Hallo zusammen, vergebt mir an dieser Stelle schon einmal meine unwissenheit. Ich habe gerade eben in einem Artikel gelesen, dass man des öfteren Niederfrequente Signale in Hochfrequente Signale moduliert, damit verschiedenste Frequenzbereiche genutzt werden können. Was ich da aber nicht verstehe bzw. was ich mich frage ist, enthalten Hochfrequente Signale nicht mehr Informationen bzw. mit 2GHz lassen sich mehr Informationen darstellen als mit 2MHz?!? Wäre es da nicht sinniger wenn man aus Hochfrequenten Signalen Niederfrequente macht (sofern keine Informationen verloren gehen)? Oder habe ich da allgemein etwas missverstanden? Gruß
Dieter schrieb: > Was ich da aber nicht verstehe bzw. was ich mich frage ist, enthalten > Hochfrequente Signale nicht mehr Informationen ... ?!? Tun sie. Deshalb teilt man Hochfrequenzbereiche oft in Kanäle ein, auf denen dann Information parallel übertragen werden kann > Wäre es da nicht sinniger wenn man aus Hochfrequenten Signalen > Niederfrequente macht (sofern keine Informationen verloren gehen)? Das tut man im Empfänger. Man sortiert sich einen hochfrequenten Kanal raus und setzt den auf niedrigere Frequenz runter.
Dieter schrieb: > enthalten Hochfrequente > Signale nicht mehr Informationen bzw. mit 2GHz lassen sich mehr > Informationen darstellen als mit 2MHz? Ja, hohe Trägerfrequenzen können mehr Informationen übermitteln. > Wäre es da nicht sinniger wenn man aus Hochfrequenten Signalen > Niederfrequente macht (sofern keine Informationen verloren gehen)? Eben, dann gehen Informationen verloren. Aber wenn man es geschickt anstellt, gehen nur unwichtige Informationen verloren. Bestes Beispiel sind MP3, JPG und MPEG. Ich erkläre das mal etwas vereinfacht: Bei MP3 wird ausgenutzt, dass der Mensch dominate Frequenzen (laute Töne) wichtig nimmt und die leisen Töne dazwischen weniger wichtig. Nun zerlegt man das Audio-Signal in die einzelnen Frequenzen und lässt die leisen Signale einfach weg. Wie sich das für unsere Ohren auswirkt, weißt du sicher. Bei JPG und MPEG wird das Bild in Farbkleckse zerlegt, die unterschiedlich groß sind und zum Rand hin immer blasser werden. Die kleinsten Kleckse lässt man einfach weg. Bei Videos kommt noch hinzu, dass man für aufeinanderfolgende Bilder nur die Unterschiede zum vorherigen Bild speichert.
Dieter schrieb: >was ich mich frage ist, enthalten Hochfrequente >Signale nicht mehr Informationen Ohne Modulation enthalten sie gar keine Information. https://de.wikipedia.org/wiki/Modulation_(Technik)
Günter Lenz schrieb: > Ohne Modulation enthalten sie gar keine Information. Könnte durchaus möglich sein, daß er genau deshalb schrieb: Dieter schrieb: > Niederfrequente Signale in Hochfrequente Signale moduliert, ;-)
Stefanus F. schrieb: >> enthalten Hochfrequente >> Signale nicht mehr Informationen bzw. mit 2GHz lassen sich mehr >> Informationen darstellen als mit 2MHz? > > Ja, hohe Trägerfrequenzen können mehr Informationen übermitteln. Nein, entscheidend ist nur die Bandbreite des Nutzsignals. Mit 2MHz+-100kHz kann ich genausoviel Informationen über- tragen wie mit 2GHz+-100kHz.
Dieter schrieb: > vergebt mir an dieser Stelle schon einmal meine unwissenheit. Ich habe > gerade eben in einem Artikel gelesen, dass man des öfteren > Niederfrequente Signale in Hochfrequente Signale moduliert, damit > verschiedenste Frequenzbereiche genutzt werden können. Was ich da aber > nicht verstehe bzw. was ich mich frage ist, enthalten Hochfrequente > Signale nicht mehr Informationen bzw. mit 2GHz lassen sich mehr > Informationen darstellen als mit 2MHz?!? Wäre es da nicht sinniger wenn > man aus Hochfrequenten Signalen Niederfrequente macht (sofern keine > Informationen verloren gehen)? Oder habe ich da allgemein etwas > missverstanden? > > Gruß na das wäre was geworden wenn man damals Radio (oder TV) auf NF (auf der Videofrequenz) übertragen hätte, man hätte sich glatt den Drehknopf für die Sendereinstellung sparen können und die vielen Sender, allerdings würde es auch das Geld der vielen Programmdirektoren einsparen. Nur die Sendeanlagen wären größer, man bedenke die Antennengröße, warum senden wir denn heute im MHz bis GHz Bereich? So metergroße Antennen passen schlecht ins Handy :)
Harald W. schrieb: >> Ja, hohe Trägerfrequenzen können mehr Informationen übermitteln. > Nein, entscheidend ist nur die Bandbreite des Nutzsignals. Schon klar. Und jetzt modulieren wir mal 30kHz so, dass es HiFi Stereo überträgt. Oder moduliere 100MHz so, dass es 1 Gigabit Ethernet überträgt.
Stefanus F. schrieb: > Oder moduliere 100MHz so, dass es 1 Gigabit Ethernet überträgt. Tja, da kommen dann negative Frequenzen raus. :-)
Moin, Harald W. schrieb: >> Oder moduliere 100MHz so, dass es 1 Gigabit Ethernet überträgt. > > Tja, da kommen dann negative Frequenzen raus. :-) Wieso das denn? Ich nehm' z.B. eine 4096-QAM mit einer Symbolrate von 83.3 MSym/sec; dann hab' ich 1GBit/sec und die Bandbreite - muss ich halt bissl quetschen - dann komm ich auf bisschen mehr als 83MHz; vielleicht 100Mhz, also geht das Signal dann bequem von z.B. 50MHz bis 150MHz. Nix mit negativ. Komm' ich getz' in Fernsehn? Alles nur eine Frage des S/N im Kanal... Gruss WK
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.