Böllern erzeugt so viel Feinstaub wie 52 Tage Verkehr

OP #5677282
Hallo,

gestern in den Nachrichten: 30 Minuten böllern erzeugt so viel Feinstaub 
wie 52 Tage Verkehr (knapp 2 Monate). Wobei letztes Jahr 4.000 Tonnen 
genannt wurden, dieses Jahr sind es dann 5.000 Tonnen. Wir lassen es 
also ganz schön krachen.

Der Handel hofft das hohe Niveau des Vorjahres zu erreichen, trotzdem 
kennt man jetzt schon eine Steigerung von 4.000 auf 5.000 Tonnen. Hat 
jemand einen Ahnung, wie man jetzt schon eine 25%ige Steigerung kennen 
kann, wo die Böller noch gar nicht verkauft, geschweige denn verballert 
sind?

Gustav
Gast
Keine Ahnung wie das hochgerechnet wird, ich bin jedenfalls mit extra 
viel in diesem Jahr bei über 25% mit dabei.
Und alle Raketen bekommen die Widmung 'für Jürgen'. ?
ist die staatliche Unterstützung noch zu hoch?
Komisch seit ich arbeite kommt mir immer weniger in den Sinn mein Geld 
zu verknallen, nun seit 20 Jahren nicht mehr.
Vielleicht habe ich nur zuwenig Geld oder weiss was es bedeutet es zu 
erarbeiten statt es "nur" zu bekommen.

Hier wird seit Verkaufsstart geknallt, Tag und Nacht obwohl es verboten 
ist.
(Firma: Autotronic)
Jeder verkaufte Böller sollte mit einem Folien-GSM-Modul ausgestattet 
sein, so klein wie ein RFID-Chip. Dann könnte man herausfinden wer der 
Käufer ist (Wohnort auf 10m² Genauigkeit) und ob und wann der Böller 
abgeballert wurde.

Am zweiten Januar bekommt jeder Ballerkopp vom Straßenverkehrsamt einen 
Brief oder eine verbindliche E-Mail, in der steht dann die Anzahl der 
abgeballerten Böller und die Anzahl der damit verbundenen 
Fahrverbotstage: Pro Böller einen Tag Fahrverbot!

Sollte der Zündzeitpunkt des Böllers schon vor Silvester erfolgt sein, 
können zusätzliche Sanktionen verordnet werden.

Diese E-Mail kann automatisch per Software erzeugt werden.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite
Joachim B. schrieb:
> Walter K. schrieb:
>> Könnte man nicht einfach mal das Bundesumweltamt wegböllern?
>
> eher die Netzagentur

Disclaimer: Vorsicht Satire, kann spuren von Sarkasmus und Ironie 
enthalten
bitte nir weiterlesen wenn sie damit umgehen können sonst hier aufhören 
zu lesen.

Damit könnte man anfangen, nur wäre das erstens unpazifistisch und 
zweitens, wo soll das enden?

Namaste
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite
Karl K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> ja, das kann man injeder erdenklichen Weise übertreiben
>
> Ist in anderen Ländern nicht unüblich. Nur einige im Mittelalter
> Verbliebene glauben halt ein paar Geister vertreiben zu müssen.
>
> Gustav K. schrieb:
>> wo die Böller noch gar nicht verkauft, geschweige denn verballert
>> sind?
>
> Was am 31. um 12 noch nicht verkauft ist, wird aber auch knapp.

Ich weis in in teilen Frankreichs stecken sie statt dessen Autos an, als 
Feuerwerk des Kleinen Mannes.

Namaste
Gast
Ich habe dem Treiben nur zugeschaut und die Handykamera
griffbereit für den Fall, dass es Sachschaden gibt.
Novum: Die böllern jetzt mit Pistolen!

Frohes neues Jahr wünscht Euch old.
Gast
> Böllern erzeugt so viel Feinstaub wie 52 Tage Verkehr

52 Tage hintereinander Verkehr, ich glaub das schaff ich nicht mehr. 
Wenigstens 1 Tag Erholung zwischendurch muss sein.
Johnny B. schrieb:
> Genauso CO2; Pflanzen mögen es:

CO2 ist aber normalerweise nicht das beschränkende Elemente im 
Pflanzenwachstum. Damit in unseren Breiten Pflanzen bei erhöhter CO2 
Konzentration auch mehr CO2 umsetzen könnten, müsstest Du erstmal für 
mehr Licht und gleichmäßige Wasserversorgung sorgen. Überdüngt ist ja 
eh. Funktioniert im Gewächshaus oder im Aquarium, aber nicht in der 
Natur.

https://de.wikipedia.org/wiki/Minimumgesetz

Das Geschwätz von "mehr CO2 ist doch gut für die Pflanzen" ist leider 
nur - Geschwätz.
Gast
Johnny B. schrieb:
> Grüner Politiker schrieb:
>> Feinstaub ist Umweltfreundlich!
>
> Genauso CO2; Pflanzen mögen es:
> 
https://www.deutschlandfunk.de/ueberraschender-klimaeffekt-pflanzen-reagieren-auf-mehr-co2.676.de.html?dram:article_id=416145

Nur Menschen und Tiere dummerweise nicht. Wobei Menschen mehr vom (durch 
CO2->Erwärmung) gestiegenen Meeresspiegel betroffen sein dürften als 
Tiere, beim Feinstaub nimmt sich das nicht viel.

MfG, Arno
(Firma: Autotronic)
Karl K. schrieb:
> Das Geschwätz von "mehr CO2 ist doch gut für die Pflanzen" ist leider
> nur - Geschwätz.

Man müsste jetzt bereits damit anfangen alle Bäume abzuhacken und die 
Baumstämme in die alten Kohleflöze zu versenken (möglichst dicht 
stapeln). Die freigewordene Fläche könnte man nutzen um neue Bäume zu 
pflanzen um sie dann auch wieder in der Erde zu versenken. Dann würden 
Tagesbrüche gestoppt und in einer Million Jahren hätten wir wieder eine 
genauso saubere Luft, wie in der Zeit bevor die Dampfmaschine von James 
Watt im Jahre 1769 ihren Durchbruch hatte.
Michael M. schrieb:
> Karl K. schrieb:
>> Das Geschwätz von "mehr CO2 ist doch gut für die Pflanzen" ist leider
>> nur - Geschwätz.
>
> Man müsste jetzt bereits damit anfangen alle Bäume abzuhacken und die
> Baumstämme in die alten Kohleflöze zu versenken

Es würde auch reichen, wenn man dafür sorgen würde, dass so manche 
Zeitgenossen, die inzwischen CO2 zu Gift erklärt haben ... einfach 
nichts mehr vergiften ... also dafür sorgt, dass sie nicht mehr 
ausatmen!
Gast
Michael M. schrieb:
> Man müsste jetzt bereits damit anfangen alle Bäume abzuhacken und die
> Baumstämme in die alten Kohleflöze zu versenken (möglichst dicht
> stapeln).

Michael M. schrieb:
> Es würde dann nämlich fleißig weiter Treibhausgas
> erzeugt und keiner würde es verhindern.


Da AKW sollte halt nicht weit weg sein wg. dem Häckslern und den 
Pressen, Fahrstühlen und "Stopfmaschinen".

Das würde dann den "Treibhausgasgehalt" von aktuell ~0,04% auf 0,039% 
verringern.
Arno schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> Grüner Politiker schrieb:
>>> Feinstaub ist Umweltfreundlich!
>>
>> Genauso CO2; Pflanzen mögen es:
>>
> 
https://www.deutschlandfunk.de/ueberraschender-klimaeffekt-pflanzen-reagieren-auf-mehr-co2.676.de.html?dram:article_id=416145
>
> Nur Menschen und Tiere dummerweise nicht. Wobei Menschen mehr vom (durch
> CO2->Erwärmung) gestiegenen Meeresspiegel betroffen sein dürften als
> Tiere, beim Feinstaub nimmt sich das nicht viel.

Naja, das stimmt aber auch nicht generell. Da wo Kontinentalplatten 
aufeinandertreffen oder sich voneinander entfernen (Plattentektonik), 
macht dieser Einfluss wesentlich mehr aus als die Änderung der 
Meereshöhe. Dies trifft auf sehr viele Küstenregionen zu (siehe Bild) 
und es wurden schon Driftraten in der Horizontalen von bis zu 20cm pro 
Jahr gemessen.

z.B. beim Sumatra-Andamanen Erdbeben gab es durch dieses eine Ereignis 
innerhalb kürzester Zeit eine Höhenänderung von 10m!
https://www.zamg.ac.at/cms/de/geophysik/news/vor-10-jahren-das-sumatra-andamanen-erdbeben
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