Forum: Haus & Smart Home Inteligente Umwälzpumpe?


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von B. P. (skorpionx)


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Ich will Umwälzpumpe in meiner Heizung erneuern. Ich bin auf den Begriff
"intelligente Umwälzpumpe " gestossen.
Beschrieben sind dabei solche Betriebsarten:
Betriebsarten:

Auto: Vollautomatische Anpassung der Pumpenkennlinie an den Wärmebedarf
      Nachtmodus: Wird die Temperatur der Heizanlage für mehr als 2 
Stunden
      reduziert erfolgt die automatische Umschaltung in den 
Nachtbetrieb.
      Nach einer erneuten Temperaturanhebung wechselt die Pumpe wieder 
in
      den vorherigen Betriebsmodus.
HPP / LPP: - Automatische Regelung aufgrund von Druckschwankungen.
           - Abhängig vom Wärmebedarf erfolgt eine Änderung der Pumphöhe
LCP / HCP: - Automatische Regelung unabhängig von Druckschwankungen. - 
Es
             erfolgt keine Anpassung der Pumphöhe

Besonders interessieren mich die Begriffe Druckschwankungen und 
Wärmebedarf.
Wie werden die durch die Pumpe ermittelt?
Alle Ventile bei Heizkörper zu und Durchflusswiderstand groß?
Je höher Vorlauftemperatur (Heizkurve gibt Sollwert...) desto größerer
Wärmebedarf?

von hinz (Gast)


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B. P. schrieb:
> Besonders interessieren mich die Begriffe Druckschwankungen und
> Wärmebedarf.
> Wie werden die durch die Pumpe ermittelt?

Durch Sensoren natürlich.

von Carl D. (jcw2)


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Sind alle Ventile zu (keiner braucht was) sinkt die Wassertemperatur in 
der Pumpe -> Nacht.
Die Pimpenelektronik kennt die Leistungsaufnahme. Die hat nicht ihr 
Maximum bei keinem Durchfluß.
Können die großen Pumpengersteller ganz gut, wobei ich grüne und rote im 
Einsatz hatte/habe. Die grünen leiten (minimale) Undichtigkeiten direkt 
in die hermetisch verschlossene Elektronikbox, die roten habe dort eine 
Ablauföffnung. Erstere lief 2,5 Jahre, letztere nun im 3.Jahr.

von michael_ (Gast)


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Pfuschst du evtl. damit in die Regelung der Heizung?
Ich würde das bei mir nicht selbst machen.
Die macht das doch mit Nachtabsenkung, Nachlauf, Rücklauftemperatur usw. 
doch selbst.
Habe eine Gastherme.

Carl D. schrieb:
> Die grünen leiten (minimale) Undichtigkeiten direkt
> in die hermetisch verschlossene Elektronikbox, die roten habe dort eine
> Ablauföffnung. Erstere lief 2,5 Jahre, letztere nun im 3.Jahr.

???
Meine Pumpe ist 20 Jahre alt und der Monteur sieht keinen Grund zum 
wechseln.

von B. P. (skorpionx)


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michael_ schrieb:
> Pfuschst du evtl. damit in die Regelung der Heizung?
> Ich würde das bei mir nicht selbst machen.
> Die macht das doch mit Nachtabsenkung, Nachlauf, Rücklauftemperatur usw.
> doch selbst.

Klar! Die Sachen muss die Heizungssteuerung machen.
Die intelligente Umwälzpumpe kann auch Grund vom Durchflusswiderstand 
(Z.B. Alle Ventile bei Heizkörper zu oder nur ein Ventil offen...)ihre 
Leistung korrekt anpassen? Ich bin noch nicht richtig überzeugt...

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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“auto adapt” ist das quick&dirty des HSLK’ers der zu faul ist die Pumpe 
richtig auszulegen. Ausserdem will der Kunde ja nicht für Arbeit 
bezahlen.

Die Pumpe ist dann darantiert zu gross (und zu teuer) und läuft jenseits 
des Effizientmaximums. Schlimmstenfalls pendelt das ganze & die Rohre 
hämmern.

Anlagenkennlinien kann man errechnen und sogar ausmessen. Dann kann dazu 
die richtige Pumpe wählen. Ob weinrot oder grün ist egal. 
Pumpenhersteller haben dazu recht komfortable Berechner im web. Fürs EFH 
auch als App.

von Einhart P. (einhart)


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Für einen Heizkreis mit Radiatoren(mit Thermostatventilen) macht so eine 
Pumpe schon sinn. Z.B. morgens, wenn die Heizung anspringt, sind die 
meisten Ventile offen. Die Pumpe erhöht die Drehzahl um den Druck 
aufzubauen und nimmt dann auch mehr Strom auf.

Erreichen die Räume die gewünschte Temperatur schließen die Ventile und 
der Druck am Pumpenausgang steigt. Die "intelligente" Pumpe reduziert 
dann die Pumpleistung und den Stromverbrauch. Bei mir braucht so eine 
Pumpe dann gerade noch 5W.

Bei Fußbodenheizung bringt die "Intelligenz" eigentlich nichts. Die 
Durchflussmenge ändert sich mit der Raumtemperatur nicht. Bei mir im 
Haus  steht die Pumpe für die Fußbodenheizung bei konstant 25W.

von B. P. (skorpionx)


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Einhart P. schrieb:
> Für einen Heizkreis mit Radiatoren(mit Thermostatventilen) macht so eine
> Pumpe schon sinn.

Danke!Dein Beitrag überzeugt mich. Wie du das schreibst kommt das aus
der Erfahrung...
Ich bestelle noch heute so eine Pumpe.

: Bearbeitet durch User
von Einhart P. (einhart)


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Mit den vor gut 3 Jahren eingebauten Wilo Pumpen bin ich zufrieden. Sie 
sind gut zu bedienen und die Anzeige des Gesamtverbrauchs ist nett. 
Zumindest die Pumpe für die Radiatoren hat sich bezahlt gemacht.

von Carl D. (jcw2)


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Einhart P. schrieb:
> Mit den vor gut 3 Jahren eingebauten Wilo Pumpen bin ich zufrieden. Sie
> sind gut zu bedienen und die Anzeige des Gesamtverbrauchs ist nett.
> Zumindest die Pumpe für die Radiatoren hat sich bezahlt gemacht.

Genau die hat nach 2,5Jahren die Sicherung der Heizung gerissen, hatte 
in der rundum abgedichteten Elektronikbox Feuchtigkeit (die nicht von 
außen dahin gelangt war) und dies hat einige Kerkos im Netzeingang 
zerrissen. Vielleicht nur ein Ausreißer, aber die folgende rote hat 
passende Ablauflöcher unten, damit eine minimal rinnende Wellendichtung 
nicht so spektakulär kracht. An die deffekte Elektronik der grünen kommt 
man auch nicht wirklich zerstörungsfrei ran.
Praktisch war allerdings, daß man den Elektronikpumpenkopf ganz einfach 
gegen einen 20Jahre alten Stromfresser tauschen konnte. Da liegen immer 
noch 2 als Reserve, falls, wie letztesmal bei Minusgraden die aktuelle 
Technik versagt.

von B. P. (skorpionx)


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Die neue Pumpe habe ich montiert. Leistungsanzeige springt zwischen 6 
und
7 Watt.Alte Pumpe laut Typenschild (habe ich nicht gemessen...) 75 Watt.
Auto steht an der Wand und trotzdem Gaspedal auf volle Leistung. Das war
quasi die alte Situation...

: Bearbeitet durch User
von Horst (Gast)


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Auch wenn die Lebensdauer der neuen Pumpen nur bei 3-6 Jahren statt der 
15-20 bei den alten liegt, durch die deutlich geringere 
Leistungsaufnahme rechnen die sich.

von gufi35 (Gast)


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Interessanter Artikel! Zu dem Thema habe ich schon lange ein großes 
Verständnisproblem:

Was ist der Sinn einer "Hocheffizienzpumpe"?
Strom Sparen, ok?
Gut. Solange das über einen effizienteren Antriebsmotor geschieht, bin 
ich natürlich absolut dabei.

Wenn man aber anfängt, die Durchflußmenge zu reduzieren, beginnt mein 
Problem:(ohne das genau zu kennen - Hypothese!)

Die "Effizienz" eines Heizkessels über die Durchflussmenge/Zeit beginnt 
im Nullpunkt. (Kein Fluß, kein Wärmetransport!)
Irgendwo geht sie nicht mehr weiter (noch schneller bringt keinen 
Vorteil mehr).
Dazwischen sehe ich keinen Grund für Unstetigkeiten. Also eine "streng 
monoton steigende" Kennlinie.
Das heißt mit anderen Worten: Jede Reduzierung des Durchflusses 
reduziert den Kesselwirkungsgrad. Und bei 24kW schägt der gewaltig mehr 
zu Buche, als von 10 auf 8W elektrisch zu sparen.

Merkt ihr wo ich hin will?
Die einzig sinnvolle Steuerung ist vom Kessel aus, solange eine große 
Temperaturdifferenz von Kessel zu Rücklauf ist: Gib Gas und spar nicht!

Wenn dann der Kessel große Pausen hat, weil sowieso nicht viel Leistung 
aus dem Kreislauf entnommen wird, dann kann man auch die Pumpe etwas 
reduzieren.

Was ich sagen will: Ich habe das Gefühl, die Pumpenhersteller verkaufen 
uns hier etwas, wovon wir nicht wirklich profitieren!
Ist ja kein seltenes Szenario!

Oder täusche ich mich da so sehr?

von AufArbeit (Gast)


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Beim Einsatz einer Hocheffizientpumpe wird in den meisten Heizungen ein 
zuätzlicher Abscheider für Magnetit benötigt, weil sonst die im Wasser 
mitgeführten Teilchen sich in der Pumpe an den starken Magneten ablagern 
und diese dann blockiert.
Bei Anlagen ohne jeden Stahlanteil natürlich nicht notwendig.

von L. H. (holzkopf)


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Warf heute unsere Zentralheizung an, die ich Ende der 1970er bis Anfang 
der 1980er Jahre komplett renovierte.

Unser Heizungs-System ist ein gemischtes.
Es besteht aus:
a) Kachelofen (Einsatzofen) im Wohnzimmer

b) partieller FBH (nur im OG in Bad und (separater) Toilette)

c) Radiatoren in allen Räumen, auch Fluren, ausgelegt auf max. 60°C 
Vorlauf-T

Wir bewohnen ein freistehendes EFH (mit Keller, EG+1 (voll ausgebaut)) 
sowie einen Anbau halber Größe, den ich als Student hinzufügte.
Der Anbau ist nicht unterkellert.
EG liegt auf gleicher Höhe wie das Haupthaus, und das OG ist auf ca. 50% 
voll ausgebaut.

Im Anbau hat das EG komplett FBH, bis auf den Flur, wo nur ein 
Heizkörper installiert ist.
Im OG sind nur Heizkörper vorhanden.

Gesamte Wohnfläche ist so ca. 180m^2.
Haupthaus gebaut ca. 1984 und bezogen 1955.
Anbau gebaut und bezogen vor 1980.

Bauart identisch:
36,5cm HLZ-Außenwände.
Keine besonderen (nachträgliche) Wärmedämm-Maßnahmen.
Partiell zwar im Haupthaus damit begonnen, aber nicht zu Ende geführt.

Die Zentralheizung für all das besteht aus einem Öl-Heizkessel, Vießmann 
Duo Parola, Bj. 1971.
Der an sich nur als "Überbrückungs-Provisorium" installiert wurde.

Doch wie das halt nun mal so ist:
Nichts ist langlebiger als ein Provisorium. ;)

Die Basis der gesamten Heizungsanlage ist der Öl-HK.
Nur, um die Vorschriften erfüllen zu können, drapierte ich an den wieder 
einen Außenfühler hin, den ich vorher längst abgeklemmt hatte.
Baute auch vorschriftsgemäß einen Raumfühler im Flur ein.

Und senkte auch die beiden Fühler nachts per Schaltuhr ab.
Allerdings setzte ich auch im Keller noch einen weiteren Raumfühler, der 
die Funktion von Außen- und Flur-Fühler außer Kraft setzte.

Das verhehlte ich auch nicht dem Abnahme-Berechtigten für den ganzen 
Fühler-Sums.
Mit sinngemäß den Worten, daß ich nicht bereit dazu bin, mir von 
irgendjemand auf der ganzen Welt "vorschreiben" zu lassen, wann ich 
einen "warmen Arsch" haben darf oder nicht.

De facto läuft die gesamte Heizungsanlage NUR über den internen 
HK-Fühler.
Mit max. 60°C Vorlauf-T.

Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, die HK-T den 
Außenbedingungen anpassen zu können.
Dazu brauche ich auch keinerlei "Kennlinien" oder sonstwas.
Verstelle halt nur den HK-Fühler entspr.

Der HK heizt einen PSP (900L) mit der bei ihm eingestellten T auf.
Aus dem PSP werden dann die einzelnen Stränge "bedient".
Dies deshalb, damit der HK wegen jedem "Furz" an Wärme-Anforderung nicht 
"anspringen" muß.

Einen Mischer baute ich erst gar nicht ein.
Wozu denn?
Viel sinnvoller ist es m.E., in einzelnen Strängen Rückschlag-Ventile 
einzubauen, die verhindern, daß von einem anderen Strang etwas 
"abgezutzelt" werden kann. :D

Der Rest ist ganz einfach:
Über Strömungs-Gestaltung kann man in einer Heizungsanlage alles 
erreichen, was man will.

Was bedeutet, nur etwas "Fein-Arbeit" leisten zu wollen, um das 
"austarieren" zu können.

Hat man das austariert, verhält es sich an sich proportional zur 
Einstellung des HK:
=> Partiell wird vom HK Bereitgestellten etwas in beliebiger Höhe 
"abgezweigt".
=> Sollte das nicht ausreichend sein, springt halt der HK an und 
"schiebt nach".

Ist doch im Prinzip eine "genz einfache Kiste".
Die man natürlich auch durch allerlei "Regelungen" "verkomplizieren" 
kann. ;)

Kurzum:
Beim Anwerfen der Heizung war natürlich eine der Pumpen wieder mal fest.
Das übliche Programm:
Pumpe wieder gängig machen.

Insgesamt sind vier davon bei mir im Einsatz.
Sind alle noch 220V-Pumpen.
Rote = Grundfos, die klaglos "durchgehalten" haben.

Einhart P. schrieb:
> Mit den vor gut 3 Jahren eingebauten Wilo Pumpen bin ich zufrieden. Sie
> sind gut zu bedienen und die Anzeige des Gesamtverbrauchs ist nett.
> Zumindest die Pumpe für die Radiatoren hat sich bezahlt gemacht.

Könntest Du dazu bitte etwas mehr sagen?
Weil mir völlig unklar ist, wie solche Pumpen auf Druck-Veränderungen 
reagieren.

Immerhin gibt es ja zwei Möglichkeiten der Druck-Veränderung:

a) durch Abkühlung im gesamten System, oder

b) durch Öffnen eines Ventils, z.B. eines Heizkörper- Thermostats.

Grüße

von L. H. (holzkopf)


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Die Frage b) ist geklärt.
Hier eine ganz gute Beschreibung dazu.
https://www.energie-experten.org/heizung/heizungstechnik/heizungskreislauf/hocheffizienzpumpe.html

Carl D. schrieb:
> Vielleicht nur ein Ausreißer, aber die folgende rote

Du meinst mit "folgende rote" eine Grundfos-Pumpe?

> hat
> passende Ablauflöcher unten, damit eine minimal rinnende Wellendichtung
> nicht so spektakulär kracht. An die deffekte Elektronik der grünen kommt
> man auch nicht wirklich zerstörungsfrei ran.

Bei der roten aber schon?

> Praktisch war allerdings, daß man den Elektronikpumpenkopf ganz einfach
> gegen einen 20Jahre alten Stromfresser tauschen konnte. Da liegen immer
> noch 2 als Reserve, falls, wie letztesmal bei Minusgraden die aktuelle
> Technik versagt.

Bezieht sich das auf die grüne oder die rote Pumpe?
Oder noch anders gefragt:
Gibt es die Elekronikpumpenköpfe passend zum "alten" Pumpen-Unterteil, 
das dann in der Anlage (verschraubt) drin bleiben könnte?

Einhart P. schrieb:
> Bei Fußbodenheizung bringt die "Intelligenz" eigentlich nichts. Die
> Durchflussmenge ändert sich mit der Raumtemperatur nicht. Bei mir im
> Haus  steht die Pumpe für die Fußbodenheizung bei konstant 25W.

Ja, das kann man so einordnen.
Bei uns läuft die FBH ebenfalls permanent auf Pumpenstufe 1 (30W).

AufArbeit schrieb:
> Beim Einsatz einer Hocheffizientpumpe wird in den meisten Heizungen ein
> zuätzlicher Abscheider für Magnetit benötigt, weil sonst die im Wasser
> mitgeführten Teilchen sich in der Pumpe an den starken Magneten ablagern
> und diese dann blockiert.

Ist das tatsächlich so?

Grüße

von Sascha W. (sascha-w)


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L. H. schrieb:
> AufArbeit schrieb:
>> Beim Einsatz einer Hocheffizientpumpe wird in den meisten Heizungen ein
>> zuätzlicher Abscheider für Magnetit benötigt, weil sonst die im Wasser
>> mitgeführten Teilchen sich in der Pumpe an den starken Magneten ablagern
>> und diese dann blockiert.
>
> Ist das tatsächlich so?

Halt ich für ein Gerücht, hab seit 10Jahren eine Laing in einem 
Radiatorsystem am laufen. 1x hing die nach der Sommerpause, seit dem 
lass ich die in der Zeit 1x pro Woche 5min laufen. Danach keine 
Probleme.

Sascha

von Carl D. (jcw2)


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L. H. schrieb:
> Die Frage b) ist geklärt.
> Hier eine ganz gute Beschreibung dazu.
> 
https://www.energie-experten.org/heizung/heizungstechnik/heizungskreislauf/hocheffizienzpumpe.html
>
> Carl D. schrieb:
>> Vielleicht nur ein Ausreißer, aber die folgende rote
>
> Du meinst mit "folgende rote" eine Grundfos-Pumpe?

Genau

>> hat
>> passende Ablauflöcher unten, damit eine minimal rinnende Wellendichtung
>> nicht so spektakulär kracht. An die deffekte Elektronik der grünen kommt
>> man auch nicht wirklich zerstörungsfrei ran.
>
> Bei der roten aber schon?
Habe ich noch nicht auf machen müssen, da die Ablauflöcher das Problem 
Überflutung elegant umgehen.

>> Praktisch war allerdings, daß man den Elektronikpumpenkopf ganz einfach
>> gegen einen 20Jahre alten Stromfresser tauschen konnte. Da liegen immer
>> noch 2 als Reserve, falls, wie letztesmal bei Minusgraden die aktuelle
>> Technik versagt.
>
> Bezieht sich das auf die grüne oder die rote Pumpe?
Das war noch alles in Grün.

> Oder noch anders gefragt:
> Gibt es die Elekronikpumpenköpfe passend zum "alten" Pumpen-Unterteil,
> das dann in der Anlage (verschraubt) drin bleiben könnte?
Ich hatte schon vor Jahren mal auf Verdacht 2 große Rohrzangen bei den 
Albrecht Brüdern gekauft. Damit haben die Pumpenverschraubungen ihre 
abschreckende Wirkung verloren. Und das obwohl die aus den frühen 60er 
stammenden Teile bestimmt 30 Jahre nicht gelöst worden waren.

> Einhart P. schrieb:
>> Bei Fußbodenheizung bringt die "Intelligenz" eigentlich nichts. Die
>> Durchflussmenge ändert sich mit der Raumtemperatur nicht. Bei mir im
>> Haus  steht die Pumpe für die Fußbodenheizung bei konstant 25W.
>
> Ja, das kann man so einordnen.
> Bei uns läuft die FBH ebenfalls permanent auf Pumpenstufe 1 (30W).
>
> AufArbeit schrieb:
>> Beim Einsatz einer Hocheffizientpumpe wird in den meisten Heizungen ein
>> zuätzlicher Abscheider für Magnetit benötigt, weil sonst die im Wasser
>> mitgeführten Teilchen sich in der Pumpe an den starken Magneten ablagern
>> und diese dann blockiert.
>
> Ist das tatsächlich so?

von L. H. (holzkopf)


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Sascha W. schrieb:
> Halt ich für ein Gerücht, hab seit 10Jahren eine Laing in einem
> Radiatorsystem am laufen. 1x hing die nach der Sommerpause, seit dem
> lass ich die in der Zeit 1x pro Woche 5min laufen. Danach keine
> Probleme.

Mir kam das auch etwas komisch vor, weil ich im Zusammenhang mit den 
Hocheffizienzpumpen davon noch nichts gelesen habe.

Natürlich kann man auch Magnet-Abscheider in Heizungsanlagen einbauen:
https://www.haustec.de/heizung/waermeerzeugung/adey-kleinster-magnetabscheider-vorgestellt

Aber wenn das beim Aufmotzen einer Anlage mit modernsten Pumpen 
erforderlich wäre, würde das wohl auch generell erwähnt werden.

Dachte auch schon mal daran, die Pumpen, so wie Du das tust, in der 
Sommerpause immer wieder mal laufen zu lassen, ließ es dann aber doch 
bleiben.
Weil sich herausstellte:
Wenn eine Pumpe beim Winterstart nicht mehr anläuft, ist in ihr etwas 
"vergrützt", was dort nichts zu suchen hat.

Was ich dann lieber aus ihr heraushole, damit ihre Keramik-Lager davon 
befreit werden.

Ist Deine Laing auch so eine Hocheffizienzpumpe, die Permanentmagnete 
hat?
Und welche Erfahrungen machtest Du mit ihrer Elektronik?
Zuverlässig und Null Probleme?

Carl D. schrieb:
>> Du meinst mit "folgende rote" eine Grundfos-Pumpe?
>
> Genau

Nachdem ich auch Grundfos-Pumpen in meiner Anlage verbaute:
Darf ich Dich um den Gefallen bitten, mir die Daten von den 
verbauten/erneuerten Pumpen zu nennen?

Typ-Angabe reicht dabei völlig aus, weil ich mir dann aus den 
Grundfos-Angaben dazu dann heraussuchen kann, ob eine Chance besteht, 
nur das Oberteil der Pumpe wechseln zu können. ;)

Ich nehme nämlich an, daß dies möglich ist, weil ich mir kaum vorstellen 
kann, daß ein Hersteller seine Guß-Formen für ein Pumpen-Unterteil nur 
deshalb ändert, weil der Pumpenantrieb anders und mit Elektronik 
bestückt ist. ;)

>>> hat
>>> passende Ablauflöcher unten, damit eine minimal rinnende Wellendichtung
>>> nicht so spektakulär kracht. An die deffekte Elektronik der grünen kommt
>>> man auch nicht wirklich zerstörungsfrei ran.
>>
>> Bei der roten aber schon?
> Habe ich noch nicht auf machen müssen, da die Ablauflöcher das Problem
> Überflutung elegant umgehen.

Das mit der Überflutung verstehe ich nicht so recht.
Normalerweise kann doch aus einer Heizungspumpe gar nichts "absäuseln".

Oder meinst Du das Absäuseln, wenn man die Verschluß-Schraube (im 
Zentrum des Pumpenoberteils) öffnet?
Um z.B. die Pumpenwelle auf Drehung kontrollieren oder sie zum Drehen 
bringen zu können?

Grüße

von Sascha W. (sascha-w)


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L. H. schrieb:
> Wenn eine Pumpe beim Winterstart nicht mehr anläuft, ist in ihr etwas
> "vergrützt", was dort nichts zu suchen hat.
>
> Was ich dann lieber aus ihr heraushole, damit ihre Keramik-Lager davon
> befreit werden.
da hast du schon Recht, der Spalt zwischen Gehäuse und Rotor ist halt 
sehr klein. An das eine Lager der Pumpe kommt aber eigentlich nix ran.
> Ist Deine Laing auch so eine Hocheffizienzpumpe, die Permanentmagnete
> hat?
Ja
> Und welche Erfahrungen machtest Du mit ihrer Elektronik?
> Zuverlässig und Null Probleme?
Läuft wie gesagt seit 10Jahren

Sascha

von L. H. (holzkopf)


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Sascha W. schrieb:
>> Ist Deine Laing auch so eine Hocheffizienzpumpe, die Permanentmagnete
>> hat?
> Ja
>> Und welche Erfahrungen machtest Du mit ihrer Elektronik?
>> Zuverlässig und Null Probleme?
> Läuft wie gesagt seit 10Jahren

Insgesamt dürfte dann der Einbau eines Magnetabscheiders eher sinnlos 
sein.
Danke Dir für Deine Antworten. :)

Grüße

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