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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Suche nach einfacher Ing. Tätigkeit


Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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Moin zusammen,

ich bin bald mit dem Master fertig und suche nach einer einfachen Ing. 
Tätigkeit. Ich will nur meine Brötchen verdienen und habe kein Bock auf 
Karriere oder sonstigen Schwachsinn. Ich bin halt der durchschnittliche 
Absolvent ohne große Träume.

Welche Ing. Berufe würden für mich da in Frage kommen? Könnte ich auch 
als Techniker arbeiten?

MfG

Autor: Name H. (hacky)
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Als Lowperformer, die 40 Jahre bis zur Rente runterreissen ?
Dan doch eher etwas suchen, dass etwas mehr Selbstmotivation bringt. zB 
Politiker, Zuhaelter, ..

Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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Name H. schrieb:
> Als Lowperformer, die 40 Jahre bis zur Rente runterreissen ?

Ja. Warum nicht?

Autor: Heinrich (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Ich bin halt der durchschnittliche
> Absolvent ohne große Träume.

Der durchschnittliche Absolvent hat im Gegenteil sehr ambitionierte 
Ziele und Träume, denn er denkt, ihm steht die Welt offen, und diese hat 
nur auf ihn gewartet.

> Welche Ing. Berufe würden für mich da in Frage kommen? Könnte ich auch
> als Techniker arbeiten?

Ja, die Arbeit eines Technikers ist vermutlich das Richtige für dich. 
Alternativ noch Testingenieur, das ist anspruchslose Tätigkeit.

Autor: Bologna Consultant (Gast)
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Jedenfalls nicht als Entwickler - viel zu stressig!
Ein ehemaliger Komilitone hat bei Voith mit 35 Stunden angefangen, 
inzwischen ist er bei 27 Stunden angekommen. Hat nie entwickelt.

Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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Heinrich schrieb:
> Ja, die Arbeit eines Technikers ist vermutlich das Richtige für dich.
> Alternativ noch Testingenieur, das ist anspruchslose Tätigkeit.

Ok. Hört sich doch schon mal gut an. Ich habe gerade ein Technikerposten 
gesehen, wo auch Masterabsolventen als Berufseinsteiger akzeptiert 
werden. Ich werde mich darauf schnell bewerben.

MfG

Autor: adam (Gast)
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Was ist denn das für ne Frage?
Bewirb dich auf einen Job der sich für dich interessant anhört und 
basta.
Niemand verlangt von dir, dass du Karriere machen musst.

Autor: Heinrich (Gast)
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adam schrieb:
> Niemand verlangt von dir, dass du Karriere machen musst.

Doch, dieses Verlangen gibt es von einigen Chefs schon, da heißt es: Up 
or out.

"Up or out ist ein Karrieremodell, bei dem ein Mitarbeiter das 
Unternehmen verlassen muss, wenn er nicht in festgelegten Zeiträumen die 
jeweils nächste Hierarchiestufe erreicht. Dadurch soll die Exzellenz der 
Mitarbeiter auf allen Karrierestufen sichergestellt werden. Eine andere 
Bezeichnung ist Grow or go."

Autor: Cerberus (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Könnte ich auch
> als Techniker arbeiten?

Und wie soll ein Chef dich halten, wenn du plötzlich einen Koller
und doch Hunger auf Karriere bekommst?
Der Nebeneffekt im Arbeitsmarkt ist, die Beschäftigten in eine
Form von Selbstzwang (durch Versprechen, die nie eingehalten werden)
zu setzen. Deswegen nennt man das zu Recht auch "abhängige
Beschäftigung". Am liebsten würde so mancher Chef seinen Leuten
die Pistole auf die Brust setzen, aber subtile Methoden sind genau
so effizient. Bisschen Angst und alles läuft, wie es laufen soll.
Die freie Berufswahl, Arbeitgeberwahl, Jobwahl, alles Illusion.

Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Und wie soll ein Chef dich halten, wenn du plötzlich einen Koller
> und doch Hunger auf Karriere bekommst?

Das wird nicht passieren. Ich habe in letzter Zeit genug über mich 
reflektiert. Ich bin nicht die Person für sowas.

Cerberus schrieb:
> Bisschen Angst und alles läuft, wie es laufen soll.

Bis er an eine falsche Person drankommt, die ihm ordentlich die Fresse 
poliert.

Autor: GanBei (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Ich bin halt der durchschnittliche Absolvent ohne große Träume.
> Welche Ing. Berufe würden für mich da in Frage kommen? Könnte ich auch
> als Techniker arbeiten?

Reichen dir 55k als Gehalt? Dann probier es bei Bertrandt und IAV.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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GanBei schrieb:

> Reichen dir 55k als Gehalt? Dann probier es bei Bertrandt und IAV.

Die lachen ihn aus, wenn er das fordert. IAV max. 45k, die haben 
ordentlich gedeckelt.

Autor: Fass (Gast)
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Das kann doch nur ein Troll sein.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: 0815 Absolvent (Gast)
> Datum: 03.01.2019 18:27

> Bis er an eine falsche Person drankommt, die ihm ordentlich die Fresse
> poliert.

Ist auf Inbetriebnahme nichts ungewöhnliches !

Autor: Schukostecker (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Ich habe gerade ein Technikerposten
> gesehen, wo auch Masterabsolventen als Berufseinsteiger akzeptiert
> werden. Ich werde mich darauf schnell bewerben.

Und du denkst tatsächlich, du hast eine nennenswerte Chance gegen einen 
motivierten Techniker mit Praxiserfahrung? Träum weiter.

Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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Fass schrieb:
> Das kann doch nur ein Troll sein.

Ne kein Troll. Ein einfacher (Noch)-Student.

GanBei schrieb:
> Reichen dir 55k als Gehalt? Dann probier es bei Bertrandt und IAV.

Klar reicht das. Wäre sogar mehr, als ich gedacht habe. Danke für die 
Namen. IAV kannte ich noch nicht.

Schukostecker schrieb:
> Und du denkst tatsächlich, du hast eine nennenswerte Chance gegen einen
> motivierten Techniker mit Praxiserfahrung? Träum weiter.

Tue ich auch nicht. Wenn da aber steht, Berufseinsteiger können sich 
auch bewerben, dann kann ich es versuchen. Wenn ein Techniker besser als 
ich bin(ich gehe davon auch aus), dann habe ich damit keine Probleme.

Autor: GanBei (Gast)
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Für extrem viele Stellen wird heutzutage ein Studienabschluss 
vorausgesetzt, obwohl ein Techniker locker dafür ausreichen würde.

IAV zahlt sogar Technikern und Meistern im Haustarif so viel wie 
Bachelorabsolventen.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: GanBei (Gast)
> Datum: 03.01.2019 19:06

> IAV zahlt sogar Technikern und Meistern im Haustarif so viel wie
> Bachelorabsolventen.

Warum auch nicht. Mir sind solide Techniker und Meister lieber als 
aufgeblasene Bachelorabsolventen, was immer das auch sein mag.

Autor: otto (Gast)
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Es gibt viele Jobs, wo früher ein Ingenieur verlangt wurde und heute 
machen das staatlich geprüfte Techniker und Meister oder gar Angelernte. 
Servicetechniker wäre da ein Beispiel.

Autor: Jo S. (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Ich will nur meine Brötchen verdienen und habe kein Bock auf
> Karriere
>
> Welche Ing. Berufe würden für mich da in Frage kommen?

-> öffentlicher Dienst (nicht zeitlich begrenze Jobs bei Forsch.-Inst.)

Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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Vielen Dank für eure Antworten. Ich weiß, dass einige von euch mich 
nicht verstehen werden, warum ich auf diese Weise einen Job suche. Ich 
habe einige Nebenjobs und Werkstudententätigkeiten bereits absolviert 
und einige auch geschmissen. Da habe ich vom Umfeld auch schon gesehen, 
wohin die Reise geht, wenn ich mich für diese Berufe entscheide.

Als Student in der Entwicklung:

Kollegen waren teils mega eingebildet und narzisstisch(bei Informatikern 
irgendwie mehr). Als Entwickler wird man vom Umfeld als Freak 
abgestempelt.

Als Student in einem Start-Up:
Diese aufdringliche Art der Kumpel-Freund Mentalität bei der Arbeit ging 
mir einfach irgendwie auf den Zeiger. Auf der Arbeit war dadurch kein 
professionelles Arbeiten möglich. Gründer sind mit mehr Schein als Sein 
beschäftigt bzw. mit ihrem Auftreten.

Freiwilliges Praktikum:
In einem Krankenhaus absolviert. Die Technikerarbeit hat mir dort 
gefallen. Die Leute waren auch nett und hilfreich. Man konnte sich mit 
den Technikern in der Pause auch normal über das Leben unterhalten. Da 
habe ich auch den Unterschied zu Akademikern und normalen Leuten erst 
kennengelernt.


Deswegen habe ich mich entschieden nach dem Master einen Technikerjob 
anzunehmen, da alle anderen Erfahrungen mich negativ geprägt haben.

MfG

Autor: 007 Weltbürger (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Ich will nur meine Brötchen verdienen und habe kein Bock auf
> Karriere oder sonstigen Schwachsinn.

Keine Sorge, Karriere bringt dir so oder so nichts:

https://www.nytimes.com/2018/12/07/opinion/merkel-germany-christian-democrats.html

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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0815 Absolvent schrieb:
> Name H. schrieb:
>> Als Lowperformer, die 40 Jahre bis zur Rente runterreissen ?
>
> Ja. Warum nicht?

Kannst du das bis zu deinem 67+++ Lebensjahr durchhalten?

Zocker_54 schrieb:
> Warum auch nicht. Mir sind solide Techniker und Meister lieber als
> aufgeblasene Bachelorabsolventen, was immer das auch sein mag.

100% Zustimmung!!

Falls DU DIR sicher bist, das Du das einfache Leben, auch die nächsten 
Lebensjahre auf diesem Niveau überleben kannst, mach das.


WICHTIG!

Bleib IMMER neugierig!

Habe immer (!!) Alternativen.

Trau und erlaube Dir immer "NEIN" zu sagen!

Autor: Warum nicht prüfen? (Gast)
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Was hast Du den genau studiert? Elektrotechnik? Falls Maschinenbau oder 
Fahrzeugtechnik, dann könntest Du Prüfingenieur beim TÜV oder der DEKRA 
werden. Schön nach Vorschrift PKWs prüfen. Da braucht man nicht viel 
Kreativität, sondern soll genau das tun was verlangt wird. Zudem 
krisensicher, Autos müssen im Wirtschaftsboom wie in der Krise zum TÜV. 
Selbst wenn E-Mobilität oder später mal autonomes Fahren sich 
durchsetzt, braucht man immer noch jemanden, der diese Fahrzeuge prüft.

Autor: Paul (Gast)
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Ohne praktische Berufserfahrung, also direkt von der Uni, nimmt der TÜV 
niemanden. Außerdem musst du vorher alle Führerscheine machen, auf deine 
Kosten.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Paul (Gast)
> Datum: 03.01.2019 22:38

> Ohne praktische Berufserfahrung, also direkt von der Uni, nimmt der TÜV
> niemanden.

Quatsch !

> Außerdem musst du vorher alle Führerscheine machen, auf deine Kosten.

Nochmal Quatsch !

Was hat ein Job als Elektroingenieur mit Führerscheinen zu tun.

Mensch redest du einen Mist !

Autor: Paul (Gast)
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Du Dummkopf redest Mist. Es geht um den Job als Prüfingenieur um PKWs zu 
prüfen. Vielleicht liest du mal die Beiträge auf die du versuchst zu 
antworten. Außerdem plenkst du, das passt zu deinem Niveau.

Autor: z-q (Gast)
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Berufsschullehrer... :-))

Autor: Achim (Gast)
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PKW-Prüfingenieur ist ein Knochenjob. Bei Wind und Wetter und bei jeder 
Kälte irgendwelche Werkstätten aufsuchen, das bei wenig körperlicher 
Bewegung. Dazu muss man sich teilweise die Aufträge selber suchen. 
Außerdem ist es nicht leicht einen solchen Job zu ergattern. Notwendige 
praktische Erfahrungen und alle Führerscheins als Vorraussetzung wurden 
ja schon genannt.

Berufsschullehrer ist auch nicht einfach wegen den ganzen Idioten, die 
nichts lernen wollen. Außerdem braucht man ein Zusatzstudoum und auch 
noch ein zweites Studienfach. Je nach Bundesland ist es da schwierig bis 
unmöglich als Vollbluttheoretiker ohne nachweisbar praktische Erfahrung 
einzusteigen.

Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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Achim schrieb:
> Berufsschullehrer ist auch nicht einfach wegen den ganzen Idioten, die
> nichts lernen wollen. Außerdem braucht man ein Zusatzstudoum und auch
> noch ein zweites Studienfach. Je nach Bundesland ist es da schwierig bis
> unmöglich als Vollbluttheoretiker ohne nachweisbar praktische Erfahrung
> einzusteigen.

Sorry, aber diesen Beruf werde ich nicht machen. So tief will ich nicht 
fallen.

Autor: Paul (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Sorry, aber diesen Beruf werde ich nicht machen. So tief will ich nicht
> fallen.

Zumindest finanziell hast du als Berufsschullehrer ausgesorgt, auch wenn 
auch ich den Job nicht machen wollte.

Autor: z-q (Gast)
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dacht ich mir es doch :-))))
cu z

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

0815 Absolvent schrieb:
> Ich weiß, dass einige von euch mich
> nicht verstehen werden, warum ich auf diese Weise einen Job suche.

Nach deinen Erlaeuterungen kann ich dich schon verstehen.
Die Frage wird aber wohl eher sein, ob du verstehen kannst, warum du so 
wahrscheinlich keinen Job finden wirst?
Warum sollte dich jemand einstellen? Was haette der fuer einen Vorteil, 
dass er gerade dich einstellt und nicht irgendeinen Anderen?
Derjenige, der dich einstellt, muesste sich ja auch ueberlegen, was er 
seinem Scheff sagt, warum er dich (Master, also "ueberqualifiziert" fuer 
eine Technikerstelle) eingestellt hat...

Gruss
WK

Autor: NE555 (Gast)
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Dipl. Ing. Zuhälter!

Gruß NE555

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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0815 Absolvent schrieb:
> Welche Ing. Berufe würden für mich da in Frage kommen? Könnte ich auch
> als Techniker arbeiten?

Alles was mit Quality, Safety & Health, Environmental (QSHE) zu tun hat!
Oder gleich zum Staat, geht aber nur solange man DUMM und jung ist.
Gefährlich wird`s wenn es eine Nicht-Behörde ist, da kann es mal 
passieren dass die ge-ext wird, oder verlagert wird.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Paul schrieb:
> Ohne praktische Berufserfahrung, also direkt von der Uni, nimmt der TÜV
> niemanden. Außerdem musst du vorher alle Führerscheine machen, auf deine
> Kosten.

Das stimmt pauschal so nicht.

Ein recht guter Bekannter hat 2016 nach seinem Studium (Maschinenbau, 
noch auf Dipl.-Ing.-Basis) direkt frisch von der Uni bei GTÜ in 
Norddeutschland als Prüfingenieur für Kfz als Angestellter eine Stelle 
bekommen.

GTÜ hat ihm die komplette Ausbidung/Schuldung/Prüfung und alle nötigen 
Führerscheine (er benötigte noch LKW, Bus und irgendwelche 
Spezialführerscheine für Raupen etc.) bezahlt - gleichzeitig mit einem 
Einstiegsgehalt.

Einzige Voraussetzung war die Bindung an GTÜ über drei Jahre. Das fanden 
er und ich in Ordnung - die wollen so eine Investition natürlich wieder 
einspielen.

Achim schrieb:
> PKW-Prüfingenieur ist ein Knochenjob. Bei Wind und Wetter und bei jeder
> Kälte irgendwelche Werkstätten aufsuchen, das bei wenig körperlicher
> Bewegung. Dazu muss man sich teilweise die Aufträge selber suchen.
> Außerdem ist es nicht leicht einen solchen Job zu ergattern. Notwendige
> praktische Erfahrungen und alle Führerscheins als Vorraussetzung wurden
> ja schon genannt

Man muss sich ja nicht direkt selbstständig machen (s.o.).

Knochenjob ist relativ zu sehen. Nur weil jemand auch mal draussen 
arbeitet, ist es nicht direkt unzumutbar. Rein körperlich ist das eher 
mit "lauer Job" einzustufen.

Noch erwähnen sollte man, dass er mit 32(?) sein Studium dann endlich 
mal beendet hat, nachdem er es jahrelang schleifen liess.

Also: auch solche Leute finden offenbar noch Jobs und das Gehalt scheint 
nicht so schlecht zu sein.

Bei seiner Vorgeschichte hätten wir ehrlich gesagt nicht damit 
gerechnet, dass er eine Stelle findet - schon gar nicht direkt nach dem 
Studium.

Das hier hat er wohl durchlaufen:
https://www.gtue.de/Job_&_Karriere/Studenten-Absolventen/Qualifizierung_zum_Pruefingenieur/58639.html

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Cerberus (Gast)
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Dergute W. schrieb:
> Warum sollte dich jemand einstellen? Was haette der fuer einen Vorteil,
> dass er gerade dich einstellt und nicht irgendeinen Anderen?

Alles ein Frage von Angebot, Nachfrage und Fachkräftemangel.
Entweder Einstellen oder suchen bis zum Sankt Michaelstag.
Dann sollten die Arbeitgeber mal sehen, wie das ist, wenn man
ignoriert wird. Leider scheinen die Arbeitgeber da nichts draus
zu lernen. Statt flexibel zu werden, wird nur rum gejammert und
die Politik angefleht frisches Blut ins Land zu holen, dass
wahrscheinlich gar nicht nötig wäre, wenn hier nur Fair gespielt
würde. Die Wirtschaft leistet sich eine Arroganz, als wäre alles
in Butter.

Autor: Kastanie (Gast)
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Cerberus schrieb:
> oder suchen bis zum Sankt Michaelstag.

In deinem Fall heisst das:
bis zum Sankt Michael S. Tag.

Junge, Junge...
Und ich hatte still gehofft, das wird in 2019 besser.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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0815 Absolvent schrieb:
> Name H. schrieb:
>> Als Lowperformer, die 40 Jahre bis zur Rente runterreissen ?
>
> Ja. Warum nicht?

Weil Du damit länger und härter arbeiten musst als ich es je tun werde.

'Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem 
Leben mehr zu arbeiten.'
[Konfuzius]

Autor: Le X. (lex_91)
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Cerberus schrieb:
> Alles ein Frage von Angebot, Nachfrage und Fachkräftemangel.
> Entweder Einstellen oder suchen bis zum Sankt Michaelstag.
> Dann sollten die Arbeitgeber mal sehen, wie das ist, wenn man
> ignoriert wird. Leider scheinen die Arbeitgeber da nichts draus zu
> lernen

Fachkräftemangel bedeutet ja auch nicht, jeden Hanswurst direkt von der 
Straße weg einzustellen.
Es kann durchaus günstiger sein eine Stelle unbesetzt zu lassen als 
falsch zu besetzen.

@Te: Testingenieur oder HIL-Fahrer könnte durchaus für dich geeignet 
sein.
Wir haben da viele die wohl ähnlich denken wie du.
Mitte 50, machen ihre Arbeit seit etlichen Jahren sauber nach Vorschrift 
und ihr größtes Problem ist was heute Mittag gekocht wird.
Der Gehaltsspiegel in dieser Abteilung ist zwar, trotz dem Mehr an 
Dienstjahren was dort versammelt ist, niedriger als bei uns in der 
Entwicklung. Aber das stört dich ja nicht. Auskömmlich ist es trotzdem.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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z-q schrieb:
> Berufsschullehrer... :-))

Dann sollte er jetzt noch Pädagogik an der Hochschule belegen.

Autor: adam (Gast)
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> Doch, dieses Verlangen gibt es von einigen Chefs schon, da heißt es: Up
or out.
Noch nie davon gehört. Falls das dem TO passiert, kann er ja einfach die 
Option "out" wählen und zur nächsten Firma gehen.

@TO: Vorschlag: Daimler, IT-Abteilung. Nimmst die 35h-Woche, kannst ne 
ruhige Kugel schieben, bekommst gut Geld und niemand zwingt dich 
irgendwo hin aufzusteigen.


0815 Absolvent schrieb:
> Als Student in der Entwicklung:
>
> Kollegen waren teils mega eingebildet und narzisstisch(bei Informatikern
> irgendwie mehr). Als Entwickler wird man vom Umfeld als Freak
> abgestempelt.
Wenn das dein Problem ist, dann hast du womöglich das falsche Studiert.

1. Das letzte mal als ich wegen meinen Computerkenntnissen "Freak" 
genannt wurde war ich in der 5. Klasse. Heute beneidet mich ein großteil 
meiner ehemaligen Klassenkameraden um mein Einstiegsgehalt.
2. Du solltest dir abgewöhnen, dich darum zu kümmern was andere Leute 
von dir denken, wenn du du selbst bist.

> Als Student in einem Start-Up:
> Diese aufdringliche Art der Kumpel-Freund Mentalität bei der Arbeit ging
> mir einfach irgendwie auf den Zeiger. Auf der Arbeit war dadurch kein
> professionelles Arbeiten möglich. Gründer sind mit mehr Schein als Sein
> beschäftigt bzw. mit ihrem Auftreten.
Würde mir auch aufn Zeiger gehen, deshalb geh einfach nicht in eine 
Firma, die sich "Start Up" nennt (egal, wie alt die Firma tatsächlich 
ist).

> Deswegen habe ich mich entschieden nach dem Master einen Technikerjob
> anzunehmen, da alle anderen Erfahrungen mich negativ geprägt haben.
Was hat die Berufsbezeichnung mit der Firma zu tun?
Glaubst du in dem oben besagten Start-Up wäre es dir als Techniker 
besser gegangen?
Das ist in etwa so logisch wie die Aussage: "In allen Restaurants in 
denen ich war, wars scheiße und darum esse ich jetzt nur noch Schnitzel 
mit Pommes".

Autor: A. S. (achs)
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0815 Absolvent schrieb:
> Die Leute waren auch nett und hilfreich. Man konnte sich mit den
> Technikern in der Pause auch normal über das Leben unterhalten.

Das ist praktisch überall der Fall, wo der Übergang zu 
Ausbildungsberufen fließend ist und auch ausgebildet wird. Dort arbeiten 
Leute aus dem näheren Umkreis, oft jahrelang, mit Haus und einem Leben 
von Anfang an (volles geld vor 20).

Also nicht am Band, nicht im Ingenieurbüro, sondern Haustechnik wie Du 
schreibst, aber auch Chemie/Stahlwerk, Stadtwerke, Versorger, ...

Autor: Troll around the clock (Gast)
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> Und wie soll ein Chef dich halten, wenn du plötzlich einen Koller
> und doch Hunger auf Karriere bekommst?
> Der Nebeneffekt im Arbeitsmarkt ist, die Beschäftigten in eine
> Form von Selbstzwang (durch Versprechen, die nie eingehalten werden)
> zu setzen.
da ist etwas dran - wenn Du nämlich eine Ausbildung als Bachelor/Master 
hast und eine Stufe niedriger einsteigen willst bekommst Du keine 
Einstellung, weil Du als Bewerber zu ungewiß bist, die Arbeitsstelle nur 
zum weiteren Aufstieg ausnutzen wirst und aus Sicht des AG würde ich das 
nicht machen.
Erst nach ein paar Jahren Arbeitslosigkeit, etc. klappt es dann 
vielleicht mit dem Low-Performance Technikereinstieg - vielleicht auch 
nicht mehr wegen der Konkurrenz und weil gerade kein Mangel ist.
Wie heißt es so schön: das hättest Du alles vorher bedenken sollen :-)
Jetzt mußt Du richtig Frust schieben als Highperformer :-)
Und der Arbeitsmarkt ist ja super für Absolventen, wirklich jeder findet 
sofort was, insofern take it easy :-)))

Autor: Freddy (Gast)
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Mach dich selbstständig als Kabelbude.  Das ist einfache Arbeit, kann 
aber auch anspruchsvoll sein.
Morgens Kabel machen, nachmittags Einkauf und Kundenaquise.  Bedarf gibt 
es genug.
Lass nur die Finger von Aufrraggebern aus dem Militär oder Air und Space 
Segment.  Da geht es direkt los mir QM und auditierung.  Dann lieber ein 
paar kleinere Firmen, ggf brauchst du langfristig die ISO9001. Aber das 
ist kein großer Aufwand mehr.

Beitrag #5682699 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: adam (Gast)
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Ing. 5.0 schrieb im Beitrag #5682699:
> mach dem Taxlerschein

Viel Spaß in Zukunft, wenn Uber & Co. dich dann irgendwann ersetzen.

Ne mal im Ernst.
Wie traurig ist es denn, 8h am Tag, 40h die Woche und das 40 Jahre des 
Lebens mit einer Tätigkeit zu verschwenden, die man als notwendiges Übel 
ansieht?
Für mich MUSS ein Beruf auch Berufung sein.

@TO: Hast du keine Hobbys? Nichts wofür du dich interessierst, nichts 
was du gern machst? Wenn nein, dann suche dir bitte professionelle 
Hilfe.
Wenn ja: Mach dir mal intensiv Gedanken, wie du damit deinen 
Lebensunterhalt finanzieren kannst. Und lass dabei mal dein Studium 
außen vor. Vielleicht bringt dir dein abgeschlossenes Studium dafür 
erstmal gar nichts, aber wie Steve Jobs in seiner Rede vor 
Stanford-Absolventen schon gesagt hat: Alles ergibt irgendwann Sinn und 
fügt sich zu einem großen und ganzen zusammen.

Youtube-Video "Steve Jobs Rede deutsch Stanford 2005"

Autor: Nobody (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
>> Autor: 0815 Absolvent (Gast)
>> Datum: 03.01.2019 18:27
>
>> Bis er an eine falsche Person drankommt, die ihm ordentlich die Fresse
>> poliert.
>
> Ist auf Inbetriebnahme nichts ungewöhnliches !

Hast du öfter mal erfahren, wie? Erzähl mal.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Bewirb dich bei der Autoindustrie als Crashtest-Dummy, welches sich 
selber verkabeln kann. (Dazu wirds ja reichen, oder?) Kann mir denken, 
dass der Job sehr gut bezahlt wird, und wegen Karriere musst du dir 
wenig Sorgen machen.

Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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adam schrieb:
> Hast du keine Hobbys? Nichts wofür du dich interessierst, nichts
> was du gern machst?

Doch habe ich. Mikrocontroller programmieren und Elektronik 
Bastelprojekte. Das sind aber meine Hobbys. Das werde ich aber nicht zum 
Beruf machen.

adam schrieb:
> Wie traurig ist es denn, 8h am Tag, 40h die Woche und das 40 Jahre des
> Lebens mit einer Tätigkeit zu verschwenden, die man als notwendiges Übel
> ansieht?

Ich habe keine Probleme damit. Wieso soll das traurig sein? Wenn ich zu 
viel Leidenschaft im Beruf zeige, dann wird der Gegenüberliegende 
versuchen, mich auszunutzen.

MfG

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

0815 Absolvent schrieb:
> Doch habe ich. Mikrocontroller programmieren und Elektronik
> Bastelprojekte. Das sind aber meine Hobbys. Das werde ich aber nicht zum
> Beruf machen.

Warum nicht? Wenn du das kannst, dann wirds dir doch auch leicht fallen. 
Schon hast du deine "einfache Taetigkeit".

Gruss
WK

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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0815 Absolvent schrieb:
> Wenn ich zu
> viel Leidenschaft im Beruf zeige, dann wird der Gegenüberliegende
> versuchen, mich auszunutzen.

Nein, eher nicht.

Autor: Manfred (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Doch habe ich. Mikrocontroller programmieren und Elektronik
> Bastelprojekte. Das sind aber meine Hobbys. Das werde ich aber *nicht zum Beruf 
machen*

Wieso studierst Du Flachpfeife dann?

Stefanus F. schrieb:
>> Wenn ich zu viel Leidenschaft im Beruf zeige,
>> dann wird der Gegenüberliegende versuchen, mich auszunutzen.
> Nein, eher nicht.

Sage das nicht! Wenn man gut ist, ist es erforderlich, Grenzen 
aufzuzeigen. Bekommt man sein Zeug 'eben gerade so hin', wird man von 
den Kollegen in Ruhe gelassen.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Manfred schrieb:
> Wenn man gut ist, ist es erforderlich, Grenzen aufzuzeigen.

Klar. Aber wer gut ist, macht das auch, sonst wäre er nicht gut.

Autor: 0815 Absolvent (Gast)
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Manfred schrieb:
> Wieso studierst Du Flachpfeife dann?

Wieso wirst du jetzt beleidigend? Ich habe doch bisher niemanden hier 
angegriffen. Ich habe aus Interesse studiert. Das Wissen werde ich jetzt 
für Hobbyprojekte anwenden.

Ich habe bereits für mich entschieden. Hobby und Beruf werde ich 
trennen. Den Beruf werde ich fürs Gelderwerb nutzen und nicht, um 
irgendwelchen Illusionen hinterherzurennen.

Autor: Manfred (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> Wieso wirst du jetzt beleidigend?

Du hast vollkommen recht, ich habe arg grob ausgedrückt, wie ich das 
sehe.

> Ich habe aus Interesse studiert. Das Wissen werde ich jetzt für Hobbyprojekte 
anwenden.

Das einfach nicht nachvollziehbar: Als Hobby mache ich einen Sprachkurs 
bei der Volkshochschule, aber ganz sicher kein mehrjähriges Studium.

Noch viel weniger verständlich ist es, mit aller Macht einen Beruf 
ausüben zu wollen, der keinen Bezug zum (mühsam) erlernten Wissen haben 
darf.

Konsequent umgesetzt beginnst Du jetzt eine Lehre als Bäcker, Tischler 
oder Schlachter und arbeitest dann in dem Bereich, dann ist die Trennung 
Hobby - Beruf wirklich sicher.

Autor: Cerberus (Gast)
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Le X. schrieb:
> jeden Hanswurst direkt von der
> Straße weg einzustellen.

Hanswürste sind auch keine Fachkräfte.

> Es kann durchaus günstiger sein eine Stelle unbesetzt zu lassen als
> falsch zu besetzen.

Naja, dann gehen den Unternehmen Umsätze verloren, denn es ist ja
dann keiner da, der dafür sorgt. ;-b
Falsch ist dann in der Regel die unkommunikative Personalpolitik
mit ihrer bedingungsfeindlichen Auslese.
Tatsache ist:
Wer sich bei den Firmen bewirbt, den wollen die nicht.
Wen die wollen, bewirbt sich bei den Firmen nicht.
Gebetsmühlenartige Bewerbungsmarathone sind halt nicht der beste
Weg.
Nach ein paar Absagen landen Firmen dann auf der schwarzen Liste
potenzieller Bewerber und keiner bewirbt sich mehr bei denen.
Für die Firmen wird das dann zum Problem, dass sie nicht lösen können.

Je länger die Stellen angeboten werden um so mehr manifestiert sich
der Fachkräftemangel und die Hoffnung, dass die Politik das regelt
kann man dann wohl auch begraben. Nur dann ist es zu spät und die
Rezession da, die dann Hausgemacht ist.

Autor: Kastanie (Gast)
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Cerberus schrieb:
> mit ihrer bedingungsfeindlichen Auslese.

Endlich!
Unser ehemaliger Michael S. bringt sein Lieblingswort 
"bedingungsfeindlich" wieder ins Gespräch.
Die Bedeutung konnte er mit seinem damaligen Nick keinem erklären.
Vielleicht klappt es als Cerberus besser?

Auf geht's, erklär uns das Wort bedinungsfeindlich und erleuchte uns!

Autor: Barry (Gast)
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Grüss Dich 0815 Absolvent,

ich kann deine Ambition verstehen. Durch die Ruhe im Job ist es möglich, 
sich im privaten Bereich etwas besser koordinieren zu können.

Ist meiner Meinung nach ne gute Einstellung, was bedeutet dass du in 
Summe zufrieden bist, was die meisten leider nicht sind und 
dementsprechend die Karriere-Peitsche als Möglichkeit für den Aufbau 
fehlender Selbstschätzung heranziehen, was auch nicht heißen muss dass 
es verkehrt ist. Jedem des seine.

Für den von dir angestrebten Job kannst du dir eigentlich alles 
aussuchen was du möchtest und es dementsprechend ruhiger angehen lassen. 
Wie schon gesagt wird sich der eine oder andere im Team finden, der 
unbedingt mehr machen will.

Die Inbetriebsetzung allerdings würde ich dir in diesem Fall nicht 
empfehlen. Also schon mal einen Tip, der dir dabei helfen könnte, wenn 
es darum geht sagen zu können "Das auf jeden Fall nicht".....

Sehr lobenswerte Einstellung die du bereits jetzt schon hast, bei 
einigen meiner Kollegen musste erst ein Burn-Out vorausgehen, bis sie zu 
dieser gekommen sind.

Dir Alles Gute,
Grüße

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Nobody (Gast)
> Datum: 04.01.2019 23:41

> Hast du öfter mal erfahren, wie? Erzähl mal.

Ja, mach ich !

Autor: adam (Gast)
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0815 Absolvent schrieb:
> adam schrieb:
>> Hast du keine Hobbys? Nichts wofür du dich interessierst, nichts
>> was du gern machst?
>
> Doch habe ich. Mikrocontroller programmieren und Elektronik
> Bastelprojekte. Das sind aber meine Hobbys. Das werde ich aber nicht zum
> Beruf machen.

Warum denn nicht?

>
> adam schrieb:
>> Wie traurig ist es denn, 8h am Tag, 40h die Woche und das 40 Jahre des
>> Lebens mit einer Tätigkeit zu verschwenden, die man als notwendiges Übel
>> ansieht?
>
> Ich habe keine Probleme damit. Wieso soll das traurig sein?

Weil du dann einen großteil deines Lebens damit verschwendest, Dinge zu 
tun die du hasst.

> Wenn ich zu
> viel Leidenschaft im Beruf zeige, dann wird der Gegenüberliegende
> versuchen, mich auszunutzen.

Haltlose Behauptung, daher: Ausrede.


Aber mir eigentlich egal was du machst.
Mach das was du vor hast, aber dann wundere dich nicht wenn du in 
einigen Jahren durch die Automatisierung wegrationalisiert wirst.
Wir leben nunmal im Kapitalismus und dein Startkapital ist deine 
Ausbildung und Zeit. Also investiere klug.

Autor: Jo S. (Gast)
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z-q schrieb:
> Berufsschullehrer... :-))

> dacht ich mir es doch :-))))

Wer schlau ist, macht´s und grinst spätestens nach der Berufung zum 
Beamten auf Lebenszeit A14 so  :-))))))    ;)
A15 ist auch möglich.

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