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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Allgemeine Frage zum Ingenieurberuf und Verlauf


Autor: Student0815 (Gast)
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Guten Tag und ein frohes 2019! Das aktuelle Wintersemester geht bald zu 
Ende und es wird mehr oder weniger fleißig an Abschlussarbeiten gefeilt.
Die Meisten dieser Arbeiten liegen Thematisch in einem speziellem 
Bereich.
Da wundere ich mich wie die Stelle des Ingenieurs auf langer Aussicht 
davon beeinflusst wird.
Es wäre toll wenn sich der, natürlich auch die, eine oder andere 
Berufserfahrene hier kurz zu Wort melden und seine, oder ihre, Erfahrung 
schildern könnte.

Der Hintergrund ist, dass ich nun bald mein Studium abschließen sollte. 
Meine Interessen sind eher breit gefächert und ich kann mich noch nicht 
so recht entscheiden in welche Richtung ich mich weiter entwickeln 
möchte.
Vielleicht ist es sogar kaum relevant wie ich mich jetzt entscheide, 
daher meine Frage.

Autor: GanBei (Gast)
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Student0815 schrieb:
> Vielleicht ist es sogar kaum relevant wie ich mich jetzt entscheide,
> daher meine Frage.

Die Abschlussarbeit und besonders die erste Arbeitsstelle definieren für 
viele das gesamte zukünftige Berufsleben. Der Wechsel ist danach noch 
möglich, aber eher unwahrscheinlich. Die meisten Unternehmen arbeiten 
lieber einen günstigeren Absolventen als einen älteren ohne relevante 
Berufserfahrung ein.

Autor: Claus M. (energy)
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GanBei schrieb:
> Die Abschlussarbeit und besonders die erste Arbeitsstelle definieren für
> viele das gesamte zukünftige Berufsleben. Der Wechsel ist danach noch
> möglich, aber eher unwahrscheinlich.

Kann ich bestätigen. Genau so ist es.

Autor: robocash (Gast)
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Mein Jugendprojekt war eine Pflanzenkläranlage. Mitten im Projekt wurde 
die Firma zwangsweise an ein ostdeutsches Abwasserkanalnetz 
angeschlossen. Aus Not (um den Abschluss zu bekommen) schrieb ich die 
Arbeit zu Ende. Bekam auch eine Note. Alles mit Microsoft Word und 
Works. Und was alles kam: Mach es ohne Vorklärgrube. Falls Sand im 
Abwasser ist soll es doch das Rohr vor dem Pflanzenbeet verstopfen. Dann 
die Angst vor Desinfektionsmitteln die ja die Mikroorganismen (das ist 
von Microsoft zu unterscheiden) beeinträchtigen. Wir suchten auch einen 
Ingenieur auf der als Franchisenehmer Produkte einer PFKA-Firma als 
Anlagen verkaufte. Aber das bedrohte in einem Land mit Arbeitslosen 
promovierten Chemikern natürlich sein Geschäft. Verscheißert hat er mich 
nicht aber KNOFF-HOFF gab er mir auch keins mit. Und die Krönung: Die 
Wurzeln des Schilfes sorgen nicht für aeroben Abbau organischer Stoffe. 
Sie lockern nur den Boden auf damit Sauerstoff zwischen das Abwasser 
gelangen kann. Keine Ahnung was man tun kann damit es im Winter nicht 
einfriert.

Der Arbeitsalltag besteht aus:

- Primärprozess => Ich will ein Ferrero essen.
- Sekundärprozess => Ich muss das Ferrero auspacken.

Arbeit ist also der Sekundärprozess, was muss ich für meine Ernährung 
tun?

Leider sind Primärprozess und Sekundärprozess eng miteinander verzahnt, 
so dass der Sekundärprozess nicht alleine laufen kann.

Einmal sah ich sowas als ich mit dem Linienbus am Physikinstitut 
vorbeifuhr. Zwei English-Physiker standen drinnen und erzählten sich was 
auf English. Dabei war jedes zweite Wort: "You know?" Oder Morgan 
Friedmann auf ZDF Info - In dieser Sendung gibt es kaum Primärprozess.

Eine Soziologie der Elektrokonzerne wäre schon interessant, aber so am 
lebenden Objekt - man könnte es aus den Biografien Prominenter lesen. 
Was sich da eingebürgert hat. Simonie, Postenkauf, Nestschutz, 
Leihfirmen, Ghostwriter, die ganzen Zulieferer, Preiskartelle, 
Weihnachtsfeiern ohne Liedsingen, Haarkleid schwarz einfärben. Vor 
zwanzig Jahren war es ganz legal wenn ein deutscher Konzern im Ausland 
Abnehmer schmierte, was ja auch ein Primärprozess ist.

Was für Themen soll man für eine Abschlussarbeit finden? Ich bräuchte 
dazu mehr Berufserfahrung als ich habe. Nie kann das ein Startup 
alleine. Industriekonzerne schmieren einen Auftraggeber weil es 
offensichtlich sowenig Nachfrage gibt dass man das Projekt getrost sein 
lassen kann solange bis die Wichtigkeit ein Schmiergeld überflüssig 
macht.

Oder Lebensmittelchemie: Aspartam war zunächst nur als Pferdefutter 
zugelassen bis es schließlich ein menschliches Lebensmittel werden 
durfte. Deutsche Politiker ließen es im Inland auch zu. Eine Beleidigung 
für der Fernsehkoch. Ich möchte dieses Erdnussfett nicht essen.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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> Der Wechsel ist danach noch möglich, aber eher unwahrscheinlich.

Muss ueberhaupt nicht sein. Wenn man's gesehen hat, nach zB 2 Jahren 
wechseln und jeweils 30% mehr kassieren. Dabei auch gleich etwas 
anderes, aber aehnliches machen. Mit 30, falls es die Umstaende erlauben 
vielleicht noch ein Studium anhaengen. Etwas Ergaenzendes. zB Physik, 
BWL, Jura, Business Administration... und dann dort nachher auch gleich 
mit vorgaengiger Berufserfahrung einsteigen.

Autor: Neu L. (avr_neuling)
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Student0815 schrieb:
> Der Hintergrund ist, dass ich nun bald mein Studium abschließen sollte.
> Meine Interessen sind eher breit gefächert und ich kann mich noch nicht
> so recht entscheiden in welche Richtung ich mich weiter entwickeln
> möchte.
> Vielleicht ist es sogar kaum relevant wie ich mich jetzt entscheide,
> daher meine Frage.

Hallo Student0815,

auch von mir frohes neues Jahr!

Bereite Dich lieber jetzt schon auf die Vorstellungsgespräche (auch mit 
Büchern zum Thema) vor und untersuche die Websites der Unternehmen 
bezüglich Stellenangeboten. Richte dann nach den Stellenangeboten, die 
Dich interessieren, das Thema der Arbeit aus.
Unbedingt auch die Abschlussarbeit in Verbindung mit Fachbereich und 
Firma, bloß nicht isoliert beim Fachbereich!

Sieht sehr schlecht aus im Moment vernüftig unterzukommen. Stellen sind 
zwar genug da und auch Einladungen bekommt man (Du) reichlich, die VGs 
sind aber schwierig und überzogen.
Bei uns in NRW nehmen über 80% den Umweg über DLs, weil sie die VGs 
nicht überstehen. Selbst einige der 10% der Besten kommen mit viel Glück 
erst einmal (nur) als Trainee rein.

Also das Wichtigste ist erst einmal nur unterzukommen!


Viel Erfolg!

Autor: Mach (Gast)
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Ich hab als Maschinenbauer meine Abschlussarbeit aus Interesse an einem 
elekrotechnischen Institut gemacht. Die Arbeit danach hatte 
(natuerlich...) nichts mit der Diplomarbeit zu tun. Ne Ausnahme ist 
vielleicht, wenn man die Arbeit in der Industrie schreibt und auf eine 
Uebernahme spekuliert.

Wie auch immer, mach was Anspruchvolles.

Autor: A. S. (achs)
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Mach schrieb:
> Arbeit danach hatte (natuerlich...) nichts mit der Diplomarbeit zu tun.

Wie kam es?

Autor: Cerberus (Gast)
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Neu L. schrieb:
> Stellen sind
> zwar genug da und auch Einladungen bekommt man (Du) reichlich, die VGs
> sind aber schwierig und überzogen.

Ob Stellen überhaupt zu besetzen sind, kann niemand mit Sicherheit
sagen, denn die Firmen können da machen was sie wollen.
Verschärfungen der Gesetze sind da auch nicht förderlich, eher im
Gegenteil, weil die Firmen versuchen Auswege zu finden und dabei sind
die teils kreativ, teils gewöhnlich. Die Arbeitnehmer sind dann die
Leittragenden, denn die sind das schwächste Glied in dem System.
Treffen kann es jeden, aber keiner will es glauben.

Autor: Huber (Gast)
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Ich habe meine Abschlussarbeit bei einem OEM gemacht in der 
Vorentwicklung.

Ich wurde dann nur noch von OEMs für ANÜ Stellen eingeladen. Alle 
anderen (Zuli, Siemens, etc.) haben mich nicht mal als ANÜ eingeladen.

Jetzt bin ich ANÜ beim OEM. Also kann man sagen, dass bei mir die 
Branche der Abschlussarbeit sehr entscheidend für meine berufliche 
Laufbahn war.

Autor: GanBei (Gast)
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Huber schrieb:
> Ich habe meine Abschlussarbeit bei einem OEM gemacht in der
> Vorentwicklung.
> Ich wurde dann nur noch von OEMs für ANÜ Stellen eingeladen.

Das wird häufig so gehandhabt. Einige werden nach paar Jahren wieder vom 
Dienstleister zum OEM geholt, wenn das Budget vorhanden ist und man sich 
positiv an dich erinnert.

Dich wird jedoch kein Zulieferer ablehnen, NUR weil du beim OEM die 
Abschlussarbeit gemacht hast. Die Absagen haben einen anderen Grund.

Autor: Frische Luft (Gast)
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GanBei schrieb:

> Die Abschlussarbeit und besonders die erste Arbeitsstelle definieren für
> viele das gesamte zukünftige Berufsleben. Der Wechsel ist danach noch
> möglich, aber eher unwahrscheinlich.

Dummes Versagergeblöke. Nicht nur aus eigenem Erleben in den letzten 30 
Jahren, sondern auch in Anbetracht der Lebensläufe meiner Kollegen. 
Niemand von denen hatte nach spätestens fünf Jahren noch eine Tätigkeit, 
die auch nur noch ansatzweise etwas mit ihrer Abschlussarbeit zu tun 
hatte, wenn es überhaupt je der Fall war.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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GanBei schrieb:
> Die Abschlussarbeit und besonders die erste Arbeitsstelle definieren für
> viele das gesamte zukünftige Berufsleben.

Wie trostlos ...
Wenn man immer nur in den sicheren Behördenbetrieb eines Großkonzernes 
strebt, mag das stimmen.
Die haben nicht drei Entwickler von denen einer, neben vielen anderen 
Dingen, auch Schaltnetzteile entwickeln kann.
Die haben in der Netzteilentwicklung 20 Leute und drei von denen machen 
Filterbeschaltung und EMI tests bis sie in Rente gehen oder sich aus 
Langeweile die Pulsadern öffnen.

In kleinen Klitschen mit hohem Sonderfertigungsanteil sieht das völlig 
anders aus. Wichtiger als vorhandenen Wissen ist da die Fähigkeit sich 
schnell in neues einarbeiten zu können.

Autor: GanBei (Gast)
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Frische Luft schrieb:
> die auch nur noch ansatzweise etwas mit ihrer Abschlussarbeit zu tun
> hatte, wenn es überhaupt je der Fall war.

Schreib dich nicht ab, lern Lesen. Liess meinen Beitrag erneut und 
beachte die Worte "BESONDERS" und "MÖGLICH".

Und falls du etwas Zeit findest, würde ich dir einen Benimmkurs 
empfehlen. Fang ruhig bei den Grundlagen an, keine Beleidigungen, Leute 
aussprechen lassen, nicht Schmatzen. In dem Alter lernt das Gehirn zwar 
viel langsamer, aber vielleicht schämen sich dann deine Eltern weniger.

Autor: GanBei (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Wenn man immer nur in den sicheren Behördenbetrieb eines Großkonzernes
> strebt, mag das stimmen. Die haben nicht drei Entwickler von denen
> einer, neben vielen anderen Dingen, auch Schaltnetzteile entwickeln
> kann.

Ich sagte, dass es für viele (nicht alle) das gesamte zukünftige 
Berufsleben prägt. Ich sagte auch, dass ein Wechsel möglich aber 
unwahrscheinlich ist.

Nehmen wir mal folgendes Beispiel: Ein Ingenieursabsolvent fängt in der 
Qualitätssicherung, Testabteilung oder Produktion an. Denkst du, dass 
derjenige 6 Jahre später als Entwickler eine Chance bekommt? Vielleicht 
hat er privat schon viel Elektronik selbst erstellt, dann sehen die 
Chancen besser aus als bei jemanden, der noch nie Hardware und für 
Software maximal Testskripte beruflich erstellt hat. Sehr gute Leute 
machen immer ihren Weg, aber man hört auch immer wieder, dass der 
Entwickler einfach in den Vertrieb oder die Projektleitung kommt, aber 
danach nur sehr schwierig (nicht unmöglich) wieder zurück.

Das Allrounder in einer Sondermaschinenbau-Klitsche viel flexibler sind, 
da hast du natürlich recht. So einen Job würde ich jedem empfehlen, der 
sich wirklich für Technik interessiert. Test, Qualität oder Produktion 
ist hingegen oft eine Sackgasse, aus der man nicht so einfach rauskommt.

Autor: bronco (Gast)
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Sehe ich auch so, man kann einige Jahre mit der richtigen Stelle eine 
gewisse Flexibilität erhalten. Diese schwindet aber mit den 
"Zwangsaufstiegen" da man immer mehr Fachidiot wird.
Was aber nicht heißt das die Jobs schlecht sind, Test, Qualität und 
Produktion bieten jedenfalls durchaus interessante Tätigkeiten.

Autor: Heinrich (Gast)
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Michael K. schrieb:
> In kleinen Klitschen mit hohem Sonderfertigungsanteil sieht das völlig
> anders aus. Wichtiger als vorhandenen Wissen ist da die Fähigkeit sich
> schnell in neues einarbeiten zu können...

...und sich bei kleinem Gehalt und unbezahlten Überstunden ausbeuten zu 
lassen, denn dazu gehören auch immer zwei.

Autor: GanBei (Gast)
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Heinrich schrieb:
> ...und sich bei kleinem Gehalt und unbezahlten Überstunden ausbeuten zu
> lassen, denn dazu gehören auch immer zwei.

Das ist korrekt und ich finde das auch nicht gut. Man lernt jedoch in 
vergleichsweise kurzer Zeit viel. Über das ganze Berufsleben betrachtet 
spielen 2-4 Jahre kaum eine Rolle. Nicht länger als nötig wäre meine 
Empfehlung.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Student0815 schrieb:
> Da wundere ich mich wie die Stelle des Ingenieurs auf langer Aussicht
> davon beeinflusst wird.

Das Leben als Ing. ist kalt und dunkel und das bleibt auch so.

Autor: Heinrich (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Das Leben als Ing. ist kalt und dunkel und das bleibt auch so.

Was ist denn mit dir los, Cyblord?

Autor: bronco (Gast)
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Vielleicht hat er gesehen für wie viel Kohle seine Tätigkeit an den 
Kunde weiter gereicht wird und wie wenig er dafür eigentlich bekommt.

Autor: Cerberus (Gast)
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Heinrich schrieb:
> Was ist denn mit dir los, Cyblord?

So war er doch schon immer. Nun ist klar, warum.
Von wegen zufrieden und ausgeglichen.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Cyblord -. schrieb:
> Das Leben als Ing. ist kalt und dunkel und das bleibt auch so.

Hm, meines ist bunt und aufregend.
Jeden Tag neue Herausforderungen.
Erhebliche Freiräume meine Arbeit selbst zu gestalten.

Was wäre denn die Alternative?
Altenpfleger?
BWL?
Lebenslang in der Kabelkonfektionierung die immer gleichen drei 
Handbewegungen ausführen?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Cerberus schrieb:
> Heinrich schrieb:
>> Was ist denn mit dir los, Cyblord?
>
> So war er doch schon immer. Nun ist klar, warum.
> Von wegen zufrieden und ausgeglichen.

Nö, ich bin ja Inf. ;-)

Autor: Heinrich (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Cerberus schrieb:
> Heinrich schrieb:
> Was ist denn mit dir los, Cyblord?
>
> So war er doch schon immer. Nun ist klar, warum.
> Von wegen zufrieden und ausgeglichen.
>
> Nö, ich bin ja Inf. ;-)

Das macht es nicht besser oder schlechter. Ing. und Inf. sind vom 
gleichen Fleisch, eine Abgrenzung kaum möglich oder gar sinnvoll.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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GanBei schrieb:
> Ich sagte, dass es für viele (nicht alle) das gesamte zukünftige
> Berufsleben prägt.
Mit der Einstellung würde ich dir raten in die Politik zu gehen!

> Ich sagte auch, dass ein Wechsel möglich aber
> unwahrscheinlich ist.
„Survival of the Fittest“ Charles Darwin: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin

Deshalb landen ja auch soviele "Entwickler" in H-IV, die können einfach 
nicht aus der Denke raus.
Mit 45 Jahren einen anderen Beruf in einer anderen Branche an einem 
anderen Ort?
Geht nicht, weil ... 34xx Gründe dagegen sprechen!

Autor: GanBei (Gast)
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Pauschalaussagen sind wertlos. Ich habe meinen Beitrag so formuliert, 
dass es auf die große Mehrheit der mir bekannten Ingenieure zutrifft. 
Aber eben nicht auf alle. Beispielsweise habe ich im Berufsleben zwei 
hervorragende Softwareentwickler getroffen, die zuvor jedoch 
Maschinenbau studierten. Ich habe auch ein paar schlechte 
Softwareentwickler mit Informatik-Studium getroffen. Deshalb sollte man 
jetzt aber nicht allen empfehlen Maschinenbau zu studieren, um 
Softwareentwickler zu werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Cha-woma M. schrieb:
> Deshalb landen ja auch soviele "Entwickler" in H-IV

Wieviele denn konkret? Ich kenne keinen einzigen. Du kannst mir sicher 
die Statistik weiterleiten.

Autor: ..ooOOoo.. (Gast)
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Mit einem Ingenieurabschluss ist es aktuell besser, als wenn du das Geld 
bei Bedarf scheißen kannst

Autor: Heinrich (Gast)
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Zitronen F. schrieb:
> Wenn man's gesehen hat, nach zB 2 Jahren
> wechseln und jeweils 30% mehr kassieren.

Bisschen hoch angesetzt, findest du nicht? Wenn ich das in 10 Jahren 
also 5x mache, dann habe ich 371%. Wenn man von 50k Startgehalt ausgeht, 
wären das nach 10 Jahren stolze 186k p.a. Nicht übel!

> Mit 30, falls es die Umstaende erlauben
> vielleicht noch ein Studium anhaengen. Etwas Ergaenzendes. zB Physik,
> BWL, Jura, Business Administration...

Was soll der Scheiß? Kommt gar nicht in die Tüte, mit 30 Jahren hat man 
echt Besseres zu tun als erneut zu studieren, das ist nur verschwendete 
Zeit unter finanziellen Verlusten.

Autor: Mintler (Gast)
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>> Deshalb landen ja auch soviele "Entwickler" in H-IV
> Wieviele denn konkret? Ich kenne keinen einzigen.
100% Full ACK, ich kenne auch keinen - das können nur schlechte Ings. 
sein, die nix können oder Faulpelze.

>> Wenn man's gesehen hat, nach zB 2 Jahren
>> wechseln und jeweils 30% mehr kassieren.
> Bisschen hoch angesetzt, findest du nicht?
nein, da hat er recht - für gute Ings. ist das gar kein Problem.

> Was soll der Scheiß? Kommt gar nicht in die Tüte, mit 30 Jahren hat man
> echt Besseres zu tun als erneut zu studieren, das ist nur verschwendete
> Zeit unter finanziellen Verlusten.
Deine Einstellung stimmt nicht; kein Wunder, daß Du immer im unteren 
Lohnsegment bleibst - Business Administration gehört einfach dazu.

Autor: Heinrich (Gast)
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Mintler schrieb:
> nein, da hat er recht - für gute Ings. ist das gar kein Problem.

Ach ja, wie viele Ingenieure bekommen denn über 180k brutto im Jahr, 
wenn sie nicht gerade Geschäftsführer sind?

> Deine Einstellung stimmt nicht;

Doch, ich denke schon, ich bin nur nicht dumm und wäge eben Kosten gegen 
Nutzen ab.

> kein Wunder, daß Du immer im unteren Lohnsegment bleibst

Woher willst du denn mein Gehalt kennen?

> Business Administration gehört einfach dazu.

Wozu? Zum Angeben vielleicht, zu viel mehr taugt so ein MBA auch nicht.

Autor: Major Nese (Gast)
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Frische Luft schrieb:
>> Die Abschlussarbeit und besonders die erste Arbeitsstelle definieren für
>> viele das gesamte zukünftige Berufsleben. Der Wechsel ist danach noch
>> möglich, aber eher unwahrscheinlich.
>
> Dummes Versagergeblöke. Nicht nur aus eigenem Erleben in den letzten 30

Leute, bitte nicht Einstieg mit Berufsleben verwechseln!

Für den Einstieg ist die Abschlussarbeit enorm wichtig.
Wenn dann mann/frau mal ein Job hat, sollte man sich ständig 
weiterentwickeln, weiterbilden und offen für alles sein! So entstehen 
dann auch vermeintlich seltsame Viten: der Ing. der Verkaufsleiter wird 
oder der Arzt der Projektmanagement macht.

Wenn Glück auf gute Vorbereitung trifft entsteht die super Karriere. 
Beides muss vorhanden sein!

Autor: Mintler (Gast)
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> Ach ja, wie viele Ingenieure bekommen denn über 180k brutto im Jahr,
> wenn sie nicht gerade Geschäftsführer sind?
ohne Business Administration geht das auch nicht.

> Doch, ich denke schon, ich bin nur nicht dumm und wäge eben Kosten gegen
> Nutzen ab.
bei Null Input, gibts auch keinen Output - bißchen was mußt Du schon 
selbst in Deine Karriere investieren, ansonsten Beamter werden.

> Woher willst du denn mein Gehalt kennen?
schau Dir doch den jährlichen Gehaltthread an - wo liegst Du denn da?

> Wozu? Zum Angeben vielleicht, zu viel mehr taugt so ein MBA auch nicht.
dann hast Du in der Führungsschicht eben nichts verloren.
Zum Beispiel: Wen würdest Du einstellen - ein Absolventen mit oder ohne 
BE.
Die Antwort ist doch wohl klar!
Nichts anderes ist eine Zusatzquali.
Deine Konkurrenz kann das vorweisen und Du nicht?
Dann bleib mal schön zuhause bzw. bei Deinem alten Gehalt.

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