Mosfet schaltet zu langsam aus

Gast #5660014
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Guten Morgen,
ich habe eine Platine geschenkt bekommen mit 4 7-Segmentanzeigen.
Die Segmente bestehen aus 12 Led. Jeweils 6 Stück in Reihe.
Jedes Segment wird von einem Atmel Pin über einen open Kollektor mit 
einem P Mos angesteuert.
Soweit funktioniert das auch .
Das Problem ist das wenn ich anfange mit einer normalen Frequnez 1kHz zu 
Multiplexen dann sieht man das die Segmente nicht schnell genug 
ausschalten.
 habe bereits versucht den Widerstand R3 zu verkleinern aber es wurde 
nur leicht besser.
Was kann ich an der Hardware ändern?
Angehängte Dateien:
Gast #5660036
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Pandora schrieb:
> Das Problem ist das wenn ich anfange mit einer normalen Frequnez 1kHz zu
> Multiplexen dann sieht man das die Segmente nicht schnell genug
> ausschalten.
>  habe bereits versucht den Widerstand R3 zu verkleinern aber es wurde
> nur leicht besser.

Standardfehler, wird immer wieder falsch gemacht.
Dein Problem ist nicht der Mosfet Q1, sondern der Bipo Q2, der schaltet 
zu langsam und in der Folge dann auch Q1, daher bringt die Änderung des 
GS-Widerstandes nichts. Schalte einfach den Q2 als Konstantstromquelle 
in Kollektorschaltung, dann schaltet die Sache schnell und die 
GS-Spannung des Mosfet kann auch ganz leicht durch die Dimensionierung 
begrenzt werden.
Gast #5660039
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ArnoR schrieb:
> Standardfehler, wird immer wieder falsch gemacht.
> Dein Problem ist nicht der Mosfet Q1, sondern der Bipo Q2, der schaltet
> zu langsam und in der Folge dann auch Q1, daher bringt die Änderung des
> GS-Widerstandes nichts. Schalte einfach den Q2 als Konstantstromquelle
> in Kollektorschaltung, dann schaltet die Sache schnell und die
> GS-Spannung des Mosfet kann auch ganz leicht durch die Dimensionierung
> begrenzt werden.

Wie meinst du das genau?
Gast #5660042
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Pandora schrieb:
> Das Problem ist das wenn ich anfange mit einer normalen Frequnez 1kHz zu
> Multiplexen

Wie willst du das machen, Q3 über 4k7 bekommt kaum genug Basisstrom, das 
1mA reicht nur für statische Ansteuerung.
Der MOSFET wird nur über 1k entladen, und er bekommt 24V aufs Gate.
Die ganze Schaltung taugt nichts, ist mit Unkenntnis der Bauteildaten 
gestrickt.
Gast #5660049
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MaWin schrieb:
> Wie willst du das machen, Q3 über 4k7 bekommt kaum genug Basisstrom, das
> 1mA reicht nur für statische Ansteuerung.
> Der MOSFET wird nur über 1k entladen, und er bekommt 24V aufs Gate.
> Die ganze Schaltung taugt nichts, ist mit Unkenntnis der Bauteildaten
> gestrickt.

Ja davon gehe ich aus! Wie gesagt ich habe die Platine geschenkt 
bekommen und würde gerne damit spielen und lernen.
Gast #5660076
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Pandora schrieb:
> Und ich kann den Transistor ohne Basiswiderstand am atmel
> betreiben?

In der unteren Schaltung von Arno R. schon. Da sorgt der 470R 
Emitterwiderstand für die Strombegrenzung, sogar multipliziert mit dem 
hFE.
Bei 5V Ansteuerung fließen rund 10mA durch den Transistor, dafür braucht 
er einen Basisstrom von grob 100µA (meist noch weniger) und mehr zieht 
er dann auch nicht.
Gast #5660115
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hinz schrieb:
> ArnoR schrieb:
>> hinz schrieb:
>>> Kollektorwiderstand auch so in zwei Hälften aufteilen.
>>
>> Und welchen Sinn sollte das haben?
>
> Damit die Gate-Source Spannung nicht zu hoch wird.

Die Gate-Source-Spannung wird dadurch begrenzt, dass das Eingangssignal 
(5V) am Emitterwiderstand eine Spannung von 4,3V erzeugt, was zu einem 
Emitter-/Kollektorstrom von 9,1mA führt. Dieser Strom erzeugt somit eine 
Spannung von 9,1V am Gate-Source-Widerstand.
Gast #5660123
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hinz schrieb:
> ArnoR schrieb:
>> Das lass mal lieber, außer mehr Aufwand und langsamerem Schalten bringt
>> das nichts.
>
> Du solltest deine Simulation mal auf beide Flanken erweitern.

Das Problem oben war das zu langsame Ausschalten.

Natürlich ist das Einschalten wegen des kleineren Stromes zu Gate 
langsamer, was sich aber durch niederohmigere Dimensionierung beheben 
lässt.
Gast #5660164
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ArnoR schrieb:
> Die Gate-Source-Spannung wird dadurch begrenzt, dass das Eingangssignal
> (5V) am Emitterwiderstand eine Spannung von 4,3V erzeugt, was zu einem
> Emitter-/Kollektorstrom von 9,1mA führt. Dieser Strom erzeugt somit eine
> Spannung von 9,1V am Gate-Source-Widerstand.

Hast recht.
#5660178
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@ Pandora (Gast)

>Das Problem ist das wenn ich anfange mit einer normalen Frequnez 1kHz zu
>Multiplexen dann sieht man das die Segmente nicht schnell genug
>ausschalten.

Mich würde mal interessieren, woran Du das zu langsame Ausschalten 
überhaupt erkennst. Nicht daß Du irgendeinen sichtbaren Effekt 
fälschlicherweise auf die Schaltzeiten zurückführst.
Was genau sind die Symptome?
Vielleicht ist auch nur das Programm in Deinem µC Kacke.
Gast #5660968
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Mark S. schrieb:
> Mal ne ganz dumme Frage: Wo hast Du die Schaltgeschwingigkeit gemessen?
> Ich hoffe mal nicht zwischen pnp-Kollektor und GND - das macht nämlich
> keinen Sinn.

Nein ich habe den Atmel Port kontrolliert ob er das macht was ich in die 
Software geschrieben habe
#5661254
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Pandora (Gast) schrieb:

>Mark S. schrieb:
>> Mal ne ganz dumme Frage: Wo hast Du die Schaltgeschwingigkeit gemessen?
>> Ich hoffe mal nicht zwischen pnp-Kollektor und GND - das macht nämlich
>> keinen Sinn.

>Nein ich habe den Atmel Port kontrolliert ob er das macht was ich in die
>Software geschrieben habe

??? Und daran sieht man, daß "... die Segmente nicht schnell genug
ausschalten"? Wie daß, wenn es kein Programmierfehler ist?
Gast #5662643
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Guten Morgen,
kleines Feedback ich habe den NPN Transistor mit dem Spannungsteiler 
versehen und die Anzeige läuft jetzt ohne das Segmente halb aktiv 
bleiben. jedoch hat die Leuchtkraft auch abgenommen. Um das zu 
verbessern habe ich über den unteren Widerstand einen 33pF Kondensator 
geschallten und so scheint es richtig gut zu gehen.

Danke für die Hilfe

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