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Forum: Fahrzeugelektronik Warnblinksignale auf Dauersignale


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Autor: Stefan A. (stefan_a671)
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Hallo zusammen,
da ich leider nicht so der Regelungstechnikspezi bin habe ich eine Frage 
zu Impulssignalen zu Dauersignale.
Mein Vorhaben ist ein Arbeitsscheinwerfer nach dem betätigen des 
Warnblinklichtschalters leuchten zu lassen bis ich die Warnblinker 
wieder ausschalte. Das heißt es soll abgefragt werden, kommen 2 
Impulssignale als Eingang in die Schaltung rein soll ein Dauersignal 12V 
am Ausgang rausgegeben werden. Sobald die Warnblinklichtanlage 
ausgeschaltet ist soll auch die 12V Spannung am Ausgang für den 
Arbeitsscheinwerfer abfallen.

Kann mir dabei jemand helfen wie ich das am besten aufbaue?

Danke vorab und liebe Grüße,
Stefan

: Verschoben durch Moderator
Autor: Lothar J. (black-bird)
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Der Warnblinker ist eine "Schaltung", die mit 12V dauerhaft 
eingeschaltet wird. Die "Impulse" enstehen erst NACH der 
Warnblinkerschaltung.
Was spricht dagegen, den Schalter für die Arbeitscheinwerfer nach dem 
Schalter für den Warnblinker anzuschließen?

Blackbird

: Bearbeitet durch User
Autor: Minimalist (Gast)
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Frag vorher mal beim TÜV an, ob die das so akzeptieren. Normalerweise 
wollen die einen extra Schalter für Arbeitsscheinwerfer. Das ist im 
Einbau auch weniger Arbeit.
Schau dich mal bei den Off-Roadern um, die haben hübsche Knöpfe. Und 
auch Erfahrung bei der Zulassung mit ihren Lightbars...
Ansonsten wie oben genannt, das WB Signal vom Schalter abgreifen und 
damit per Relais den SW schalten.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,
den rechtlichen Bedenken der Vorredner schließe ich mich an.

Rein von der technischen Lösung her kannst Du zwei Relais, die jeweis 
durch den rechten und linken Blinkimpuls gesteuert werden in Reihe 
Schalten (die Schließerkontakte) und damit ein drittes Relais mit 
Abschaltverzögerung ansteuern.
Solange beide Seiten blinken wird das dritte Relais immer wieder 
getriggert und hält den Scheinwerfer am leuchten.

Gruß
Chris

Autor: svensson (Gast)
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Zwischen dieser Schaltung und dem Arbeitsscheinwerfer muß unbedingt ein 
Schalter hin, da ASW während der Fahrt i.d.R. nicht benutzt werden 
dürfen.

Einfach die beiden Impulse abfragen und dann über eine Abfallverzögerung 
die "Dunkelphase" überbrücken. Blinker arbeiten bei 60+-30 
Impulsen/Minute. Nach dem Ausschalten der Warnblinker leuchtet der ASW 
dann noch maximal eine halbe Impulslänge nach, was unbedeutend ist.

Autor: Jukebox (Gast)
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svensson schrieb:
> Zwischen dieser Schaltung und dem Arbeitsscheinwerfer muß unbedingt ein
> Schalter hin, da ASW während der Fahrt i.d.R. nicht benutzt werden
> dürfen.

Sag das mal den Land- und Forstwirten die ihre hintere ASW die ganze 
Zeit auf "Blenden" gestellt haben und ich als dahinter fahrenden 
Autofahrer nichts mehr sehen kann.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Ohne jetzt "Das darfst du nicht!" zu sagen:
Ein Blinken kann man durch ein retriggerbares Monoflop in ein 
"Dauerlicht" verwandeln.

Autor: Stefan (Gast)
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Hall

STK500-Besitzer schrieb:
> Ohne jetzt "Das darfst du nicht!" zu sagen:
> Ein Blinken kann man durch ein retriggerbares Monoflop in ein
> "Dauerlicht" verwandeln.

Hallo,
super das hab ich glaub ich gesucht.

Das Signal der Warnblinkanlage soll am Stecker für den Anhänger 
abgenommen werden, also nach dem Relais.
Das ganze soll für einen Anhänger an einen Trecker dienen. Der Anhänger 
soll angekoppelt werden und bei Warnblinker an, soll am Anhänger der 
Arbeitsscheinwerfer leuchten. Dies wird nur auf dem Feld benutzt,also 
das rechtliche lassen wir mal außen vor. Ein zusätzlicher Schalter oder 
eine Umverkabelung am Trecker steht nicht zur Debatte.

Danke und Gruß

Autor: Lothar J. (black-bird)
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Stefan schrieb:
> Hall
>
> STK500-Besitzer schrieb:
>> Ohne jetzt "Das darfst du nicht!" zu sagen:
>> Ein Blinken kann man durch ein retriggerbares Monoflop in ein
>> "Dauerlicht" verwandeln.
>
> Hallo,
> super das hab ich glaub ich gesucht.
>
> Das Signal der Warnblinkanlage soll am Stecker für den Anhänger
> abgenommen werden, also nach dem Relais.
> Das ganze soll für einen Anhänger an einen Trecker dienen. Der Anhänger
> soll angekoppelt werden und bei Warnblinker an, soll am Anhänger der
> Arbeitsscheinwerfer leuchten. Dies wird nur auf dem Feld benutzt,also
> das rechtliche lassen wir mal außen vor. Ein zusätzlicher Schalter oder
> eine Umverkabelung am Trecker steht nicht zur Debatte.
>
> Danke und Gruß

Na Danke! Schöne Salami-Taktik. Diese Infos hätten unbedingt in Deinen 
ersten Beitrag stehen müssen.

Blackbird

Autor: Stefan Albers (Gast)
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> Na Danke! Schöne Salami-Taktik. Diese Infos hätten unbedingt in Deinen
> ersten Beitrag stehen müssen.
> Blackbird

Hallo, es tut mir Leid das ich nicht der erfahrene Forumschreiber bin 
und evtl. Dinge vergessen habe aufzuführen. Ich finde es aber auch 
Schade das man in Foren immer gleich diese schon irgendwie negativen 
Antworten erhält.
Meine Frage war trotzdem eindeutig gestellt. Wie mache ich aus 2 
Impulsen ein Dauersignal? Und nicht wie umgehe ich irgendwelche Sachen!
Trotzdem Danke und Gruß.

Autor: Rolf M. (rmagnus)
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Stefan schrieb:
> Das ganze soll für einen Anhänger an einen Trecker dienen. Der Anhänger
> soll angekoppelt werden und bei Warnblinker an, soll am Anhänger der
> Arbeitsscheinwerfer leuchten. Dies wird nur auf dem Feld benutzt,also
> das rechtliche lassen wir mal außen vor. Ein zusätzlicher Schalter oder
> eine Umverkabelung am Trecker steht nicht zur Debatte.

Der Warnblinker ist nicht am Fahrzeug angebracht, um ihn auf dem Feld zu 
benutzen, sondern auf der Straße, und der muss dort funktionieren, ohne 
dass dabei gleichzeitig ein Flutlicht angeht. Ich kann mir nicht 
vorstellen, dass das so erlaubt ist.

Autor: Lothar J. (black-bird)
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Stefan Albers schrieb:
>> Na Danke! Schöne Salami-Taktik. Diese Infos hätten unbedingt in
> Deinen
>> ersten Beitrag stehen müssen.
>> Blackbird
>
> Hallo, es tut mir Leid das ich nicht der erfahrene Forumschreiber bin
> und evtl. Dinge vergessen habe aufzuführen. Ich finde es aber auch
> Schade das man in Foren immer gleich diese schon irgendwie negativen
> Antworten erhält.
> Meine Frage war trotzdem eindeutig gestellt. Wie mache ich aus 2
> Impulsen ein Dauersignal? Und nicht wie umgehe ich irgendwelche Sachen!
> Trotzdem Danke und Gruß.

Deine Frage war nicht eindeutig gestellt. Das hast Du doch selbst 
gemerkt und solange gewartet, bis einer richtig geraten hat.
Das finde ich unhöflich.

Blackbird

Autor: Richard (Gast)
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Hast du an dem Anhänger irgendwo Dauerplus?
Falls ja, dann könntest du auch ein Standardrelais aus dem Kfz-Bereich 
nehmen:
https://www.mrs-electronic.de/produkte/detail/zeitrelais-abfallverzoegert-einstellbar-12-v/

Autor: Stefan Albers (Gast)
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Vielen Dank für deine Antwort, wäre auch eine Möglichkeit.
LG.

Autor: tfx (Gast)
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Also wenn es sowieso nicht StVo-konform sein muss, würde ich einfach den 
Anschluss für die Nebelschlussleuchte nehmen. Braucht man sowieso fast 
nie und auf dem Feld stört die auch keinen.

Autor: driver (Gast)
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>> Zwischen dieser Schaltung und dem Arbeitsscheinwerfer muß unbedingt ein
>> Schalter hin, da ASW während der Fahrt i.d.R. nicht benutzt werden
>> dürfen.
>
> Sag das mal den Land- und Forstwirten die ihre hintere ASW die ganze
> Zeit auf "Blenden" gestellt haben und ich als dahinter fahrenden
> Autofahrer nichts mehr sehen kann.


Auch für normale PKW ist ein manuell zuschaltbarer Rückfahrschein-
werfer recht interessant. (Handelsübliches Zusatz-Fernlicht) Bei
einem Bekannten hat sich dieses nette Feature schon oft in der
Praxis bewährt. Wenn beispielsweise nachts auf der Autobahn wieder
mal einer zu dicht auffährt und aggressiv die Lichthupe betätigt.

Autor: Elektrolurch (Gast)
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1. Die Impulse, um den Blinkrhythmus zu bekommen, von der linken UND der 
rechten Blinkleuchte abgreifen. ==> Achtung : Kurzschluss ==> Sicherung 
in beide Leitungen einbauen..... KFZ-Elektronik schützen

Die beiden Signale über eine einfache UND-Funktion (zwei Dioden 1N4148 
Pull.Up Widerstand nach +Ub).  Den Ausgang der UND-Funktion auf einen 
Teiler/2 schicken und mit  diesem Ausgang dann  ein retrigerbares
Monoflop (NE 555 oder CD 4538 oder?) ansteuern. Die Monozeit sollte dann
ca 2 sek sein , wenn das CD4538 oder NE555 ins Spiel kommt. Dann ein 
noch Relais (bis 30A)anklemmen und fertig ist die Laube.

Man kann auch einen entsprechenden Transistor nehmen. (2N3055 ?)  Ich 
würde ein Relais bevorzugen.......

Verwendung Relais bei 12 Ucc komplett für alles:

Wenn das NE555 genommen wird, dann braucht man in der Regel keinen 
Transistor bei einer UCC von 12 Volt. Iout== ca. 100mA

Beim CD 4538 muss ein Transistor als Schalter genommen werden.

Betriebspannung der Elektronik 5..12 Volt.

Datenblätter: CD4538 und NE555 (siehe Internet)

Autor: Stefan Albers (Gast)
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Hallo Elektrolurch,
danke für Deine Antwort. Würdest Du mir das auch einmal skizzieren?
Vielen Dank vorab.
MfG, Stefan

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