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Forum: Fahrzeugelektronik Wohnwagen -12V Inselanlage


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Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Nabend leute.

Um endlich meinen "Shack" zu haben, also einen echten. Nicht nur eine 
ecke am Schreibtisch, habe ich mir einen Fend 460 (Bj. 1974) oldtimer 
besorgt.

Nun will ich aber nicht auf die Stromversorgung aus dem Netz angewiesen 
sein. Für meine Funkgeräte und das bisschen LED Reicht mir zwar meine 
50W PV Anlage (RX+Licht am abend für ein paar stunden) aber auf dauer 
und im Winter ist das nicht wirklich praktikabel.

Nun bringt mich das Wetter gerade auf eine Idee!

Eine kleine windanlage, hier pustet es gerade ordentlich!

Ich hab nur noch keine idee welche der Kleinen anlagen wirklich was 
bringt.

Gelesen habe ich von "Schrott" bis "Super" alles mögliche über ziemlich 
viele Anlagen.
Hat jemand eine Empfehlung für eine brauchbare kleine Anlage zum laden 
eines 12V 24Ah Akkus neben Solar?

Vielleicht mit passendem Laderegler?
Das Non Plus Ultra wäre natürlich wenn während der Fahrt auch vom 
Fahrzeug aus nachgeladen wird. Aber das ist erst mal kein muss. ;)
Liebe Grüße

Autor: Mani W. (e-doc)
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https://www.pearl.de/a-NC5696-3034.shtml

Bzw. suche unter Windräder für Boote...

: Bearbeitet durch User
Autor: xttx (Gast)
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Solar ist mittlerweile konkurrenzlos günstig geworden. Wind macht nur 
Sinn wenn du sehr weit nördlich und im Winter unterwegs bist.

Ansonsten ein vernünftiges Solarmodul (alles was auf Dächer geschraubt 
wird ist preisleistungstechnisch viel besser als die kleinen 50W-Dinger) 
mit MPPT-Regler und eine etwas größere Batterie und gut ists.

Bei uns funktioniert das mit insgesamt 490W und 12V/415Ah ganz 
wunderbar, wir leben damit ziemlich autark, allerdings in den Tropen.

Windgeneratoren liefern nur vernünftigen Strom wenn es richtig bläst, 
und das tut es in Europa selten mehr als mal ein paar Stunden. Beim 
üblichen leichteren Wind kommt fast nichts (<1A bei 12V ) raus.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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xttx schrieb:
> Wind macht nur Sinn wenn du sehr weit nördlich und im Winter unterwegs
> bist.

Ich bin in Alpennähe, Bzw. Zugspitze ist nicht weit. Hier ist es doch 
relativ häufig windig. Und einige hier haben ein kleines windrad im 
garten. Das scheint also halbwegs zu funktionieren.

xttx schrieb:
> Ansonsten ein vernünftiges Solarmodul (alles was auf Dächer geschraubt
> wird ist preisleistungstechnisch viel besser als die kleinen 50W-Dinger)
> mit MPPT-Regler und eine etwas größere Batterie und gut ists.

Mein 50W Panel brachte diesen sommer schon Mehr als genug energie. Nur 
zur zeit ist es eben "Zu dunkel" um wirklich leistung zu bekommen.

xttx schrieb:
> Bei uns funktioniert das mit insgesamt 490W und 12V/415Ah ganz
> wunderbar, wir leben damit ziemlich autark, allerdings in den Tropen.

Ganz andere bedingungen, hätte ich ja auch gerne.

Mani W. schrieb:
> Bzw. suche unter Windräder für Boote...

Die Revolt usw. Habe ich bereits gesehen. Die Kundenberichte darüber 
sind eben sehr gemischt, daher wäre es gut wenn jemand estwas über 
"Sein" windrad (Marke, Typ und Ertrag) sagen könnte.

Wie gesagt, Herbst und Winter zum Überbrücken und "Halbwegs" 
sicherstellen das wenigstens die Erhaltungsladung möglich ist.
Dauerhaft wird auch das nicht reichen.

xttx schrieb:
> Solar ist mittlerweile konkurrenzlos günstig geworden.

Zur zeit Arbeite ich bei einem Schrotthändler, ich komme an alte 
gebrauchte PV Module über den schrott.
Nur zur zeit sind keine auf dem Platz. Und mir geht langsam (2m×4m, zwei 
dachluken ) der platz auf dem dach aus.

Aber ja, der ausbau der Solaranlage ist auch noch in planung.

xttx schrieb:
> Beim üblichen leichteren Wind kommt fast nichts (<1A bei 12V ) raus.

Macht nix, sind ja nur 24Ah, also Erhaltungsladung wie ich mir das 
gewünscht hatte wäre machbar.

Autor: oszi40 (Gast)
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Kilo S. schrieb:
> 24Ah, also Erhaltungsladung

Bei Eis und Schnee? Aufwand und Nutzen? 495€ Rutland 80W lt. Werbung 
https://www.elv.de/euro-line-windgenerator-model-504.html
Für das Geld kann ich mit dem Taxi den Ersatzakku vorbeibringen.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Die 270W Solarzelle auf meinem Wohnwagen bekommt auch im Winter die 
180Ah Batterien wieder voll über die Woche wenn ich am Wochenende zu 
viel Ferngesehen habe. So dunkel wird es bei uns nun auch nicht in 
Norddeutschland.

MfG
Michael

Autor: Die Sonne (Gast)
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Michael O. schrieb:
> Die 270W Solarzelle auf meinem Wohnwagen bekommt auch im Winter die
> 180Ah Batterien wieder voll über die Woche wenn ich am Wochenende zu
> viel Ferngesehen habe. So dunkel wird es bei uns nun auch nicht in
> Norddeutschland.

Hmm, rechnerisch im bekommst du ~133 Wh pro Tag im Dezember aus einem 
270Wp Panel in Hamburg..

depth of discharge?

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Die Sonne schrieb:
> depth of discharge?

Gute frage, muss ich erst mal rechnen und messen.
Dauerhafte verbraucher gibts aber keine. Also keinen nennenswerten 
(Laderegler)

Jetzt hab ich mir ne Größere Batterie besorgt (100Ah) und werde mal 
testen ob ich damit meine 2 oder drei Stunden im bastelbunker schaffe 
und wie gut oder schlecht Nachgeladen wird.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Mein Wechselrichter fängt schon bei 50% Entladung an zu warnen. Mehr aus 
100Ah zu entnehmen macht keinen Spaß und mit Bleiankern auch keinen 
Sinn.

MfG
Michael

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Michael O. schrieb:
> Mein Wechselrichter fängt schon bei 50% Entladung an zu warnen

Brauche keinen Wechselrichter, ich habe vor nur 12V Verbraucher zu 
verwenden. Also fest verbaute verbraucher zumindest. Für alles andere 
reicht es mir wenn ich am platz strom habe. Bzw. ein kleiner 300W 
Wechselrichter um mal eben den akkuschrauber zu laden werde ich 
einpacken. Aber nicht fest installieren. Andere kleine verbraucher (5V) 
können aus dem Laderegler (2xUSB Port 5V 1A) Geladen werden.

Heizung, Kühlschrank und Kochen kann man da drinne mit Gas wenn man 
unterwegs ist.

Und als "notbeleuchtung" gibt es eine Gaslaterne mit glühstrumpf.

Autor: Michael O. (michael_o)
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Leider gibt es z.b. Das Problem, den Kühlschrank unterwegs in der Regel 
nicht mit Gas betreiben zu dürfen. Da muss der mit 12V aus dem 
Zugfahrzeug laufen. So etwas ist besonders lästig, wenn dir auf einer 
Fähre jemand das GAS anstellt und den Flaschenkasten versiegelt. Die 
Glühstrumpflampen sind eigentlich für Wohnwagen völlig unbrauchbar. Neu 
wird der Strumpf von einem Gewebe gestützt. Beim ersten Anzünden 
verbrennt das Gewebe und der Glühstrumpf besteht nur noch aus dem 
Filigranen Keramikmaterial. Bei der ersten Bodenwelle fällt der in sich 
zusammen. Für so etwas gibt es heute LED Lampen. Mein WW hatte 14*10 
Watt Halogen verbaut. Jetzt sind es 1 Watt LED Lampen mit erheblich mehr 
Licht. Das Gebläse meiner Gasheizung möchte gern 230V haben und mag 
keinen unechten Sinus, Mein Fernseher ebenfalls. Der NUC für Filme und 
sonstiges ließe sich sicher mit 12V betreiben lohnt aber eigentlich 
nicht, da auch die Aktivboxen 230V wollen.
Warmwasser geht normalerweise auch nicht ohne 230V und der Boiler nimmt 
sich mit 300Watt schon ordentlich was zur Brust. Es dauert auch 30-45 
Minuten bis der 5 Liter Boiler die Leistungsaufnahme reduziert. 
Kompressor Kühlbox, Staubsauger und viele andere Spielsachen laufen gut 
mit 12V aber ohne 230V gehen weder Rasierer noch Zahnbürste auf Dauer 
gut. Mein Sinuswandler hat 600W der modifizierte Sinuswandler 1200W.

MfG
Michael

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Michael O. schrieb:
> Leider gibt es z.b. Das Problem,

Das alles was du geschrieben hast bei mir vollkommen anders geplant ist 
als du dir vorstellst.

Bad Bzw Duschkabine gibts beim Fendt Diamant 460 Nicht. (Muss eben ein 
Plastik Chemoklo Mitnehmen)
Altivboxen brauch ich nicht, wird kein partymobil.
Boiler ist gar keiner geplant, DVD, Internet, PacketRadio usw. (Dafür 
hab ich mir ja zb den Wyse - 
Beitrag "Dell Wyse VT10LE" - besorgt) laufen über den 
thin Client. TV Kommt ein 12/230V Camping TV (Gleichzeitig auch 
Bildschirm für den wyse)
Kompressor (12V) brauch ich nur für die Reifen, notfalls gibts 
Pannenspray. Rasieren kann ich eh nur "Nass" (die E-Teile vertrage ich 
von der haut her nicht. Kein plan wieso) und Zahnbürste ist auch noch 
"Analog". Das bissl warmwasser fürs Rasieren geht auch auf dem herd 
schneller und günstiger zu erwärmen als mit 300W Boiler.

Das wird ein Fahrbares "Funk und Bastelmobil" mit Schlafkabine für den 
sommer.

Einzig bei der Heizung könnte ich wirklich ein problem mit dem gebläse 
bekommen, auch nur im winter nötig. Aber die 2x4m (8m2) bekomme ich 
notfalls auch mit Teelichtern warm.

https://www.amumot.de/teelichtheizung/

Im schlimmsten fall besorge ich mir eine Diesel Heitzung für 12/24V für 
LKW bzw. Caravan.

Kühlschrank ist das geringste problem, den brauche ich nur in 
Ausnahmefällen. Nähmlich wenn meine "Sonnenkühlung" 
https://www.touring-afrika.de/afrika-blog/2010/11/24/sonnen-kuhlschrank-nicht-nur-fur-afrika/ 
nicht funktioniert.
Im winter kann ich alles auch in einer metallbox aufs dach oder den 
schnee stellen. (Alte Munitionskiste mit dichtung, Ungeziefer und 
hungrige Tiere fern halten ;) )

Der plan mit dem ding ist auch auf Plätzen stehen zu können auf denen es 
überhaupt keinen strom gibt. Rastplätze auf hohen bergen o.ä. meist nur 
für eine bis zwei nächte. Da reichen am tag 10L Brauchwasser, 5L 
Getränke und abends ein stück Fleisch auf dem Grill. Katadyn 
wasserfilter macht in Deutschland aus jeder Pfütze Trinkwasser (im 
Notfall) 
https://www.bergzeit.at/katadyn/?_cclid=Google_Cj0KCQiAr93gBRDSARIsADvHiOrvssn3Fm_MFj_-iAakjNhxpt5yqb8rOZyxtwBycQ9PeSFdssYta9IaAq7-EALw_wcB&gclid=Cj0KCQiAr93gBRDSARIsADvHiOrvssn3Fm_MFj_-iAakjNhxpt5yqb8rOZyxtwBycQ9PeSFdssYta9IaAq7-EALw_wcB

Der glühstrumpf dürfte sogar (die lampe wurde scheinbar noch so gut wie 
nie eingesetzt) der Originale sein. Und drei echte (Also die sogar 
leicht Radioaktiven stabilen) habe ich noch für.meine Gaslaterne im 
keller ;) der original hat auch die überführung überlebt. Und manche 
Straßen on Bayern sind echt uneben. Gerade im ländlichen bereich.

Du siehst, ich plane seit November und mache mir auch gedanken über die 
Haltbarkeit und wie ich es wenigstens "Halbwegs" Autark gestalten kann.

P.S
Ja es lohnt sich für mich die arbeit zu investieren. Der hat (Stark 
beschädigt, der Rahmen für den aufbau muss stellenweise gemacht werden 
usw.) nur 100€ Gekostet. Ist aber bis auf ein paar stellen am Aufbau und 
hier und da etwas Sikaflex zur abdichtung noch gut in Schuss. Für einen 
44 Jahre alten wohnwagen.

: Bearbeitet durch User
Autor: oszi40 (Gast)
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Michael O. schrieb:
> Mein WW hatte 14*10 Watt Halogen verbaut.

Eine Petromax Petroleumlampe ist zwar sauteuer, macht aber Licht wie 
100W. Frag Pfadfinder.

Kilo S. schrieb:
> Fahrbares "Funk und Bastelmobil"

Mit der Zeit wachsen die Ansprüche. Die 100Ah sind nicht die Welt, da 
man höchstes die Hälfte entnehmen sollte. Allerdings würde ich erst mal 
den TÜV abwarten bevor weitere Taten folgen.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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oszi40 schrieb:
> Allerdings würde ich erst mal den TÜV abwarten bevor weitere Taten
> folgen.

Letztes gutachten zwei jahre alt, der kommt noch durch.

Bissl flugrost (nix aber wirklich nix an bremsen, Achse und Fahrgestell) 
aber nix schlimmes. Nichts was ich nicht selbst richten könnt.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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oszi40 schrieb:
> Frag Pfadfinder.

Ich bin Pfadfinder. Wölfe.....



Ja ich weiß;)

Autor: Michael O. (michael_o)
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In so einem Wohnwagen (1968VfW Fokker 440) bin ich groß geworden. Heute 
würde ich das nicht einmal geschenkt haben wollen. Die Zeiten und die 
Ansprüche ändern sich halt.

MfG
Michael

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Michael O. schrieb:
> Heute würde ich das nicht einmal geschenkt haben wollen.

Ich hab mir mal bilder angesehen, so in etwa ist der Fendt auch gebaut.

So übel (Als Mobile Werkstatt) sind die gar nicht.
Klar, vieeeel arbeit den aufbau flott zu machen. Aber dafür kann ich 
(Rahmen des aufbau) 20x20mm Alu Profil für Lau  (Schrottpreis) bekommen. 
Da gammelt mir dann nix mehr weg.

Wie gesagt, nix zum drin Wohnen.

Und kosten sind für mich bezahlbar, die Arbeiten mach ich alle selbst. 
(Bis auf die Gasanlage)

Die Achse (Hahn) ist ja schon (Gebraucht) mehr wert als der WW.

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