2050 hat es sich über Europa ausgeflogen.

OP #5640248
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Hallo,

eben in den Nachrichten:

"Geplant ist eine radikale Abkehr von Öl, Gas und Kohle. Bis 2050 soll 
Europa Klima neutral sein, also den Ausstoß von Treibhausgasen durch 
Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und Energieproduktion auf Null 
senken."

Dann hat es sich erst mal ausgeflogen, zumindest über Europa.

Dann kommen sicher bald elektrisch fliegenden Airliner.
Bin gespannt auf deren erste Testflüge und Reichweiten.

Gruß Gustav
Gast #5640268
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Gustav K. schrieb:
> Dann hat es sich erst mal ausgeflogen, zumindest über Europa.

Aha.
Du weist also was in 32 Jahren in Europa sein wird.

>2009 führte die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand einen ersten 
erfolgreichen Testflug mit Biokraftstoff durch.
Quelle: 
https://www.ecowoman.de/24-natur-umwelt/4680-biokraftstoffe-flugzeuge-was-tanken-flugzeuge-co2-ausstoss-fliegen
#5640424
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Michael K. schrieb:
> 2009 führte die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand einen
> ersten
> erfolgreichen Testflug mit Biokraftstoff durch.

Das hat nur einen ganz klitzekleinen Haken: es gibt nicht genug 
Ackerflächen, um das in größerem Maßsstab durchzuziehen…

Und die Menschheit wird vermutlich bis dahin die 10 Milliarden 
überschritten haben - was sollen die dann essen? Bio-Abgase von 
Flugzeugen?
Beitrag #5640474 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5640611
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Gustav K. schrieb:
> Dann hat es sich erst mal ausgeflogen, zumindest über Europa.

Also das würde heute schon höchste Zeit. Kein Mensch braucht Flugzeuge, 
außer vielleicht abgelegene Orte irgendwo in Sibirien oder ähnlich.


2050 erlebt die Zivilisation in ihrer heutigen Ausdehnung und Qualität 
aber eh gar nicht. Da hat längst eines der sicher 10 riesigen, 
unlösbaren Probleme der Menschheit zugeschlagen.
Gast #5640907
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Uhu U. schrieb:
> Das hat nur einen ganz klitzekleinen Haken: es gibt nicht genug
> Ackerflächen, um das in größerem Maßsstab durchzuziehen…

Hm, da fallen mir jetzt zweiunddrölfzig Methoden ein, um speicherbare 
Energie zum Betrieb von Flugzeugen zu erzeugen.

Lass uns mal in 32Jahren darüber aufregen was alles nicht geht.
Bis dahin gibt es genug zu tun, auch ohne sich über ungelegte Eier den 
Kopf zu zerbrechen.

Wäre vor allem ja mal ganz was neues das so eine Aussage von 'irgendwem' 
die nächsten 32Jahre unverändert Gültigkeit besitzt.
#5640935
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Michael K. schrieb:
> Lass uns mal in 32Jahren darüber aufregen was alles nicht geht.
> Bis dahin gibt es genug zu tun, auch ohne sich über ungelegte Eier den
> Kopf zu zerbrechen.

Das Problem mit der Konkurrenz zwischen Nahrungsmittelanbau und 
Biokraftstoffanbau ist ein bereits gelegtes Ei - dazu musst du keine 32 
Jahre ins Land gehen lassen…
Gast #5641289
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Le X. schrieb:
> Ich brauch das

Le X. schrieb:
> 1-2 Fernreisen und
> noch 2 Städtetrips im Jahr

Dazu braucht man wohl nichts mehr zu sagen.

Aber das ist echt mustergültig für Milliarden völlig dekadenter 
Menschen.


Die Frage wird nicht sein, wann man anfängt, den Planeten zu schützen. 
Die Frage ist eher, wann dieser so stark zurückschlägt, daß tatsächlich 
z.B. 95% dieser fraglichen Spezies krepiert ist! Und das kann leider 
dauern, denn die haben sich allerlei Zeugs einfallen lassen, um weniger 
von ihrer Umwelt abhängig zu sein.
#5641334
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Beresford schrieb:
> Aber das ist echt mustergültig für Milliarden völlig dekadenter
> Menschen.

So viele sind es nicht… zum Glück.

> um weniger von ihrer Umwelt abhängig zu sein.

Das ist eine Illusion. Wir müssen nur die Insekten weiter so dezimieren, 
wie wir es in den vergangenen 20 Jahren getrieben haben, dann ist es 
vorbei mit allen Nutzpflanzen, die von Insekten bestäubt werden.

Deren Leistung anderweitig zu erbringen, ist unmöglich.
Beitrag #5641433 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5641471
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Beresford schrieb:
> Aber das ist echt mustergültig für Milliarden völlig dekadenter
> Menschen.

Du darfst gerne in eine Erdhöhle ziehen und Dich von Moosen und Flechten 
der Saison ernähren.
Dann aber auch bitte das I-Net sein lassen, denn der Strom den schon 
alleine Deine Google Anfragen ziehen, ist mit Deinem 'Ich rette den 
Planeten und alle anderen sind doof' Ansatz leider nicht vereinbar.

Nicht die drei Wochen Urlaub und zwei Flugreisen im Jahr zerbröseln den 
Planeten, sondern die 49 Wochen dazwischen, in denen auch Du mit dem 
ökologischen Fussabdruck einer Afrikanischen Großfamilie durch den Öko 
Supermarkt trampelst.

Alles auf etwas kleinerer Flamme kochen und mal Dein eigenes Verhalten 
überprüfen bevor Du mit dem Finger auf andere zeigst.
Gast #5641802
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A. K. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Deren Leistung anderweitig zu erbringen, ist unmöglich.
>
> Wenn man bei den Drohnen so weiter macht... ;-)

...und das ist eher kein Witz, denn Menschen finden immer irgendeine 
Lösung für ein Problem. Sieht man ja schon daran, daß sie eigentlich 
seit Jahrtausenden nicht mehr ohne Hilfsmittel lebensfähig sind. Mit 
einer geradezu perversen Steigerung in den letzten Jahrzehnten.

Ich denke daher nicht, daß es bezüglich Umwelt/Klimaerwärmung den großen 
Knall geben wird. Es wird vielmehr ein langsames, qualvolles Dezimieren 
werden, währenddessen der Planet drastisch weiter geschädigt wird. Weil 
sich der Mensch für weitere Unpässlichkeiten wieder neue Gegenmaßnahmen 
ausdenkt.
Irgendwann kann er nicht mal mehr ka*ken gehen, ohne daß ihm die Umwelt 
durchs Abflussrohr hindurch den Arsch verbrennt...


Der vielleicht letzte Ausweg vor diesem Szenario wäre entweder der 
Atomkrieg, oder, falls das überhaupt noch reicht, ein sofortiges Verbot 
von mehr als einem Kind je Paar.
Erstes ist ja in Reichweite, also der Planet darf noch hoffen.


Michael K. schrieb:
> Du darfst gerne in eine Erdhöhle ziehen und Dich von Moosen und Flechten
> der Saison ernähren.

Ganz genau, DAS wäre echtes Leben. Mit dem man mindestens genau so 
glücklich sein könnte, wie man es heute ist. Wenn man es nur so kennt...
Aber selbst dieses Leben ist mit 8Mrd Menschen gar nicht mehr möglich.
#5641809
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Beresford schrieb:
> Weil
> sich der Mensch für weitere Unpässlichkeiten wieder neue Gegenmaßnahmen
> ausdenkt.

Als das Problem Ozonloch aufkam, hat die Weltgemeinschaft innerhalb von 
wenigen Jahren eine gemeinsame Übereinkunft gefunden und FCKW - gegen 
das Gejaule der Industrie - größtenteils erfolgreich aus dem Spiel 
genommen.

Da sollte man doch meinen: Geht doch!

Bei CO2 hat man erstmal ein paar Jahrzehnte den Sand in den Kopf 
gesteckt, dann hat man es abgestritten, dann hat man halbherzig was 
unternommen und dann hat man es wieder fallenlassen.

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