MaWin (Gast) schrieb:
>Viele kommerzielle Rasierer laden mit vatiablem Strom je nach
>Akkuspannung also 1C bei unter 1V bis 0.01C bei 1.5V. Das scheinen die
>Akkus auch zu vertragen.
Interessant, wie man heute das Laden über einen simplen Widerstand
umschreiben kann ;-)
Rudi W. (Gast)
>noch eine Frage:
>wie genau ist der ADC praktisch?
>Ich müsste ja für die Ladeschlusserkennung 10mV detektieren können.
>Bezweifle allerdings das der ADC genau genug ist.
Dafür ist die Genauigkeit bzw. Linearität des ADC völlig wurscht. Er
braucht stattdessen eine bestimmte Mindestaufflösung, daß er die -10mV
noch sicher unterscheiden kann. Und da reichen 10bit sicherlich aus, um
1,xmV unterscheiden zu können. Da aber viele Akkus ein rel. kleines
DeltaU im Bereich von 1mV zeigen, würde ich vielleicht sogar zu 12bit
tendieren (ich lade grundsätzlich meine Akkus mit deltaU=-1mV, da mir
sonst einige Akkus bei der Ladeendeerkennung durch die Lappen gehen).
>Soll ich sicherheitshalber noch eine zeitliche begrenzung mit ein
>porgrammieren?
Das auf alle Fälle.
Thomas O. (kosmos) schrieb:
>Das mit erst entladen und dann aufladen kostet wertvolle Zyklen,ist
>eigentlich nur nötig wenn man auch die Kapazität wärend des Ladens
>messen möchte.
Wenn der Akku schon teilendladen ist, würde ich den erst komplett
entladen (auf 0,8V oder so), und dann wieder laden. Das ist dann immer
noch derselbe Zyklus, und kein zusätzlicher. Denn auch die NiMH-Akkus
leiden an einem Effekt bei ständiger Teilentladung, und zwar den
Lazy-Effekt (nicht Memory).