen.

Thomas S. schrieb:
> Ich benutze immer noch pbZinn von vor 30 Jahren und es klappt gut

Wenn Du ehrlich bist, machst Du es aus dem gleichen Grund wie ich: Du 
hast genug Lötzinn gebunkert und keinen Grund, umzustellen.

Du nutzt Elsold und Fluitin, das waren wohl unbestritten die beiden 
Edelmarken, die auch bei mir noch in Menge vorrätig sind.

Was bleibt: Warum soll man einen Anfänger motivieren, auf Material zu 
setzen, was zunehmend schlechter zu beschaffen ist?

Autor: Andy H. (gastrelais)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Warum so ein Drama daraus machen? So lange man es noch kaufen kann, was 
noch zig Jahre gehen kann, verwende ich auch bleihaltig. Warum auch 
nicht? Löten kann ich mit beiden. Verbleit geht halt etwas einfacher. 
Wer weiter verbleit löten will, soll es halt tun.

Autor: wolle g. (wolleg)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe  soviel bleihaltiges Lot gebunkert, dass ein Teil in die 
Erbmasse wandern wird.
Es besteht hier gar kein Grund auf bleifreies Lötzinn umzustellen.

Autor: Dussel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wolle g. schrieb:
> Es besteht hier gar kein Grund auf bleifreies Lötzinn umzustellen.
Es besteht aber, außer vielleicht für Anfänger, im Allgemeinen keiner, 
nicht umzustellen. Darum geht es ja.

Autor: W.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Ja, weil mich das ständige Gejammer und die „gut gemeinten“ Ratschläge
> anpiepen.

Jörg, du solltest nicht bei JEDER Gelegenheit das HB-Männchen 
nachmachen. Nimm zuvor lieber nen ordentlichen Schluck Glühwein, ich tu 
das ja auch, um mich nicht allzusehr aufzuregen - zur Zeit ne Flasche 
vom Aldi-Gebräu für stolze 2€, morgen voraussichtlich das Rezept von 
Wine&Food. Zumindest in der Adventszeit wäre das auch ein Tip für dich.. 
ich kann's ja mal posten...


Also schau mal auf die volkswirtschaftliche Seite der Problems:
- die Elektronik-Industrie hat schon längst auf bleifrei umgestellt.
- die Schwarzarbeiter kriegen im Baumarkt auch kein verbleites Lot mehr 
für ihre Trinkwasserleitungen aus Kupfer.
- kein Schwarzarbeiter hat es drauf, bei Elektronik-distris nach 
verbleitem Lot nachzufragen, obendrein löten die nicht mal mit nem 
JBC...

Was also bleibt?
- die Jäger
- die Elektronik-Bastler mit Ausnahme der Arduino-Leute, denn die löten 
nicht, sondern sie stecken.
- die Kunstmaler
- eventuell noch die Hobby-Angler, wenn die mal ein Senkblei verlieren.

Und was ist mit den Elektronik-Bsatlern? Ich schätze mal, daß deren 
Anteil an der Elektronik-Produktion deutlich unter 0.5 % liegt. 
Vielleicht noch viel weniger.

Also aus Volkswirtschaftlicher Sicht ist das alles abgegessen, da 
braucht man sich nicht aufzuregen.

Was bleibt? Die Befindlichkeit der lötenden Elektronik-Bastler. Denen 
ist ihr Lötkolben wichtig - und das ist nachvollziehbar. Die Spitzen für 
meinen privaten Magnastat sind - gemessen am Hobby - auch nicht gerade 
billig.

Die meisten billigeren Lötstationen mögen zwar geregelt sein, aber sie 
sind zu schwach für bleifrei. Bei bleihaltigen Lot klappt das noch gut, 
aber für bleifrei ist der Wärmenachschub einfach zu schlapp, weswegen 
die Leute ihren Kolben höher aufheizen, was dann zum schnellen 
Verzundern führt.

Ich hab grad den Bau-Versuch mit den JBC-Kartusche soweit abgeschlossen. 
JAJAJAJA... manchmal muß man seine eigenen Worte wieder 
herunterschlucken, weswegen ich hier mal sage:

Leute, legt euch tatsächlich professionelles Lötzeug zu. Es muß ja nicht 
für teuer Geld gekauft sein, wer ein wahrer Bastler ist, der bastelt 
sich das selbst und kommt preislich glimpflich davon.

Beispiel:
ne JBC-Kartusche findet man bei Ebay für unter 20€. Die Handstücke sind 
hingegen sauteuer, da wäre im einfachsten Falle das Selberbasteln 
fällig. Es muß ja nicht ein richtiges Wechselhandsstück sein, mit 
angelöteten Litzen und drübergeschobenem Stück Plastik-Rohr und 
vergossen mit Silikon kommt man auch zu einem benutzbaren Handstück. 
Meins hatte rein garnix gekostet, da aus Restestücken aus der 
Abfallkiste. Allerdings war dafür ne Drehbank+Fräse erforderlich.

Die Regelung macht man selber, ich hatte für 10 Leiterplatten stolze 2€ 
zzgl. Versand berappen müssen. Und als Netzteil gibt's welche zu 24V und 
6A Dauer bzw. 9A kurzzeitig für etwa 12..15€ vom freundlichen Chinesen. 
Wie man dann das Gehäuse handhabt, ist Geschmackssache. Ich habe einfach 
ein fertiges Profil (Alu-Vierkantrohr 100x50x2) benutzt. Der Meter davon 
kostet auch nur wenig mehr als 10€.

Auf solche Weise kommt man auch als Bastler zu einem ordentlichen 
Lötwerkzeug, das auch mit bleifrei zurecht kommt.

W.S.

Autor: Dussel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
W.S. schrieb:
> Die meisten billigeren Lötstationen mögen zwar geregelt sein, aber sie
> sind zu schwach für bleifrei.
Meine Voltcraftstation für 120 DM kommt mit bleifrei super klar. 'Die 
meisten' mag vielleicht stimmen, aber eben nicht alle. Bleihaltig habe 
ich mit 270°C gelötet, blefrei jetzt etwa mit 320°C. Wenn die Station 
mindestens 40°C unter ihrer Maximaltemperatur bleihaltiges Löten 
schafft, sollte auch bleifreies kein Problem sein.

Autor: someone (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich weiß gar nicht, woher der Mythos kommt, man könne nur mit aktuellem 
Profi-Equipment bleifrei löten. Das stimmt einfach nicht. Allerdings 
reagiert meiner Erfahrung nach bleifreies Lot stärker auf schlecht 
gewartete Ausrüstung, sauber sollten die Lötspitzen also bittesehr sein. 
Mit dreckigen und vergammelten Lötspitzen klappt's zwar auch nicht mit 
Bleilot, da kann man ja aber einfach die Temperatur hochdrehen. ;)

Ich löte bleifrei mit einer Magnastat. Mit den Spitzen für 370°C klappt 
das einwandfrei. Die Temperatur ist mir eher etwas zu hoch, 340-350°C 
würden reichen, dafür gibt's aber keine Spitzen. Natürlich ist klar, 
dass man so keine Kühlfahne eines D2PAK auf eine Kühlfläche löten kann, 
aber das kriegt man verbleit eben auch nicht so leicht hin, ohne mit der 
Temperatur oder der Heizleistung hochzugehen. Alles also halb so wild.
Moderne Lötkolben haben eben unglaubliche Leistungsreserven, weil man 
die Temperaturregelung entsprechend eng gestalten kann. Es macht schon 
Freude, damit zu löten, aber zwingend notwendig für bleifrei ist das 
nicht. Da reicht auch was Altes, sofern es temperaturgeregelt ist, man 
eine entsprechend höhere Temperatur einstellen kann und diese auch in 
akzeptabler Zeit wieder erreicht wird. Ich löte sowohl mit der Magnastat 
als auch der WHS40, verbleit und bleifrei, und es ist einfach nie ein 
Problem, wenn man kurz darüber nachdenkt, wie man komplizierte Lötungen 
durchführen will. Zur Not heizt man kurz mit Heißluft etwas vor. Eine 
Heißluftstation sollte mittlerweile jeder ambitionierte Hobbybastler 
besitzen, die sind praktisch und kosten nur noch wenig.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich löte sowohl bleihaltig als auch bleifrei bei 330°C mit einer 
schlanken 50W Lötstation (meist auf Lochraster). Mehr habe ich bisher 
nur sehr selten gebraucht, da die Platinen aus Bausätzen für solche 
Heizleistungen passend gestaltet sind.

Für Reparaturarbeiten an industriell gefertigten Geräten bräuchte ich 
anderes Werkzeug. Das mache ich aber nur noch selten bis gar nicht. Denn 
der brave Bürger schmeißt weg und kauft neu - am besten bevor das 
Produkt kaputt geht. Die Wirtschaft muss wachsen.

Autor: Thomas S. (thschl)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
wolle g. schrieb:
> Ich habe  soviel bleihaltiges Lot gebunkert, dass ein Teil in die
> Erbmasse wandern wird.
> Es besteht hier gar kein Grund auf bleifreies Lötzinn umzustellen.

warum soll ich umstellen und mein PbZinn wegwerfen wenn ich noch welches 
habe. Da löte ich solange mit bis es verbraucht ist, denke aber das 
werde ich nicht erleben. Die 1kg Rollen halten schon recht lange

Autor: Dussel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:
> Die 1kg Rollen halten schon recht lange
Meine 100g-Rolle vom Küppers Metallwerk Bonn (geschlossen 2002) habe ich 
vor ein paar Monaten aufgebraucht. :-)
Gekauft habe ich die etwa zeitgleich mit der Lötstation für ein paar 
Mark.

Autor: W.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
someone schrieb:
> Ich weiß gar nicht, woher der Mythos kommt, man könne nur mit aktuellem
> Profi-Equipment bleifrei löten.

someone schrieb:
> Ich löte bleifrei mit einer Magnastat.

Kenn ich. Hab selber ne Magnastat. Früher konnte man mit #6 Spitzen 
(310°) problemlos löten. Seit bleifrei HAL auf den LP, also vor mehr als 
10 Jahren, geht das nicht mehr, weswegen #7 Spitzen (370°) nötig wurden. 
Aber meine Erfahrungen damit sind eindeutig: Die Spitzen verzundern 
recht schnell, bzw. sie benetzen nicht mehr richtig mit Lot. Eine 
Temperaturabsenkung wie bei elektronisch geregelten Kolben kann der 
Magnastat nicht.

Bleifrei mit #7 Spitzen geht, mach ich selber des öfteren. Aber eben 
diese Spitzen werden eben auch sehr schnell schlecht, weil sie oxidieren 
und dann eben nicht mehr richtig benetzen.

Und die Profis löten mit dem Durchlaufofen bleifrei bei so etwa 265°, 
was ja rein rechnerisch völlig ausreicht zum sauberen Durchschmelzen der 
Lötstelle.

Da kommt man aber mit einem normalen Lötkolben nicht ran. Also machen es 
fast alle Leute so, daß sie die Temperatur aufdrehen. Auch du hättest 
lieber 340..350°, also rund 120° höher als zum eigentlichen Aufschmelzen 
erforderlich.

Daher kommt es, daß auch ich mittlerweile sage, daß die meisten billigen 
Lötstationen zu schwach sind. Die überhitzte Spitze ist sozusagen das 
"Schwungholen" beim Trabbi-Fahren vor dem Berg. Besser wäre es hingegen, 
hätte der Heizer (resp. "Motor") einfach mehr Leistung.

Dazu kommt noch eines, was auch ich seit langem kenne, mich drüber 
ärgere, den Leuten predige und dennoch nichts erreiche: viele Leute 
kommen mit feineren SMD-Bausteinen nicht klar und meinen daher, daß sie 
dafür besonders feine Spitzen bräuchten. Also werden Spitzen gekauft, 
die man als Dartpfeile benutzen könnte - und die löten erstens besonders 
beschissen und verzundern zweitens besonders schnell - insbesondere wenn 
man die Temperatur heraufschraubt.

W.S.

Autor: Frank W. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dussel schrieb:
> Meine 100g-Rolle vom Küppers Metallwerk Bonn (geschlossen 2002) habe ich
> vor ein paar Monaten aufgebraucht. :-)

Hallo,

eine 100 Gramm Rolle in über 15 Jahren aufzubrauchen ist garnicht mal so 
einfach. Diese Menge schaffe ich in guten Zeiten schon mal am Tag.

Frank

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Isst du das Zeug? ;-)

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man an fünf Platinen so 10 Fahrstuhlklemmen oder die 
Industrie-Steckkontakte einlötet, kann man zusehen wie es alle wird.
Auch bei Relais oder großen Transistoren, Widerständen...

Einem Anfänger rate ich zu Bleizinn.
Solange es doch verfügbar ist. Die Unterschiede zwischen den Sorten sind 
minimal.
Anfänger sind auch meist knapp bei Kasse.
250g Blei kostete voriges Jahr bei Pollin 12EUR, heute als bleifrei 
24EUR.
Dazu weiß man nicht, was man bekommt. Ein Anfänger kennt die 
Unterschiede nicht.
Auch nicht die Anforderungen an das Lötgerät und Flußmittel.

Anders sieht es aus, wenn man einen erfahrenen Kollegen zur Seite hat.

Für Reparaturen sollte man aber unbedingt bleihaltiges in Reserve 
halten.
Wenn ich da so an die schwarzen PC-Hauptplatinen denke, einen FET zu 
wechseln schafft man sonst nicht.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Ludwig K. schrieb:
>> Und dann versuch mal ein Bauteil zu entöten.
>
> Machen wir regelmäßig. Seit wir einen Preheater haben, ist es auch mit
> QFNs (mit angelötetem Paddle) kein Problem und macht sogar Spaß.
>
> Man findet 1000 Gründe, sich mental dagegen zu wehren, das ist gar kein
> Problem. Man kann aber genauso gut mehr als 20 Jahre nach der Einführung
> der entsprechenden Richtlinie akzeptieren, dass das inzwischen eine
> gestandene Technologie ist, die funktioniert – auch, wenn die Lötstellen
> halt anders aussehen.

Kann man machen, muß man aber nicht. Ich löte bleifrei ..wenn ich muß 
und nur dann. Ich denke Du ahnst das ich das auch kann.

Hier treiben sich aber noch mehrere Kilogramm verbleit herum und ich 
habe überhaupt keinen Grund das nicht zu verwenden.
Wenn irgendwelche EU-Idioten die Idee vom Arsch in den Kopf steigen 
lassen haben das Blei böse ist, dann bitte konsequent durchsetzen. Ich 
will erst Autoakkus sehen die RoHS konform sind, dann rede ich über den 
Sinn oder Unsinn von Bleilot, vorher nicht.
Blei in der Umwelt ist mit Sicherheit nicht der Grund für bleifreies 
Löten von Elektronikteilen und das weißt Du auch.
(ganz davon abgesehen das ich sehr wahrscheinlich Blei im Topf habe wenn 
ich den mit ein paar Schaufeln Erde fülle und dann erhitze..heißt hier 
nicht umsonst Erzgebirge)

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
W.S. schrieb:
> Florian S. schrieb:
>> Solange man sachgerecht
>> damit umgeht sehe ich ehrlich gesagt das Problem nicht. Das ist
>> vermutlich wieder mal so eine Geschichte, dass jetzt die Gesamtheit
>> unter den paar Wenigen, die Unfug damit betrieben haben, leiden muss.
>
> Naja, ganz so ist das nicht. Aber sachgerechten Umgang sollte man
> fordern.
>
> Es ist durchaus richtig gewesen, das Blei aus dem Benzin zu verbannen,
> denn das wurde ja lustig und in Größenordnung in die Luft geblasen, von
> wo wir es haben einatmen dürfen oder als Beilage in unserem gesunden
> Spinat essen dürfen. Dieses Verbannen war OK.
>
> Ebenso ist es OK, daß heutzutage nicht mehr mit Bleirohren geklempnert
> wird.

Erzähle das mal einem Dachklempner, der wird Dir interessiert zuhören.
Blei geht in einem Wasserrohr nicht in Lösung.

>Ich würde an dieser Stelle auch das Kupfer generell aus der
> Trinkwasserleitung verbannen. Zinn übrigens auch, eben alle
> Schwermetalle.

Du malst den Teufel an die Wand (..spart Tapete!).
Wie lange wird es dann dauern bis Zinn in Lötstellen verboten wird?

Irgend ein "Umweltschutz" zentrierter Idiot wird sich schon finden...

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> W.S. schrieb:
>>> Man findet 1000 Gründe, sich mental dagegen zu wehren
>>
>> Ach, du polemisierst mal wieder.
>
> Ja, weil mich das ständige Gejammer und die „gut gemeinten“ Ratschläge
> anpiepen.
>

Dann sei konsequent Jörg und verzichte selber auf Solche.

Der Umweltschutz treibt eine Sau nach der Anderen durchs Dorf und ich 
wehre mich halt mental dagegen, weil es zum großen Teil ganz simpel 
Unsinn ist.
Entschuldigung, um micht nicht zu wehren habe ich zu DDR Zeiten simpel 
zu viel Bildung mitbekommen, ich weiß, kommt heute nicht mehr vor.

Gruß,

Holm

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
>>Ich würde an dieser Stelle auch das Kupfer generell aus der
>> Trinkwasserleitung verbannen. Zinn übrigens auch, eben alle
>> Schwermetalle.
>
> Du malst den Teufel an die Wand (..spart Tapete!).

Zinn ist kein Schwermetall.
Bleilot gibt es schon Jahrzehnte nicht mehr für Cu-Rohr, mindestens im 
Baumarkt.
Leichtmetall, da ginge Alu.
Aber das wird ja gerade auch niedergemacht bei Kochtöpfen und Folien.

Autor: Jugend (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
> Entschuldigung, um micht nicht zu wehren habe ich zu DDR Zeiten simpel
> zu viel Bildung mitbekommen, ich weiß, kommt heute nicht mehr vor.

Was wohl aber immer vorkommen wird sind Leute die über die heutigen 
Zeiten lästern, weil man ja damals fast alles viel besser war.
Meine ehrliche Meinung mit dieser unnötigen Aussage disqualifiziert du 
deine anderen Argumente.
Seien sie noch so richtig.
> Gruß,
>
> Holm

Gruß zurück

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> Holm T. schrieb:
>>>Ich würde an dieser Stelle auch das Kupfer generell aus der
>>> Trinkwasserleitung verbannen. Zinn übrigens auch, eben alle
>>> Schwermetalle.
>>
>> Du malst den Teufel an die Wand (..spart Tapete!).
>
> Zinn ist kein Schwermetall.
> Bleilot gibt es schon Jahrzehnte nicht mehr für Cu-Rohr, mindestens im
> Baumarkt.
> Leichtmetall, da ginge Alu.
> Aber das wird ja gerade auch niedergemacht bei Kochtöpfen und Folien.

Du gehst mir auf den Wecker!

Wenn Du zitierst dann sorge gefälligst dafür das der richtige Name über 
dem Zitat steht und nicht ich!

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Jugend schrieb:
>> Entschuldigung, um micht nicht zu wehren habe ich zu DDR Zeiten simpel
>> zu viel Bildung mitbekommen, ich weiß, kommt heute nicht mehr vor.
>
> Was wohl aber immer vorkommen wird sind Leute die über die heutigen
> Zeiten lästern, weil man ja damals fast alles viel besser war.
> Meine ehrliche Meinung mit dieser unnötigen Aussage disqualifiziert du
> deine anderen Argumente.
> Seien sie noch so richtig.
>> Gruß,
>>
>> Holm
>
> Gruß zurück

Loriot: Achwas!

Ein Niemand meint ich würde mich aus seiner Sicht disqualifizieren. Was 
glaubst Du was mich Deine Meinung interessiert und für wie qualifiziert 
ich Dein Gelaber halte?


Gruß,

Holm

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Wie lange wird es dann dauern bis Zinn in Lötstellen verboten wird?
> Irgend ein "Umweltschutz" zentrierter Idiot wird sich schon finden...

Das wird eher von dem Industrie/Politik Gespann kommen, sobald eine 
Firma herausgefunden hat, wie man ohne Zinn lötet. Dann werden ganz 
schnell alle herkömmlichen Methoden verboten. Man nennt das "die 
Wirtschaft ankurbeln".

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Du gehst mir auf den Wecker!
>
> Wenn Du zitierst dann sorge gefälligst dafür das der richtige Name über
> dem Zitat steht und nicht ich!

Sei nicht so nervös.
Jeder weiß doch wie es gemeint ist.
Ich war nur zu faul, den Ursprungsbeitrag zu suchen.

Autor: Manfred (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> um micht nicht zu wehren habe ich zu DDR Zeiten simpel
> zu viel Bildung mitbekommen, ich weiß, kommt heute nicht mehr vor.

Ich war bisher der Meinung, dass die DDR ein gutes Bildungssystem hatte. 
Schade, Du veränderst meine Ansicht.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> um micht nicht zu wehren habe ich zu DDR Zeiten simpel
>> zu viel Bildung mitbekommen, ich weiß, kommt heute nicht mehr vor.
>
> Ich war bisher der Meinung, dass die DDR ein gutes Bildungssystem hatte.
> Schade, Du veränderst meine Ansicht.

Ansichten kannst Du haben so viele wie auch immer Du möchtest, das 
tangiert mich allerdings in keiner Weise.

Gruß,

Holm

Autor: W.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Ich war bisher der Meinung

Bildung, Kultur, Benehmen und persönlicher Stil sind unterschiedliche 
Dinge.

W.S.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Du gehst mir auf den Wecker!
>>
>> Wenn Du zitierst dann sorge gefälligst dafür das der richtige Name über
>> dem Zitat steht und nicht ich!
>
> Sei nicht so nervös.
> Jeder weiß doch wie es gemeint ist.
> Ich war nur zu faul, den Ursprungsbeitrag zu suchen.

Deine Faulheit in allen Ehren, aber ich möchte ausdrücklich nicht das 
Suchmaschinen "Aussagen" von mir finden die ich nie getätigt habe.

Soll ich als Demo für Dich evtl. mal ein Zitat bringen das Dich mit 
Nazis in Verbindung bringt? Nein?

Dann lasse solchen Quatsch bitte auch bei mir in Zukunft bleiben.

Gruß,

Holm

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das mit dem Teufel und der Wand Tapete hast du doch geschrieben, oder?

Ist doch eindeutig.
Blau mit Doppelpfeil davor ist nicht von dir.
Grün mit Einfachpfeil davor ist vom zitierten User.

Ist hier im Forum immer so.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> Das mit dem Teufel und der Wand Tapete hast du doch geschrieben, oder?
Ja

>
> Ist doch eindeutig.
> Blau mit Doppelpfeil davor ist nicht von dir.

und genau da steht Holm drüber.

> Grün mit Einfachpfeil davor ist vom zitierten User.
>
> Ist hier im Forum immer so.

Ich bin keineswegs neu hier.
Wenn Du schon faul bist, dann nimm doch die Namen alle raus wenn Du es 
nicht richtig machen willst.

Gruß,

Holm

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.