75 sek Impuls

#5634406
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Mathias D. schrieb:
> Mit dem Zeitrelais ansich keine Schlechte Idee aber ich brauch
> diesen
> Impuls alle 75 sek und nicht nur 1 mal nach 75 sek.

Ja, das haben wir verstanden.


Jörg R. schrieb:
> Mathias D. schrieb:
>> ...eine Schaltung die alle 75 sek einen Impuls...
>
> ..der wie lange dauert?

...worauf die Antwort noch aussteht.


Marc H. schrieb:
....
> Zeitrelais

Oder einen uC (Attiny85 o.ä) plus Transistor für das Relais.


@TO
Was soll den überhaupt geschaltet werden? Ein Relais ist unbedingt 
nötig?
#5634412
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Mathias D. schrieb:
> Mit dem Zeitrelais ansich keine Schlechte Idee aber ich brauch diesen
> Impuls alle 75 sek und nicht nur 1 mal nach 75 sek.

Das Zauberwort lautet: Zeitrelais, taktend

Jörg R. schrieb:
> Oder einen uC (Attiny85 o.ä) plus Transistor für das Relais.

Damit dürfte der TO überfordert sein.

Zurück zum 555:
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm
#5634418
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Guten Morgen,

und wenn man einen Attiny85 mit 1MHz RC Oszillator verwendet, kann man 
an Pin PB0 alle 75 Sekunden ein 1 Sekunden langes High-Signal abnehmen.

Pin 1 - Reset über 10k an Vcc.
Pin 4 - Gnd (||100nF nach Vcc)
Pin 5 - PB0
Pin 8 - Vcc

Da das Programm nur <400Byte benötigt, kann man nach Anpassung auch 
einen Attiny25 oder Attiny45 verwenden.
Angehängte Dateien:
#5634424
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Mani W. schrieb:
> Uwe S. schrieb:
>> Guten Morgen,
>>
>> und wenn man einen Attiny85 mit 1MHz RC Oszillator verwendet, kann man
>> an Pin PB0 alle 75 Sekunden ein 1 Sekunden langes High-Signal abnehmen.
>
> Ja, auch guten Morgen!
>
> Für die Anwendung des TO, die noch keiner kennt, ist wohl ein
> 555 ausreichend, oder auch ein 4093...
>
> Und da gibts nix zum Programmieren!

Der Bauteileaufwand ist mit dem uC geringer. Bei Bedarf lassen sich die 
Zeiten schneller anpassen.
#5634427
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Uwe S. schrieb:
> Da das Programm nur <400Byte benötigt, kann man nach Anpassung auch
> einen Attiny25 oder Attiny45 verwenden.

Wenn der TO das könnte, hätte er diese Frage nicht gestellt. Ich würde 
ein Tiny4-10 dazu verwenden, der reicht auch und ist noch kleiner. Das 
nützt dem  TO aber nichts.

Jörg R. schrieb:
> Der Bauteileaufwand ist mit dem uC geringer. Bei Bedarf lassen sich die
> Zeiten schneller anpassen.

Selbst das nicht unbedingt, da man mit einem 555 ein (kleines) Relais 
direkt ansteuern kann. Der Relaistreiber entfällt somit.
Gast #5634444
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Mathias D. schrieb:
> Hat jemand eine Idee wie ich das realisieren könnte ?
Soetwas kannst du als "Timer Remote Control" oder "Intervalometer" 
fertig kaufen:
z.B. https://www.ebay.com/itm/271027574598

Wenn du die Teile nicht in der Bastekiste liegen hast oder es aus Spaß 
am Selbermachen aufbauen möchtest, ist das eine einfache und flexible 
Lösung.
Dahinter müsste noch eine Treiberstufe für die Relaisansteuerung.
Gast #5634449
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Thomas K. schrieb:
> Beispiel Schaltung:

Theoretiker

Einen Elko mit 106uF zu finden, grenzt an ein Wunder.
Um die Zahl der Realisierungsmöglichkeiten einzugrenzen, wäre es gut zu 
wissen, wie genau die nominelle Periode von 75s eingehalten werden muss.
Muss nach 420480 Impulsen der Sekundenzeiger einer genau gehenden Uhr 
wieder die selbe Zeit anzeigen oder wie stark darf sie abweichen?
Gast #5634456
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Uiui, 75s ist lang. Das KANN mit einem NE555  gehen, ist aber schon 
nimmer wirklich schön oder genau (goße Kondensatoren mit besser 20% sind 
nicht so einfach zu finden!).

Ich würde mir - wenn es kein µC sein soll - bei diskreten digitalen 
Timern umsehen.

Also sowas:
https://www.onsemi.com/pub/Collateral/MC14536B-D.PDF
Damit (oder einem ähnlichen IC) bekommt man einen 1-IC-Lösung hin, ohne 
programmieren zu müssen.

Natürlich geht das auch mit µC. Ich würd ienen PIC12F1840 im SOT-23-6 
Package draufmachen. Davon bekomme ich 4 oder 5 auf die Fläche des NE555 
;-)
Gast #5634464
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Haben die Herren schonmal etwas von bedarfsgerechter Beratung gehört?

Hier hat niemand nach der technisch perfekten Lösung gefragt. Klar geht 
das sicherlich auch mit Assembler usw. aber das ist nicht der Punkt.

Lieber TO:

Nimm dir bitte einen Arduino Nano (Mail schreiben an 
entblaettert@gmail.com, dann bekommst du sogar einen geschenkt) lade den 
Sketch von mir hoch und fertig ist das Ding. Hierzu musst du auch nicht 
programmieren lernen.

Viele Grüße
Gast #5634468
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Timer schrieb:
> Uiui, 75s ist lang. Das KANN mit einem NE555  gehen, ist aber schon
> nimmer wirklich schön oder genau (goße Kondensatoren mit besser 20% sind
> nicht so einfach zu finden!).

Nicht nur das, 1Meg und 100µ sind keine empfehlenswerte Kombination für 
ein Zeitglied. Oberhalb von einigen Sekunden ist meine erste Wahl immer 
ein µC.

Wichtig wären auch, dass der TO die z.T. bereits aufgelaufenen Fragen 
beantwortet:
- wie genau müssen die 75s sein?
- wie lange muss das Relais eingeschaltet werden? Wie genau muss diese 
Zeit sein?
- welches Relais ist vorgesehen, welche Last soll geschaltet werden?
- gibt es Vorgaben für die Versorgungsspannung?
- hat der TO Kenntnisse / Möglichkeiten einen der genannten µCs zu 
programmieren?
- gibt es Platzbeschränkungen?
- will er basteln oder braucht er was fertiges?
Gast #5634474
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HildeK schrieb:
> Nicht nur das, 1Meg und 100µ sind keine empfehlenswerte Kombination für
> ein Zeitglied. Oberhalb von einigen Sekunden ist meine erste Wahl immer
> ein µC.

Eine andere Möglichkeit wäre, einen schnelleren Oszillator mit dem NE555 
zu realisieren und mit einem einfachen Zähler herunter zu teilen, falls 
dann der uC ein zu großes Schreckgespenst ist.
Gast #5634495
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HildeK schrieb:
> c) musst auch noch den kurzen Puls am Ende der langen Zeit generieren

Um das Theme Ausgangspulslänge kann man sich konkret kümmern, wenn der 
TO sich mal zu dessen Länge äußert. Eine flexible Lösung ohne 
Programmierung wäre ein klassisches Monoflop, ggf. mit einem NE555 oder 
einem halben NE556 realisierbar. Und was/ob dahinter noch eine 
Treiberstufe für das Relais muss, wird sich evtl. auch noch rausstellen. 
So ganz schwach ist der NE555 diesbezüglich ja nicht.
Gast #5634519
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Du hast geschrieben, dass du nicht das Programmieren lernen möchtest. Es 
kommt Dir wohl zu aufwändig vor - kann ich nachvollziehen.

Vielleicht ist Dir dann aber auch der Aufwand für die Entwicklung und 
Aufbau der Schaltung zu aufwändig.

Fertige Relaisschaltungen mit Timer findest du in diversen Varianten 
sehr billig bei Aliexpress. Wenn du es schnell haben willst, gehe in ein 
Fachgeschäft für Elektroinstallateure und lass Dir den Katalog der Marke 
"Finder Serie 80" geben. Die haben solche Teile auch im Programm.
Gast #5634522
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Mathias D. schrieb:
> Ich hab da ein kleine Problem

Wir haben ein grosses Problem: Niemand hier weiss, wie genau die 75 s 
eingehalten werden müssen.

Alle 555 Vorschläge haben locker 25% Zeitabweichung, immerhin bleiben 
die auch bei schwankender Versorgungsspannung auf 1% gleich.

Alle Microcontroller-Lösungen sagen nicht, ob sie mit internem 
RC-Oszillator (10%), externem Quartz (0.1%) oder externem Uhrenquartz 
(0.01%) arbeiten.

Es ginge per TXCO oder GPS oder Rubidiumnormal auch genauer.

Deine Beschreibunv ist also unzzreichend.

Quartzgenau ohne Mikrocontroller wäre ein CD4060 oder 4536.
#5634527
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MaWin schrieb:
> Deine Beschreibunv ist also unzzreichend.

vor allem weil die Impulsdauer fehlt, aber die Frage wurde auch schon 
gestellt und (noch) nicht beantwortet.

Mathias D. schrieb:
> Ich benötige eine Schaltung die alle 75
> sek einen Impuls erzeugt

Es gibt ja 2 Zeiten Pause 75s & Impulsdauer oder es wird nur genau 
EINMAL ausgeführt und dann nie wieder.

Für ein Relais (Bistabil- oder Stromstoßrelais?) könnte man sich 
1ms-10ms vorstellen.
Gast #5634548
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Wenn der TO nichts selber zusammenlöten möchte und auch sagen kann, 
welches Timing er denn genau möchte, könnte ich auch eine fertige 
Platine mit ATtiny25 und Programm anbieten: 
http://mino-elektronik.de/Powerbank/powerbank.htm#pbw4
Weiter unten findet sich ein Programm, was den WDT nutzt und die 
Stromaufnahme im Leerlauf niedrig hält.
Der 22 Ohm Widerstand (R1) kann durch ein 5 V Relais ersetzt werden.
#5634573
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m.n. schrieb:
> Wenn der TO nichts selber zusammenlöten möchte und auch sagen kann,
> welches Timing er denn genau möchte, könnte ich auch eine fertige
> Platine mit ATtiny25 und Programm anbieten:
> http://mino-elektronik.de/Powerbank/powerbank.htm#pbw4

warscheinlich darf es auch nichts kosten.

Ohne Mikrokontroller würde ich es mit Logik-Ics versuchen, und als 
Zeitreferenz einen fertigen Quarzoszillator ala TTL Bauform benutzen.

Es gibt ja fertige Cmos-Ics welche aus eine 4,096MHz Quarz bereits einen 
1 Sekunden Impuls bereitstellen. Den könnte man mit weiteren Zählern 
weiter runterteilen.

Aber ob er das gebacken bekommt?

Ansonsten ist wohl vom Materialaufwand ein kleiner Atmega die richtige 
Wahl.

Ralph Berres
Gast #5634702
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X. X. schrieb:
> Eltako, Multifunktionsrelais...
> Funktioniert, und DU musst nichts selbst basteln.

Wird vermutlich wirklich das einfachste sein.

https://www.eltako.com/de/das-system-im-gebaeude/13-zeitrelais-multifunktions-zeitrelais-und-schaltuhr.html

mögliche Funktionen:

TI = Taktgeber mit Impuls beginnend (Blinkrelais)
TP = Taktgeber mit Pause beginnend (Blinkrelais)

"Solange die Steuerspannung anliegt, schließt und öffnet der 
Arbeitskontakt.

Bei MFZ12, MFZ12DX, MFZ12NP und MFZ61DX ist die Umschaltzeit in beide
Richtungen gleich lang und entspricht der eingestellten Zeit.

Bei TGI12DX sind beide Zeiten getrennt einstellbar (gleiche Zeitbasis, 
jedoch zusätzlicher Multiplikator),

bei MFZ12DDX und MFZ12PMD ganz getrennt einstellbar."

Also das richtige kaufen.
Gast #5634817
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Elkos haben ab Wert meist etwas mehr Kapazität, als drauf steht. Die 
Wahrscheinlichkeit, einen mit 106µF zu finden ist daher sehr viel höher, 
als einen mit 100µF zu finden.

Nur leider lässt die Kapazität mit der Zeit nach. Die Langzeitstabilität 
des NE555 Timers wird darunter leiden. Ich würde daher eher einen 
CD4060BE verwenden und Kondensatoren, die Langzeit-Stabil sind.
Gast #5634833
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numismatiker schrieb:
> Der Praktiker würde eine Kombination von Elkos nehmen um auf die 106µF
> zu kommen.

Dafür müsste er ein passenden Messgerät haben. Einfacher wäre wohl, 
irgendetwas mit ausreichend großer Kapazität aufzubauen und für die 
genaue Zeiteinstellung den Gesamtwiderstand als Serienschaltung von 
Trimmpoti und Widerstand zu realisieren.
#5634835
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Hi,
etwas wurde noch nicht überlegt:
Nach dem (ersten) Anlegen (oder Wiedereintritt) der Betriebsspannung 
kann es zum unerwünschten Schaltvorgang an der Last kommen. Wird das 
nicht erwünscht, muss man sich noch etwas überlegen.

In der Produktinfo wird eigens darauf hingewiesen:
Zitat:

"...Nach der Installation die auto matische kurze Synchronisation 
abwarten, bevor der geschaltete Verbraucher an das Netz gelegt wird..."
/Zitat
www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/datenblatt/Datenblatt_MFZ12DDX-UC. 
pdf

Beim NE555 zumindest gibt es dazu eine Schaltungsvariante.

https://www.themt.de/el-0230-time-49.html

ciao
gustav
#5634868
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Andreas B. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Der Bauteileaufwand ist mit dem uC geringer. Bei Bedarf lassen sich die
>> Zeiten schneller anpassen.
>
> Selbst das nicht unbedingt, da man mit einem 555 ein (kleines) Relais
> direkt ansteuern kann. Der Relaistreiber entfällt somit.

Na ja, nur der Relaistreiber allein ist es ja nicht.

Solange der TO keine präzisen Angaben macht sind weitere Kommentare wohl 
sinnlos.
Gast #5635634
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Mit CD4060, oder 74HC4060 geht das ohne µC auf etwa eine
Sekunde genau.
Ein RC-Oszillator im Bereich von einigen 100 Hz bis wenigen kHz
lässt sich auf 1% genau abstimmen.

Guckt man in's Datenblatt, wie es geht  und rechnet etwas rum.
Benötigt nur 2 R (oder 1 R und ein Poti) und einen Folien-C.

Am Ausgang Q14 erscheint z.B. die Frequenz / 16384.
16384 / 75 s = 218,45 Hz
Gast #5635650
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numismatiker schrieb:
> Der Praktiker würde eine Kombination von Elkos nehmen um auf die 106µF
> zu kommen.

Nur Theoretiker wie du kommen auf so dumme Gedanken, Praktiker wissen 
dass sich die Elkokapazität im Laufe der Jahre um mehrere Prozent 
verändert, je nach durchschnittlich angelegter Spannung.

Jacko schrieb:
> Ein RC-Oszillator im Bereich von einigen 100 Hz bis wenigen kHz lässt
> sich auf 1% genau abstimmen

Das nützt wenig, weil die Frequenz danach mit der Temperatur und 
Betriebsspannung um mehr als 1% schwankt.

Zumindest das NS555 Prinzip müsste er schon haben.
Gast #5635679
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MaWin schrieb:
> numismatiker schrieb:
>> Der Praktiker würde eine Kombination von Elkos nehmen um auf die 106µF
>> zu kommen.
>
> Nur Theoretiker wie du kommen auf so dumme Gedanken, Praktiker wissen
> dass sich die Elkokapazität im Laufe der Jahre um mehrere Prozent
> verändert, je nach durchschnittlich angelegter Spannung.

Es war nicht meine Idee 106µF zu verwenden. Darüber hinaus meinte doch 
tatsächlich jemand, daß so ein Wert nicht zu finden wäre und daraus die 
Nichtdurchführbarkeit der Schaltung durchblicken ließ.

Ich hoffe, daß du den Zusammenhang noch erkennen kannst. Sonst nochmal 
alles lesen.
#5635715
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Timer schrieb:
> https://www.onsemi.com/pub/Collateral/MC14536B-D.PDF
> Damit (oder einem ähnlichen IC) bekommt man einen 1-IC-Lösung hin, ohne
> programmieren zu müssen.

Und wenn man den Bypass-Pin auf den Ausgang legt, ist der Puls 
75s/256=0,3s lang, das sollte für ein Relais reichen.

Der 555 ist für lange Zeiten wirklich keine gute Wahl.
#5635797
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Joachim B. schrieb:
> Alle denken bei 555 immer an den NE und vermutlich nie an den TLC

Du meinst wohl generell die CMOS Version. Die hat halt den Nachteil, daß 
man damit keine Relais direkt ansteuern kann.

Jörg R. schrieb:
> Solange der TO keine präzisen Angaben macht sind weitere Kommentare wohl
> sinnlos.

So ist es. Ich finde es schon lustig, wie hier immer noch über die beste 
Lösung diskutiert wird und vom TO keinerlei Infos mehr kommen.
Gast #5636522
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Andreas B. schrieb:
> Du meinst wohl generell die CMOS Version. Die hat halt den Nachteil, daß
> man damit keine Relais direkt ansteuern kann.

Zumindest für den TLC555 von TI mit seiner angepriesenen "High Output 
Current Capability –  Sink: 100 mA Typical" sollte sich doch ein Relais 
finden lassen, was damit steuerbar ist.

H. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> und vom TO keinerlei Infos mehr kommen.
>
> Vermutlich deshalb: ...

Auch dann wäre es nett, wenn er sich hier noch mal meldet.
#5636594
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Volker S. schrieb:
> Ich bringe mal als Gegenvorschlag zum 555 den 4060 ins Spiel.

Der 4060 wurde schon genannt.


> Man kann eine höhere Taktfrequenz unter Verwendung kleiner präziser
> Kondensatoren wählen und über das Teilerverhältnis lange Zeitkonstanten
> erreichen.

Beim 4060 kann man sogar einen Quarz verwenden. Das Problem der 
notwendigen Pulsdauer ist nach wie vor unbeantwortet. Da kommt auch nix 
mehr?
#5636650
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NE555, 4040, 4060 etc. - damit habe ich früher(tm) auch gerne gearbeitet 
und ca. vor dem Jahr 2000 hätte ich mich auch gescheut, eine solch 
primitive Aufgabe mit einem PIC/AVR zu lösen. Ich kenne o.g. 
Schaltkreise recht gut und könnte das selber zielstrebig aufbauen. Ich 
weiß aber auch noch aus eigener und der Erfahrung mit Azubis, dass 
solche analogen Schaltungen ihre Tücken für Anfänger haben können. Warum 
sollte man sich das angesichts der Preise von Arduino-Clones noch antun, 
wenn man mal eben schnell ein Timing braucht. Eine andere Sache ist es 
natürlich, wenn man den Lerneffekt haben will.

Man kann die folgenden Zeilen ja auch kaum als „Programmieren erlernen“ 
bezeichnen. Auf jeden Fall einfacher als die Dimensionierung eines 
Bauteils aus den 70ern. Durch den Quarz dazu noch hochgenau und 
abgleichfrei.

Setup
pinMode(10,OUTPUT);

Loop
digitalWrite(10,1);
delay(500);
digitalWrite(10,0);
delay(74500);

P.S.: Außerdem kommt nach dem ersten Erfolg, sei es nun mit oder ohne 
Controller ja meistens der Satz: „...wie schön! - wäre es jetzt 
eigentlich noch möglich, das so abzuändern, dass ...“

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