Nabend,
ich würde gerne wissen, ob es erlaubt ist einen Fremd-Akku (z.B. Makita,
Bosch, Milwaukee etc.) für ein eigenes Produkt zu verwenden?
-rechtliche Absicherung notwendig?
-Kooperation möglich?
-BMS integriert oder extern? (Kommunikation SMBUS)
-Konnektoren frei verfügbar?
Weiß da jemand etwas?
Juergen P. schrieb:> Hilfe! Hilfe! Darf ich Duracell/Varta/Panasonic Batterien in mein> Produkt einlegen?>> So viel Angst? Vor was?
Vor dem Fremden.... vor was sonst? Denn vor Wissen scheit der TO gefeit
zu sein...
Das eigene Produkt soll kommerziell vermarktet werden. Nicht für
irgendeine Bastelei...
Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, dass man das so ohne
weiteres darf.
Hauptproblem wird sicherlich aber die Konnektoren zu bekommen, um sie an
das eigene Design zu adaptieren zu können.
Djingo schrieb:> Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, dass man das so ohne> weiteres darf.
Und genau aus diesem Grund hast du auch bei jeder Schraube den
jeweiligen Hersteller gefragt ob du sie in deinem Produkt nutzen und
weiterverkaufen darfst?
Denken Hilft!
Aber um die weitere Diskussion zu vereinfachen, ja darfst du.
Nach dem Grundsatz der Erschöpfung gemäß § 24 Abs. 1 Markengesetz darfst
du sogar drauf hinweisen/bewerben was für ein Akku von dir verbaut wurde
ohne das der Hersteller was dagegen unternehmen kann...
Schrauben werden vom Hersteller zu dem Zweck verkauft, das sie in
Produkte verbaut werden.
Bei den Akkus wird vom Hersteller, vermutlich schon aus Haftungsgründen
der nicht bestimmungsmässige Gebrauch untersagt.
Dann den Kunden aufzufordern einen Akku entgegen den Angaben des
Akkuherstellers zu nutzen scheint mir seltsam.
Der Vergleich mit irgendwelchen Normteilen ist schon sehr seltsam.
BTW: Es gibt durchaus Geräte die Akkus fremder Hersteller nutzen. Man
weiß natürlich erstmal nicht ob es dort Absprachen gibt.
test schrieb:> Schrauben werden vom Hersteller zu dem Zweck verkauft, das sie in> Produkte verbaut werden.>> Bei den Akkus wird vom Hersteller, vermutlich schon aus Haftungsgründen> der nicht bestimmungsmässige Gebrauch untersagt.>> Dann den Kunden aufzufordern einen Akku entgegen den Angaben des> Akkuherstellers zu nutzen scheint mir seltsam.>> Der Vergleich mit irgendwelchen Normteilen ist schon sehr seltsam.>> BTW: Es gibt durchaus Geräte die Akkus fremder Hersteller nutzen. Man> weiß natürlich erstmal nicht ob es dort Absprachen gibt.
So sehe ich das eigentlich auch. Kannst du mir vielleicht ein Beispiel
für ein solches Gerät nennen?
Der Hersteller kann natürlich jedwede Haftung sowie Gewährleistung und
oder Garantie bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch ausschließen, das
hindert aber niemanden es trotzdem zu tun. Irgendwelche Ansprüche des
Endkunden wären dann gegen unseren TO zu prüfen...
Djingo schrieb:> ich würde gerne wissen, ob es erlaubt ist einen Fremd-Akku (z.B. Makita,> Bosch, Milwaukee etc.) für ein eigenes Produkt zu verwenden?>> -rechtliche Absicherung notwendig?> -Kooperation möglich?> -BMS integriert oder extern? (Kommunikation SMBUS)> -Konnektoren frei verfügbar?>> Weiß da jemand etwas?
Ja, vermutlich die Firmen die diese Akkus herstellen. Weshalb fragst Du
dort nicht nach?
Tim T. schrieb:> Denken Hilft!
Würde dir auch gut tun.
Es geht nicht um Schrauben oder sonstige Teile, die nur dafür produziert
werden, daß irgendwer sie irgendwo einbaut, sondern um Teile, die ein
Hersteller explizit für sein Produkt herstellt oder herstellen lässt und
auf dem auch noch sein Name draufsteht. Womit dann assoziiert werden
kann, daß der neue Turbovibrator nicht von Djingo ist, sondern von
Bosch.
Und das ist dann auch die Stelle, wo sich alle ziemlich pissig
anstellen.
Djingo schrieb:> ich würde gerne wissen, ob es erlaubt ist einen Fremd-Akku (z.B. Makita,> Bosch, Milwaukee etc.) für ein eigenes Produkt zu verwenden?
Aus dem Gefühl heraus würde ich sagen, du kannst das vergessen.
Such dir bei irgendwelchen Chinesen Referenzdesigns für z.B.
Baumarkt-Akkuschrauber(OBI stellt die schließlich nicht selber her).
Damit kannst du dann machen, was du willst. Dem Chinamann ist das
vollkommen egal, ob du damit einen Akkuschrauber oder einen Vibrator
antreibst. Der will nur verkaufen.
Übrigens: Bei Vibratoren ist befriedigend besser als gut.
Jörg R. schrieb:> Djingo schrieb:>> ich würde gerne wissen, ob es erlaubt ist einen Fremd-Akku (z.B. Makita,>> Bosch, Milwaukee etc.) für ein eigenes Produkt zu verwenden?>>>> -rechtliche Absicherung notwendig?
Heute immer^^
>> -Kooperation möglich?
Versuchs, aber in der Regel sind die nicht dran interessiert und zu
behäbig.
>> -BMS integriert oder extern? (Kommunikation SMBUS)
Dein Bier.
>> -Konnektoren frei verfügbar?
In der Regel nicht, die wollen ja ihr Zeug verticken und sich nicht mit
China Akkus rumärgern. Da der Anschluß aber einen rein funktionellen
Hintergrund hat, kann er nicht als Design geschützt sein (vgl. Lego
Urteil).
>>>> Weiß da jemand etwas?>> Ja, vermutlich die Firmen die diese Akkus herstellen. Weshalb fragst Du> dort nicht nach?
Klar, das ist dann den Bock zum Gärtner machen. Glaubst du wirklich das
es da eine Antwort geben wird die NICHT in erster Linie die Interesse
der Hersteller widerspiegeln wird?
Thomas E. schrieb:> Es geht nicht um Schrauben oder sonstige Teile, die nur dafür produziert> werden, daß irgendwer sie irgendwo einbaut, sondern um Teile, die ein> Hersteller explizit für sein Produkt herstellt oder herstellen lässt und> auf dem auch noch sein Name draufsteht. Womit dann assoziiert werden> kann, daß der neue Turbovibrator nicht von Djingo ist, sondern von> Bosch.>> Und das ist dann auch die Stelle, wo sich alle ziemlich pissig> anstellen.
Erschöpfungsgrundsatz ist Erschöpfungsgrundsatz. Punkt.
Man formuliere eine Anfrage an den Vertrieb der Firma xxx:
"Hallo liebe Firma xxx. Wir würden gern eure tollen Akkus kaufen und in
unserem Produkt einsetzen. Zu welchem Preis können Sie und yyyy Stück
anbieten?".
Natürlich besser ausformuliert, aber die Richtung dürfte klar sein. Aus
der Antwort kann man dann entnehmen, was die Firma davon hält.
Das Leben kann so einfach sein ;-)
Ich persönlich würde aber eher einen Akkuspezialisten anschreiben. Also
eine Firma die Akkupacks produziert. Vermutlich können die euch sowas
günstiger anbieten - denn da ist einmal Aufschlag weniger drauf.
Wenn man kommt mit "wir wollen xxx Akkus pro Jahr haben, die folgende
Anforderungen erfüllen..." "Was könnt ihr uns empfehlen" bekommt man
meistens auch sinnvolle Vorschläge.
Tim T. schrieb:> Erschöpfungsgrundsatz ist Erschöpfungsgrundsatz. Punkt.
Du Schlauberger willst jetzt dem kleinen Djingo, der sich keine
Rechtsabteilung leisten kann, sondern in einem Forum fragen muß, daß er
dem großen Bosch, wenn der sich darüber aufregt, daß auf dem
Turbovibratorakku in erhabenen Lettern "Bosch" draufsteht, daß er dem
mit breiter Brust entgegentreten kann, weil Tim T. in Wikipedia mal
etwas über den Erschöpfungsgrundsatz gelesen hat und da seine von
jeglicher juristischer Kompetenz befreite Interpretation reingebracht
hat?
Edit:
Vergessen: Punkt.
Natürlich, wenn man den entsprechenden Zulieferer des Akkus kennt und es
mal ausnahmsweise kein exklusives Bezugsrecht des Geräteherstellers
gibt, kann man das versuchen.
Im Zweifelsfall verkauft Djingo natürlich sein Gerät und den
entsprechenden Akku als Bundle, nicht als Bestandteil seines Gerätes.
Somit sind auch direkt alle regelmäßigen Einsprüche nach Absatz 2 des
§24 Markengesetz hinfällig ohne das man sich dafür langfristig rumärgern
muss.
Ziemlich hitzig das Forum in letzter Zeit...
Wenn du ein Produkt herstellen, verkaufen und vermarkten willst, hast du
(hoffe ich sehr für dich) sehr sicher auch einen Rechtsanwalt zur Seite.
Der wird dir da die passende Antwort geben.
Solche Fragen in nem Forum zu posten ist wie bei Unwohlsein Dr.Google
nach der Krankheit zu fragen...
Das Produkt soll eventuell weltweit verkauft bzw. angeboten werden.
Akkusysteme unterliegen vielen Regularien. Allein aus diesem Grund wäre
es sinnvoll auf ein fertiges System zu setzen.
Außerdem ist es für den Kunden in XY einfacher an ein Austauschprodukt
zu gelangen, als wenn man sein eigenes Produkt um die Welt schickt und
nichts dran verdient.
Djingo schrieb:> Das Produkt soll eventuell weltweit verkauft bzw. angeboten> werden.> Akkusysteme unterliegen vielen Regularien. Allein aus diesem Grund wäre> es sinnvoll auf ein fertiges System zu setzen.
Ich korrigiere dich mal eben.
Allein aus diesem Grund fragst du lieber einen Menschen der diese Fragen
beruflich beantwortet, als Hobbyjuristen aus nem Forum..
Djingo schrieb:> Das Produkt soll eventuell weltweit verkauft bzw. angeboten werden.> Akkusysteme unterliegen vielen Regularien. Allein aus diesem Grund wäre> es sinnvoll auf ein fertiges System zu setzen.
Und aus den Meisten kommst du dabei nur schwer raus. Dein Gerät, deine
Verantwortung, die wirst du nicht auf den Akku Hersteller abwälzen
können der entsprechenden Gebrauch seines Produktes mit Fremdgeräten
ausgeschlossen haben dürfte.
> Außerdem ist es für den Kunden in XY einfacher an ein Austauschprodukt> zu gelangen, als wenn man sein eigenes Produkt um die Welt schickt und> nichts dran verdient.
Extrem schwacher Grund, dann nimm direkt entsprechende Standard Typen
und keine Speziellen Geräte/Werkzeug Akkus.
Natürlich kann man auch fertige Systeme von z.B. RRC Power Solutions
oder ANSMANN nehmen, aber der Vorteil ein weltweit vorhandenes, schnell
austauschbares Akkusystem zu haben, ist dann hinfällig.
Mal von der praktischen Seite gesehen, würde ich unbedingt den
Hersteller kontaktieren, ob ich seine Akkupacks so verwenden kann. Wenn
die morgen z.B. die Anschlüsse auf Gardena 1/2" umstellen, sitzt Du
sonst auf Deinen 1000 Massagestäben OHNE passende Akkus.
Chris M. schrieb:> Wenn du ein Produkt herstellen, verkaufen und vermarkten willst, hast du> (hoffe ich sehr für dich) sehr sicher auch einen Rechtsanwalt zur Seite.> Der wird dir da die passende Antwort geben.
Also ICH würde ja den fragen, dessen Akkus man verwenden möchte.
Schon allein deshalb, weil man sich als Großabnehmer einen guten Preis
erhoffen kann.
Wenn man allen Ernstes in Serie gehen will, dann kann man nicht gegen
den Willen des Herstellers die Dinger einsetzen. Irgenwann bekommt man
entweder juristische Probleme, oder kann das Zeug schlicht nicht
kostengünstig beschaffen. Oder nicht in ausreichenden Mengen. Oder es
wird technisch verhindert, dass man den Akku verwendet.
Wie stellt ihr euch das vor? Ein Mitarbeiter, der alle Hornbach-Märkte i
Deutschland abklappert und die Ersatzakks kauft? Was ist, wenn plötzlich
10000 Kunden mit Bestellung drohen?
Das ist doch Blödsinn...
Also bleibt nur der ganz offizielle Weg über den Vertrieb.
Aber:
Wie schon geschrieben: Es gibt Akkuhersteller, die bieten bestimmt auch
Akkupacks mit Zulassungen an. Da würd ich mal fragen...
Naja, die Frage ist scheinbar nicht unbegründet. Außerdem hätte es sehr
gut sein können, dass irgendjemand hier Erfahrungen mit dieser Thematik
gemacht hat.
Was ich aus dieser Diskussion mitnehme, ist, dass es nicht ohne Probleme
machbar ist und es sinnvoll ist mit einer Firma zu arbeiten, die solche
Systeme entwickelt.
Und das viele keine Ahnung haben, aber ihr Maul aufreißen...
Naja, ich bau den Akku vom Vibrator selbst ;)
Djingo schrieb:> aber der Vorteil ein weltweit vorhandenes, schnell> austauschbares Akkusystem zu haben, ist dann hinfällig.
Djingo, über welche Stückzahlen reden wir hier? Du willst irgendwas im
Direktvertrieb verkaufen. Und wenn da was kaputt geht, dann rufen die
dich an, meistens mitten in der Nacht. Dann hörst du dir das geduldig an
und schickst ihm das Teil. Und wenn du gut bist und das solltest du
sein, sonst kannst du das nämlich von vornherein vergessen, schwatzt du
den noch solange voll, bis er einsieht, daß das auf seine Kosten
geschieht.
Djingo schrieb:> Was ich aus dieser Diskussion mitnehme, ist, dass es nicht ohne Probleme> machbar ist und es sinnvoll ist mit einer Firma zu arbeiten, die solche> Systeme entwickelt.
Bitte dann aber unbedingt hier den ungefähren Wortlaut der Ablehnung
posten damit es für jeden klar wird das es so nicht funktioniert. Der
Akku Hersteller ist immer happy über Kunden, der Werkzeughersteller wird
sich dagegen schon aus den von Thomas Eckmann genannten Gründen nicht
drauf einlassen.
Thomas E. schrieb:> Djingo schrieb:>> aber der Vorteil ein weltweit vorhandenes, schnell>> austauschbares Akkusystem zu haben, ist dann hinfällig.>> Djingo, über welche Stückzahlen reden wir hier? Du willst irgendwas im> Direktvertrieb verkaufen. Und wenn da was kaputt geht, dann rufen die> dich an, meistens mitten in der Nacht. Dann hörst du dir das geduldig an> und schickst ihm das Teil. Und wenn du gut bist und das solltest du> sein, sonst kannst du das nämlich von vornherein vergessen, schwatzt du> den noch solange voll, bis er einsieht, daß das auf seine Kosten> geschieht.
Vielleicht 300 Stück, also nicht der Rede wert. Keine Sorge, der Kunde
wird dafür bezahlen.
Tim T. schrieb:> Bitte dann aber unbedingt hier den ungefähren Wortlaut der Ablehnung> posten damit es für jeden klar wird das es so nicht funktioniert.
Was für eine Ablehnung?
Djingo schrieb:> Tim T. schrieb:>> Bitte dann aber unbedingt hier den ungefähren Wortlaut der Ablehnung>> posten damit es für jeden klar wird das es so nicht funktioniert.>> Was für eine Ablehnung?
Das Schreiben vom Werkzeug/Gerätehersteller wo drinsteht das er die
Kooperation mit dir aus ... Gründen ablehnt. Meistens irgend ein
Schwafel Versatz von wegen Verwechslungsgefahr des Produktes aufgrund
des Namens auf dem Akku (Grund von Thomas), unkontrollierte Geräte
Qualität die auf ihn zurückfallen könnte, Garantie und Prüfproblemen,
etc.
jemand schrieb:> Chris M. schrieb:>> Wenn du ein Produkt herstellen, verkaufen und vermarkten willst, hast du>> (hoffe ich sehr für dich) sehr sicher auch einen Rechtsanwalt zur Seite.>> Der wird dir da die passende Antwort geben.>> Also ICH würde ja den fragen, dessen Akkus man verwenden möchte.>> Schon allein deshalb, weil man sich als Großabnehmer einen guten Preis> erhoffen kann.
Bevor ich zum geldgeilen Vertriebler renne, meine halbe Idee verrate und
dann noch draufblechen muss, weil er plötzlich mit speziellen, für das
Endprodukt bestimmten Nutzungsrechten kommt, würde ich doch erstmal
einen Fachmann fragen, welcher, für die Art der Verwendung, rechtende
Grundrahmen gilt.
Mehr Kommas, als Buchstaben :D
Tim T. schrieb:> Erschöpfungsgrundsatz ist Erschöpfungsgrundsatz. Punkt.
Und ein Elektronikforum ist keine Rechtsberatung,
Djingo schrieb:> Und das viele keine Ahnung haben, aber ihr Maul aufreißen...
und schon gar nicht fuer Besserwisser und Grossmaeuler. Punkt.
wendelsberg
Tim T. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Djingo schrieb:>>> ich würde gerne wissen, ob es erlaubt ist einen Fremd-Akku (z.B. Makita,>>> Bosch, Milwaukee etc.) für ein eigenes Produkt zu verwenden?>>>>>> -rechtliche Absicherung notwendig?> Heute immer^^
@Tim T.
Wenn du zitierst, dann bitte richtig. Das oben hat nichts mit meinem
Kommentar zu tun!
GloNAS schrieb:>> Weiß da jemand etwas?>> Der Akku von einem Bluetooth-GPS Empfänger war Nokia BLx-y kompatible..
Fortuna Clip-On GPS -> Nokia 8210/8850
Djingo schrieb:>> BTW: Es gibt durchaus Geräte die Akkus fremder Hersteller nutzen. Man>> weiß natürlich erstmal nicht ob es dort Absprachen gibt.>> So sehe ich das eigentlich auch. Kannst du mir vielleicht ein Beispiel> für ein solches Gerät nennen?
Klauke macht das zum Beispiel. Da kann man sogar auswählen ob man
passend für Bosch oder Makita haben möchte.
https://katalog.klauke.com/de/ek-60-22-akkuhydraulisches-presswerkzeug-6-300-mm/
Falls man für kleine Stückzahlen nicht an Stecker ran kommt, könnte man
vielleicht bei Bosch diesen Gürtel kaufen und zerlegen? An den kann man
Akkus stecken, dass man deren Gewicht nicht am Gerät hat und dafür eine
Leitung mit Gegenstück wie am Akku was man dann ans Gerät steckt.
Wirklich eine interessante Idee finde ich. Zumindest wenn das
Arbeitsgerät dann nicht zu sehr aus dem Gleichgewicht ist ohne das
Gewicht des Akkus.
John schrieb:> GloNAS schrieb:>>> Weiß da jemand etwas?>>>> Der Akku von einem Bluetooth-GPS Empfänger war Nokia BLx-y kompatible..>> Fortuna Clip-On GPS -> Nokia 8210/8850
Die BL-4C und BL-5C Akkus wurden in allem möglichen verbaut, mein Bruder
hatte mal nen MP3 Player aus China wo so ein Ding drin war und ich habe
mir mal in Tschechien vor vielen Jahren eine SoundDock fürn iPod (sah
aus wie MusicMan TXX3549) gekauft wo solch ein Akku drin war.
Djingo schrieb:> Das Produkt soll eventuell weltweit verkauft bzw. angeboten werden.> Akkusysteme unterliegen vielen Regularien. Allein aus diesem Grund wäre> es sinnvoll auf ein fertiges System zu setzen.>> Außerdem ist es für den Kunden in XY einfacher an ein Austauschprodukt> zu gelangen, als wenn man sein eigenes Produkt um die Welt schickt und> nichts dran verdient.
Hi, stelle mir jetzt mal ganz naiv vor, dass du von einem
Bosch-Akkuschrauber das Akkuteil für euer eigenes Gerät nimmst und auch
noch das Ladegerät von Bosch dazu packst und dann hoffst, dass dein
Kunde in meinetwegen Kanada in den nächsten Baumarkt läuft und den
defekten Bosch-Akku ersetzt...ich als Kunde würde mich totlachen :-)
Wie man es richtig machen sollte, wurde ja schon ausführlich
geschrieben.
Gruß Rainer
Chris M. schrieb:> Bevor ich zum geldgeilen Vertriebler renne, meine halbe Idee verrate und> dann noch draufblechen muss, weil er plötzlich mit speziellen, für das> Endprodukt bestimmten Nutzungsrechten kommt, würde ich doch erstmal> einen Fachmann fragen, welcher, für die Art der Verwendung, rechtende> Grundrahmen gilt.
Du hast keine Wahl. Ohne Kooperation des Lieferanten wird man keine
Serie hinbekommen. Ich verstehe nicht, wie man Liefersicherheit
garantieren will, wenn man die Akkus versteckt einkaufen muss. Oder bei
einem Ersatzteilehändler. Oder bei Hornbach.
Wenn man Stückzahlen braucht, kann man - platt gesagt - nicht zu Aldi
gehen. Dazu braucht man einen ordentlichen Distributor oder muss zum
Hersteller gehen. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man 10 oder 10000
Stück benötigt.
Wer so naiv an die Sache rangeht, hat offensichtlich noch nie
Serienprodukte entwickelt. Da muss man sich um die Verfügbarkeit vorab
kümmern, und kann keine Produkte mit zweifelhafter Verfügbarkeit
verwenden.
Wie schon geschrieben - meiner Meinung nach wäre der Akkuhersteller
sinnvoller ;-)
jemand schrieb:> Da muss man sich um die Verfügbarkeit vorab> kümmern, und kann keine Produkte mit zweifelhafter Verfügbarkeit> verwenden.
Richtige Firmen haben sogar mehrere Lieferanten, um Lieferengpässe zu
vermeiden. Bei 300 Stück wird sich das noch nicht lohnen. Aber
Marktanalyse schadet nicht.
Manchmal frage ich mich echt was für sozial unfähige Menschen hier im
Forum rumstreunen. In manchen Posts gibt es wirklich 0
Informationsgehalt, sie dienen einfach dazu Leute zu beleidigen oder
nieder zu machen... wie die ersten 2 hier in diesem Thread.
@Ontopic.
Es gibt mehrere Zweithersteller die diese Strategie von Djingo
verfolgen. Siehe bspw. Bauleuchten oder Radios die direkt mit Akkus von
Bosch oder Makita verwendet werden (und nicht von diesen Stammen).
Beispiel hier wäre der Brennenstuhl LED Scheinwerfer (und die unzähligen
No-Name Varianten), Berner Akku Winkelschleifer, Zapak Tools. Zudem
fertigt Milwaukee teilweise auch die selben akkus (bzw. lässt sie im
gleichen Werk in China fertigen).
jemand schrieb:> Wie stellt ihr euch das vor? Ein Mitarbeiter, der alle Hornbach-Märkte i> Deutschland abklappert und die Ersatzakks kauft? Was ist, wenn plötzlich> 10000 Kunden mit Bestellung drohen?
Den Vorschlag beantwortest Du dir in der nächsten Zeile selbst:
jemand schrieb:> Das ist doch Blödsinn...
Genau, deswegen bestellt man auch einfach beim Distributor/Händler im
Internetz (einfach mal googlen, ehrm Suchen).
Oft werden die Geräte mit Bosch Akku auch nur gebundled Angeboten. Das
heist, die Geräte werden OVP ohne Akku geliefert, der Akku wird einfach
so dazu gepackt (in den Versandkarton gepackt, oder auch mit einem Band
auf den Produkt-Karton gespannt).
Da die Stecker meistens in das Gerät integriert sind, denke ich nicht,
dass es diese so zu kaufen gibt. Hier würde ich jedoch mal beim
freundlichen Chinesen Nachfragen (bei Alibaba ein buyers request
senden).
Ansonsten nutzt Du Reoben Akkus (gibt es bei Amazon als billig
alternative zu den Bosch) und ein Käufer weißt in den Kommentaren darauf
hin, dass dein Gerät auch kompatibel mit den Bosch Akkumulatoren ist. :P
jemand schrieb:> Chris M. schrieb:>> Bevor ich zum geldgeilen Vertriebler renne, meine halbe Idee verrate und>> dann noch draufblechen muss, weil er plötzlich mit speziellen, für das>> Endprodukt bestimmten Nutzungsrechten kommt, würde ich doch erstmal>> einen Fachmann fragen, welcher, für die Art der Verwendung, rechtende>> Grundrahmen gilt.>> Du hast keine Wahl. Ohne Kooperation des Lieferanten wird man keine> Serie hinbekommen. Ich verstehe nicht, wie man Liefersicherheit> garantieren will, wenn man die Akkus versteckt einkaufen muss. Oder bei> einem Ersatzteilehändler. Oder bei Hornbach.>> Wenn man Stückzahlen braucht, kann man - platt gesagt - nicht zu Aldi> gehen. Dazu braucht man einen ordentlichen Distributor oder muss zum> Hersteller gehen. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man 10 oder 10000> Stück benötigt.>> Wer so naiv an die Sache rangeht, hat offensichtlich noch nie> Serienprodukte entwickelt. Da muss man sich um die Verfügbarkeit vorab> kümmern, und kann keine Produkte mit zweifelhafter Verfügbarkeit> verwenden.>> Wie schon geschrieben - meiner Meinung nach wäre der Akkuhersteller> sinnvoller ;-)
Das ist schon klar. Da bin ich auch voll bei dir, aber BEVOR ich da
anfrage, gehe ich doch lieber erstmal zum Rechtsberater, damit der mich
mal aufklärt, was ich alles darf und was nicht. Und vor allem für was
mich der Lieferant an die Kasse beten kann und für was nicht.
Wenn der rechtliche Grundrahmen geklärt ist, dann würde ich erst auf die
Suche nach dem Lieferant gehen.
Dir nützt der tollste Lieferant nix, wenn er dich rechtlich mit nem
Fingerschnips in die Insolvenz schicken kann, weil man blauäugig drauf
losgekauft hat.
Das wirklich Tolle bei einem Serienprodukt mit laengerer Lebensdauer und
Consumer Akku sind die langen Gesichter, wenn das Consumerteil durch ein
Neues ersetzt wird mit anderem Akku ... Der Hersteller des
Consumerteiles liefert sicher 5 Jahre spaeter noch ein paar Akkus nach
...
Leute gibt's ..
Wenn du einen Akku von Bosch mechanisch an dein System rantütteln
kannst, kannst du dann nicht einfach einen oder mehrere Halter für
Standard 18650 Zellen dran basteln oder gleich in deinen Vibrator
integrieren?
Ist doch viel einfacher und die rechtliche Frage stellt sich dann nicht
mehr und die Zellen sind überall für wenig Geld zu bekommen.