Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stiftleisten ersetzen


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von Rene F. (Gast)


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Hallo

Meine Projekte sind nun so weit, dass ich sie fest verbauen kann,
daher muss ich von der Verkabelung mit Jumper Wires weg.

Ich will auch auf den Fertigplatinen die vorhandenen Stiftleisten 
ersetzen.

Sie bieten beispielsweise keinen Schutz vor Verpolung.

Die D1 und ESP kann ich mittels Buchsenleiste auf eine Lochrasterplatine 
stecken.
Bei den Relais und Sensoren klappt das nicht.

Die meistens Stiftleisten will ich durch Stiftleisten mit Gehäuse und 
passendem Stecker ersetzen und das dann auf der grossen 
Lochrasterplatine verdrahten. Die Stromanschlüsse wollte ich durch 
Schraubklemmblöcke ersetzen, obwohl mir da auch ein verpolungssicheres 
System lieber wäre.

Gibt es empfehlenswerte, verriegelbare Stiftleisten?

Die Anschlüsse der Sensoren gehen von der Platine auf Binder Serie 620 
oder 720 Stecker an der Gehäuseseite und von dort dann weiter. Die 
könnte man direkt an die Platine löten.

Ich kann mich auch dunkel an ein kombiniertes System erinnern, dabei 
wurde das Kabel in den Stecker geschraubt und dann auf eine Printbuchse 
gesteckt. Ich finde das aber im Moment nicht.

Ich brauche einfach nur andere Ideen. Wie löst ihr das?

: Verschoben durch Moderator
von Wolfgang (Gast)


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Rene F. schrieb:
> Ich kann mich auch dunkel an ein kombiniertes System erinnern, dabei
> wurde das Kabel in den Stecker geschraubt und dann auf eine Printbuchse
> gesteckt. Ich finde das aber im Moment nicht.

Suchst du "steckbare Anschlussklemmen"?
https://www.reichelt.de/steckbare-anschlussklemme-10-polig-rm3-5mm-akl-166-10-p72077.html

von Wühlhase (Gast)


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von Rene F. (Gast)


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Die Molex Wire to Board Verbinder hab ich auch im Auge, momentan werde 
ich sie verwenden.

Die steckbaren Anschlußklemmen schaue ich mir mal genauer an. Momentan 
habe ich davon auch eine Version von Metz gefunden.

Bräuchte es halt im 2.54mm Rastermaß

von ElKo (Gast)


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Such mal bei Reichelt nach PSK. Das sind verpolungssichere 
Steckverbinder, identisches Rastmaß zu Stiftleisten. Die Kabel können 
selbst gecrimpt werden. Nehme ich ganz gern.

von Joachim B. (jar)


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Rene F. schrieb:
> Gibt es empfehlenswerte, verriegelbare Stiftleisten?

Stiftwannen?

einreihig oder 2-reihig mit Verriegelung gibt es doch wie Sand am Meer.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Rene F. schrieb:
> Meine Projekte sind nun so weit, dass ich sie fest verbauen kann,
> daher muss ich von der Verkabelung mit Jumper Wires weg.

Löblich.

> Ich will auch auf den Fertigplatinen die vorhandenen Stiftleisten
> ersetzen.

Welche "Fertigplatinen"? Du meinst Module wie z.B. Arduino nano?

> Sie bieten beispielsweise keinen Schutz vor Verpolung.

Und? Hast du nicht gerade gesagt, daß du den Krempel fest aufbauen 
willst? Wozu brauchst du dann einen Verpolungsschutz? Wenn du das Modul 
als ganzes aufsteckst, kannst du auch ungenutzte Pins abknipsen und auf 
der Buchsenseite blockieren, als Verpolschutz. Oder du machst an 
geeigneter Stelle eine Bohrung in das Modul und setzt einen extra Pin 
als Codierung auf die Trägerplatine. Sei halt ein bißchen krativ.

> Die D1 und ESP kann ich mittels Buchsenleiste auf eine Lochrasterplatine
> stecken.

Wenn du die Stiftleisten mit den Pins nach unten hast, kannst du die 
direkt in geeignete Buchsenleisten stecken. Allerdings sind die 
serienmäßig beigelegten Stiftleisten mit den quadratischen 0.64x.064mm² 
Pins zu dick für "normale" Buchsenleisten. Es gibt aber geeignete, z.B. 
Reichelt MPE 115-1-020.

> Bei den Relais und Sensoren klappt das nicht.

Wenn du den Krempel auf Lochraster setzen willst, dann kaufe halt Relais 
mit Kontakten im Raster. "Sensoren" ist sowieso ein weites Feld.

> Die meistens Stiftleisten will ich durch Stiftleisten mit Gehäuse und
> passendem Stecker ersetzen und das dann auf der grossen
> Lochrasterplatine verdrahten.

Klingt fast richtig. Einfach "nackte" Pinleisten und Buchsenleisten wie 
die o.g. auf der Lochraster-Trägerplatine.

> Die Stromanschlüsse wollte ich durch Schraubklemmblöcke ersetzen

Die meisten Module haben die Stromversorgung doch auch auf die 
Pinleisten geführt. Da würde ich gar nichts extra verdrahten. Wozu auch?

> Die Anschlüsse der Sensoren gehen von der Platine auf Binder Serie 620
> oder 720 Stecker an der Gehäuseseite und von dort dann weiter. Die
> könnte man direkt an die Platine löten.

Besser: auf der Platine Wannenstecker mit geeigneter Kontaktzahl 
unterbringen und die Kabel von der Buchse im Gehäuse auf 
Schneidklemm-Buchsen auflegen. Z.B. für 6 Pole BKL 10120550 und BKL 
10120862 bei Reichelt (Achtung: Symbolbilder, Datenblatt anschauen). Die 
zweireihigen Varianten mit Kragen sind auch verpolsicher. Und die 
Wannenleisten gibt es optional auch mit Auswurfhebeln.

An dieser Stelle ist das sinnvoll, denn die Platine wird man vielleicht 
öfter mal aus dem Gehäuse ausbauen. Mehrere Sensoren kann man auch auf 
eine Kontaktleiste auflegen. dann verwechselt man nichts.

: Bearbeitet durch User
von Rene F. (Gast)


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Es sind mehrere fertige Relaisplatinen aus China

https://de.aliexpress.com/item/free-of-charge4-road-5-v-10A-optical-coupling-isolation-relay-module/32304609560.html.

Bei den Sensoren handelt es sich zum Beispiel um BME280 auf 
Breakoutplatine mit Stiftleisen oder INA219.

Ich bin gerade auf die Molex SL Serie gestossen, diese werde ich für die 
Sensoren verwenden.

Den Tip mit den Wannensteckern werde ich so umsetzen.

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