Hallo zusammen, ich stehe momentan vor einer Fragestellung und versuche ein paar weitere Meinungen einzuholen. Ich möchte die Zeitdauer eines Volumenstroms messen, der auf eine Oberfläche auftrifft. Hierzu habe ich einen force sensitive resistor ausprobiert, jedoch sind die Sensoren die ich im Internet finde ( z.B. https://www.amazon.de/gp/product/B00XW2MIRQ/ref=oh_aui_detailpage_o08_s00?ie=UTF8&psc=1 ) nicht ausreichend um die geringe Krafteinwirkung des Volumenstroms messbar zu machen. Meine Frage nun gibt es empfindlichere FSR Sensoren oder hat jemand eine bessere Idee eine gerine Krafteinwirkung zu messen? Danke im Voraus, Lucas
Kapazitiv wie bei nem Kondensatormikrofon?
Prinzipiell ja, jedoch ist es in meinem Anwendungsfall schlecht eine bewegliche Oberfläche zu haben, da ich den Sensor dicht gegen eindringende Flüssigkeit machen muss. Ich brauche eine starre Messplatte, auf die ein Wasserstrahl mit geringem Druck auftrifft. Dieses Auftreffen muss gemessen werden. Dafür benötige ich allerdings einen sehr empfindlichen Sensor, der bereits bei geringem Auftreffdruck anschlägt!
Druck misst man nicht man misst immer die Verformung. Also eine Dünne Platte auf die der Wasserstrahl trifft, die sich dann mittig Durchbiegt und dahinter eine 2. Platte und dann zwischen beiden die Kapazität messen.
Wie wäre es mit einem Dehnungsmessstreifen?
nach meinem Verständnis ist der oben verlinkte FSR Sensor sehr ähnlich einem Dehnungsmessstreifen. Bei mir fängt dieser jedoch erst ab ca. 0,2 N an zumessen. Ich brauche eine empfindlichere Messung. Ist es möglich den Sensor zu verstärken?
Also bei einem DMS hast du die Auswertung/Verstärkung selber im Griff. Die Empfindlichkeit der Messung kannst du durch die Dicke der Wand bestimmen.
Lucas Strelow schrieb: > Bei mir fängt dieser jedoch erst ab ca. 0,2 > N an zumessen Was macht er denn zwischen 0 und 0,2 Newton? Georg
Man kann eine Platte mittels Elektromagneten in der Schwebe halten (also so rein prinzipiell - man hält mit einem Elektromagneten gegen die externe Kraft, ein Lageregler hält die Position konstant). Der dazu nötige Strom entspricht dann der Kraft. Man benutzt das für relativ genaue Waagen. Man nennt das "elektromagnetischen Kraftkompensation". Hier ist das Prinzip beschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrowaage#Elektromagnetische_Kraftkompensation Es soll wohl für Mikrogramm taugen. Ob das Praxistauglich ist, kann ich dir nicht sagen. Ich habe nur mal davon gehört und fand das Prinzip interessant. Betrachte es als Denkanstoß.
Lucas Strelow schrieb: > Ich möchte die Zeitdauer eines Volumenstroms > messen, der auf eine Oberfläche auftrifft. Kannst Du die Anwendung mal etwas genauer beschreiben? z. B. Was soll es werden? Volumenstrom max.- min. ? usw.
Name: schrieb: > Der dazu nötige Strom entspricht dann der Kraft. Man benutzt das für > relativ genaue Waagen. Und was ist daran anders als an den oben beschriebenen Verfahren, außer das die gemessene Positionsabweichung über einen Regelkreis auf einen Aktuator wirkt?
Klingt vielleicht etwas komisch - Ich würde gerne in einem Pissoir messen können, ob gerade gepinkelt wird oder nicht. Es soll auf eine "Zielscheibe" bzw. einen Sensor gepinkelt werden, der den Druck, der durch den Wasserstrahl entsteht, misst. Ich bin leider im Gebiet der Sensoren nicht sehr bewandt, evtl. gibt es auch eine völlig andere Messweise die in dem Anwendungsfall mehr sinn macht.
Wolfgang schrieb: > Und was ist daran anders als an den oben beschriebenen Verfahren, außer > das die gemessene Positionsabweichung über einen Regelkreis auf einen > Aktuator wirkt? Huh? Wo genau sist die elektromagnetischen Kraftkompensation erwähnt worden?
Reflexlichtschranke hinter Glas. Den Winkel der Anordnung, sollte leicht zu ermitteln sein.
Lucas Strelow schrieb: > Klingt vielleicht etwas komisch - Ich würde gerne in einem Pissoir > messen können, ob gerade gepinkelt wird oder nicht. Und in welchem Bereich bewegt sich die Raumtemperatur dabei?
Name: schrieb: > Huh? > Wo genau sist die elektromagnetischen Kraftkompensation erwähnt worden? Nirgends. Die Kompensation erledigt der in den Regelkreis eingebundene Aktuator, egal ob elektromagnetisch, elektrostatisch oder sonstwie. Trotzdem kommt man nicht um die Messung der Positionsabweichung drumrum. Vorteil des Regelkreises ist nur, dass man von der Linearität des Sensors unabhängig ist. Für eine ja/nein-Entscheidung ist das aber völlig egal.
D.h. genau genommen ist das Volumen gar nicht von Interesse? Nur die Tatsache an sich, dass da Flüssigkeit in ein Behältnis gefüllt wird? So eine ganz dumme, aber einfache Idee, wäre im Siphon eine Leitfähigkeitsmessung zu machen. Und zwar an der Stelle, an der die, in den nächsten Abschnitt des Siphons überlaufende Flüssigkeit, entlang fliessen muss. Vielleicht erzählst Du noch, was denn mit der Information geschehen soll.
Theor schrieb: > Vielleicht erzählst Du noch, was denn mit der Information geschehen > soll. Trefferanzeige, um die Pissende Glücklich und Treffsicher zu machen. Funst auch schon ohne Hightech exzellent. :) https://www.ebay.de/i/231965633386?chn=ps
Jeder Putzteufel/in macht Dir das empfindliche Ding sofort kaputt Mit Kraftmessung ist da nix zu holen ! Zwei Elektroden genügen doch ! Solange Flüssigkeit fliesst kannst du etwas messen.... ansonsten hast du Trockenzeit.
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