Ja, es gibt viele Möglichkeiten sowas zu machen:
1) Ein einziges ISO direkt mit dd auf die Festplatte schreiben sollte
funktionieren, sofern es ein isohybrid image ist und das BIOS/UEFI sich
nicht quer stellt.
2) Oder man könnte eine Distro normal installieren, und in der fstab
alles readonly mounten lassen. Jenachdem mit aufs, unionfs und nem
tmpfs, so dass man nicht bei allem einen "readonly filesystem" fehler
bekommt.
3) Man könnte die ISOs als Container oder VM starten. Dann kann man auch
mehrere parallel laufen lassen. Bei ersterer variante kann man das
rootfs der Systeme auch in einen Ordner packen.
4) Man könnte auch manuell die Platte Partitionieren, einen Bootloader
auf eine boot Partition installieren, die ISO oder deren Inhalt in ne
Partition schreiben, und dann den Bootloader konfigurieren den Kernel
usw. von der Partition zu starten.
5) Lokale HDDs sind in der regel beschreibbar. Ich bevorzuge für meine
evidenceless Devices deshalb garkeine Speichermedien. Stattdessen hab
ich ein readonly NFS + ein tftp server, und lasse die PCs darüber per
Netzwerk starten. Auf dem Server hab ich dann noch einen Container, über
den ich das System normal updaten und dinge nachinstallieren kann,
während das Hauptsystem auf den PCs von diesen nicht verändert werden,
und die Serveränderungen sofort übernommen werden. Man könnte
stattdessen natürlich auch ne iso laden lassen, sofern es ne linux iso
ist. Ist aber etwas langsam, das muss ich noch verbessern.
6) Oder man könnte sich ein initramfs oder eine kleine Distro bauen, die
alle ISOs in einem Verzeichnis auflistet, und einen diese bequem starten
lässt, indem sie die Iso als loop device mountet (loop=$(losetup -Pfr
--show image); mount ${loop}p1 mnt/; exec chroot mnt/ /sbin/init # oder
mit pivot_root, jenachdem.).
Das ist mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad aufgelistet. Alles ab 4
braucht vertieftes Wissen über die Funktionsweise und das Einrichten von
Linuxsystemen, ich habe momentan nicht die Zeit eine Anleitung dafür zu
erstellen.