Xilinx Vivado: Download 9h bei 700kbps

Gast #5660846
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Lade gerade Vivado herunter. Es dauert jedes mal länger. Das aktuelle 
Paket hat 18GB und trotz DSL16000 bekomme ich nicht einmal 1MB 
geliefert.

Bin ich eigentlich der Einzige, der sich darüber mockiert?

Es ist kaum anzunehmen, dass alle 18 Milliarden Bytes der alten 
Installation komplett überschrieben werden müssen, daher frage ich mich, 
warum die Firma X nicht ein update herausgibt?

Und warum packt man das nicht in mehrere Teile, damit man wenigstens an 
einem halben Arbeitstag 1-2 Pakete herunter bekommt?

Wie könnte man die Firma bewegen, ihre downloads etwas zeitgemäßer und 
kundenfreundlicher zu gestalten?

Habe das schon versucht im Forum anzusprechen, musste aber feststellen, 
dass mein alter account nicht mehr geht. Sehr gut! Die Firma tut 
wirklich alles, um Kunden zur Konkurrenz zu treiben.
Gast #5660870
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Ich schildere Dir mal ein "wirkliches Problem":

Kunden-PC ist fremdadministriert, beginnt mittags  bon selber updates 
einzuspielen und neu zu booten. Abends fährt er selbständig herunter, 
wenn es nach 19.00 ist und nichts mehr getippt wird.

Es stehen also nur 3-4 Blöcke zur Verfügung, in denen sicher und 
kontinuierlich geladen und installiert werden kann.

8h-downloads sind da also ein echtes Problem!
Gast #5660888
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Also Xilinx weist doch deutlich daraufhin das man den WebInstaller 
benutzen soll, weil mit dem der Download auf Wunschkomponenten begrenzt 
werden kann.

Im Beispiel auf 5G für WebPack und ausgewählte FPGA (siehe Anhang).
Es ist auch möglich Teile bspw FPGA-Familien nachzuinstallieren.

Einfach mal in Ruhe die Downloadseite studieren und vor dem Geplärre ein 
Wörterbuch zu Hand nehmen.
Angehängte Dateien:
Gast #5661055
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C. A. Rotwang schrieb:
> Warum nimmst Du dann nicht deinen eigenen PC zum download und
> transferierst den Packen per USB-Festplatte?!

Nicht gestattet. Keine Private Software oder Daten auf die Kunden-PCs.
Und das Vivado als Archiv oder Installer von meinem PC sind eben 
"externe Daten".

Der Web-Downloader funktioniert nicht. Seien es wechselnde IPs oder 
morgendlich geclearte Profile beim Wiederlogin.

Die Art wie Xilinx Updates bereitsstellt ist nicht firmenkompatibel.
Gast #5661065
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M. W. schrieb:
> Die Art wie Xilinx Updates bereitsstellt ist nicht firmenkompatibel.

Schätze eher Du resp. Deine Firma ist nicht Xilinx-kompatibel. Bei allen 
anderen Firmen funktionierst es doch.

PS: Versuch mal anderen browser, IMHO kommt man mit Chrome am weitesten, 
Firefox dagegen mag Xilinx nicht sonderlich.
Gast #5661079
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M. W. schrieb:
> Nicht gestattet. Keine Private Software oder Daten auf die Kunden-PCs.
> Und das Vivado als Archiv oder Installer von meinem PC sind eben
> "externe Daten".
>
> Der Web-Downloader funktioniert nicht. Seien es wechselnde IPs oder
> morgendlich geclearte Profile beim Wiederlogin.
>
> Die Art wie Xilinx Updates bereitsstellt ist nicht firmenkompatibel.

Software mitbringen ist verboten, aber irgendwas aus dem Internet 
herunterladen erlaubt? Was ist denn das für ein Saftladen?
Typischerweise denken sich ja nur die ganz großen Firmen derart 
hirnverbrannte IT-Richtlinien aus. Aber dann gibt es doch normalerweise 
einen Heldpesk, dem man die Installation von SW überhelfen kann?
Gast #5661112
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> Dann muss deine letzte Bestellung schon ein paar Jährchen her sein

Ja, fuer meine Spaten 3A tut es die ISE10.1 Foundation recht problemlos.

Fuer die $FIRMA ging das Herunterladen dank 622 Mbit ATM
allerdings problemlos in der Mittagspause.


Tja, halt noch ein Sauladen mehr.

Aber vermutlich kommt die DVD/BR-Produktion den Bananenprodukten
nicht hinterher.
Gast #5661141
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lingen2 schrieb:
> Software mitbringen ist verboten, aber irgendwas aus dem Internet
> herunterladen erlaubt? Was ist denn das für ein Saftladen?
> Typischerweise denken sich ja nur die ganz großen Firmen derart
> hirnverbrannte IT-Richtlinien aus.

Das was aktuell geladen wird, wird auch gescannt. Zudem werden bestimmte 
Seiten aktiv freigeschaltet. Xilinx gehört auch Antrag dazu.

Selber was von PC oder USB mitbringen geht schon deshalb kaum, weil man 
kein USB anschließen kann und den eigenen PC nicht ins Netz bekommt.

Alle updates übers Netz müssen über das Firmennetz laufen.

Das ist bei den meisten Firmen so!
Gast #5661355
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M. W. schrieb:
> Selber was von PC oder USB mitbringen geht schon deshalb kaum, weil man
> kein USB anschließen kann und den eigenen PC nicht ins Netz bekommt.

Wenn man kein USB anschliessen kann, dann kann man auch kein 
USB-Programmierkabel für den FPGA anschliessen, das ist dann Knieschuss 
deluxe.

Und totales USB-Verbot ist mir noch nie untergekommen, was immer ging 
sind offiziell ausgegebene verschlüsselte USB-Sticks.

> Alle updates übers Netz müssen über das Firmennetz laufen.
>
> Das ist bei den meisten Firmen so!

Die haben aber auch bei grossen Brocken kein Problem. Oder man behilft 
sich für solche Fälle mit einer Insel-lösung die nicht ans Firmennetz 
darf, Stichwort "Labor-PC".

Ehrlich, wenn man schon bei Pillepalle wie der Einführung der 
Entwicklungsamgebung in die Firma scheitert, sollte man die 
Zusammenarbeit umgehend wegen Nicht-Erfüllung der Grund-Voraussetzungen 
aufkündigen.
#5661375
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Also ich hab die 2018.3 jetzt auf drei Rechnern mit 12MByte/s 
herunterladen können. Dauert nur wenige Minuten. Manchmal ging's auch 
schon mit 30MByte/s. Wir hängen am DFN.
Ich nutze allerdings immer nur noch den Web Installer. Und 
firmenkompatibel ist es immer mehr, man kann den Installer sogar silent 
in der Kommandozeile starten und die Pakete als Parameter übergeben die 
installiert werden sollen.
#5661520
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M. W. schrieb:
> Das was aktuell geladen wird, wird auch gescannt. Zudem werden bestimmte
> Seiten aktiv freigeschaltet. Xilinx gehört auch Antrag dazu.
>
> Selber was von PC oder USB mitbringen geht schon deshalb kaum, weil man
> kein USB anschließen kann und den eigenen PC nicht ins Netz bekommt.
>
> Alle updates übers Netz müssen über das Firmennetz laufen

Die Richtlinien hat ja dann wohl irgendjemand aufgestellt mit dem man 
sprechen kann, die werden nicht in Steintafeln gemeiselt vom Himmel 
gefallen sein. Irgendjemand wird dort auch die Berechtigung und die 
Aufgabe haben die erforderliche Software zu installieren. Geh also zu 
der zuständigen Abteilung und erzähl denen von der Angelegenheit, bring 
die Orginal-DVD mit und die Lizenzcodes und sag ihnen sie sollen 
Bescheid sagen wenns erledigt ist.
#5662763
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S------- R. schrieb:
> Wenn ihr schon nichts dürft, warum habt ihr keinen Admin welcher die
> Software auf Vorrat hält ?

Hier haben wir ähnliche Verhältnisse wie von anderen beschrieben. Darum 
kann ich deine berechtigte Frage für meinen Arbeitsplatz beantworten.

Die Software auf Vorrat halten zum installieren, das machen wir. Mein 
Kollege lädt die zu Hause runter und kopiert sie dann auf das 
Netzlaufwerk.

Dann schreiben wir eine Anleitung, wie man diese Software denn zu 
installieren hat.

Dann öffnen wir ein Ticket im IT System, das wir gerne "Xilink" (inkl. 
Schreibfehler) installiert hätten.

Dann kommt innerhalb von drei Tagen ein Turnschuhinformatiker vorbei und 
klickt sich durch die von uns geschriebene Anleitung durch.


Zurück zur Frage: Nein wir haben keinen Admin hier, jedenfalls niemanden 
dem ich diese Bezeichnung geben würde. Nur 1. Level Support (sogar als 
externe Contractors!). Ist wohl "viel zu teuer" einen Admin zu haben. 
Sowas von typisch das.

C. A. Rotwang schrieb:
> Oder man behilft
> sich für solche Fälle mit einer Insel-lösung die nicht ans Firmennetz
> darf, Stichwort "Labor-PC".

Ja, haben wir hier auch. Damit wir PCs haben wo wir treiben können was 
wir wollen und auch nur schon weil wir Messgeräte fernsteuern wollen und 
die dürfen aus verschiedenen (und nachvollziehbaren) Gründen nicht ans 
Firmennetz.

Bernd K. schrieb:
> Die Richtlinien hat ja dann wohl irgendjemand aufgestellt mit dem man
> sprechen kann, die werden nicht in Steintafeln gemeiselt vom Himmel
> gefallen sein.

Nach aktuellem Kenntnisstand vermute ich, dass die betreffende Person 
entweder in Frankreich oder Italien sitzt.

Doof in einem Grosskonzern wo man mit dieser Person nicht mal schnell 
die Pause bei einem Kaffee teilen kann und dann sowas auf persönlicher 
Ebene regeln kann. Hach, war das schön als ich meinen lokalen Admin noch 
im Jabber anquatschen konnte.


C. A. Rotwang schrieb:
> Ehrlich, wenn man schon bei Pillepalle wie der Einführung der
> Entwicklungsamgebung in die Firma scheitert, sollte man die
> Zusammenarbeit umgehend wegen Nicht-Erfüllung der Grund-Voraussetzungen
> aufkündigen.

Tja, das sind so Dilemmas von nicht wenigen Entwicklern. Die 
eigentlichen Projekte/Produkte/Technologien sind spannend, interessant 
und der eigentliche Grund wieso man bei einer solchen Firma arbeitet.
Der IT Kram drum herum muss man sich dann leider über sich ergehen 
lassen und jeder muss selber entscheiden wie hoch die Leidensschwelle 
liegt.

Immerhin werde ich bezahlt in den drei Tagen bis der 
Turnschuhinformatiker vorbeikommt :-)

Und ohne Portable Apps würden wohl ganze Konzerne untergehen ;-)
Gast #5663324
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Unterstützt die neue Version 2018.3 endlich 4K Monitore? Das war nämlich 
angekündigt.
Ohne 4K Support geht Vivado auf einem 4k Monitor überhaupt nicht. Man 
hatte bisher die Wahl zwischen einer GUI mit winzigen Symbolen und 
Schrift oder einer richtig skallierten GUI die aber völlig verschwommen 
ist.
Gast #5663326
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Laut Release Notes:

Native high resolution monitor support. Previously Vivado relied on the 
window
manager to scale fonts and images for high resolution monitors. Now that 
it is done
natively, all fonts and icons in Vivado should appear crisp on 2K and 4K 
displays.
Gast #5663600
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Bernd K. schrieb:
> Die Richtlinien hat ja dann wohl irgendjemand aufgestellt mit dem man
> sprechen kann

Die IT-Abteilung des Konzerns, mit dem ich gelegentlich zu tun habe, 
funktioniert ungefähr so wie der Verwaltungsapparat eines mittelgroßen 
Ostblockstaates in den 80ern. Der Unterschied dabei ist, dass man in dem 
Staat einen Ansprechpartner finden konnte, um in den nicht von 
Bürokraten vorhergesehenen Situationen etwas an den absurden Prozessen 
vorbei zu bewirken.
Gast #5668207
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M. W. schrieb:

> Das kann man freischalten lassen. Fürs Entwickeln braucht es nicht
> unbedingt ein Programmierkabel.

Entwickeln ist kein Selbstzweck, irgendwann muss das Design auf den 
FPGA. Und
ungenutzte USB-Geräte freischalten aber notwendige nicht, ist ebenfalls 
aus der Kategorie Knieschuß.

Aber was soll das gewäsch, haste das Problem gelöst? Und wenn ja freut 
sich das Forum bestimmt das du deine hilfreiche Erfahrung hier teilst.

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