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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ist "Dienst nach Vorschrift" gut?


Autor: @VR (Gast)
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Hallo zusammen,

ich hätte da mal eine Frage zur Arbeitseinstellung. Ich bin bald mit dem 
Master fertig und suche nach passenden Jobs. Ich bin einer, der nur 
arbeiten will und nur am Ende des Monats sein Geld will. Fachlich sollte 
der Job auch halbwegs zum Charakter passen.

Ich bin keiner, der sich über seinen Job definiert und Karriere will ich 
auch nicht machen. Also ich muss da über meinen Job nichts anderes 
auskompensieren
:)

Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an? Ich möchte 
nur Dienst nach Vorschrift machen.

Das würde mich mal halt interessieren.

MfG

Autor: Benno (Gast)
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@VR schrieb:
> Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an? Ich möchte
> nur Dienst nach Vorschrift machen.

Dazu müsste man überhaupt schon mal wissen, was Vorschrift ist. Daran 
scheitert es schon in den meisten Firmen.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Vorschriften sind nicht dazu da, dass sie ignoriert werden.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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@VR schrieb:
> Ich bin bald mit dem Master fertig
Maschinenbau? Musik? Mediendesigner?

> Ich möchte nur Dienst nach Vorschrift machen.
> Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an?
Nur in Bereichen, wo es entsprechende Vorschriften gibt (also Memos 
schreiben und Aktensortieren) wirst du mit dieser Einstellung glücklich.

Kurz: geh ins EMV-Labor.

Autor: Andrew T. (marsufant)
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@VR schrieb:
> Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an? Ich möchte
> nur Dienst nach Vorschrift machen.

Ist bei folgende drei Unternehmen garantiert erfüllt:

https://www.bundeswehrkarriere.de/?pk_campaign=google_ads_grundrauschen&pk_kwd=Brand_neu

https://de.legion-recrute.com/

www.wiesbaden.army.mil/docs/FAQ_German.pdf



YMMD

Autor: Mandesk (Gast)
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Solange du innerhalb deiner vorgegebenen Wochenarbeitszeit effektiv und 
zuverlässig arbeitest, einen halbwegs motivierten Eindruck machst, und 
nicht gerade ein sozialer Krüppel bist, ist das in der Regel kein 
Problem.

Mit der Einstellung habe ich (allerdings als Freiberufler) ein 
sechsstelliges Einkommen, ohne mehr als 40h zu arbeiten. Und die Kunden 
sind zumindest so zufrieden, dass ich fast immer Folgeaufträge bekommen 
kann.

Autor: A. K. (prx)
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@VR schrieb:
> Ich möchte nur Dienst nach Vorschrift machen.

Das solltest du genau so in die Bewerbungen schreiben. Dann löst sich 
das Problem von selbst und nur Firmen, die das positiv sehen, werden 
antworten. ;-)

Autor: mitarbeiter (Gast)
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@VR schrieb:
> Ich bin keiner, der sich über seinen Job definiert und Karriere will ich
> auch nicht machen.

Wieso hast du dann ein Studium bis zum Master durchgezogen? Hättest auch 
nach der 10. Klasse eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung machen 
können. Karrierechancen so gut wie du sie haben willst... Und da du dich 
nicht über den Job definierst...


> Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an? Ich möchte
> nur Dienst nach Vorschrift machen.

Das kommt vermutlich nirgendwo gut an. Ich kann mir beim besten Willen 
nicht vorstellen wie ein Dienstherr oder Arbeitgeber oder sonst wer, der 
dich einstellt, dich unter der Prämisse einstellt, dass du genau 100,0% 
leistest und nicht wenigstens gewillt bist in Ausnahmesituation mal 105% 
zu geben.

Dienst nach Vorschrift wird überall verlangt, dafür heißt es ja 
Vorschrift. Aber ein bisschen Motivation sollte jeder haben und ich 
denke es wird auch jeder verlangen.

Kannst uns ja mal in ein paar Monaten/Jahren hier ein Update geben ob du 
einen Job gefunden hast, bei dem du im Vorstellungsgespräch angekündigt 
hast immer höchstens 100% zu geben und wie das so seit der erfolgreichen 
Einstellung läuft...

Bin gespannt. Viel Erfolg!

Autor: A. K. (prx)
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Für jene, die Montag nicht mit Freitag verwechselten und es wirklich 
nicht wissen: Der Ausdruck "Dienst nach Vorschrift" steht gemeinhin für 
"Bummelstreik".

Autor: Axel Zucker (Gast)
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A. K. schrieb:
> Für jene, die Montag nicht mit Freitag verwechselten und es wirklich
> nicht wissen: Der Ausdruck "Dienst nach Vorschrift" steht gemeinhin für
> "Bummelstreik".

Genauer: "Bemtenstreik". Da Beamten streiken verboten ist, greifen diese 
beim Arbeitskampf nach der Methode "Dienst nach Vorschrift".
https://de.wikipedia.org/wiki/Dienst_nach_Vorschrift

Wahrscheinlich wollte der TO nach was anderen fragen, ist aber zu doof 
um die richtigen Worten zu finden.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Der Ausdruck "Dienst nach Vorschrift" steht gemeinhin für "Bummelstreik".
Passend zum Niveau des Threads: Was ist nochmal ein Streik?

> Für jene, die ... es wirklich nicht wissen
"Nomale" Menschen arbeiten. "Dienst" leistet jemand in 
Verwaltungsapparaten. Und dann solte auch ein Licht aufgehen, warum die 
Einen "arbeiten" gehen, die Anderen aber zum "Dienst" antreten.

Jemand, der das Zeug und das Könenn zum Studieren hat, der sollte so 
einen Post wie der TO schon gar nicht verfassen. Wie fragte unser 
Matheprof (mangels Anwesenheit von Frauen) bei der Vorlesung:
"Und Sie, meine Herren, möchten zur geistigen Elite Deutschlands 
gehören?"

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Axel L. (axel_5)
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@VR schrieb:
> Hallo zusammen,

>
> Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an? Ich möchte
> nur Dienst nach Vorschrift machen.
>

> MfG

Gar nicht. Aber das ist nicht das einzige Problem.

Bei mir gibt es so alle 5 Jahre einen kompletten Umschwung in den 
Technologien, aber auch sonst ist selten lange Stillstand.
Wenn man dann nicht eine gewisse Neugierde hat, diese neuen Techniken, 
Tools, etc. aus einem selbst heraus zu lernen, ist das Leben wirklich 
Mist. Dann ist das richtiges hartes Arbeiten, nicht besser als 8 Stunden 
am Band zu stehen.

Und die Ergebnisse sind entsprechend. Womit dann der Grund 
offensichtlich wird, warum keine Firma so etwas will.

Gruß
Axel

Autor: Theor (Gast)
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@ @VR

Ich will zunächst vorausschicken, dass ich Deine Haltung durchaus für 
legitim und sinnvoll halte. Man könnte auch sagen: "Wir arbeiten um zu 
leben - nicht umgekehrt". Wer das so will, sollte das auch so leben 
könne, finde ich.

Ich möchte aber doch bemerken, dass der Ausdruck "Dienst nach 
Vorschrift", meiner Meinung nach, eine Bedeutung hat, die, soweit ich 
das erkennen kann, etwas von Deiner Auffassung abweicht bzw. eine 
zusätzliche Komponente enthält.
Ich sage das, weil das in Gesprächen zu Mißverständnissen führen könnte.

Und zwar ist das im Grunde ein Ausdruck für eine Art des passiven 
Widerstandes. Es beinhaltet nicht allein, sich genau auf das zu 
beschränken, was verlangt wird. Im Grunde ist das für sich genommen 
durchaus zweckmäßig.

Vielmehr beinhaltet es auch, Forderungen und Anweisungen absolut 
wortgetreu zu interpretieren; auch und obwohl es im Einzelfall nicht 
sinnvoll ist. In der Umkehrung heisst das, dass man nicht mitdenkt ; 
kein Verständnis für das eigentliche Ziel anwendet. Das bedeutet, dass 
man haargenau das macht, was gesagt wurde, nicht was gemeint ist. Das 
bedeutet, dass der Auftraggeber, Vorgesetzte o.ä. absichtlich mit den 
Folgen konfrontiert wird, wenn er sich umgangssprachlich - auch im 
Technikbereich gibt es eine Umgangssprache - oder sehr abstrakt 
ausdrückt. Eine Variante ist auch, dass man jede noch so geringfügige 
Unklarheit oder offenen Punkt anspricht und um Klärung bittet. Das ist 
eigentlich nicht so gewünscht und etwas unvernünftig.
Vielmehr ist gewünscht und wird erwartet, dass man eben mitdenkt. 
Widersprüche selbstständig auflöst und unscharfe Aussagen, nach seiner 
Kompetenz, mit konkreten Inhalten füllt oder sinnvoll nachfragt. Das 
wird ja in privaten Zusammenhängen auch so gehandhabt.

Wenn Du das letztere tust, dann ist das "normal" und das Mindestmaß. 
Vernünftig mit Arbeitsanweisungen umgehen.

Woraus man Dir keinen Vorwurf machen kann, ist, wenn Du keine eigenen 
Vorschläge machst, keine eigenen Ideen vorträgst, keine Überstunden 
machst (das wird evtl. in Ausnahmefällen dennoch nicht zu vermeiden 
sein).

Nur mal so als, Information, falls Du im Vorstellungsgespräch danach 
gefragt wirst.

Umschreibe das lieber, so wie oben: Dass Du Deinen Lebensunterhalt 
verdienen willst und Familie (oder was auch immer) Deine Priorität ist. 
Negative Ausdrücke, wie "ich will keine Karriere machen" oder "ich muss 
nichts kompensieren" würde ich nicht verwenden, wenn ich Dir raten darf. 
Das kann als eine Kombination von Verallgemeinerung und Urteil 
rüberkommen. Dein Gegenüber kann ja durchaus Karriereziele haben oder er 
hat so Grundsätze wie "Wir leben um unsere Pflicht zu tun" 
verinnerlicht. Das ist ja auch legitim bzw. liess sich in seinem Leben 
vielleicht nicht vermeiden.

Autor: Theor (Gast)
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@ @VR

Axels Einwand ist zusätzlich bedenkenswert, finde ich.

Selbst wenn Du lediglich das tust, was nötig ist, musst Du 
kontinuierlich fähig sein, mit Veränderungen in der Technik umzugehen. 
Sonst wirst Du evtl. wertlos für den AG. Es ist also wichtig 
dazuzulernen. Eben in dem Umfang wie es notwendig ist. Mehr muss ja auch 
nicht. Du musst nicht vorne dran sein.
Aber Du musst natürlich informiert sein, wo die Reise hingeht.

Ah. Und noch eine Bemerkung: Bei den Gehaltserhöhungen bist Du dann 
natürlich, leider, immer der, der am wenigsten bekommt. Damit musst Du 
dann leben.

Autor: Privatier (Gast)
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@VR schrieb:
> Ich möchte nur Dienst nach Vorschrift machen.

Ältere frustrierte AN leben dies noch konsequenter aus:

https://de.wikipedia.org/wiki/Innere_K%C3%BCndigung

Autor: @VR (Gast)
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mitarbeiter schrieb:
> Wieso hast du dann ein Studium bis zum Master durchgezogen? Hättest auch
> nach der 10. Klasse eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung machen
> können.

Diese Frage habe ich mir auch manchmal gestellt. Könnte ich das Rad 
zurückdrehen, dann hätte ich damals nicht studiert.

Autor: Jack (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Jemand, der das Zeug und das Könenn zum Studieren hat, der sollte so
> einen Post wie der TO schon gar nicht verfassen. Wie fragte unser
> Matheprof (mangels Anwesenheit von Frauen) bei der Vorlesung:
> "Und Sie, meine Herren, möchten zur geistigen Elite Deutschlands
> gehören?"

Hö, hö, hö, ha, ha, ha. Das war vor Bologna und vor Reichwerden durch 
ein MINT-Studium, oder? Wer weder das Zeug, Können noch Lust hat, lässt 
heutzutage die Arbeit für kleines Geld von Olga in der Ukraine erledigen 
Youtube-Video "Billig-Ghostwriting: Wie Ukrainer für deutsche Studierende schreiben | STRG_F"

Autor: rolf (Gast)
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@VR schrieb:
> Diese Frage habe ich mir auch manchmal gestellt. Könnte ich das Rad
> zurückdrehen, dann hätte ich damals nicht studiert.

Mach dir nichts draus, ich wäre auch lieber am Band geblieben. Die Kohle 
reicht, man muss sich geistig nicht mit Themen beschäftigen die ein 
nicht interessieren und die Arbeitszeiten sind klarer.

Du stehst aber noch weit am Anfang, vielleicht ergeben sich noch Gebiete 
die dich dann doch interessieren.
Man sollte nicht gleich von Anfang an die Flinte ins Korn werfen.

Dein Plan Dienst nach Vorschrift zu machen ist nicht falsch. Hört sich 
leider immer etwas negativ an. Da sagst du besser die Arbeit ist für 
dich ein Broterwerb. Das suggeriert zumindest keine Faulheit

Autor: Ramses (Gast)
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@VR schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich hätte da mal eine Frage zur Arbeitseinstellung. Ich bin bald mit dem
> Master fertig und suche nach passenden Jobs. Ich bin einer, der nur
> arbeiten will und nur am Ende des Monats sein Geld will. Fachlich sollte
> der Job auch halbwegs zum Charakter passen.
>
> Ich bin keiner, der sich über seinen Job definiert und Karriere will ich
> auch nicht machen. Also ich muss da über meinen Job nichts anderes
> auskompensieren
> :)
>
> Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an? Ich möchte
> nur Dienst nach Vorschrift machen.
>
> Das würde mich mal halt interessieren.
>
> MfG

Hi,

also unter "Dienst nach Vorschrift" verstehe ich eigentlich dass
man dadurch dass man alle Vorschriften befolgt nicht mehr zum Erledigen 
der eigentlichen arbeiten kommt. Das war doch ein revolutionärer Gedanke 
bezüglich Überbürokratisierung und ist eigentlich eher ein liberaler 
Gedanke welcher auf die Mündigkeit der Bürger baut.

Aber ich denke die Intension ist klar.
Leider hat gerade bei den eher ungebildeten Akademikern eine totale 
emotionale Überbewertung ihres eigenen Standes stattgefunden und 
Selbstreflektion oder Bildungsbereich welche mit wenig finanziellem 
Versprechen assoziiert sind werden generell als Nutzlos bewertet.
Man könnte es auch als romantische Verklärung der Ingenieure durch
die Wissenschaften deuten... .
Das hat wenig viel mit Wissen und der Liebe zu den Wissenschaften zu 
tuen.
Wenn man sich anschaut für welche Zwecke die heutigen Ingenieure 
eingesetzt werden dann wäre Dein Verhalten eigentlich überaus 
vorbildlich.

Betriebe müssen einen gewissen Arbeitsprozess einhalten nach welchem sie 
Bewertet werden. Erfüllen sie ihn nicht, dürfen sie gewisse Aufträge 
nicht entgegennehmen. Zum Arbeitsprozess gehören exakte 
Arbeitsanweisungen,
für deren Befolgung man im Betrieb eingelernt wird.
Soll heißen nach dem man sein kleines Rädchen zu drehen gelernt hat, 
bleibt es dabei. Viele Akademiker fühlen sich aus genau diesem Grund in 
der Industrie nicht mehr wohl, da dort daran gearbeitet wird jegliche 
gedankliche Eigenleistung so weit wie möglich auszuschließen.
Das garantiert auch eine Unabhängigkeit der Firma von der 
Bildungspolitik und damit vom Staat und ist somit ein Stück 
Machtpolitik.

Solltest Du Dich also bewerben, würde ich auf die total übertriebene 
Nerd-Schiene aufsteigen, und mich dann im Betrieb nach deinen 
Vorstellungen niederlassen. Es ist im Grunde nichts verwerfliches dran.

Autor: Al-Koholoida (Gast)
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Möchte man im Alter die Psyche und Nerven behalten, so führt an
Dienst nach Vorschrift
kein Weg vorbei!

Autor: A. K. (prx)
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Al-Koholoida schrieb:
> Möchte man im Alter die Psyche und Nerven behalten, so führt an
> Dienst nach Vorschrift kein Weg vorbei!

So etwa?

Rentner sitzt auf dem Sofa und liest µc.net.
Sie: Schatz, bringst du bitte den Müll runter.
Er: Ja, ja, gleich. Ich muss erst einem Jungspund Mores lehren.
Sie: Mach hinne, ich höre schon den Müllwagen.
Er: Jaaaa, gleeich!!
...
Sie: Nu isser weg.
Er: (na also, geht doch)

: Bearbeitet durch User
Autor: @VR (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Maschinenbau? Musik? Mediendesigner?

Elektrotechnik Bachelor (FH)
Medizintechnik Master (Uni)

Lothar M. schrieb:
> Nur in Bereichen, wo es entsprechende Vorschriften gibt (also Memos
> schreiben und Aktensortieren) wirst du mit dieser Einstellung glücklich.
>
> Kurz: geh ins EMV-Labor.

Also als Prüfingenieur zum Beispiel?

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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"Dienst nach Vorschrift" heißt, dass jemand genau und nur das tut, was 
man ihm Vorschreibt. Von alleine wird er nicht aktiv und er macht auch 
nie mehr als unbedingt notwendig. Gerade so viel, dass man ihm nicht 
Arbeitsverweigerung vorwerfen kann. Dienst nach Vorschrift heißt auch, 
dass man keine Widerwort gibt.

Das kommt vielleicht in der koreanischen Armee gut an, aber sicher nicht 
in deutschen Unternehmen.

Beitrag #5653707 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Privatier (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Dienst nach Vorschrift heißt auch, dass man keine Widerwort gibt.
>
> Das kommt vielleicht in der koreanischen Armee gut an

Keine Armee der Welt duldet "Widerworte" ihrer Soldaten. Das nennt
sich ganz einfach Befehlsverweigerung. In Nordkorea wird man dafür
an die Wand gestellt, im Süden dagegen gibt es vermutlich eine
kleinere Disziplinarstrafe.

Autor: Ramses (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> "Dienst nach Vorschrift" heißt, dass jemand genau und nur das tut, was
> man ihm Vorschreibt. Von alleine wird er nicht aktiv und er macht auch
> nie mehr als unbedingt notwendig. Gerade so viel, dass man ihm nicht
> Arbeitsverweigerung vorwerfen kann. Dienst nach Vorschrift heißt auch,
> dass man keine Widerwort gibt.
>
> Das kommt vielleicht in der koreanischen Armee gut an, aber sicher nicht
> in deutschen Unternehmen.

=) Ich feier Dich Stefanus.
Kennst Du Till Eulenspiegel ??

Autor: Niebert Joath (Gast)
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@VR schrieb:
> Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an? Ich möchte
> nur Dienst nach Vorschrift machen.

Sehr gut kommt das an.

Mein Chef würde Dir die Hand küssen. Frischer Absolvent, gut 
hinzubiegen, billig und willig.

Du würdest bei uns sofort eine Anstellung bekommen.

Autor: @VR (Gast)
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Niebert Joath schrieb:
> Mein Chef würde Dir die Hand küssen. Frischer Absolvent, gut
> hinzubiegen, billig und willig.
>
> Du würdest bei uns sofort eine Anstellung bekommen.

Gerne. Firmenname?^^

Autor: A. K. (prx)
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@VR schrieb:
> Gerne. Firmenname?^^

Ob er den verraten wird, macht es ihn doch überflüssig? ;-)

Autor: Mein Name ist Hase (Gast)
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Sehr gut, hier sind Experten. Eine Frage zu diesem Konzept:

Wenn es keine Vorschrift gibt gute Ideen zu haben, sollte man die besser 
verkneifen oder? Außer es sind Ideen vom Chef. Dann machen, auch wenn 
die Ideen nicht so gut.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Mein Chef liebt es, wenn ich ihm gute Idee zwischen den Zeilen 
zuflüstere und dann zustimme "Ja, das hast du dir toll ausgedacht, das 
machen wir".

Er weiß natürlich dass ich das absichtlich mache - ist bei uns so eine 
Art Insider gag.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Stefanus F. schrieb:
> Das kommt vielleicht in der koreanischen Armee gut an, aber sicher nicht
> in deutschen Unternehmen.

Eigentlich merkt man das alles erst, wenn man weiß wie das Unternehmen 
und der Chef / Vorgesezter tickt.
Es kommt auf die gesamte Atmosphäre an.
Manche Unternehmen haben nur Mitarbeiter verdient, die Dienst nach 
Vorschrift machen.
Andere Unternehmen sind in der Lage Mitarbeiter ernst zu nehmen und sie 
das auch mit Motivation und Geld spüren zu lassen.
Da würde man wohl negativ auffallen mit Dienst nach Vorschrift.

Autor: A. K. (prx)
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Mein Name ist Hase schrieb:
> Wenn es keine Vorschrift gibt gute Ideen zu haben, sollte man die besser
> verkneifen oder? Außer es sind Ideen vom Chef. Dann machen, auch wenn
> die Ideen nicht so gut.

In erster Linie ist ein Chef Personalvorgesetzter, hält Ordnung bei 
Konflikten und vertritt und entscheidet nach aussen hin. Das gehört zum 
Pflichtprogramm. Inwieweit er die Abteilung nach innen fachlich prägt, 
sie dahingehend dirigiert, hängt dann völlig von der Person ab - und 
wohl auch davon, worum es in der Abteilung überhaupt geht. Das kann man 
nicht verallgemeinern.

: Bearbeitet durch User
Autor: Eberzard (Gast)
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"Dienst nach Vorschrift" war eigentlich eher eine Revolte gegen die 
Bürokratie und hatte lediglich indirekt etwas mit Arbeitsmotivation zu 
tuen. In dem Sinn dass man durch zu viel Bürokratie und Vorschriften ein 
normales Arbeiten unmöglich gemacht hat.
Es ging also darum Bürokratie und Vorschriften zu verringern und
dem einzelnen Arbeiter etwas mehr Freiheiten zuzusprechen.

Eine Generation später hat es aufgeschnappt und siehe da,
ein  Teekesselchen ist ein Kessel aus welchem man Tee trinkt.

Autor: Manfred (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> "Dienst nach Vorschrift" heißt, dass jemand genau und nur das tut, was
> man ihm Vorschreibt. Von alleine wird er nicht aktiv und er macht auch
> nie mehr als unbedingt notwendig. Gerade so viel, dass man ihm nicht
> Arbeitsverweigerung vorwerfen kann. Dienst nach Vorschrift heißt auch,
> dass man keine Widerwort gibt.

Wenn die Führung in dem Saftladen unfähig ist, nehmen genau diese 
Kollegen Überhand: Brav machen, was man ihnen sagt und bloß keine 
Widerworte, man könnte sich ja den Zorn vom Oberguano zuziehen.

So man kann, sollte man sich von dort ganz schnell verabschieden, 
effektive Arbeit im Sinne des Endproduktes / der Kunden ist dann nicht 
mehr machbar.

Die Ja-Sager werden den Laden schon retten.

(https://www.geo.de/geo-tv/3968-rtkl-guano-schatzinseln-und-vogeldreck)

Autor: Brausebär (Gast)
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Also das geht so:
Cheff: Herr X Sie haben einen Fehler genacht welchen eindeutig Sie 
Verschulden.
X: Ich habe innerhalb der mir vorgegebenen Zeit alles mögliche getan um 
Fehler zu vermeiden.
Cheff: wenn Sie sich an die Vorschrift 100% Codecoverage gehalten hätten 
wäre der Fehler nicht Passiert.
X: Ich verspreche Ihnen in Zukunft alles nach Vorschrift zu erledigen.
Gespräch beendet.
X fängt gleich damit an seinen Stuhl in den Sperrmüll zu schmeißen da er 
nicht den Arbeitsrichtlinien für gesundes Arbeiten entspricht sowie 
einen Kollegen im Arbeitszimmer aus zu Quartieren weil sonst die 
Richtlinien für den Feuerschutz nicht eingehalten werden können. ... 
Letzten Endes Mülltonne sich Herr x so sehr mit der Erfüllung der 
Vorschriften beschäftigt, dass er keine Arbeit mehr erledigt.

Die Idee hinter der Parabel ist, dass man es mit den Vorschriften nicht 
übertreiben und Bürokratie verringern sollte. Es lässt sich eigentlich 
immer eine Vorschrift finden gegen welche der Mitarbeiter gerade 
verstößt, auf der anderen Seite kann ein Mitarbeiter welcher sich an 
alle Regeln hält nicht mehr sinnvoll arbeiten.

Autor: Brausebär (Gast)
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Ein Mitarbeiter welcher „Dienst nach Vorschrift“ betreibt ist ein 
liberal gesinnter Geist, also ein Mann der Wirtschaft welcher auf ein 
übertriebenes Maß an Bürokratie und Vorschriften aufmerksam machen 
möchte.

Nicht zu verwechseln mit einem „Ich hab kein Bock zum arbeiten“ 
Menschen.

Autor: Mach (Gast)
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Theor schrieb:
> Ich will zunächst vorausschicken, dass ich Deine Haltung durchaus für
> legitim und sinnvoll halte. Man könnte auch sagen: "Wir arbeiten um zu
> leben - nicht umgekehrt". Wer das so will, sollte das auch so leben
> könne, finde ich.
Das ist aber ziemlich traurig, wenn einem die Arbeit eine solche Last 
ist. Das Leben besteht zu einem wesentlichen Teil aus Arbeit. Dazu komnt 
noch Hausarbeit, die allerdings in der juengeren Vergangenheit 
zurueckgeht durch Mechanisierung (Waschmaschine, Spuelmaschine...) oder 
einfach durch geaenderte Gewohnheiten, es wird bspw. tendenziell weniger 
gekocht. Was bleibt dann noch im Leben? Einkaufen, Internet, Fernsehen, 
Reden, Sex.
Menschen, die ihren Tag nicht ausfuellen koennen, weil sie nicht 
arbeiten (koennen), haben haeufig psychische Probleme. Man koennte gar 
sagen ohne Arbeit ist das Leben sinnlos. Arbeit bezieht sich jetzt aber 
natuerlich nicht nur auf Angestelltenverhaeltnisse.

Autor: Rasterhase (Gast)
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Mach schrieb:
> Theor schrieb:
> Ich will zunächst vorausschicken, dass ich Deine Haltung durchaus für
> legitim und sinnvoll halte. Man könnte auch sagen: "Wir arbeiten um zu
> leben - nicht umgekehrt". Wer das so will, sollte das auch so leben
> könne, finde ich.
>
> Das ist aber ziemlich traurig, wenn einem die Arbeit eine solche Last
> ist. Das Leben besteht zu einem wesentlichen Teil aus Arbeit. Dazu komnt
> noch Hausarbeit, die allerdings in der juengeren Vergangenheit
> zurueckgeht durch Mechanisierung (Waschmaschine, Spuelmaschine...) oder

> natuerlich nicht nur auf Angestelltenverhaeltnisse.

Ich lerne in meiner Freizeit zum Beispiel Klavier. Beethoven Mozart und 
etwas Jazz. Dann gibt es noch Familien mit Kindern. Mit Meiner Frau gehe 
ich gerne wandern und wenn Knirps kommt machen wir das als Familie. Ich 
besitze ein Mikroskop sowie einige Farbstoffe und Bücher über 
Histologie. Interessantes Hobby. Funktionentheorie wartet noch auf einen 
Beweis für die Remansche Vermutung, Es gibt interessante Ohysikbücher 
zum Thema Elementarteilchen und Cern hat viele Daten öffentlich gemacht. 
Insgesamt verfüge ich über 4.5 Billyregale voller 
naturwissenschaftlicher Bücher welche ich mit Hilfe meines Kohaservers 
katalogisieren möchte. Ich programmiere Software zum verifizieren 
mathematischer oder physikalischer Zusammenhänge... etc...

Autor: Hp M. (nachtmix)
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@VR schrieb:
> Ich möchte
> nur Dienst nach Vorschrift machen.

Dazu müsstest du die Vorschriften erst mal kennen und in jeder Sekunde 
daran denken.
Ich war bei dem damaligen Fluglotsenstreik ganz nah dran und kann dir 
verraten, dass der "Dienst nach Vorschrift" viel anstrengender war, als 
wenn sie normal gearbeitet hätten.

Autor: Brausebär (Gast)
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Ich habe eine Stereokamera in meinem Auto verbunden mi nem Minnipc und 
schreibe gerade an einem Pluginsystem welches automatisch Algorithmen 
von meinem PC ins Auto lädt um etwas Bildverarbeitung und 
Mustererkennung betreiben zu können .... Freizeit kann man nicht genug 
haben.
Im Job Sitz ich 8 Stunden vor ner Exceltabelle... Wenn ich momentan 
einen hätte ...

Autor: Mach (Gast)
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Rasterhase schrieb:
> Klavier [...]
> wandern [...]
Klar, Musik und Sport fehlen in meiner Liste.

> Familien [...]
Sind Kommunikation und ziemlich viel Arbeit

> besitze ein Mikroskop sowie einige Farbstoffe und Bücher über
> Histologie. Interessantes Hobby. Funktionentheorie wartet noch auf einen
> Beweis für die Remansche Vermutung, Es gibt interessante Ohysikbücher
> zum Thema Elementarteilchen und Cern hat viele Daten öffentlich gemacht.
> Insgesamt verfüge ich über 4.5 Billyregale voller
> naturwissenschaftlicher Bücher welche ich mit Hilfe meines Kohaservers
> katalogisieren möchte. Ich programmiere Software zum verifizieren
> mathematischer oder physikalischer Zusammenhänge... etc...
Das wuerde ich alles unter Arbeit zusammenfassen. Ziel ist jeweils etwas 
zu erschaffen und sei es nur eigenes Wissen. Und das zeigt auch, dass du 
Motivation hast und prinzipiell gerne arbeitest. Natuerlich heisst das 
nicht, dass einem jeder Job dann auch gefaellt. Aber wenn man sich im 
privaten fuer Wissenschaft, Handwerk, Kunst etc. begeistern kann, dann 
wird man einen passenden Beruf auch gerne ausfuehren.

Beitrag #5654100 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Joachim B. (jar)
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nur so gut wie der Vorgesetzte es akzeptiert oder muss.

1. Projekt wichtiger Termin, Vorschrift missachtet Projekt erfolgreich
(cheffe sauer weil Vorschriften missachtet)

2. Projekt, (Arbeits)Zeit abgelaufen
(cheffe gefragt und nun? -> soll (Arbeitszeit)Vorschriften missachten)
Projekt erfolgreich

3. ÖD -> zum cheffe gesagt darf nicht, alles OK (obwohl es ihm nicht 
gefiel)
Die Arbeit konnten auch berechtigte Personen machen oder andere die 
Vorschriften missachten

Autor: Unverpackt (Gast)
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Mach schrieb:
> Rasterhase schrieb:
> ...acht.
> Insgesamt verfüge ich über 4.5 Billyregale voller
> naturwissenschaftlicher Bücher welche ich mit Hilfe meines Kohaservers
> katalogisieren möchte. Ich programmiere Software zum verifizieren
> mathematischer oder physikalischer Zusammenhänge... etc...
>
> Das wuerde ich alles unter Arbeit zusammenfassen. Ziel ist jeweils etwas
> zu erschaffen und sei es nur eigenes Wissen. Und das zeigt auch, dass du
> Motivation hast und prinzipiell gerne arbeitest. Natuerlich heisst das
> nicht, dass einem jeder Job dann auch gefaellt. Aber wenn man sich im
> privaten fuer Wissenschaft, Handwerk, Kunst etc. begeistern kann, dann
> wird man einen passenden Beruf auch gerne ausfuehren.

Naja das habe ich auch immer gedacht. Ein Prof. welche in einer 
Eliteuniversität n England studiert hat meinte das wäre so nicht 
richtig. Jeder findet in Deutschland einen Job, solange die Noten zum 
Können passen. Wenn nicht, keine change.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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mitarbeiter schrieb:
>> Wie kommt diese Einstellung in der Arbeitswelt eigentlich an? Ich möchte
>> nur Dienst nach Vorschrift machen.

Gut, solange du geschickt das kassieren kannst!

Autor: Krötenschild (Gast)
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Für Arbeit wird man typischer Weise bezahlt. Hätte ich alle 
Arbeitsstunden in meinem Leben schlicht in das errichten eines 
Eigenheims gesteckt, würde es schon lang stehen ...

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Ist "Dienst nach Vorschrift" gut?

Das ist auf jeden Fall besser, als hier Gottes langen Tag im Forum 
herumzuhängen.

Autor: @VR (Gast)
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Natürlich bin ich nicht faul oder so. Ich werde natürlich arbeiten, aber 
bei mir geht es um das Prinzip "Ich arbeite, um zu leben" und nicht 
anders herum. Ich werde es in den Bewerbungsgesprächen einfach nicht 
erwähnen. Ich glaube auch nicht, dass ich jemals für höhere Positionen 
ausgesucht werde, da ich der ruhige Typ bin. Ich denke zukünftig werde 
ich nur als normaler Arbeitnehmer mein Leben verbringen.

Es freut mich aber, dass es auch unter euch Leute gibt, die meine 
Meinung teilen :)

MfG

Autor: @VR (Gast)
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Eine Frage hätte ich noch. In welchen Ingenieursberufen kann man meine 
Mentalität am besten ausleben? Von einer Person in meinem Umfeld weiß 
ich, dass das bei Testingenieuren gut klappen soll.

Kennt ihr noch weitere Berufe?

MFG

Autor: Qwertz (Gast)
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@VR schrieb:
> Kennt ihr noch weitere Berufe?

In der Entwicklung jedenfalls nicht. Da sind Leute, die nach Ablauf der 
Arbeitszeit pünktlich nach Hause gehen, nicht sehr hoch angesehen. Wem 
seine Arbeit Spaß macht und motiviert ist, der ist auch mal bereit für 
Überstunden (natürlich bezahlte), wenn es im Projekt "brennt". Empfinde 
ich jedenfalls als ganz normal.

Autor: Mandesk (Gast)
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Qwertz schrieb:
> In der Entwicklung jedenfalls nicht.

Kann man so pauschal nicht sagen. Hängt sehr von der Gruppendynamik ab. 
Mehr als 40h pro Woche kann man auf Dauer eh nicht effektiv entwickeln, 
oft wird viel Zeit verblödelt und man feiert sich für die ganzen 
Überstunden. Gibt aber eben auch Firmen/Abteilungen, in denen das 
erkannt wurde.

Autor: Manfred (Gast)
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Mandesk schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> In der Entwicklung jedenfalls nicht.
> Kann man so pauschal nicht sagen. Hängt sehr von der Gruppendynamik ab.

Eine Gruppe hoch motivierter Kollegen geht das dynamisch an: Da wird der 
Compiler mal abends um 22:00 angeworfen, damit die Testabteilung am 
nächsten Morgen um 06:30 was Neues zum Spielen hat. Der Entwickler 
beginnt um 10 Uhr und holt seinen Sohn um 13 Uhr aus dem Kindergarten, 
wenn es denn mal klemmt ... über den Monat kommt er auf seine 38 oder 40 
Stunden.

Eine kluge Geschäftsleitung lässt den Leuten diesen Freiraum, die Zeiten 
nach Bedarf einzuteilen und gute Entwickler mißbrauchen das nicht.

"Dienst nach Vorschrift" ist einfach nur Scheiße, solche Kollegen 
braucht und will man nicht, wenn man seinen Job ernst nimmt und (s)ein 
Produkt fertig bekommen will.

Autor: ExOEMler (Gast)
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Ganz einfach streng dich im Studium ein bisschen an (Alternativ Vitamin 
B), dass du im Konzern eine Stelle findest und mach dort deine 35h Woche 
als 0815 Konzernbeamter. Nur der Einsteig ist recht schwer, danach bist 
du als Angestellter dort am Besten aufgehoben. deutscher konservativer 
Konzern ala Siemens, Daimler etc. -> Viel Geld für wenig Arbeit. ÖD wäre 
die Variante mit wenig Gehalt.

Autor: Mandesk (Gast)
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Manfred schrieb:
> Eine Gruppe hoch motivierter Kollegen geht das dynamisch an: Da wird der
> Compiler mal abends um 22:00 angeworfen, damit die Testabteilung am
> nächsten Morgen um 06:30 was Neues zum Spielen hat.

Planlosigkeit als "agil" verkaufen, ist die neueste Mode. Besser wird es 
dadurch aber auch nicht.

Ich arbeite auch mal noch nach 22:00 Uhr, aber nur weil es besser in 
meinen Tagesablauf passt. Und richte nicht umgekehrt meinen Tagesablauf 
nach der Arbeit.

Autor: @VR (Gast)
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Manfred schrieb:
> "Dienst nach Vorschrift" ist einfach nur Scheiße, solche Kollegen
> braucht und will man nicht, wenn man seinen Job ernst nimmt und (s)ein
> Produkt fertig bekommen will.

Hast du denn schon mal solche Kollegen gehabt?

Autor: Manfred (Gast)
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Mandesk schrieb:
> Planlosigkeit als "agil" verkaufen, ist die neueste Mode. Besser wird es
> dadurch aber auch nicht.

Buzzwords wie "agil" wirken wichtig, in meiner kleinen Welt werden sie 
nur von Idioten benutzt.

Das von mir beschriebene Szenario enstammt einer kleinen Gruppe 
Softwerker, die weit entfernt vom Hauptstandort der Firma sitzen und 
sehr gute Arbeit abliefern. Die Jungs sind schon etliche Jahre im 
Geschäft und lassen sich nicht verarschen, das weiß die 
Geschäftsführung.

> Ich arbeite auch mal noch nach 22:00 Uhr, aber nur weil es besser in
> meinen Tagesablauf passt. Und richte nicht umgekehrt meinen Tagesablauf
> nach der Arbeit.

Im Regelfall richtet sich Dein Tagesablauf nach der Firma, da dort feste 
Arbeitszeitrahmen vorgegeben sind. Wenn das für Dich nicht gilt, freue 
Dich!

Es soll Leute geben, die das sinnvoll koordiniert bekommen, das kann für 
beide Seiten zum Vorteil sein - die Herren in xxxx praktizieren das seit 
Jahren uns sind sehr zufrieden damit.

Gucke ich mir an, was und wann die liefern, kann es auch aus Sicht der 
Firma kaum besser laufen, "Planlosigkeit" herrscht dort garantiert 
nicht.

Autor: Manfred (Gast)
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@VR schrieb:
>> "Dienst nach Vorschrift" ist einfach nur Scheiße, solche Kollegen
>> braucht und will man nicht, wenn man seinen Job ernst nimmt und (s)ein
>> Produkt fertig bekommen will.
>
> Hast du denn schon mal solche Kollegen gehabt?

Ja.

Schwierig bis unlösbar ist es, mich zu entscheiden, ob die eigentlich 
nur faul sind oder fachliche Inkompetenz zu verbergen versuchen.

Autor: Mandesk (Gast)
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Manfred schrieb:
> Das von mir beschriebene Szenario enstammt einer kleinen Gruppe
> Softwerker, die weit entfernt vom Hauptstandort der Firma sitzen und
> sehr gute Arbeit abliefern.

Was aber nicht heißt, dass man nicht auch ohne solche Stunts die gleiche 
Arbeit abliefert.

Manfred schrieb:
> Im Regelfall richtet sich Dein Tagesablauf nach der Firma, da dort feste
> Arbeitszeitrahmen vorgegeben sind. Wenn das für Dich nicht gilt, freue
> Dich!

Nein, gilt für mich nicht, weil ich nicht fest angestellt bin.

Aber auch sonst ist relativ freie Gleitzeit weit verbreitet, und wird 
nicht nur dazu genutzt, den Tagesablauf nach Unternehmenswünschen zu 
richten.

Manfred schrieb:
> Gucke ich mir an, was und wann die liefern, kann es auch aus Sicht der
> Firma kaum besser laufen, "Planlosigkeit" herrscht dort garantiert
> nicht.

Mit etwas mehr Plan könnte es aber genauso laufen, ohne dass man nachts 
arbeiten muss.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Das von mir beschriebene Szenario enstammt einer kleinen Gruppe
> Softwerker, die weit entfernt vom Hauptstandort der Firma sitzen und
> sehr gute Arbeit abliefern. Die Jungs sind schon etliche Jahre im
> Geschäft und lassen sich nicht verarschen, das weiß die
> Geschäftsführung.

Nun ja, wenn man eine nasse Wohnung hat und eine ohnehin bereits 
zerrüttete Ehe führt, ist das natürlich die ideale Konstellation.

Autor: Manfred (Gast)
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Mandesk schrieb:
> Nein, gilt für mich nicht, weil ich nicht fest angestellt bin.

Schön für Dich, dann weisst Du aber auch nicht, wie Personalabteilungen 
von Firmen ticken - die reiten auf Regeln herum, egal, wie gut die im 
Einzelfall passen.

>> Gucke ich mir an, was und wann die liefern, kann es auch aus Sicht der
>> Firma kaum besser laufen, "Planlosigkeit" herrscht dort garantiert
>> nicht.
> Mit etwas mehr Plan könnte es aber genauso laufen, ohne dass man nachts
> arbeiten muss.

Du willst oder eher, Du kannst es nicht bergreifen: Die Kollegen 
wollen das, weil es ihnen anderweitig freie Zeiten ermöglicht.

Mein exKollege xxx geht in der Woche in den Wald, wenn es ihm gerade so 
passt und programmiert auch mal am Sonntag, um termingerecht fertig zu 
werden - er ist selbstständig.

Autor: Mandesk (Gast)
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Manfred schrieb:
> Schön für Dich, dann weisst Du aber auch nicht, wie Personalabteilungen
> von Firmen ticken - die reiten auf Regeln herum, egal, wie gut die im
> Einzelfall passen.

Ich habe mit vielen unterschiedlichen Firmen zu tun. Vorgeschriebene 
Arbeitszeiten gibt es heutzutage extrem selten. Allenfalls eine 
Kernzeit. Regelmäßige Nachtarbeit bei Entwicklern habe ich noch nie 
erlebt, wenn das ein Mal im Jahr vorkommt bei einem bösen Kundenproblem 
ist das schon viel.

>Du willst oder eher, Du kannst es nicht bergreifen: Die Kollegen
wollen das, weil es ihnen anderweitig freie Zeiten ermöglicht.

Die Frage ist aber, wie gehen die damit um, wenn jemand auf normale 
Arbeitszeiten besteht. Wird der rausgemobbt, weil er "nicht motiviert" 
ist bzw. man ihm vorwirft nur "Dienst nach Vorschrift" zu machen?

>Mein exKollege xxx geht in der Woche in den Wald, wenn es ihm gerade so
passt und programmiert auch mal am Sonntag, um termingerecht fertig zu
werden - er ist selbstständig.

Das kann ich auch, aber da richtet sich meine Arbeitszeit dem 
Privatleben - nicht umgekehrt.

Autor: @VR (Gast)
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Oh mann....das ganze wird ja zukünftig noch echt lustig. Wenn ich mir 
schon eurer Zeug hier so durchlese. Ist das denn so schwer, einfach eine 
Arbeit zu finden und seinen Job zu machen?

Man lebt doch nicht für die Firma oder geht zu Arbeit, um Freunde zu 
finden?

Autor: Mandesk (Gast)
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@VR schrieb:
> Ist das denn so schwer, einfach eine
> Arbeit zu finden und seinen Job zu machen?

Nein. Es gibt nur ein paar Leute, die es unglaublich geil finden, wenn 
sie ihr Leben für die Arbeit opfern. Und die tun dann eben so, als gäbe 
es keine Alternative. Wenn man Pech hat, sammeln sich genug von solchen 
Spinnern an einem Platz und machen dir das Leben zur Hölle. Ist aber 
eben nicht überall so. Es gibt noch genug Firmen, in denen die Leute 
einfach ihre normale, geregelte 40h-Woche machen, und nur in 
Ausnahmefällen mal ein paar Überstunden machen, die dann aber auch 
abgefeiert werden können.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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@VR schrieb:
> dass das bei Testingenieuren gut klappen soll.

Als Dummie-Ersatz?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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@VR schrieb:
> Ist das denn so schwer, einfach eine
> Arbeit zu finden und seinen Job zu machen?

Im Technikbereich wird es immer härter!
Wer im Bereich der Verwaltung tätig ist wo nur Zahlen wie z.B.  Umsatz 
zählen die dann auch noch vllt. in 2 Jahren ergebniswirksam werden 
schaut es anders aus.
Der Schlaue nimmt die Boni mit und ist beim nächsten Laden oder steigt 
in der Hierarchie auf!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Manfred schrieb:
> Schwierig bis unlösbar ist es, mich zu entscheiden, ob die eigentlich
> nur faul sind oder fachliche Inkompetenz zu verbergen versuchen.

Wie wärs`s mit dem Erklärungsansatz:
Die "Kollegen" passen ihren Arbeitseinsatz an die Grenzarbeitsrendite 
an, bei der der Verlauf von "Rausschmeißen" und "Behalten" knapp 
überschritten ist!
Oder der Kollege "Dienst nach Vorschrift" leistet zusätzlichen Mehrwert, 
weil er halt dort "abhängt" wo sich die "Creme de la Creme" der 
Belegschaft "chillig" austauscht.  Die Info`s  von dort steckt er seinem 
"Cheffe". Schupps ist der der geschätzte "Leistungsbringer" für GF&Co.!

Autor: Qwertz (Gast)
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Manfred schrieb:
> Schwierig bis unlösbar ist es, mich zu entscheiden, ob die eigentlich
> nur faul sind oder fachliche Inkompetenz zu verbergen versuchen.

Das eine schließt das andere nicht aus, es korreliert sogar häufig!

Autor: Waffel (Gast)
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Als Leiharbeiter haste den Vorteil dass dir die Gründe für eine offene 
Auftragslage Wurst sein können. Der soziale Aspekt, dass man sich als 
ahnungsloser unter die Ingenieure mischen kann kommt dazu.

Autor: Lustmolch (Gast)
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Naja bei der Arbeit sitzt man meist so oder so nur rum. Was wirklich 
geistig anspruchsvolles ist mir bis heute nicht begegnet... Wirkliche 
harte Nüsse holt man sich aus Büchern zu Hause.
Also die Kollegen welche meinen möglichst viel Zeit bei der Arbeit 
verbringen zu müssen sind eigentlich die faulsten und oft auch nicht 
gerade die hellsten Leuchten.

Autor: Qwertz (Gast)
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Lustmolch schrieb:
> Also die Kollegen welche meinen möglichst viel Zeit bei der Arbeit
> verbringen zu müssen sind eigentlich die faulsten und oft auch nicht
> gerade die hellsten Leuchten.

Dafür bekommen sie zum Ausgleich am meisten Geld.

Autor: Ing. 5.0 (Gast)
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Mir pressiert es ned

Autor: Niemand (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Dafür bekommen sie zum Ausgleich am meisten Geld.

sprichst du das wohl aus eigener Erfahrung ?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Niemand schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Dafür bekommen sie zum Ausgleich am meisten Geld.
>
> sprichst du das wohl aus eigener Erfahrung ?

Nein, sonder de klar denkende  homo oeconomicus!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Lustmolch schrieb:
> Naja bei der Arbeit sitzt man meist so oder so nur rum. Was wirklich
> geistig anspruchsvolles ist mir bis heute nicht begegnet... Wirkliche
> harte Nüsse holt man sich aus Büchern zu Hause.



Denkt der wohl auch:

https://www.bild.de/politik/inland/playboy/playboy-gucker-im-bundestag-37915314.bild.html

Autor: Mad (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Dafür bekommen sie zum Ausgleich am meisten Geld.

Glücklicherweise tun sie das nicht, weil genau diese aufopferungsvollen 
MA eben auch diese sind, die sich in Punkte Geld nicht ausreichend 
argumentieren und stark machen. Wer sich bei der Arbeitszeit 
unterdrücken lässt, tut dies eben oft auch beim Thema Geld.

"Wir danken dir für deine fleißige Arbeit. Mit deinem hohen Engagement 
und deiner Bereitschaft auch in stressigen Zeiten mehr zu leisten als 
wir im üblichen Erwarten, spielst du eine zentrale Rolle im 
Unternehmen...."

Och dankeschööö... und schon geht der MA mit stolzer Brust wieder nur 
mit 3 Prozent aus dem Jahresgespräch....

Autor: Qwertz (Gast)
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Mad schrieb:
> "Wir danken dir für deine fleißige Arbeit. Mit deinem hohen Engagement
> und deiner Bereitschaft auch in stressigen Zeiten mehr zu leisten als
> wir im üblichen Erwarten, spielst du eine zentrale Rolle im
> Unternehmen...."

"...und deshalb gibt es auch diese Jahr wieder ein kräftiges Lohnplus."

So geht der Satz in einem vernünftigen Unternehmen zu Ende. Und ja, die 
gibt es in Deutschland, sind dann aber üblicherweise keine Klitschen. 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Einsatz durchaus lohnt. Man 
sollte natürlich auch nicht damit hinterm Berg halten.

Autor: Lustmolch (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Lustmolch schrieb:
> Naja bei der Arbeit sitzt man meist so oder so nur rum. Was wirklich
> geistig anspruchsvolles ist mir bis heute nicht begegnet... Wirkliche
> harte Nüsse holt man sich aus Büchern zu Hause.
>
> Denkt der wohl auch:
>
> 
https://www.bild.de/politik/inland/playboy/playboy-gucker-im-bundestag-37915314.bild.html

Was würdest Du machen wenn es den ganzen Tag nichts ... also garnichts 
zu tuen gibt außer Löcher in die Luft starren oder Däumchen drehen.

Qwertz schrieb:
> Lustmolch schrieb:
> Also die Kollegen welche meinen möglichst viel Zeit bei der Arbeit
> verbringen zu müssen sind eigentlich die faulsten und oft auch nicht
> gerade die hellsten Leuchten.
>
> Dafür bekommen sie zum Ausgleich am meisten Geld.

Dafür dass sie die Zeit mit Nichtstuen beim Arbeitgeber verbringen, zu 
schwach für eigene Projekte sind und die Kinder zu Hause vernachlässigen 
werden sie bezahlt. Wenn es nichts zu tuen gibt, und es nur darum geht „ 
Wer Post am längsten vor dem Cheff den vielbeschäftigsten „ sorry aber 
in den Fällen steige ich ziemlich früh aus. Entweder ich arbeite, oder 
ich lasse es. Arbeit spielen damit es gut ausschaut is nich ... Dafür 
ist mir meine Zeit einfach zu schade... zugegeben wird gut bezahlt und 
ist weniger anstrengend ... aber muss nicht sein ...

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Lustmolch schrieb:
> Was würdest Du machen wenn es den ganzen Tag nichts ... also garnichts
> zu tuen gibt außer Löcher in die Luft starren oder Däumchen drehen.

Sag ich dir:
"Weiber hinterherschauen"!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Qwertz schrieb:
> So geht der Satz in einem vernünftigen Unternehmen zu Ende.

Was rauchst du so?

Autor: Qwertz (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Qwertz schrieb:
> So geht der Satz in einem vernünftigen Unternehmen zu Ende.
>
> Was rauchst du so?

Ich bin Nichtraucher und Realist.
Hast du etwa andere Erfahrungen, was Lohnerhöhungen betrifft?

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Mad schrieb:
> Glücklicherweise tun sie das nicht, weil genau diese aufopferungsvollen
> MA eben auch diese sind, die sich in Punkte Geld nicht ausreichend
> argumentieren und stark machen. Wer sich bei der Arbeitszeit
> unterdrücken lässt, tut dies eben oft auch beim Thema Geld.
>
> "Wir danken dir für deine fleißige Arbeit. Mit deinem hohen Engagement
> und deiner Bereitschaft auch in stressigen Zeiten mehr zu leisten als
> wir im üblichen Erwarten, spielst du eine zentrale Rolle im
> Unternehmen...."
>
> Och dankeschööö... und schon geht der MA mit stolzer Brust wieder nur
> mit 3 Prozent aus dem Jahresgespräch....

Als wärst du dabeigewesen. Bei mir war's letztens sogar noch schlimmer, 
trotz "Stütze des Unternehmens" 0% und noch knapp 3000€ vom Bonus 
(=teilweise Überstundenabgeltung) abgezogen. Das wird dann wieder eine 
monatelange Jammerei, wenn ich kündige.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Qwertz schrieb:
> Hast du etwa andere Erfahrungen, was Lohnerhöhungen betrifft?

Ja!

Autor: Qwertz (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Hast du etwa andere Erfahrungen, was Lohnerhöhungen betrifft?
>
> Ja!

Welche denn? Erzähl uns mehr, gerne ausführlich.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Qwertz schrieb:
> Welche denn? Erzähl uns mehr, gerne ausführlich.

Reicht Ja/Nein nicht?

Autor: Mampfred (Gast)
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Alles Trottel in diesem Land. Ihr lebt im Schlaraffenland und wollte 
trotzdem Dienst nach Vorschrift. Um eure Kinder fett zu füttern. Geht 
mal in die USA und schaut euch an wie da gearbeitet wird. Wer 20 Tage 
Urlaub im Jahr hat gehört da zur Elite.

Autor: Lustmolch (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Lustmolch schrieb:
> Was würdest Du machen wenn es den ganzen Tag nichts ... also garnichts
> zu tuen gibt außer Löcher in die Luft starren oder Däumchen drehen.
>
> Sag ich dir:
> "Weiber hinterherschauen"!

Dann biste nicht verheiratet . Übrigens sind das Frauen. Wenn das 
tatsächlich alles ist was Du mit Freizeit zu Stande bringst wundert es 
mich wie man ein Ingenieur oder Masterstudium bestehen kann... Na ja 
Studium ist eben auch nicht mehr das was es mal war ...

Autor: Lustmolch (Gast)
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Mampfred schrieb:
> Alles Trottel in diesem Land. Ihr lebt im Schlaraffenland und
> wollte trotzdem Dienst nach Vorschrift. Um eure Kinder fett zu füttern.
> Geht mal in die USA und schaut euch an wie da gearbeitet wird. Wer 20
> Tage Urlaub im Jahr hat gehört da zur Elite.

Du hast es nich verstanden. Arbeit Toll, Arbeit spielen damit es fleißig 
ausschaut ... ziemlich beschissen...

Autor: Al-Koholoida (Gast)
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Mampfred schrieb:
> Alles Trottel in diesem Land. Ihr lebt im Schlaraffenland und wollte
> trotzdem Dienst nach Vorschrift. Um eure Kinder fett zu füttern. Geht
> mal in die USA und schaut euch an wie da gearbeitet wird. Wer 20 Tage
> Urlaub im Jahr hat gehört da zur Elite.

Erstens sind die US-Kinder noch fetter (ca. 40% der US Amerikaner sind 
verfettet) und zweitens wird die Arbeit dort genau so simuliert, das 
liegt am Homo Sapiens und kennt keine Landesgrenzen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Lustmolch schrieb:
> Na ja
> Studium ist eben auch nicht mehr das was es mal war ...

Vor 30 Jahren war das anders!

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