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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Fragen zum Geschäftsführer einer kleinen GmbH


Autor: Daniel A. (tagtraeumer)
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Abend zusammen,

noch ein Paar Anfänger-Fragen zu später Stunde.
:-)

Wieviel verdient ein Geschäftsführer, dem ein kleineres Unternehmen 
(KMU, GmbH) gehört, brutto im Jahr? Grobe Schätzungen bitte aus Eurer 
Erfahrung.

Fließt in das Gehalt des Geschäftsführers auch ein Teil des Gewinns, den 
sein Unternehmen erwirtschaftet? In welchem Maße darf er sich an dem 
Gewinn, nunja, "bedienen"?


Grüße
Daniel

Autor: John D. (drake)
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Daniel A. schrieb:
>
> Wieviel verdient ein Geschäftsführer, dem ein kleineres Unternehmen
> (KMU, GmbH) gehört, brutto im Jahr? Grobe Schätzungen bitte aus Eurer
> Erfahrung.

Ich war GF (und Teil-Gesellschafter). Solange wir eine unabhängige 
kleine GmbH waren, verdiente ich knapp 40k brutto. Nach einer Übernahme 
der Gesellschaftsanteile steigerte sich das dramatisch. (War aber nicht 
deine Frage.)

> Fließt in das Gehalt des Geschäftsführers auch ein Teil des Gewinns, den
> sein Unternehmen erwirtschaftet? In welchem Maße darf er sich an dem
> Gewinn, nunja, "bedienen"?

Garnicht - außer der Arbeitsvertrag hat das so definiert. Die 
Gesellschafter können Gewinne an sich ausschütten lassen - das wird in 
der jährlichen Gesellschafterversammlung beschlossen.

Autor: $foo (Gast)
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80000€-150.000€ Fix zzgl. Gewinnausschüttung.

Autor: GanBei (Gast)
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Warum nicht einfach eine Suchmaschine bedienen? Die Gesellschafter einer 
GmbH entscheiden was mit den Gewinnen passiert.

Autor: Daniel A. (tagtraeumer)
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Vielen Dank für Eure Antworten!

John D. schrieb:
> Die
> Gesellschafter können Gewinne an sich ausschütten lassen - das wird in
> der jährlichen Gesellschafterversammlung beschlossen.

Ist denn immer ein Geselschafter vorhanden? Was ist, wenn es neben den 
Mitarbeitern nur den Geschäftsführer gibt, dem das Unternehmen gehört?


Grüße
Daniel

Autor: heinz tom (Gast)
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Daniel A. schrieb:
> Ist denn immer ein Geselschafter vorhanden? Was ist, wenn es neben den
> Mitarbeitern nur den Geschäftsführer gibt, dem das Unternehmen gehört?

Dann entscheidet der Geschäftsführer natürlich alleine.

Autor: Rockefeller (Gast)
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Daniel A. schrieb:
> Was ist, wenn es neben den
> Mitarbeitern nur den Geschäftsführer gibt, dem das Unternehmen gehört?

Dann ist es keine GmbH!

Autor: $foo (Gast)
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Rockefeller schrieb:
> Dann ist es keine GmbH!

Unsinn!

Autor: Nicolas D (Gast)
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Zwei Rollen in einer Person - Alleiniger Gesellschafter und 
Geschäftsführer. Nennt auch so: Gesellschafter-Geschäftsführer 
(https://www.firma.de/firmengruendung/gmbh-der-gesellschafter-geschaeftsfuehrer-im-fokus/)

Autor: Zocker_54 (Gast)
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Ein Freund von mir hat eine ein Mann Firma.

Er ist Geschäftsführer, Personalchef, Technischer Leiter, 
Gesamtprojekt-Leiter, Betriebsrat und Personalchef.

Natürlich zahlt er an sich selbst Gehalt.

Ratet mal wer die Höhe des Gehaltes bestimmt ?

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Zocker_54 schrieb:
> Ratet mal wer die Höhe des Gehaltes bestimmt ?
Vorrangig die Kunden...

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Daniel A. schrieb:
> Grobe Schätzungen bitte aus Eurer
> Erfahrung.

1200 bis 500000€ per anno!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Zocker_54 schrieb:
> Ratet mal wer die Höhe des Gehaltes bestimmt ?

Seine Cheffin!

Autor: Georg A. (georga)
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Wobei festes Gehalt aber steuertechnisch etwas besser ist als variable 
Tantiemen. Macht nur mit festem Gehalt die Planung schwieriger, wenn man 
etwas unsteten Cashflow hat. Das Gehalt je nach Auftragssituation 
anzupassen, wird dafür vom FA nicht so gern gesehen.

Autor: Klaus (Gast)
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Gesellschafter sind die Besitzer einer GmbH (bei einer AG heißen die 
Aktionäre). Die Gesellschafterversammlung (das kann auch nur einer sein) 
bestellt einen Geschäftsführer (dies kann jeder, auch der Gesellschafter 
sein) und meldet ihn beim Handelsregister. Dieser handelt im Namen der 
Gesellschaft, muß auch zur Not für sie ins Gefängnis. Der (die) 
Gesellschafter kann (können) höchsten genau wie der (die) Aktionär 
(Aktionäre) sein (ihr) Geld verlieren.

Ob die Gesellschaft dem Geschäftsführer ein Gehalt zahlt ist 
unerheblich. Ist der Geschäftsführer auch der Gesellschafter (und damit 
der Eigentümer) macht er das möglicherweise umsonst.

Der Gewinn den eine GmbH macht wird an die Gesellschafter ausgeschüttet.

Sind Gesellschafter und Geschäftsführer die selbe Person, gehen sowohl 
das Geschäftsführergehalt als auch der Gewinn an ihn. Da ist es 
hilfreich einen Steuerberater zu fragen, wie man Ausschüttung und Gehalt 
(und Nebenleistungen wie Auto und Pensionszusage ...) aufteilen sollte.

MfG Klaus

Autor: Egon (Gast)
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Max. Gehalt des Geschäftsführers bestimmt das Finanzamt.
Ich als Geschäftsführer + Eigentümer einer kleinen GmbH bekomme seit 
über 20 Jahren das selbe Gehalt (nicht mal Inflationsausgleich!). Weil, 
wenn ich ein höheres Gehalt mir zubilligen würde, es das Finanzamt als 
"verdeckte Gewinnausschüttung" sehen würde, die deutlich höher 
versteuert wird, sagt mein Steuerberater.

Ebenso bstimmt das Finanzamt die max. Größe meines steuerlich 
absetzbaren Autos. Also nichts mit Porsche für den 
Einmanngmbhkleinkrauter....

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Max. Gehalt des Geschäftsführers bestimmt das Finanzamt.
> Ich als Geschäftsführer + Eigentümer einer kleinen GmbH bekomme seit
> über 20 Jahren das selbe Gehalt (nicht mal Inflationsausgleich!).

Jetzt mal Butter bei die Fische, wie Rudolf Scharping einst so treffend 
sagte:
Umsatz, Wareneinkauf, Gehalt, Gewinn? Sonstiger Popelkram ist 
uninteressant.
Sag es ruhig, du bist hier undercover.

> sagt mein Steuerberater.

Er hat die Bilanz und die Fibu zu machen und weiter nichts. Den Rest 
entscheidest du.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Geschäftsführer sind quasi "Angestellte", bekommen somit Gehalt und sind 
dadurch sozialabgabenpflichtig!

Zitat: "Dies hat das Bundessozialgericht im März 2018 durch ein Urteil 
bestärkt, welches besagt, dass die Sozialversicherungspflicht für 
GmbH-Geschäftsführer nur in wenigen Ausnahmefällen nicht gegeben ist".

Autor: A. K. (prx)
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Lothar M. schrieb:
>> Ratet mal wer die Höhe des Gehaltes bestimmt ?
> Vorrangig die Kunden...

Die bestimmen zunächst das Einkommen der Gesellschafter. Der 
Geschäftsführer schreibt auch dann schwarze Zahlen, wenn das Unternehmen 
rote schreibt. Erst wenn das länger dauert, als die Finanzen des 
Unternehmens zulassen, können sie auch für ihn rot werden. Tiefrot.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Geschäftsführer sind quasi "Angestellte", bekommen somit Gehalt und sind
> dadurch sozialabgabenpflichtig!

Unsinn. Habe ich nie gezahlt.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 31.12.2018 10:20

> > Geschäftsführer sind quasi "Angestellte", bekommen somit Gehalt und sind
> > dadurch sozialabgabenpflichtig!

> Unsinn. Habe ich nie gezahlt.

Du Unsinn !

Genau so läuft es. Der Zahlt sogar Sozialabgaben und bekommt Stütze oder 
Hartz-IV wenn alles den Bach runter geht.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich gehe vom Gesellschafter-Geschäftsführer mit beherrschender Stellung 
aus.

Für den angestellten GF mit einem eventuellen Gesellschafteranteil unter 
50%
trifft das Urteil sicherlich zu.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 31.12.2018 10:29

> Für den angestellten GF mit einem eventuellen Gesellschafteranteil unter
> 50% trifft das Urteil sicherlich zu.

Quatsch ! Vom Tuten und Blasen keine Ahnung. Nur Sprüche klopfen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ist ja auch egal.
> Vom Tuten und Blasen keine Ahnung.
Du hast ja so Recht.

Ich bin im übrigen Gesellschafter-GF.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 31.12.2018 10:39

> Ich bin im übrigen Gesellschafter-GF.

Wenn du Geschäftsführer bist bin ich der Osterhase !

Hier im Forum kannst du alles behaupten, dir sogar einbilden das du 
Bürovorsteher bist.

Ich gehe davon aus das du ein armes Würstchen bist.

Autor: Walter (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
>> Für den angestellten GF mit einem eventuellen Gesellschafteranteil unter
>> 50% trifft das Urteil sicherlich zu.
>
> Quatsch ! Vom Tuten und Blasen keine Ahnung. Nur Sprüche klopfen.

ich war Gesellschaftergeschäftsführer mit einem Anteil von 48%,
ich war nicht sozialversicherungspflichtig und habe dafür eine 
Bestätigung der Krankenkasse

Autor: Bastler (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
>> Autor: Bürovorsteher (Gast)
>> Datum: 31.12.2018 10:29
>
>> Für den angestellten GF mit einem eventuellen Gesellschafteranteil unter
>> 50% trifft das Urteil sicherlich zu.
>
> Quatsch ! Vom Tuten und Blasen keine Ahnung. Nur Sprüche klopfen.


In der Regel kann man von <50% der Anteile ausgehen, ab welchen man 
sozialversicherungspflichtig wird.
Genauer: Ab dem Zeitpunkt, an der man selbst keine Sperrminorität mehr 
besitzt.

https://www.lexware.de/artikel/sozialversicherungspflicht-des-gmbh-geschaeftsfuehrers-richtig-beurteilen/

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Wie so oft in deutschen Gesetzestexten gibt es kein klares Ja oder Nein 
(staatliches Beschäftigungsprogramm, sprich Subvention, für Juristen), 
es kann trefflich gestritten werden, siehe: 
https://www.arbeitsrechte.de/sozialversicherungspflicht-geschaeftsfuehrer/.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Walter schrieb:
> ich war Gesellschaftergeschäftsführer mit einem Anteil von 48%,
> ich war nicht sozialversicherungspflichtig und habe dafür eine
> Bestätigung der Krankenkasse

Zeit, dass sich sowas ändert!

Autor: $foo (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Zeit, dass sich sowas ändert!

Wozu?

Autor: Egon (Gast)
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Bleibt mal sachlich!
Also ich, als Geschäftsführer meiner eigenen GmbH war und bin nie 
sozialversicherungspflichtig gewesen. D.h. keine (Pflicht-) Beiträge zur 
Rentenversicherung (= eigene Altersvorsorge), keine Krankenkasse- 
Beiträge (= privat versichert mit 100% Eigenbeitrag = kein 
Arbeitgeberanteil), keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und 
damit auch keine Ansprüche an die Arbeitslosenversicherung um Falle der 
Arbeitslosigkeit/ Pleite.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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$foo schrieb:
> Wozu?

Damit du dich nach deiner Pleite nicht entspannt in Hartz IV 
zurücklehnen kannst!

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Wenn du Geschäftsführer bist bin ich der Osterhase !

Guten Tag Herr Osterhase, Weihnachtsmann, oder was auch immer!
Wenn du Frust hast, weil für dich derzeit keine Verdingung in Sicht ist,
brauchst du deine Giftigkeiten nicht unbedingt hier ablassen.

> ich war Gesellschaftergeschäftsführer mit einem Anteil von 48%,
> ich war nicht sozialversicherungspflichtig und habe dafür eine
> Bestätigung der Krankenkasse

Das ist immer irgendwie eine Ermessensfrage der Krankenkasse und ändert 
sich alle Jahre mal. Ich hatte in einer früheren Firma 50% Anteil, 
musste die RV und ALV einzahlen. KV war bereits privat.
Bei einer Pleite hätte ich aber aus der ALV keinen Pfennig gesehen.

> Wie so oft in deutschen Gesetzestexten gibt es kein klares Ja oder Nein

Genau da liegt das Problem...

> Also ich, als Geschäftsführer meiner eigenen GmbH war und bin nie
> sozialversicherungspflichtig gewesen, usw...

Derselbe Fall wie bei mir.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 31.12.2018 15:57

> Wenn du Frust hast, weil für dich derzeit keine Verdingung in Sicht ist,
> brauchst du deine Giftigkeiten nicht unbedingt hier ablassen.

Ach mein Guter. Ich kenne das Wort Verdingung nicht, gehe aber davon aus
das du irgendeine Form von Arbeit meinst.

Damit habe ich es seit ein paar Jahren schon nicht mehr, die Zeit ist 
bei
mir vorbei. Bestenfalls gehe ich noch studieren um nicht einzurosten.

" Verdingung ", bist du aus Österreich ?

Autor: Walter (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> $foo schrieb:
>> Wozu?
>
> Damit du dich nach deiner Pleite nicht entspannt in Hartz IV
> zurücklehnen kannst!

was willst du damit sagen?

1) Hartz IV kriegt jeder Erwerbsfähige
2) es wird vom Bund, also nicht von den Sozialversicherungspflichtigen 
finanziert

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Walter schrieb:
> 1) Hartz IV kriegt jeder Erwerbsfähige

Nö, Hartz IV bekommt jeder Bedürftige, ob er erwerbsfähig ist, spielt 
zunächst mal keine Rolle!

Walter schrieb:
> es wird vom Bund, also nicht von den Sozialversicherungspflichtigen
> finanziert

Wer ist der Bund?
In diesem Fall jeder Steuerzahler!

Du hast etwas nicht kapiert, die Menschen die arbeiten und 
Sozialversicherungsbeiträge zahlen, finanzieren dann einen der nie etwas 
bezahlt hat und jetzt Sozialleistungen kassiert.

Kapiche?

Autor: Walter (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Nö, Hartz IV bekommt jeder Bedürftige, ob er erwerbsfähig ist, spielt
> zunächst mal keine Rolle!

Nö, denn es gilt:
Leistungen nach dem SGB II erhalten erwerbsfähige Leistungsberechtigte 
(§ 7 SGB II). Dies sind Personen, die

    mindestens 15 Jahre alt sind und die Regelaltersgrenze noch nicht 
erreicht haben,
    erwerbsfähig sind,
    hilfebedürftig sind und
    ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland 
haben.

Lothar M. schrieb:
> Walter schrieb:
>> es wird vom Bund, also nicht von den Sozialversicherungspflichtigen
>> finanziert
>
> Wer ist der Bund?
> In diesem Fall jeder Steuerzahler!
>
> Du hast etwas nicht kapiert, die Menschen die arbeiten und
> Sozialversicherungsbeiträge zahlen, finanzieren dann einen der nie etwas
> bezahlt hat und jetzt Sozialleistungen kassiert.
>
> Kapiche?

da hast du was nicht kapiert: der nicht sozialversicherungpflichtige 
Geschäftsführer zahlt genauso Steuern wie "die Menschen die arbeiten", 
also warum soll er nicht auch Unterstützung vom Bund erhalten?

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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Den Verdienst bestimmen die Geschäftsführer in einer Sitzung. Wie viel 
Sinnvoll und vorteilhaft ist muss man sich am besten mit einem 
Steuerberater ausrechnen. Wenn zu viel Gehalt ausgeschüttet wird und der 
laden insolvent geht kann das auch ärger geben weil es einen 
Anfechtungszeitraum geben kann sofern der Laden den Bach runter geht.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Das obere Limit setzt das Steueramt. Das Steueramt gibt den Deckel, 
alles weitere geht dann erst als Gewinn der Firma, welche den dann 
versteuert, und dann als Kapitalauszahlung, welche nochmals versteuert 
wird.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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$foo schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Zeit, dass sich sowas ändert!
>
> Wozu?

weil das dann echt bald kein Sozialstaat mehr ist.

da war der mittelalterliche "Zehnt" noch reeller

Autor: $foo (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> weil das dann echt bald kein Sozialstaat mehr ist.

Was ist da die Erwartung dahinter? Die selbständigen GFs sollen 
gefälligst Sozialabgaben abführen und hoffentlich nie in Anspruch 
nehmen?

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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$foo schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
> weil das dann echt bald kein Sozialstaat mehr ist.
>
> Was ist da die Erwartung dahinter? Die selbständigen GFs sollen
> gefälligst Sozialabgaben abführen und hoffentlich nie in Anspruch
> nehmen?

Die Besitzer solcher Firmen verdienen im Moment fett. Davon haben 
Mitarbeiter fast nichts. In kleinen unternehmen darf man maximal 45k 
verlangen. Es ist also nur fair wenn solche Menschen einfach mal 
einzahlen und nicht in Anspruch nehmen.

Autor: $foo (Gast)
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Frank Walter F. schrieb:
> Es ist also nur fair wenn solche Menschen einfach mal
> einzahlen und nicht in Anspruch nehmen.

Das nennt man landläufig Steuer.

Aber wo soll das was bringen? Man kriegt so kurzfristig Geld das 
Rentensystem aber sobald die Geschäftsführer in Rente gehen, dann dürfen 
das die Maulhelden hier im Forum mitfinanzieren. Soweit denkt aber hier 
keiner.

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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$foo schrieb:
> Frank Walter F. schrieb:
> Es ist also nur fair wenn solche Menschen einfach mal
> einzahlen und nicht in Anspruch nehmen.
>
> Das nennt man landläufig Steuer.
>
> Aber wo soll das was bringen? Man kriegt so kurzfristig Geld das
> Rentensystem aber sobald die Geschäftsführer in Rente gehen, dann dürfen
> das die Maulhelden hier im Forum mitfinanzieren. Soweit denkt aber hier
> keiner.

Du bist aber auch nicht der hellste stern. Denk noch mal nach. Wenn die 
abhängig von ihrem Gehalt in die Rentenkasse einzahlen kriegen die auch 
so viel raus wie denen zusteht. Zusätzlich sollte man erben solcher 
Firmen stark besteuern und den Verkauf mit Sozialabgaben koppeln. Damit 
ist das rentenproblem gelöst und es können sich keine Machteliten 
bilden.

Autor: Walter (Gast)
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Frank Walter F. schrieb:
> Die Besitzer solcher Firmen verdienen im Moment fett. Davon haben
> Mitarbeiter fast nichts.

welche Firma meinst du da speziell, oder einfach alle?

Autor: A. K. (prx)
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Frank Walter F. schrieb:
> Zusätzlich sollte man erben solcher Firmen stark besteuern

Womit du u.U. Heuschrecken fütterst und die Konzentration von KMUs zu 
Grossunternehmen förderst...

> und es können sich keine Machteliten bilden.

...und das Gegenteil davon erreichst.

Kompliziertes Thema. Nicht immer ist gut gemeint auch auch gemacht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mampfred (Gast)
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A. K. schrieb:
> Frank Walter F. schrieb:
>> Zusätzlich sollte man erben solcher Firmen stark besteuern
>
> Womit du u.U. Heuschrecken fütterst und die Konzentration von KMUs zu
> Grossunternehmen förderst...
>
>> und es können sich keine Machteliten bilden.
>
> ...und das Gegenteil davon erreichst.
>
> Kompliziertes Thema. Nicht immer ist gut gemeint auch auch gemacht.

Könntest du bitte erläutern warum genau das Gegenteil erreicht wird?

Autor: A. K. (prx)
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Mampfred schrieb:
> Könntest du bitte erläutern warum genau das Gegenteil erreicht wird?

Hatte ich doch davor angerissen. Wenn die Erben eines KMU es aufgrund 
der Kosten der Erbschaft nicht selbst weiterbetreiben können, dann ist 
die Wahrscheinlichkeit gross, dass es in einem Konzern oder bei einer 
Heuschrecke landet. Wenn überhaupt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias (Gast)
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Wobei sich ja generell die Frage stellt, was der Staat mit der 
zusätzlichen Kohle macht...

Ich finde einfach die Steuern zu hoch und habe kaum Vertrauen in 
Kompetenz/Willen der Politik.

Autor: Har(t)z-Jäger (Gast)
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Dieser Thread dokumentiert wieder eindrucksvoll, dass die Dummen auf 
einfache und populistische "Lösungen" stehen und sich keinesfalls mit 
der Realität befassen wollen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Daniel A. schrieb:
> Wieviel verdient ein Geschäftsführer, dem ein kleineres Unternehmen
> (KMU, GmbH) gehört, brutto im Jahr? Grobe Schätzungen bitte aus Eurer
> Erfahrung.

Gehalt der zwei Geschäftsführer bzw. Vorstände unserer Klitsche war ca. 
90-100k. Dazu Geschäftswagen plus diverse Extras wie Altersvorsorge etc.


> Fließt in das Gehalt des Geschäftsführers auch ein Teil des Gewinns, den
> sein Unternehmen erwirtschaftet? In welchem Maße darf er sich an dem
> Gewinn, nunja, "bedienen"?

In unserem Fall waren die Geschäftsführer auch Inhaber der Klitsche. Von 
daher haben sie auch einen Teil des Gewinns erhalten, so wie ich als 
Mitbesitzer einer AG auch einen Teil der Gewinnausschüttung in Form von 
Dividende erhalte.

Richtig fett verdient haben die drei früheren Eigentümer, die auch die 
Gründer waren, allerdings, als sie 2014 eine ihrer Firmen verkauft 
haben. Da dürfte jeder der drei Gründer eine Million verdient haben. 
Später haben sie sich zerstritten und zwei haben ihre Anteile verkauft 
an den verbliebenen dritten Gründer und dessen Kumpel, die dann 
alleinige Vorstände wurden.

Diese zwei wollten die Klitsche 2015 auch verkaufen für 1,6 Millionen, 
aber das ging wohl in die Hose, vermutlich weil die interessierte Firma 
erkannt hat, dass diese beiden Versager gerade dabei sind, ihre Klitsche 
an die Wand zu fahren. Genau genommen war die potentielle Käuferfirma 
gar nicht an der Klitsche selbst interessiert, sondern nur an zwei 
Projekten für zwei Großkunden, die sie gerne selbst als Kunden gehabt 
hätten. Nachdem die zwei Versager aber sämtliche Kunden vergrault haben, 
hatte auch die Käuferfirma wohl kein Interesse mehr.

Schlußendlich haben sie dann letztes Jahr eine Insolvenz vorgetäuscht, 
um die verbliebenen Mitarbeiter loszuwerden. Vorher haben sie sich in 
2017 noch einen fetten Gewinn ausgeschüttet. Ich hoffe doch, der 
Insolvenzverwalter arbeitet gründlich und holt sich diese 
Gewinnausschüttung aus ihrem Privatvermögen zurück.

Autor: Mampfred (Gast)
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Har(t)z-Jäger schrieb:
> Dieser Thread dokumentiert wieder eindrucksvoll, dass die Dummen
> auf
> einfache und populistische "Lösungen" stehen und sich keinesfalls mit
> der Realität befassen wollen.

Und wo wird hier deiner Meinung nach populistische Problemlösung 
vorgeschlagen?

Autor: F. B. (finanzberater)
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F. B. schrieb:
> Gehalt der zwei Geschäftsführer bzw. Vorstände unserer Klitsche war ca.
> 90-100k. Dazu Geschäftswagen plus diverse Extras wie Altersvorsorge etc.

Wobei sie allerdings mehrere Firmen hatten bzw. immer noch haben. Haben 
sich so ein Firmenkonstrukt aufgebaut, um besser Steuern hinterziehen 
und den Kündigungsschutz umgehen zu können. Wie viel sie als 
Geschäftsführer der anderen Firmen verdienen, das weiß ich nicht.

Und dann hat mindestens einer der beiden Vorstände früher auch noch für 
eine weitere Firma eines anderen Vorstands 10 Stunden pro Monat als 
Admin gearbeitet und dafür 400 € bekommen, obwohl er nichts auf die 
Reihe gebracht hat. D.h. gegenseitig haben sie sich Bruttostundenlöhne 
von 40 € gezahlt, was deutlich mehr war als das, was sie ihren 
Angestellten bezahlt haben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Marx W. (Gast)
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Egon schrieb:
> Ebenso bstimmt das Finanzamt die max. Größe meines steuerlich
> absetzbaren Autos. Also nichts mit Porsche für den
> Einmanngmbhkleinkrauter....

Hmm, wenn die Gewinne stimmen?
Denke mal dann wird`s auch ned so eng gesehen.

Ansonsten kann man auch einen Lesasing-rückläufer nehmen, da dürfte der 
Fiskal-Folter-Knecht kaum was zum meckern haben.
An der Lösung ist vorallem die Abschreibung in einen einzigen Jahr 
garned so schlecht!

Autor: Marx W. (Gast)
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A. K. schrieb:
> Mampfred schrieb:
>> Könntest du bitte erläutern warum genau das Gegenteil erreicht wird?
>
> Hatte ich doch davor angerissen. Wenn die Erben eines KMU es aufgrund
> der Kosten der Erbschaft nicht selbst weiterbetreiben können, dann ist
> die Wahrscheinlichkeit gross, dass es in einem Konzern oder bei einer
> Heuschrecke landet. Wenn überhaupt.

Kosten einer Erbschaft?

Die können die Erbschaftssteuer schon durch die niedrig Bewertung des 
Anlagevermögens gegen fast Null drücken. Sind Schulden und 
Anlagevermögen(unterbewertet) fast identisch, gibts fast nix zum Erben 
und der ganzen Laden (trotz Millionen Gewinnen) geht für 0,nix 
Erbschaftssteuer an die Erben über!

Autor: Le X. (lex_91)
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Mampfred schrieb:
> Und wo wird hier deiner Meinung nach populistische Problemlösung
> vorgeschlagen?

Hier:

Frank Walter F. schrieb:
> Zusätzlich sollte man erben solcher Firmen stark besteuern und den
> Verkauf mit Sozialabgaben koppeln. Damit ist das rentenproblem gelöst
> und es können sich keine Machteliten bilden.

Einfache, unbrauchbare Lösungen für komplexe Probleme.
Stammtischniveau.

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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Le X. schrieb:
> Mampfred schrieb:
> Und wo wird hier deiner Meinung nach populistische Problemlösung
> vorgeschlagen?
>
> Hier:
>
> Frank Walter F. schrieb:
> Zusätzlich sollte man erben solcher Firmen stark besteuern und den
> Verkauf mit Sozialabgaben koppeln. Damit ist das rentenproblem gelöst
> und es können sich keine Machteliten bilden.
>
> Einfache, unbrauchbare Lösungen für komplexe Probleme.
> Stammtischniveau.

Ich finde meine Lösung gar nicht unbrauchbar. Ganz im Gegenteil. Das 
Steuerrecht ist zu komplex. Der zehntel für alle, ja wirklich ALLE würde 
solche Probleme lösen. Dann zahlen nämlich die großen tech Konzerne 10% 
und der kleine Mann auch. Alles ganz gerecht. Dann würden zwar 
Steuerberater arbeitslos aber die konnten sich umschulen.

Beitrag #5678998 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
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Einfache Lösungen komplexer Probleme funktionieren nicht selten umso 
besser, je weniger tief man mit der Materie befasst ist. Je tiefer man 
drin steckt, desto komplexer wirkt sie, und desto mehr Probleme 
einfacher Lösungen tauchen auf und vermiesen die Aussicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mach (Gast)
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A. K. schrieb:
> Frank Walter F. schrieb:
>> Zusätzlich sollte man erben solcher Firmen stark besteuern
>
> Womit du u.U. Heuschrecken fütterst und die Konzentration von KMUs zu
> Grossunternehmen förderst...
>
>> und es können sich keine Machteliten bilden.
> ...und das Gegenteil davon erreichst.
> Kompliziertes Thema. Nicht immer ist gut gemeint auch auch gemacht.
Man könnte das Erbe auch in Form von Firmenanteilen besteuern. Aber 
klar, Firmen in Staatshand wäre ja Kommunismus...

Autor: Le X. (lex_91)
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Frank Walter F. schrieb:
> Der zehntel für alle, ja wirklich ALLE würde solche Probleme lösen.

Damit würdest du aber Geringverdiener und Einkommensschwache schlechter 
stellen als aktuell.

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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Le X. schrieb:
> Frank Walter F. schrieb:
> Der zehntel für alle, ja wirklich ALLE würde solche Probleme lösen.
>
> Damit würdest du aber Geringverdiener und Einkommensschwache schlechter
> stellen als aktuell.

Das ist immer das Argument dagegen aber es probiert niemand. Das Denken 
geht nämlich sehr eindimensional nur vom besteuerten Gehalt aus. Schon 
mal etwas über den Tellerrand gedacht? Dadurch konnten Wohnungen 
günstiger werden.

Autor: Le X. (lex_91)
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Für mich klingt das irgendwie nach Kurt Bindl.
Jemand hat wenig Ahnung von der Materie, denkt aber es besser zu wissen 
als Leute vom Fach die sich seit Jahren damit befassen.

Im Prinzip ist das doch auch nur ne fixe Idee von dir.
Hast du belastbare Zahlen?
Vielleicht kannst du die wegbrechenden Mittel aus der Mittelschicht 
garnicht kompensieren?
Hast du vielleicht eine grobe Abschätzung oder wenigstens eine 
Milchmädchenrechnung?

In deinem Modell würde ich als Gutverdiener und zukünftiger Vermieter 
massiv entlastet werden. Und so wie ich noch 20000000 weitere Bürger.
Wo soll das Geld dann herkommen?

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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Le X. schrieb:
> Für mich klingt das irgendwie nach Kurt Bindl.
> Jemand hat wenig Ahnung von der Materie, denkt aber es besser zu wissen
> als Leute vom Fach die sich seit Jahren damit befassen.
>
> Im Prinzip ist das doch auch nur ne fixe Idee von dir.
> Hast du belastbare Zahlen?
> Vielleicht kannst du die wegbrechenden Mittel aus der Mittelschicht
> garnicht kompensieren?
> Hast du vielleicht eine grobe Abschätzung oder wenigstens eine
> Milchmädchenrechnung?
>
> In deinem Modell würde ich als Gutverdiener und zukünftiger Vermieter
> massiv entlastet werden. Und so wie ich noch 20000000 weitere Bürger.
> Wo soll das Geld dann herkommen?

Na gut hast mich über zeugt. Mit so Vermietern will ich nicht reden. 
Rendite durch ein Grundbedürfniss anderer zu bekommen ist moralisch eh 
verwerflich. Alle Wohnungen gehören verstaatlicht.

Autor: Le X. (lex_91)
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Frank Walter F. schrieb:
> Alle Wohnungen gehören verstaatlicht.

Ja, wir sollten hier abbrechen.
Wir werden zu keinem Konsens kommen.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Frank Walter F. schrieb:
> Alle Wohnungen gehören verstaatlicht.

bringt erstmal wieder die Infrastruktur zurück in staatliche Hände.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Le X. schrieb:
> Frank Walter F. schrieb:
>> Der zehntel für alle, ja wirklich ALLE würde solche Probleme lösen.
>
> Damit würdest du aber Geringverdiener und Einkommensschwache schlechter
> stellen als aktuell.

Und für Großverdiener ist es deutlich zu wenig. Selbst Gerard Depardieu 
ist für 13% FlatTax nach Rußland gegangen. Also selbst der zahlt noch 
über 10% als Super-VIP bei seinem persönlichen Freund Putin.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Der zehntel für alle, ja wirklich ALLE würde solche Probleme lösen.

Ja, setze das mal durch, ich wäre sehr daran interssiert. Ich könnte auf 
einen Ritz 21.000 EUR an Lohnsteuern sparen. Echt geil, die Kommunisten!

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Der zehntel für alle, ja wirklich ALLE würde solche Probleme
> lösen.
>
> Ja, setze das mal durch, ich wäre sehr daran interssiert. Ich könnte auf
> einen Ritz 21.000 EUR an Lohnsteuern sparen. Echt geil, die Kommunisten!

Freu dich doch wenn du sparen kannst. Millardenkonzerne steuern dann 
endlich auch bei.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Frank Walter F. schrieb:
> Bürovorsteher schrieb:
>> Der zehntel für alle, ja wirklich ALLE würde solche Probleme
>> lösen.
>>
>> Ja, setze das mal durch, ich wäre sehr daran interssiert. Ich könnte auf
>> einen Ritz 21.000 EUR an Lohnsteuern sparen. Echt geil, die Kommunisten!
>
> Freu dich doch wenn du sparen kannst. Millardenkonzerne steuern dann
> endlich auch bei.

Ach der typische "Amazon zahlt keine Steuern" Typ. Deine 10% Flat Tax 
ändern daran nichts.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Le X. schrieb:
> Frank Walter F. schrieb:
>> Zusätzlich sollte man erben solcher Firmen stark besteuern und den
>> Verkauf mit Sozialabgaben koppeln. Damit ist das rentenproblem gelöst
>> und es können sich keine Machteliten bilden.
>
> Einfache, unbrauchbare Lösungen für komplexe Probleme.
> Stammtischniveau.

In der DDR 1.0 war es aber Realität!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Lothar M. schrieb:
> Kapiche?

Nöö!

Autor: A. K. (prx)
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Cha-woma M. schrieb:
> In der DDR 1.0 war es aber Realität!

Yep. Da gab es Lösungen, die theoretisch exzellent untersucht waren und 
demgemäss unmöglich falsch sein konnten. Frei nach der Devise:
   Wenn die Realität mit der Theorie nicht übereinstimmt,
   umso schlimmer für die Realität.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Matthias schrieb:
> Wobei sich ja generell die Frage stellt, was der Staat mit der
> zusätzlichen Kohle macht...
Wer ist der "Staat"?
Hat der einen Körper, oder ist er ein übermenschliches Wesen?
> Ich finde einfach die Steuern zu hoch und habe kaum Vertrauen in
> Kompetenz/Willen der Politik.
Öhh, dir ist aber schon aufgefallen das die Politik "gewählt" wurde.
Also denke ich muß du dich mal hinterfragen ob du falsch liegst oder 
deine per Staatsbürgerschaft verbundenen fast "geschwisterlichen" 
Wahlvolkangehörigen.

Am besten fängst bei deinen Nachbar an und geigst IHM mal was du von dem 
seiner "Wahlentscheidung" hälst!

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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A. K. schrieb:
> Yep. Da gab es Lösungen, die theoretisch exzellent untersucht waren und
> demgemäss unmöglich falsch sein konnten. Frei nach der Devise:
>    Wenn die Realität mit der Theorie nicht übereinstimmt,
>    umso schlimmer für die Realität.

Der vulkanische Wissenschaftsrat hielt Zeitreisen auch lange Zeit für 
unmöglich.

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Autor: Markus (Gast)
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Egon schrieb:
> Bleibt mal sachlich!
> Also ich, als Geschäftsführer meiner eigenen GmbH war und bin nie
> sozialversicherungspflichtig gewesen. D.h. keine (Pflicht-) Beiträge zur
> Rentenversicherung (= eigene Altersvorsorge), keine Krankenkasse-
> Beiträge (= privat versichert mit 100% Eigenbeitrag = kein
> Arbeitgeberanteil), [....]


Ich dachte immer, daß wäre so eine Art letzte Möglichkeit, um in die 
gesetzliche Krankenkasse zurückzukehren:
Man gründet eine GmbH, setzt sich selbst als angestellten 
Geschäftsführer ein und kommt somit in die gesetzliche Krankenkasse 
zurück (vorausgesetzt, daß selbst festgelegte Gehalt ist entsprechend 
niedrig).

Autor: A. S. (achs)
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Marx W. schrieb:
> Sind Schulden und Anlagevermögen(unterbewertet) fast identisch, gibts
> fast nix zum Erben und der ganzen Laden (trotz Millionen Gewinnen) geht
> für 0,nix Erbschaftssteuer an die Erben über!

Naja, wenn Du eine Villa für eine Mio Ernst, oder für 10, mit Schulden 
in gleicher Höhe, wieviel Erbschaftssteuer fändest Du dann angemessen?

Autor: Name H. (hacky)
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Der duemmliche Kommunist schrieb :
> Na gut hast mich über zeugt. Mit so Vermietern will ich nicht reden.
Rendite durch ein Grundbedürfniss anderer zu bekommen ist moralisch eh
verwerflich. Alle Wohnungen gehören verstaatlicht.

Ja, Ja. Die stattlichen Wohnungen. Einheit 12-75 im Plattenbau. Mit 
22m^2 fuer eine Familie, inkl Nasszelle. Sehr cool.

Daran, dass die Pensionskassen auch eine Rendite erwirtschaften muessen 
hast du nicht gedacht. Bei uns erniedrigen sich die Renten im 
Gleichschritt mit den Hypothekarzinsen. Daher gibt es fuer die 
Pensionskassen nur eins : Rupft die Mieter, am Besten die mit den 
Grossen teuren Wohnungen. Die in den kleinen guenstigen Wohnungen sind 
nichts, zu viele Mietnomaden in diesem Segment.

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Frank Walter F. schrieb:
> Bürovorsteher schrieb:
> Der zehntel für alle, ja wirklich ALLE würde solche Probleme
> lösen.
>
> Ja, setze das mal durch, ich wäre sehr daran interssiert. Ich könnte auf
> einen Ritz 21.000 EUR an Lohnsteuern sparen. Echt geil, die Kommunisten!
>
> Freu dich doch wenn du sparen kannst. Millardenkonzerne steuern dann
> endlich auch bei.
>
> Ach der typische "Amazon zahlt keine Steuern" Typ. Deine 10% Flat Tax
> ändern daran nichts.

Da kannst du herablassend über mich reden wie du willst aber 10% sind 
mehr als ein unterer einstelliger Steuersatz. Es ist immer wieder 
erstaunlich wie der Mensch so drauf ist. Bloß nichts ändern wollen weil 
für mich ist ja alles gut und sowieso ist Veränderung nur Arbeit. So 
werden keine Probleme gelöst sondern veraltete Strukturen behalten.

Autor: A. K. (prx)
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Frank Walter F. schrieb:
> Da kannst du herablassend über mich reden wie du willst aber 10% sind
> mehr als ein unterer einstelliger Steuersatz.

Bei Multis geht es nicht (nur) um den Steuersatz in D, sondern 
massgeblich um den Ort der Versteuerung. Das ist innerhalb der EU oft 
Irland. Bei Amazon kommt Luxemburg ins Spiel.

Die EU liegt mit Irland und Luxemburg aufgrund von illegalen 
Steuervergünstigungen im Clinch, Apple/Irland dürfte der bekannteste 
Fall sein. Aber egal was dabei rauskommt, D bringt es wenig, wenn der 
Gewinn bei einem in D verkauften iPhone in Irland anfällt.

Denn faire Versteuerung in dem Land, in dem der Gewinn tatsächlich 
erfolgt, ist nicht so ganz einfach zu erreichen. Mit Prozenten schon mal 
garnicht. Weil die Unternehmen den durch interne Verrechnungen 
verschieben können. Um das anders zu ordnen, braucht man mehr Regeln, 
Aufwand und Bürokratie.

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
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Frank Walter F. schrieb:
> Bloß nichts ändern wollen weil für mich ist ja alles gut und sowieso ist
> Veränderung nur Arbeit. So werden keine Probleme gelöst sondern
> veraltete Strukturen behalten.

Es ist aber auch nicht sinnvoll auf Teufel komm raus irgendwas ändern zu 
wollen, aus einem Bauchgefühl oder einer Laune heraus.
Deswegen frage ich nochmal: hast du grobe Zahlen zu deiner geplanten 
Steuerreform?
Woher nimmst du die Multimilliarden die durch deine FlatTax wegfallen?
Wieso denkst du ist dein Ansatz praxistauglicher als das was die 
Experten über Jahrzehnte erarbeitet haben?

Und vor allem: wieso magst du nicht mehr mit mir reden?
Filterblasenaffin?

Autor: A. K. (prx)
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Matthias schrieb:
> Ich finde einfach die Steuern zu hoch

Dann bist du nicht deutsch genug:

"Deutsche zahlen ganz gerne Steuern"
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuern-deutsche-zahlen-im-internationalen-vergleich-gerne-a-1246243.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Heinrich (Gast)
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A. K. schrieb:
> Matthias schrieb:
>> Ich finde einfach die Steuern zu hoch
>
> "Deutsche zahlen ganz gerne Steuern"
> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuern-deutsche-zahlen-im-internationalen-vergleich-gerne-a-1246243.html

Die glücklichsten Leute leben in Ländern mit hohen Steuern. Ob da wohl 
ein Zusammenhang besteht? Ja.

Autor: A. K. (prx)
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Heinrich schrieb:
> Die glücklichsten Leute leben in Ländern mit hohen Steuern. Ob da wohl
> ein Zusammenhang besteht? Ja.

Jene notorisch Unglücklichen, die über zu hohe Steuern jammern, träumen 
oft vom Auswandern. Wenn sie das dann tun, verbleiben die Glücklichen in 
den Hochsteuerländern, die Unglücklichen wandern in die anderen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Wenn man viel Steuern zahlt geht es einem halt gut. So einfach ist das. 
Hartzer zahlen so gut wie keine Steuern.

Beitrag #5680682 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
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Wenn es einem also gut geht, weil man hohe Steuern zahlt, und trotzdem 
über hohe Steuern jammert, dann jammert man also, weil es einem zu gut 
geht. ;-)

Autor: Dreamer (Gast)
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuern-deutsche-zahlen-im-internationalen-vergleich-gerne-a-1246243.html

ehrlich gesagt mir bleibt die Spucke weg, aber deshalb bin ich auch weg 
aus Deutschland ;-)
Für unsere Entwicklungsarbeiten bekommen wir jetzt sogar 
Steuernachlässe.
Solidarität ist keine Einbahnstraße, wenn da mal nichts zurückkommt dann 
hört sich der Spass einfach auf.

Aber was erwartet man in einem Land wo 10% der Steuerpflichtigen 50% der 
Steuern zahlen, und diese 10% bereits jene sind die 54k Brutto im Jahr 
verdienen.
Dafür wird man in Berlin immer freundlich von Bettlern begrüßt (es ist 
wirklich schwierig mit der S-Bahn durch die Stadt zu kommen ohne 
angebettelt zu werden).

Ich warte bis es in Deutschland kracht, dann versuch ich vielleicht mich 
politisch zu engagieren. Aktuell macht das keinen Sinn da die Karten 
bereits alle vergeben sind.

Autor: starfan (Gast)
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Hat hier schon mal wer absichtlich Richtung H4 gesteuert, oder auch H4 
gelebt?
Wie muss ich mir das vorstellen, ist das tatsächlich so übel das mir 
nichts als eine Verwahrlosung bleiben kann?

Ich hab immer wieder die Vorstellung das sich H4 trotz allem lohnt. Als 
würde sich wenig Geld mehr lohnen als etwas mehr...

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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starfan schrieb:
> Wie muss ich mir das vorstellen, ist das tatsächlich so übel das mir
> nichts als eine Verwahrlosung bleiben kann?

Natürlich bedeutet H4 nicht automatisch Verwahrlosung.

> Ich hab immer wieder die Vorstellung das sich H4 trotz allem lohnt. Als
> würde sich wenig Geld mehr lohnen als etwas mehr...

Es lohnt sich nur wenn du nichts hast. Kein Geld, kein Haus, kein Auto 
usw.

Autor: Matthias (Gast)
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Bezgl. Steuern:
Aus der Sicht eines Angestellten mag die momentane Steuersituation nicht 
so schlimm sein, aber wenn man bedenkt, dass praktisch jeder Angestellte 
dem Arbeitgeber das Doppelte kostet (rein vom Lohn+Steuer+Versicherung) 
und dann  vom Netto des Angestellten noch so an die 20% Mwst abgegeben 
werden, so finde ich schon, dass das in Summe eine zu hohe Steuerlast 
ist....

Autor: Dreamer (Gast)
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Der Staat würgt die kleinen Unternehmer ab, also sagen wir innovative 
Leute. Viele können doch überhaupt nicht mehr starten da die Kosten viel 
zu hoch (und die Bürokratie viel zu ausgeprägt ist).

Das gehört sofort abgestellt.

Der ganze WEEE, Verpackungsverordnung etc. Mist gehört komplett 
überarbeitet. Eine Stelle gehört beim Staat eingerichtet welche sich um 
die gesamte EU kümmert.

Für was gibt's diesen Idiotenverein namens EU denn überhaupt? Dass sich 
jetzt jeder Krauter in jedem einzelnen Land selber registrieren darf? 
Oder der Krauter jetzt Subfirmen welche die Registrierung für ihn 
durchführen reich macht?
Die spinnen ja komplett in Europa.
Dann mit einem lächerlichen Gewinn (für ein Unternehmen ist das ein 
lächerlicher Gewinn) von 60-70k muss schon eine doppelte Buchführung 
gemacht werden, von was träumen diese Idioten denn nur?

Genau so die Umsatzsteuerhinterziehung aus Drittländern (inkl. 
Umsatzsteuervermeidungs-Versicherung, Beispiel? dx.com)


Pardon aber in Europa ist zur Zeit für kleine Unternehmer (ich gehe da 
vom Studenten aus der sich mal 2-3 Jahre hinsetzt um etwas zu 
entwickeln) die es ohne Förderungen schaffen wollen alles Scheisse.

In Asien (ja nicht unbedingt in China, aber es gibt dort andere Länder) 
finden sie deutlich bessere Rahmenbedingungen zum Starten (meine 
Erfahrung).

Der Staat soll den Leuten nicht vorgeben wie sie zu leben haben, er soll 
ihnen die Hürden aus dem Weg räumen und sie motivieren.
Und da krankt gerade der deutsche Staat mächtig.
Die Butter streicht er ja mit seiner GEZ auf's Brot, die öffentlich 
Rechtlichen sind gut für die Demokratie... mein Gott den Scheiss hab ich 
10 Jahre schon nicht mehr angeschaut (und davor hab ich nicht mitgezählt 
aber auch nicht geschaut).

Wahrscheinlich bin ich deshalb jetzt einfach ein lupenreiner Kommunist.

Autor: A. K. (prx)
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Dreamer schrieb:
> Für was gibt's diesen Idiotenverein namens EU denn überhaupt?

Beispielsweise können Unternehmen so in der ganzen EU einkaufen und 
verkaufen, ohne für jedes Land ein eigene Regeln und Steuermechanismen 
beachten zu müssen. Das ist besonders für kleine und mittlere 
Unternehmen von Bedeutung.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Dreamer schrieb:
> In Asien (ja nicht unbedingt in China, aber es gibt dort andere Länder)
> finden sie deutlich bessere Rahmenbedingungen zum Starten (meine
> Erfahrung).

Warum bist du nicht dort, hast ein Unternehmen und verdienst LKW 
Ladungen an Kohle?

Autor: Dreamer (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Warum bist du nicht dort, hast ein Unternehmen und verdienst LKW
> Ladungen an Kohle?

Don't worry I'm already there! Ich warte nur noch bis in Deutschland 
alles zusammenbricht dann engagiere ich mich wieder in Deutschland (denn 
dann sehe ich noch Hoffnung).

Autor: Dreamer (Gast)
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Ich lehne nicht das Land ab, in Deutschland gibt's viele sehr kluge 
Leute die ich auch sehr schätze.

Doch was ihr in der Politik habt ist eine Schande, und wie das Land 
administriert wird ist noch eine größere Schande. Und wie das Volk von 
dem Drecksstaat gegängelt wird ist eine Zumutung. Die Leute haben sich 
an diese Scheisse schon längst gewöhnt die in Deutschland abläuft.

Freiheit?
Wohlstand?
Fortschritt?

Das sind Dinge die in Deutschland nicht mehr gelebt werden, und dafür 
verantwortlich ist der Staat (diese unsäglichen Beamten und Politiker) 
und dieses beschissene System.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Dreamer schrieb:
> Don't worry I'm already there!

Und wo ist das? Wo findet man das Paradies?

> Ich warte nur noch bis in Deutschland
> alles zusammenbricht dann engagiere ich mich wieder in Deutschland (denn
> dann sehe ich noch Hoffnung).

Warum? Wenn es bei dir so gut ist.

Autor: A. K. (prx)
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A. K. schrieb:
> Beispielsweise können Unternehmen so in der ganzen EU einkaufen und
> verkaufen, ohne für jedes Land ein eigene Regeln und Steuermechanismen
> beachten zu müssen. Das ist besonders für kleine und mittlere
> Unternehmen von Bedeutung.

Wäre ganz interessant, was Winfried dabei für Erfahrungen hat. Er sitzt 
mit seinem Kleinunternehmen in Österreich am Dreiländereck D/Ö/CH und 
sein Wirkungskreis umfasst m.W. auch Teile Deutschlands und der Schweiz. 
Ohne EU bliebe ihm nur Österreich. Und die Schweiz müht sich nach 
Kräften, gerade solchen kleinen EU-Firmen Knüppel zwischen die Beine zu 
werfen, EU-Verträge hin oder her.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Matthias schrieb:
> aber wenn man bedenkt, dass praktisch jeder Angestellte
> dem Arbeitgeber das Doppelte kostet (rein vom Lohn+Steuer+Versicherung)
> und dann  vom Netto des Angestellten noch so an die 20% Mwst abgegeben
> werden, so finde ich schon, dass das in Summe eine zu hohe Steuerlast
> ist....

Ohne die Sozialausgaben gibts keine Rente, keine Krankenversicherung, 
keine Pflegeversicherung, keine Arbeitslosenversicherung. Klar, kann man 
alles selber organisieren. Diese Kosten sollte man dann aber fairerweise 
einrechnen. Und die  dann über Steuern erforderliche Quersubvention der 
Krankenversicherung für niedrige Einkommen.

Autor: Dreamer (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Dreamer schrieb:
>> Don't worry I'm already there!
>
> Und wo ist das? Wo findet man das Paradies?
>
>> Ich warte nur noch bis in Deutschland
>> alles zusammenbricht dann engagiere ich mich wieder in Deutschland (denn
>> dann sehe ich noch Hoffnung).
>
> Warum? Wenn es bei dir so gut ist.
>

Ich habe ja bereits geschrieben dass weder das Land noch die Leute mein 
Problem sind.
Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen? Und die Kritikpunkte welche 
ich für inakzeptabel halte?

Warum werden Politiker Politiker, wenn sie ja doch nichts für's Land und 
die Leute tun?

Wenn Du so einer bist und irgendwelchen Leuten (Politikern und Beamte) 
gerne Dein Geld in deren Arsch stecken willst ... nur zu.

Ich will dafür auch gefälligst eine Gegenleistung sehen, und die 
Gegenleistung sollen mindestens diese drei Punkte sein:
* Wohlstand
* Fortschritt
* Freiheit

bedeuten, und nicht wie in Deutschland - ok du kannst Deinen Laden hier 
aufmachen aber mit dem Risiko dass du gegen irgendein Gesetz verstößt wo 
du danach sofort verklagt werden kannst, während hinterrücks die halbe 
Welt diese Regelungen mißachtet.
Es gibt keine Entschuldigung für WEEE2 und dass sich Hersteller in jedem 
Land einzeln registrieren müssen, die Politiker werden und wurden seit 
eh und je bezahlt Hürden zu entfernen (und dass ist auch das was sie den 
Bürgern ja ganze Zeit in Europa sagen, oder nicht?).

Den Wohlstand: setz dich in den Zug, fahr nach Berlin schau dir die 
Straßen dort an, die Armut ist dort gestiegen und nicht der allgemeine 
Wohlstand. Tja irgendwie funktioniert die Umverteilung von den Steuern 
nicht wirklich.

Freiheit: Zahl die GEZ nicht, und wenn Du den irrsinnigen Regeln nicht 
Folge leistest wirst du Konsequenzen in Deutschland spüren. (Schufa 
Eintrag, was z.B dazu führt dass du nur noch ein P-Konto bekommen wirst, 
kein Kredit, usw.). Nur weil man das dämliche ARD/ZDF Fernsehen ablehnt, 
sorry das ist einfach lächerlich.
Gibt noch genug andere Beispiele.

Bist Du angestellt? Dann hast Du nichts mitbekommen von dem was in 
Deutschland abläuft.

Autor: Frank Walter F. (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
> Warum bist du nicht dort, hast ein Unternehmen und verdienst LKW
> Ladungen an Kohle?
>
> Don't worry I'm already there! Ich warte nur noch bis in Deutschland
> alles zusammenbricht dann engagiere ich mich wieder in Deutschland (denn
> dann sehe ich noch Hoffnung).

Und in welcher Form willst du dich dann engagieren? Du bist auch nicht 
gerade sozial drauf dir zu wünschen, dass es kracht. Was auch immer du 
damit meinst. Anstatt abzuhauhen könntest du dich auch engagieren damit 
es eben nicht "kracht".

Autor: Heinrich (Gast)
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Dreamer schrieb:
> Freiheit? Wohlstand? Fortschritt?

In allen drei Punkten sehe ich Deutschland im Vergleich mit den meisten 
anderen Ländern sehr gut aufgestellt. Bei der Digitalisierung haben wir 
sicher noch aufzuholen, aber ich habe keine Bedenken, dass wir das 
erreichen.

> Das sind Dinge die in Deutschland nicht mehr gelebt werden, und dafür
> verantwortlich ist der Staat (diese unsäglichen Beamten und Politiker)
> und dieses beschissene System.

In einer Demokratie bekommt jede Bevölkerung die Politiker, die es 
verdient, im guten wie im schlechten Sinne.

Aus deiner Sicht ist das System vielleicht ungenügend, aber aus Sicht 
der Mehrheit der Wähler nicht. Der Job als Politiker ist auch nicht 
gerade toll: sehr stressig, immer unter öffentlicher Beobachtung und 
negatives Image. Auf "die Politiker" zu schimpfen ist dagegen sehr 
einfach.

Autor: A. K. (prx)
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Frank Walter F. schrieb:
> Und in welcher Form willst du dich dann engagieren?

Vielleicht sitzt er in der Sawuschkinastraße in St. Petersburg und 
wartet darauf, bei passender Gelegenheit per Eisenbahn nach D zu kommen, 
um nach den Rechten zu sehen. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Dreamer (Gast)
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> Aus deiner Sicht ist das System vielleicht ungenügend, aber aus Sicht der 
Mehrheit der Wähler nicht.

Nicht alle Probleme treffen jeden, deshalb ist es auch wichtig dass man 
sich etwas umhört und Probleme mitbekommt.

Als Angestellter hat man fast keine Schnittpunkte mit dem Staat und 
daher auch keine oder nur wenig Probleme mit ihm. Als Tourist ist 
Deutschland wunderbar, und das ist mittlerweile auch mein Status.

Das nächste mal wenn ich auf Besuch in Berlin bin und mich jemand in der 
Ubahn nach Essen fragt (... und so etwas in der Hauptstadt von 
Deutschland) werde ich diese Leute an der Hand packen und mit ihnen zum 
Finanzamt gehen (ja diese Leute erbetteln auch 7 bzw. 19% für den 
Staat).
Mal schauen wie den *rschen beim Staat ihre eigene Suppe schmeckt wenn's 
um Solidarität geht.

Wir haben aktuell 3 Angestellte in Ost-Asien (dank der Entwicklungen 
welche ich rübergezogen habe), und auch der Kostendruck ist deutlich 
geringer. Die Bürokratie ist angemessen, das Service von den staatlichen 
Stellen ist klasse. Ja auch wir müssen dort Steuern zahlen, aber ich 
sehe den Nutzen (den ich in Deutschland für die hohen Steuerzahlungen 
welche ich geleistet habe wirklich nie gesehen habe, eher das Gegenteil 
die Leute um mich herum in Berlin wurden nur ärmer). Die Limited die wir 
angemeldet haben macht wirklich einen Sinn für das Unternehmen, und wir 
sind weit entfernt von 30% Steuern ... sehr weit.

Nachträglich gesehen sehe ich meine Position in Deutschland eher so: 
Forest Gump versucht das Ende des Zuges zu erreichen, der deutsche Staat 
bestiehlt ihn und wirft ihn immer runter, er steht auf versucht nochmal 
sein Glück und nochmal das gleiche Spiel.
In Asien erreicht Forest Gump nun den Zug und kann sich im Zug voran 
bewegen. Die Leute vom Staat in Ost-Asien sind auch auf dem Zug 
(verlangen einen kleinen Obolus) aber stehen nur an der Seite und lassen 
einen vorbei.

Und der Zug nennt sich in der Wirklichkeit "Wirtschaft" welche sich 
weiter entwickelt. Unsere Tätigkeit ist Elektronik/Software-Entwicklung 
und Fertigung, worin ich ca 15 Jahre Erfahrung habe.

Ich will hier Deutschland nicht schlecht machen, schon überhaupt nicht 
die Bürger (es gibt wie erwähnt genug schlaue Leute in Deutschland), 
hatte selber genug Vorbilder in Deutschland als ich jung war (von denen 
ich gelernt habe).

Aber diese Affen-Regierung und das behinderte System in Deutschland 
welches die Bürger in Wirklichkeit unterdrückt. Die Schlauen sind halt 
leider mit anderen Dingen beschäftigt als ihr Leben für Nichts 
hinzugeben (=beim Staat zu arbeiten).

Autor: A. K. (prx)
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Dreamer schrieb:
> Wir haben aktuell 3 Angestellte in Ost-Asien (dank der Entwicklungen
> welche ich rübergezogen habe), und auch der Kostendruck ist deutlich
> geringer. Die Bürokratie ist angemessen, das Service von den staatlichen
> Stellen ist klasse.

> Aber diese Affen-Regierung und das behinderte System in Deutschland
> welches die Bürger in Wirklichkeit unterdrückt. Die Schlauen sind halt
> leider mit anderen Dingen beschäftigt als ihr Leben für Nichts
> hinzugeben (=beim Staat zu arbeiten).

Ist die Frage gestattet, wo in Ostasien dieser Traum zu finden ist? Auf 
viele ostasiatische Staaten scheint das eher nicht zuzutreffen.

Autor: Linda Guss (Gast)
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Das wird er dir nicht verraten weil das nur angeberei ist. In Asien ist 
fast alles korrupt. Bis auf ein paar Länder. Er will einfach nur gegen 
eine Gesellschaft hetzen in der er sicher nie Erfolg hatte.

Autor: Oscar K. (sieges)
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Dreamers Ausführungen kann ich voll zustimmen.
Es gehört halt eine ganze Portion Lebenserfahrung dazu um das System 
komplett zu durchschauen.
Früher hatte z.B in Firmen Ingenieure das Sagen, die noch eine Art 
Berufsstolz hatten und heute sitzen BWLer die keine Ahnung von Technik 
haben an diesen Schaltstellen und produzieren Schrott d.h Produkte mit 
begrenzter Lebensdauer.
Wie auch in der Politik.
Ihnen geht es nur um den Profit .... auf Kosten zukünftiger 
Generationen.
Wie hat Harry  ( Lesch) in einem seiner Vorträge so schön thematisiert 
: " alles wird durch durch ökonomisiert , den es geht nur noch um den 
Shareholder value .“

Auch ich werde einen Teufel tun und mein Produkt nicht in Deutschland 
produzieren.
Ich kann dies an jedem Ort der Welt !

Dreamer melde Dich mal bitte bei mir, vielleicht gibt es interessante 
Berührungspunkte.
Allen noch einen schönen Sonntag
cheers Sigges

Autor: A. K. (prx)
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Linda Guss schrieb:
> Das wird er dir nicht verraten weil das nur angeberei ist. In Asien ist
> fast alles korrupt. Bis auf ein paar Länder.

Eben. Japan, Südkorea, Singapur, Taiwan, Hongkong wären wohl die ersten 
Kandidaten, an die man so denkt. Südkorea hat ein allerdings Probleme 
mit Korruption. Japan und Taiwan haben ernste Zukunftsprobleme aufgrund 
einer noch schlechteren Altersstruktur als D und sehr wenig Übung mit 
Einwanderung. Ob die Bürokratie effizienter ist weiss ich nicht, drüber 
schimpfen tun sie jedoch auch, ausser in Singapur.

Der Rest Ostasiens? Von Thailand, Malaysia, Indonesien und China kenne 
ich ein paar Stories durch Bekannte, die einige Zeit dort verbrachten. 
Thema Bürokratie und Korruption? Vom tief durchzogenen Schnüffelstaat 
Chinas ganz abgesehen, der bis in die Unternehmenskommunikation 
reingreift. Und mit einem offen ausgedrückten "Affen-Regierung" kommt 
man da nicht überall gut an.

Unterm Strich bleibt da eigentlich nur Singapur übrig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dreamer (Gast)
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A. K. schrieb:
> Eben. Japan, Südkorea, Singapur, Taiwan, Hongkong wären wohl die ersten
> Kandidaten, an die man so denkt. Südkorea hat ein allerdings Probleme
> mit Korruption. Japan und Taiwan haben ernste Zukunftsprobleme aufgrund
> einer noch schlechteren Altersstruktur als D und sehr wenig Übung mit
> Einwanderung. Ob die Bürokratie effizienter ist weiss ich nicht, drüber
> schimpfen tun sie jedoch auch, ausser in Singapur.

Liest du Statistiken oder hast Du in solchen Ländern schon mal gelebt?

> Das wird er dir nicht verraten weil das nur angeberei ist. In Asien ist
> fast alles korrupt. Bis auf ein paar Länder. Er will einfach nur gegen
> eine Gesellschaft hetzen in der er sicher nie Erfolg hatte.

Wo hetze ich gegen die Gesellschaft?
Verrate mir das mal bitte?

Der Staat ist nicht die Gesellschaft, wie dumm muss man sein den Staat 
mit der Gesellschaft gleichzusetzen?
Die Leute glauben ja nur deshalb an die deutsche Demokratie weiß sie 
keine Berührungspunkte haben. Sobald man mit dem Staat zu tun hat sieht 
die Lage wieder anders aus.

Wie rechtfertigt man in der Bundeshauptstadt die Bettler in der Ubahn, 
es artet dort mittlerweile wirklich aus. Fehlende Solidarität der Bürger 
oder Kleinunternehmer gegenüber jenen die dort betteln? Oder ist dort 
nicht doch der Staat schuld? Für was zahlt man denn Steuern und 
rechtfertigt diese mit Solidarität???

Nicht mal in Seoul, Taipeh, Tokyo hab ich so viele Bettler gesehen wie 
in der deutschen Hauptstadt.
Selbst wenn Freunde mich damals in Berlin besucht haben, haben sie die 
unangenehme Situation in den öffentlichen Verkehrsmittel bemerkt.

Der deutsche Drecksstaat bzw. den Idioten die dort arbeiten bekommen 
nicht mal den Flughafen in Berlin in der Regelzeit zusammen, aber von 
den kleinen Bürgern erwarten diese menschlichen Subjekte (Beamte und 
Politiker) dass sie fliegen können. Ansonsten hetzen sie einen gleich 
die Schufa mit all den Konsequenzen auf den Hals. Sie selber (wieder 
diverse Beamte und Politiker) gehen immer straffrei aus für ihre 
Missetaten.

Man muss wirklich blind sein um das alles so hinzunehmen und vor allem 
auch noch freudig zu finanzieren.

Jetzt zahle ich Steuern und bekomme als Gegenleistung ebenfalls eine 
funktionierende Gesellschaft, man lässt mir sogar genug Geld damit ich 
mein Unternehmen leichter ausbauen kann und Leuten stressfreier ein 
Gehalt zahlen kann.
Ich war in Deutschland schon erfolgreich, wer in's Ausland geht weil er 
in Deutschland nicht erfolgreich ist wird im Ausland wohl noch mehr 
Probleme bekommen (vor allem da er die Sprache und Gesetze nicht kennt, 
ich hab diesbezüglich zum Glück Leute aus der Verwandtschaft die mir 
wirklich helfen - und der Staat bestraft mich dort auch nicht sofort 
wenn mal was nicht passt).

Autor: A. K. (prx)
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Dreamer schrieb:
> Nicht mal in Seoul, Taipeh, Tokyo hab ich so viele Bettler gesehen wie
> in der deutschen Hauptstadt.

Ich sehe hier, weit weg von Berlin, zwar auch öfter welche, aber fast 
nur Angestellte des entsprechenden Balkan-Gewerbes. Hat man nur Fische 
als Nachbarn, entfällt das naturgemäss.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Dreamer schrieb:
> Nicht mal in Seoul, Taipeh, Tokyo hab ich so viele Bettler gesehen wie
> in der deutschen Hauptstadt.

Tcha... das sind alles Inseln.
Südkorea wg Nordkorea ja auch.

In Berlin treiben sich Bettler aus aller Herren Länder herum.
Die kommen alle politisch gewollt freizügig her. Zur Not auch zu Fuß.

in den anderen genanten Orten geht das nicht so einfach.

Autor: starfan (Gast)
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ist es den Bettlern in anderen Städten überhaupt erlaubt frei umher zu 
streifen?
Wäre ja nichts neues wenn gewisse Bereich einer Stadt Pennerfrei 
gehalten werden.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Dreamer schrieb:
> Der deutsche Drecksstaat bzw. den Idioten die dort arbeiten bekommen
> nicht mal den Flughafen in Berlin in der Regelzeit zusammen, aber von
> den kleinen Bürgern erwarten diese menschlichen Subjekte (Beamte und
> Politiker) dass sie fliegen können. Ansonsten hetzen sie einen gleich
> die Schufa mit all den Konsequenzen auf den Hals. Sie selber (wieder
> diverse Beamte und Politiker) gehen immer straffrei aus für ihre
> Missetaten.

Ähh???
Warum sollten Idioten einen "Flughafen" zusammenbekommen?
Wie wäre es mal deiner Umgebung klar zu machen dass sie mit ihrem 
Wahlentscheidung selbst beteiligt sind an den Zuständen, und DU jedem 
Kontakt mit ihnen abbrichst, wenn sich die Zustände nicht ändern!
Vllt. bringt der Weg was?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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starfan schrieb:
> ist es den Bettlern in anderen Städten überhaupt erlaubt frei umher zu
> streifen?

In D-land?
Soweit ich es sehen kann schon!
Vllt. will auch die "Herrschende Klasse" ihre  Untertanen mit dem 
Bettlerdasein einschüchtern.
So nach dem Motto:
"Seht mal was passieren kann, wenn ihr nicht artig seid!"

Autor: A. S. (achs)
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Sind die anderen Metropolen nicht bedeutende Wirtschaftszentren ihres 
Landes? Dann wäre Berlin als Vergleich unfair, eher Hamburg oder 
München.

Autor: A. K. (prx)
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starfan schrieb:
> ist es den Bettlern in anderen Städten überhaupt erlaubt frei umher zu
> streifen?

Passives betteln, also stilles dasitzen, ist hier zulässig. Aktiv die 
Leute ansprechen oder gar angehen ist nicht zu lässig.

Betteln generell zu verbieten geht bei aktueller Rechtslage nicht:
https://openjur.de/u/228407.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
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Dreamer schrieb:
> Wie rechtfertigt man in der Bundeshauptstadt

Dreamer schrieb:
> und so etwas in der Hauptstadt von
> Deutschland

Du stellst das hier so dar als wäre eine Hauptstadt der letzte Ort an 
dem du Bettler erwarten würdest.
In Wahrheit sieht man doch eher in den Hauptstädten die meisten Bettler.
Egal ob nun in Deutschland oder anderweitig.

Ist ja auch irgendwie logisch.
Die Infrastruktur (Suppenküchen, Heime, Bettlerszene, Drogenszene) ist 
dort besser als auf dem Land und es laufen mehr potentielle Spender 
herum.

Grundsätzlich sind Hauptstädte, bis auf wenige Ausnahmen, immer ärmer 
und verwahrloster als das Restland.
Vielleicht nicht in den Zentren und Touristenvierteln...

Autor: Dreamer (Gast)
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Le X. schrieb:
> Du stellst das hier so dar als wäre eine Hauptstadt der letzte Ort an
> dem du Bettler erwarten würdest.

Mach dir doch selber ein Bild von Berlin, fahr mal ne Runde S-Bahn (mehr 
wird's dort nicht brauchen). Hab sogar schon Leute am Flughafen betteln 
gesehen.

Dafür dass dieser scheiss Staat so hohe Steuern abkassiert und dies mit 
SOLIDARITÄT begründet ist dies schon eine ziemliche Frechheit.

Irgendetwas machen Inselstaaten dann ja wohl richtig wenn sie ihre 
öffentlichen Verkehrsmittel frei von Bettlern haben, auch die 
Öffentlichkeit ist nicht so derart schlecht geprägt.
Gut ich mag ein bißchen übertreiben mit der Aussage, aber dennoch im 
Kern sind die Aussagen absolut richtig.

Für mich sind diese Zustände ein Eingeständnis zum Versagen des Staates.
Und wenn der Staat es schon nicht auf die Reihe bekommt die Probleme zu 
lösen dann soll er das besser den kleinen und mittleren Unternehmen 
überlassen.
Wie erwähnt ich hab nun Arbeitsplätze in Asien geschaffen und die 
Situation sieht bei uns sehr gut aus sodass demnächst wohl noch weitere 
kommen werden.

Dem dreckigen deutschen Staat habe ich nichts zu verdanken, nur Probleme 
und das über eine Dekade gesehen. Sollte ich in Fernost einem Beamten 
begegnen dann werde ich ihm nur den Tipp geben sich von mir zu 
entfernen, ansonsten gibt's nen Schwerverletzten, so sauer bin ich auf 
euren Staat.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Dreamer schrieb:
> scheiss Staat

ist der wirklich so schlecht?

Ich habe einen Mann im Ausland mit Herzfehler,
wartend auf eine Transplantation, arbeiten gesehen
Dafür musste man das nötige Geschläuch immer mitziehen.

Ich kam dazu diesen Man zu fragen, warum das ganze Gebamsel nötig sei.
Mein knappes Englisch hatte dann gereicht, das dessen Augen immer 
grösser wurden, weil man sich das nicht vorstellen konnte,
dass man hier so definitiv nicht arbeiten muss.

Auch wenns hier bisweilen an Gerechtigkeit mangelt,
SO WEIT ist es hier nun nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Sollte ich in Fernost einem Beamten
> begegnen dann werde ich ihm nur den Tipp geben sich von mir zu
> entfernen, ansonsten gibt's nen Schwerverletzten,

Du weißt aber auch, dass der Beamte der grundsätzlich falsche Adressat 
für deine Prügelorgien wäre?

Autor: A. K. (prx)
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Bürovorsteher schrieb:
>> Sollte ich in Fernost einem Beamten
>> begegnen dann werde ich ihm nur den Tipp geben sich von mir zu
>> entfernen, ansonsten gibt's nen Schwerverletzten,
>
> Du weißt aber auch, dass der Beamte der grundsätzlich falsche Adressat
> für deine Prügelorgien wäre?

Sowas in der Art ging unlängst andersrum aus:
https://www.mirror.co.uk/news/us-news/man-trying-kidnap-woman-chases-13818175

Autor: Mach (Gast)
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Die hohen Steuern waeren gar nicht schlimm, wenn das Geld nicht so 
sinnlos verheizt werden wuerde.
Sozialhilfe wurde neben der Solidaritaet immer damit begruendet, dass es 
Sicherheit schaffen wuerde, da verarmte Menschen unberechenbar sind. Das 
ist natuerlich auch richtig, aber heute zieht das Sozialsystem viele 
Menschen aus Laendern mit prekaeren Verhaeltnissen an, die Gewalt 
einfach "gewohnt" sind.

In Asiatischen Laender... ist alles gut solange man leistungsfaehig ist. 
Als Weisser geniesst man einen ordentlichen Vertrauensvorschuss. Aber 
als Einheimischer in einem Bauerndorf wuerdest du dort nicht von 
Freiheit, Wohlstand und Fortschritt schwaermen.

Autor: starfan (Gast)
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A. K. schrieb:
> starfan schrieb:
>> ist es den Bettlern in anderen Städten überhaupt erlaubt frei umher zu
>> streifen?
>
> Passives betteln, also stilles dasitzen, ist hier zulässig. Aktiv die
> Leute ansprechen oder gar angehen ist nicht zu lässig.
>
> Betteln generell zu verbieten geht bei aktueller Rechtslage nicht:
> https://openjur.de/u/228407.html

Meinte nicht in Deutschland sondern im Ausland. Glaube nicht das man da 
den Bettlern gestattet überall rum zu lungern. Gerade in den 
Vorzeigestädten.
Deswegen ist es etwas gefährlich zu behaupten in den ausländischen 
Städten gibt es keine Bettler, oder weniger wie in Berlin.
Sieht vielleicht nur so aus

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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starfan schrieb:
> Meinte nicht in Deutschland sondern im Ausland. Glaube nicht das man da
> den Bettlern gestattet überall rum zu lungern. Gerade in den
> Vorzeigestädten.
> Deswegen ist es etwas gefährlich zu behaupten in den ausländischen
> Städten gibt es keine Bettler, oder weniger wie in Berlin.
> Sieht vielleicht nur so aus

So ist es. Nur weil sie in vielen Ländern gerne aus den Cities 
"hinauskomplimentiert" werden, heisst das natürlich nicht, dass es sie 
dort nicht gibt. Man fahre dort einfach mal raus aus den großen Städten 
...

Berlin mit dem Rest Deutschlands zu vergleichen zeigt nur, dass man von 
DE bisher sehr wenig gesehen hat. Das eine hat mit dem anderen nur wenig 
bis nichts zu tun.

Man darf dabei nicht vergessen, dass DE viel ländlicher aufgestellt ist 
als viele andere Staaten, wo sich alles in die Städte drängt. In den 
Städten glitzert es - aber wehe, man begibt sich mal auf's Land, in die 
Dörfer.

Mir sind viele kleine, wirtschaftlich starke Regionen/Städte deutlich 
lieber als ein paar Megacities mit all ihren Problemen (Luft, Wasser, 
Klima, Lärm, Verkehrschaos, usw.).

Und die vielen Mittleren-, Klein- und Kleinstunternehmen, die hier in DE 
im ländlichen Bereich sitzen, zeigen, dass man hier sehr gutes Geld 
verdienen kann (mich eingeschlossen).

Hier findet man übrigens auch keine Bettler ;-)

Autor: Dreamer (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Berlin mit dem Rest Deutschlands zu vergleichen zeigt nur, dass man von
> DE bisher sehr wenig gesehen hat. Das eine hat mit dem anderen nur wenig
> bis nichts zu tun.

Ich hab in ganz Deutschland gewohnt kein Problem.

Auf dem Land passt man sich an oder man wird es schwer haben (zudem 
fehlt dort auch oft die Möglichkeit sich ein anderes Unternehmen zu 
suchen), in der Stadt kommt es drauf an was man aus sich selber macht.

Wenn ich schon in der Hauptstadt wohne und dort Unmengen an Steuern 
zahle, dann möchte ich gefälligst auch eine Gegenleistung sehen, und 
keine Verschlechterung wie es die letzten Jahrzehnte gezeigt haben.
Wenn ich hohe Steuern zahle und mir dann nur Scheisse und Stress vom 
Staat geliefert bekomme was denken die wie lange sie mich halten können?

Eine Person wie mich kann sich der deutsche Staat doch überhaupt nicht 
leisten, in Asien werde ich wenigstens respektvoll behandelt und auch 
über Rechte und Pflichten aufgeklärt (alles was der deutsche Staat nicht 
auf die Reihe bekommt).

Ich habe keinerlei Problem mit den Unternehmen in Deutschland, habe 
sogar selber für einen Konzern gearbeitet bevor ich mein eigenes 
Unternehmen aufgemacht habe.

Ich kenne genug ausländische Fachkräfte in Deutschland die vor einigen 
Jahren noch nie etwas von einem Steuerausgleich gehört haben, denkt 
nicht dass der Staat die Neuankömmlinge auch nur etwas informieren 
würde, nein sie werden abgezockt.
Der dämliche Michel nimmt sowieso alles hin weil er noch nie was vom 
Staat verstanden hat, war schon zu Hitler's Zeiten nicht anders.

Wie viele junge Leute kennen sich in Deutschland denn mit Steuern aus? 
Ja ihr könnt n paar belanglose Gedichte bis zum Abitur runterratschen 
aber mehr auch nicht.
Normalerweise müssten das 100% sein bevor sie in's Arbeitsleben 
eintreten.
Ich würde sagen nicht mal 0.01% der Bevölkerung in Deutschland kennen 
sich mit dem Drecksstaat aus und das ist einfach die Realität (aber 
Michls haben die Augen gerne geschlossen).

Meine aktuelle Steuerquote liegt bei unter 15% bei höheren Gewinnen als 
damals noch in Deutschland, nur zur Information dass es in anderen 
entwickelten Ländern dann doch bessere Perspektiven gibt und man nicht 
nur abgezockt wird. Von einer GEZ oder IHK sprechen wir überhaupt nicht 
mal, brauchen wir nämlich nicht (das ist nur was für Michls)

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Wärest du auch nur ansatzweise konsequent, würdest du deinen deutschen 
Pass zurückgeben um die Staatsangehörigkeit deines Aufenthaltslandes 
anzunehmen.

Aber soweit reicht es dann offenbar doch nicht.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Bürovorsteher schrieb:
> Aber soweit reicht es dann offenbar doch nicht.

das Wort Heimat ist nicht unbedingt nur eine Propaganda
aus der Zeit von 1933 bis '45.

Das unterschätzt man bisweilen

Autor: A. K. (prx)
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Bürovorsteher schrieb:
> die Staatsangehörigkeit deines Aufenthaltslandes anzunehmen

Die nehmen vielleicht nicht jeden.

> Aber soweit reicht es dann offenbar doch nicht.

Vielleicht kann man die "Affen" ja noch einmal brauchen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dreamer (Gast)
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Nun gut lassen wir das, mein Problem ist ausschließlich der Staat 
(Politiker welche Gesetze festlegen die nicht realitätsnah sind, sowie 
Beamte welche denken sie sind etwas besseres), die Regulierungen sowie 
die nutzlose Bürokratie in Deutschland und nicht die Bürger.
Unternehmer werden in Deutschland deutlich mehr behindert als in Asien.

Dass es anders geht (ohne diesen nutzlosen Stress und auf Augenhöhe) und 
zu besseren Konditionen sehe ich ja.

Ciao.

Autor: A. K. (prx)
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Dreamer schrieb:
> Nun gut lassen wir das, mein Problem ist ausschließlich der Staat

Deiner eigenen Aussage folgend sind dein Problem auch die "Michls":

Dreamer schrieb:
> Ich würde sagen nicht mal 0.01% der Bevölkerung in Deutschland kennen
> sich mit dem Drecksstaat aus und das ist einfach die Realität (aber
> Michls haben die Augen gerne geschlossen).

Autor: eingutergeist (Gast)
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Hi Dreamer

Bin in deinen Ausführungen ganz bei dir.
Freunde haben das mal so ausgedrückt:

NUR WER SICH BEWEGEN WILL SPÜHRT DIE FESSELN

Du machst das richtig, im fernen Osten liegt die Zukunft.

Dieter Nuhr hat es in seiner Jahres Schlussrede auch schon gesagt.

Tu etwas für deine Gesundheit und lass die Wut nicht so in dein Herz.
Blicke nach Vorne und handle und lass dass Dumme hinter dir.
Solltest du noch einen Elektroniker brauchen gib mal ein Zeichen.

Alles Gute

Autor: Flaschen Zähler (Gast)
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>Schwätzer schrieb :
> Vllt. will auch die "Herrschende Klasse" ihre  Untertanen mit dem
Bettlerdasein einschüchtern. So nach dem Motto: "Seht mal was passieren 
kann, wenn ihr nicht artig seid!"

Sozimentalitaet.

In China werden die Rentner, aeh Alten, an einem Touristenweg in den 
Schnee gesetzt. Zum Betteln. Man hat den Eindruck, es sei organisiert. 
zB von den Kindern. "Mama muss auch etwas bringen"

In Indien kannst du am Boden liegen, die Daerme haengen raus. Und die 
Passanten denken, die Person sei am Abarbeiten seines schlechten Karmas.

Autor: Opa (Gast)
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Flaschen Zähler schrieb:
> In China werden die Rentner, aeh Alten, an einem Touristenweg in den
> Schnee gesetzt. Zum Betteln. Man hat den Eindruck, es sei organisiert.
> zB von den Kindern. "Mama muss auch etwas bringen"

In Deutschland lassen sie die Rentner Flaschen sammeln, auch eine 
innovative Idee wie man die Alten ruhig halten kann. So haben sie 
wenigstens was zu tun.
Das soziale Deutschland zeigt halt hin und wieder doch seine Fratze.

Youtube-Video "Altersarmut: Wenn die Rente nicht zum Leben reicht - die ganze Reportage mit Ilka Bessin | stern TV"

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 08.01.2019 09:40

> Wärest du auch nur ansatzweise konsequent, würdest du deinen deutschen
> Pass zurückgeben um die Staatsangehörigkeit deines Aufenthaltslandes
> anzunehmen.

> Aber soweit reicht es dann offenbar doch nicht.

Versuch einmal in China oder Thailand die Staatsangehörigkeit zu 
bekommen, das ist unmöglich für dich, auch wenn du mit einer Thai oder 
Chinesin verheiratet bist.

In Thailand bekommst du auch nur ein Jahresvisum wenn deine Rente höher
als 2000,- € sind, geschweige den die Staatsangehörigkeit.

In gesamt Fernost und Nahost ist es praktisch unmöglich, die 
Staatsangehörigkeit zu bekommen.

Einzig in Deutschland läßt man jeden Turbahnträger rein frei nach dem
Motto : " Ihr Kinderlein kommet ! ".

Autor: A. K. (prx)
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Zocker_54 schrieb:
> Versuch einmal in China oder Thailand die Staatsangehörigkeit zu
> bekommen,

> Einzig in Deutschland läßt man jeden Turbahnträger rein frei nach dem
> Motto : " Ihr Kinderlein kommet ! ".

Auch wenn die Wut überkocht sollte man den Unterschied zwischen 
Reinlassen und Einbürgerung noch kennen. Dazwischen unterscheiden 
nämlich auch die Asiaten.

Autor: starfan (Gast)
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In China haben sie vielleicht das Problem das ein bereits erwachsener 
Bürger schlecht in ihr Punktesystem ein teilbar ist. Wie soll man denn 
Hinz kunziger aus Mannheim bewerten wenn man nichts über ihn weiß. 
Bekommt der genug Punkte das er ausreisen darf?

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: starfan (Gast)
> Datum: 08.01.2019 18:19

Quatschkopp !

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> In gesamt Fernost und Nahost ist es praktisch unmöglich, die
> Staatsangehörigkeit zu bekommen.

Interessant, das war mir bisher nicht klar.
Es war seinerzeit schon schwierig, die DDR-Staatsangehörigkeit zu 
bekommen:
1. Antrag bei der allerobersten Behörde des Herkunftslandes auf 
Entlassung aus der Staatsanghörigkeit mit dem Risiko der 
Nichtgenehmigung
2. Bei Genehmigung: in der DDR Registrierung als Staatenloser und Antrag 
auf Staatsbürgerschaft der DDR
3. Endloses Warten in Ungewissheit, ca. 1 - 2 Jahre
4. Na endlich, aber bei besuchsweiser Einreise in das Herkunftsland sind 
gewisse Probleme zu erwarten, wie z.B. Querelen bei der Visumserteilung.

Doppelte Staatsbürgerschaften gab es prinzipiell nicht.

Ja, komplett OT, ich weiß.

Autor: A. K. (prx)
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Südkorea (Stand 2000), wenn keine verwandtschaftlichen Beziehungen 
bestehen:

"Allgemeine Einbürgerung – Ein Ausländer muß in der Regel für die 
Einbürgerung folgende Voraussetzungen erfüllen (§ 5 StAG): (1) er muß 
seit mindestens fünf Jahren seinen Wohnsitz ohne Unterbrechung in Korea 
gehabt haben, (2) er muß nach dem koreanischen BGB volljährig sein, (3) 
er muß einen guten sittlichen Lebenswandel führen, (4) er muß auf Grund 
seines Vermögens, seiner Fähigkeit oder durch mit ihm zusammenlebende 
Familienangehörige fähig sein, für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, und 
(5) er soll allgemeine Kenntnisse als koreanischer Staatsbürger 
besitzen, wie z.B. Kenntnis der koreanischen Sprache und Verständnis der 
koreanischen Tradition."

Quelle: https://www.vfst.de/apps/elbib/I44

Ganz so weit weg von den Einbürgerungsvoraussetzungen in D ist das 
nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mach (Gast)
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A. K. schrieb:
> Quelle: https://www.vfst.de/apps/elbib/I44

Sind das notwendige oder hinreichende Bedingungen?

Auch aus dem Link: "Wenn ein Ausländer, der zuvor die koreanische 
Staatsangehörigkeit nicht besessen hat, durch Einbürgerung diese 
Staatsangehörigkeit erlangen will, muß er eine Genehmigung des 
Justizministers beantragen (§ 4 Abs. 1, 2 StAG, § 3 
Durchführungsverordnung)."

Autor: Fuselnig (Gast)
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A. K. schrieb:
> Dreamer schrieb:
> Nun gut lassen wir das, mein Problem ist ausschließlich der Staat
>
> Deiner eigenen Aussage folgend sind dein Problem auch die "Michls":
>
> Dreamer schrieb:
> Ich würde sagen nicht mal 0.01% der Bevölkerung in Deutschland kennen
> sich mit dem Drecksstaat aus und das ist einfach die Realität (aber
> Michls haben die Augen gerne geschlossen).

Bei Dreamer ist der Name Programm. Der sitzt irgendwo in Butzbach bei 
Maß im bewohnbaren Keller und spinnt sich seine Welt zusammen. Da sollte 
man nicht so sehr drauf eingehen.

Asien ist bis aufs Mark korrupt.

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