Dont mess with Fluke!

Gast #5639798
Lesenswert?

S

Schneemann schrieb:
> Sicherheitsproblem???
>
> Oder nur ein Problem der Haltbarkeit?


Sowoh, als auch.

Zeigt dir dein Spannungsprüfer aufgrund eines Problems der Haltbarkeit 
an, dass die Anlage nicht unter Spannung steht, obwohl noch Dampf auf 
der Orgel ist, hast du ziemlich bald ein Sicherheitsproblem.
#5639809
Lesenswert?

Jaja, die liebe Vollkaskogesellschaft und der Nannystaat. Mein Gott, 
früher (tm) hat man auch mal selber geschaut, ob die Kabel noch gut 
waren oder beschädigt. Problem gelöst. Es ist ja kein unsichtbarer 
Fehler, der dann aus heiterem Himmel einem an den Hals springt.

Pech für Fluke, da hat wohl der chinesische Lieferant bei der 
Qualitätssicherung geschlampt.
#5639838
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
> Jaja, die liebe Vollkaskogesellschaft und der Nannystaat. Mein Gott,
> früher (tm) hat man auch mal selber geschaut, ob die Kabel noch gut
> waren oder beschädigt. Problem gelöst. Es ist ja kein unsichtbarer
> Fehler, der dann aus heiterem Himmel einem an den Hals springt.

Es ist ja nicht so, dass so ein Bruch permannet messbar ist. Der fängt 
latent an, je nachdem wie man gerade die Strippen hält. Deshalb hilft da 
nichtmal vorher prüfen. Diesen Fehler sollte man nicht als harmlos 
abtun. Deshalb kommt ja auch von Fluke der Hinweis damit auf keinen Fall 
mehr zu messen.
#5639963
Lesenswert?

Spaßvogel schrieb:
> Wer FLUKE kennt, kauft UNI-T!

Witzige Anekdote: Wir müssen den Spannungsabfall an Steckern messen, so 
um die 50mV. Kollege holt stolz sein neues Fluke raus. Nix. Das Fluke 
hat als kleinsten Messbereich 5V und unterdrückt die 50mV als Rauschen.

Ich hol mein olles Uni-T raus, was sich im 400mV Messbereich was 
zusammenlügt und wir messen die Stecker durch.
Gast #5639967
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Und da bist Du jetzt beeindruckt? Denk mal in einer ruhigen Minute
> drüber nach, wer das bezahlt.

Mir ist schon klar, wer das bezahlt. Aber erstens gibt es überhaupt eine 
Information und zweitens dann das Ersatzgerät.

Beim China Teil hast du einfach nur billige dünne Käbelchen ohne den 
Rest...
#5639992
Lesenswert?

Helmut S. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Jaja, die liebe Vollkaskogesellschaft und der Nannystaat. Mein Gott,
>> früher (tm) hat man auch mal selber geschaut, ob die Kabel noch gut
>> waren oder beschädigt. Problem gelöst. Es ist ja kein unsichtbarer
>> Fehler, der dann aus heiterem Himmel einem an den Hals springt.
>
> Es ist ja nicht so, dass so ein Bruch permannet messbar ist. Der fängt
> latent an, je nachdem wie man gerade die Strippen hält.

Das ist in der Fehlerbeschreibung irgendwie nicht so klar. Was geht denn 
wirklich kaputt? Unsichtbarer Kabelbruch (böse!) oder sichtbarer Defekt 
der Isolierung?
#5640066
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Spaßvogel schrieb:
>> Wer FLUKE kennt, kauft UNI-T!
>
> Witzige Anekdote: Wir müssen den Spannungsabfall an Steckern messen, so
> um die 50mV. Kollege holt stolz sein neues Fluke raus. Nix. Das Fluke
> hat als kleinsten Messbereich 5V und unterdrückt die 50mV als Rauschen.
>
> Ich hol mein olles Uni-T raus, was sich im 400mV Messbereich was
> zusammenlügt und wir messen die Stecker durch.

Jaja, die lieben Märchen der Lügenpresse. Am besten noch ein 1MV DMM von 
Fluke dazu benutzen, damit die "Idioten" von Fluke noch dämlicher 
dastehen.

[Mod: Beleidigung gelöscht]

Fast jedes 08/15 Multimeter kann 1mV Auflösung im kleinsten Meßbereich, 
so auch die allermeisten von Fluke. Denn bei 5V Meßbereich wären das 
gerade mal 5000 Schritte, das sind kaum mehr als 12 Bit Auflösung. Und 
Fluke baut sicher keine Billigschrott, der das nicht kann.
#5640072
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
> Helmut S. schrieb:
>> Falk B. schrieb:
>>> Jaja, die liebe Vollkaskogesellschaft und der Nannystaat. Mein Gott,
>>> früher (tm) hat man auch mal selber geschaut, ob die Kabel noch gut
>>> waren oder beschädigt. Problem gelöst. Es ist ja kein unsichtbarer
>>> Fehler, der dann aus heiterem Himmel einem an den Hals springt.
>>
>> Es ist ja nicht so, dass so ein Bruch permannet messbar ist. Der fängt
>> latent an, je nachdem wie man gerade die Strippen hält.
>
> Das ist in der Fehlerbeschreibung irgendwie nicht so klar. Was geht denn
> wirklich kaputt? Unsichtbarer Kabelbruch (böse!) oder sichtbarer Defekt
> der Isolierung?

Ja es geht um zunächst unsichtbaren Kabelbruch.
#5640081
Lesenswert?

Helmut S. schrieb:

>> Falk B. schrieb:
>> Das ist in der Fehlerbeschreibung irgendwie nicht so klar. Was geht denn
>> wirklich kaputt? Unsichtbarer Kabelbruch (böse!) oder sichtbarer Defekt
>> der Isolierung?
>
> Ja es geht um zunächst unsichtbaren Kabelbruch.


... der dann dazu führt, daß das Gerät im Fehlerfall statt der 
anliegenden 230V nur wenige Volt oder gar keine Spannung anzeigt.
Wenn die betreffende Messung dazu dient, die Spannungsfreiheit 
festzustellen, führt das schnell zu brenzligen Situationen.

Gruß... Bert
Gast #5640093
Lesenswert?

> Fast jedes 08/15 Multimeter kann 1mV Auflösung im kleinsten
> Meßbereich, ...

Bei manchen, i.d.R. teureren Multimetern ist eine solche
Auflösung bei kleinen AC-Spannungen bei Effektivwert-Messungen
nahe null (bis z.B. 5% des jeweiligen Bereiches) kaum zu gebrauchen.
"True-RMS" ist dann eher un-wahr und auch nicht spezifiziert.
Gast #5640100
Lesenswert?

Sebastian R. schrieb:
> Oleg schrieb:
>> "Dont mess with Fluke!"
>> Wörtlich übersetzt: "Keine Unordnung mit Fluke"

(Nein.)

> Das wäre eher "No mess with"
>
> So eher "Leg dich nicht mit Fluke an" :P

Ja.

Herman ze German schrieb:
> https://www.urbandictionary.com/define.php?term=dont+mess

Das ist eine mögliche Übersetzung für: "Don't mess." (Punkt beachten.)

Das bißchen Schulenglisch (eh alles andere als umfangreich) vergessen?
Und noch dazu keine Ahnung, wie man den googielein Translator benutzt?

https://translate.google.com/?hl=de#view=home&op=translate&sl=en&tl=de&text=Don't%20mess%20with%20somebody%20(or%20something)

"_Urban_ dictionary" scheint das nicht drauf_zu_haben - andere schon:

https://www.ldoceonline.com/dictionary/mess-with

https://idioms.thefreedictionary.com/mess+with+someone%2Fsomething

Übrigens auch im Deutschen so, daß ein kompletter Satz etwas anderes 
bedeuten kann (und das meist auch tut), als die ersten beiden Wörtchen
für sich alleine. Eindeutig nicht von Englisch-Kenntnissen abhängig.

Autsch.  :-(
#5640144
Lesenswert?

Wurden inner Firma alle eingesammelt und gehen jetzt weg. Sicher über 10 
Stück. Lustig ist ja das es den Ersatz erst später gibt. So lange dürfen 
alle mitm Finger nachmessen. Wir hatten schon 2 mit Kabelbruch die sind 
in die Tonne gewandert weil es da ja noch nicht Offiziell war und wir es 
nicht wussten. Kann passieren aber beim Duspol trotzdem etwas blöde ;)
Gast #5640343
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Das Fluke hat als kleinsten Messbereich 5V und unterdrückt die 50mV als 
Rauschen.

Ja, auch von Fluke gibt es simple Geräte für den Elektriker, die keine 
Millivolt brauchen.

Das ist keine "Witzige Anekdote", das ist unqualifizierte 
Stimmungsmache .

Ich habe ein 8060 Handmultimeter, was bei AC 200mV 10µV Auflösung kann 
und ab 20mV eine spezifizierte Toleranz hat. Das 77 löst 1mV auf, das 87 
0,1mV - wobei beide keine Angabe der Untergrenze haben. Am Labortisch 
würde ich zum Tischmultimeter greifen, das kann noch etwas besser.

> Ich hol mein olles Uni-T raus, was sich im 400mV Messbereich was
> zusammenlügt und wir messen die Stecker durch.

400mV klingt nach UT61A "Angaben gültig für sinusförmige Signale, 
mV-Bereich nutzbar ab 5%", also 1% +3 ab 20mV.

Ich besitze ein UT61D, Begeisterung geht anders.
Gast #5640378
Lesenswert?

Helmut S. schrieb:
> Deshalb hilft da nichtmal vorher prüfen. Diesen Fehler sollte man
> nicht als harmlos abtun. Deshalb kommt ja auch von Fluke der Hinweis
> damit auf keinen Fall mehr zu messen.

Ein halbwegs kompetenter Nutzer sollte doch merken, wenn die Verbindung 
wackelig wird. Für jemand, der ein älteres Gerät besitzt und täglich 
drauf angewiesen ist, bedeutet der Hinweis von Fluke: NEUKAUF
#5640420
Lesenswert?

Wolfgang schrieb:
> Ein halbwegs kompetenter Nutzer sollte doch merken, wenn die Verbindung
> wackelig wird.

Für den Lügenstift gilt daher: Vorher an einer unter Spannung stehenden 
Dose testen.

Für den Duspol gilt das eigenlich auch. Wenn aber wie beim Fluke die 
Adern brechen und dann je nach Lage mal Kontakt geben oder nicht, wirds 
schwierig.

Andererseits: Es gibt schon seit Jahrzehnten hochflexible Messlitze, die 
bekommt man eigentlich nicht durch normalen Gebrauch kaputt. Wie schafft 
es eine Firma wie Fluke an der Stelle Mist einzubauen?
Gast #5640491
Lesenswert?

Früher gabs mal die Prüfregel: Das Mess-/Prüfgerät an einer bekannten 
Quelle zu testen, ob der erwartete Wert angezeigt wird. Wenn positiv, 
Prüfobjekt prüfen. Anschliessend die erste Prozedur wiederholen. War bei 
uns in der Hochspannungstechnik Vorschrift. Restrisiken sind immer 
vorhanden.
#5640519
Lesenswert?

Matthias T. schrieb:
> Wurden inner Firma alle eingesammelt und gehen jetzt weg. Sicher über 10
> Stück. Lustig ist ja das es den Ersatz erst später gibt. So lange dürfen
> alle mitm Finger nachmessen. Wir hatten schon 2 mit Kabelbruch die sind
> in die Tonne gewandert weil es da ja noch nicht Offiziell war und wir es
> nicht wussten. Kann passieren aber beim Duspol trotzdem etwas blöde ;)

Unsere habe ich auch eingesammelt, Zwei mal 5 Stück verschickt.
Einige davon hatten schon Aussetzer beim Kabel biegen.
Es sind bei uns Baujahre von 2013 bis 2018 betroffen,
da muß wohl eine hohe Anzahl Messgeräte zusammenkommen.

Mal schauen wann die wieder zurückkommen,
die geplanten 48 Std. können sie wohl nicht einhalten.

Müssn wir halt solange mit Fluke T5-1000 arbeiten.
#5640550
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Witzige Anekdote: Wir müssen den Spannungsabfall an Steckern messen, so
> um die 50mV. Kollege holt stolz sein neues Fluke raus. Nix. Das Fluke
> hat als kleinsten Messbereich 5V und unterdrückt die 50mV als Rauschen.
>
> Ich hol mein olles Uni-T raus, was sich im 400mV Messbereich was
> zusammenlügt und wir messen die Stecker durch.

Hab den Witz nicht verstanden?

Welches Fluke hast Du gegen welches UNI-T verglichen? Gibt es von UNI-T 
ein zum T150 vergleichbares Gerät, um einen realistischen Vergleich 
durchzuführen?


Helmut S. schrieb:
> Matthias T. schrieb:
>> Kann passieren aber beim Duspol trotzdem etwas blöde ;)
>
> Was hat Duspol mit Fluke T1xx zu tun?
>
> Ich dachte Duspol wäre eine eigenständige Marke.

Ich kenne einen Duspol vonn Benning. Das Teil habe ich zurückgeschickt 
weil das Kabel viel zu steif und damit unhandlich war.
#5640569
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:
> Welches Fluke hast Du gegen welches UNI-T verglichen?

Beides waren Geräte mit Zangenamperemeter, Spannungs- und 
Widerstandsmessung. Was für ein Fluke das war weiss ich nicht.

Das Uni-T hat den Vorteil: Wenn mir das der Zoll auf dem Flughafen aus 
dem Koffer nimmt, weil es gefährliche Bombentechnik ist oder weil einer 
grad eins braucht, oder wenn das von der Leiter fällt, tut das nur 1/5 
so weh wie bei einem Fluke.

Und mal ehrlich, wenn ich ein Gerät prüfe, dann isses egal ob der 
Spannungsabfall 50mV oder 48mV ist, interessant ist ob er 50mV oder 
150mV ist.
#5640575
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Und mal ehrlich, wenn ich ein Gerät prüfe, dann isses egal ob der
> Spannungsabfall 50mV oder 48mV ist, interessant ist ob er 50mV oder
> 150mV ist.

Es ist aber nicht egal ob das verwendete Messgerät für Deine Messung 
geeignet ist. Deshalb sollten die Messgeräte schon vergleichbar sein. 
Mit einer 1000A Stromzange erwarte ich auch keine Auflösung im mA 
Bereich.
#5640603
Lesenswert?

Deshalb ist mir weiterhin ein normales Multimeter lieber für Messungen 
an Netzpotential

Ja, es hat einen zu hohen Innenwiederstand
Ber es gibt halt auch kein nur "gut" oder "nicht gut", sondern ich kann 
den Messwert interpretieren
EEine defekte Messleitung würde wohl rel. schnell auffallen, wenn sich 
der Wert beim kontaktieren nicht ändert
Gast #5640635
Lesenswert?

dict.cc

to mess with sb.
    mit jmd. herummachen


don´t mess with F.
    mach nicht mit F. herum

> = Ausfall unter zyklischer Biegespannung Ω Ω Ω Ω

> ... früher als erwartet ausfallen †

¿nicht zu häufig verbiegen? = weniger Stellungswechsel - wie langweilig 
;-)
Gast #5640795
Lesenswert?

Sollten die nicht bei einem schon etwas teureren Gerät, wo eine 
Kabelbruch gefährlich wäre nicht gleich eine Überwachung des Kabels mit 
einbauen: d.h. 2 Leitungen mit Verbindung an der Spitze.  Hätte sich in 
diesem Fall vermutlich ausgezahlt.
#5640856
Lesenswert?

Lurchi schrieb:
> Sollten die nicht bei einem schon etwas teureren Gerät, wo eine
> Kabelbruch gefährlich wäre nicht gleich eine Überwachung des Kabels mit
> einbauen: d.h. 2 Leitungen mit Verbindung an der Spitze.

Nö.

> Hätte sich in diesem Fall vermutlich ausgezahlt.

Nö. Man kann das Problem ganz klassisch lösen. Hochflexible Litze und 
Qualitätskontrolle. Funktioniert für Millionen andere Multimeter auch.
Gast #5649354
Lesenswert?

Also aus den 2-4 Tagen, wurden ja mal 2-4 Wochen, jetzt sollen es 5-6 
Wochen sein.

Das finde ich mal wirklich krass, ist ja nicht so, dass sie nicht 
wussten wie viele Geräte sie ausgeliefert haben...
Gast #5649569
Lesenswert?

Erik schrieb:
> Das finde ich mal wirklich krass, ist ja nicht so, dass sie nicht
> wussten wie viele Geräte sie ausgeliefert haben...

Wie viele sie etwa ausgeliefert haben werden sie schon gewusst haben. 
Die Frage ist nur wie viele der Kunden ihre Teil wirklich umtauschen, 
und wie viele der Geräte noch bei Händlern sind wo es ggf. etwas mehr 
Zeit hat.


Falk B. schrieb:
> Nö. Man kann das Problem ganz klassisch lösen. Hochflexible Litze und
> Qualitätskontrolle. Funktioniert für Millionen andere Multimeter auch.

Ein Kabelfehler mit DMM ist etwas anderes als bei einem Gerät zum testen 
aus Spannungsfreiheit: beim DMM ist minimal ärgerlich wenn das Kabel 
nicht geht und man kauft ein neues. Beim Tester ist ein defektes Kabel 
ein echtes Sicherheitsrisiko und so einfach neu kaufen geht auch nicht.

Klar ein gute Kabel wäre das mindeste, weil das Kabel fest verbunden 
ist, wäre aber auch eine zusätzliche Kontrollschleife möglich und meiner 
Meinung nach wünschenswert.
#5649583
Lesenswert?

Lurchi schrieb:
> Ein Kabelfehler mit DMM ist etwas anderes als bei einem Gerät zum testen
> aus Spannungsfreiheit: beim DMM ist minimal ärgerlich wenn das Kabel
> nicht geht und man kauft ein neues. Beim Tester ist ein defektes Kabel
> ein echtes Sicherheitsrisiko und so einfach neu kaufen geht auch nicht.

Ist richtig, aber bei sicherheitsrelevanten Sachen geht es sowieso 
anders.

1) muss man vorher an einer bekannten Signalquelle/Netzspannung testen, 
ob das Ding was anzeigt.

2.) gibt es die 5 Sicherheitsregeln, welche selbst im Fall vom Versagen 
eines einzelnen Schrittes (Spannungsfreiheit feststellen geht schief) 
immer noch sicher ist. Dann knallt es zwar beim Erden, aber es fällt 
keiner tot um, bestenfalls wegen des Schrecks ;-)

> Klar ein gute Kabel wäre das mindeste, weil das Kabel fest verbunden
> ist, wäre aber auch eine zusätzliche Kontrollschleife möglich und meiner
> Meinung nach wünschenswert.

Warum macht das der Rest der Welt nicht? Alles Schlampen?
Gast #5649717
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
>> weil das Kabel fest verbunden ist, wäre aber auch eine zusätzliche
>> Kontrollschleife möglich und meiner Meinung nach wünschenswert
>
> Warum macht das der Rest der Welt nicht? Alles Schlampen?

"Wünschenswert" ist doch aber gar nicht falsch. Würdest Du Dir nicht
maximale Funktionalität&Sicherheit wünschen - falls/wenn möglich...?

(Daß es nicht überall so ist, und wieso, dürfte Lurchi längst wissen.
Meine Vermutung: Die Realitöt entspricht ja kaum jemandes Wünschen.)
#5694624
Lesenswert?

Hier meine Info, die ich vom Fluke Customer Support auf Nachfrage 
erhalten habe (Stand 02.01.2019):

Zitat:
Das Lager arbeitet derzeit an Einheiten, die gemäß dem folgenden 
Zeitplan eingegangen sind:

T110/VDE = 19. November - 23. November
T130/VDE = 19. November - 23. November
T150/VDE = 7. November - 12. November



Ich habe meinen T150/VDE am 26.11.2018 an Fluke zurückgesandt und bis 
heute noch kein Austausch erhalten.


Grüße Engelbert
#5694953
Lesenswert?

Tja, der frühe Vogel fängt den Wurm ... oder bekommt sein Messgerät 
wieder zurück. :-D

Da müssen jetzt also die ganzen Geräte per Hand geöffnet werden und die 
Kabel werden dann gegen gute Kabel getauscht?

Ist doch eine Mords Arbeit. Vielleicht ist es gut dass ihr eure Geräte 
nicht so früh weggeschickt habt, dann sind sie bei der Austausch-Arbeit 
schon eingespielt und routinierter.
#5695939
Lesenswert?

Erik schrieb:
> Es kam wie ein Neugerät, OVP und andere Seriennummer.

Das dachte ich mir irgend wie schon, denn die Dinger auseinander zu 
ruppen und wieder zusammen zu bauen ist oft nicht einfach weil sie 
irgend wie verklickt oder verklebt sind. Nach dem Öffnen sehen die 
Ränder dann aus wie angekaut, selbst wenn man schon viel Erfahrung hat 
im Öffnen solcher Klick-Gehäuse macht man da immer noch etwas kaputt.

Ich habe hier auch so ein verkupfertes Stahl-Litze-kabel welches man 
zwar verzinnen kann, aber wenn man seitlich mit dem Lötkolben dann gegen 
die Lötstelle "drückt", dann bricht der Stahldraht ohne auch nur einen 
geringsten Widerstand, das ist so als ob man die Litze mit einem Laser 
durchschneiden würde.

Mich würde interessieren was für ein Kabel Fluke da verwendet hat.
Gast #5696040
Lesenswert?

Falk B. schrieb:
> Man kann das Problem ganz klassisch lösen. Hochflexible Litze und
> Qualitätskontrolle. Funktioniert für Millionen andere Multimeter auch.


Praktiker wissen seit langem:
Bei chinesischen Mess-Strippen ist Kabelbruch fast normal.
Cu ist teuer geworden und es wird gespart.
Gast #5702462
Lesenswert?

Ich habe mein Fluke T150 nach 7 Wochen ! zurückerhalten , geliefert 
wurde ein Fabrikneues am 17.01.2019 mit Aufdruck Baujahr 2019 , es 
scheint da wirklich massive Lieferschwierigkeiten zu geben wenn die 
direkt vom Fabrikationsband an die Kunden ausliefern !

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren