Laptop eigenes Netzteil bauen

#5640114
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Kann mir jemand helfen?

Ich habe ein Lenovo Thinkpad und will mir ein eigenes 12V Netzteil 
bauen, damit ich den Laptop im Auto betreiben kann.

Habe jetzt die Daten vom 220V Netzteil angeschaut, es will als Input

220V 1.8A

Output soll sein

20V-3.25A  15V-3A  9V-2A

also anscheinend verschiedene (?) outputs.

jetzt habe ich mir einen regelbaren StepUp China-Laderegler besorgt, den 
eingestellt dass der 12V von der Autobatterie nimmt, den Ausgang auf 20V 
gestellt (ist auch richtig, mit Messgerät gecheckt), als Ausgang ein 
USB-C stecker angeschlossen weil der Laptop einen USB-C Ladeeingang hat 
aber nichts passiert. Laptop lädt nicht.

Hab ich da was vergessen?

Ich habe auch so einen Spannungswandler der 12V gleich auf 220V 
Wechselstrom konvertiert, damit kann ich manchmal den Laptop mit dem 
220V Netzteil betreiben aber meistens spinnt der auch und zeigt bei der 
Batterieanzeige an-aus-an-aus-an-aus. Vermutlich weil es kein echter 
Sinus ist sondern ein modifizierter Sinus.
#5640151
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Elvan M. schrieb:
> also anscheinend verschiedene (?) outputs.

Nein, das sind Spannungen für den umschaltbaren USB-C Standard.

Du musst an deinen Netzteil die Anschlüsse CC1 und CC1 über je einen 
pull up an 5V oder 3.3V legen oder eine Stromquelle haben.

https://www.st.com/content/ccc/resource/technical/document/technical_article/group0/59/a8/53/96/fe/a8/45/35/DM00496853/files/DM00496853.pdf/jcr:content/translations/en.DM00496853.pdf

Grösse je nach Stromlieferfähigkeit.

Dann muss die Spannung über USB verhandelt werden in der USB POwer 
Negoitation

https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm
https://www.usb.org/usb-charger-pd
Gast #5640156
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Elvan M. schrieb:
> und mit 12V Eingang hab ich das leider nur für 60 Euro gefunden

Nicht im Media Markt schauen, such mal Online ;-)

Selber bauen wird auch nicht billiger wenn du den ganzen Kram 
zusammengekauft hast. Und dann noch der Zeitaufwand...

Und die 1,50€ DC Wandler von eBay reichen nicht für derartige Dinge.
Gast #5640175
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test schrieb:
> Wieso sollte man aus 12V DC 230V AC machen, nur um dann daraus wieder
> 20V DC zu machen? Scheint mir unnötig kompliziert und der Wirkungsgrad
> ist vermutlich auch nicht so super ;-)

Ist technisch unelegant, aber billig, universell und leicht zu kaufen. 
Kann ich nur empfehlen, ich mache das auch so im Auto.
#5640768
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1
Was ist das genau für ein Lenovo ?

Ist ein Lenovo Thinkpad E480
1
Warum hat man keine 60€ für ein Netzteil übrig, wenn man ein ThinkPad 
2
und ein Auto hat ? ?

Ich hätte schon Geld für ein Netzteil aber es wäre schön gewesen eins zu 
basteln.
1
Sowas, kaum billiger selbst zu bauen.
2

3
ZB:
4

5
https://www.conrad.de/de/prouser-

von 12V auf 220V dann zurück auf 20V hab ich auch im Auto (dicker 
Wechselrichter) aber wie schonmal geschrieben: Es geht nicht, vermutlich 
weil die billigen Wechselrichter mod. Sinus haben und keinen echten.
#5640780
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Ich habe hier noch ein original Lenovo Laptop Netzteil,
das diesen "traveller" Modus hat. D.h. im gleichen Gehäuse einen Eingang 
für 100...240V AC  und umschaltbar eine für 10...16V DC in (ist so ein 
netter Umschaltklappenstecker a la Lenovo).

Wenn dir das hilft, melde Dich bitte mal bei mir mit PN und email.
Gast #5673190
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Auch wenn so ein Teil im Laden günstig zu haben ist, wollte ich doch mal 
einen Boost Konverter für meinen Lenovo bauen.

Meine erste Variante mit einem TPS55340 hat zuviel Abwärme produziert 
und der TPS schaltete sich bei Vollast recht zügig ab.

Hab nun eine Schaltung mit einem NCV887200 und externem Mosfet aufgebaut 
(siehe Anhang). Bei rund 95% Wirkungsgrad halten sich die Temperaturen 
nun im akzeptablen Rahmen.
Angehängte Dateien:
Gast #5673452
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Frage: Ist die V_out ohne das CLC Filter am Ausgang denn nicht glatt?
Dort hätte ich ein reines HF-Filter wg. der Schaltspitzen erwartet,
nicht aber "die gleiche Spule nochmal".

Zur reinen Vorsicht hätte ich dann eher eine Kombination dieser Spule
mit z.B. einem kleinen hochkapazitiven Supercap am Eingang erwartet, der
auch während gleichzeitig längerer ./o. heftiger Transienten (+Pol weit
und/oder lange unterhalb 10V o. sogar stark negativ) nicht durchreichte.

(Ich meine damit nur, daß ich die Spule, wenn denn, dann so 
verwendet
hätte - und/also am Ausgang eher etwas kleineres als CLC/PI Filter. Das
hochfrequente "Ringing" von den Schaltvorgängen bekämpft man zumeist ja
mit kleinwertigen Bauteilen - evtl. Ferritperle + Kerko (oder Folie).)

Keine besondere Schutzschaltung am Eingang in Kombination mit der Spule
am Ausgang macht mich einfach neugierig. Rein intuitiv, aus Laiensicht.
Gast #5673794
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Nun einen Ferrit (BLM31PG121SN1L) hatte ich da ursprünglich mal drin. 
Die Wirkung war mir aber zu gering. Die Spule bügelt den Dreck besser 
weg (siehe Anhang) und paßt auch noch auf's PCB.

Die Idee war, die Schaltung so klein zu machen, sodaß sie in einem 
Bordspannungsstecker verschwindet. Da ist einfach kein Platz für große 
Teile. Auch die Strompfade sind daurch nicht optimal.
Gast #5674022
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Dieser Drang, immer alles noch kleiner zu machen wird uns irgendwann das 
Genick brechen.

Ich könnte jetzt schon kotzen, wenn ich sehe, wie wenig Platz in den 
meisten Geräten für Kabelanschlüsse vorgesehen ist. Die Regeln für 
ordentliche Elektroinstallationen, die ich in meiner Ausbildung gelernt 
habe, kann man heutzutage fast nirgendwo mehr anwenden, weil schlicht 
der Platz dazu fehlt.
Gast #5674443
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Resonanzfrequenz der Spule hinreichend weit (evtl. 10fach oder
mehr) über der Frequenz der "Parasitenschwingung"? Halte ich für
schwierig in der Konstellation - aber ist nur geschätzt.
#5674490
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Warum selber bauen? Von Lenovo gibt es doch Original ein Autonetzteil, 
also eines, das man einfach an den Zigarettenanzünder anschließt. 
Zumindest gab es das mal, hatte ich vor ein paar Jahren mal bei einer 
Firma oft genug in den Händen, allerdings noch das alte Modell mit dem 
runden Hohlstecker (bis x30er-Serie?) und noch nicht das neue mit dem 
Pseudo-USB-A. Aber dafür gäbe es ja auch Adapter.

"ThinkPad aber kein Geld für ein Netzteil" würden sich nicht unbedingt 
ausschließen, gibt ja schließlich auch die billige Consumer-Variante 
(eben z.B. jene E-Serie).

PS: Schauste hier: 
https://www.mindfactory.de/product_info.php/Lenovo-65W-DC-Travel-Adapter-Slim-Tip_937545.html
#5675273
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Also anscheinend braucht es nur einen Boost auf 20V/2.3A und war das mit 
dem Datenverkehr sowie mehreren Spannungen eine Fehlinformation. Das hat 
mich jetzt einfach nur so interessiert.

Selberbauen kann schon Sinn machen, selbst wenn es teurer ist und Zeit 
kostet. Es geht doch hier im Forum auch irgendwie um das Hobby, oder ? 
Ausserdem gefallen die typischen mechanischen Macharten im Consumer 
Bereich oft nicht und werden fast immer minderwertige Steckverbinder 
verbaut. Eine wacklige DC-Verbindung gehört zum Dauerärgernis erster 
Ordnung. Das kann man selber wirklich besser machen, nach eigenen 
Vorstellungen optimieren. Genauso der Drang dass immer alles möglichst 
klein sein muss (wie schon einer geschrieben hat und da hat er völlig 
recht). Lieber größer, bessere Wärmeableitung, bessere Stecker, dickere 
Kabel, optimale Kabellängen und damit höchste Zuverlässigkeit bei besten 
Daten erreichen.

Ich selber bin mit Platinenselbermachen und SMT seit fast 20 Jahren aus 
der Übung und würde mich bei ADAFRUIT und CO umschauen oder bei DIGIKEY 
nach einem Evaluationboard für passenden DC-BOOST umschauen.

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