Hallo,
> Teddy schrieb:
> bei getrennter Spannungsversorgung für analog und digitale Bauteile,
die erste Frage ist schon, ob es wirklich lohnt, 2 galv. getrennte
Versorgungen zu führen.
Es kann sehr sinnvoll sein, macht aber auch Aufwand, der evtl nicht
nötig ist und ander Aspekte wären viel wichtiger. Unter Umständen
zerstückelt man dadurch eine gut durchgängige GND-Plane und hat dann
andere Störeinflüsse, die kritischer sind.
> wo verbindet man AGND und DGND am besten?
> Laut
> http://www.ti.com/lit/ml/slyp167/slyp167.pdf (Seite 5)
> soll man dies am ADC tun.
Wurde ausreichend beantwortet.
> Ich verwende einen ADC des µC.
Das alleine ist gar kein Grund für Paranoia bezüglich Masseströme.
Eine einheitlicher GND kann völlig ausreichdend sein und hat evtl. auch
Vorteile. Immerhin haben die meisten uC nur 10Bit Ausflösung, manche
auch 12Bit aber kaum mehr.
Dann kommt es noch drauf an, welcher Art Signale mit dem ADC eingelesen
werden (geforderte Auflösung und Genauigkeit) und wie die ganze
Plazierung auf einer LPL ausieht.
Wenn man nicht gerade die Versorgungsströme quer durch den Analogteil
fließen läßt, sondern die Analogmasse so legt und ggfs. strukturiert,
dass da keine relevanten Ströme drüber fließen können, dann werden auch
die Störungen durch Masseströme eher sehr gering sein.
Gruß Öletronika.