Guten Morgen,
ich habe mir zur Entlastung des Mainboards eine Platine mit Mosfets
zugelegt. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch gleich Krimzange, etc.
gekauft. Besser gleich alles richtig machen und soweit wie möglich alle
Kabel mit Kabelschuhe versehen. Gerne würde ich jetzt erfahren, welche
Kabel ich am besten nehmen sollte?
Netzteil hat 320 Watt 12 V 26A. Ich würde mindestens 2,5mm2 Kabel
wählen. Wenn ich aber bei Amazon schaue, finde ich lediglich Audiokabel.
würde gerne auf Kabel zurückgreifen, die eventuell aich feuerfest sind.
ich weiss nicht, was da üblich ist, um den 3D Druck wenigstens etwas
sicherer zu machen.
Mit Kabelschuhe im Set bei Amazon kann man nicht viel falsch machen,
aber mit den Kabeln an sich schon.
Eventuell wäre noch eine Sicherung nach dem Plus-Ausgang vom Netzteil
sinnvoll.
Ich möchte alle Kabel erneuern, möchte aber auch nicht einen zu dicken
Querschnitt, da zu viel unterwegs Umständen andere Probleme mit sich
bringen könnte.
2.5qmm für 25A ist grenzwertig.
Unterschätze nicht die Probleme beim Crimpen von Kabelschuhen. Das sieht
einfach aus, man braucht aber viel Übung, wenn es gut werden soll.
Feuerfeste Kabel sind zB mit Glasseide isoliert. Die Handhabung ist
nicht ohne. Außerdem sind sie richtig teuer. Silikon als Isolierung ist
auch gut wärmebeständig, ist aber mechanisch sehr anfällig.
Ich würde auch einen grösseren Querschnitt wählen. Oder auf mehrere
Zweige aufteilen. Die 26A sind ja zwar nur der Imax. des Netzteil.
Wieviel braucht denn das Daughter-Board, wenn alles eingeschaltet ist?
Alex schrieb:> Krimzange
Kommt die aus der Ost-Ukraine, ähm pardon, Russland?
AMP?
Georg G. schrieb:> Feuerfeste Kabel sind zB mit Glasseide isoliert. Die Handhabung ist> nicht ohne. Außerdem sind sie richtig teuer. Silikon als Isolierung ist> auch gut wärmebeständig, ist aber mechanisch sehr anfällig.
Oder als Kompromiss halogenfreie, die sind auch ein bisschen
höhertemperaturig...
Gruss Chregu
Was das Mainboard benötigt, weiß ich so nicht. Und das krimpen dürfte
auch nicht so schwierig sein. Man benötigt dazu kein Talent. Und ein
bishen Übung mit Elektronikbauteilen habe ich auch.
Alex schrieb:> Und das krimpen dürfte auch nicht so schwierig sein.
Schwierig nicht, aber man muss verstehen was die Krimpung erreichen
will, üben und die Übungskrimpungen kontrollieren.
Wer es einfacher haben will lötet.
Soviel ist das nicht, das meiste braucht das Heizbett, 200 W für 200 x
200 mm sind durchaus üblich. Dazu das Hotend mit 30-40 Watt.
Es gibt aber auch schon HighPower 230 V Heizbetten mit Leistungen im kW
Bereich und Temperaturen bis 250 °C. Frag mich nicht wofür, habe es in
einem YT Video über Neuheiten gesehen.
https://e3d-online.com/high-temperature-heated-beds
G. H. schrieb:> Naja, ein Heizbett zieht schon etwas, aber mehr als 10A@12V habe> ich noch nicht gesehen
120 Watt für ein Heizbett sind gar nix. bei einer feingefrästen 8mm
alugussplatte verwenden viele 400 Watt o.ä.
Alex schrieb:> Silikonschlauch? Welchen Sinn erfüllt dieser, wenn die Kabel bereits aus> Silikon sind bzw. was bringt der Schlacuh, falls Kabel nicht aus Silikon> bestehen.
Solche Silikonschläuche sind inzwischen Standardzubehör für
festangeschlossene 230V-Leuchten. Wenn man diese über die
aus der Wand kommenden Drähte zieht, kann man verhindern,
das es durch Versprödung der Anschlussdrahtisolation zu
Kurzschlüssen kommt.