Stereopotentiometer Gleichlauf verbessern

Beitrag #5655478 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5655512
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Du müsstest einen kleinen Lautstärkeverlust in Kauf nehmen, dann
> wirken
> sich die Gleichlaufschwankungen bei dieser Schaltung nicht mehr so stark
> aus. Außerdem wird durch diese Schaltung der Signal-Rauschabstand
> verbessert (vergrößert).

Gibt es Diagramme die sich für diesen belasteten Spannungsteiler 
ergeben?
Gast #5655517
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Schorsch X. schrieb:
> Kannst du das bitte näher erläutern ?

Der Signal-Rauschabstand kann natürlich nur verbessert werden, wenn die 
Lautstärke der vorgeschalteten Audioquelle vergrößert werden kann. Wenn 
das nicht möglich ist, bleibt der Rauschabstand gleich und es bleibt 
auch bei dem Lautstärkeverlust.
Gast #5655561
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Dann verwende nur ein einziges lineares Poti und steuer damit
> zwei Transistoren als Emitterfolger an

Oder zwei OPs, es kommt halt darauf an was es werden soll

Stereopotentiometer schrieb:
> Ist aber aufwändiger als nur ein Widerstand zusätzlich am Poti
> anzulöten.

Ach ...

Es gab mal so ein komischer Kauz, der sagte:
"Everything should be made as simple as possible, but not simpler."

genau, "Einstein" soll dieser komische Kauz geheissen haben.
Gast #5655588
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Normalerweise kann man da nichts machen. Das hängt vor allem mit dem 
grundsätzlichen Aufbau eines solchen Teils zusammen.
1. Fehler: Der Widerstand ist meist als Fläche ausgeführt. Dieser hat
           jede Menge dolle Ranzen.
2. Fehler: Die Widerstandsfläche ist nicht sonderlich homogen. Selbst
           wenn die Bahnen, am Ende, den gleichen Widerstand haben,
           heißt das noch lange nicht, dass dieser, z.B. genau in der
           Mitte (50%) auch gleich ist.
3. Fehler: Die Widerstandsbahn ist mechanisch gesehen, nicht supergenau
           an der gleichen Stelle (aus Sicht des Schleifers), wie sein
           Kumpel. Hieraus ergeben sich die Differenzen beim
           Anfangswert und Verschiebungen beim Abgriff.
usw.
Hast Du also nicht die Möglichkeit das Teil zu zerlegen um vor allem den 
3. Fehler zu korrigieren, bist Du aufgeschmissen. Den zweiten Fehler 
könnte man höchstens mit einem Laser korrigieren, indem man die 
Widerstandswerte anpasst.

Bleibt also nur das Hinzufügen von Widerständen von "außen". Dumm ist 
hierbei aber, dass das Fummeln am ersten Widerstand, wenn auch nur 
indirekt, den zweiten Widerstand beeinflusst.
Ein Beispiel:
Hat z.B. Widerstand 1 einen Anfangswert (0-Punkt) von 20 Ohm und 
Widerstand 2 einen von 10, so ist es natürlich einfach zu sagen: 10 Ohm 
vor Widerstand 2 und alles ist paletti.
Aber der Endwert von Widerstand 2 verschiebt sich dann aber ebenfalls um 
diesen Wert. Gleiches (:2) gilt für dessen Mittelstellung.
Auch die Endwerte können auf diese Weise verschoben werden, aber hier 
gilt: Der Schleifer erreicht diesen nie.
Gast #5655673
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Stereopotentiometer schrieb:

> Es geht hier nicht um Audioanwendungen, keine Wechselspannungen
> sondern nur um Gleichspannungen.

Das Gleichlaufverhalten dürfte bei DC und AC ziemlich ähnlich sein.
Moderator #5656082
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Mach's doch einfach so wie in dem legendären Vorverstärker von
Dynaudio: Zwei Einzelpotis, die, gesteuert durch ein drittes Poti
unter Verwendung von in einem EPROM abgelegten Korrekturtabellen,
durch Schrittmotoren angetrieben werden.

  https://www.dynaudio.de/academy/2016/februar/der-weltbeste-verstaerker-der-dynaudio-arbiter

Wenn dir der Nachbau zu kompliziert ist, kannst du einen solchen
Vorerstärker günstig gebraucht erwerben, die Potieineit ausbauen und
den Rest wegschmeißen:

  https://www.springair.de/en/dynaudio-arbiter-pre-vorverstaerker/h56828
#5656089
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Yalu X. schrieb:
> Mach's doch einfach so wie in dem legendären Vorverstärker von
> Dynaudio: Zwei Einzelpotis, die, gesteuert durch ein drittes Poti
> unter Verwendung von in einem EPROM abgelegten Korrekturtabellen,
> durch Schrittmotoren angetrieben werden.
>
> 
https://www.dynaudio.de/academy/2016/februar/der-weltbeste-verstaerker-der-dynaudio-arbiter

Für 39,9 EUR (plus ein paar überflüssigen Nullen) ist das
doch ein echter Schnäppchenpreis. :-)
Gast #5656313
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Wenn eine elektronisches Poti nicht in Frage kommt, und die von Yalu 
genannte elektromechanische Lösung auch nicht, dann bleibt nur das 
kaufen einer größeren Menge Stereopotis und ausmessen. Gegebenenfalls 
das beste Poti weiter mit den von Amateur genannten Widerständen weiter 
verbessern.

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