Pal Videosignal filtern

Gast #5638328
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Hallo, es geht um Störsignale eines Funk-Videoempfängers. Das 
Videosignal (PAL) ist einwandfrei, wenn Sender/Empfänger aktiv sind 
(Rückfahrkamera). Wird kein Videosignal empfangen, dann gibt der 
Empfänger allerdings Störsignale vom bis zu 2 Volt ab, die den TFT 
Monitor flimmern lassen. Wie kann ich diese Störung abstellen bzw. 
filtern, wenn Empfänger und Monitor im StandBy sind ? Habe was vom 
LM1881 gelesen, kann ich den dafür nutzen ? Gruß Hans
#5638446
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Oldenburger schrieb:
> Wird kein Videosignal empfangen, dann gibt der
> Empfänger allerdings Störsignale vom bis zu 2 Volt ab, die den TFT
> Monitor flimmern lassen.

Ist normal! Dein Monitör empfängt höchstwahrscheinlich auf 2,4GHz und da 
gehört WLAN, Bluetooth und sonsitge Dinge zum guten Ton was bei dir zum 
schlechten Bild führt.

Oldenburger schrieb:
> Wie kann ich diese Störung abstellen bzw.
> filtern, wenn Empfänger und Monitor im StandBy sind ? Habe was vom
> LM1881 gelesen, kann ich den dafür nutzen ?

Den Monitor mit am Rückwärtsgang anschließen, so wie die Kamera auch. 
Noch besser: Funkkamera durch Kabelgebundene ersetzen.

Hast du beim Fahren bisher noch keine fremden Videobilder am Monitor 
gesehen?
Gast #5638479
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Danke für die Nachrichten.

Lothar, wie würde das mit dem Überbrücken mittels Relais den 
schaltungstechnisch gehen ?

Alex, völlig richtig. Mir ist bewusst, dass ich den Monitor mit dem 
Rückwärtsgangsignal einschalten könnte, habe aber gerade den Ehrgeiz, 
dass auf andere Art zu lösen und nicht an den Kabelbaum zu gehen.
#5638700
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Moin,

Hm, wird wohl auf ein paar Tests rauslaufen. Ich wuerd' vielleicht 
probieren, das Signal durch einen schmalbandigen 15.6Khz Bandpass laufen 
zu lassen, danach gleichzurichten und gucken, ob man damit schon Video 
sicher von Rauschen unterscheiden kann; wenn nicht, nochmal mit 50Hz 
dazu und wenn immer noch nicht, dann vielleicht noch den LM1881 
davorschalten.
Oder gucken, was der LM1881 aus dem Rauschen macht.
Wird aber in jedem Fall ein kleiner Drahtverhau.

Gruss
WK
Beitrag #5639069 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5639769
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Thomas schrieb:
> Wäre es möglich das Du den V-Synch Impuls zum Einschalten des Monitors,
> bzw eines Analog-IC's (CmMos - 40...) hernimmts.
Genau - aber wo nimmt er den  V-Sync-Impuls her? Aus einer 1881. Wie 
erkennt er, dass das V-Sync und nicht statistisch verteilte Pulse, die 
aus dem Rauschen extrahiert wurden, sind? In dem er die Frequenz oder 
die Zeiten auswertet. Nanu, da sind wir doch wieder dort, wo wir oben 
schon mal waren... Da sprachen wir von H-Sync, aber beides geht. 
Auswertung mit PLLs, Filtern und Gleichrichtern, Monoflops, Zählern und 
Vergleichern - und bestimmt noch mehr.

Ich denke, es geht bei der Fragestellung primär darum, wie man eine 
Information zum Schalten bekommt, weniger, wie und womit geschaltet 
wird.

DZDZ

PS, danke dem Forunkel des Forums für seinen wieder mal sachlich höchst 
fundierten und erhellenden Beitrag.
Gast #5639872
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Oldenburger schrieb:
> scheint nicht ganz trivial zu sein...Hatte erst gedacht, man
> könnte
> einen Filter o.ä. davor setzen, je mehr ich mich mit der Sache
> beschäftige, umso komplexer und interessanter wird es. Allerdings bin
> ich kein Elektronik-Spezialist und kann keine Schaltung entwickeln,
> nachbauen wäre nicht das Problem..

Deshalb NE567.
(Firma: matzetronics) #5639875
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Da der LM1881 auch dann mal Fehlimpulse ausgibt, wenn er Rauschen am 
Eingang bekommt, läuft die ganze Sache auf eine 
Schwungradsynchronisation raus, die der TE sicher nicht hinbekommt. 
Heute würde man das nicht mit einem Haufen Logikbausteinen bauen, 
sondern mit MC. Der könnte checken, ob die 15,625kHz und/oder die 50Hz 
von VSync oder Even/Odd stimmen und dann das Bild freigeben.
Aber m.E. lohnt sich das nicht - und einen Feldstärkeausgang hat der 
Empfänger vermutlich nicht.
Gast #5639965
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I am the Wunderer schrieb:
> "Furunkel" oder "Forenonkel"
Ui... So ist das, wenn man das Wort nie gelesen und nur gehört hat. 
Forenonkel war nicht gemeint. Aber wie könnte ich c-hater meinen???(???)

Aber (möglichst) kein Beitrag von mir, ohne zur Sache beizutragen:

Matthias S. schrieb:
> Schwungradsynchronisation
... usw.
Eine relativ einfache Plausibilitätsprüfung tut es auch. Beispiel: 
Kommen aus dem V-Ausgang einer LM1881 nur Pulse im 20 ms-Abstand? Das 
kann man mit ein paar wieder-triggerbaren Monoflops prüfen: Eins mit 22 
ms darf nie zurückfallen, ein zweites mit 18 ms muss alle 20 ms (~15 
ms für EIA) einen Puls abgeben. Ein drittes mit 22 ms wertet diesen 
Ausgang aus und darf ebenfalls nie zurückfallen. Wenn das erste oder das 
dritte Monoflop zurückfallen, könnte ein viertes für eine längere Zeit 
das Signal zum Abschalten des Videosignals liefern.

Nur eine von mehreren Ideen.

DZDZ
Gast #5639975
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Einfacher, nicht ganz so präzise:

Aus dem Sync-Ausgang der LM1881 müssen in Mindestabständen von 64 µs 
Flanken kommen. Also nur ein wieder-triggerbares Monoflop, ~80 - 100 µs, 
dass, wenn es zurückfällt, den Timer zur Abschaltung des Videosignals 
führt.

Und statt einer LM1881 tun es auch 2 Transistoren. Es kann so herrlich 
einfach sein... Klar, geht auch mit 'nem µC, Raspi oder PC, aber für ein 
Einzelstück würde ich nicht anfangen, zu programmieren. Ein µC wäre für 
eine Serie die erste Wahl - keine Frage. Oder wenn man nur µCs (oder 
Raspis) beherrscht.

DZDZ
(Firma: matzetronics) #5640236
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Der Zahn der Zeit schrieb:
> Ein µC wäre für
> eine Serie die erste Wahl - keine Frage.

Ich nehme mittlerweile auch für Einzelstücke einen MC, sobald die 
Schaltung mehr als einen Logikbaustein braucht - aus dem simplen Grund, 
das dann eben auch nur ein Baustein auf dem Board sein muss. Wenn man 
dann noch ein funktionierendes Programmgerüst immer wieder verwendet, 
ist das alles auch recht schnell fertig.

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