SA612 als Modulator, Problem

#5658904
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Guten Tag

Ich baue momentan einen Modulator mit dem SA612/NE602/NE612/... auf. 
Einen Demodulator mit SA612 habe ich aufgebaut, der funktioniert soweit.

Beim Modulator habe ich das Problem, dass am Ausgang fast nur das NF 
Signal rauskommt, das hinaufgemischte Signal um 10,7MHz ist mit ca. 
-60dBm (Träger) und mit -76dbm (LSB/USB) ziemlich stark gedämpft.

LO-Pegel: ca. 200mVpp
NF-Pegel an SA612 differentiell: 200mVpp. Bei geringeren Pegeln mischt 
er gar nicht, es kommt nur der Träger durch.

Jedoch ist am Ausgang klar das NF Signal zu sehen. Bsp: 160mV 
Differentiell am Eingang--> 40mVpp Am Ausgang. Die Seitenbänder sind in 
diesem Fall nicht zu sehen.

Am Ausgang hängt noch ein Anpassnetzwerk an 50 Ohm, durch dieses wird 
der Arbeitspunkt nicht verändert (Messung mit Multimeter).

Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.
Mfg. Sebastian


Nachtrag:
R11=R10=1k5, C3=C11=10uF.
C9 = 100n, R1 = 1k5
Die Verstärkung des ersten OPs ist 2, der zweite OP verstärkt um -1. So 
wird das differentielle Signal erzeugt. (die oben angegebenen Pegel 
beziehen sich auf die Ausgänge der Verstärker bzw. die Eingänge des 
SA612)
Angehängte Dateien:
Gast #5658919
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Sebastian E. schrieb:
> Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

Den NE5532 kannst du bei 10,7MHz total vergessen. Erstens verstärkt der 
bei dieser Frequenz überhaupt nicht mehr, zweitens macht der bei solchen 
Frequenzen derartige Phasendrehungen, dass du eben kein differentielles 
Signal bekommst, und drittens hat der eine viel zu kleine SlewRate, um 
noch nennenswert Ausgangspegel zu machen.
#5658921
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ArnoR schrieb:
> Den NE5532 kannst du bei 10,7MHz total vergessen. Erstens verstärkt der
> bei dieser Frequenz überhaupt nicht mehr, zweitens macht der bei solchen
> Frequenzen derartige Phasendrehungen, dass du eben kein differentielles
> Signal bekommst, und drittens hat der eine viel zu kleine SlewRate, um
> noch nennenswert Ausgangspegel zu machen.

Der NE5532 verstärkt nur das NF Signal (momentan 100kHz).


Sonst hättest du natürlich recht. Bei 10MHz würde der OP im besten Fall 
einfach abschwächen.
Gast #5658929
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Der Fehler dürfte in dem Teil vom Schaltplan liegen der nicht zu sehen 
ist, wie das LO-Signal in den Mischer eingekopplet wird. Wenn da eine 
Gleichspannung drauf ist kann die den Arbeitspunkt sonstwohin schieben.
#5658945
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A-Freak schrieb:
> Der Fehler dürfte in dem Teil vom Schaltplan liegen der nicht zu sehen
> ist, wie das LO-Signal in den Mischer eingekopplet wird. Wenn da eine
> Gleichspannung drauf ist kann die den Arbeitspunkt sonstwohin schieben.

Das mit dem Offset kann sein. Wenn der Funktionsgenerator direkt 
angeschlossen ist hat es keinen Offset. Wenn der Funktionsgenerator 
nicht angeschlossen ist gibt es einen Offset von ~7-8V. ich probiere mal 
einen Kondensator in Serie zum DC-Entkoppeln.

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