Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ateml ICE Pin Belegung?


von Horst (Gast)


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Hallo liebe Atmel-Freunde,

ich bin hier schier am verzweifeln. Mal ganz davon abgesehen, dass ich 
den Atmel ICE aus mechanischer Sicht nicht ganz für gelungen halte (hier 
micro USB Anschluss), scheint mir jedoch die Verdrahtung um einige 
Zehnerpotenzen grausamer.

Das mitgelieferte und "gefledderte" Kabel kann man sicher besser machen, 
ich hätte schlicht einen Adapter 10pol RM 1,27mm auf 10pol RM 2,54mm 
mitgeliefert und gut wäre es gewesen.

Nun aber scheint die Wannensteckleiste (am Port rechts AVR siehe Bild) 
entgegen alle Konventionen um 180Grad gedreht bei gleichzeitiger 
beibehaltung der Kodierung. Hier kam mir sofort der Gedanke, ob 
tatsächlich "nur" alles um 180Grad gedreht ist, oder ob die Pin-Belegung 
sogar nach gut Dünken der Entwickler gewählt wurde.Ich habe dazu mal 
angenommen, dass der 6pol RM 2,54mm, der sich am Ende des gefledderten 
Kabels befindet den Konventionen entspricht, wie z.B. hier 
https://de.wikipedia.org/wiki/In-System-Programmierung

Von dem 6pol ausgehend habe ich dann die Leitungen zu dem 10pol des 
Atmel ICE durchgeklingelt. Das Bild, das sich dann ergibt ist zum 
verzweifeln, hier passt gar nichts, also scheint die um 180Grad gedrehte 
Wannensteckleiste auch noch willkürlich belegt.

Hat jemand schon mal die Tortur durchgemacht und weiß, ausgehend vom 
angefügten Bild, wie die einzelnen Pins belegt sind? Die Informationen 
im Manual klären mich hier auch nicht auf :-(

Würde mich über eine Information sehr freuen, vielen Dank!

Horst

von pegel (Gast)


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Bin zwar nicht mehr im Atmel Geschäft, aber das hier sieht doch 
schlüssig aus:

http://arduino.ua/index.php?discuss=yes&productID=397

von g457 (Gast)


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> Das mitgelieferte und "gefledderte" Kabel kann man sicher besser machen,
> ich hätte schlicht einen Adapter 10pol RM 1,27mm auf 10pol RM 2,54mm
> mitgeliefert und gut wäre es gewesen.

10-Pol ist veraltet, 6-Pol ist die offizielle Empfehlung.

> Hat jemand schon mal die Tortur durchgemacht

Brontalo-Tortur: einfach ins Datenplatt schauen. Steht alles detailliert 
drin.

Nix für ungut.

von Chris R. (hownottobeseen)


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von Horst (Gast)


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g457 schrieb:
> Brontalo-Tortur: einfach ins Datenplatt schauen. Steht alles detailliert
> drin.
>
> Nix für ungut.

g457 schrieb:
> Nix für ungut.

Ebenfalls nix für ungut, aber das erwähnte Datenblatt, hier vermutlich 
das "Atmel user Guide", erklärt niemandem, wie tatsächlich die Pins 
verschaltet sind. Ein Datenblatt einer Wannensteckleiste eines 
beliebeigen Herstellers weist den Pin 1 oben rechts (in meinem Bild) 
aus. Tatsächlich ist Pin 1 aber unten links, damit fängt es ja schon an, 
was ist Pin 1 nun?

Wenn doch alles so einfach ist, dann benenn doch bitte mal von dem 
rechten Anschluss die einzelnen Pins, es sind ja nicht so viele... 
Vorschlag obere Reihe von links nach recht beginnen und dann unten 
sinngemäß....

von Horst (Gast)


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Nach den vorliegenden Informationen müsste sich dann für ISP folgendes 
Schema ergeben, siehe Anhang (Draufsicht auf den Atmel ICE!)

Horst

von Pandur S. (jetztnicht)


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Ich verwende immer noch den 10poligen ISP Stecker. Der Vorteil von 
diesem gegenueber dem 6 poligen ist Verdrehsicherheit, bedeutet, man 
kann billige Stiftreihen, ohne den Plastik rundrum verbauen.
Der Druck alles viel kleiner zu bauen sollte nicht allzu gross sein.

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

Pin 1 ist da, wo die Markierung ist. Pin 1 ist da, wo das rechteckige 
Lötauge ist, bei einer Krimpbuchse ist Pin 1 da, wo der Pfeil ist, der 
ist auf der Seite, wo der Nippel ist.

Ob das so im Atmel ICE verbaut ist oder um 180 Grad verdreht bestückt 
ist (hatte ich bei anderen Geräte auch schon), weiß man in ein paar 
Sekunden. Die Stifte, die Durchgang nach GND haben (USB-Buchse?), sind 
schnell geprüft und gefunden. Das Kabel des ICE sieht zwischen dem 
ICE-Anschluß und der 10-pol. Buchse 1:1 aus. Sollte also eigentlich 
recht schnell eindeutig zu klären sein?

Gruß aus Berlin
Michael

von pegel (Gast)


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Horst schrieb:
> Nach den vorliegenden Informationen müsste sich dann für ISP folgendes
> Schema ergeben

Das entspricht der SPI Schnittstelle aus dem User Guide Tabelle 3-5.

von Horst (Gast)


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Michael U. schrieb:
> Pin 1 ist da, wo das rechteckige Lötauge ist

Ja, weil ich das Bild so gezeichnet habe ;-) deine Erklärungen sind mir 
alle klar und wenig hilfreich.

Im Kern geht es darum, dass die Entwickler vom ICE ohne nachvollziehbare 
Gründe die Pinbelegungen willkürlich gewählt haben. Ein 10pol im RM 
1,27mm ist anders belegt als ein 10pol im RM 2,54mm, warum eigentlich 
und was soll das?

Horst

von Horst (Gast)


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pegel schrieb:
> Das entspricht der SPI Schnittstelle aus dem User Guide Tabelle 3-5.

Korrekt (auch wenn es nun bestätigt, dass das Datenblatt hilfreich ist 
;-)
aber die Verwirrung bleibt trotzdem...

von Horst (Gast)


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Zitronen F. schrieb:
> dem 6 poligen ist Verdrehsicherheit

ist doch beim 10 poligen genauso?!?

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

Horst schrieb:
> Ja, weil ich das Bild so gezeichnet habe ;-) deine Erklärungen sind mir
> alle klar und wenig hilfreich.

ich ziehe meine Anmerkungen mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns zurück. 
;)
Gerade nochmal geschaut: die Disussionen um dieses Thema gibt es eit 
2015 und länger, ohne daß ich auf Anhieb was wirklich eindeutiges dort 
entdeckt hätte...

Gruß aus Berlin
Michael

von Horst (Gast)


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Zitronen F. schrieb:
> dem 6 poligen ist Verdrehsicherheit

ist doch beim 10 poligen genauso?!?

Michael U. schrieb:
> Gerade nochmal geschaut: die Disussionen um dieses Thema gibt es eit
> 2015 und länger, ohne daß ich auf Anhieb was wirklich eindeutiges dort
> entdeckt hätte...

Michael,

ich hatte mir diese Diskussionen ebenfalls schon mal angesehen, aber 
wirklich brauchbar war da nix. Ich habe mittlerweile ein Layout 
gefunden, welches unterschiedliche Steckmöglichkeiten zulässt. Daran 
kann man schön sehen, dass die 10poligen Wannensteckleisten 
unterschiedlichen RM NICHT 1:1 untereinander verbunden sind, was ich 
jedoch stark vorausgesetzt hätte. Mir erschließt sich der Ansatz nicht, 
einzig allein kann es nur mit dem Layout des ICE zusammenhängen. Ggf. 
hätte man einen höheren Aufwand betreiben müssen.

Genauso gilt das für den Micro-USB Anschluss: Üblich bei 
USB-Verbindungen ist, dass oben und unten des USB-Steckers einfach mit 
dem USB-Symbol feststellbar ist. Kann man das Symbol erkennen, dann ist 
der USB-Anschluss richtig herum. Beim ICE ist das z.B. nicht so...

Aber alles gut, danke für all die Informationen....

Horst

von STK200 - Besitzer (Gast)


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Das Gehampel ging doch schon beim uralten Parallelport ISP los,
wo es ein falsch gecrimptes Kabel brauchte, um auf den
10 pol 2.54 passend und richtig zu adaptieren.

Ich muss mich aber nicht aufregen.
Die AVRs bleiben da wo sie hingehören: Im dunklen Karton.

von Stefan F. (Gast)


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Horst schrieb:
> Kann man das Symbol erkennen, dann ist
> der USB-Anschluss richtig herum. Beim ICE ist das z.B. nicht so..

Das finde ich sehr interessant, denn demnach dürfte er kein USB Logo 
tragen. Denn das ist eine MUSS Anforderungen in der USB Spec.

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