Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, eine Weihnachtskrippe zu bauen - natürlich soll
auch eine Beleuchtung drin sein, sowie eine kleine Wasserpumpe für einen
Brunnen. Folgende elektronische Elemente habe ich verbaut:
- 8 LEDs mit jeweils 3.5 V
--- 3 LEDs davon sollen sich gemeinsam dimmen lassen
--- 2 weitere LEDs sollen sich ebenfalls gemeinsam dimmen lassen
- 1 Miniwasserpumpe mit 5 V
Nun soll die ganze Elektronik über einen kleinen "Schaltkasten" mit
folgenden Elementen gesteuert werden:
- 1 Kippschalter für Ein/Aus gesamt
- 9 Kippschalter für Ein/Aus der einzelnen LEDs sowie des Brunnens
- 2 Potis zum Regeln der Dimmung der LEDs
Die ganzen Kabel aus der Krippe (9 Doppeldrähte) sowie von der
Schaltplatte (10 Schalter und 2 Potis) möchte ich über
Klemm-/Buchsenelemente auf einer Platine befestigen, um zuviel
Kabelsalat etc. zu vermeiden.
Anbei eine Skizze, wie ich mir den Schaltplan bzw. das Platinenlayout
vorstelle (bitte entschuldigt die "eigenwillige" Darstellung...). Also
der Stromlauf wäre etwas so:
- Vom Trafo zunächst zum Hauptschalter Ein-/Aus
- dann zum Schalter für den Brunnen
- parallel Spannung von 5 auf 3,5 Volt für LEDs
- 3 LEDs mit 3,5 Volt betreiben
- dann ein Poti für 3 LEDs
- und ein weiterer Poti für 2 LEDs
Nun meine Fragen:
- Würde das aus Eurer Sicht so funktionieren? (ohne dass mir die Krippe
explodiert :-)
- Kann ich mit einem Spannnungsregler problemlos von 5V (für Brunnen)
auf max. 3,5 V (für LEDs) runterkommen?
- Sind die Potis richtig verbaut, so dass jeweils 2 bzw. 3 LEDs
gemeinsam gedimmt werden können (d. h. Ausgangsspannung zwischen 0 und
3,5 V)?
- Funktioniert die Schaltung bzgl. Spannung etc., egal wie viele LEDs
ich anschalte?
Vielen Dank!
Mike
Mike schrieb:> - Vom Trafo
Was ist das für ein Trafo? Welche Spannung hat der?
> auf max. 3,5 V (für LEDs) runterkommen?
Man sollte LEDs nicht parallel schalten. Und nicht mit einer konstanten
Spannung versorgen. Auch wenn die Chinesen das zigmilliardenfach tun,
muss das nicht automatisch gut sein...
Mein Tipp: gib jederLED einen eigenen Vorwiderstand und du hast
automatisch einen brauchbaren Einstellbereich.
Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob dein Poti den Strom für 3 LEDs
tatsächlich dauerhaft abkann. Es wäre vermutlich besser, einen
Transistor in Kollektorschaltung als "Stromverstärker" da mit
reinzupacken...
Danke für das rasche Feedback.
Der Trafo hat 5 V (um auch den Brunnen betreiben zu können).
Ich möchte die LEDs
- einzeln an- und ausschalten können
- sowie in jeweils zwei Gruppen (3 zusammen und 2 zusammen) dimmen
können > brauche ich dazu nicht einen regelbaren widerstand oder poti?
Lothar M. schrieb:> Man sollte LEDs nicht parallel schalten.
Das heißt, besser in Reihe/sequentiell schalten? Kann ich sie denn dann
noch getrennt an- und ausschalten bzw. dimmen?
Mir fehlt leider etwas die Erfahrung, um Deinen Vorschlag genau zu
verstehen.
Je ein Vorwiderstand für die Leds wurde schon genannt.
Mike schrieb:> - Kann ich mit einem Spannnungsregler problemlos von 5V (für Brunnen)> auf max. 3,5 V (für LEDs) runterkommen?
Du brauchst keinen zusätzlichen Spannungsregler wenn die Leds mit
passenden Vorwiderständen betrieben werden.
> - Sind die Potis richtig verbaut, so dass jeweils 2 bzw. 3 LEDs> gemeinsam gedimmt werden können (d. h. Ausgangsspannung zwischen 0 und> 3,5 V)?
Das mit dem Potis wird nicht so einfach funktionieren. Wenn in dem Zweig
mit den 3 Leds eine oder 2 Leds ausgeschaltet werden steigt der Strom
durch die dritte Led. Sie wird dann also heller.
Jörg R. schrieb:> Du brauchst keinen zusätzlichen Spannungsregler wenn die Leds mit> passenden Vorwiderständen betrieben werden.
Ok, danke, verstanden - nehme dann passende vorwiderstände statt
spannungsregler.
Jörg R. schrieb:> Das mit dem Potis wird nicht so einfach funktionieren. Wenn in dem Zweig> mit den 3 Leds eine oder 2 Leds ausgeschaltet werden steigt der Strom> durch die dritte Led. Sie wird dann also heller.
Vielen Dank für den Hinweis! Vermutlich gilt das sogar für die 3 LEDs,
die nicht dimmbar sind (?) Hmm, was wäre denn eine Lösung, um mehrere
LEDs gemeinsam zu dimmen, von denen jeweils einzeln ein- und
ausgeschaltet werden kann?
Vielleicht ist der Ansatz für eine Krippenbeleuchtung auch etwas
"overengineered" - aber würde mich eben reizen
Mike schrieb:> Hmm, was wäre denn eine Lösung, um mehrere> LEDs gemeinsam zu dimmen, von denen jeweils einzeln ein- und> ausgeschaltet werden kann?
PWM.
Wieviel Strom vertragen denn deine LEDs?
Mike schrieb:> Hmm, was wäre denn eine Lösung, um mehrere> LEDs gemeinsam zu dimmen, von denen jeweils einzeln ein- und> ausgeschaltet werden kann?
Mit nur 5V, PWM. Da wäre aber etwas Elektronik von Nöten!
Mike schrieb:> Vielleicht ist der Ansatz für eine Krippenbeleuchtung auch etwas> "overengineered" - aber würde mich eben reizen
Na dann auf in den Kampf. :)
hinz schrieb:> PWM.
hmm, gerade gegoogelt. Pulsweitenmodulation, oder? Kannst Du mir noch
einen Tipp dazu geben? Aber vielleicht bin ich da doch als Anfänger
überfordert...
hinz schrieb:> Wieviel Strom vertragen denn deine LEDs?
3,5 V. Im ersten Test leuchten sie am 3,5 V Trafo ganz "normal". Aber
für die Weihnachtskrippe möchte ich eben auf "Abendstimmung" umstellen
können :-)
Mike schrieb:> Hmm, was wäre denn eine Lösung, um mehrere> LEDs gemeinsam zu dimmen, von denen jeweils einzeln ein- und> ausgeschaltet werden kann?
5V PWM und je einen Vorwiderstand pro Led
Vieleicht finden sich preiswerte Module bei Ebay oder Amazon. Ich kann
hier in der Firma da jetzt nicht danach suchen.
Mike schrieb:> Hmm, was wäre denn eine Lösung, um mehrere> LEDs gemeinsam zu dimmen, von denen jeweils einzeln ein- und> ausgeschaltet werden kann?
Nein, bei den nicht dimmbaren Leds hast du das Problem nicht, senn jede
Led einen eigenen Vorwiderstand bekommt.
> Vielleicht ist der Ansatz für eine Krippenbeleuchtung auch etwas> "overengineered" - aber würde mich eben reizen
Lass das dimmen weg oder spendiere jeder dimmbaren Led ein eigenes
kleines Poti, zusätzlich zum Vorwiderstand je Led. Den Vorwiderstand
würde ich so bemessen das der max. gewünschte Strom fließt wenn das Poti
auf nahezu „0“ steht.
Anders wird es etwas aufwendiger.
Ich würde die dimmbaren Leds einfach nicht auch noch separat schalten
können.
Mike schrieb:> hinz schrieb:>> PWM.>> hmm, gerade gegoogelt. Pulsweitenmodulation, oder? Kannst Du mir noch> einen Tipp dazu geben? Aber vielleicht bin ich da doch als Anfänger> überfordert...
Da findet sich ein fertiges Modul.
> hinz schrieb:>> Wieviel Strom vertragen denn deine LEDs?>> 3,5 V. Im ersten Test leuchten sie am 3,5 V Trafo ganz "normal". Aber> für die Weihnachtskrippe möchte ich eben auf "Abendstimmung" umstellen> können :-)
Strom misst man in Ampere!
Jörg R. schrieb:> Lass das dimmen weg oder spendiere jeder dimmbaren Led ein eigenes> kleines Poti, zusätzlich zum Vorwiderstand je Led. Den Vorwiderstand> würde ich so bemessen das der max. gewünschte Strom fließt wenn das Poti> auf nahezu „0“ steht.
Ja, das wäre wohl ein sinnvoller kompromiss - anstatt jeweils 3 bzw. 2
LEDs gleichzeitig dimmen einfach 5 potis für 5 LEDs (und natürlich
vorwidertand). Den Schalter kann ich mir vermutlich dann sparen, wenn
ich den poti so hoch drehe, dass die LED ausgeht (?)
So, dann rede ich mir jetzt noch ein, dass das ursprüngliche Vorhaben
nicht an meinem technischen Verständnis scheitert, sondern es natürlich
flexibler ist 5 LEDs getrennt dimmen zu können (anstatt "nur" in
Gruppen) und ich hätte statt 5 Schalter und 2 Drehknöpfen nur 5
Drehknöpfe auf der Schaltplatte - denke, damit kann ich leben :-)
Und falls mich der Ehrgeiz noch packt, wäre PWM bzw. ein fertiges Modul
noch eine Alternative
hinz schrieb:> Strom misst man in Ampere!
Mist, erwischt :-) so 40-100 mA (es sind auch zwei Streifen mit jeweils
3 LEDs dabei)
Mike schrieb:> Mist, erwischt :-) so 40-100 mA (es sind auch zwei Streifen mit jeweils> 3 LEDs dabei)
Kein unwichtiges Detail.
hinz schrieb:> Mike schrieb:>> 5 potis für 5 LEDs (und natürlich>> vorwidertand)>> Beachte, dass die meisten Potis nicht allzu viel Strom vertragen.
Kein unwichtiger Hinweis.
Dann würde ich wohl doch in Richtung PWM gehen, oder auf das Dimmen
verzichten.
hinz schrieb:>> 5 potis für 5 LEDs (und natürlich vorwidertand)>> Beachte, dass die meisten Potis nicht allzu viel Strom vertragen.
Ja, da braucht man eher die teuren 4W-Drahtpotis, und auch die
können dann nicht auf "0" runtergedreht werden.
Harald W. schrieb:> Ja, da braucht man eher die teuren 4W-Drahtpotis
Ich habe für ein Nachtlicht einem 10mm Trimmpoti 5kΩ verwendet. Hat
super geklappt. Die 20mA halten die schon schon, so ein größeres
Lautstärkepoti hält es erst recht aus.
Harald W. schrieb:> Ja, da braucht man eher die teuren 4W-Drahtpotis, und auch die> können dann nicht auf "0" runtergedreht werden.
Ja, habe gesehen, dass die recht teuer sind. Das heißt, der Vorschalg
von Stefanus mit 0,1 W Poti geht nicht? Bei 5 V und 100 mA brächte ich
0,5 Watt max, oder?
Stefanus F. schrieb:> Ich würde die LEDs an 5V betreiben. Jede einzelne bekommt einen 150Ω> Vorwiderstand, sowie ein eigenes logarithmisches 5 bis 10kΩ Poti mit> Aus-Schalter um die Helligkeit einzustellen.>> https://www.voelkner.de/products/149484/Piher-PC16SH-10IP06103B2020IMTA-Dreh-Potentiometer-mit-Schalter-Mono-0.1W-10k-1St..htmlStefanus F. schrieb:> Schalter Poti> ____> +5V o---- ----[===]> ^> |> +---[===]---|>|----|GND> 150Ω LED
Würde das dann an der Belastbarkeit des Potis scheitern? Mehr als 5 Euro
pro Teil möchte ich nicht ausgeben.
Jörg R. schrieb:> Dann würde ich wohl doch in Richtung PWM gehen, oder auf das Dimmen> verzichten.
Ok, habe jetzt zumindest verstanden, dass die LED dabei schnell an- und
ausgeschaltet wird. Aber einen fertigen Baustein dafür habe ich nicht
gefunden - und selbst basteln traue ich mir nicht zu
Stefanus F. schrieb:> Ich habe für ein Nachtlicht einem 10mm Trimmpoti 5kΩ verwendet. Hat> super geklappt. Die 20mA halten die schon schon,
Da brauchst Du normalerweise ein 2W-Poti. (0,02Ax0,02Ax5000Ohm)
Mike schrieb:> Das heißt, der Vorschalg> von Stefanus mit 0,1 W Poti geht nicht? Bei 5 V und 100 mA brächte ich> 0,5 Watt max, oder?
Milchmädchenrechnung. Aus dem Gesamtwiderstand des Potis und der
Belastbarkeit kann man sich den Maximalstrom ausrechen.
I = sqrt ( P / R )
Willst du die Helligkeit ständig verändern können oder reicht eine
EINMALIGE Anpassung?
Wenn ja, tuns ein paar Widerstände für wenige Cent, zum ausprobieren
was am schönsten ist.
hinz schrieb:> Milchmädchenrechnung. Aus dem Gesamtwiderstand des Potis und der> Belastbarkeit kann man sich den Maximalstrom ausrechen.>> I = sqrt ( P / R )
Aber nur wenn das gesamte Poti belastet wird. Gerade dann, wenn viel
Strom fließen soll, ist doch nur noch ein erheblich kleinerer Teil
belastet!
Teo D. schrieb:> hinz schrieb:>> Milchmädchenrechnung. Aus dem Gesamtwiderstand des Potis und der>> Belastbarkeit kann man sich den Maximalstrom ausrechen.>>>> I = sqrt ( P / R )>> Aber nur wenn das gesamte Poti belastet wird. Gerade dann, wenn viel> Strom fließen soll, ist doch nur noch ein erheblich kleinerer Teil> belastet!
Deshalb brennt dann nur der kleine Teil weg.
Aber zugegeben, die Rechnung ist dennoch ehr konservativ.
Teo D. schrieb:> Willst du die Helligkeit ständig verändern können oder reicht eine> EINMALIGE Anpassung?> Wenn ja, tuns ein paar Widerstände für wenige Cent, zum ausprobieren> was am schönsten ist.
Und wenn 2 Stufen reichen genügt ein Kippschalter mit Mittelstellung
ein-aus-ein zum ein/ausschalten und „dimmen“.
Die Anzahl der Leds mit je bis zu 100mA werden schon recht hell. Mir
kommt es für das Vorhaben etwas viel vor. Oder ist die Krippe sehr groß?
Mike schrieb:> Oder ist das Quatsch bzw. wird "abrauchen"?
Wird es!
Mike schrieb:> - LED(-Streifen) mit max. 100 mA
Klingt so, als wären da bereit VRs verbaut? Tut das überhaupt an 5V?
LED-Stripes sind meist für 12V o. 24V gedacht.
Teo D. schrieb:> Aber nur wenn das gesamte Poti belastet wird. Gerade dann, wenn viel> Strom fließen soll, ist doch nur noch ein erheblich kleinerer Teil> belastet!
Es ist der Strom, der über Schleifer und Widerstandsbahn fliesst,
der für die zulässige Grenzbelastung entscheidend ist.
hinz schrieb:> Aber zugegeben, die Rechnung ist dennoch ehr konservativ.
Ja, ich denke, der doppelte, zulässige Strom wäre bei einer
solchen Schaltung noch vertretbar; viel mehr würde ich der
Widerstandsbahn aber nicht zutrauen.
Teo D. schrieb:> Willst du die Helligkeit ständig verändern können oder reicht eine> EINMALIGE Anpassung?
Würde schon gerne ständig verändern können... aber ist vielleicht eher
eine "fixe Idee".
Zur einmaligen Anpassung würde ich mit Widerstand einlöten zurecht
kommen - was auch gut geht, ist folie vor LED-streifen (zur anpassung
von farbwärme und helligkeit)
Jörg R. schrieb:> Die Anzahl der Leds mit je bis zu 100mA werden schon recht hell. Mir> kommt es für das Vorhaben etwas viel vor. Oder ist die Krippe sehr groß?
mittelgroß, anbei mal zwei Fotos (so hell wie auf dem zweiten Foto ist
es in natura Gott sei dank nicht...)
Teo D. schrieb:> Klingt so, als wären da bereit VRs verbaut? Tut das überhaupt an 5V?> LED-Stripes sind meist für 12V o. 24V gedacht.
ich habe diese hier - die sind bei 3,5 v recht hell:
https://www.duerr-krippen.de/zubehoer-und-staelle/elektrozubehoer/led-laternen-und-beleuchtung/3914/led-streifen-mit-stecker?c=200
Mike schrieb:> - Poti mit 1kOhm und Nennlast 2 W:
Würde gerade so gehen.
Aber ob es dir ausreichend runter dimmt?
Wie wärs mit einem mehrstufigen Drehschalter und Einzelwiderständen?
Mike schrieb:> natürlich soll auch eine Beleuchtung drin sein, sowie eine> kleine Wasserpumpe für einen Brunnen.
Du darfst fest davon ausgehen, daß es das vor 2000 Jahren nicht gab,
daher unrealistisch.
Der Sage nach wohnten sie auch in einem Stall, da liegt Heu und offenes
Licht wäre sowieso verboten, schon damals.
Mike schrieb:> ich bin gerade dabei, eine Weihnachtskrippe zu bauen - natürlich soll> auch eine Beleuchtung drin sein, sowie eine kleine Wasserpumpe für einen> Brunnen. Folgende elektronische Elemente habe ich verbaut:
Das hört sich für mich eher nach Luxushotel und nicht nach Stall an.
Teo D. schrieb:> Aber nur wenn das gesamte Poti belastet wird. Gerade dann, wenn viel> Strom fließen soll, ist doch nur noch ein erheblich kleinerer Teil> belastet!
Teo ich glaibe du hast da was missverstanden. Hinz bestimmt den max.
zulässigen Strom durch die Widerstandsbahn über den "Gesamtwiderstand"
des Potis, nicht dem aktuell eingestellten Teilwiderstand zwischen
Schleifer und Anschlag.
Zitat:
hinz schrieb:> Aus dem Gesamtwiderstand des Potis
Wenn nur ein kleiner Teil der Widerstandsbahn belastet wird kann der
Strom dann sogar etwas größer sein weil die Wärme zum unbelasteten Teil
abgeleitet wird.
Daraus ergibt sich Haralds Schätzung:
Harald W. schrieb:> Ja, ich denke, der doppelte, zulässige Strom wäre bei einer> solchen Schaltung noch vertretbar; viel mehr würde ich der> Widerstandsbahn aber nicht zutrauen.
hinz schrieb:> Aber ob es dir ausreichend runter dimmt?
ich probiers glaub ich mal mit einer LED und einem Poti - falls es
Probleme gibt, wird der Poti warm/heiß, oder?
hinz schrieb:> Wie wärs mit einem mehrstufigen Drehschalter und Einzelwiderständen?
Ist das ein Bauteil, das nicht stufenlos regelt, sondern in x Stufen
einzelne feste Widerstände "aktiviert"? Oder müsste ich das basteln?
Danke
Teo D. schrieb:> Mike schrieb:>> Oder ist das Quatsch bzw. wird "abrauchen"?>> Wird es!
Welche Nennleistung bräuchte denn ein geeigneter Poti? Verstehe die
Formeln noch nicht ganz - bei 5V und 100mA komme ich doch auf 0,5 W,
oder?
Der Andere schrieb:> Daraus ergibt sich Haralds Schätzung:>> Harald W. schrieb:>> Ja, ich denke, der doppelte, zulässige Strom wäre bei einer>> solchen Schaltung noch vertretbar; viel mehr würde ich der>> Widerstandsbahn aber nicht zutrauen.
Lass ich so auch gelten.
Mike schrieb:> ich probiers glaub ich mal mit einer LED und einem Poti - falls es> Probleme gibt, wird der Poti warm/heiß, oder?
Und es geht kaputt. Aber brennen wird da nichts.
> hinz schrieb:>> Wie wärs mit einem mehrstufigen Drehschalter und Einzelwiderständen?>> Ist das ein Bauteil, das nicht stufenlos regelt, sondern in x Stufen> einzelne feste Widerstände "aktiviert"? Oder müsste ich das basteln?
Gibts bei Reichelt in 12-stufig für kleines Geld.
https://www.reichelt.de/stufen-drehschalter-1-pol-12-stellungen-ds-1-p7186.html?
Harald W. schrieb:> Das hört sich für mich eher nach Luxushotel und nicht nach Stall an.
:-)
Ich habe die Kabel auch in "Leerrohren" verlegt, falls mal was kaputt
geht. Reaktion eines Kollegen: "Das macht natürlich Sinn, falls die mal
auf DSL umsteigen wollen"
Der Andere schrieb:> Teo ich glaibe du hast da was missverstanden.
Jo, schon möglich... :/
(bin nich zu 100% bei der/dieser Sache)
Mike schrieb:> "Das macht natürlich Sinn, falls die mal> auf DSL umsteigen wollen"
:DDD
hinz schrieb:> Wie wärs mit einem mehrstufigen Drehschalter und Einzelwiderständen?
Habe mir das angeschaut (siehe anhang) und noch eine dumme frage:
löte ich dann zwischen die einzelnen stufen jeweils widerstände (z. B.
20 Ohm) und an punkt X im Bild den eingang und punkt 10 im Bild den
ausgang des stromkreises? Und den ersten widerstand könnte ich dann als
(minimalen) vorwiderstand der LED wählen?
Elias K. schrieb:> Falls PWM noch nicht ganz getorben ist:> Ebay-Artikel Nr. 222790776653> Ebay-Artikel Nr. 323536460358> Ebay-Artikel Nr. 122828177949
Das sieht auch vielversprechend aus und würde ich mir ev. zutrauen...
vielen Dank!
Habe kein Datenblatt gefunden - es gibt 4 anschlüsse: sind zwei für
input (5V + und -) und zwei für output (0 bis 5V + und -)? Meinst Du,
ich könnte dann auch ein PWM-Modul für 3 LEDs gemeinsam benutzen? aber
natürlich ein vorwiderstand pro LED.
So in etwa. Entweder sind beide GND-Anschlüsse miteinander verbunden
oder VCC mit OUT. Je nachdem was geschallten wird. Nur sind das immer 5V
und nicht 0-5V am Ausgang! (war die sicher eh schon klar, nur...)
Du kannst da soviel LEDs dranhängen, wie es der max. Strom des Moduls
erlaubt.
Beachte aber die Lieferzeit!
Mike schrieb:> ich habe diese hier - die sind bei 3,5 v recht hell:>> https://www.duerr-krippen.de/zubehoer-und-staelle/elektrozubehoer/led-laternen-und-beleuchtung/3914/led-streifen-mit-stecker?c=200
Keinen Plan wie das Ding verschaltet ist und der Strom begrenzt wird.
Durch den Trafo?-O
Teo D. schrieb:> So in etwa. Entweder sind beide GND-Anschlüsse miteinander> verbunden> oder VCC mit OUT. Je nachdem was geschallten wird. Nur sind das immer 5V> und nicht 0-5V am Ausgang! (war die sicher eh schon klar, nur...)> Du kannst da soviel LEDs dranhängen, wie es der max. Strom des Moduls> erlaubt.> Beachte aber die Lieferzeit!>> Mike schrieb:>> ich habe diese hier - die sind bei 3,5 v recht hell:>>>>> https://www.duerr-krippen.de/zubehoer-und-staelle/elektrozubehoer/led-laternen-und-beleuchtung/3914/led-streifen-mit-stecker?c=200>> Keinen Plan wie das Ding verschaltet ist und der Strom begrenzt wird.> Durch den Trafo?-O
Ich habe nun einen (zum Testen) bei Amazon bestellt - soll am Freitag
geliefert werden - da ist auch ein Foto mit der Rückseite mit
Anschlussbezeichnung:
https://www.amazon.de/gp/product/B00TH1ITWY/ref=od_aui_detailpages00?ie=UTF8&psc=1
Ah ok, es sind konstant 5 Volt am Ausgang (die ich über Vorwiderstand
auf 3,5 V bringe) und nur die Frequenz des „Flackerns“ ändert sich?
Hoffe, habe es langsam verstanden - danke für jeden Hinweis.
Und die LED-Streifen von Dürr haben nur 3,5 V als Angabe. Nichts zu
Spannung oder Stromstärke. Aber bei 3,5 V fließen fast 150mA, habe ich
gemessen.
Mit PWM müsste ja die Anzahl der LEDs am Ausgang (an oder aus) fast
„egal“ sein (bis zur maximalen Stromstärke natürlich) - dann müsste ja
meine ursprüngliche Idee der Schaltung eventuell funktionieren (eben PWM
statt Poti) - alles mit Fragezeichen...
Aber habe viel gelernt heute und bin froh, dass ich nicht mit den Potis
einfach so losgelegt habe - also vielen Dank
Mike schrieb:> Ah ok, es sind konstant 5 Volt am Ausgang (die ich über Vorwiderstand> auf 3,5 V bringe)
Nein nein nein. Du stellst den Strom damit ein!
HIER LESEN -> LEDMike schrieb:> Und die LED-Streifen von Dürr haben nur 3,5 V als Angabe. Nichts zu> Spannung oder Stromstärke. Aber bei 3,5 V fließen fast 150mA, habe ich> gemessen.
Schau mal was du über den zu benutzenden Trafo (o. wie die das immer
da bezeichne) in Erfahrung zu bringen ist.
Mike schrieb:> Mit PWM müsste ja die Anzahl der LEDs am Ausgang (an oder aus) fast> „egal“ sein (bis zur maximalen Stromstärke natürlich) - dann müsste ja> meine ursprüngliche Idee der Schaltung eventuell funktionieren (eben PWM> statt Poti) - alles mit Fragezeichen...
Nur mit passenden VR je LED o. Kette.
none schrieb:> Ebay-Artikel Nr. 182545080096>> willst ja nicht ständig rauf und runterdimmen,oder? Hier kannst Du> individuell die Spannugn einstellen. Einen festen Vorwiderstand vor die> LEDs den Rst mit dem Trimmer
vor jede LED meinte ich...
Teo D. schrieb:> Mike schrieb:>> Ah ok, es sind konstant 5 Volt am Ausgang (die ich über Vorwiderstand>> auf 3,5 V bringe)>> Nein nein nein. Du stellst den Strom damit ein!> HIER LESEN -> LED
Hmmm, ich meinte irgendwie, dass ich den Widerstand so wähle, dass die
LED so viel Strom bekommt wie bei 3,5 V - aber wohl blöd ausgedrückt
bzw. falsch.
Nach der Formel bräuchte ich einen Vorwiderstand von 15 Ohm (5V - 3,5V /
0,1A) - richtig??
VR je LED o. Kette? VR = Vorwiderstand?
none schrieb:> Ebay-Artikel Nr. 182545080096>> willst ja nicht ständig rauf und runterdimmen,oder? Hier kannst Du> individuell die Spannugn einstellen. Einen festen Vorwiderstand vor die> LEDs den Rst mit dem Trimmer
Nicht „ständig“ aber eben je nach „Laune“ über einen Drehschalter zum
Dimmen - also soll nicht „fest in die Schaltung eingebaut“ sein
Mike schrieb:> VR je LED o. Kette? VR = Vorwiderstand?
VR ja, kette nicht unbedingt, man kann ja mehrere in reihe schalten und
wenn du dich weiter weigerst, den LED Artikel zu lesen, bin ich raus!
Mike schrieb:> Nach der Formel bräuchte ich einen Vorwiderstand von> 15 Ohm (5V - 3,5V / 0,1A) - richtig??
richtig (sofern die 0,1A stimmen).
> Mit PWM müsste ja die Anzahl der LEDs am Ausgang (an oder aus)> fast „egal“ sein (bis zur maximalen Stromstärke natürlich) -> dann müsste ja meine ursprüngliche Idee der Schaltung eventuell> funktionieren (eben PWM statt Poti)
korrekt
> VR je LED o. Kette?
Idealerweise sollte jede LED einen eigenen Vorwiderstand bekommen. Aber
du hast oben etwas von 0,1A geschrieben, das ist sicher die
Stromaufnahme einer LED-Kette oder?
Ich nehme mal an, dass die einzelnen LEDs mit weniger als 0,1A betrieben
werden. Dann musst du nochmal neu rechnen.
Teo D. schrieb:> Mike schrieb:>> VR je LED o. Kette? VR = Vorwiderstand?>> VR ja, kette nicht unbedingt, man kann ja mehrere in reihe schalten und> wenn du dich weiter weigerst, den LED Artikel zu lesen, bin ich raus!
Hab den Artikel gelesen, oder meinst du, ich hätte die Formel im Kopf
gehabt? ;-) nur die Abkürzung VR ist mir nicht geläufig (auch nach der
Lektüre)
Stefanus F. schrieb:> Mike schrieb:>> Nach der Formel bräuchte ich einen Vorwiderstand von>> 15 Ohm (5V - 3,5V / 0,1A) - richtig??>> richtig (sofern die 0,1A stimmen).>>> Mit PWM müsste ja die Anzahl der LEDs am Ausgang (an oder aus)>> fast „egal“ sein (bis zur maximalen Stromstärke natürlich) ->> dann müsste ja meine ursprüngliche Idee der Schaltung eventuell>> funktionieren (eben PWM statt Poti)>> korrekt>>> VR je LED o. Kette?>> Idealerweise sollte jede LED einen eigenen Vorwiderstand bekommen. Aber> du hast oben etwas von 0,1A geschrieben, das ist sicher die> Stromaufnahme einer LED-Kette oder?>> Ich nehme mal an, dass die einzelnen LEDs mit weniger als 0,1A betrieben> werden. Dann musst du nochmal neu rechnen.
Die Kette hat 3 LEDs - als Beschreibung habe ich nur an 3,5 V
anschließen zur Verfügung. Und das Labornetzteil zeigt bei 3,5 V sogar
knapp 150 mA (?)
Ich probiere es mal mit dem Teil von Amazon (siehe oben)
Mike schrieb:> Nach der Formel bräuchte ich einen Vorwiderstand von 15 Ohm (5V - 3,5V /> 0,1A) - richtig??
OK, hast doch mal eingesehenen. Ist mir entgangen, sorry. :/
PS: Bin halt doch nicht Multitask fähig. ;)
Mike schrieb:> Die Kette hat 3 LEDs - als Beschreibung habe ich nur an 3,5 V> anschließen zur Verfügung. Und das Labornetzteil zeigt bei 3,5 V sogar> knapp 150 mA (?)
Das sind wahrscheinlich sogar 9 LEDs, 3 Pro Gehäuse. Ich schau mir das
noch mal an, eventuell...?
Scheint mir auch so, als ob die einfach mit dem UF spielen und die
ohne wenn und aber (VR) an 3,5V betrieben werden. Kann funktionieren,
aber sicher nicht mit der vollen Lebensdauer der LEDs.
Mike schrieb:> Habe gerade bei 3V ca. 60mA gemessen (und praktisch genauso hell). Dann> nehme ich mal 40 Ohm als Widerstand. Vielleicht sind die angegebenen> 3,5V etwas viel auf Dauer.
Ja das sollte helfen.
Wenn es komplett aufgebaut ist, wir das hoffentlich hier auch mal zu
sehen sein. :)
PS: Kannst du noch ne Handvoll Flacker-LEDs (3-4V(5V) ohne VR zu
betreiben), gebrauchen?
Mike schrieb:> Und das Labornetzteil zeigt bei 3,5 V sogar knapp 150 mA (?)
Da siehst du wo das Problem ist, wenn man LEDs ohne Vorwiderstand
betreibt. Der Strom stimmt nicht, die LEDs laufen Gefahr, zu überhitzen.
Stefanus F. schrieb:> Da siehst du wo das Problem ist, wenn man LEDs ohne Vorwiderstand> betreibt. Der Strom stimmt nicht, die LEDs laufen Gefahr, zu überhitzen.
Ja, bei 60 mA sind die 3er-LED-Leisten eh hell genug. Mit dem
PWM-Drehschalter werde ich dann die 2 bzw. 3 der Streifen gemeinsam
dimmen (erstmal testweise auf Steckbrett).
Wenn's klappt, würde ich die Schaltung wie anbei aufbauen.
Auf Grund der Unkenntnis der Beschaltung der PWM-Module, würde ich nicht
deren Ausgänge, sondern die Eingänge schalten.
Ungeschützte FETs (MOS-FET) könnten das sonst übel nehmen.
Danke, habs im Plan angepasst.
Ich könnte die LEDs bei entsprechendem Vorwiderstand auch an 12V
anschließen, oder? Gerade gesehen, dass diese Minipumpen eher 12V (bzw.
sogar 230V) haben.
Mike schrieb:> Ich könnte die LEDs bei entsprechendem Vorwiderstand auch an 12V> anschließen, oder?
Klar geht das.
> Gerade gesehen, dass diese Minipumpen eher 12V (bzw.> sogar 230V) haben.
Was für eine Pumpe hattest du ins Auge gefasst?
Mike schrieb:> Danke, habs im Plan angepasst.>> Ich könnte die LEDs bei entsprechendem Vorwiderstand auch an 12V> anschließen, oder?
Ja, mit entsprechend höherer Verlustleistung an den Widerständen. Bei 12
Volt solltest Du testen ob die Led(Module) in Serie ge#chaltet werden
können.
> Gerade gesehen, dass diese Minipumpen eher 12V (bzw. sogar 230V) haben.
Na, das ist aber schon ein Unterschied. Bleibe mal lieber bei 12 Volt.
Kurzer Erfahrungsbericht / Feedback:
Der Drehschalter wurde heute geliefert und funktioniert wunderbar:
https://www.amazon.de/gp/product/B00TH1ITWY/ref=ox_sc_act_title_1?smid=A3IZET6C88MZCC&psc=1
- Schalter macht hochwertigen Eindruck und fasst sich angenehm an
- stufenloses Dimmen von 0-100% funktioniert bestens
- zusätzliche Nullstellung mit leichtem Einrasten
- relativ kompakt
- Lieferzeit nur 2 Tage
- Anschlüsse: 2 für Eingangsstromquelle / 2 für Ausgang (bei mir LED)
Also nochmal danke an alle für die hilfreichen Beiträge!
Das Teil ist auch für Motoren gedacht. Daher ist der Ausgang ausreichen
geschützt, um auch diesen Angstlos zu schalten. :)
Haste noch einen für die Pumpe über?
Ist sicher von Vorteil, auch deren Leistung anzupassen.
Hatte zunächst einen bestellt um zu testen. Aber Nachschub ist schon auf
dem Weg :-) Ich muss wohl auf jeden Fall die Punpe (statisch oder
dynamisch) drosseln, sonst spritzt mir das Wasser 2 m hoch ;-)
Den getrennten Ein-/Ausschalter kann ich mir wegen der Nullstellung am
PWM vermutlich sparen.
Bin richtig froh, dass das jetzt klappt und ich nicht ohne zu fragen mit
den Potis losgerannt bin