Lade gerade Vivado herunter. Es dauert jedes mal länger. Das aktuelle
Paket hat 18GB und trotz DSL16000 bekomme ich nicht einmal 1MB
geliefert.
Bin ich eigentlich der Einzige, der sich darüber mockiert?
Es ist kaum anzunehmen, dass alle 18 Milliarden Bytes der alten
Installation komplett überschrieben werden müssen, daher frage ich mich,
warum die Firma X nicht ein update herausgibt?
Und warum packt man das nicht in mehrere Teile, damit man wenigstens an
einem halben Arbeitstag 1-2 Pakete herunter bekommt?
Wie könnte man die Firma bewegen, ihre downloads etwas zeitgemäßer und
kundenfreundlicher zu gestalten?
Habe das schon versucht im Forum anzusprechen, musste aber feststellen,
dass mein alter account nicht mehr geht. Sehr gut! Die Firma tut
wirklich alles, um Kunden zur Konkurrenz zu treiben.
Ich schildere Dir mal ein "wirkliches Problem":
Kunden-PC ist fremdadministriert, beginnt mittags bon selber updates
einzuspielen und neu zu booten. Abends fährt er selbständig herunter,
wenn es nach 19.00 ist und nichts mehr getippt wird.
Es stehen also nur 3-4 Blöcke zur Verfügung, in denen sicher und
kontinuierlich geladen und installiert werden kann.
8h-downloads sind da also ein echtes Problem!
M. W. schrieb:> Und warum packt man das nicht in mehrere Teile, damit man wenigstens an> einem halben Arbeitstag 1-2 Pakete herunter bekommt?
Wenn du den Xilinx-Installer-Downloader-Dings verwendest (das Ding mit
ein paar Megabyte), kannst du imho auch abbrechen und neu starten und er
erkennt, was er schon runtergeladen hat.
Aber ohne gewähr.
Also Xilinx weist doch deutlich daraufhin das man den WebInstaller
benutzen soll, weil mit dem der Download auf Wunschkomponenten begrenzt
werden kann.
Im Beispiel auf 5G für WebPack und ausgewählte FPGA (siehe Anhang).
Es ist auch möglich Teile bspw FPGA-Familien nachzuinstallieren.
Einfach mal in Ruhe die Downloadseite studieren und vor dem Geplärre ein
Wörterbuch zu Hand nehmen.
M. W. schrieb:> Kunden-PC ist fremdadministriert,
Warum nimmst Du dann nicht deinen eigenen PC zum download und
transferierst den Packen per USB-Festplatte?!
C. A. Rotwang schrieb:> Warum nimmst Du dann nicht deinen eigenen PC zum download und> transferierst den Packen per USB-Festplatte?!
Nicht gestattet. Keine Private Software oder Daten auf die Kunden-PCs.
Und das Vivado als Archiv oder Installer von meinem PC sind eben
"externe Daten".
Der Web-Downloader funktioniert nicht. Seien es wechselnde IPs oder
morgendlich geclearte Profile beim Wiederlogin.
Die Art wie Xilinx Updates bereitsstellt ist nicht firmenkompatibel.
M. W. schrieb:> Die Art wie Xilinx Updates bereitsstellt ist nicht firmenkompatibel.
Schätze eher Du resp. Deine Firma ist nicht Xilinx-kompatibel. Bei allen
anderen Firmen funktionierst es doch.
PS: Versuch mal anderen browser, IMHO kommt man mit Chrome am weitesten,
Firefox dagegen mag Xilinx nicht sonderlich.
M. W. schrieb:> Nicht gestattet. Keine Private Software oder Daten auf die Kunden-PCs.> Und das Vivado als Archiv oder Installer von meinem PC sind eben> "externe Daten".>> Der Web-Downloader funktioniert nicht. Seien es wechselnde IPs oder> morgendlich geclearte Profile beim Wiederlogin.>> Die Art wie Xilinx Updates bereitsstellt ist nicht firmenkompatibel.
Software mitbringen ist verboten, aber irgendwas aus dem Internet
herunterladen erlaubt? Was ist denn das für ein Saftladen?
Typischerweise denken sich ja nur die ganz großen Firmen derart
hirnverbrannte IT-Richtlinien aus. Aber dann gibt es doch normalerweise
einen Heldpesk, dem man die Installation von SW überhelfen kann?
> Dann muss deine letzte Bestellung schon ein paar Jährchen her sein
Ja, fuer meine Spaten 3A tut es die ISE10.1 Foundation recht problemlos.
Fuer die $FIRMA ging das Herunterladen dank 622 Mbit ATM
allerdings problemlos in der Mittagspause.
Tja, halt noch ein Sauladen mehr.
Aber vermutlich kommt die DVD/BR-Produktion den Bananenprodukten
nicht hinterher.
lingen2 schrieb:> Software mitbringen ist verboten, aber irgendwas aus dem Internet> herunterladen erlaubt? Was ist denn das für ein Saftladen?> Typischerweise denken sich ja nur die ganz großen Firmen derart> hirnverbrannte IT-Richtlinien aus.
Das was aktuell geladen wird, wird auch gescannt. Zudem werden bestimmte
Seiten aktiv freigeschaltet. Xilinx gehört auch Antrag dazu.
Selber was von PC oder USB mitbringen geht schon deshalb kaum, weil man
kein USB anschließen kann und den eigenen PC nicht ins Netz bekommt.
Alle updates übers Netz müssen über das Firmennetz laufen.
Das ist bei den meisten Firmen so!
M. W. schrieb:> So, jetzt hat er abgebrochen mit "Session expired". Resuming klappt> natürlich nicht. Also wieder neu angeworfen.>> Schöner Mist!
Das ist nur passiert weil Du Dich hier beschwert hast :-P
M. W. schrieb:> Selber was von PC oder USB mitbringen geht schon deshalb kaum, weil man> kein USB anschließen kann und den eigenen PC nicht ins Netz bekommt.
Wenn man kein USB anschliessen kann, dann kann man auch kein
USB-Programmierkabel für den FPGA anschliessen, das ist dann Knieschuss
deluxe.
Und totales USB-Verbot ist mir noch nie untergekommen, was immer ging
sind offiziell ausgegebene verschlüsselte USB-Sticks.
> Alle updates übers Netz müssen über das Firmennetz laufen.>> Das ist bei den meisten Firmen so!
Die haben aber auch bei grossen Brocken kein Problem. Oder man behilft
sich für solche Fälle mit einer Insel-lösung die nicht ans Firmennetz
darf, Stichwort "Labor-PC".
Ehrlich, wenn man schon bei Pillepalle wie der Einführung der
Entwicklungsamgebung in die Firma scheitert, sollte man die
Zusammenarbeit umgehend wegen Nicht-Erfüllung der Grund-Voraussetzungen
aufkündigen.
Also ich hab die 2018.3 jetzt auf drei Rechnern mit 12MByte/s
herunterladen können. Dauert nur wenige Minuten. Manchmal ging's auch
schon mit 30MByte/s. Wir hängen am DFN.
Ich nutze allerdings immer nur noch den Web Installer. Und
firmenkompatibel ist es immer mehr, man kann den Installer sogar silent
in der Kommandozeile starten und die Pakete als Parameter übergeben die
installiert werden sollen.
M. W. schrieb:> Das was aktuell geladen wird, wird auch gescannt. Zudem werden bestimmte> Seiten aktiv freigeschaltet. Xilinx gehört auch Antrag dazu.>> Selber was von PC oder USB mitbringen geht schon deshalb kaum, weil man> kein USB anschließen kann und den eigenen PC nicht ins Netz bekommt.>> Alle updates übers Netz müssen über das Firmennetz laufen
Die Richtlinien hat ja dann wohl irgendjemand aufgestellt mit dem man
sprechen kann, die werden nicht in Steintafeln gemeiselt vom Himmel
gefallen sein. Irgendjemand wird dort auch die Berechtigung und die
Aufgabe haben die erforderliche Software zu installieren. Geh also zu
der zuständigen Abteilung und erzähl denen von der Angelegenheit, bring
die Orginal-DVD mit und die Lizenzcodes und sag ihnen sie sollen
Bescheid sagen wenns erledigt ist.
Wenn ihr schon nichts dürft, warum habt ihr keinen Admin welcher die
Software auf Vorrat hält ?
Hier gibts ein Netzlaufwerk wo immer die neusten Installer von dem
ganzen Kram vorgehalten werden.
S------- R. schrieb:> Wenn ihr schon nichts dürft, warum habt ihr keinen Admin welcher die> Software auf Vorrat hält ?
Hier haben wir ähnliche Verhältnisse wie von anderen beschrieben. Darum
kann ich deine berechtigte Frage für meinen Arbeitsplatz beantworten.
Die Software auf Vorrat halten zum installieren, das machen wir. Mein
Kollege lädt die zu Hause runter und kopiert sie dann auf das
Netzlaufwerk.
Dann schreiben wir eine Anleitung, wie man diese Software denn zu
installieren hat.
Dann öffnen wir ein Ticket im IT System, das wir gerne "Xilink" (inkl.
Schreibfehler) installiert hätten.
Dann kommt innerhalb von drei Tagen ein Turnschuhinformatiker vorbei und
klickt sich durch die von uns geschriebene Anleitung durch.
Zurück zur Frage: Nein wir haben keinen Admin hier, jedenfalls niemanden
dem ich diese Bezeichnung geben würde. Nur 1. Level Support (sogar als
externe Contractors!). Ist wohl "viel zu teuer" einen Admin zu haben.
Sowas von typisch das.
C. A. Rotwang schrieb:> Oder man behilft> sich für solche Fälle mit einer Insel-lösung die nicht ans Firmennetz> darf, Stichwort "Labor-PC".
Ja, haben wir hier auch. Damit wir PCs haben wo wir treiben können was
wir wollen und auch nur schon weil wir Messgeräte fernsteuern wollen und
die dürfen aus verschiedenen (und nachvollziehbaren) Gründen nicht ans
Firmennetz.
Bernd K. schrieb:> Die Richtlinien hat ja dann wohl irgendjemand aufgestellt mit dem man> sprechen kann, die werden nicht in Steintafeln gemeiselt vom Himmel> gefallen sein.
Nach aktuellem Kenntnisstand vermute ich, dass die betreffende Person
entweder in Frankreich oder Italien sitzt.
Doof in einem Grosskonzern wo man mit dieser Person nicht mal schnell
die Pause bei einem Kaffee teilen kann und dann sowas auf persönlicher
Ebene regeln kann. Hach, war das schön als ich meinen lokalen Admin noch
im Jabber anquatschen konnte.
C. A. Rotwang schrieb:> Ehrlich, wenn man schon bei Pillepalle wie der Einführung der> Entwicklungsamgebung in die Firma scheitert, sollte man die> Zusammenarbeit umgehend wegen Nicht-Erfüllung der Grund-Voraussetzungen> aufkündigen.
Tja, das sind so Dilemmas von nicht wenigen Entwicklern. Die
eigentlichen Projekte/Produkte/Technologien sind spannend, interessant
und der eigentliche Grund wieso man bei einer solchen Firma arbeitet.
Der IT Kram drum herum muss man sich dann leider über sich ergehen
lassen und jeder muss selber entscheiden wie hoch die Leidensschwelle
liegt.
Immerhin werde ich bezahlt in den drei Tagen bis der
Turnschuhinformatiker vorbeikommt :-)
Und ohne Portable Apps würden wohl ganze Konzerne untergehen ;-)
Unterstützt die neue Version 2018.3 endlich 4K Monitore? Das war nämlich
angekündigt.
Ohne 4K Support geht Vivado auf einem 4k Monitor überhaupt nicht. Man
hatte bisher die Wahl zwischen einer GUI mit winzigen Symbolen und
Schrift oder einer richtig skallierten GUI die aber völlig verschwommen
ist.
Laut Release Notes:
Native high resolution monitor support. Previously Vivado relied on the
window
manager to scale fonts and images for high resolution monitors. Now that
it is done
natively, all fonts and icons in Vivado should appear crisp on 2K and 4K
displays.
MessiLöweKatzeHundMiao schrieb:> Unterstützt die neue Version 2018.3 endlich 4K Monitore? Das war nämlich> angekündigt.
Wer mutzt denn 4k-Monitore? Ich sehe ja auch nem 1920er schon nichts
mehr, wenn es zu klein ist. Mir sind 2 Monitore mit erweitertem Desktop
lieber.
Muss ich doch gleich mal probieren. Bis 2018.2.2 war es auf meinem HP
Elitebook 820 auch sehr verwaschen, weil ich da meist die Skalierung im
Windows auf 125% habe. Sonst ist mit Full HD auf 13" auch bissl zu
klein.
Bernd K. schrieb:> Die Richtlinien hat ja dann wohl irgendjemand aufgestellt mit dem man> sprechen kann
Die IT-Abteilung des Konzerns, mit dem ich gelegentlich zu tun habe,
funktioniert ungefähr so wie der Verwaltungsapparat eines mittelgroßen
Ostblockstaates in den 80ern. Der Unterschied dabei ist, dass man in dem
Staat einen Ansprechpartner finden konnte, um in den nicht von
Bürokraten vorhergesehenen Situationen etwas an den absurden Prozessen
vorbei zu bewirken.
C. A. Rotwang schrieb:> Wenn man kein USB anschliessen kann, dann kann man auch kein> USB-Programmierkabel für den FPGA anschliessen, das ist dann Knieschuss> deluxe.
Das kann man freischalten lassen. Fürs Entwickeln braucht es nicht
unbedingt ein Programmierkabel.
M. W. schrieb:> Das kann man freischalten lassen. Fürs Entwickeln braucht es nicht> unbedingt ein Programmierkabel.
Entwickeln ist kein Selbstzweck, irgendwann muss das Design auf den
FPGA. Und
ungenutzte USB-Geräte freischalten aber notwendige nicht, ist ebenfalls
aus der Kategorie Knieschuß.
Aber was soll das gewäsch, haste das Problem gelöst? Und wenn ja freut
sich das Forum bestimmt das du deine hilfreiche Erfahrung hier teilst.