Hallo,
wie kann ich meinen Sack Kleingeld kostenfrei in platzsparende
Stückelung/Scheine umtauschen? Die Banken hier in der Umgebung wollen
dafür Gebühren. Weltspartag wie früher scheint es nicht mehr zu geben.
Also wie werde ich meine Münzen los, die sich angesammelt haben?
Erinnere mich mal gehört zu haben dass zumindest die Bundesbank
verpflichtet ist, solches Geld anzunehmen. Ob gänzlich ohne Gebühr bin
ich mir aber nicht sicher.
Am Ende ist das natürlich ne doofe Sache weil nunmal für die Bank 10-50€
Mitarbeiterkosten anfallen.
Supermarkt nach und nach?
Bei uns hat z.B. der Edeka an einer Kasse n Zählautomat da kann man
immer mal ne Hand voll Kleingeld reinstecken dann geht das nach und nach
schon weg.
Alex G. schrieb:> Erinnere mich mal gehört zu haben dass zumindest die Bundesbank> verpflichtet ist, solches Geld anzunehmen. Ob gänzlich ohne Gebühr bin> ich mir aber nicht sicher.
Ja, die Bundesbank muss das tun und sie tut es auch. Die berechnen auch
nichts, im Gegensatz zu den Banken. Ansonsten würde ich das Kleingeld
auf Sammeldosen und die Kollekte in der Kirche verteilen.
Dagobert Duck schrieb:> Wenn es Kupfergeld ist, dann einschmelzen. Für das Rohmaterial gibt es> einen höheren Gegenwert als der geprägte.
Das halte ich für ein Gerücht.
Dagobert Duck schrieb:> Wenn es Kupfergeld ist, dann einschmelzen. Für das Rohmaterial gibt es> einen höheren Gegenwert als der geprägte.
Ist das nicht ein Mythos?
Hier jedenfalls steht dass selbst bei der 1ct Münze, die Herstellung,
also der gesamte Aufwand samt Material, nur 1ct kostet.
https://www.krone.at/23108
Lol, wer hat meinen Beitrag da gedownt?
Weil ich so realistisch bin zu wissen dass Arbeitskraft nunmal Geld
kostet?
Macht ihr das mal umsonst ;P
Alex G. schrieb:> Erinnere mich mal gehört zu haben dass zumindest die Bundesbank> verpflichtet ist, solches Geld anzunehmen.
"Umwechslung von Euro-Banknoten und -Münzen (in haushaltsüblichen
Mengen; nicht für gewerbliche Zwecke)
Privatkunden haben die Möglichkeit, Euro-Banknoten und -Münzen in
haushaltsüblichen Mengen (Münzen unsortiert und ungerollt) entgeltfrei
in andere Stückelungen umzuwechseln. Wir behalten uns vor, größere
Mengen (insbesondere Münzen) gegen vorläufige Quittung hereinzunehmen
und den ermittelten Gegenwert nach Bearbeitung zu einem späteren
Zeitpunkt auszuzahlen."
Kann natürlich sein, dass die Fahrkosten zu nächsten Filiale höher
liegen als die Kosten, die lokale Banken erheben.
Bei mir hat eine Sparkassenfiliale so ein öffentlich zugängliches
Reinkippterminal. Karte rein, Geld reinschütten und gut. Ist eigentlich
für gewerbliche Kunden, normale Leute nehmen das eher selten.
Donald Duck schrieb:> wie kann ich meinen Sack Kleingeld kostenfrei in platzsparende> Stückelung/Scheine umtauschen?
Spende das Geld fuer einen guten Zweck.
Da gibt es hunderte von Freiwilligen in Innenstaedten mit Dosen in der
Hand die ihre Freizeit opfern und umsonst Spenden sammeln.
Oder vermache es als Weihnachtsgeschenk an Kinder.
Ich koennte noch mehr auffuehren - solltest Du aber selbst an der
Armutsgernze leben und das Geld benoetigen,dann bezahl in Zukunft nur
noch mit Keingeld,dass Du vorher halbwegs passend abgezaehlt hast.Ich
moechte nicht hinter dir stehen,wenn Du die Lidl oder Aldi-Kasse als
Geldwechselinstitut missbrauchst....
Donald Duck schrieb:> Hallo,> wie kann ich meinen Sack Kleingeld kostenfrei in platzsparende> Stückelung/Scheine umtauschen?
In der Kreissparkasse Herrenberg steht ein Münzzähler im
Eingangsbereich. Die ist meines Wissens nach kostenlos, wenn man dort
ein Konto hat. Wir haben da selber schon mal ein paar Kilo Münzen
eingeworfen. Ich habe aber hinterher auf dem Kontoauszug nicht
kontrolliert ob die für den Umtausch etwas abgezogen haben.
Bänker schrieb:> Dagobert Duck schrieb:>> Wenn es Kupfergeld ist, dann einschmelzen. Für das Rohmaterial gibt es>> einen höheren Gegenwert als der geprägte.>> Das halte ich für ein Gerücht.
Rate mal, warum bestimmte Kupfermünzen von 1948 und 1949 so selten
sind...
Ja, die Bank Deutscher Länder kam damals mitunter ohne Eisen aus.
"Profis" haben später mit Magneten selektiert.
Helmut S. schrieb:> In der Kreissparkasse Herrenberg steht ein Münzzähler im> Eingangsbereich.
Gab es früher bei "meiner" Volksbank auch. Nachdem der Automat ständig
kaputt war oder nicht geleert wurde, wurde er ganz abgeschafft. Andere
Volksbanken in anderen Bezirken haben teilweise noch solche Automaten.
Die Nutzung kostet aber. Für direkte Kunden etwas weniger als für
Volksbank-Kunden aus anderen Bezirken.
Da bezahle ich also Kontoführungsgebühren für mein Gehalts/Girokonto bei
der Volksbank und dann solch ein Service. Aber die Kreissparkasse hier
ist auch nicht besser.
Um wieviele Münzen handelt es sich denn? Und wie bekommt man sowas
zusammen? Ich persönlich versuche ja bei jedem nächsten Bezahlen an der
Kasse soviel von dem "Kleinschei..." den man immer wieder mal
unvermeidlich so als Wechselgeld bekommt loszuwerden. Das geht soweit,
dass ich auf diese Weise auch die Münzsammlung meiner Freundin
gelegentlich "abarbeiten" darf. :)
Andererseits: Ich kann mich noch erinnern, dass mein Vater sich früher
bei der Bank immer dieses Wickelpapier geholt und dann selbst eingerollt
hat. War natürlich eine enorme Erleichterung für die, weil die sich vor
Ort damit nicht mehr rumschlagen mussten sondern nur noch wiegen, und
das hat meines Wissens beim Einzahlen aufs Konto auch keine Gebühren
gekostet. Kann natürlich in den heutigen Zeiten, wo für jeden kleinen
Mist irgendwelche Gebühren erhoben werden, anders sein. Wobei das
Argument, dass der Mitarbeiter in dieser Zeit der Bank Geld kostet nicht
wirklich zieht da die meisten Banken in eben dieser Zeit durch
Spekulationsgeschäfte das mehrfache dessen verdient haben dürften als
das, was sie hier "verlieren".
Und einschmelzen... kostet auch Energie, selbst wenn man für das Kupfer
hinterher mehr bekommen sollte rentiert sich sowas sicherlich nicht.
Abgesehen davon, dass es wohl verboten sein dürfte, Euromünzen zu
schmelzen da man rein rechtlich gesehen ja nur Besitzer und nicht
Eigentümer dieser ist.
Florian S. schrieb:> Um wieviele Münzen handelt es sich denn? Und wie bekommt man sowas> zusammen? Ich persönlich versuche ja bei jedem nächsten Bezahlen an der> Kasse soviel von dem "Kleinschei..." den man immer wieder mal> unvermeidlich so als Wechselgeld bekommt loszuwerden.
Unvermeidlich? Es war einmal bei Lidl, die Kasse zeigt € 5,98 an. Ich
lege sechs Euro hin. Die Kassiererin schaut mich an und fragt: "Hast Du
vielleicht noch acht Cent?"
Florian S. schrieb:> Ich persönlich versuche ja bei jedem nächsten Bezahlen an der> Kasse soviel von dem "Kleinschei..." den man immer wieder mal> unvermeidlich so als Wechselgeld bekommt loszuwerden.
Da "bedanken" sich die ungeduldigen Leute in der Einkaufsschlange wenn
ich jeden Cent einzeln abzähle.
Donald Duck schrieb:> Da "bedanken" sich die ungeduldigen Leute in der Einkaufsschlange wenn> ich jeden Cent einzeln abzähle.
Man muss ja nicht gleich alles auf einmal so bezahlen. Wenn man sich
darauf konzentriert, gleich passend zu bezahlen, bzw. mitzurechnen, hat
man weniger neues Kleingeld und wird das alte schneller los.
Allerdings fallen dann "zufällige" Versäumnisse schneller auf:
- Wochenendangebot am Montag ungültig, aber Angebotsschild nicht
abgeräumt
- Ware ist teuer geworden, wird aber nicht im Regal deklariert (noch der
alte Preis)
- günstige Ware, die leicht verwechselt werden kann, bei teuren
Produkten mit untergestellt oder gleichartige falsch teurer abgerechnet
- gar keine Preisangabe..
- doofe Angebotspreise, die das Mitrechnen erschweren
..
Florian S. schrieb:
> Um wieviele Münzen handelt es sich denn? Und wie bekommt man sowas> zusammen?
Bei uns haben das die Kinder über ein Dutzend Jahre gesammelt.
Wahrcheinlich wollten die immer nur eine Minigeldbörse mitnehmen. Ich
schleppte dann einen großen, schweren Beutel mit 1cent, 2cent, 5cent
Münzen und relativ wenigen 10cent und 20cent Münzen zum
Münzzählautomaten. Man kann da immer nur häppchenweise Münzen einwerfen.
Insgesamt hat das mindestens 15 Minuten gedauert bis alle Münzen im
Automaten waren. Am Ende zeigte der Zählautomat 85€ an. So viele kleine
Münzen kann man nicht mehr beim bezahlen an einer Ladenkasse löswerden.
Da hast du leider Pech!
Selbst am Weltspartag wo die Kinderlein mit dem Sparkassenschwein an den
Schalter gelockt werden, bekommen diese eine Tüte.
Diese darf nur bis zum Max. Kennzeichen gefüllt werden, danach benötigt
man halt noch eine Tüte.
Das Kind bekommt einen Zettel mit Nummer (niemand weiß bis jetzt wieviel
Geld sich im Beutel befindet).
1 -5 Wochen später bekommt das Kind dann sein Guthaben aus der
Münzzählung
auf seinem Konto Gutgeschrieben. Kontrolle? Keine, du mußt halt
Vertrauen haben! Knöpfe, Geld in Fremdwährung oder Goldmünzen wurden für
dich Entsorgt.
Da das Aussortieren von nicht mehr "Verkehrsfähigen" Münzen nun
Anteilmäßig den Banken in Rechnung gestellt werden, muß das Kind nun
5,00 € pro Beutel Bezahlen!
Die Gebühr ist jedoch von Bank/Region willkürlich gewählt.
Der Münzzählautomat (auch für Gewerbliche Kunden) wurde Abgeschaft, bzw.
steht nun im nicht der Öffentlichkeit zugänglichem Bereich meiner Bank.
Automatenaufsteller z.B. Sortieren und Zählen ihr Geld lieber selber,
und je nach Aufwand "Rollen" sie das. Einige bringen das dann
tatsächlich zur Bundesbank da es dort Kostenfrei ist (nach Anmeldung,
wegen der Menge).
Andere haben gute Kontakte zum Lokalen Einzelhandel, denn (!) denen
Kostet es etwas sich "Kleingeld" gerollt von der Bank zu holen.
Willkommen in der Bargeldlosen Welt, aber so wie in Schweden werden wir
hoffentlich nicht!
es gibt so Schablonen wo man die einzelnen Stückelungen reinlegt und
dann ließt man den Wert einfach ab oder man wiegt das ganze. Also 1ct
einzeln und dann alle 1 Cent Münzen auf die Waage, danach kann man das
ganze in Rollen verpacken, denke die sind in Einkaufsmärkten auch gerne
gesehen da die ja auch Wechselgeld benötigen.
Die Banken zählen das auch nicht einzeln die kippen das in einen
Zählautomaten und gut oft gibts das auch zum selber machen.
Rechtlicher Hintergrund ist wohl § 14 BBankG: "Auf Euro lautende
Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel."
Münzen sind keine Banknoten und demgemäss kein unbeschränktes
Zahlungsmittel. Ausser der Bundesbank ist niemand verpflichtet, mehr als
50 Stück anzunehmen.
Auch Münzen werden gefälscht, weshalb Banken verpflichtet sind, sie zu
prüfen. Eine solche Einrichtung ist schweineteuer, weshalb das gerne an
entsprechende Unternehmen ausgelagert wird. Die machen das nicht
kostenlos. Das gilt ab 2013, was den Abbau mancher Automaten zur
Bargeldannahme erklären dürfte.
Recycling in der Praxis: Zentralbanken schickten defekte Münzen als
Metallschrott nach China: Dort wurden sie allerdings nicht
eingeschmolzen, sondern repariert und von z.B. Flugbegleitern zurück
gebracht und eingetauscht.
A. K. schrieb:> Recycling in der Praxis: Zentralbanken schickten defekte Münzen als> Metallschrott nach China: Dort wurden sie allerdings nicht> eingeschmolzen, sondern repariert und von z.B. Flugbegleitern zurück> gebracht und eingetauscht.
Und kommen dann dafür in Knast, war glaube ich mal vor ein paar Jahren
so ein Fall in den Medien.
Toxic schrieb:> Spende das Geld fuer einen guten Zweck.> Da gibt es hunderte von Freiwilligen in Innenstaedten mit Dosen in der> Hand die ihre Freizeit opfern und umsonst Spenden sammeln.
Üblicherweise bekommen die einen Anteil...
Das Problem des Kleingeldes wird doch von den Gechäftsleuten verursacht.
Kupfergeld entsteht doch nur, indem Preise wie ,99 oder ,98
ausgezeichnet werden.
Würde alle Ware mit vollem Eurobetrag ausgezeichnet, dann gäbe es das
Kupfergeld garnicht. Die Mineralölkonzerne sind noch dreister und
zeichnen in einer Währung aus, die es so garnicht gibt, ,9cnt. Kann kein
Mensch bezahlen.
Klar, dass dann im Ende immer auch Teile eines Euros dabei heraus
kommen.
Ich geniere mich deshalb nicht, das Kleingeld auch wieder an der Kasse
fein säuberlich vorzuzählen, von dort habe ich es ja auch bekommen.
Wenn das dem Shopbetreiber nicht gefallen sollte, soll er seine Preise
rund machen.
Rockefeller schrieb:> Würde alle Ware mit vollem Eurobetrag ausgezeichnet, dann gäbe es das> Kupfergeld garnicht.
Und das Brötchen kostet 1,00€ statt 0,35€. Nicht jeder kauft die in
Grossfamilienpackung. Aber vielleicht kommt mal wieder eine Inflation,
die dieses Problem löst.
Winfried J. schrieb:> Hier stehen in den Banken Münzzählautomaten wenn man es seinem Konto> gutschreiben läßt kostet es imho nichts.
Wo ist "hier"? Ich weiß ja nicht wo der Herr Namaste wohnt.
Hier bei mir gibt es das nicht mehr.
Alex G. schrieb:> Erinnere mich mal gehört zu haben dass zumindest die Bundesbank> verpflichtet ist, solches Geld anzunehmen. Ob gänzlich ohne Gebühr bin> ich mir aber nicht sicher.
Ist nur für Privatleute in kleineren Mengen kostenfrei. Ich
hatte bisher bei jeweils 6-8kg Rotgeld keinerlei Probleme.
Wenn neue Sammlermümzen ausgegeben werden, dann muss man allerdings
mit sehr langen Wartezeiten rechnen.
Thomas O. schrieb:> Die Banken zählen das auch nicht einzeln die kippen das in einen> Zählautomaten und gut oft gibts das auch zum selber machen.
In den Supermärkten geht es noch einfacher, da kommen die Scheine in den
Zählautomaten und die Münzen auf die Geldwaage. Wer also glaubt, er habe
einen Euro zu wenig Wechselgeld heraus bekommen, sollte sich wegen der
Zeit keine Sorgen machen: ein Kassensturz dauert keine fünf Minuten, man
wird also auch nicht von wartenden anderen Kunden gelyncht.
Donald Duck schrieb:> Wo ist "hier"? Ich weiß ja nicht wo der Herr Namaste wohnt.
Da er Werbung für sein Unternehmen im Kopf jedes Beitrags spazieren
trägt, ist das nicht sonderlich schwer herauszufinden.
Woraus sich ergibt, dass deutsches Recht bei ihm nicht zuständig ist.
A. K. schrieb:> Donald Duck schrieb:>> Wo ist "hier"? Ich weiß ja nicht wo der Herr Namaste wohnt.>> Da er Werbung für sein Unternehmen im Kopf jedes Beitrags spazieren> trägt, ist das nicht sonderlich schwer herauszufinden.
Ist das wirklich Werbung oder schon Rufschädigung?
Bänker schrieb:>> Wenn es Kupfergeld ist, dann einschmelzen. Für das Rohmaterial gibt es>> einen höheren Gegenwert als der geprägte.>> Das halte ich für ein Gerücht.
Das war schon zu DM-Zeiten so. Aber dann wurde swe Kupferpfennig
durch verkupfertes Blech ersetzt und schon lohnte sich das Ein-
schmelzen nicht mehr.
Noch ein Tipp, der hilft Münzgeld im Geldbeutel zu verringern oder
loszuwerden:
Wenn ihr in der Kassenschlange steht habt ihr Zeit, euer Münzgeld zu
zählen und ein bischen zu sortieren.
Es ist dann deutlich einfacher und schneller, mit einer passenden
Stückelung zu zahlen.
A. K. schrieb:> Besonders weil die Münzpresser in ihrer Weisheit beschlossen> haben,> manche Münzen recht ähnlich aussehen zu lassen.
Das wird sich bald erledigen, wenn die 1 und 2 Cent Münzen entfallen.
irgendwo (außerhalb der EU) haben sie das schon gemacht, war das die
Schweiz?
Stefanus F. schrieb:> A. K. schrieb:>> Besonders weil die Münzpresser in ihrer Weisheit beschlossen>> haben,>> manche Münzen recht ähnlich aussehen zu lassen.>> Das wird sich bald erledigen, wenn die 1 und 2 Cent Münzen entfallen.> irgendwo (außerhalb der EU) haben sie das schon gemacht, war das die> Schweiz?
Ja und wenn du jemanden 4*5 Rappen statt 1*20 hinlegst ohne ein wort zu
sagen wissens trotzdem woher du bist.
Namaste
A. K. schrieb:> Besonders weil die Münzpresser in ihrer Weisheit beschlossen haben,> manche Münzen recht ähnlich aussehen zu lassen.
Ich finde es skandalös, dass sie für die 25-€-Münzen die gleichen Rinden
verwendet haben wie für die 10-€-Münzen! (Im Supermarkt machst Du Dich
mit beidem unbeliebt)
Der Real-Münzautomat will ein paar Prozent als Provision, und unsere
Sparkasse hat den Münzwechsler abgeschafft - die schicken die Münzen per
Jutesack an die Zentrale...
A. K. schrieb:> Bis das bei 20ern und 50ern so weit ist, wird es aber noch dauern. Ich> kriege die nur dann sofort auseinander, wenn von beiden welche habe.
2 und 5 Cent würde ich verstehen, die verwechsele ich auch gerne, aber
10er, 20er und 50er sind eigentlich recht gut unterscheidbar.
Rockefeller schrieb:> Ich geniere mich deshalb nicht, das Kleingeld auch wieder an der Kasse> fein säuberlich vorzuzählen, von dort habe ich es ja auch bekommen.
Geht auch anders. Vor einiger Zeit bei Aldi, Kassiererin: "Oh, Du hast
da so viele Kupfermünzen im Portemonnaie. Kann ich die bitte haben?"
> Wenn das dem Shopbetreiber nicht gefallen sollte, soll er seine Preise> rund machen.
Das stört den überhaupt nicht, denn geliefertes Kleingeld muss er teuer
bezahlen. Seltsamerweise stört sich mein Zeitungs-Lotto-Post-Höker auch
kein bisschen daran, wenn ich teilweise in Kupfer bezahle, obwohl der
damit eigentlich nichts anfangen kann.
Percy N. schrieb:> 10er, 20er und 50er sind eigentlich recht gut unterscheidbar.
Die 10er ja. Und wenn alle miteinander im Beutel stecken auch. Wenn aber
in dem Kleingeld-Salat nur eine Sorte davon steckt, finde ich den
Unterschied zwischen den 20ern und 50ern nicht ganz so offenkundig. Anno
DM wars einfacher, die 50er waren unverwechselbar.
Vielleicht sollte ich ein Stück Plastik oder Holz in der Grösse eines
20ers fest einbauen. Gleichgross => 20er, grösser => 50er.
A. K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> 10er, 20er und 50er sind eigentlich recht gut unterscheidbar.>> Die 10er ja. Und wenn alle miteinander im Beutel stecken auch. Wenn aber> in dem Kleingeld-Salat nur eine Sorte davon steckt, finde ich den> Unterschied zwischen den 20ern und 50ern nicht ganz so offenkundig. Anno> DM wars einfacher, die 50er waren unverwechselbar.>> Vielleicht sollte ich ein Stück Plastik oder Holz in der Grösse eines> 20ers fest einbauen. Gleichgross => 20er, grösser => 50er.
Also, die 50er sind schon recht groß, ganz im Gegensatz zu den
1/2-Franken-Stücken ;-).
Hast Du schon bemerkt, dass die 20er am Rand tiefe Kerben haben?
Donald Duck schrieb:> Hallo,> wie kann ich meinen Sack Kleingeld kostenfrei in platzsparende> Stückelung/Scheine umtauschen? Die Banken hier in der Umgebung wollen> dafür Gebühren. Weltspartag wie früher scheint es nicht mehr zu geben.> Also wie werde ich meine Münzen los, die sich angesammelt haben?
Falsche Bank.
Es gibt (noch genug) Banken, die haben einen Stückguteinzahlautomat ohne
Mengenbegrenzung. Also Einzahlung kostenfrei, egal wie viel Kleingeld.
Halt nicht die Spaßkasse...
ist zwar nicht säckeweise, aber bei zuviel Kleingheld inner Büx
tanke ich immer entsprechend.
So gehen massig Zylinder weg.
bei mehr als 20EUR vorher an der Kasse fragen,
ob man das haben will. Normalerweise ja.
Dagobert Duck schrieb:> Wenn es Kupfergeld ist, dann einschmelzen. Für das Rohmaterial gibt es> einen höheren Gegenwert als der geprägte.
in den 1960ern waren die 2Pf-Münzen aus voll-Cu.
Alle anderen Zweifel klärt ein Magnet.
● J-A V. schrieb:> in den 1960ern waren die 2Pf-Münzen aus voll-Cu.> Alle anderen Zweifel klärt ein Magnet.
Auch unsere 50 Groschen damals (tm) waren aus Kupfer, wurden manchmal
als Dichtringe für Ölwannen durchbohrt...
Alles, was heute kupferfärbig aussieht, ist reines Alteisen und wie
schon
von J-A-V. geschrieben, der Magnet bringt es ans Tageslicht...
A. K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> 10er, 20er und 50er sind eigentlich recht gut unterscheidbar.>> Die 10er ja. Und wenn alle miteinander im Beutel stecken auch. Wenn aber> in dem Kleingeld-Salat nur eine Sorte davon steckt, finde ich den> Unterschied zwischen den 20ern und 50ern nicht ganz so offenkundig. Anno> DM wars einfacher, die 50er waren unverwechselbar.>> Vielleicht sollte ich ein Stück Plastik oder Holz in der Grösse eines> 20ers fest einbauen. Gleichgross => 20er, grösser => 50er.
Die 20er sind von den 50ern leicht am Rand (Einkerbungen bzw. Riffelung)
unterscheidbar, bei schlechtem (Augen-)Licht sogar durch Ertasten. Mir
persönlich fällt die Unterscheidung zwischen den 2ern (Rand mit Rille)
und den 5ern (glatter Rand) schwerer, aber wenn man weiß, worauf man
achten muss, geht auch das ohne Probleme. Die Münzen mit gleichem Rand
(1er/5er und 10er/50er) haben so verschiedene Durchmesser, dass auch
diese ohne Zuhilfenahme einer Referenz gut unterscheidbar sind.
A. S. schrieb:> Für die Hosentasche ist sowas:>> https://www.walletking.de/geldborsen/gunstige-geldborsen/munzhalter.html
Gar nicht dumm, dieses Gerät. Es hat zudem den angenehmen Nebeneffekt,
dass es die Menge an Kleingeld, das man mit sich herumschleppt, schon
auf rein mechanischem Wege limitiert :)
Yalu X. schrieb:> Gar nicht dumm, dieses Gerät. Es hat zudem den angenehmen Nebeneffekt,> dass es die Menge an Kleingeld, das man mit sich herumschleppt, schon> auf rein mechanischem Wege limitiert :)
Du musst nur dem Kassierer im Supermarkt die Stückelung des Wechselgelds
vorschreiben, die du zu akzeptieren bereits bist.
A. K. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Gar nicht dumm, dieses Gerät. Es hat zudem den angenehmen Nebeneffekt,>> dass es die Menge an Kleingeld, das man mit sich herumschleppt, schon>> auf rein mechanischem Wege limitiert :)>> Du musst nur dem Kassierer im Supermarkt die Stückelung des Wechselgelds> vorschreiben, die du zu akzeptieren bereits bist.
Darf ich dabei zuschauen?
;-)))
Percy N. schrieb:>> Du musst nur dem Kassierer im Supermarkt die Stückelung des Wechselgelds>> vorschreiben, die du zu akzeptieren bereits bist.>> Darf ich dabei zuschauen?
Wenn er das überzählige Münzgeld in die eigene Tasche stecken darf,
sollte es mit dem Kassierer kein Problem geben. Macht man beim Kellner
doch ähnlich. ;-)
A. K. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Gar nicht dumm, dieses Gerät. Es hat zudem den angenehmen Nebeneffekt,>> dass es die Menge an Kleingeld, das man mit sich herumschleppt, schon>> auf rein mechanischem Wege limitiert :)>> Du musst nur dem Kassierer im Supermarkt die Stückelung des Wechselgelds> vorschreiben, die du zu akzeptieren bereits bist.
Ich würde ihm einfach das ganze Münzmagazin reichen mit der Bitte, das
Wechselgeld selber einzusortieren. Dann wird er schon die passenden
Münzen auswählen. Da sich immer zwei Münztypen einen Behälter teilen
(einfache Form einer dynamischen Speicherverwaltung), ist das in einigen
Fällen evtl. nicht ganz trivial, aber dieses Knobelspiel bringt sicher
eine willkommene Abwechslung in den tristen Arbeitsalltag des
Kassierers. Ein BWLer würde das als "Wini-Win-Situation" bezeichnen ;-)
Nee, für mich funktioniert ja die Bezahlung aus einem klassischen
Geldbeutel so gut und schnell, dass ich nicht gezwungen bin, auf so
einen neumodischen Hipsterkram umzusteigen ;-)
>> Du musst nur dem Kassierer im Supermarkt die Stückelung des Wechselgelds>> vorschreiben, die du zu akzeptieren bereits bist.>> Darf ich dabei zuschauen?>> ;-)))
Sollte man eine bestimmte Stückelung des Rückgeldes wünschen, dann
meldet man dies rechtzeitig an. Also bevor die Kassiererin beginnt,
den Betrag aus der Kassenschublade zusammenzustellen.
Wenn man gegenüber dem gestressten Kassenpersonal einfach nur
freundlich und höflich auftritt, dann wird dem Wunsch meistens ent-
sprochen - soweit machbar.
Kassiererinnen besitzen ein feines Gespür für arrogante, herablassende
Kundschaft. Da möchte ich dann gerne mal dabeistehen, wenn dem
sendungsbewussten Herrn Oberlehrer und Besserwisser ein grosser
Haufen Münzen als Rückgeld aufs Auge gedrückt wird. Als freundliche
Replik sozusagen. :-)))
Klaus F. schrieb:> Kassiererinnen besitzen ein feines Gespür für arrogante, herablassende> Kundschaft. Da möchte ich dann gerne mal dabeistehen, wenn dem> sendungsbewussten Herrn Oberlehrer und Besserwisser ein grosser> Haufen Münzen als Rückgeld aufs Auge gedrückt wird. Als freundliche> Replik sozusagen. :-)))
Das wird nur in Ausnahmefällen geschehen können, da Wechselgeld für
jeden Kassierer ein kostbares Gut ist, das es sorgsam zu verwalten gilt.
Aus demselben Grund wird dem Wunsch nach einer bestimmten Stückelung nur
dann entsprochen werden, wenn es die taktische Situation zulässt.
Was macht ihr euch hier fürn Kopf? o.o
Die meisten Menschen bezahlen schon dank deutlich weniegr Gründe, seit
langem per Karte. Vorallem jetzt kontaktlos, da ist das sogar bei
geraden Kleinstbeträgen die einfachste Methode.
Alex G. schrieb:> Was macht ihr euch hier fürn Kopf? o.o> Die meisten Menschen bezahlen schon dank deutlich weniegr Gründe, seit> langem per Karte. Vorallem jetzt kontaktlos, da ist das sogar bei> geraden Kleinstbeträgen die einfachste Methode.
Naja in Deutschland ist das Bezahlen mit Karte eher unüblich.
Alex G. schrieb:> Das ist sehr übertrieben ausgedrückt. Es gibt Leute die sich dagegen> wehren aber inzwischen kann man es so gut wie überall.
Man muss aber nirgends!
Alex G. schrieb:> Was macht ihr euch hier fürn Kopf? o.o> Die meisten Menschen bezahlen schon dank deutlich weniegr Gründe, seit> langem per Karte. Vorallem jetzt kontaktlos, da ist das sogar bei> geraden Kleinstbeträgen die einfachste Methode.
...und immer mehr Leute fallen auf die Hetze in den Medien herein und
lassen die Kontaktlos-Funktion abschalten, weil ja sonst jeder 'an seine
Daten kommt'.
Auch die die Abschaffung der 1 -und 2ct Münzen wie zB in den
Niederlanden, wo dann auf- oder abgerundet wird, würde in D nicht
funktionieren. Die meisten Kunden, bei denen aufgerundet würde, werden
sich bitterlich beschweren, warum denn immer ausgerechnet bei mir
aufgerundet wird... und das ist doch Betrug... usw.
und dann sind da noch die Kunden, die sich aufregen - wieso 19,99 - was
ist das denn für ein Preis - da kann man doch gleich 20€ machen ... -
aber wehe, sie bekommen den Cent nicht 'raus.
Herr M. schrieb:> Auch die die Abschaffung der 1 -und 2ct Münzen wie zB in den> Niederlanden, wo dann auf- oder abgerundet wird, würde in D nicht> funktionieren. Die meisten Kunden, bei denen aufgerundet würde, werden> sich bitterlich beschweren, warum denn immer ausgerechnet bei mir> aufgerundet wird... und das ist doch Betrug... usw.>> und dann sind da noch die Kunden, die sich aufregen - wieso 19,99 - was> ist das denn für ein Preis - da kann man doch gleich 20€ machen ... -> aber wehe, sie bekommen den Cent nicht 'raus.
Dir ist aber schon klar, dass die Einkäufer von Aldi, Lidl & Co um den
letzten Cent feilschen - pro Palette!
Herr M. schrieb:> Auch die die Abschaffung der 1 -und 2ct Münzen wie zB in den> Niederlanden, wo dann auf- oder abgerundet wird, würde in D nicht> funktionieren.
der Deutsche ist eben ein Pedant
Yalu X. schrieb:> Da sich immer zwei Münztypen einen Behälter teilen
Nein. Auf der Oberseite 4 Typen, auf der Unterseite 4 Typen, also jede
Münze ein eigenes Fach.
A. S. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Da sich immer zwei Münztypen einen Behälter teilen>> Nein. Auf der Oberseite 4 Typen, auf der Unterseite 4 Typen, also jede> Münze ein eigenes Fach.
Schau dir das Ding mal von der Seite an: Es gibt zwar 8 Schlitze zum
Hinein-/Herausschieben der Münzen, aber nur 4 Fächer. Stopfst du bspw.
die maximale Anzahl 20-Cent-Münzen hinein, bleibt kein Platz mehr für
1-Euro-Münzen. Das ist aber auch gut so, denn so kann das verfügbare
Volumen besser genutzt werden als wenn für jeden Münztyp ein eigenes,
dafür aber nur ein halb so großes Fach vorgesehen wäre.
Yalu X. schrieb:> Das ist aber auch gut so, denn so kann das verfügbare> Volumen besser genutzt werden als wenn für jeden Münztyp ein eigenes,> dafür aber nur ein halb so großes Fach vorgesehen wäre.
Wie gesagt, ich habe die Dinger ja. Ein Fach ist optimal für 1/2 und
5/10, da nur Faktor 2. Und selbst bei 20/1€ und 50/2€ ist der Faktor
maximal 5.
Nach ein paar Tagen kannst Du relativ schnell intuitiv abschätzen, ob
und wie Du auffüllst oder zurückgeben lässt. Also, ob Du bei 7.59
komplett bezahlst, nur 9Cent oder 59 hinlegst oder 2.59. Oder ob Du fürs
Wechselgeld auf 10€ genug Platz hast. Und es muss ja nicht genau passen.
Wenn Du ein paar Silberlinge hast, dann schaust Du halt erstmal, wie
genau Du an 2.59 kommst, können dann ja ruhig 2.70 oder auch 3 sein.
oder gar 3.09. Der Verkäuferin ist es egal, sie tippt dann 13.09 und
freut sich, wenn der Rückgabewert mit 5.50 so glatt ist.
Der Hauptnutzen liegt für mich aber darin, die Münzen nicht in der
Wäsche zu haben (ich hab kein Portemonnaie) und bei Automaten/Toiletten
sofort zu sehen, ob ich die explizit geforderten Münzen habe, ohne
erfolglos zu überall kramen.